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Bayern: Corona-Testoffensive in der heimischen Fleischindustrie

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml eine erweiterte Testoffensive bei Schlachthöfen sowie bei Zerlege- und Fleischverarbeitungsbetrieben starten. So soll in Kürze bayernweit in 33 weiteren ausgewählten Fleischbetrieben getestet werden. Darunter befinden sind neun Schlachthöfe, 12 Zerlegebetriebe sowie 12 Betriebe mit dem Schwerpunkt auf der Herstellung von Fleischerzeugnissen und Wurstwaren. Dabei soll auch herausgefunden werden, ob die hohe körperliche Belastung oder die Arbeit bei ungünstigen Klimabedingungen mögliche weitere Risikofaktoren für eine Corona-Infektion darstellen.

 

Der Schutz der Bevölkerung vor einer SARS-CoV-2-Infektion hat für uns oberste Priorität. Deshalb hat das neue Untersuchungsprogramm das Ziel, größeren Ausbruchsgeschehen wie in Gütersloh vorzubeugen. Zugleich soll der Gesundheitsschutz der Beschäftigten gestärkt werden.

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

 

51 Schlachthöfe in Bayern bereits getestet

Bei den ersten umfassenden Corona-Reihentestungen der Mitarbeiter an 51 Schlachthöfen in Bayern waren insgesamt 110 Personen ermittelt worden, die mit dem Coronavirus infiziert worden sind. Insgesamt wurden dabei 6.407 Personen untersucht. Darunter waren 100 positiv getestete Mitarbeiter eines Schlachthofs aus dem niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen, in dem es im Mai 2020 einen Corona-Ausbruch gab. Sofort nach dem Bekanntwerden des ersten Infektionsfalls wurde eine Reihentestung aller dort beschäftigten rund 1.000 Mitarbeiter vorgenommen. Bei den im Anschluss erfolgten Tests der Mitarbeiter von weiteren 50 Schlachthöfen in Bayern wurden zehn Personen positiv getestet.

Ausbau der Testkapazitäten

 

Insgesamt ist der Ausbau der Testkapazitäten und deren Ausschöpfung von entscheidender Bedeutung für eine weiterhin erfolgreiche Eindämmung der Corona-Pandemie. Wir werden die Testungen auf  SARS-CoV-2 in Bayern massiv ausweiten. Ein Eckpunkt unseres Bayerischen Testkonzepts ist, dass alle Personen, die auf eine Infektion auf SARS-CoV-2  getestet werden wollen, Gewissheit darüber erhalten sollen, ob sie sich infiziert haben.

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

 

Huml ergänzte: „Allen Bürgerinnen und Bürgern Bayerns wird deshalb zeitnah angeboten, sich bei einem niedergelassenen Vertragsarzt auch ohne Symptome testen zu lassen. Wichtig ist: Symptomatische Verdachtsfälle auf eine COVID-19-Erkrankung sollen wie bisher prioritär getestet werden.“

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Aktuelle Corona-Zahlen für Oberfranken

Stadt & Landkreis Bamberg:

  • Derzeit Infizierte: 223 (+39) 
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 1058 (+39) 
  • Genesene Personen: 791 (+6) 
  • Todesfälle: 61 (+2) (zwei nachweislich nicht an Corona)
  • 7-Tage-Inzidenz (Stadt): 56,9
  • 7-Tage-Inzidenz (Kreis): 58,8

(Stand: 27. Oktober 2020)

Stadt & Landkreis Bayreuth:

  • Derzeit Infizierte: 235 (+39)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 1017 (+56)
  • Genesene Personen: 745 (+17)
  • Todesfälle: 37 (=)
  • 7-Tage-Inzidenz (Stadt): 169,82
  • 7-Tage-Inzidenz (Kreis): 118,65

(Stand: 28. Oktober 2020)

Stadt & Landkreis Coburg: 

