Tag Archiv: Krankheit

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Themenseite (Woche 14/20): Liveticker zum Coronavirus in Oberfranken & Bayern

UPDATE (31. März, 14:03 Uhr):

60 Milliarden Euro: Kabinett in München beschließt Rettungspaket

Auf einer Pressekonferenz am Mittag informierte Ministerpräsident Markus Söder über die Finanzhilfen, die in der Coronakrise zur Verfügung gestellt werden. Die Finanzmittel, so wurde es bereits gestern bekannt, werden nochmals deutlich erhöht. Das 60 Milliarden Paket wurde vom Kabinett am heutigen Tag beschlossen. Zwei Drittel der Gelder sind für Bürgschaften und Kredite vorgesehen, ein Drittel für Beteiligungen. Hinzu kommt ein Nachtragshaushalt von 20 Milliarden Euro, der bereits zuvor abgesegnet wurde. Diese Gelder werden unter anderem für die Soforthilfen (Wir berichteten!) verwendet.

200.000 Anträge auf Soforthilfe

Söder rechnet bei den Soforthilfen mit Ausgaben von bis zu fünf Milliarden Euro in 2020. 200.000 Anträge auf derartige Hilfen wurden in einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro im Freistaat bisher gestellt. Rund 200 Millionen Euro wurden bereits genehmigt. Zudem gab es bislang 90.000 Anträge auf Steuerstundungen. Das Volumen liegt hier derzeit bei zwei Milliarden Euro.

Keine Schutzmasken-Pflicht

Wie bereits während der Pressekonferenz am Montag geäußert, sprach sich Söder auch heute gegen zusätzliche Beschränkungen für die Bevölkerung aus. Der bayerische Ministerpräsident, wie auch sein heutiger Gast - Bundesfinanzminister Olaf Scholz -, sprachen sich gegen eine Schutzmasken-Pflicht in Supermärkten aus, wie sie zum Beispiel in Österreich beschlossen wurde.

Eigene Produktionen im Landd angeregt

Weiter sprachen sich Söder und Scholz in der Schutzmasken-Causa für eine eigene Produktion dieser Masken in Deutschland aus. Diese sei dringend nötig, so beide Politiker. Dies gelte auch für Beatmungsgeräte, um im Notfall umgehend agieren zu können.

 


UPDATE (31. März, 12:25 Uhr):

Erster Coronavirus-Fall in der Anker-Einrichtung in Bamberg

Alle Neuzugänge der ANKER-Einrichtung Oberfranken (AEO) in Bamberg werden rückwirkend bis Ende Januar systematisch und verdachtsunabhängig auf das Corona-Virus getestet. Wie die Regierung von Oberfranken am Dienstag (31. März) mitteilte, wurde im Rahmen dieser Überprüfungen in der letzten Woche ein positiver Coronafall festgestellt.


UPDATE (31. März, 11:04 Uhr):

Landkreis Bamberg bittet um Materialspenden

In Zeiten der Corona-Krise werden Atemschutzmasken, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel knapp. Das ist ein Problem für Arztpraxen und Krankenhäuser, Pflege- und Altenheime sowie ambulante Pflegedienste. Der Landkreis Bamberg als Katastrophenschutzbehörde arbeitet derzeit mit Hochdruck an der Beschaffung. Der Nachschub kommt jedoch teilweise nur schleppend. Daher startet die Region jetzt einen Spendenaufruf an alle Unternehmen, die noch Desinfektionsmittel und Co vorrätig haben, es aber aktuell nicht benötigen. Dazu gehören etwa Tattoo- und Piercing-Studios, Kosmetik- oder Nagelstudios, Friseure oder auch Caterer.


UPDATE (31. März, 09:14 Uhr):

Betreten des Bamberger Golfplatzes Hauptsmoorwald verboten

Der 9-Loch-Golfplatz Hauptsmoorwald am Rande der Gartenstadt ist wegen der Corona-Krise gesperrt. Dies gilt nicht nur für Golfer, sondern für alle - darauf weist der Bamberger Golfplatz jetzt hin.

Wir haben großes Verständnis, wenn die Wege, die durch die Platzanlage führen, von Spaziergängern genutzt werden, aber die sportlichen Anlagen wie Fairways, Bunker, Greens und Abschläge sind gesperrt für jedermann. Wir sind eine Sportanlage, die aufwendig gepflegt werden muss, daher ist das Picknicken, Befahren mit Fahrrädern, Überqueren, Ablagern von Müll und Spielen auf der Anlage nicht erlaubt."

Alle Personen, die den Anordnungen zuwider handeln, müssen mit einer Anzeige und mit einer Geldstrafe von 100 Euro rechnen. Der Golfclub kämpft mit den Auswirkungen der Krise und mit ein bisschen mehr Rücksicht aufeinander wird es sicherlich gelingen, heißt es in einer Pressemitteilung.


UPDATE (31. März, 08:48 Uhr):

Grüngutsammelplätze im Raum Coburg vorerst wieder geöffnet

Die Grüngutsammelplätze im Landkreis Coburg, die aufgrund der aktuellen Corona-Krise gesperrt wurden, öffnen erst einmal wieder. In gemeinsamer Abstimmung haben die Bürgermeister der einzelnen Städte und Gemeinden und Landrat Sebastian Straubel am Montag (30. März) darüber entschieden. Allerdings werden die Bürger ausdrücklich darum gebeten, bei Anlieferungen – wenn diese sich wirklich nicht vermeiden lassen, indem das Grüngut beispielsweise auf dem eigenen Grundstück vorübergehend gelagert wird – auf die Vorschriften gemäß der vom Freistaat Bayern erlassenen Allgemeinverfügung zu achten. Das bedeutet, den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten und Gruppenansammlungen auf den Grüngutplätzen zu vermeiden. Die Grüngutsammelplätze werden in den kommenden Wochen besonders beobachtet, gegebenenfalls muss die Entscheidung wieder überdacht werden.


UPDATE (30. März, 19:27 Uhr):

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken vom Montag

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: 19:00 Uhr)! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen!

Weitere Datenquellen:


UPDATE (30. März, 18:47 Uhr):

Bayern: Ausgangsbeschränkungen bis zum 19. April verlängert

Die bayerische Staatsregierung hat die Ausgangsbeschränkungen im Freistaat bis zum 19. April verlängert. Dies teilte Ministerpräsident Söder am Mittag mit. Mit dieser Maßnahme will man den Kampf gegen die Corona-Panemie weiter fortsetzen. Die Restriktionen gelten auch für die Gastronomie und den Einzelhandel. Eine Verschärfung der Maßnahmen soll es in Bayern - Stand jetzt - nicht geben.

Bayern: Ausgangsbeschränkungen bis zum 19. April verlängert

UPDATE (30. März, 17:50 Uhr):

Stadt & Landkreis Bayreuth: 180 Virusfälle

Die Zahl der Menschen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das Coronavirus getestet wurden, nimmt zu. Insgesamt wurden seit Freitag 23 neue Fälle bekannt. Damit haben sich bisher insgesamt 180 Personen angesteckt. Drei ältere Menschen starben seit Ausbruch der Epidemie an den Folgen. Wir berichteten. 31 Personen mit Symptomen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt, davon sind 15 intensivpflichtig. 11 Infizierte müssen beatmet werden. Bisher konnten bereits 32 Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder verlassen.


UPDATE (30. März, 17:40 Uhr):

Landkreis Hof: 153 Virusfälle

Das Corona-Virus breitet sich im Hofer Land weiter aus. Nach aktuellem Stand liegt die Zahl der festgestellten Coronafälle bei 153. Zehn Personen befinden sich derzeit in stationärer Behandlung. Darüber hinaus befinden sich aktuell 860 Personen in häuslicher Isolation.

Lage im Diakonischen Sozialzentrum Rehau stabil

Sowohl im Diakonischen Sozialzentrum Rehau, als auch im SeniorenWohnen des BRK in Hof und dem Seniorenwohnpark Bad Steben wurden Bewohner oder Pflegekräfte positiv auf das Virus getestet. Um eine Weiterverbreitung einzudämmen, wurden die Betroffenen isoliert, Kontaktpersonen ebenfalls unter Quarantäne gestellt und getestet. Diese Maßnahmen machen sich in Rehau bereits bemerkbar: Wie das Landratsamt mitteilt, ist die Lage dort seit mehreren Tagen stabil. Nachdem dort vor gut einer Woche zwei positive Fälle gemeldet wurden, sind die Krankheitssymptome von Bewohnern und Mitarbeitern mittlerweile rückläufig. In stationärer Behandlung befindet sich derzeit noch eine Person.

14 Personen genesen

Zudem steigt die Zahl der genesenen Patienten im Hofer Land. Bislang konnten 14 Personen aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden.


UPDATE (30. März, 17:05 Uhr):

Landkreis Wunsiedel: 197 Virusfälle

Wie das Landratsamt Wunsiedel am Nachmittag veröffentlichte, gibt es im Landkreis derzeit 197 bestätigte Virusfälle. Bislang gab es zudem fünf Todesfälle. Wir berichteten am Wochenende darüber.


UPDATE (30. März, 16:45 Uhr):

Landkreis Lichtenfels: Erster Todesfall

Wie das Landratsamt Lichtenfels am Nachmittag vermeldete, gibt es im Landkreis den ersten Corona-Todesfall. Weiterhin sind 79 Personen mit dem Virus infiziert. Mit Blick auf die steigenden Zahlen an Infizierten appellierte Landrat Meißner nochmals an die Bürgerinnen und Bürger, sich unbedingt an die Vorgaben der bayerischen Staatsregierung zu halten. Näheres zu dem Todesfall teilte das Landratsamt nicht mit.


UPDATE (30. März, 16:35 Uhr):

Landkreis Kulmbach: 74 Virusfälle

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es insgesamt 74 bestätigte Fälle im Landkreis. Ein Patient starb bereits in der letzten Woche. Wir berichteten. Die Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Zehn der bestätigten Fälle werden momentan stationär betreut. Zwei davon außerhalb des Landkreises Kulmbach. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind größtenteils symptomfrei. Insgesamt konnten 212 Personen im Landkreis wieder aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Darunter auch 18 der positiv Getesteten, die inzwischen wieder genesen sind.


UPDATE (30. März, 14:40 Uhr):

Coburg: Hilfe bei häuslicher Gewalt

Die aktuelle Ausgangsbeschränkung mit verstärkter räumlicher Nähe zuhause kann einen Belastungsfaktor für Familien darstellen. Unter Umständen treten vermehrt Konflikte auf und es steigen im äußersten Fall auch die Übergriffe häuslicher Gewalt. Wie die Stadt Coburg informiert, werden die Beratungsangebote daher weiterhin angeboten:

Wichtige Ansprechpartner/innen stehen in Coburg zur Verfügung:

  • Frauennotruf: Telefon - 09561 / 90 155
  • Frauenhaus Coburg: Telefon - 09561 / 86 17 96
  • Häusliche Gewalt im Alter (für Menschen in Pflegeeinrichtungen) – über Arbeitskreis Keine sexuelle Gewalt: Telefon - 09561 / 15 287
  • Polizei: Telefon - 09561 / 645-0
  • Polizeiliche Beratungsstelle für Frauen und Kinder: Telefon - 09561 / 645480
  • Notruf: 110
  • Bundesweite Hilfetelefonnummer 08000 / 116 016

UPDATE (30. März, 13:03 Uhr):

Bayern: Ausgangsbeschränkungen bis zum 19. April verlängert

Die bayerische Staatsregierung hat die Ausgangsbeschränkungen im Freistaat bis zum 19. April verlängert. Dies teilte Ministerpräsident Markus Söder am Montagmittag in München mit. Mit dieser Maßnahme will man den Kampf gegen die Corona-Panemie weiter offensiv fortführen. Die geltenden Restriktionen gelten zudem auch für die Gastronomie und den Einzelhandel. Eine Verschärfung der Maßnahmen, unter anderem das Tragen eines Mundschutzes in der Öffentlichkeit, wie es jetzt in Österreich umgesetzt wird, soll es in Bayern nicht geben.

Hilfe für kleine Unternehmen

Wirtschaftsminister Aiwanger betonte auf der Pressekonferenz, dass es noch umfassendere Hilfen für kleine Firmen geben wird. Ab dem morgigen Tag sollen diese Soforthilfesätze wie folgt steigen:

  • 1-5 Mitarbeiter: 9.000 Euro
  • 10 Mitarbeiter: 15.000 Euro
  • 11-50 Mitarbeiter 30.000 Euro
  • 50-250 Mitarbeiter: 50.000 Euro

Polizei ahndet Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung

Am Wochenende führte die Polizei bayernweit 50.000 Kontrollen im Rahmen des Vollzugs der Ausgangsbeschränkungen durch. Hierbei wurden rund 9.000 Verstöße festgestellt. In circa 3.200 Fällen wurden diese Verstöße geahndet. Diese teilte Innenminister Herrmann auf der Pressekonferenz mit.

551 Erkrankte auf Intensivstationen

Nach Auskunft von Gesundheitsministerin Huml sind bayernweit derzeit 551 Corona-Patienten auf Intensivstationen untergebracht. Insgesamt werden 2.059 Menschen wegen dem Coronavirus stationär in Kliniken behandelt.

 


UPDATE (30. März, 11:40 Uhr):

Wegen Coronakrise - Batteriezulieferer aus Bad Staffelstein insolvent

Aufgrund der Coronakrise ist die Akkumulatorenfabrik MOLL GmbH + Co. KG aus Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels) gezwungen, nach 75 Jahren, ein Insolvenzverfahren zu beantragen. In einem Schreiben gibt die Firma an, dass durch die Coronakrise verursachten wirtschaftlichen Bedingungen sowie der allgemeine Produktionsstopp in der Automobilindustrie den Schritt der Insolvenz erzwingen würde.


UPDATE (30. März, 10:15 Uhr):

Print Ausgabe des Coburger Veranstaltungskalenders wird ausgesetzt

Seit Jahren sind es die Besucher, Einwohner und Touristen der Region Coburg gewohnt, monatlich einen Veranstaltungskalender in gedruckter Form zu bekommen. Er lieferte bisher immer einen Überblick über die geplanten Veranstaltungen. Wegen der derzeit völlig unkalkulierbaren Entwicklung aufgrund des Corona-Virus muss die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg als Herausgeber dieses Angebot leider aussetzen. Sobald sich das öffentliche Leben wieder normalisiert hat, wird der Veranstaltungskalender selbstverständlich auch in der gedruckten Variante wieder angeboten werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft.


UPDATE (30. März, 08:53 Uhr):

Klinikum Forchheim schließt zwei Wochen lang Geburtshilfe

Aufgrund eines Verdachtsfalles einer Covid-19 Infektion wird die Geburtshilfe des Klinikums Forchheim - Fränkische Schweiz am Standort Forchheim vorläufig für mehr als zwei Wochen bis einschließlich dem 14. April geschlossen, dies teilte das Klinikum am Sonntag (29. März) mit. Gebärende, die stationär aufgenommen sind oder die bereits entbunden haben, werden weiter im Klinikum behandelt. Eine Hebamme hat sich möglicherweise extern mit dem Coronavirus angesteckt. Zum Schutz der werdenden Mütter und der Mitarbeiter hat sich das Klinikum entschieden, die Abteilung Geburtshilfe vorübergehend zu schließen, damit alle Mitarbeiter aus dem Bereich, die direkten Patientenkontakt haben, getestet werden können und die Ergebnisse vorliegen.


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UPDATE (29. März, 17:28 Uhr):

Die Zahl der festgestellte Corona-Fälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt bei 144 (Stand: 17:00 Uhr). Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind zehn Personen. Dazu liegen die Testergebnisse der Zentralen Teststation Hofer Freiheitshalle vom 27. März vor. Das bedeutet:

Wenn Sie am 27. März (oder früher) an der Freiheitshalle getestet wurden und seitdem nicht vom Gesundheitsamt oder einem Arzt angerufen wurden, ist Ihr Testergebnis negativ. Falls Sie - trotz negativem Ergebnis - Kontakt mit Infizierten hatten oder zuletzt in einem Risikogebiet waren, bitten wir Sie dennoch zwei Wochen zu Hause zu bleiben."

(Landratsamt Hof)


UPDATE (29. März, 16:38 Uhr):

Drei weitere Corona-Tote im Landkreis Wunsiedel

Der Landkreis Wunsiedel meldete soeben drei weitere Todesopfer aufgrund der Corona-Pandemie. Es sich um einen 76-jährigen Mann ohne bekannte Vorerkrankungen, um eine 87-jährige Frau ohne bekannte Vorerkrankungen sowie um einen 82-jährigen Mann mit Vorerkrankungen. Damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer im Landkreis von zwei auf fünf. Dazu gibt es derzeit 188 bestätigte Corona-Fälle.


UPDATE (29. März, 16:24 Uhr):

Erstes Corona-Todesopfer im Landkreis Kulmbach

Der Landkreis Kulmbach meldete soeben den ersten Todesfall im Zuge der Corona-Pandemie. Am frühen Sonntagmorgen (29. März) verstarb ein hochbetagter Mann der positiv mit COVID-19 getestet und mit erheblichen Vorerkrankungen belastet war, heißt es in der Pressemitteilung. Gegenwärtig gibt es 74 bestätigte Fälle im Landkreis. Das Gesundheitsamt ermittelt die möglichen Kontaktpersonen und ergreift die notwendigen weiteren Maßnahmen. Hierzu zählen wie zuvor die Probennahmen. Die Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Elf der bestätigten Fälle werden momentan stationär betreut. Drei davon außerhalb des Landkreises Kulmbach. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind größtenteils symptomfrei, nur wenige haben leichte Symptome. Die Personen werden regelmäßig aktiv von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes telefonisch betreut.


UPDATE (29. März, 13:31 Uhr):

52 Corona-Infizierte im Landkreis Kronach

Wie das Landratsamt Kronach am Sonntagmittag (29. März) mitteilte, stieg die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis Kronach übers Wochenende um sechs auf insgesamt 52 Personen. Quarantänepflichtig waren darüber hinaus auch mehr als 200 Personen, die engeren Kontakt zu Infizierten hatten.


UPDATE (29. März, 13:23 Uhr):

Ab Montag Corona-Teststelle in Pegnitz

Am Freitagabend (27. März) wurde in Pegnitz im Landkreis Bayreuth eine Coronavirus-Teststelle eingerichtet. Sie ist als Drive-In konzipiert und öffnet ab Montag (30. März) ihre Türen. Sie Einrichtung wird von Montag bis Freitag von jeweils 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr besetzt sein. Getestet werden hier von einem Arzt vorher angemeldete Personen. Eigenmächtig vorfahren darf hier niemand.

 

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UPDATE (29. März, 11:13 Uhr):

Hofer Landrat ernennt ärztlichen Leiter Führungsgruppe Katastrophenschutz

Landrat Oliver Bär hat in seiner Funktion als Vorsitzender des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung einen Ärztlichen Leiter Führungsgruppe Katastrophenschutz sowie dessen Stellvertreter bestimmt. Mit sofortiger Wirkung übernimmt die Funktion der Ärztlichen Leitung Dr. Werner Schramm, Anästhesist am Sana-Klinikum Hof. Seine Stellvertretung übernimmt der pensionierte Anästhesist Dr. Manfred Steinhäußer, der zuletzt als Leiter der Anästhesie und Intensivmedizin in der Klinik Münchberg tätig war.

