Tag Archiv: Konvoi

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Tödlicher Motorradunfall bei Frensdorf: Hunderte trauern um 18-Jährigen

Über 250 Autos und Motorräder haben am Sonntagnachmittag (18. April) einen Konvoi auf der B22 bei Frensdorf (Landkreis Bamberg) gebildet. Freunde, Bekannte und Verwandte trauerten um einen 18-jähriger Motorradfahrer, der am Donnerstag (15. April) mit einem Pkw kollidierte und noch an der Unfallstelle verstarb. (Wir berichteten).

Massenhaft Fahrzeuge an der Unfallstelle

Zahlreiche Trauernde legten Blumen an der Unfallstelle nieder und zündeten Kerzen an. Freunde aus der Autotuning- und Bikerszene drückten ihre Trauer mit durchdrehenden Reifen und aufheulenden Motoren aus, berichtet die Nachrichtenagentur News5. Die Fahrzeuge blockierten teilweise die Bundesstraße. Wegen der Blockade kam die Polizei ebenfalls zu der Unfallstelle und sicherte die Bundesstraße kurzerhand in beide Richtungen ab, um die Sicherheit der Teilnehmer und anderer Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Die Beamten sollen den Trauernden einen Augenblick gegeben haben, um sich zu verabschieden. Laut Polizei hielten sich die Personen an die geltenden Corona-Bestimmungen. Gegen 17:20 Uhr wurde die Bundesstraße für den Verkehr wieder freigegeben.

Gesuchter Autofahrer meldet sich bei der Polizei

Wie die Beamten am Montag (19. April) mitteilten, meldete sich der Fahrer des grünen Lupo bei der Polizei. Somit ist der Zeugenaufruf zum tödlichen Unfall beendet.

Der Aktuell-Beitrag zum tödlichen Motorradunfall:
B22 / Frensdorf: Abschied von verunglücktem Motorradfahrer
Bilder vom Konvoi auf der B22 bei Frensdorf:
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Vom Bamberger Hafen nach Thüringen: XXL-Transport schlängelt sich nachts durch Oberfranken

136 Tonnen schwer, 40 Meter lang und fünf Meter breit - das sind die Ausmaße eines Schwerlasttransports, der am gestrigen Montagabend (25. Januar) im Bamberger Hafen startete. Geladen hat der XXL-Sattelzug Bauteile für Windkraftanlagen, die 170 Kilometer weit bis nach Thüringen transportiert werden müssen.

Hier ist Präzisionsarbeit gefragt

Das erste Nadelöhr gab es den Angaben der Nachrichtenagentur News5 zufolge noch in der Domstadt. An der Kreuzung zur Kronacherstraße musste der gigantische Truck rückwärts auf den Berliner Ring geschoben werden. Immer wieder geht es für den Schwerlast-Konvoi haarscharf vorbei an Hindernissen, wie Ampeln oder Verkehrsschilder. Auch der Würgauer Berg an der Bundesstraße B22 stellte mit seinen Serpentinen eine große Herausforderung dar. Hier ging es nur sehr langsam nach oben.

Bloß kein Haus mitnehmen

In Kasendorf (Landkreis Kulmbach) brachte die enge Bebauung alle Beteiligten an ihre Grenzen. In einer Engstelle blieben dem Lastwagenfahrer rechts und links jeweils nur wenige Zentimeter Platz. Er schaffte es zum Glück aber souverän den XXL-Sattelzug hindurch zu manövrieren, so dass der Schwerlasttransport sein Tagesziel kurz nach dem Ort "Krumme Fohre" planmäßig erreichte. Drei bis vier Tage wird der Konvoi, vorwiegend in der Nacht, unterwegs sein bis er sein Ziel in Thüringen erreicht.

 

  • Mehr dazu gibt's ab 18:00 Uhr in "Oberfranken Aktuell"
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Bamberg: Schwerlasttransport macht sich auf nächtliche Reise
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Hof: Eine bunte und leuchtende Landwirt-Demo durch die Stadt

Bunt und weihnachtlich geschmückt machten sich am Samstagabend (05. Dezember) mehrere Traktoren auf den Weg durch Hof. Was auf dem ersten Blick festlich und schön aussah, hatte für die Landwirte einen ernsten Hintergrund: sie protestierten für Fairness. 

"Wir werden hingestellt als Umweltverschmutzer, Bodenvergifter und Tierquäler"

Rund 50 Traktoren fuhren durch die Stadt von Hof. Die Demonstration war zuvor bei den Behörden angemeldet und wurde von der Polizei begleitet. Beginnend in der Uferstraße, über den Sigmundsgraben, Ludwigsstraße, Marienstraße, Hans-Böckler-Straße mit Endstation Ernst-Reuther-Straße. Veranstalter der Demo, Martin Schmidt, äußerte sich zu dem Hintergrund des friedlichen Protestes:

"Wir sind hier, weil wir weihnachtliche Stimmung in die Stadt Hof bringen wollen. Haben hierfür unsere Traktoren festlich geschmückt. Das Ganze ist eine Demonstration, wie wir sie schon in der Vergangenheit hatten (...) Wir werden hingestellt als Umweltverschmutzer, Bodenvergifter und Tierquäler", so Martin Schmidt, Veranstalter der Demo.

  • Das Interview hierzu sehen Sie rechts
Landwirt-Demo in Hof: "Wir werden hingestellt als Umweltverschmutzer, Bodenvergifter und Tierquäler"

Verbraucher sollen regional einkaufen

Die Corona-Krise geht auch an den Landwirten nicht spurlos vorbei: Umsatzeinbußen und steigende Kosten der Produktionen. Die Verbraucher sollen daran erinnert werden, dass auch sie einen Beitrag für den Klima- und Umweltschutz leisten können. So zum Beispiel regional einkaufen.

Bilder von der Demo in Hof:
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