  • Derzeit Infizierte: 110 (+15)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 736 (+17) 
  • Genesene Personen: 591 (+2)
  • Todesfälle: 35 (=)
  • 7-Tage-Inzidenz (Stadt): 68,2
  • 7-Tage-Inzidenz (Kreis): 71,5

(Stand 28. Oktober 2020)

Landkreis Forchheim:

  • Derzeit Infizierte: 97 (+13)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 461 (+19)
  • Genesene Personen: 360 (+6)
  • Todesfälle: 4 (=)
  • 7-Tage-Inzidenz: 70,57

(Stand: 28. Oktober 2020)

Stadt & Landkreis Hof:

  • Derzeit Infizierte: 109 (+19)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 891 (+32)
  • Genesene Personen: 745 (+4)
  • Todesfälle: 37 (=)
  • 7-Tage-Inzidenz (Stadt): 61,6
  • 7-Tage-Inzidenz (Kreis): 77,0

(Stand: 28. Oktober 2020)

Landkreis Kronach: 

  • Derzeit Infizierte: 52 (+4)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 261 (=)
  • Genesene Personen: 216 (+6)
  • Todesfälle: 3 (=)
  • 7-Tage-Inzidenz: 71,92

(Stand: 28. Oktober 2020)

Landkreis Kulmbach:

  • Derzeit Infizierte: 128 (+17)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 481 (+19)
  • Genesene Personen: 342 (+2)
  • Todesfälle: 11 (=)
  • 7-Tage-Inzidenz: 177,46

(Stand: 28. Oktober 2020)

Landkreis Lichtenfels:

  • Derzeit Infizierte: 111 (+7)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 510 (+10)
  • Genesene Personen: 383 (-2)
  • Todesfälle: 16 (=)
  • 7-Tage-Inzidenz: 109,2

(Stand: 27. Oktober 2020)

Landkreis Wunsiedel: 

  • Derzeit Infizierte: 88 (+12)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 902 (+13)
  • Genesene Personen: 768 (+1)
  • Todesfälle: 46 (=)
  • 7-Tage-Inzidenz: 71,6

(Stand: 28. Oktober 2020)


Die oben verfügbaren Daten stammen von folgenden Quellen (Verwendung nach Aktualität in dieser Reihenfolge):

 

 

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Stadt & Landkreis Bamberg: Corona-Hotline eingestellt!

Aufgrund der immer weiter sinkenden Nachfrage wurde das seit Anfang März bei der Stadt Bamberg geschaltete Bürgertelefon (0951 / 85 – 25 25) bei allgemeinen Fragen rund um das Thema Covid-19 am Freitagmittag (12. Juni) eingestellt. Dies gab die Stadtverwaltung Bamberg bekannt.

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Bayreuther Festspiele: Katharina Wagner weiterhin schwer krank

In einer Pressemitteilung gab der Pressesprecher der Bayreuther Festspiele am heutigen Dienstag (26. Mai) Neues zum Gesundheitszustand von Katharina Wagner, der Leiterin der Wagner-Festspiele, bekannt. Ende April war bekannt geworden, dass Katharina Wagner schwer krank ist. Weiterlesen
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Themenseite (Woche 05/20): Das Virus ist da! – Coronavirus-Fälle in Bayern

UPDATE (Dienstag, 04. Februar / 18:00 Uhr):

  1. Zehn infizierten Personen laut Ärzten in einem stabilen Zustand
  2. Staatsministerin Huml für bundeseinheitliche Regelung für Einreisende auf deutschen Flughäfen

UPDATE (Montag, 03. Februar / 21:30 Uhr):

  1. Neunter und zehnter Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt
  2. Neunter Fall: Weiteres Kind des infizierten Mannes aus dem Landkreis Traunstein
  3. Alle drei Familienmitglieder befinden sich derzeit im gesundheitlichen, stabilen Zustand
  4. Zehnter Fall ist ein weiterer Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg

UPDATE (Sonntag, 02. Februar / 12:50 Uhr):

  1. Alle acht Coronavirus-Infizierten sind derzeit im gesundheitlichen, stabilen Zustand
  2. Achter Coronavirus-Fall in Bayern am Samstagabend bestätigt worden
  3. 139 weitere Tests aus dem Bereich der Firma Webasto im Landkreis Starnberg negativ

UPDATE (Samstag, 01. Februar / 19:00 Uhr):

  1. Achter Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt worden
  2. 33-Jähriger aus München und weiterer Mitarbeiter der Firma Webasto ist infiziert
  3. 139 weitere Tests aus dem Bereich der Firma Webasto im Landkreis Starnberg negativ

UPDATE (Samstag, 01. Februar / 12:50 Uhr):

  1. Siebter Coronavirus-Fall in Bayern
  2. Mann aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck befindet sich im stabilen Zustand
  3. 127 weitere Tests aus dem Bereich der Firma Webasto im Landkreis Starnberg negativ
  4. Infizierter Sechsjähriger aus dem Landkreis Traunstein befindet sich mit seinem Vater ebenso im gesundheitlichen, stabilen Zustand

UPDATE (Freitag, 31. Januar / 21:05 Uhr):

  1. Siebter Coronavirus-Fall in Bayern
  2. Mann aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck betroffen
  3. 127 weitere Tests aus dem Bereich der Firma Webasto im Landkreis Starnberg negativ

UPDATE (Freitag, 31. Januar / 14:10 Uhr):

  1. Sechster Coronavirus-Fall in Bayern
  2. Erstmals ein Kind infiziert
  3. Betroffene laut den Ärzten in einem stabilen gesundheitlichen Zustand

UPDATE (Freitag, 31. Januar / 10:30 Uhr):

  1. Uni Bayreuth sagt Dienstreisen von Mitarbeitern nach China ab
  2. Universität rät chinesischen Studenten derzeit von einer Heimreise ab
  3. Interaktive Karte der Johns Hopkins University zeigt die Ausbreitung des Virus

UPDATE (Donnerstag, 30. Januar / 22:45 Uhr):

  1. Fünfter Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt
  2. WHO ruft internationalen Gesundheitsnotstand aus

UPDATE (Donnerstag, 30. Januar / 17:42 Uhr):

  1. Testergebnisse von 17 Mitarbeitern der bislang betroffenen Firma negativ
  2. Die ermittelten Kontaktpersonen sollen sich selbst häuslich isolieren
  3. Weitere Tests von über 100 Personen

HOTLINE-UPDATE:

Für besorgte Bürgerinnen und Bürger wurde vom Bayerischen Gesundheitsministerium eine entsprechende Hotline eingerichtet:

  • Coronavirus-Hotline: 09131 / 68 08 51 01

UPDATE (22.45 Uhr):

Webasto schließt Stammsitz bis Sonntag

Aufgrund der neuen Coronavirus-Fälle von Mitarbeitern hat sich der Automobilzulieferer Webasto am Abend entschlossen, seinen Stammsitz im Gautinger Ortsteil Stockdorf (Landkreis Starnberg) bis zum Sonntag (02. Februar) zu schließen. Weiterhin sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firmenzentrale nicht an nationale und internationale Standorte reisen. Bereits zuvor hatte das Unternehmen aus Oberbayern alle Reisen nach und von China für mindestens die kommenden zwei Wochen abgesagt und den Mitarbeitern am Standort Stockdorf freigestellt, diese Woche im Homeoffice zu arbeiten.

© Webasto Group

Die Gesundheit und der Schutz der Mitarbeiter stehen für uns an erster Stelle. ... Wir sind in engem Austausch mit den relevanten Behörden und informieren unsere Mitarbeiter regelmäßig über die nächsten Schritte. Uns ist es wichtig, alle Mitarbeiter transparent und umfassend zu informieren.