Zuständigkeitsbereich umfasst die Landkreise Hof und Wunsiedel sowie die Stadt Hof

Die Bayerischen Minister des Innern und der Gesundheit hatten dazu eine Allgemeinverfügung erlassen, wonach ein Ärztlicher Leiter für jeden Zweckverband zu bestimmen ist. Der Zuständigkeitsbereich von Dr. Schramm und Dr. Steinhäußer umfasst die Landkreise Hof und Wunsiedel sowie die Stadt Hof. Die Aufgabe der Ärztlichen Leiter besteht vorrangig darin, das Betten- und Behandlungskapazitätenmanagement sowie die Patientenströme aller Einrichtungen für die Bekämpfung der Corona-Pandemie zu steuern. Dafür erfolgt eine enge Abstimmung mit der Integrierten Leitstelle, den Ärztlichen Leitern des Rettungsdienstes sowie den Covid-19 Koordinierungsgruppen der Krankenhäuser.


UPDATE (28. März, 19:47 Uhr):

Grüß Gott Oberfranken – Mutmacher: Neue Gottesdienst-Sendereihe bei TVO

Ab dem morgigen Sonntag (29. März) überträgt TVO 30-minütige Gottesdienste und Andachten aus verschiedenen Kirchen in Oberfranken. Ausgestrahlt wird die neue Sendung "Grüß Gott Oberfranken - Mutmacher" immer sonntags um 9:00 Uhr, 11:00 Uhr, 13:00 Uhr und 14:00 Uhr. Die neue Sendereihe ist eine Gemeinschaftsproduktion des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Bayreuth und des oberfränkischen Fernsehsenders. Den Anfang macht Regionalbischöfin Dorothea Greiner am Sonntag (29. März) in der Stadtkirche Bayreuth.

Uns fehlt in der momentanen Krise die Möglichkeit, zum Gottesdienst zusammenzukommen. ... Außerdem brauchen viele Menschen jetzt in der Coronaviruskrise mehr denn je die Stärkung durch das Evangelium. ... Erstaunlich, was nun entstanden ist: Auch im Regionalprogramm können wir nun sonntäglich via Fernsehen gemeinsam beten“

(Dorothea Greiner, Regionalbischöfin)


UPDATE (28. März, 18:35 Uhr):

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken vom Samstag

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: 18:30 Uhr) sowie vom LGL für den Landkreis Lichtenfels! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen, die über den Tag aktualisiert und veröffentlicht werden! Von den Landratsämtern Bayreuth, Forchheim, Kronach und Kulmbach gab es für den Samstag keine Daten.

Weitere Datenquellen:


UPDATE (28. März, 18:04 Uhr):

142 Corona-Infizierte in Stadt und Landkreis Hof

Die Zahl der festgestellten Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt bei 142. Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind neun Personen. Dazu liegen die Testergebnisse der Zentralen Teststation Hofer Freiheitshalle vom 26. März vor. Das bedeutet:

Wenn Sie am 26.03.2020 (oder früher) an der Freiheitshalle getestet wurden und seitdem nicht vom Gesundheitsamt oder einem Arzt angerufen wurden, ist Ihr Testergebnis negativ. Falls Sie - trotz negativem Ergebnis - Kontakt mit Infizierten hatten oder zuletzt in einem Risikogebiet waren, bitten wir Sie dennoch zwei Wochen zu Hause zu bleiben".

(Landratsamt Hof)


UPDATE (28. März, 17:55 Uhr):

159 Infizierte im Landkreis Wunsiedel

Im Landkreis Wunsiedel ist die Zahl der Infizierten auf 159 gestiegen, dies teilte das Landratsamt am Samstagabend (28. März) mit. Die Zahl der Todesfälle in der Region bleibt stabil bei zwei.


UPDATE (28. März, 17:44 Uhr):

medi bayreuth schickt alle Mitarbeiter in Kurzarbeit

Am Mittwoch (25. März) wurde der Spielbetrieb in der easyCredit Basketball Bundesliga nochmals bis zum 30. April ausgesetzt. Um die entstandene Krise überwinden zu können, wurden alle Mitarbeiter, inklusive aller verbliebenen Spieler und Trainer, in Kurzarbeit geschickt, heißt es vom Verein. Die Entscheidung sei unumgänglich, um die Zukunft des Klubs zu sichern, sagte medi bayreuth Geschäftsführer Björn Albrecht, der sich gleichzeitig bei allen für deren Verständnis und Beitrag bedankte.

Notbesetzung macht per Homeoffice weiter

In einer Notbesetzung arbeitet der Verein derzeit im Homeoffice, ist aber per Mail oder telefonisch von Montag bis Donnerstag zwischen 10:00 und 12:00 Uhr erreichbar. Im Lauf der kommenden Woche wollen die Verantwortrlichen offen auf Sponsoren und Fans zugehen und um Unterstützung bitten.


UPDATE (28. März, 13:38 Uhr):

 

Malaktion für Senioren in Coburg

Unter dem Motto „Kinder malen, Seniorinnen und Senioren strahlen“ ruft das Bündnis „Coburg – Die Familienstadt“ Kinder und Jugendliche auf, für Menschen in Alten- und Pflegeheimen oder die alleine lebenden und derzeit keinen Besuch bekommen können, zu malen und zu basteln. Das hilft Zuhause nicht nur gegen die Langweile, sondern zaubert bei den Empfängern sicher auch ein Lächeln ins Gesicht. Die Künstler können auch gerne ihren Vornamen und ihr Alter mit auf das Bild schreiben oder einen Brief dazu legen.

 

Bilder sollen im Internet veröffentlicht werden

„Gerade in dieser momentanen schwierigen Zeit können wir so zusammen helfen, um das Leben überall ein bisschen fröhlicher zu machen“, erläutert Bianca Haischberger, Leiterin der Stabsstelle Bündnis Coburg – Die Familienstadt und Demografie, und ergänzt: „Wir freuen uns sehr auf die Bilder, werden sie fotografieren und auch auf unseren Internetseiten sowie in Facebook veröffentlichen. Die Originale werden natürlich an die Seniorinnen und Senioren gegeben.


UPDATE (28. März, 13:12 Uhr):

VER Selb erstattet Playofftickets zurück

Bereits gekaufte Tickets für die abgesagte Playoff-Begegnung der Selber Wölfe mit den Tilburg Trappers werden automatisch rückerstattet, das teilte der Eishockey-Verein am heutigen Samstagmorgen (28. März) mit. Die Käufer sollen den vollen Kaufpreis zurückbekommen. Wie berichtet wurde die laufende Saison vorzeitig wegen der Corona-Pandemie beendet. Obwohl der VER Selb den Vorverkauf frühzeitig stoppte, wurden bis dahin schon einige Tickets verkauft.

Ticketportal „reservix“ bittet um Geduld

„Unser Partner, das Ticketportal „reservix“, hat alle Hände voll zu tun, die Kosten für verkaufte Tickets für hunderte von Veranstaltungen rückzuerstatten und bittet deshalb um Geduld bei den Käufern“, so Geschäftsstellenleiter Peter Pahlen. Alle Fans, die bereits Karten geordert hatten, brauchen nicht aktiv zu werden. Reservix wird zeitnah auf die Käufer zugehen. Aufgrund der aktuell hohen Arbeitsbelastung zieht sich die Bearbeitungsdauer länger als gewohnt hin.


UPDATE (28. März, 12:38 Uhr):

Corona-Testzentrum ab Montag in Bayreuth

Um die ärztlichen Dienste in der Region Bayreuth zu entlasten, haben Stadt und Landkreis Bayreuth gemeinsam mit Unterstützung durch das Gesundheitsamt und der Kassenärztlichen Vereinigung (KVB) in der Oberfrankenhalle eine zentrale Teststelle für Infektionen mit dem Corona-Virus eingerichtet. Sie ist jeweils von Montag bis Freitag von 13:00 bis 16:00 Uhr besetzt.

Getestet werden ausschließlich Personen, die im dringenden Verdacht stehen, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben und durch die KVB vorab bei der zentralen Teststelle angemeldet wurden. Stadt und Landkreis sowie das Gesundheitsamt appellieren nachdrücklich an die Bürger, nicht auf eigene Faust die Teststelle aufzusuchen. Prophylaktische Abstriche werden dort nicht genommen.

Bei Verdacht einer Infektion mit dem neuen Corona-Virus wird empfohlen, sich zunächst telefonisch, keinesfalls persönlich, mit dem Hausarzt oder dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) in Verbindung zu setzen. Wenn seitens der Ärzte ein medizinisch begründeter Corona-Verdacht festgestellt wird, erfolgt eine Anmeldung der zu testenden Person bei der zentralen Teststelle. Dort selbst wird keine Untersuchung, sondern nur ein Abstrich aus dem Mundbereich vorgenommen. Die betroffenen Personen werden rechtzeitig vorher über ihren Termin bei der Teststation informiert. Wer daraufhin die Teststelle aufsucht, muss seine Krankenversicherungskarte vorzeigen.

Die Teststation wurde an der Gaststätte Oberfrankenhalle als „Drive-In“ eingerichtet und ist ab kommenden Montag (30. März) um 13:00 Uhr in Betrieb. Personen, die einen Termin erhalten haben, werden gebeten, sich mit ihrem Fahrzeug dorthin zu begeben. Die Abstriche werden dann über das geöffnete Autofenster entnommen.


Corona-Krise in Bayreuth: MedCenter will Kapazitäten zur Verfügung stellen

Corona-Krise in Bayreuth: MedCenter will Kapazitäten zur Verfügung stellen

In Bayreuth gibt es das MedCenter, ein großes Ärztehaus mit einer Ausstattung, die an eine kleine Grundversorgungsklinik mindestens heranreicht. Dieses MedCenter hat angeboten, seine Kapazitäten komplett dem Klinikum Bayreuth zur Verfügung zu stellen. Entweder mit der Einrichtung von bis zu 8 Beatmungsplätzen oder mit der Übernahme regulärer Klinikum-Patienten, damit dort die Plätze freigehalten werden können. Die Reaktion aus dem Klinikum Bayreuth allerdings fällt bislang recht verhalten aus – was in der derzeitigen Situation viele Bayreuther durchaus überrascht.

UPDATE (27. März, 18:25 Uhr):

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken: 893 Infizierten-Fälle

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: 18:00 Uhr) sowie vom LGL für den Landkreis Lichtenfels! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen, die über den Tag aktualisiert und veröffentlicht werden! Wir bitten, dies zu beachten.

Weitere Datenquellen:


UPDATE (27. März, 18:12 Uhr):

115 Infizierte im Landkreis Wunsiedel

Im Landkreis Wunsiedel ist die Zahl der 115 Infizierten gleich geblieben, dies teilte am Freitagabend (27. März) das Landratsamt Wunsiedel mit. Bisher gibt es  im Landkreis zwei Todesfälle.

UPDATE (27. März, 18:10 Uhr):

46 Infizierte im Landkreis Kronach

Zwischen Donnerstag (26. März) und Freitag (27. März) stieg die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis Kronach von 12 auf insgesamt 46 Personen, dies teilte das Landratsamt Kronach mit.
 

UPDATE (27. März, 18:05 Uhr):

19 neue Corona-Fälle im Raum Bayreuth

In der Stadt und im Landkreis Bayreuth gibt es 19 neue Corona-Fälle. Bisher haben sich insgesamt 157 Menschen angesteckt. Davon sind sieben Personen aus den Nachbarlandkreisen und eine Person stammt aus einem anderen Bundesland.

19 Personen werden stationär betreut - 7 davon intensivpflichtig

19 Personen werden derzeit stationär in den Kliniken Bayreuth und Pegnitz betreut. Sieben davon sind intensivpflichtig. Zudem befindet sich das Personal von sieben Hausarztpraxen in häuslicher Quarantäne. 18 Personen konnten bisher die Quarantäne verlassen.

UPDATE (27. März, 17:59 Uhr):

108 Infizierte in der Stadt und im Landkreis Hof

Wie das Landratsamt Hof am Freitagabend (27. März) bekannt gab, gibt es nach derzeitigem Stand (17:59 Uhr) in der Stadt und im Landkreis Hof 108 Infizierte. Davon sind sechs Personen wieder symptomfrei und aus der häuslichen Quarantäne entlassen.

UPDATE (27. März, 17:55 Uhr):

Corona-Bußgeldkatalog erlassen

Das Bayerische Gesundheitsministerium erließ am Freitag (27. März) einen Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus. Er steht allen Kreisverwaltungsbehörden in Bayern als Richtschnur zur Verfügung. Diese sind für den Erlass der einschlägigen Bußgeldbescheide zuständig. Die Bayerische Polizei ist ebenfalls informiert.

"Verstöße werden wir konsequent sanktionieren. Dort, wo notwendig, wird die Bayerische Polizei die Kontrollen noch weiter verstärken."

(Joachim Herrmann, Bayerns Innenminister)

Der Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus ist abrufbar unter http://www.coronavirus.bayern.de oder https://www.stmi.bayern.de/miniwebs/coronavirus/faq/index.php

UPDATE (27. März, 17:40 Uhr):

Neue Corona-Teststelle in Pegnitz

Mit Unterstützung durch das Gesundheitsamt und der Kassenärztlichen Vereinigung (KVB) richtete der Landkreis Bayreuth an der Berufsfachschule der Hotelfachschule in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) eine zentrale Corona-Teststelle ein. Diese wird ab Montag (30. März) von Montag bis Freitag von jeweils 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr besetzt sein.

Arzt meldet bei Corona-Verdacht betroffene Person bei der Teststelle an

Bei Verdacht einer Infektion mit dem Corona-Virus wird empfohlen, sich zunächst nur telefonisch mit dem Hausarzt oder dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) in Verbindung zu setzen. Stellt der Arzt einen medizinisch begründeten Corona-Verdacht fest, erfolgt durch diesen eine Anmeldung der betroffenen Person bei der Teststelle.

UPDATE (27. März, 16:10 Uhr):

69 bestätigte Corona-Infizierte im Landkreis Kulmbach

Zum jetzigen Zeitpunkt (27. März, 16:10 Uhr) gibt es 69 bestätigte Fälle im Landkreis Kulmbach. Die Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit alle möglichen Kontaktpersonen und ergreift die notwendigen weiteren Maßnahmen.

Zehn Infizierte werden stationär betreut

Zehn der bestätigten Fälle werden momentan stationär betreut. Drei davon außerhalb des Landkreises Kulmbach. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind größtenteils symptomfrei, nur wenige haben leichte Symptome.

UPDATE (27. März, 15:58 Uhr):

Azubi-Abschlussprüfungen der IHK zu Coburg im Juni 

Wie die IHK zu Coburg am Freitagnachmittag (27. März) mitteilte, werden die schriftlichen IHK-Ausbildungsprüfungen im Zeitraum zwischen dem 16. bis 19. Juni nachgeholt. Die industriell-technischen Prüfungen sollen demnach am 16. und 17. Juni und die kaufmännischen am 18. und 19. Juni stattfinden.

Prüfungsteilnehmer, die im Frühjahr 2020 für die Abschlussprüfung Teil 1 angemeldet waren, können ihre Prüfung im Herbst 2020 nachholen. Über konkrete Termine informiert die IHK zu Coburg rechtzeitig auf ihrer Homepage www.coburg.ihk.de.

Auch alle IHK-Unterrichtungen sowie die IHK Sach- und Fachkundeprüfungen bleiben mindestens bis 24. April ausgesetzt.

Abschlussprüfungen der Weiterbildungen

Die Weiterbildungsprüfungen (zum Beispiel: Betriebswirte, Fachwirte, Meister) finden zwischen Juni und August 2020 statt. Als Orientierung gilt: Alle bisherigen von März bis Mai geplanten Prüfungstermine werden ungefähr um drei Monate verschoben.

UPDATE (27. März, 15:22 Uhr):

Corona-Hotline der IHK-Coburg auch am Samstag erreichbar

Die Corona-Hotline der IHK zu Coburg - 09561 / 74 26 776 - ist am Samstag (28. März), in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr erreichbar. Die Mitarbeiter der IHK zu Coburg unterstützen in dieser Zeit ihre Mitgliedsunternehmen bei rechtlichen, betriebswirtschaftlichen und finanziellen Fragen.

UPDATE (27. März, 15:05 Uhr):

Landkreis Wunsiedel bündeln alle Hilfsangebote auf einer Plattform

In den vergangenen Tagen haben viele Bürger, Organisationen und Vereine Hilfsangebote auf die Beine gestellt, die der Landkreis Wunsiedel nun auf einer zentralen Plattform bündelt. Dort können individuelle Hilfsangebote und auch konkreter Unterstützungsbedarf gemeldet werden. Ein Mitarbeiterteam im Landkreis wird die Vermittlung der konkreten Unterstützungswünsche und Angebote übernehmen. Helfer und Hilfesuchende werden mit ihren Daten registriert und erst danach durch die Mitarbeiter zusammengeführt.

Ab sofort kann jeder Unterstützungsbedarf und Hilfsangebote aus den folgenden Bereichen melden:

  • Apothekengänge
  • Einkaufen
  • Fahrdienste
  • Gesprächsangebot
  • Pflanzen-/Grabpflege
  • Telefonischer Besuchsdienst
  • um ein Tier kümmern
  • Unterstützung im Haushalt

Die Plattform ist auf der Website www.landkreis-wunsiedel.de zu finden. Per Mail an suchen-und-helfen@landkreis-wunsiedel.de  oder telefonisch unter der Nummer 09232 / 80 575 können sich Helfer und Bedürftige anmelden. Die Hotline ist auch am Wochenende freigeschalten.

UPDATE (27. März, 14:45 Uhr):

Hofer Zentrale-Corona-Teststelle mit Wärmebildkamera ausgestattet

Die Helfer der Zentralen Corona-Teststelle an der Hofer Freiheitshalle wurden von der Rolf Weber KG aus Schauenstein (Landkreis Hof) mit Wärmebildkameras ausgestattet. Die Kameras ermöglichen den Ärzten, die Temperatur der Personen, die sich testen lassen, schnell und ohne jeglichen Körperkontakt zu ermitteln. Im Normalfall kommen die Messgeräte im Industriebereich, etwa zur Fehlerdiagnostik von Maschinen zum Einsatz.

Wärmebildkamera unter anderem bei der Vogelgrippe eingesetzt

Die Wärmebildkameras werden von der amerikanischen Firma Flir hergestellt. Die Rolf Weber KG ist einer von wenigen Vertriebspartnern dieser Geräte in Deutschland. Die Messgeräte wurden bereits bei der Vogelgrippe oder bei SARS erfolgreich eingesetzt. Ein zuverlässiges Ergebnis kann jedoch nur mit dem richtigen Umgang des Gerätes sowie mit entsprechenden Voreinstellungen erzielt werden.

© Landratsamt Hof© Landratsamt Hof© Landratsamt Hof

UPDATE (27. März, 14:35 Uhr):

Melanie Huml verstärkt Vorbereitungen für einen zusätzlichen Bedarf an Medizinern

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml verstärkt die Vorbereitungen für einen zusätzlichen Bedarf an Medizinern beim Vorgehen gegen die Corona-Pandemie.

" (...) Derzeit lässt sich nicht voraussagen, wie sich die Infektionslage in Bayern entwickelt. Deshalb bitten wir gemeinsam mit der Bayerischen Landesärztekammer alle Mediziner, die derzeit nicht in medizinische Versorgungsstrukturen eingebunden sind, um ihre Unterstützung. Auch Medizinstudierende sind dabei willkommen."