(Holger Engelmann, Vorstandsvorsitzender der Webasto Gruppe) via Pressemitteilung


UPDATE (21:35 Uhr):

Drei neue Coronavirus-Fälle in Bayern

Das Bayerische Gesundheitsministerium teilte am Dienstagabend (28. Januar) mit, dass sich in Bayern drei weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Auch diese Patienten sind Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der bereits der erste Betroffene (33 Jahre) beschäftigt ist.

Tests bei weiteren Mitarbeitern

Es wurde von Behördenseite entschieden, dass auch die drei neuen Patienten in der Münchener Klinik Schwabing stationär aufgenommen und dort medizinisch überwacht und isoliert werden. Bei einigen weiteren Kontaktpersonen läuft derzeit ein Test, ob auch hier eine Infizierung mit dem Coronavirus vorliegt. Über Einzelheiten wollen die Behörden am Mittwoch (29. Januar) informieren.

Statement von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml:

Es wurden insgesamt rund 40 Mitarbeiter der Firma ermittelt, die als enge Kontaktpersonen in Frage kommen. Die Betroffenen sollen am Mittwoch vorsichtshalber getestet werden. Außerdem werden sie von der 'Task Force Infektiologie' des LGL eingehend befragt.


UPDATE (19:40 Uhr):

Der erste bestätigte Coronavirus-Fall in Deutschland und Bayern ist ein 33-jähriger Mann aus dem Landkreis Landsberg. Er liegt derzeit isoliert in einem Behandlungszentrum in Schwabing, einem von sieben Spezialzentren bundesweit. Unterdessen wird sein näheres Umfeld sensibilisiert und gesundheitlich beobachtet. Grund zur Panik gäbe es laut den Experten aber nicht. Sofern man nicht in einem direkten Kontakt zu erkrankten Personen steht, sei das Risiko einer Ansteckung eher gering. Dennoch herrscht in der Bevölkerung Unsicherheit in Bezug auf die Situation. Sämtliche Verdachtsfälle müssen auch sofort nach Berlin gemeldet werden. Dafür sind die jeweiligen Gesundheitsämter zuständig. Einen Einblick in die aktuelle Situation hat sich TVO-Reporter Christoph Röder eingeholt. Er hat sich mit Dr. Klaus von Stetten, dem Leiter des Gesundheitsamts in Bayreuth, getroffen.

Coronavirus: "Enger Kontakt muss vorhanden sein, um sich zu infizieren!"

UPDATE (19:15 Uhr):

Der erste Coronavirus-Fall in Bayern sorgt auch für einen höheren Absatz beim Mundschutz. Dies bestätigte der Hofer Apotheker Jörg von Rücker von der gleichnamigen Rücker Apotheke im Gespräch mit TVO am heutigen Dienstag (28. Januar). Immer mehr Kundinnen und Kunden fragen seit dem Bekanntwerden des deutschlandweit ersten Coronavirus-Falles im Landkreis Starnberg in Oberbayern nach einem Mundschutz nach. Während in München der Mundschutz-Bestand schon aufgebraucht ist und Apotheken nicht mehr nachbestellen können, weichen Kunden derzeit auch vermehrt auf das Internet aus. Hier kommen manche Online-Händler mit dem Versenden der Bestellungen kaum mehr nach.

Hysterie oder berechtigte Vorsichtsmaßnahme?: Höhere Nachfrage beim Mundschutz

UPDATE (18:55 Uhr):

Der erste bestätigte Fall des Coronavirus in Bayern sorgt teils für Unruhe in der Bevölkerung. Ärzte sind allerdings eher wenig besorgt. Die Infektion verläuft zumeist weniger gravierend als eine Grippe und ist zudem auch weniger ansteckend. Trotzdem ist man auf Verdachtsfälle oder auch tatsächliche Infektionen gut vorbereitet – die dazu nötigen Maßnahmen unterscheiden sich abgesehen von den Meldepflichten kaum von jenen bei Grippepatienten.

  • Wir haben heute stellvertretend für die Krankenhäuser in Oberfranken im Kulmbacher Klinikum nachgefragt, ob man für einen möglichen Ernstfall vorbereitet und gerüstet wäre...
Coronavirus: Sind die oberfränkischen Kliniken für den Ernstfall gerüstet?

UPDATE (16:18 Uhr):

Erste Zusammenfassung der Ereignislage

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml informierte  heute bei einer Pressekonferenz in München über den ersten Fall einer Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus in Bayern informiert. Die Ministerin betonte:

Wir nehmen die Lage sehr ernst. Bayern ist aber gut vorbereitet. So haben wir bereits seit Jahren eine Spezialeinheit für solche Fälle - die 'Task Force Infektiologie' am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Diese Spezialeinheit ist jederzeit einsatzbereit. Zusätzlich haben wir bereits in der vergangenen Woche einen speziellen Arbeitsstab im Ministerium gebildet. Mit dem Robert Koch-Institut und dem Bund sind wir bereits seit längerem intensiv im Austausch.

...

Es gibt auch Alarmpläne, die jetzt angewendet worden sind. Genau geregelt sind zum Beispiel der Ablauf der Meldewege im Krankheitsverdachtsfall und die Ermittlung von Kontaktpersonen. Derzeit läuft die Ermittlung der Kontaktpersonen auf Hochtouren.

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

Huml verwies zudem darauf, dass das LGL eine Telefon-Hotline eingerichtet hat. Unter der Nummer 09131/6808-5101 können Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen.

© Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

LGL-Präsident Dr. Andreas Zapf berichtete bei der Pressekonferenz: "Bei dem Patienten handelt es sich um einen 33-Jährigen, der bei einer Firma im Landkreis Starnberg arbeitet und im Landkreis Landsberg wohnt. Der Mann befindet sich aktuell in einem klinisch guten Zustand. Er wird medizinisch überwacht und ist isoliert in der München Klinik Schwabing."

33-Jähriger hat sich wohl am 21. Januar angesteckt

Der Patient hat sich offensichtlich in Deutschland am 21. Januar während einer Fortbildungsveranstaltung bei einer chinesischen Kollegin angesteckt. Diese Kollegin ist am 23. Januar nach China zurückgeflogen. Am 27. Januar wurde das Gesundheitsamt von der Firma von der Erkrankung der Frau aus China unterrichtet. Nach der Informierung der Mitarbeiter der Firma berichtete der 33-Jährige von Krankheitssymptomen. Ein Test beim Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München ergab am Montagabend, dass der Befund positiv ist. Die 'Task Force Infektiologie' hat sofort nach dem Auftreten des Verdachts alle notwendigen Maßnahmen ergriffen. Aktuell gehört dazu unter anderem die Ermittlung weiterer Kontaktpersonen.

(Dr. Andreas Zapf, Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit)

© Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Infektionsrisiko nach bisherigem Kenntnisstand gering

Die Experten ergänzten im Rahmen der Pressekonferenz, dass die Ansteckungsgefahr bei einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (nCoV) wissenschaftlich noch nicht konkret erforscht worden. Nach Einschätzung der "Task Force Infektiologie" ist das Infektionsrisiko für die Bevölkerung durch dieses Virus nach derzeitigem Kenntnisstand gering. "Gleichwohl wird zu den üblichen Vorsichtsmaßnahmen geraten - etwa zu einem gründlichen Händewaschen nach einer Fahrt mit dem Bus oder der U-Bahn", so Dr. Martin Koch (Leiter der "Task Force Infektiologie" am LGL).