(Bayerische Gesundheits- und Pflegeministerin, Melanie Huml)

Über 1.700 ehemalige medizinische Berufstätige melden sich

Wie das Bayerische Gesundheitsministerium am Freitag (27. März) mitteilte, sei der Aufruf der Menschen, die derzeit nicht in ihrem medizinischen Beruf tätig sind, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken, sehr erfolgreich gewesen. Innerhalb von wenigen Tagen sollen sich über 1.700 Menschen gemeldet haben.

UPDATE (27. März, 13:20 Uhr):

Stadt und Landkreis Bamberg richten neue Infektionspraxen ein

Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke und Landrat Johann Kalb schaffen gemeinsam mit der Sozialstiftung Bamberg, der gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg und den niedergelassenen Ärzten spezielle Infektionspraxen in Bamberg, Burgebrach und Schesslitz.

„Wir entlasten die niedergelassenen Hausärzte und Krankenhäuser und eröffnen den Bürgerinnen und Bürgern wohnortnahe und rasche Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten“

( Bamberger OB Starke und Landrat Kalb)

Infektionspraxis soll bereits kommende Woche umgesetzt werden

In der kommmenden Woche soll die Planung einer Infektionspraxis umgesetzt werden. Die ersten geeigneten Räumlichkeiten sind direkt neben der Ärztlichen Bereitschaftspraxis am Klinikum am Bruderwald. Die Infektionspraxen sollen von Ärzten zu festgelegten Zeiten betreut und versorgt werden.

Patienten mit bestimmten Symptomen sollen in den vorgegebenen Praxen Abstriche durchführen lassen

Jeder Patient, der deutliche Erkältungs-Symptome wie Fieber, trockenen Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schüttelfrost aufweist, soll künftig die Infektionspraxis aufsuchen können, um Untersuchungen, Diagnosen und gegebenenfalls Abstriche durchführen zu lassen.

Infektionspraxen nicht für medizinische Beratung gedacht

Wer lediglich medizinische Beratung wünscht, sollte sich zunächst telefonisch mit seinem Hausarzt in Verbindung setzen oder die CORONA-HOTLINE beim Landratsamt 0951 / 85 97 00 anrufen. Das Gleiche gilt auch für Betroffene, die in Risikogebieten waren oder Kontakt zu Infizierten hatten, sollen sich zunächst an das Gesundheitsamt oder an die CORONA-Hotline der Stadt Bamberg unter der Nummer 0951 / 87 25 25 wenden.

© Stadt Bamberg

UPDATE (27. März, 13:10 Uhr):

Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Bayreuth positiv auf Corona getestet

Wie die Stadt Bayreuth am Freitagmittag (27. März) bekannt gab, wurde eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Bayreuth positiv auf Corona getestet. Die Kollegin befinde sich seit Montag (23. März) in häuslicher Quarantäne und hatte somit seitdem keine rathausinternen Kontakte.

UPDATE (27. März, 11:40 Uhr):

Werdende Väter dürfen in den Regiomed-Kliniken bei der Geburt ihres Kindes dabei sein

Werdende Väter können ihre Partnerinnen in den Regiomed-Kliniken weiterhin bei der Geburt begleiten. Das meldeten die Verantwortlichen am gestrigen Donnerstagabend (26. März). Das Ganze ist möglich, wenn der Vater symptomfrei ist und in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einer infizierten Person hatte. Darüber hinaus muss der Mann, bevor er den Kreißsaal betritt, umfangreiche Hygienemaßnahmen durchführen und eine vollständige Schutzmontur tragen, um das Ansteckungsrisiko für andere Eltern und Babys und für die Mitarbeiter zu minimieren.

Umfangreiche Hygienemaßnahmen für den Vater

Mantel, Jacke und Handy müssen vorher abgelegt werden. Die eigenen Schuhe werden ausgezogen und anschließend die Hände 30 Sekunden lang desinfiziert. Dann wird ein Schutzanzug angezogen und eine Schutzmaske mit Atemventil angelegt. Eine Schutzbrille, zwei Paar Handschuhe und spezielle OP-Schuhe vervollständigen die Schutzmontur.

„Verlässt der Vater den Kreißsaal, muss das ganze Procedere bei der Rückkehr wiederholt werden.“, so Leiter des Regiomed Hygiene-Instituts Prof. Klaus-Dieter Zastrow. Nach der Geburt können sich die Eltern mit ihrem Neugeborenen in ein Familienzimmer zurückziehen und sich in diesem geschützten Raum in Ruhe kennenlernen.

UPDATE (27. März, 11:25 Uhr):

Hotline auch am Wochenende für die Bürger von Kulmbach freigeschaltet

Das Landratsamt Kulmbach weist darauf hin, dass sich die Bürger auch am Wochenende mit Fragen zu den Allgemeinverfügungen und Beschränkungen an die Hotline des Landratsamtes unter 09221 / 707 290 wenden können. Die Hotline ist am Samstag und Sonntag von jeweils 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr erreichbar. Zudem können Fragen auch weiterhin per Mail an die Adresse ausgangsbeschraenkungen@landkreis-kulmbach.de geschickt werden.

Müllabfuhr weiterhin im Dienst

Zur Unterbrechung einer möglichen Infektionskette und zum Schutz der Mitarbeiter wird die Sammlung von Problemabfällen ab sofort auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Die regelmäßige Müllabfuhr ist zum jetzigen Zeitpunkt gewährleistet.

Seit Montag Ferienfahrplan im Landkreis Kulmbach

Seit Montag (23. März) wird bis auf weiteres auf allen öffentlichen Linien im Landkreis Kulmbach nach dem Ferienfahrplan gefahren. Die OVF GmbH wird ab Sonntag (29. März) die beiden Fahrtenpaare für Sonntagsfahrten auf der Strecke KBS 8354 Kulmbach-Bayreuth bis auf weiteres auslegen. Die Bedarfsfahrten am Sonntag bleiben auf der Linie wie im übrigen Landkreis jedoch bestehen.

UPDATE (27. März, 10:45 Uhr):

Covid-19 Online-Test ab Freitagmittag wieder freigeschalten

Ab Freitagmittag (27. März, 12:00 Uhr) bis Samstagmittag (28. März, 12:00 Uhr) ist der Online-Test für Convid-19 wieder freigeschalten. Menschen, die im Verdacht stehen, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, können den Online-Test unter der Websit www.teststelle-hof.de durchführen. 

Online-Test entscheidet, ob die Person zur Teststelle soll oder nicht

Potzenziell Erkrankte füllen über die Web-App einen Fragebogen aus, der gezielt ermittelt, ob sich die betreffende Person testen lassen sollte oder nicht. Sobald der Test ausgefüllt und abgeschickt wurde, erhält der Befragte eine E-Mail mit weiteren Anweisungen. Lautet die Anweisung „Bitte begeben Sie sich zur Teststelle“, werden die Daten des Patienten automatisch an die Teststelle in der Freiheitshalle übermittelt. Der Patient erhält einen QR-Code, mit dem er sich zur Teststelle begibt. Die Versichertenkarte muss vorgelegt werden.

Den Test sollten ausschließlich Personen machen, die:

  • in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet waren
  • Kontakt zu Personen hatten, die in einem Risikogebiet waren
  • Kontakt zu positiv getesteten Personen hatten
  • Symptome haben

Personen, die nicht mindestens eines dieser Kriterien erfüllen, brauchen den Test nicht zu machen.

Teststelle in Hof am Sonntag geschlossen

Die Teststelle an der Hofer Freiheitshalle ist sowohl am Freitag als auch am Samstag von 13:00 Uhr bis 15:00 Ughr geöffnet. Am Sonntag (29. März) bleibt die Teststelle geschlossen.

UPDATE (26. März, 19:25 Uhr):

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken: 782 Infizierten-Fälle

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: 19:20 Uhr) sowie vom LGL für den Landkreis Lichtenfels! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen, die über den Tag aktualisiert und veröffentlicht werden! Wir bitten, dies zu beachten.

Weitere Datenquellen:


UPDATE (26. März, 19:00 Uhr):

Corona-Krise: Strukturen für den Ernstfall im Gesundheitswesen stehen

„Im Moment ist es, als hätten wir die Meldung eines Seebebens erhalten und würden jetzt auf den Tsunami warten.“ So beschreibt der Leiter der Integrierten Leitstelle Hochfranken die momentane Situation in der Corona-Krise. In den Ankündigungen zu den Wirtschaftshilfen in der Regierungserklärung aus München ging es fast unter: An diesem Tag wurde auch die Art und Weise beschlossen, auf vor Ort auf die möglicherweise deutlich steigenden Infektionszahlen reagiert werden soll. Koordiniert wird dies lokal von den Integrierten Leitstellen, kurz ILS. Wie dort der Plan aussieht, darüber haben wir mit Markus Hannweber gesprochen.

Corona-Krise: Strukturen für den Ernstfall im Gesundheitswesen stehen

UPDATE (26. März, 18:40 Uhr):

Landkreis Lichtenfels: Abstrichstelle am MVZ Lichtenfels für niedergelassene Ärzte in Betrieb genommen

Zur Entlastung der niedergelassenen Ärzte und auch zu deren Schutz haben das Regiomed MVZ Lichtenfels, der Ärztliche Kreisverband und die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) im Landratsamt Lichtenfels eine Lösung für die niedergelassenen Ärzte gefunden. Für sie wurde eine externe Abstrichstelle eingerichtet. Unterstützung erhielt man vom THW Bad Staffelstein.

Wir nehmen unseren Versorgungsauftrag sehr ernst. Für Regiomed  war es daher selbstverständlich, das Personal sowie den Betrieb dieser Abstrichstelle für die niedergelassenen Ärzte zu übernehmen.

(Alexander Schmidtke, Hauptgeschäftsführer des Regiomed-Klinik-Konzerns)

Landrat Christian Meißner stellte heraus, dass diese Abstrichstelle speziell für die niedergelassenen Ärzte eingerichtet wurde:

Es war uns ein großes Anliegen die Mediziner vor Ort zu entlasten und auch zu schützen. ... Seitens des Gesundheitsamtes ist schon seit Wochen eine eigene Abstrichstelle in Betrieb. Leider dürfen wir diese jedoch aus rechtlichen, versicherungs- und abrechnungstechnischen Gründen nicht für die niedergelassenen Ärzte anbieten.

(Christian Meißner, Landrat des Landkreises Lichtenfels)


UPDATE (26. März, 18:22 Uhr):

Landkreis Bamberg: Bisher 55 Anträge für Rettungsschirm

Die Soforthilfe von Stadt und Landkreis Bamberg, mit der wir Unternehmen, Vereine und Verbände vor dem Kollaps retten wollen, wird intensiv nachgefragt.

Nach den Worten von Landrat Johann Kalb liegen dem Landkreis bereits 55 Anträge für den Corona-Rettungsschirm des Landkreises vor. Diese umfassen ein Volumen von 820.000 Euro. Fünf Anträge mit einer Summe von 90.000 Euro wurden bereits ausgezahlt. Weitere 14 Anträge mit einem Volumen von 232.000 Euro sind genehmigt. Insgesamt umfasst das Soforthilfeprogramm, das unmittelbar nach Ausrufung des Katastrophenfalls aufgelegt worden war, ein Volumen von 1,5 Millionen Euro.


UPDATE (26. März, 18:09 Uhr):

Forchheim: Spendenaktion "Pflege geht nicht im Home-Office“

Die Stadt Forchheim startet auf Anregung eines Forchheimer Bürgers die lokale Spendenaktion „Pflege geht nicht im Home-Office“, um allen Pflegekräften im Gesundheitsbereich in Zeiten der Corona-Krise eine kleine Anerkennung zukommen zu lassen. Laut Stadtverwaltung sind ab sofort alle dazu aufgerufen, in Anerkennung des schweren und gesundheitsgefährdenden Dienstes und in Solidarität mit dem Krankenhaus-und Pflegepersonal hier zu spenden:

  • Das Spendenkonto der Sparkasse Forchheim läuft über das Konto der Stadtkasse der Stadt Forchheim
  • IBAN: DE277 635 104 000 000 000 59
  • BIC: BYLADEM1FOR
  • Als Spendentext für die Stadtkasse bitte angeben: „VV8110140 - Pflege geht nicht im Home-Office"

UPDATE (26. März, 17:48 Uhr):

Mit Kunst und Kultur gegen die Corona-Krise

Wegen der Corona-Krise bleibt es ruhig im Kulturbetrieb in Oberfranken. Könnte man zumindest meinen! Wäre da nicht trotzdem die ein oder andere positive Meldung, denn mit Musik & Literatur geht alles ein wenig besser im Leben - vorallem auch in Krisenzeiten. Wir zeigen anhand von drei Beispielen aus Oberfranken, wie es gehen kann...

Bamberger Symphoniker: Orchester spielt Beethovens 9. Symphonie online gemeinsam
Untersiemau: Sinan Demircan gründet Plattform für Konzerte aus dem Wohnzimmer
Theater Hof: Künstler drehen täglich Clips für Social Media Kanäle

UPDATE (26. März, 17:30 Uhr):

VER Selb: Eishockey-Oberligisten einigen sich auf Transferstopp

Die Mannschaften der Oberliga Nord und Süd (aus Oberfranken der VER Selb) haben sich auf einen vorübergehenden Transferstopp geeinigt. Die beiden Spielklassen vereinbarten bei gemeinsamen Lagegesprächen in dieser Woche, bis zum 30. April 2020 keine Vertragsgespräche zu führen oder Spielertransfers zu tätigen. Mit diesen Maßnahmen soll es den Vereinen ermöglicht werden, sich den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen und Aufgaben während der Corona-Krise zu widmen, bevor im April bereits das Zulassungsverfahren für die Oberligasaison 2020/2021 startet. Ausgenommen von der Regelung sind Transfers und Vertragsverlängerungen, die bereits in den vergangenen Wochen und Monaten vollzogen wurden.


UPDATE (26. März, 17:16 Uhr):

Landkreis Kronach: 34 Virusfälle

Von Mittwoch auf Donnerstag stieg die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis Kronach von 27 auf 34 Personen. Quarantänepflichtig sisnd zudem noch rund 165 Personen, die einen engeren Kontakt zu Infizierten hatten.


UPDATE (26. März, 17:04 Uhr):

Stadt & Landkreis Bayreuth: 138 Virusfälle

Die Zahl der Menschen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das Coronavirus getestet wurden, nimmt weiter zu. Insgesamt wurden seit dem Vortag 59 neue Fälle bekannt. Damit haben sich bisher insgesamt 138 Personen angesteckt. Zu den beiden verstorbenen älteren Patienten, sind keine weiteren Todesfälle hinzugekommen. 17Personen mit Symptomen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt, davon sind sieben Personen intensivpflichtig. Zudem befindet sich das Personal von sechs Hausarztpraxen in häuslicher Quarantäne. Bisher konnten zehn Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder verlassen.

Zwei Teststationen in der nächsten Woche geplant

Die Einrichtung von zwei Teststationen in Bayreuth und in Pegnitz ist für nächste Woche geplant.


UPDATE (26. März, 16:46 Uhr):

Gutschein-Plattform: Forchheim hält zusammen!

Die Stadt Forchheim teilt mit, dass die Gutschein-Plattform „Heimatladen ZusammenhaltenFo“ seit heute unter der Adresse zusammenhaltenfo.de online ist. Das Projekt zur Stützung aller Händler, Gewerbetreibenden sowie Klein-und Mittelständlern in und um Forchheim hat die digitale Beratungsfirma „JungAdler“, ein junges Startup aus Forchheim, in enger Zusammenarbeit mit der Elena Büttner (Citymanagerin der Stadt Forchheim) und dem Verein „HeimFOrteil“ in nur vier Tagen an den Start gebracht. Für jeden registrierten Laden in Stadt und Landkreis Forchheim können hier Gutscheine gekauft werden, die dann nach der Corona-Krise eingelöst werden können. Der Gutschein wird digital als Mail dem Käufer zugestellt. Dem „Heimatladen“ wird mit den sofortigen liquiden Mitteln aus dem Gutscheinkauf geholfen.


UPDATE (26. März, 16:33 Uhr):

Landkreis Kulmbach: 52 Virusfälle

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es 52 bestätigte Fälle im Landkreis Kulmbach. Dies teilte das Landratsamt mit. Neun der bestätigten Fälle werden momentan stationär betreut. Drei davon außerhalb des Landkreises Kulmbach. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind größtenteils symptomfrei, nur wenige haben leichte Symptome.


UPDATE (26. März, 16:21 Uhr):

Stadt und Landkreis Bamberg: 193 Virusfälle

Die Gesundheitsbehörde für Stadt und Landkreis Bamberg verzeichnete bis Donnerstag (15:00 Uhr) 193 mit dem Coronavirus infizierte Personen. 55 kommen aus der Stadt Bamberg, 138 aus dem Landkreis. Vier Personen sind aktuell in stationärer Behandlung. Sechs gelten bisher als genesen.


UPDATE (26. März, 16:04 Uhr):

BROSE: Deutsche Werke werden bis zum 19. April geschlossen

Der oberfränkische Automobilzulieferer Brose stellt die Arbeit an den meisten europäischen Standorten ab Ende März weitgehend ein. Damit reagiert das Unternehmen auf den erheblichen Auftragseinbruch in Folge der Produktionsunterbrechungen seiner Kunden. Ein wirtschaftlicher Schaden, bedingt durch die Corona-Krise, soll mit den Maßnahmen gemindert werden. An allen deutschen Standorten wird die Arbeit mindestens bis zum 19. April weitgehend eingestellt.


UPDATE (26. März, 15:15 Uhr):

Unternehmerumfrage der IHK für Oberfranken Bayreuth

Das Corona-Virus hat die oberfränkische Wirtschaft fest im Griff. Das zeigt die zweite Blitzumfrage der IHK für Oberfranken Bayreuth zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie. 82 Prozent der befragten Unternehmen erwarten inzwischen für das Jahr 2020 einen Umsatzrückgang. Jedes dritte Unternehmen rechnet mit einem Personalabbau.

95 Prozent der Unternehmen spüren Auswirkungen

Gaben bei der letzten Blitzumfrage (6. März) 57 Prozent der IHK-Mitgliedsunternehmen an, negative Auswirkungen auf ihr Geschäft zu spüren, ist dieser Wert bei der aktuellen Umfrage (26. März) bereits auf 95 Prozent geklettert. Rechneten bei der ersten Umfrage vor drei Wochen 17 Prozent der Befragten für das Jahr 2020 mit einem Umsatzrückgang von über 10 Prozent, sind es inzwischen gut 75 Prozent.

Nachfrage rückläufig

Zwei Drittel der Unternehmen verzeichnen eine rückläufige Nachfrage nach den eigenen Produkten und Dienstleistungen. Bei 45 Prozent kam es zur Stornierung von Aufträgen, 44 Prozent der Befragten verzeichnen sogar einen Stillstand der Geschäftstätigkeit.

12 Prozent der Befragten von Insolvenz bedroht

Ein Drittel der Unternehmen beklagt Liquiditätsengpässe. Bei 12 Prozent der Befragten droht sogar die Insolvenz. Die Hälfte der Unternehmen will seine Investitionen für 2020 zurückfahren.


UPDATE (26. März, 14:20 Uhr):

Hilfsprojekte des Landestheaters Coburg

Wie das Coburger Landestheater in einer Pressemitteilung berichtet, beschloss die Damen- und Herrenschneiderei des Hauses zu helfen und entschied, dass 500 Schutzmasken für das RegioMed Klinikum Coburg angefertigt werden sollen. Zuletzt hatten die Näherinnen bereits 450 Stück produziert. Auch andere Hilfsprojekte laufen bereits auf Hochtouren. So haben sich einige Mitglieder der Ensembles und aus anderen Bereichen des Theaters einer Initiative angeschlossen, um für Hilfsbedürftige einkaufen zu gehen. Hilfsbedürftige können sich unter der Rufnummer 09561 / 89-2575 melden.