UPDATE 15:15 Uhr:

DAK-Gesundheit richtet Beratungshotline ein

Nach dem ersten Coronavirus-Fall in Bayern richtet auch die Krankenkasse DAK-Gesundheit ein kostenlose Hotline ein. Zur Aufklärung über mögliche Gefahren wird am kommenden Freitag (31. Januar) eine Beratungshotline geschaltet. Zwischen 8:00 und 20:00 Uhr beantworten Ärzte und Hygienefachleute Fragen zu Risiken und notwendigen Schutzmaßnahmen. Das spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 1111 841 können Kunden aller Krankenkassen nutzen.


UPDATE (14:44 Uhr):

Sonderberichterstattung bei TVO

In Bayern gibt es den ersten Fall eines Infizierten mit dem Coronavirus. Wir berichteten bereits kurz nach Mitternacht online darüber. TVO reagiert auf die aktuelle Newslage mit einer Sonderberichterstattung ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell. Unter anderem kommt der Leiter des Bayreuther Gesundheitsamtes, Dr. Klaus von Stetten, zu Wort. Weiterhin blicken wir auf die Pressekonferenz des Bayerischen Gesundheitsministeriums vom heutigen Tag.

Zudem gibt es auf unserer Facebookseite eine aktuelle Umfrage zu der Thematik:

TVO NEWS ALARM: Erster Coronavirus-Fall in Bayern!

UPDATE (13:37 Uhr):

Bayerische Rote Kreuz sensibilisiert und ist vorbereitet

Aufgrund der zunehmenden Wahrscheinlichkeit der Ausbreitung des Coronavirus nach Deutschland, stimmte sich das Bayerische Rote Kreuz bereits am Samstag (25. Januar) mit den Beauftragten für das Krisenmanagement, Leitungskräften der Einsatzdienste und Fachberatern das weitere Vorgehen ab. Hierbei, so das BRK in einer Pressemitteilung vom heutigen Dienstag (28. Januar) wurden sogenannte "standardisierte Prozeduren" entwickelt, die seit dem letzten Samstag bayernweit allen Mitarbeiter/-innen aus Ehren- und Hauptamt in den Einsatzdiensten zur Verfügung stehen.

© Twitter / @brkaktuell

BRK beobachtet die weitere Situation

Das BRK beobachtet die Situation und steht dabei in engem Austausch mit Ministerien und Robert-Koch-Institut. Im Falle einer rasanten Verbreitung des Virus würden in Bayern zwölf Schnelleinsatzgruppen zur Verfügung stehen. Diese Einheiten sind auf die Behandlung, Betreuung und den fachgerechten Transport von hochinfektiösen Patienten spezialisiert.

UPDATE (13:19 Uhr):

Landratsamt Bamberg sieht keinen Grund zur Panik

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus gibt es keinen Grund zur Panik. Darauf weist der Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg hin. Die Schutzmaßnahmen sind die gleichen wie bei anderen Viren: Hände waschen, Hände desinfizieren, in die Armbeuge husten. Über den Ärztlichen Kreisverband wurden laut Pressemitteilung die Kliniken und Praxen über das Virus und Handlungsempfehlungen informiert. Aufgrund des Infektionsfalles in Oberbayern will das Gesundheitsamt nun auch aktiv auf Unternehmen zugehen, die im personellen Austausch mit Firmen oder eigenen Standorten in China stehen.


UPDATE (12:55 Uhr):

Bayern will noch am Dienstag eine Hotline schalten, unter der sich Bürgerinnen und Bürger über das Coronavirus informieren können. Dies teilte die Bayerische Gesundscheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Vormittag mit.

Unterdessen haben erste Behörden und Einrichtungen schon selbst Informationen online gestellt oder kostenlose Telefonnummern geschaltet. Bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kann man sich über das neuartige Virus informieren. Hier erhält man Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um die Krankheit. Hier geht es zu der Seite!

© Twitter / @BARMER_Presse

Barmer informiert per Hotline:

Die Barmer Krankenkasse hat deutschlandweit eine Hotline eingerichtet, unter der sich alle Bundesbürger kostenlos informieren können. Siehe rechts! „Unsere Experten kennen den aktuellen Stand der medizinischen Forschung und können deshalb helfen, Unsicherheit oder gar Angst zu vermeiden“, erklärt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer.

 

Bundesgesundheitsministerium informiert auf der Homepage:

 

Informationen des Robert-Koch-Institus zum Coronavirus:

 

Informationen des Bayerischen Gesundheitsministeriums:


UPDATE (12:20 Uhr):

Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) wird das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, als bisher gering erachtet und dementsprechend die Lage auch weiterhin so eingeschätzt. Dennoch nehmen die Behörden die Situation "sehr ernst". Unterdessen hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zum Fall geäußert. Für ihn war zu erwarten, dass das Coronavirus Deutschland erreicht.

© Twitter / @jensspahn

UPDATE (11:50 Uhr):

33-Jähriger mit dem Virus infiziert

Das Bayerische Gesundheitsministerium und das LGL informierten am Dienstagvormittag (28. Januar) über den ersten Coronavirus-Fall in Deutschland und somit gleichzeitig in Bayern. Bei dem Infizierten handelt es sich um einen 33-Jährigen aus dem Landkreis Landsberg. Laut den Behörden geht es dem Mann den Umständen entsprechend gut. Er kam auf eine Isolierstation in einem Klinikum in Schwabing.

Vermutlich bei einer Kollegin angesteckt

Der 33-Jährige steckte sich vermutlich bei einer Kollegin aus Shanghai an. Die Frau leitete eine Schulung bei einer Firma aus dem Landkreis Starnberg, an dieser der Mann teilnahm. Vor ihrer Reise nach Deutschland hatte sie Kontakt zu ihren Eltern, die in der von dem Virus betroffenen chinesischen Region Wuhan wohnen. Laut den durchgeführten Ermittlungen hatte sich die Frau auf ihrem Heimflug "grippig" gefühlt.

Mann war zum Wochenauftakt noch arbeiten

Der 33-Jährige war am gestrigen Montag noch arbeiten. Die Behörden müssen nun rekonstruieren, mit welchen Personen der 33-Jährige in naher Verbindung stand. Enge Kontaktpersonen des Infizierten werden über mögliche Symptome, Hygienemaßnahmen und Übertragungswege informiert und aufgeklärt. Weiterhin suchen die Behörden nach Menschen, die mit der infizierten Chinesin Kontakt hatten. Die Frau war vom 19. bis zum 23. Januar in Deutschland.


EILMELDUNG (00:25 Uhr):

Ein Mann aus dem Landkreis Starnberg in Oberbayern hat sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Dies teilte am späten Montagabend (27. Januar) das Bayerische Gesundheitsministerium in München mit. Der Patient befindet sich nach Angaben der "Task Force Infektiologie" des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) klinisch in einem guten Zustand.

Infizierte wird medizinisch überwacht

Demnach wird der Infizierte medizinisch überwacht und ist isoliert. Enge Kontaktpersonen des Mannes werden derzeit ausführlich über mögliche Symptome, Hygienemaßnahmen und Übertragungswege informiert und aufgeklärt.

RKI: "Risiko für die Bevölkerung derzeit gering"

Das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren, wird von der "Task Force Infektiologie" des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und vom Robert Koch-Institut (RKI) derzeit als gering erachtet und eingeschätzt.

Ministerium will im Laufe des Tages aufklären

Das Gesundheitsministerium und das LGL wollen am Dienstagvormittag (28. Januar) in München im Rahmen einer Pressekonferenz über den Fall ausführlich informieren.

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Merkendorf: Treibt ein unbekannter Hundehasser sein Unwesen?