Landestheater will auf Social Media weiterhin ihr Publikum unterhalten

Auch wenn die Theaterpforten bis auf weiteres geschlossen bleiben müssen, will das Landestheater sein Publikum auch weiterhin unterhalten. Die Mitglieder der unterschiedlichen Sparten werden in regelmäßigen Abständen auf den Social-Media-Kanälen des Landestheaters Beiträge veröffentlichen.

© Landestheater Coburg

UPDATE (26. März, 13:34 Uhr):

Pendler aus Tschechien: Koordinierungsstelle stark nachgefragt

Die im Landratsamt Wunsiedel eingerichtete Koordinierungstelle zur Unterbringung von tschechischen Pendlern ist an den vergangenen beiden Tagen stark angefragt worden. Dies teilte die Behörde am heutigen Tag mit. Große und kleine Firmen aus dem Landkreis bekundeten Interesse an der Vermittlung freier Bettenkapazitäten.

Ebenfalls groß war die Resonanz auf Seiten der Hoteliers sowie von Inhabern von Pensionen oder Ferienwohnungen und -häusern. Insgesamt gingen rund 80 Angebote unterschiedlichster Größenordnung beim Landratsamt ein. Die Größenordnung der Angebote lag dabei zwischen dem Appartement für zwei Personen bis hin zum Hotel mit rund 100 Zimmern.


UPDATE (26. März, 10:36 Uhr):

Gewerbesteuerbescheide in Corona-Situation: Stadt Coburg unterstützt Unternehmen

Wie die Stadt Coburg mitteilt, gibt es zur Verbesserung der Liquidität von Unternehmen die Möglichkeiten zur zinslosen Stundung von Steuerzahlungen und der schnellen unbürokratischen Anpassung von Steuervorauszahlungen. Die Stadt Coburg übernimmt die im Maßnahmenpaket für die Kommunen vorgeschlagenen Handlungshinweise, um auf diese Weise die betroffenen Unternehmen zu entlasten und zu unterstützen. Sollten gewerbesteuerzahlende Unternehmen von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sein, können diese sich mit der Stadtkämmerei in Verbindung setzen. Der Kontakt kann über steuerabteilung@coburg.de hergestellt werden. 


UPDATE (26. März, 09:50 Uhr):

Tschechische Regierung lässt Pendler in Gesundheitsberufen doch über die Grenze

Die Prager Regierung hat in der Causa um Berufpendler, die täglich nach Deutschland einreisen, doch noch eingelenkt und immerhin die strikte Regelung für Mitarbeiter im Gesundheitswesen gelockert. So dürfen Tschechen, die unter anderem auch in Oberfranken in Sozialberufen, beim Rettungsdienst oder in der Gesundheitsbranche arbeiten, weiterhin täglich die Grenze überschreiten. Für alle anderen Pendler aus dem Nachbarland bleiben die drastischen Maßnahmen (siehe unten) bindend.


UPDATE (25. März, 19:14 Uhr):

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken: 582 Infizierten-Fälle

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: 18:30 Uhr)! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen, die über den Tag aktualisiert und veröffentlicht werden! Wir bitten, dies zu beachten.

Weitere Datenquellen:


UPDATE (25. März, 19:03 Uhr):

Coburg / Lichtenfels: Regiomed Kliniken verbieten Väter im Kreißsaal

Ab Mittwochabend (25. März) können werdende Väter ihre Partnerinnen nicht mehr in den Kreißsaal begleiten – zu diesem Schritt haben sich jetzt die Regiomed Kliniken entschlossen. Diese Maßnahme geht über die bayerische Alllgemeinverfügung hinaus. Ministerpräsident Söder hatte zuvor geäußert, für Geburten und für Sterbefälle dürften Angehörige in die entsprechenden Häuser. Hier geht es zu der kompletten Nachricht!


UPDATE (25. März, 18:55 Uhr):

Stadtwerke-Mitarbeiter in Bamberg gehen in Quarantäne

Schon am 14. März schloss Tschechien die Grenzen für Reisende. Lieferverkehr und Berufspendler durften aber weiter passieren. Damit ist es jetzt vorbei: Ab Donnerstag (26. März) ist die Grenze auch für eben diese Berufspendler dicht. Dies wird zu einem Problem, denn über 3.000 Menschen aus Tschechien pendeln jeden Tag nach Oberfranken – als Pflegekräfte, in der Gastronomie sowie in Handwerk und Industrie.

Corona-Krise: Tschechische Grenze nun auch für Berufspendler geschlossen

Sie alle standen nun vor der Entscheidung: Zuhause in Tschechien bleiben und nicht mehr arbeiten können oder eine Unterkunft in Deutschland suchen - in dem Wissen, vielleicht wochenlang die Heimat und die Familie nicht besuchen zu können. Am Landratsamt Wunsiedel ist für Betroffene eine spezielle Koordinierungsstelle eingerichtet worden. Dort haben wir nachgefragt, wie die Situation ist.


UPDATE (25. März, 18:33 Uhr):

Hofer Land: Helfer gesucht

Stadt und Landkreis Hof haben eine Online-Plattform eingerichtet, um Helfer zu finden, die im Bedarfsfall die Fachkräfte im ärztlichen Dienst sowie im Pflegebereich unterstützen und so der Bevölkerung helfen können. Über die Website helfer-hoferland.de können Freiwillige sich ab sofort registrieren und ihre Hilfe anbieten. 

Die Einsatzgebiete können ganz unterschiedlich sein. Hilfsangebote, die über das Onlineportal eingehen, werden zentral gebündelt, die Tätigkeiten nach den Fähigkeiten der einzelnen Unterstützer ausgewählt. Stadt und Landkreis Hof werden sich im Bedarfsfall mit den registrierten freiwilligen Helfer in Verbindung setzten, um Einsatzort und Einsatzzeitraum festzulegen. 


UPDATE (25. März, 18:23 Uhr):

Stadtwerke-Mitarbeiter in Bamberg gehen in Quarantäne

Auch wenn die Corona-Krise das öffentliche Leben in Deutschland zurzeit nahezu lahmlegt, funktionieren noch die lebenswichtigen Bereiche, wie unter anderem die Versorgung mit Lebensmitteln. Laut den Äußerungen der Behörden und der Versorger muss sich die Bevölkerung auch um den Strom und um das Trinkwasser keine Sorgen machen. Dies verspricht man jedenfalls. Dass es auch so bleibt, schicken die Bamberger Stadtwerke sogar Mitarbeiter in Quarantäne, die aber nicht zu Hause vollzogen wird!

Corona-Krise: Stadtwerke-Mitarbeiter in Bamberg gehen in Quarantäne

UPDATE (25. März, 18:05 Uhr):

Stadt & Landkreis Bayreuth: 79 Virusfälle

Die Zahl der Menschen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das Coronavirus getestet wurden, hat sich weiter erhöht. Insgesamt wurden 14 neue Fälle bekannt. Damit haben sich bisher insgesamt 79 Personen angesteckt, wobei davon sechs Personen aus den Nachbarlandkreisen oder in einem Fall aus einem anderen Bundesland stammen. Zu den beiden verstorbenen älteren Patienten, sind keine weiteren Todesfälle hinzugekommen. 15 Personen mit Symptomen werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt, davon sind sieben Fälle intensivpflichtig. Das Personal von fünf Hausarztpraxen befindet sich weiter in häuslicher Quarantäne. Bisher konnten acht Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder verlassen.


UPDATE (25. März, 17:54 Uhr):

Unterkunftsmöglichkeiten im Hofer Land für tschechische Pendler

Tschechien hat diese Woche eine sechsmonatige Schließung seiner Grenzen beschlossen. Diese Regelung gilt bereits ab dem 26. März und auch für tägliche Berufspendler. Die Pendler und die Unternehmen stellt diese Entscheidung vor große Herausforderungen, denn die Betroffenen müssen in dieser Zeit entweder zuhause in Tschechien bleiben oder sich alternativ für mehrere Wochen in Deutschland eine Unterkunft suchen. Kehren die Pendler in die Heimat zurück, müssen sie sich in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben. Die Maßnahme tritt ebenfalls am Donnerstag in Kraft. Sie soll zunächst für drei Wochen gelten und werde von der Polizei streng kontrolliert, so die Regierung in Prag.

Um die regionalen Unternehmen zu unterstützen, die ihre tschechischen Mitarbeiter für die kommende Zeit in der Region unterbringen möchten, haben der Landkreis und die Stadt Hof, gemeinsam mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband, eine Liste zusammengestellt, welche Hotels / Pensionen aktuell noch geöffnet haben oder bereit wären, ihr Haus für die Unterbringung tschechischer Mitarbeiter zu öffnen.


UPDATE (25. März, 17:01 Uhr):

Landkreis Wunsiedel: 27 Virusfälle

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis Kronach ist am Mittwoch um eine auf insgesamt 27 Personen angestiegen. Darüber hinaus standen 155 Kontaktpersonen der Kategorie I (enger Kontakt) unter Quarantäne. Nach Einschätzung des Gesundheitsamts beim Landratsamt Kronach können einige Quarantäneanordnungen voraussichtlich in den nächsten Tagen aufgehoben werden.


UPDATE (25. März, 16:20 Uhr):

Landkreis Wunsiedel: 88 Virusfälle

Wie das Wunsiedler Landratsamt mitteilt, hat sich auch in dieser Region die Anzahl der Infizierten im Vergleich zum Dienstag erhöht. Laut aktueller Angaben stieg die Zahl der bestätigten Virusfälle um 15 auf 88 an.


UPDATE (25. März, 16:10 Uhr):

Landkreis Kulmbach: 42 Virusfälle

Wie das Landratsamt Kulmbach am Nachmittag mitteilte, gibt es zum jetzigen Zeitpunkt 42 bestätigte Coronavirus-Fälle im Landkreis. Fünf der bestätigten Fälle werden momentan stationär im Klinikum Kulmbach betreut. Alle weiteren Personen sind größtenteils symptomfrei, nur wenige haben leichte Symptome. Die Personen werden täglich aktiv von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes telefonisch betreut.


UPDATE (25. März, 16:00 Uhr):

Stadt und Landkreis Bamberg: 147 Virusfälle

Die Zahl der mit dem Covid-19-Virus infizierten Personen ist innerhalb eines Tages um 28 auf 146 angestiegen. 39 Personen kommen aus der Stadt, 107 aus dem Landkreis Bamberg. Weiterhin kann der weit überwiegende Teil der Betroffenen die Infektion in häuslicher Quarantäne auskurieren. Bis gestern gab es drei Personen in stationärer Behandlung.


UPDATE (25. März, 15:36 Uhr):

Erste Auszahlungen aus dem Bamberger Rettungsschirm

Aus dem Bamberger Rettungsschirm mit einem Volumen von 1,5 Millionen Euro wurden jetzt die ersten Auszahlungen getätigt. Zu den ersten Empfängern gehörten insbesondere Gastronomiebetriebe, Solo-Unternehmer und inhabergeführte Einzelhandelsgeschäfte, deren Umsatz aufgrund der Schließungen komplett eingebrochen ist. Nach Darlehen fragen zudem auch Dienstleister, Kulturschaffende und Handwerksbetriebe nach.

Die Resonanz ist mit bisher über 70 eingegangenen Anträgen in einer Woche riesig und zeigt, dass der Bamberger Rettungsschirm ein Erfolgsmodell ist."

(Dr. Stefan Goller, Bamberger Wirtschaftsreferent)

Bei der Stadtverwaltung werden die Anliegen unmittelbar nach dem Eingang sofort fachlich geprüft und großzügig beurteilt. Bereits über 25 Anträge wurden genehmigt.


UPDATE (25. März, 14:54 Uhr):

Basketball: Spielbetrieb in der höchsten Spielklasse wird weiter ausgesetzt

Am heutigen Mittwoch haben sich das Präsidium der Arbeitsgemeinschaft Basketball Bundesliga e.V., die Geschäftsführung der BBL GmbH und die 17 Clubs der easyCredit Basketball Bundesliga in einer Videokonferenz zusammengeschaltet, um über die aktuelle Situation zu beraten. Hier wurde mit deutlicher Mehrheit beschlossen, den Spielbetrieb der easyCredit Basketball Bundesliga bis mindestens zum 30. April weiter auszusetzen. Erklärtes Ziel bleibt weiter, die Saison 2019/2020 zu einem späteren Zeitpunkt geordnet zu Ende zu spielen, gegebenenfalls mit einem gekürzten respektive verdichteten Modus.


UPDATE (25. März, 10:20 Uhr):

Ehrenamtliche Einkaufsdienste im Landkreis Kulmbach

Wie das Landratsamt Kulmbach mitteilt, wurden mittlerweile fast flächendeckend ehrenamtliche Einkaufsdienste eingerichtet, die ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger oder Menschen, die wegen einer Grunderkrankung zur Coronavirus-Riskogruppe zählen, bei Einkäufen und sonstigen notwendigen Besorgungen unterstützen. Über 330 Helferinnen und Helfer haben sich bisher gemeldet und ihre Bereitschaft zur Unterstützung bekundet.

Das Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement (KoBE) am Landratsamt hat in enger Abstimmung mit dem Krisenstab und dem Gesundheitsamt für die Helferkreise im Landkreis Kulmbach Hinweise zusammengestellt und bittet, diese zu beachten. Die Informationen stehen hier zum Download bereit.  Als Freiwillige gesucht werden jüngere Helferinnen und Helfer, die ohne gesundheitliche Einschränkungen sind. Es wird ein Mindestalter von 18 Jahren vorausgesetzt.

Allen Helferkreise steht bei Rückfragen das KoBE am Landratsamt unter der Telefonnummer 09221 / 707 - 150 beratend zur Seite.


UPDATE (25. März, 09:00 Uhr):

Wegen Corona: Absage der Wahl der 11. Bayerischen Bierkönigin

In Anbetracht der aktuellen Corona-Pandemie hat sich der Bayerische Brauerbund entschlossen, in diesem Jahr keine neue Bierkönigin zu wählen. Damit reagieren die Verantwortlichen auf die Absagen zahlreicher Brauereifeste und Veranstaltungen im In- und Ausland, bei denen die Bierkönigin das Bayerische Bier und die heimischen Brauereien hätte vertreten sollen. Mehr dazu auf unserer Newsseite!


UPDATE (24. März, 19:25 Uhr):

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken vom Vormittag: 484 Infizierten-Fälle

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: 19:00 Uhr)! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Zahlen kommen, die über den Tag aktualisiert und veröffentlicht werden! Wir bitten, dies zu beachten.

Weitere Datenquellen:


UPDATE (24. März, 18:54 Uhr):

Hilft der Onlinehandel durch die schwere Zeit?

Ohne die von der Bayerischen Staatsregierung aufgelegte Soforthilfe von jetzt 20 Milliarden Euro könnten wohl viele Kleinunternehmen nicht mehr überleben. Betroffen ist vor allem der Einzelhandel. Viele Geschäftsleute können in dieser Branche nicht warten, bis das erste Geld aus Berlin oder München kommt. Sie versuchen deshalb, aus der Not eine Tugend zu machen.

Corona-Krise: Hilft der Onlinehandel durch die schwere Zeit?

UPDATE (24. März, 18:00 Uhr):

Erster Todesfall im Landkreis Bamberg

Im Landkreis Bamberg ist eine 84-jährige Frau an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Die teilte das Landratsamt soeben mit. Die Frau war gesundheitlich vorbelastet. Nachdem sich ihr Zustand in der Nacht zum Dienstag verschlechterte, wurde sie in eine intensiv-medizinische Behandlung gebracht. Hier verstarb sie am Vormittag.


UPDATE (24. März, 17:51 Uhr):

Freistaat Bayern stockt Wirtschaftshilfen deutlich auf

Wieland, Greiff, Weber & Ott, Valeo, ab Mittwoch dem Vernehmen nach wohl auch Bosch. Tausende Arbeitnehmer in Oberfranken sind inzwischen in Kurzarbeit. Ladeninhaber, Kleinselbstständige und Freischaffende sind nach Geschäftsschließungen und Veranstaltungsverboten vielfach ohnehin in einer prekären Situation. Die Corona-Krise ist bereits jetzt schmerzhaft für die Wirtschaft und das wird auch noch so bleiben. Genau zu diesen Themen hat sich am Vormittag die Staatsregierung besprochen. Ministerpräsident Söder hat dabei den bayerischen Schutzschirm für Unternehmen konkretisiert.

Corona-Krise: Freistaat Bayern stockt Wirtschaftshilfen deutlich auf

UPDATE (24. März, 17:39 Uhr):

Forchheim: Stichwahl-Auszählung erst am Montag

Die Forchheimer Bürger müssen sich am kommenden Sonntag (29. März) ein klein wenig gedulden, bis sie wissen, wer ihr alter oder neuer Oberbürgermeister ist. Der Wahlleiter traf den Beschluss, dass die Auszählung erst am Montagmorgen (30. März) beginnen wird. Mehr dazu auf unserer Newsseite!


UPDATE (24. März, 17:18 Uhr):

Rehau: Bürgermeister Abraham unter Quarantäne

Das Coronavirus breitet sich weiter aus und macht dabei auch vor Entscheidungsträgern nicht halt. Mit dem Rehauer Bürgermeister Michael Abraham hat es nun den ersten oberfränkischen Rathauschef getroffen: Weil eine Rathaus-Mitarbeiterin positiv getestet wurde, hat das Hofer Gesundheitsamt eine zweiwöchige Quarantäne für Abraham angeordnet. Ein erster Test bei ihm verlief egativ. Es gehe ihm „sehr gut“, erklärte Abraham am Telefon gegenüber TVO.


UPDATE (24. März, 16:57 Uhr):

Region Bamberg: 109 Virusfälle

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist auf 109 in Stadt und Landkreis Bamberg angestiegen. 34 kommen aus der Stadt, 75 aus dem Landkreis Bamberg. Drei Patienten werden derzeit stationär behandelt. Eine Person gilt als geheilt. Weitere Personen werden im Laufe der Woche aus der Quarantäne entlassen.


UPDATE (24. März, 16:38 Uhr):

Landkreis Wunsiedel: Koordinierungsstelle zur Unterbringung tschechischer Mitarbeiter eingerichtet

Ein Beschluss der tschechischen Regierung vom Montag sieht vor, dass betroffene tschechische Berufspendler derzeit entweder zuhause in Tschechien bleiben können oder sich alternativ für mehrere Wochen in Deutschland eine Unterkunft suchen. Kehren die Pendler dann in die Heimat zurück, müssen sie sich in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben. Die Regelung tritt am Donnerstag (26.03.) in Kraft, soll zunächst für drei Wochen gelten und werde von der Polizei streng kontrolliert.

Das Landratsamt Wunsiedel hat reagiert und eine Koordinierungsstelle für Unterkünfte für ausländische Arbeitnehmer eingerichtet. Dort können sich ab sofort Arbeitgeber aller Branchen melden, die Übernachtungsgelegenheiten für ihre Angestellten suchen. Angebot und Nachfrage laufen in der Wirtschaftsförderung des Landkreises zusammen. Erreichbar ist die Koordinierungstelle ab sofort telefonisch unter der Rufnummer 09232 / 80 483 oder per Email unter rainer.raedel@landkreis-wunsiedel.de


UPDATE (24. März, 16:27 Uhr):

Landkreis Bamberg: Sonderprogramm für Gemeinden

Landrat Johann Kalb mit der Sparkasse ein Sonderprogramm für Kommunen ausgehandelt. Zum einen werden die Kassenkredite von 90 Millionen Euro um 50 Millionen aufgestockt und der Zinssatz von 0 auf minus 0,5 Prozent gesenkt. Zum Zweiten wird ein Sonderkontingent „zinsgünstige kommunale Darlehen“ in Höhe von 50 Millionen Euro aufgelegt. Die Darlehen sind für Neuinvestitionen vorgesehen und haben eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren.