Ein verdächtiges Stück Wurst entdeckte Donnerstagnacht (10. Januar) eine Hundebesitzerin auf ihrem Grundstück in Merkendorf (Landkreis Bamberg), nachdem sie mit ihrem Vierbeiner im Garten spazierte. Seit einiger Zeit kämpfe der Hund schon mit gesundheitlichen Problemen. Ob es einen Zusammenhang mit dem auf dem Rasen gefundenen Wurststück gibt, überprüft derzeit die Polizei. Weiterlesen
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Naila: Magen-Darm-Grippe legt Schule lahm

Die Magen-Darm-Grippe wütet an der Mittelschule Frankenwald in Naila (Landkreis Hof). Aufgrund der vielen Erkrankungen hat Rektor Alfred Rockelmann seine Schüler heute (06. Dezember) um 11:20 Uhr nach Hause geschickt. Auch morgen haben die Schüler frei Am morgigen Freitag (07. Dezember) fällt der Unterricht komplett aus. Die Maßnahme dient der Vorbeugung. Die noch gesunden Schüler sollen sich nicht im Gebäude anstecken. In den sozialen Medien ist die Rede von bis zu 80 Magen-Darm-Erkrankungen an der Schule. Ärzte sollten Keime im Labor testen Um welchen Keim es sich genau handelt, ist momentan noch nicht bekannt. Eltern von betroffenen Schülern werden gebeten Labortests von den behandelnden Ärzten machen zu lassen. Sobald die Schule Näheres weiß, will sie über weitere Maßnahmen entscheiden.

Themenwoche „Stadtgespräch Kulmbach“: „Diagnose Praxissterben“

Der hohe Altersdurchschnitt vieler Hausärzte, die drohende Verschlechterung der ärztlichen Versorgung auf dem Land und die Maßnahmen der Staatsregierung, dem entgegenzusteuern, beherrschen immer wieder die Nachrichtenlage in unserer Region. TV Oberfranken hat sich dem Thema angenommen, eine Themewoche sowie am Dienstag (26.03.) ein „Stadtgespräch Kulmbach“ durchgeführt. Zu Wort kamen Mediziner und Patienten, Kommunalpolitiker, Visionäre und auch die Staatsregierung.

 

HIER SEHEN SIE DIE KOMPLETTE SENDUNG „STADTGESPRÄCH KULMBACH“ AUS DER „ALTEN FEUERWACHE“ KULMBACH VOM 26. MÄRZ 2013 IN VOLLER LÄNGE:

 

 

 

Unser Bericht über das Stadtgespräch Kulmbach am 26. März 2013:

 

 

Hier sehen Sie die Beiträge der Themenwoche:

 

Freitag (22. März):
Heute unterhalten wir uns mit zwei Medizinstudenten am Klinikum Kulmbach, die hier ein Praktikum in ihren Semesterferien durchführen. Die zukünftigen Ärzte fragen wir, ob sie sich eine Karriere als Allgemeinmediziner vorstellen können oder ob sich die Studenten eine andere Laufbahn im medizinischen Bereich vorstellen.

 

 


Donnerstag (21. März):

Heute richten sich in der Themenwoche unsere Blicke auf die „Richtlinie zur Förderung der Niederlassung von Hausärzten im ländlichen Raum und informieren über ein Pilotprjekt der CSU Frankenwald. Zu Wort kommen Gerhard Wunder, Bürgermeister von Steinwiesen und Dr. med Robin Wernard, Allgemeinmediziner aus Steinwiesen.

 

 

Mittwoch (20. März):
Heute kommt in unserer Themenwoche Dr. Ingo Rausch von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) zu Wort. Mit dem Mediziner sprechen wir über Hausarztverträge, finanzielle Anreize für Allgemeinmediziner und die drohende hausärztliche Unterversorgung auf dem Land.

 

 

Dienstag (19. März):
Zum Auftakt unserer Themenwoche schauen wir bei Allgemeinmediziner Dr. med. Reinhard Baar in Presseck vorbei. Mit dem Landarzt beleuchten wir die derzeitige Situation der Ärzte in den ländlichen Regionen. Lohnt es sich für Ärzte überhaupt, eine Praxis auf dem Land zu betreiben?