UPDATE (24. März, 16:16 Uhr):

Landkreis Kronach: 26 Virusfälle

Wie das Landratsamt Wunsiedel am Nachmittag mitteilte, gibt es derzeit im Landkreis 73 bestätigte Virusfälle und zwei Todesfälle. Verstorben ist zuletzt ein 77-jähriger Mann aus dem Landkreis, der Vorerkrankungen hatte. Vereinzelte Berichterstattungen zu einem dritten Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus entsprechen laut dem Landratsamt nicht den Tatsachen.


UPDATE (24. März, 16:10 Uhr):

Landkreis Kronach: 26 Virusfälle

Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen im Landkreis Kronach ist bis Dienstagnachmittag auf 26 angestiegen. Neben diesen infizierten Personen befinden sich 150 ermittelte Kontaktpersonen – insgesamt somit 176 Personen – in Quarantäne.


UPDATE (24. März, 15:57 Uhr):

Bayreuth richtet Bürgertelefon ein

Die Stadt Bayreuth bietet ab Mittwoch (25. März) ein Bürgertelefon zur aktuellen Corona-Krise an. Es steht unter der Telefonnummer 0921 / 25 25 25 von montags bis donnerstags von 8:00 bis 16:00 Uhr sowie freitags von 8:00 bis 12:30 Uhr zur Verfügung. Über das Bürgertelefon beantwortet die Stadt Fragen zu den Ausgangsbeschränkungen und Schließungen von Betrieben und Unternehmen. Es werden keine medizinischen Fragen beantwortet!


UPDATE (24. März, 15:37 Uhr):

Bamberg: Kulturschaffende werden nicht allein gelassen

Bambergs Kulturreferent und Bürgermeister Christian Lange wies darauf hin, dass die Stadt einen „Bamberger Rettungsschirm“ aufgelegt habe, in dem neben kleineren Unternehmen, Freiberuflern, Selbstständigen und Vereinen, gerade auch Kulturschaffende, subsidiär zu den Hilfsangeboten von Bund und Freistaat, Unterstützung von der Stadt beantragen könnten. Ein entsprechendes Formblatt findet sich im Internet: Hier klicken! Bei Rückfragen hilft die Hotline der städtischen Wirtschaftsförderung unter der Rufnummer 0951 / 87 - 13 13.


UPDATE (24. März, 15:13 Uhr):

Bamberg: Nachbarschaftshilfe ist gut angelaufen

Laut Bamberger Stadtverwaltung ist die Nachbarschfatshilfe in der Domstadt gut angelaufen. Bisher seien jedoch erst wenige Anfragen von hilfesuchenden Personen eingegangen.

Niemand soll sich scheuen, uns anzurufen. Wir haben ganz viele Personen, die wirklich gerne helfen möchten und froh sind, wenn sie in Zeiten wie diesen etwas Gutes tun können.

(Bertrand Eitel, Amtsleiter)

Gleichzeitig bittet er die Bürgerinnen und Bürger, die selbst nicht helfen können, zu überlegen, wer in ihrer Nachbarschaft noch Unterstützung brauchen könnte. Die Solidarität in Bamberg äußert sich darüber hinaus auch über die vielen Initiativen von unterschiedlichen Organisationen, die in kurzer Zeit auf die Beine gestellt wurden. Die Stadt Bamberg wird daher eine Übersicht online stellen, die zeigt, wer welche Hilfe anbietet, Interessierte Helferinnen und Helfer können sich auch dort einbringen.

Erreichbarkeit der Vermittlungsstelle

Die Vermittlungsstelle für nachbarschaftliche Unterstützung der Stadt Bamberg ist von montags bis freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer 0951 / 87 - 1447 oder per Mail unter nachbarschaft@stadt.bamberg.de erreichbar.


UPDATE (24. März, 15:04 Uhr):

Marktredwitz: Online-Initiative für den Einzelhandel

Wie die Stadtverwaltung Marktredwitz (WUN) mitteilt, bringt der E-Commerce-Spezialist dynamic commerce die Einzelhändler in der Stadt unkompliziert online und leistet damit einen Beitrag zur digitalen Nachbarschaftshilfe. Im einem eigenen Webshop werden zunächst die Top-Seller der Einzelhändler verkauft. Später kann das Sortiment ausgebaut werden. Dabei kann der Händler entscheiden, ob der Versand selbst durchgeführt wird oder über eine Logistikfirma abgewickelt werden soll. Für die Einrichtung der „digitalen Fußgängerzone“ bittet die Firma in einem ersten Schritt interessierte Einzelhändler um eine Rückmeldung unter der Rufnummer 09221 / 9652-251 (Frau Jasmin Schmidt).


UPDATE (24. März, 14:41 Uhr):

IHK zu Coburg sagt Messe ab

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird die IHK-Berufsbildungsmesse in Coburg abgesagt. Das teilte die IHK zu Coburg mit. Die Messe sollte am 24./25. April im Kongresshaus der Stadt stattfinden. Über 60 Ausbildungsbetriebe hatten ihre Teilnahme zugesagt. Die Messe wurde nun auf unbestimmte Zeit verschoben. Ein neuer Veranstaltungstermin wird rechtzeitig bekanntgegeben.


UPDATE (24. März, 14:36 Uhr):

Landratsamt Bayreuth informiert: Entsorgung von Abfällen aus Privathaushalten, die mit dem Coronavirus kontaminiert sein können

Das Landratsamt Bayreuth weist darauf hin, dass Haushalte, in denen positiv auf COVID-19 getestete Personen leben, oder solche, die unter Infektionsverdacht stehen, ihre Abfälle wie folgt entsorgen sollen:

  • Entsorgung von gegebenenfalls mit Coronaviren kontaminierten Abfällen (z.B. Taschentücher, Mund-Nasen-Schutz, Hygieneartikel) über den Restmüll, Sammlung in verschlossenen Behältern im Haus
  • Entsorgung über die Restmülltonne nicht lose, sondern in Mülltüten, welche zum Beispiel durch Verknoten sicher verschlossen werden
  • Für diese Haushalte gilt: Alle mit Sekreten in Berührung gekommenen Abfälle im Zweifelsfall über den Restmüll entsorgen / Hintergrund ist, dass die Zerstörung der Viren in der Müllverbrennung (bei Temperaturen von rund 1.000 Grad) gewährleistet ist.
  • Zum Schutz der Müllwerker bitte möglicherweise kontaminierte Abfälle nicht in den anderen Wertstoff- und Abfallbehältern (Bio-, Papier- oder Gelbe Tonne) entsorgen
  • Es wird zudem um Einhaltung der bekannten Hygienemaßnahmen gebeten, unter anderem mindestens 1,5 bis 2 Meter Abstand zum Personal der Entsorgungsfirma
  • Alle übrigen Haushalte entsorgen weiter wie bisher, auch um die Entsorgungskapazitäten in der Müllverbrennungsanlage nicht unnötig zu belasten
  • Die Abfuhr der Bio-, Restmüll-, Papier- und Gelben Tonnen erfolgt weiterhin wie gewohnt

Eine Übersicht über aktuell geöffnete Entsorgungsanlagen sind auf landkreis-bayreuth.de/abfall zu finden.


UPDATE (24. März, 14:25 Uhr):

Stadtwerke Bamberg warnen vor falschen Mitarbeitern

Wie die Stadtwerke Bamberg (STWB) mitteilen, distanziert sich das Unternehmen von Haustürverkäufern, die derzeit in Bamberg, Hallstadt und  Stegaurach unterwegs sind. Sie geben sich laut den STWB an der Haustür als Mitarbeiter der Stadtwerke aus und riskieren die weitere Verbreitung des Coronavirus. Aufmerksame Kunden hatten sich bei den Stadtwerken gemeldet, weil vermeintliche Mitarbeiter an der Haustür um die Unterschrift unter einem Energievertrag gebeten haben. Die Stadtwerke warnen vor solchen unseriösen Energieverkäufern. Bei Fragen rund um den Energievertrag sollen Kunden die Stadtwerke ausschließlich telefonisch kontaktieren.


UPDATE (24. März, 14:15 Uhr):

Corona-Krise: THW liefert Atemschutzmasken & Desinfektionsmittel aus

Es sind in Zeiten der Corona-Krise knappe Güter: Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel. Die Ge- und Verbrauchsgüter sind so gut wie überall vergriffen. Auch dreiste Diebe langten schon zu. Die bayerische Staatsregierung will Krankenhäuser und andere Einrichtungen im Freistaat mit 800.000 Atemschutzmasken und 235.000 Flaschen Hand-Desinfektionsmittel beliefern. 700.000 Schutzmasken wurden vom Gesundheitsministerium bestellt und bezahlt. Weiterhin stellte der Autobauer BMW zusätzlich 100.000 Masken zur Verfügung.

Corona-Krise: THW liefert Atemschutzmasken & Desinfektionsmittel aus

Die Auslieferungen werden von den THW-Ortsverbänden durchgeführt und haben zum Teil bereits begonnen. So machte sich das Technische Hilfswerk aus Naila (HO) auf den Weg nach München, um die Ausrüstung abzuholen. Die Einsatzkräfte der THW-Ortsverbände holen die Ausrüstung im bayerischen Zentrallager in München ab und verteilen diese an die benötigten Stellen. (Unkommentierte Aufnahmen / Quelle: News5)


UPDATE (24. März, 14:03 Uhr):

Beschlüsse aus der Kabinettsitzung der Staatsregierung am heutigen Tag

  • Zweiter Nachtragshaushalt 2020: Sonderfonds Corona-Pandemie wächst um 10 Milliarden auf insgesamt 20 Milliarden Euro
  • Gründung von neuem BayernFonds als Instrument zur vorübergehenden Beteiligung an Unternehmen / Verzehnfachung
    des Bürgschaftsrahmens für Unternehmenskredite
  • Bayern baut Kapazitäten zur Herstellung von Medizinprodukten auf / Produktion bayerischer Atemschutzmasken kraftvoll angelaufen
  • Wirtschaft: Riesige Nachfrage nach bayerischer Corona-Soforthilfe
  • Bayern vereinfacht während Corona-Krise die Auftragsvergabe / Stützung der Konjunktur und Abbau von Bürokratie
  • Kostenfreie Verpflegung für Personal an bayerischen Krankenhäusern, Universitäts- und Reha-Kliniken sowie Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen
  • Aufruf zu reger Wahlbeteiligung bei Stichwahlen zur Kommunalwahl am 29. März / Briefwahl für bestmöglichen Infektionsschutz
  • Initiative "Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!" / Freistaat stellt jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt Pauschalbetrag von 60.000 Euro für Unterstützung von Senioren zur Verfügung

UPDATE (24. März, 13:46 Uhr):

Corona-Krise: Bayern verdoppelt finanzielle Hilfe

Ministerpräsident Markus Söder verkündete auf einer Pressekonferenz am Mittag in München, das Hilfspaket des Freistaates von bisher 10 Milliarden Euro zu verdoppeln. Im bayerischen Haushalt sollen demnach jetzt 20 Milliarden Euro an Hilfsgeldern bereitgestellt werden. Das Geld so vor allem dem Gesundheitswesen und der Wirtschaft zu Gute kommen. Zudem werden die finanziellen Hilfen des Bundes und des Freistaates miteinander verzahnt.

BHS tabletop mit Hilferuf nach München

BHS tabletop mit rund 1.200 Mitarbeitern in Selb, Schönwald und Weiden richtete bereits einen dramatischen Hilferuf nach München. Der Porzellanhersteller beliefert vor allem Gastronomie, Hotels, Caterer, Kreuzfahrt- und Fluggesellschaften. Diese haben derzeit kein Geschäft und stornieren im großen Stil. Der Umsatz brach entsprechend binnen weniger Wochen vollständig ein. Da hilft, so das Unternehmen, auch das Kurzarbeitergeld nicht mehr. Zudem würde sich die Auszahlung eines KfW-Kredites womöglich über Monate hinziehen. Die Firma bangt somit um die Existenz. Dies ist nur eines von vielen Beispielen in Oberfranken und Bayern.

Infizierten-Zahl steigt weiter an

Söder teilte mit, dass die Zahl der Infizierten in Bayern weiter gestiegen ist. Er berief sich dabei auf das LGL und nannte die Zahl von bayernweit 6.362 Fällen. 31 Menschen starben laut den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit an dem Virus. Gesundheitsministerin Melanie Huml ergänze, dass sich derzeit circa 700 Menschen aufgrund des Coronavirus in stationärer Behandlung sind. Hiervon legen 120 einen Intensivbettenplatz.


UPDATE (24. März, 13:08 Uhr):

Offenes Ohr für einsame Senioren – kostenlose Telefonhotline

Um die entstandene Isolation aufgrund der Ausgangsbeschränkungen oder die Angst vor Einsamkeit sowie auch neue Ängste vorzubeugen, bietet die Stadt Coburg ab sofort einen kostenlosen Telefondienst unter der Rufnummer 09561 / 89 - 2222 an. Das Telefon ist von Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 15:30 Uhr und am Freitag von 8:30 bis 12:00 Uhr besetzt. Anrufer können hierbei auch anonym bleiben.

Weitere Angebote:

  • Notfallseelsorge, Telefonnummer 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222 - 24 Stunden am Tag erreichbar
  • „Silbernetz“ – Gemeinsam gegen Einsamkeit, für Menschen über 60, Telefonnummer 0800 / 4 70 80 90 - täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr
  • dialog – Stadtbüro der Diakonie Coburg, Telefonnumer 09561 / 799 05 00

UPDATE (24. März, 12:27 Uhr):

Oberfranken helfen Oberfranken

Am Montag lieferte der Pizzaservice Adria aus Burgkunstadt (LIF) für das Krankenhaus in Lichtenfels kostenlos Pizza, Nudeln und Salat für die Ärzte und Pflegekräfte der Notaufnahme des Klinikums Lichtenfels aus. Diese Lieferung galt als Dankeschön für die vor Ort geleistete Arbeit in Zeiten der Corona-Krise.

© Privat
Oberfranken helfen Oberfranken: Kostenlose Pizza-Lieferung für das Krankenhaus Lichtenfels
Quelle: Privat

UPDATE (24. März, 11:40 Uhr):

Appell von ASB, BRK, DLRG, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, Medizinisches Katastrophen-Hilfswerk und THW

Die bayerischen Hilfsorganisationen appellieren an die Bevölkerung:

Wählen Sie nur in Notfallsituationen wie zum Beispiel Herzinfarkt, Feuer oder Autounfall die Notrufnummer 112. Wenn Ihre Arztpraxis geschlossen hat und Sie gesundheitlichen Beschwerden wie zum Beispiel Fieber oder Schnupfen haben, die nicht bis zum nächsten Werktag warten können, wählen Sie bitte die Rufnummer 116117. Für konkrete Fragen zum Coronavirus wenden Sie sich bitte an die Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: 09131 / 6808 - 5101.


UPDATE (24. März, 10:53 Uhr):

Landkreis Wunsiedel: Veränderte Zeiten am Bürgertelefon

Nach der ersten Woche des Betriebs des Bürgertelefons zeigt sich, dass Anrufe verstäkt zu bebstimmen Zeiten eingehen. Aus diese Grund ist die Hotline des Landratsamtes Wunsiedel am Mittwoch anders besetzt. So wird das Bürgertelefon in den Tagesrandzeiten ein wenig gekürzt, um in den Stoßzeiten mehr Ansprechpartner und somit freie Leitungen zur Verfügung zu haben. Erreichbar ist die Hotline unter der Nummer 09232 / 80 111 künftig täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr.


UPDATE (24. März, 09:58 Uhr):

Teichwirtschaft in der Corona-Krise

Nach den Ausgangsbeschränkungen in Bayern häufen sich Anfragen bei der Fischereifachberatung des Bezirks Oberfranken zu den Themen Teichwirtschaft, Ausübung der Angelfischerei und Durchführung von Fischbesatzmaßnahmen. Informationen dazu gibt es hier: pdf-Dokument / Quelle: Regierung von Oberfranken Bezirkstagspräsident Henry Schramm zu der Problematik:

Im Einklang mit den von Ministerpräsident Söder erlassenen Ausgehbeschränkungen kann die Versorgung der Teiche aufrechterhalten werden. Ich bitte dabei aber zu beachten, dass aufgrund der sich in den letzten Tagen sehr schnell verändernden Lage, jederzeit Anpassungen vorgenommen werden können. Oberstes Ziel ist - wo immer möglich - eine Minimierung der Sozialkontakte und der Schutz der Bevölkerung.

(Henry Schramm, Bezirkstagspräsident)


UPDATE (23. März, 20:40 Uhr):

Huml ruft Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, zur Unterstützung im Kampf gegen das Coronavirus auf

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml ruft Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, dazu auf, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken und sich zu einem Einsatz bereit zu erklären. Huml betonte am Montag in München:

Derzeit ist nicht sicher absehbar, wie sich die Pandemie weiter entwickeln wird. Es ist wichtig, dass wir im Gesundheitswesen auf große Herausforderungen vorbereitet sind. Deshalb bitte ich alle Pflegefachkräfte, alle Pflegehilfskräfte sowie Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA), die aktuell nicht in diesem Beruf arbeiten und keiner Risikogruppe angehören, um Unterstützung. ... Gemeinsam mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern konnten wir eine Online-Plattform entwickeln. Über die Website pflegepool-bayern.de kann ab sofort jeder unkompliziert seine Daten hinterlegen. Die persönlichen Daten werden ausschließlich zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verwendet und zur Vermittlung weitergegeben. Im Bedarfsfall erfolgt eine unmittelbare Kontaktaufnahme und Zuweisung zu einem regionalen Einsatzort."

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

Wie das Ministerium mitteilt, bleibt für den Fall eines Einsatzes der aktuelle Arbeitsvertrag bestehen. Wer unterstützt, wird unter Lohnersatz / Lohnfortzahlung von der gegenwärtigen beruflichen Tätigkeit (auf der Basis geltenden Rechts oder einer in Kürze zur Verabschiedung vorgesehenen gesetzlichen Regelung) freigestellt. Der Einsatz wird ausschließlich während der Corona-Pandemie andauern.


UPDATE (23. März, 20:09 Uhr):

IHK für Oberfranken Bayreuth: Tschechische Grenzpendler können wieder nach Deutschland

Wie die IHK für Oberfranken Bayreuh mitteilte, kam von der deutschen Auslandshandelskammer die Nachricht, die erhebliche Auswirkungen hat auf die tschechischen Grenzpendler hat. Demnach können tschechische Grenzpendler ab Dienstag (24. März) wieder zu ihren Arbeitgebern nach Deutschland ausreisen und arbeiten. Aber: Diese Mitarbeiter müssen drei Wochen bei den Arbeitgebern in Deutschland untergebracht werden, dürfen innerhalb der drei Wochen nicht nach Hause und bei der Rückkehr in die Tschechische Republik in eine zweiwöchige Quarantäne gehen!

Zu dieser Regelung gibt es allerdings noch keine offizielle Stellungnahme seitens der tschechischen Regierung. Betroffenen empfiehlt die IHK, sich etwa über den Internetauftritt des tschechischen Innenministeriums auf dem Laufenden zu halten.


UPDATE (22. März, 19:03 Uhr):

Corona-Zwangspause: Tipps für die Zeit Zuhause

#flattenthecurve oder #socialdistancing - diese Mottos machen zurzeit in den sozialen Netzwerken die Runde. Gemeint ist damit die Kurve der Corona-Infizierten einfach flacher zu halten, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Dies ist NUR DANN möglich, wenn jeder Einzelne von uns Zuhause bleibt und soziale Kontakte meidet. Zum Schutz jedes Einzelnen und vor allem zum Schutz der Risikogruppen. Einfach mal Zuhause bleiben ist das Motto. Wie man die Corona-Zwangspause also sinnvoll nutzen kann: wir haben ein paar Tipps für Sie.

Corona-Zwangspause: Tipps für die Zeit Zuhause
Coronakrise in Oberfranken: Was darf ich und was nicht?

UPDATE (22. März, 18:38 Uhr):

Coronakrise in Oberfranken: Was darf ich und was nicht?

Die allermeisten Menschen in Oberfranken halten sich bisher an die Ausgangsbeschränkungen – immerhin geht es darum, die Schwächsten in unserer Gesellschaft zu schützen. Trotzdem lassen solche Einschnitte schon auch einige Unsicherheiten zurück – viele Menschen fragen sich, was sie jetzt noch dürfen und was nicht.

Sowohl bei uns als auch natürlich noch viel stärker bei den zuständigen Behörden gehen extrem viele Anfragen ein. Ein paar der häufigsten Fragen klären wir mit Rainer Krauß, dem Sprecher der Stadt Hof und zeigen Ihnen, wo Sie weitere Antworten zu Fragen rund um die Ausgangsbeschränkungen finden.

UPDATE (23. März, 17:58 Uhr):

83 Infizierte in Stadt und Landkreis Bamberg

Nach Informationen der Stadt Bamberg, gibt es derzeit in Stadt und Landkreis 83 Infizierte. Davon sind 53 aus dem Landkreis und 30 aus der Stadt. Nach wie vor sind drei Personen in stationärer Behandlung. Eine kann voraussichtlich in dieser Woche entlassen werden. Ebenso werden im Laufe der Woche rund ein Dutzend Personen die häusliche Quarantäne verlassen können.

UPDATE (23. März, 17:51 Uhr):

33 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Kulmbach

Im Landkreis Kulmbach gibt es nach derzeitigem Stand (23. März, 17:51 Uhr) 33 Corona-Infizierte. Das Gesundheitsamt ermittelt aktuell alle möglichen Kontaktpersonen und ergreift die notwendigen weiteren Maßnahmen.

30 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne und 3 Fälle werden im Krankenhaus betreut

30 Personen befinden sich bereits in häuslicher Quarantäne. Drei der bestätigten Fälle werden stationär im Klinikum Kulmbach betreut. Alle weiteren Personen sind größtenteils symptomfrei, nur wenige haben leichte Symptome. Die Personen werden täglich aktiv von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes telefonisch betreut.

UPDATE (23. März, 17:34 Uhr):

Zahl der Infizierten im Raum Hof auf 62 gestiegen

Die Zahl der festgestellten Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt (Stand: 23. März, 17:34 Uhr) bei 62. Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen wurde eine Person.

UPDATE (23. März, 17:10 Uhr):

70 Personen am "Drive-In" in Marktleuthen getestet

Am vergangenen Wochenende wurden 70 Personen an der mobilen Teststelle an der Stadthalle Marktleuthen (Landkreis Wunsiedel) getestet. Für den Montag (23. März) waren laut dem Landratsamt Wunsiedel weitere 70 Tests angekündigt.

UPDATE (23. März, 16:40 Uhr):

Stadt Kronach richtet Hilfe-Telefon ein

Die Stadt Kronach wird ab sofort ein Hilfe-Telefon einrichten. Ältere Mitbürger sowie Risikopatienten sollen bei der Bewältigung ihres Alltages unterstützt werden. Ab sofort können Betroffene unter der Telefonnummer: 09261 / 97 278 von Montag bis Freitag, von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, anrufen. 

Sie können anrufen:

  • wenn Sie Hilfe benötigen bei täglichen
    Besorgungen (Einkauf, Apotheke, etc.)
  • wenn Sie persönlich Hilfe anbieten wollen
    (Erledigung von Besorgungen, etc.)
  • wenn Sie Hilfsangebote bereits organisiert haben, an die wir weiter vermitteln können
  • wenn Sie Fragen haben rund um alltägliche
    Verrichtungen in Zeiten der Corona-Pandemie

UPDATE (23. März, 16:35 Uhr):

22 bestätigte Corona-Infektionen im Landkreis Kronach

Wie das Landratsamt Kronach am Montagnachmittag (23. März) bekannt gab, gab es heute im Landkreis Kronach 22 bestätigte Corona-Infektionen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren 120 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt worden. Die erste davon wird am Mittwoch (25. März) aus der Quarantäne entlassen.

UPDATE (23. März, 16:25 Uhr):

Corona-Infizierte in Stadt und Landkreis Bayreuth auf 45 gestiegen

Seit Freitag (20. März) wurden 19 weitere Personen positiv auf Corona getestet. Insgesamt gibt es 45 Infizierte im Raum Bayreuth. Im Klinikum Bayreuth und in der Sana Klinik Pegnitz werden derzeit elf Patienten stationär behandelt. Vier von den Patienten weisen schwere Krankheitssymptome auf.

Zwei Allgemeinarztpraxen im Landkreis Bayreuth mussten vorübergehend schließen, weil das medizinische Personal sich in häusliche Quarantäne begeben musste.

UPDATE (23. März, 16:05 Uhr):

Zum Schutze der Einsatzkräfte: bei Notrufen infizierte Personen angeben

Die Integrierte Leitstelle weist ausdrücklich daraufhin hin, bei einem Anruf bei der 112, anzugeben, ob die Person, die medizinische Hilfe benötigt oder die mit ihr zusammenlebenden Menschen an dem neuartigen Coronavirus erkrankt sind. Das gleiche gilt auch bei Verdachtsfällen.

Gezielte Fragen der ILS müssen beantwortet werden

Diese Informationen sind für die Rettungskräfte sowie für die Notärzte wichtig, damit sie sich dementsprechend schützen können. Feuerwehrleute müssen bei einem Einsatz von der Leitstelle über eine Infektion ebenso informiert werden. Die Integrierte Leitstelle stellt den Anrufern gezielt Fragen, die zu beantworten sind.

 

UPDATE (23. März, 15:45 Uhr):

Am Sonntag keine Wahllokale für die Stichwahl in Hof

Die Stichwahl am Sonntag zur Wahl des Oberbürgermeisters / Oberbürgermeisterin in Hof wird als reine Briefwahl stattfinden. Dementsprechend gibt es keine Wahllokale, dies teilte am Montagnachmittag (23. März) das Wahlamt der Stadt Hof mit. Derzeit werden die Briefunterlagen an Wahlberechtigte versandt. Die Vordrucke und die Umschläge der Briefwahlunterlagen könne von den üblichen Mustern abweichen, sind jedoch in dieser Form zugelassen.

Wahlunterlagen können per Post zurückgesandt oder in den Briefkasten der Stadt Hof eingeworfen werden

Die ausgefüllten Unterlagen können per Post zurückgesandt oder in den Briefkasten der Stadt Hof am Rathaus, Klosterstraße 3, eingeworfen werden. Die Wähler sind für den fristgerechten Zugang der Wahlbriefe bis 18:00 Uhr am Wahltag verantwortlich.

UPDATE (23. März, 15:45 Uhr):

Rathäuser in Marktredwitz bis einschließlich 9. April nicht geöffnet

Die aktuelle Corona-Entwicklung veranlasst die Stadtverwaltung Marktredwitz mit ihren Gesellschaften und Unternehmen die Rathäuser bis einschließlich zum 9. April nicht für den Publikumsverkehr zu öffnen. Notwendige Amtsbesuche insbesondere im Einwohnermeldeamt, im Standesamt und Ordnungsamt werden weiterhin per Terminvereinbarung während der Öffnungszeiten möglich sein.

Von der Schließung betroffen sind:

  • Neues Rathaus, Egerstraße 2
  • Rathaus, Bahnhofstraße 14 (u.a. Ordnungsamt, Einwohnermeldeamt, Standesamt)
  • Stadtbauamt und Bauhof, Böttgerstraße 10
  • Kommunalunternehmen Marktredwitz (KUM), Böttgerstraße 10
    Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft GmbH (STEWOG), Im Winkel 2
  • Tourist Information, Markt 29
  • Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Marktredwitz (Die Einsatzbereitschaft ist jedoch selbstverständlich gegeben!)
  • Städtische Sing- und Musikschule

Die wichtigsten Telefonnummern bei unaufschiebaren Angelegenheiten:

  • Einwohnermeldeamt/Standesamt: 09231/501-155
  • Ordnungsamt: 09231/501-145
  • Bauamt: 09231/501-161
  • Allgemeine Anliegen: 09231/501-0

UPDATE (23. März, 15:27 Uhr):

700 Personen wurden am "Drive-In" der Hofer Corona-Teststelle getestet

Rund 700 Personen wurden innerhalb einer Woche an der Hofer Freiheitshalle am "Drive-In" auf Corona getestet. Laut Aussage des Hofer Landrats Oliver Bär, ermöglicht die Teststelle, pro Tag 120 potenziell Infizierte zu testen. Über 40 Menschen wurden bisher als Corona-Infizierte ermittelt.

500 Personen haben die Online-Teststelle ausgefüllt

Die Web-App www.teststelle-hof als Wochenend-Lösung wurde bislang sehr gut angenommen, so das Landratsamt Hof. Bisher haben 7.000 User die Seite besucht. 500 von ihnen haben die Online-Teststelle ausgefüllt. 150 Personen wurden daraufhin zur Zentralen Teststelle geschickt.

UPDATE (23. März, 14:45 Uhr):

Hofer Schlappentag, Stadt- und Bürgerfest sowie die Hofer InnenHofKonzert-Reihe fallen 2020 aus

Aus aktuellem Anlass wird der Hofer Schlappentag dieses Jahr ausfallen, dies gaben die Hofer Schützen, die Kreishandwerkschaft und die Brauerei Scherdel bekannt. Entfallen werden dieses Jahr auch folgende Veranstaltungen:

  • Deutsch-tschechische Freundschaftstag
  • Stadt- und Bürgerfest
  • Hofer InnenHofKonzert-Reihe

„Diese Veranstaltungsabsagen tun uns allen sehr weh, aber es gibt keine Alternative. Selbst wenn man vom unwahrscheinlichen Fall einer schnellen Verbesserung in der Coronakrise ausgehen würde, so bliebe letztlich zu wenig Zeit, um derartige Veranstaltungen gut und sicher zu planen. 

(Verantwortlichen von Handwerkerschaft, Schützen, Brauerei und Stadtmarketing Hof unisono)

UPDATE (23. März, 14:25 Uhr):

Lieferung von Schutz- und Desinfektionsmitteln in Bayern kommen gut voran

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml gaben bekannt, dass die Lieferung von Schutzmaterial und Desinfektionsmitteln in Bayern gegen das Coronavirus gut vorankomme, dies teilte am Montagnachmittag (23. März) das Bayerische Gesundheitsministerium mit.

„Neue Schutzmasken sind da. Mehr als 800.000 sind im bayerischen Zentrallager angekommen und werden umgehend an Krankenhäuser und andere Einrichtungen verteilt. Weitere Lieferungen durch den Bund und die Eigenproduktion im Freistaat werden folgen.“

(Ministerpräsident, Markus Söder)

Verteilung der Schutzmasken und Desinfektionsmittel nach medizinischer Notwendigkeit

Das Technische Hilfswerk (THW) übernehme die bayernweite Verteilung an die 111 Ortsverbände. Von dort aus würde die Weitergabe der Schutzmasken und Desinfektionsmittel an Artzpraxen und Krankenhäuser erfolgen. Die Reihenfolge der Verteilung würde nach medizinischer Notwendigkeit bestimmt werden. Dies gab Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml bekannt.

UPDATE (23. März, 12:45 Uhr):

Am Sonntag keine Stichwahl-Veranstaltung im Landratsamt Bayreuth

Aufgrund der aktuellen Lage und den verschärften Ausgangsbeschränkungen findet am kommenden Sonntag (29. März) im Landratsamt Bayreuth keine Veranstaltung zur Verkündung des Wahlergebnisses statt.

UPDATE (23. März, 12:30 Uhr):

Nur in absoluten Ausnahmefällen gestattet die Hospitalstiftung Hof den Besucherverkehr

Die beiden Seniorenhäuser "Am Unteren Tor" und in "Christianreuth" sind für den allgemeinen Besucherverkehr geschlossen, dies teilte am Montagmittag (23. März) die Hospitalstiftung Hof mit. Nur in absoluten Ausnahmefällen wie zum Beispiel in der Sterbephase der Bewohner sei ein Besuch gestattet. Ansprechpartner hierfür sind die Heim- und die Pflegedienstleistungen sowie die Wohnbereichsleitungen.

90 Prozent der Patienten möchten weiterhin den ambulanten Pflegedienst beanspruchen

Im ambulanten Dienst führte die Hospitalstiftung Hof mit ihren Patienten Gespräche bezüglich einer weiteren Versorgung, auch im Falle eines Coronarisikos. 90 Prozent der Patienten würden sich eine weitere Versorgung durch den ambulanten Pflegedienst wünschen.

Bislang keine Corona-Fälle sowohl bei Bewohnern, als auch bei Mitarbeitern bekannt

Zudem wurden alle Mitarbeiter der Stiftung aufgefordert, sich in ihrer Freizeit entsprechend zu verhalten. Soweit Mitarbeiter einen möglichen Kontakt mit einem möglichen Infizierten äußerten, wurden diese vom Dienst freigestellt und eine weitere Abklärung in die Wege geleitet. Bislang sind keine Coronafälle sowohl bei Mitarbeitern der Stiftung als auch bei Heimbewohnern bekannt.

UPDATE (22. März, 11:55 Uhr):

Im Landkreis Wunsiedel gibt es zwei Corona-Tote

Wie das Robert-Koch-Institut auf ihrer Deutschlandkarte mitteilt, gibt es inzwischen im Landkreis Wunsiedel zwei Corona-Tote. Nähere Informationen zu den Personen sind bislang nicht bekannt.

© Robert-Koch-Institut

UPDATE (23. März, 10:50 Uhr):

Spieler der ASV Wunsiedel übernehmen für Risikogruppen und für Berufstätige den Einkauf

Die Spieler der ASV Wunsiedel wollen in der aktuellen, schwierigen Lage helfen und bieten Menschen, die zur Risikogruppe gehören oder aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit (Ärzte oder Pflegekräfte) an vorderster Front stehen, ihren Einkauf zu übernehmen. Die betroffenen Menschen sollen ihre Einkaufsliste an die Spieler mitteilen und sie liefern kostenlos bis an die Haustür. Ihren Service bietet der ASV Wunsiedel für die Stadt und für die Ortsteile von Wunsiedel an.

Sie erreichen den ASV Wunsiedel werktags von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr unter den folgenden Telefonnummern:

  • 0170 866 7474 (Michael Pfauntsch)
  • 0160 17 57 436 (Horst Köstler)
  • 0179 10 12 881 (Erwin Bleiner)

UPDATE (23. März, 10:30 Uhr):

Menschen musizieren im Zeichen der Hoffnung Beethovens "Ode an die Freude"

Seit Beginn der Corona-Krise musizieren Menschen von Balkonen und Fenstern aus, um ein Zeichen für Hoffnung und Mut in der aktuellen schwierigen Lage zu setzen. Am Sonntagabend (22. März) wurde in ganz Deutschland in einer gemeinschaftlichen Aktion mit Beethovens "Ode an die Freude" ein Balkon- und Fensterkonzert angestimmt. Die Aktion wurde in den Sozialen Netzwerken verbreitet. In Kirchenlamitz im Landkreis Wunsiedel musizierte ein Anwohner von seinem Balkon aus mit seiner Tuba. 

Kirchenlamitz: Anwohner spielt Beethovens "Ode an die Freude"

UPDATE (23. März, 09:33 Uhr):

Hochschulen für angewandte Wissenschaften bauen digitale Lehrformate aus 

Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen setzen mit Hochdruck und häufig in Kooperation mit den Studierenden alles daran, Online-Konzepte für modernste, freiwillige Lehrformate anzubieten. Sie stellen beispielsweise aufgezeichnete Lehrvideos oder Live-Übertragungen online. Dozenten beantworten in Chats und Foren Fragen. Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus beginnt die Vorlesungszeit in diesem Sommersemester nach aktuellem Stand am 20. April 2020.

Dieses wichtige Angebot hilft, den individuellen Lernfortschritt während der vorlesungsfreien Zeit zu ermöglichen. Wissenschaftsminister Bernd Sibler begrüßt dieses Engagement und dankt den Hochschulen für ihre großen Anstrengungen und klugen Lösungen. Die Online-Unterlagen werden auch nach dem derzeit geplanten Beginn der Vorlesungszeit abrufbar sein. Bei der Festsetzung der Prüfungstermine wird der derzeit geplante Beginn der Vorlesungszeit zugrunde gelegt. So wird gewährleistet, dass alle Studierenden ausreichend Vorbereitungszeit haben, heißt es aus dem Wissenschaftsministerium.


UPDATE (23. März, 07:00 Uhr):

Wir starten in eine neue Woche. Seit dem heutigen Montag gilt das von Bund und Land beschlossene bundesweite Kontaktverbot. Ein Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit ist verboten. Ausgenommen sind Familien sowie in einem Haushalt lebendne Personen. Ziel ist die Eindämmung des Coronavirus. Wie viele andere, appelliert auch das Team der Hofer Praxis von Dr. Daèmi, wie wichtig es in diesen Tagen ist, sich an diese Maßnahmen zu halten. Sie richten ihren Appell vor allem an die Jugend, diese Regelungen zu beflogen und daheim zu bleiben. "Wir wollen die Praxis nicht schließen müssen, sondern für unsere Patienten da sein", so die Aussage des Praxisteams.

Unterdessen stiegt die Zahl der Infizierten in Deutschland laut der Johns Hopkins University auf fast 25.000 Personen an!

© via Facebook / Cathrin S.

© Shutterstock

Themenseite (Woche 11/20): Liveticker zum Coronavirus in Oberfranken & Bayern


UPDATE (15. März, 22:30 Uhr):

Zwei Virusfälle im Landkreis Wunsiedel

Wie das Landratsamt Wunsiedel am Abend mitteilte, gibt es in der Region jetzt weit bestätigte Coronafälle. Zwei Bürger aus dem Landkreis wurden positiv auf das Virus getestet. Die Kontaktpersonen der erkrankten Person werden aktuell durch die Gesundheitsbehörden ermittelt, sowie die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen eingeleitet.


UPDATE (15. März, 22:20 Uhr):

Vier neue Virusfälle im Hofer Land

Im Hofer Land gibt es vier neue Corona-Fälle. Dies bestätigte am frühen Sonntagabend das Landratsamt Hof. Dabei handelt es sich um zwei Personen aus der Stadt sowie zwei weitere Personen aus dem Landkreis Hof. Drei der Neuinfizierten haten sich während eines Auslandsaufenthaltes infiziert. Damit hat sich die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle im Hofer Land auf aktuell sieben Personen erhöht.


UPDATE (15. März, 18:12 Uhr):

Vierter Todesfall in Bayern

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am späten Sonntagnachmittag über ein viertes Todesopfer informiert. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) handelt es sich bei dem Mann um einen über 80-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen aus Würzburg. Damit gibt es in Bayern seit vergangenem Donnerstag (05. März) insgesamt vier Coronavirus-Todesfälle. Der Verstorbene war Bewohner des gleichen Pflegeheims, aus dem auch der erste Coronavirus-Todesfall in Bayern stammte. Zuvor wurden am heutigen Sonntag zwei weitere Coronavirus-Todesfälle aus den Landkreisen Oberallgäu und Neu-Ulm bestätigt.


UPDATE (15. März, 17:16 Uhr):

Erster Virusfall im Landkreis Wunsiedel

Im Landkreis Wunsiedel gibt es den ersten bestätigten Coronavirus-Infizierten. Das gab das Landratsamt am Sonntagnachmittag bekannt. Die Kontaktpersonen der erkrankten Person werden derzeit durch die Gesundheitsbehörden ermittelt. Darüber hinaus wurden im Klinikum Fichtelgebirge - Haus Marktredwitz - zwei positiv getestete Personen behandelt. Beide stammen aus einem anderen Landkreis. Eine der beiden Personen wurde bereits wieder in ein anderes Klinikum verlegt.

Appell: Freiwillige Quarantäne für Reiserückkehrer

Reiserückkehrer aus Risikogebieten werden auch im Landkreis Wunsiedel gebeten, sich für zwei Wochen in eine freiwillige häusliche Quarantäne zu begeben, gerechnet ab der Reiserückkehr. Wichtig ist aus der Sicht des Gesundheitsamtes die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis auf eine ebenso einfache wie wirkungsvolle Hygienemaßnahme hinzuweisen: Das regelmäßige, ausgiebige Händewaschen und – wo möglich - Abstand zu den Mitmenschen zu halten. Weitere Informationen auf der Homepage des Landkreises Wunsiedel.


UPDATE (15. März, 17:01 Uhr):

Deutschland macht die Grenzen dicht

Aufgrund des Coronakrise schließt Deutschland ab Montagmorgen (16. März) die Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz. Die Maßnahme soll ab 08:00 Uhr am Morgen gelten. Laut weiteren dpa-Informationen soll der Pendler- und Warenverkehr von dieser Maßnahme nicht betroffen sein.

Shutdown in Bayern?

Die bayerische Staatsregierung plant offensichtlich, das öffentliche Leben im Freistaat herunterzufahren. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, sollen die Öffnungszeiten von Geschäften und gastronomischen Einrichtungen minimiert werden. Zudem sollen wohl Kinos, Bäder, Bars und Clubs komplett geschlossen werden. Die Grundversorgung soll allerdings erhalten bleiben. Supermärkte, Tankstellen, Apotheken und Banken sollen von den Maßnahmen nicht betroffen sein.

Pressekonferenz der Bayerischen Regierung am Montagvormittag

Ministerpräsident Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Innenminister Joachim Herrmann informieren am Montagvormittag (10:00 Uhr) im Rahmen einer Pressekonferenz über die Auswirkungen der Coronakrise.


UPDATE (15. März, 16:10 Uhr):

Musikschule der Hofer Symphoniker stellt Betrieb ein

Aufgrund des Corona-Virus folgt die Musikschule der Hofer Symphoniker den Maßgaben der Bayerischen Staatsregierung. Sie stellt den Unterrichtsbetrieb bis zum Ende der Osterferien (19. April) ebenfalls wie die allgemeinbildenden Schulen ein. Die Schließung betrifft:

  • sämtlichen Musikschulunterricht
  • alle Proben von Orchestern, Chören und Ensembles
  • die freiwillige Leistungsprüfung D1 am kommenden Samstag (21. März)
  • sowie sämtliche öffentliche Veranstaltungen der Musikschule

Das Kartenbüro der Hofer Symphoniker ist ebenfalls geschlossen und bis auf weiteres nur telefonisch unter der Nummer 09281 / 7200-29 erreichbar.


UPDATE (15. März, 15:30 Uhr):

Offizieller Appell der Behörden an die Bevölkerung im Hofer Land

Das Landratsamt Hof sowie die Gesundheitsbehörde für Stadt und Landkreis appellieren an alle Reiserückkehrer, sich für zwei Wochen in freiwillige häusliche Quarantäne zu begeben, gerechnet ab der Reiserückkehr. Angesichts der steigenden Zahlen an Corona-Infizierten gelten nun auch die spanische Hauptstadt Madrid und das österreichische Bundesland Tirol offiziell als Risikogebiete. Die örtlichen Behörden bitten zudem alle Reiserückkehrer oder Reiseabbrecher hinsichtlich sozialer Kontakte um Sensibilität.

Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in Italien, Österreich oder der Schweiz waren, ist es höchst sinnvoll, zwei Wochen zu Hause zu bleiben und unnötige Kontakte zu vermeiden. Auch dann, wenn Sie symptomfrei sind und keinen direkten Kontakt zu Infizierten hatten. Wir bitten Sie, sich gegebenenfalls mit ihrem Arbeitgeber in Verbindung zu setzen und das weitere Vorgehen zu besprechen.

(Pressemitteilung des Landratsamtes Hof)


UPDATE (15. März, 14:40 Uhr):

Zwei Corona-Todesfälle am Sonntag in Bayern

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Sonntagnachmittag zwei weitere Coronavirus-Todesfälle in Bayern offiziell bestätigt. Ein Ministeriumssprecher sagte in München: "Bei einem Todesfall handelt es sich nach Angaben des Landratsamtes Neu-Ulm um einen über 80-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen." Der Mann ist in der Nacht zum Sonntag gestorben. Ein zweiter Todesfall wurde nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) im Landkreis Oberallgäu bestätigt. Dabei handelt sich sich um eine über 86-jährige Patientin, die ebenfalls in der Nacht zu Sonntag gestorben ist. Wir berichteten.


UPDATE (15. März, 12:33 Uhr):

Zweiter Corona-Todesfall in Bayern

In Bayern gibt es den zweiten Corona-Todesfall. Laut BILD handelt es sich um eine 86-Jährige aus einem AWO-Seniorenheim, die am Freitag (13. März) mit Atemnot in das Kemptener Klinikum eingewiesen wurde. Das örtliche Gesundheitsamt hatte das Heim informiert, dass die Erkrankung und der Tod der Frau durch eine Infektion mit dem Coronavirus verursacht wurde. Damit sind in Bayern nachweislich zwei Menschen an dem Virus gestorben. Zuvor starb ein 80-Jähriger im Würzburger Klinikum. (Wir berichteten!) Deutschlandweit erlagen damit bislang neun Menschen an der Krankheit.


UPDATE (15. März, 11:35 Uhr):

Keine Aufführungen im Großen Haus des Landestheaters Coburg bis zum Ende der Osterferien

Im Landestheater Coburg, werden auf Empfehlung der Bayerischen Staatsregierung, bis einschließlich zum 19. April keine Aufführungen stattfinden. Infos über geplante Premieren und Spieländerungen ab dem 20. April werden folgen. Gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit und können an der Kasse umgetauscht werden. Die Theaterkasse würde zu den regulären Zeiten geöffnet bleiben.

UPDATE (15. März, 11:20 Uhr):

Landkreis Coburg: Rückkehrer aus einem Risikogebiet positiv auf Corona getestet

Wie das Landratsamt Coburg am Sonntagvormittag (15. März) bekannt gab, wurde am Samstagabend (14. März) eine Person, die sich zuvor in einem Risikogebiet aufhielt, positiv getestet. Der Rückkehrer leidet an einer fieberhaften Erkrankung, die mit dem Krankheitsbild einer Corona-Infektion vereinbar ist.

Kontaktpersonen müssen in häusliche Quarantäne

Die Kontaktpersonen des Betroffenen wurden vom Gesundheitsamt Coburg ermittelt, bei ihnen werden Rachenabstriche abgenommen. Unabhängig vom Ergebnis des Abstrichs müssen sich laut Landratsamt Coburg alle ermittelten Kontaktpersonen für zwei Wochen nach dem letzten Kontakt der erkrankten Person in häusliche Quarantäne begeben.

Drei Corona-Fälle von Samstag weiterhin symptomfrei

Die am Samstagnachmittag (14.März) bekannt gewordenen Fälle im Landkreis Coburg, sind weiterhin symptomfrei und nicht ansteckend. Zur Vorsichtsmaßnahme befinden sich alle drei Fälle in häuslicher Quarantäne.

UPDATE (14. März, 23:08 Uhr):

Zwei bestätige Fälle im Landkreis Kronach

Im Landkreis Kronach gibt es die ersten beiden bestätigten Fälle einer Coronavirus-Erkrankung. Dies teilte das Landratsamt heute auf seiner Internetseite mit. Auf Veranlassung von Landrat Klaus Löffler fand daraufhin am heutigen Tag eine Sitzung des eingerichteten Krisenstabs statt. Die beiden erkrankten Personen – es handelt sich um Männer aus dem südlichen Kreisgebiet – hatten sich wegen leichterer grippeähnlicher Symptome an ihren behandelnden Arzt gewandt. Die Laboruntersuchung der genommenen Abstriche bestätigte in beiden Fällen eine Coronainfektion.

Im ersten Fall ermittelte das Gesundheitsamt acht Kontaktpersonen der Kategorie I – jeweils vier aus dem beruflichen und aus dem privaten Umfeld. Im zweiten Fall waren es vier aus dem beruflichen und sieben aus dem privaten Bereich. Für alle ermittelten Kontaktpersonen der ersten Kategorie wurde eine zweiwöchige häusliche Quarantäne angeordnet. Nach dem Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Krisenstab-Sitzung (14. März) waren diese Kontaktpersonen symptomfrei. Ihr Gesundheitszustand wird durch das Gesundheitsamt fortlaufend überwacht.


UPDATE (14. März, 20:00 Uhr):

Notbetreuung der Kinder für bestimmte Personengruppen im Landkreis Coburg sichergestellt

Ab kommenden Montag (16. März) bis zum 19. April besteht ein Betreuungsverbot in allen Einrichtungen der Kinderbetreuung und Heilpädagogischen Tagesstätten, dies teilte das Landratsamt Coburg am Samstagabend (14. März) mit.

Ausnahmen gelten für Kinder, deren Eltern in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind. So zum Beispiel in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Polizei, Feuerwehr. Die üblichen Regelungen sind auch hier: Die Kinder dürfen keine Krankheitssymptome zeigen, keinen Kontakt zu infizierten Personen gehabt haben oder in den vergangenen zwei Wochen in einem Risikogebiet gewesen sein.

Seit Freitag (13. März) wurden mit allen Einrichtungen beziehungsweise mit betroffenen Eltern Kontakt aufgenommen und den, der Regelung entsprechenden, Bedarf ermittelt.

Hotline für Eltern aus Stadt und Landkreis Coburg

Eltern aus Stadt und Landkreis Coburg, die Fragen oder Probleme haben, können sich an die eigens eingerichtete Hotline unter der Telefonnummer 09561 / 514 22 30 oder 09561 / 514 22 31 wenden.

UPDATE (14. März, 15:45 Uhr):

Stadt und Landkreis Coburg verbieten Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern

Das Landratsamt und die Stadtverwaltung Coburg verbieten, nach der gestrigen (13. März) Empfehlung von Ministerpräsident Söder, mit sofortiger Wirkung Veranstaltungen aller Art mit mehr als 100 Teilnehmern. Von dieser Regelung sind nicht nur private und öffentliche Träger betroffen, sondern auch kirchliche Veranstaltungen. Ausgenommen sind Gaststätte und Märkte, da diese der Grundversorgung von Bürgern dienen. Entschädigungen für Veranstalter werden von Bund und Freistaat durch verschiedene Rettungsschirme in Aussicht gestellt.

Volkshochschule bis zum 19. April geschlossen

Bis zum 19. April finden ebenso keine Kurse und Veranstaltungen aller Art in der Volkshochschule Coburg statt.

UPDATE (14. März, 15:12 Uhr):

Drei Corona-Infizierte im Landkreis Coburg

Wie das Landratsamt Coburg am Samstagnachmittag (14. März) mitteilte, gibt es drei Corona-Infizierte im Landkreis Coburg. Diese seien soweit symptomfrei und somit nicht ansteckend. Die betroffenen Personen stehen zur Vorsichtsmaßnahme dennoch unter häuslicher Quarantäne.

Corona-Krise: Tschechien schließt die Grenzen!

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage machte Tschechien in der Nacht zum Samstag (14. März) die Grenzen dicht. Somit haben Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (auch aus weiteren Risikogebieten) für 30 Tage nicht mehr die Möglichkeit ins Land einzureisen. Ausnahmeregelungen gibt es für Arbeitspendler. Tschechische Staatsangehörige und Ausländer mit Aufenthaltstitel in Tschechien sind ausgenommen, müssen aber mit Gesundheitsprüfungen wie etwa Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch mit Quarantänemaßnahmen rechnen und dürfen nicht in Risikoländer ausreisen.

Corona-Krise: Tschechien schließt die Grenzen!
Corona-Krise: "Wir haben in Stadt & Landkreis Hof keine Panik"

Corona-Krise: Stadt und Landkreis Hof beschließen Maßnahmepaket

Um die Arztpraxen im Hofer Land demnächst zu entlasten, wird für Personen mit Corona-Symptomen in / an der Hofer Freiheitshalle im Laufe der nächsten Woche eine zentrale Teststelle eingerichtet. Diese Stelle ist ausschließlich für Personen mit Symptomen gedacht. Hier werden keine prophylaktischen Abstriche genommen! Besorgte Personen sollen zuvor entweder den Hausarzt kontaktieren oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117.

Corona-Krise: Stadt und Landkreis Hof beschließen Maßnahmepaket

Schulen und Betreuungseinrichtungen bleiben mit Beschluss des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus am dem Montag (16. März) geschlossen. Eine Notbetreuung für Kinder sowie Schüler der 1.-6. Klassen wird eingerichtet. Dieses Angebot richtet sich an Kinder und Schüler, deren Eltern systemrelevante Berufe ausüben. Dazu ein Interview mit Harald Vorleuter, Ministerialbeauftragter für die Gymnasien in Oberfranken.

Corona-Krise: Nach Schulschließungen - Aufbau eines Notbetreuungssystems!
Corona-Krise: Hofer Oliver Bär zum Maßnahmenpaket im Hofer Land

Corona-Krise: Stadt und Landkreis Hof beschließen Maßnahmepaket

Stadt und Landkreis Hof haben in Absprache mit der Gesundheitsbehörde ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und Übertragungswegen zu kappen. Neben den bayernweit angeordneten Schulschließungen gibt es im Hofer Land weitere Maßnahmen, die der Hofer Landrat Oliver Bär im Interview erläutert.

UPDATE (14. März, 12:05 Uhr):

150 negative Testergebnisse eingetroffen

Das Gesundheitsamt Bamberg teilte am Samstagmittag (14. März) mit, dass 150 Personen negativ auf Corona getestet worden sind. Landrat Johann Kalb wird aufgrund der aktuellen Lage die Hotlines auch am heutigen Samstag und Sonntag besetzen lassen. Die Hotlines sind von 10 bis 14 Uhr besetzt. Die Personen, die getestet wurden, haben die Hotline-Nummer erhalten. Sie sei nur diesen Anrufern vorbehalten.

Weitere Testergebnisse folgen am Sonntag

Die Labore arbeiten auch an den Wochenenden. Daher werden auch am Sonntag (15. März) weitere Testergebnisse erwartet.

UPDATE (14. März, 11:45 Uhr):

Corona-Patient seit Freitag in der Klinik Bayreuth stationiert

Wie das Klinikum Bayreuth am Samtagmittag (14. März) mitteilte, wurde am Freitagabend (13. März) ein Mann aus der Oberpfalz positiv auf das Coronavirus getestet und ist seitdem in der Klinik stationiert. Der Patient zeigt derzeit leichte Symptome. Er ist isoliert in einem speziellen Bereich auf einer Pflegestation untergebracht, für ihn gelten alle Hygiene- und Quarantänemaßnahmen. Zu dem Patienten und seinem Gesundheitszustand möchte die Klinikum Bayreuth GmbH aus Gründen des Datenschutzes keine weiteren Angaben machen.

Weiterer Verdachtsfall in Bayreuth nicht bestätigt

Der Verdachtsfall in der Jean-Paul-Schule in Bayreuth wurde nicht bestätigt. Der Test verlief negativ.

UPDATE (14. März, 11:38 Uhr):

Einschränkung der Besuchsrechte für Krankenhäuser, Pflege- und Behinderteneinrichtungen

Neue Allgemeinverfügungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden am Samstag (14. März) im Freistaat beschlossen. So gilt ab sofort eine Einschränkung der Besuchsrechte für Krankenhäuser, Pfege- und Behinderteneinrichtungen. Jeder Patient oder Betreute darf nur noch einen Besucher pro Tag für je eine Stunde empfangen. Es gibt Ausnahmen für den Besuch von Kindern, im Notfall oder in der Versorgung von Sterbenden.

Einrichtungen dürfen von Personen aus Risikogebieten 14 Tage nach Einreise nicht betreten werden

Personen, die in einem Risikogebiet waren, dürfen innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen nach Verlassen dieses Gebiets diese Einrichtungen nicht betreten. Am Freitagabend (13. März) waren vom Robert Koch-Institut auch das österreichische Bundesland Tirol und Madrid als Coronavirus-Risikogebiete eingestuft worden.

Notfallbetreuung von Kindern für bestimmte Personengruppen 

Die Bayerische Staatsregierung hat sich zudem entschieden, dass es für bestimmte Personengruppen - etwa für die Kinder von Pflegekräften -  eine Notfallbetreuung geben wird. Am Freitag (13. März) wurde bayernweit die Schließung von Schulen und Kitas bis zum Ende der Osterferien entschieden.

UPDATE (Samstag, 14. März, 10:55 Uhr):

Klinikum Münchberg: Notfallversorgung wieder gewährleistet

Die Notfallversorgung im Klinikum Münchberg ist wieder vollumfänglich gewährleistet. Das teilen der Landrat Oliver Bär und der Vorstand der Kliniken HochFranken, Peter Wack, in Absprache mit der Gesundheitsbehörde des Landratsamtes am Samstagvormittag mit. Folglich kann die Klinik in Münchberg ab sofort wieder von Notärzten angefahren werden. Auch sonstige Patienten werden in der Klinik wieder aufgenommen und behandelt. Im Hinblick auf den gestern Abend identifizieren Coronavirus-Fall wurden alle Kontaktpersonen in der Klinik ermittelt und gemäß der Vorgaben des Robert-Koch-Instituts behandelt. 


UPDATE (Freitag, 13. März, 23:45 Uhr):

Hofer Land: Dritter Coronavirus-Fall

Die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof hat am späten Abend den dritten Coronavirus-Fall im Hofer Land bestätigt. Dabei handelt es sich um einen Patienten der Klinik Münchberg. Dies führt laut Pressemeldung dazu, dass die Klinik Münchberg von der Rettungsleitstelle abgemeldet wurde. Das bedeutet, die Klinik wird nicht mehr von den Notärzten angefahren. Weiterhin können hier keine Patientenbesuche mehr durchgeführt werden. Weitere Maßnahmen wollen die Behörden am Samstag mitteilen.


UPDATE (Freitag, 13. März, 22:22 Uhr):

Landkreis Forchheim: Drei weitere bestätige Fälle

Zusätzlich zum ersten Fall einer Lehrkraft des Gymnasiums Fränkische Schweiz wurden drei weitere Personen positiv auf das neue Coronavirus getestet. Dies teilte der Landkreis auf seiner Internetseite mit. Eine Mutter sowie ihr zweijähriges Kind aus der Stadt Forchheim haben sich infiziert. Das Kind hatte sich laut Pressemeldung bei den Großeltern in Niederbayern angesteckt. Es hat keine Gemeinschaftseinrichtung besucht. Ein 57-jähriger Mann aus Forchheim steckte sich beim Skiurlaub in Südtirol an. Nach seiner Rückkehr hatte er sich direkt in häusliche Quarantäne gegeben. Alle Kontaktpersonen wurden bereits verständigt und befinden sich in häuslicher Quarantäne.


UPDATE (Freitag, 13. März, 21:08 Uhr):

Erzbistum Bamberg: Gottesdienste mit über 100 Personen fallen aus

Aufgrund der Verbreitung des Coronavirus werden im Erzbistum Bamberg alle Gottesdienste abgesagt, bei denen mit mehr als 100 Teilnehmern zu rechnen ist. Wenn Gottesdienste stattfinden, sind die von den Behörden vorgegebenen Kriterien der Risikoabwägung einzuhalten. Dies teilte Generalvikar Georg Kestel am Freitag allen Pfarreien im Erzbistum mit. Die Maßnahmen gelten voraussichtlich bis zum 19. April.

Kindergottesdienste abgesagt

Weiter wurde angeordnet, dass Kindergottesdienste nicht stattfinden. Erstkommunionfeiern und Firmungen sowie deren Vorbereitungen, die bis 19. April geplant sind, sind laut Presseerklärung zu verschieben. Beerdigungen können stattfinden, sofern die Risikokriterien eingehalten werden. Sämtliche andere Veranstaltungen in pfarrlicher Verantwortung oder regelmäßige Treffen pfarrlicher Gruppen sollen verschoben werden.

Schick entbindet die Gläubigen von der Sonntagspflicht

Erzbischof Ludwig Schick entbindet die Gläubigen von der Sonntagspflicht, die heilige Messe zu besuchen, und ruft dazu auf, den Sonntag zu Hause durch das persönliche Gebet oder in der Familie zu heiligen. Das Pontifikalamt mit Erzbischof Schick im Bamberger Dom am Sonntag um 9:30 Uhr findet unter Einhaltung der genannten Kriterien statt. Es ist außerdem ein Live-Stream auf der Facebook-Seite des Erzbistums geplant.


UPDATE (Freitag, 13. März, 20:47 Uhr):

Landkreises Coburg: Schließungen und Absagen

Das Landratsamt Coburg hat am heutigen Freitag Veranstaltungen mit über 100 Personen untersagt. Aufgrund der aktuellen Lage (Schul- und Kita-Schließungen) wird das Osterferienprogramm der Kommunalen Jugendarbeit (Koja) ebenso nicht stattfinden. Dies wurde auch für die Ferienprogramme der Gemeinden und anderen Träger im Landkreis Coburg empfohlen. Zum anderen wurde mit allen Jugendpflegen abgestimmt, dass die Jugendtreffs im Landkreis Coburg schließen. Die Bibliotheken im Landkreis Coburg bleiben bis auf weiteres geöffnet. Allerdings wird von Behördenseite empfohlen, sich dort nicht längere Zeit aufzuhalten, sondern die Einrichtungen lediglich für Ausleihen / Rückgaben aufzusuchen. 


UPDATE (Freitag, 13. März, 19:58 Uhr):

Ab sofort: Universitätsbibliothek Bamberg geschlossen

Die Teilbibliotheken der Universität Bamberg bleiben vom Samstag (14. März) bis einschließlich 19. April für den Publikumsverkehr geschlossen. Grund ist eine Anordnung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Mit dieser Maßnahme sollen Benutzerinnen und Benutzer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschützt und die Verbreitung des Coronavirus verlangsamt werden. Alle Online-Services stehen weiterhin zur Verfügung, auch E-Books, E-Journals und Datenbanken. Die Leihfristen werden automatisch bis zum Ende der Schließung verlängert.


UPDATE (Freitag, 13. März, 19:33 Uhr):

Freistaat Bayern untersagt Besuch von Alten-und Pflegeheimen

Wegen der Ausbreitung des Conoravirus untersagt der Freistaat Bayern Angehörigen weitgehend den Besuch von Alten-und Pflegeheimen. Der Besuch werde deutlich eingeschränkt, sagte Ministerpräsident Markus Söder am Freitagvormittag. Das hat umfassende Auswirkungen, vor allem auf Heimbewohnern und deren Angehö

Corana-Krise: Freistaat Bayern untersagt Besuch von Alten-und Pflegeheimen

UPDATE (Freitag, 13. März, 18:40 Uhr):

Stadtbusverkehr Bayreuth: Stadtwerke reagieren auf Corona-Situation

Wie die Bayreuther Stadtwerke mitteilen, hat die Corona-Krise ab Samstag (14. März) Auswirkungen auf den Stadtbusverkehr der Stadtwerke Bayreuth. Dazu erklärt Jürgen Bayer, Geschäftsführer der Stadtwerke Bayreuth:

Ab Samstag verzichten wir einstweilen auf den Ticketverkauf im Bus und unsere Fahrgäste können nicht mehr vorne beim Fahrer einsteigen – der Einstieg ist nur über die hinteren Türen möglich. ... Außerdem werden wir die erste Sitzreihe mit Flatterband absperren, um die Ansteckungsgefahr für unsere Fahrerinnen und Fahrer senken zu können.

Kauf und Benutzung von Tickets

Tickets können die Fahrgäste im Kundencenter Verkehr an der ZOH und an den dortigen Fahrscheinautomaten kaufen. Darüber hinaus verkauft das Kundencenter der Bahn am Bahnhof auch Karten für den Stadtbusverkehr. An den DB-Fahrscheinautomaten sind VGN-Tickets ebenfalls erhältlich.

Außerdem gibt es den VGN-Onlineshop (shop.vgn.de), über den man Tickets kaufen kann – sowohl Handytickets als auch Tickets zum selbst ausdrucken. ... Man kann sich die Tickets übrigens auch per Post zuschicken lassen.

(Jürgen Bayer, Geschäftsführer der Stadtwerke Bayreuth)

Zudem wird den Fahrgästen angeboten, dass sie ihr Ticket in der ersten Zeit auch nach der Fahrt lösen können. Generell empfiehlt Bayer, Mehrfahrten-Tickets oder Zeitkarten zu kaufen, um den Organisationsaufwand kleinzuhalten.    

Fahrplan wird umgestellt

Eine weitere Änderung betrifft den Fahrplan. Dieser wird auf den Ferienfahrplan umgestellt, da die Schulen geschlossen haben. Wie lange die getroffenen Maßnahmen Bestand haben, sei noch nicht absehbar, so die Stadtwerke in ihrer Pressemitteilung.


UPDATE (Freitag, 13. März, 18:01 Uhr):

Es sind drastische aber wohl notwendige und damit sinnvolle Maßnahmen, die die Bayerische Staatsregierung in Sachen Corona beschlossen und am Freitagvormittag (13. März) verkündet hat. Zu den wohl einschneidendsten Maßnahmen gehört die Schließung von Schulen und Kindertagesstätten. Diese Maßnahme erfolgt ab Montag (16. März) bis zum Ende der Osterferien (19. April). Viele Eltern stehen damit vor einem riesigen Problem.


UPDATE (Freitag, 13. März, 17:54 Uhr):

Maßnahmen-Paket von Stadt und Landkreis Hof

Stadt und Landkreis Hof haben in Absprache mit der Gesundheitsbehörde am heutigen Freitag folgendes Maßnahmenpaket beschlossen:

Allgemeinverfügung:
Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen werden im Zeitraum vom 15.03. bis 19.04. untersagt. Die Behörden empfehlen, sämtliche Veranstaltungen, die nicht zwingend notwendig sind, abzusagen oder zu verschieben.

Schüler- und Kinderbetreuung: Schulen und Betreuungseinrichtungen bleiben geschlossen. Eine Notbetreuung für Kinder sowie Schüler der 1.-6. Klassen wird eingerichtet. Dieses Angebot richtet sich an Kinder und Schüler, deren Eltern "systemrelevante Berufe" ausüben.

Zentrale Teststelle:
Um die Arztpraxen im Hofer Land zu entlasten, wird für Personen mit Corona-Symptomen in der Hofer Freiheitshalle zeitnah, im Laufe der nächsten Woche, eine zentrale Teststelle eingerichtet. Diese Stelle ist ausschließlich für Personen mit Symptomen gedacht. Es werden keine prophylaktischen Abstriche genommen!

Kliniken im Hofer Land:
Die Kliniken in Münchberg, Naila und Hof bereiten Infektionsstationen vor. Aufschiebbare Operationen werden abgesagt. Besucherzahlen werden reduziert und Eingangsuntersuchungen für Besucher durchgeführt.

Öffentliche Mobilität:
Die Fahrpläne, inklusive der Busfahrpläne, werden aufrechterhalten. Der Zustieg in die Busse erfolgt ausschließlich über den hinteren Zugang.

 

 


UPDATE (Freitag, 13. März, 17:27 Uhr):

Corona-Krise: Deutsche Meisterschaft im Bogenschießen in Hof abgesagt

Die Absagewelle von Sportgroßereignissen wegen der zu hohen Übertragungsgefahr des Corona-virus hat auch die in der Hofer Freiheitshalle geplanten Deutschen Meisterschaften im Bogenschießen erwischt. 14 Monate Vorbereitung seitens der Gastgeber vom ATSV Oberkotzau sind damit völlig umsonst, vielversprechende Titelchancen können nicht wahrgenommen werden. Kleines Trostpflaster: Finanzielle Einbußen sind seitens des Vereins aufgrund der soliden Planung offensichtlich nicht zu befürchten.

Corona-Krise: Deutsche Meisterschaft im Bogenschießen in Hof abgesagt

UPDATE (Freitag, 13. März, 17:18 Uhr):

Klinikum Kulmbach mit Besuchsbeschränkung

Die vom bayerischen Ministerpräsidenten angekündigte Besuchseinschränkung wird vom Klinikum Kulmbach und von der Fachklinik Stadtsteinach (KU) sofort umgesetzt. Angehörigenbesuche in den beiden Häusern werden auf maximal einen Kurzbesuch pro Tag durch einen Besucher pro Patient eingeschränkt. Für den Montag wurde das OP-Programm am Klinikum Kulmbach bereits reduziert. Weitere Verschiebungen sind laut Pressemitteilung nicht geplant. Am Montag wird über mögliche weitere Maßnahmen entschieden. Die Patienten werden rechtzeitig über eventuelle Verschiebungen informiert.


UPDATE (Freitag, 13. März, 16:31 Uhr):

Stadt verabschiedet umfassendes Maßnahmenpaket

Oberbürgermeister Andreas Starke hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket für die Stadt Bamberg vorgestellt. Ziel ist der optimale Schutz der Bevölkerung, die bestmögliche Versorgung der Betroffenen, der Erhalt der regionalen Wirtschaft sowie die Sicherung der vielfältigen und lebendigen Vereins- und Kulturlandschaft. Starke rief dazu auf, besonnen und konzentriert zu handeln. 

  1. Es soll einen „Bamberger Rettungsschirm“ für das Stadtgebiet geben, ausgestattet mit 1,5 Millionen Euro. Diesen Vorschlag muss noch beschlossen werden
  2. Nach dem Beschluss der Schul- und KITA-Schließungen, werden in diesen Einrichtungen ab dem kommenden Montag "Notgruppen" eingerichtet, einschließlich der dazugehörigen Mittagsbetreuungen
  3. Neben der Allgemeinverfügung, Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von über 500 Personen zu untersagen, wird ab Montag auch der Betrieb am E.T.A.-Hoffmann-Theater, an der Musikschule, der Stadtbücherei, der VHS, den städtischen Museen und im Bambados eingestellt
  4. Vorgesehen ist eine weitere Allgemeinverfügung, um Alten- und Pflegeheime, akut-stationäre Einrichtungen sowie Reha-Einrichtungen zu schützen. Ausgenommen vom Betretungsverbot sind therapeutisch oder medizinisch notwendige Besuche und Angehörige bei Vorliegen eines dringenden Notfalls.
  5. Stadt und Landkreis stellen gemeinsam eine Hotline für die Bürger zur Verfügung (0951 / 87 - 25 25). Daneben gibt es die Hotline des Gesundheitsamtes (0951 85 - 97 00) für medizinische Fragen.
  6. Im Stadtgebiet soll eine weitere ärztliche Anlaufstelle für potentiell Corona-Infizierte nach hausärztlicher Anweisung eingerichtet werden. Diese Einrichtung dient als Ergänzung zu der in Scheßlitz.
  7. Um die Leistungsfähigkeit des ÖPNV im Stadtgebiet aufrecht zu erhalten, haben die Stadtwerke beschlossen, den Einstieg von Fahrgästen ausschließlich über den hinteren Eingang vorzunehmen, um den Schutz der Busfahrerinnen und Busfahrer zu gewährleisten. Fahrscheine gibt es über Automaten, online oder die VGN-App.
  8. Der städtische Krisenstab hat alle Maßnahmen in die Wege geleitet, um die Bamberger Infrastruktur sicherzustellen, insbesondere bei der Versorgung mit Strom, Gas, Wasser, sowie bei der Entsorgung von Müll und Abwasser.
  9. Die Sozialstiftung hat zusätzliche Kapazitäten, auch für die intensivmedizinische Betreuung, realisiert. Damit wird die maximal mögliche medizinische Versorgung der Bamberger Bevölkerung sichergestellt.
Corona-Krise: Stadt Bamberg spricht mit Trägern der Bildungseinrichtungen

UPDATE (Freitag, 13. März, 16:25 Uhr):

IHK: Prüfungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung abgesagt

Die Industrie- und Handelskammern haben die bundeseinheitlichen Zwischen- und Abschlussprüfungen in allen Ausbildungsberufen sowie alle Weiterbildungsprüfungen, die im Zeitraum vom 16. März bis einschließlich 24. April 2020 stattfinden sollten, abgesagt. Wann die Prüfungen nachgeholt werden können, ist derzeit noch offen.

So ärgerlich diese Entscheidung für Einzelne auch sein mag: Der Schutz und die Gesundheit aller beteiligten Personen haben für uns oberste Priorität, deshalb hoffen wir auf Verständnis für diese Maßnahme.

(Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg)


UPDATE (Freitag, 13. März, 16:14 Uhr):

Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz: Krankenbesuche eingestellt

Die Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz gGmbH bittet darum, von Besuchen an den Krankenbetten an den Standorten Forchheim und Ebermannstadt abzusehen. Diese Maßnahme dient dem Schutz der Patienten, Besucher, aber auch des Personals. Besuche sollen nur noch in Ausnahmefällen möglich sein. Außerdem fällt die Informationsveranstaltung  „Ausbildung zur Pflegefachfrau/-mann" in der Klinik in Ebermannstadt, am Montag (16. März) aus.


UPDATE (Freitag, 13. März, 16:05 Uhr):

Klinikum Bayreuth: Nicht unbedingt notwendigen Operationen abgesagt

Am Klinikum gibt es noch keinen bestätigten Coronavirus-Fall. Das Krankenhaus ergreift aber dennoch einschneidende Maßnahmen: So werden alle geplanten und/oder medizinisch nicht unbedingt notwendigen Operationen und Eingriffe abgesagt. Diese Regelung gilt ab Montag (16. März) und umfasst auch geplante Behandlungen ohne Operation oder Eingriff. Alle Patienten, die einen Termin hatten und von einer Absage betroffen sind, wurden bereits informiert.

1-1-1 - Regel am Klinikum

Am Klinikum gilt ab sofort die 1-1-1-Regel: Dies bedeutet ein Tag, ein Besucher, eine Stunde. Die Klinikleitung bitte alle Patienten und Besucher, sich an diese Regelung zu halten. Ausnahmeregelungen gelten für die Kinderklinik, beide Elternteile dürfen ihr Kind besuchen. Ausnahmen sind auch bei Besuchen von schwerstkranken Patienten möglich.


UPDATE (Freitag, 13. März, 15:49 Uhr):

Landkreis Lichtenfels: Erster bestätigter Virusfall

Im Landkreis Lichtenfels gibt es den ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Dies teilte das Landratsamt am Nachmittag mit. Der Patient ist im Klinikum Lichtenfels in einer Isolation. Das Landratsamt Lichtenfels hat eine Telefon-Hotline unter der Rufnummer 09571 / 18 190 geschaltet. Vorab sollen sich Bürgerinnen und Bürger auf der Homepage des Landkreises Lichtenfels informieren.


UPDATE (Freitag, 13. März, 15:40 Uhr):

Kulmbach: Motorradsternfahrt ist abgesagt

Die Kulmbacher Motorradsternfahrt, das größte Bikertreffen Süddeutschlands, wurde für dieses Jahr abgesagt. Dies teilte soeben das bayerische Innenministerium mit. Die traditionelle Motorradsternfahrt hätte zum 20-jährigen Jubiläum am 25. und 26. April 2020 stattfinden sollen. "Sicherheit geht ganz klar vor", erklärte Innenminister Joachim Herrmann. Herrmann kündigte an, das Jubiläum im Folgejahr nachzuholen!

Für die Entscheidung, die Kulmbacher Motorradsternfahrt 2020 abzusagen, haben wir großes Verständnis und tragen diese im vollen Umfang mit. Angesichts der steigenden Coronaviruszahlen ist die Prävention geboten.

(Markus Stodden, Vorstandssprecher der Kulmbacher Brauerei AG)


UPDATE (Freitag, 13. März, 15:32 Uhr):

Kulmbach: Ball der Serviceclubs abgesagt

Der Ball der Serviceclubs in Kulmbach ist abgesagt. Dieser sollte am Samstag (21. März) abgesagt werden. Die nächste Ballnacht wird am 27. Febraur stattfinden. Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können vom 23. März bis zum 31. Mai im Reisebüro Schaffranek gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden.


UPDATE (Freitag, 13. März, 15:20 Uhr):

Landkreis Bayreuth: Zwei neue Fälle

Im Landkreis Bayreuth sind zwei neue Fälle von positiv getesteten Personen bekannt. Dies teilte das Landratsamt am Nachmittag mit. Zum einen handelt es sich um einen engen Familienangehörigen der Lehrerin der Grund- und Mittelschule Eckersdorf, zum anderen um einen Mann aus Pottenstein. Beide Personen sind nach vorübergehenden, leichteren Krankheitssymptomen inzwischen wieder symptomfrei. Für den Mann aus Pottenstein und seine engeren Kontaktpersonen wurde eine häusliche Quarantäne angeordnet. Damit wurden jetzt insgesamt sechs Personen aus dem Landkreis Bayreuth positiv getestet.


UPDATE (Freitag, 13. März, 15:12 Uhr):

Stadt Forchheim zu aktuellen Maßnahmen in der Corona-Krise

Die Stadt Forchheim teilte per Mail mit, dass ab Montag (16. März) bis zum Ende der Osterferien die städtischen Kindertagesstätten in Forchheim geschlossen
werden. Grundlage ist der Beschluss der Bayerischen Staatsregierung. Ab sofort werden alle städtischen Turnhallen, die städtische Sing- und Musikschule, das städtische Jugendhaus Forchheim und die Offene Jugendarbeit Forchheim Nord (OJA) geschlossen.

KITA-Notgruppen eingerichtet

In den städtischen Kindertagesstätten werden Notgruppen eingerichtet: Diese werden nur für Kinder eingerichtet, deren Elter in "systemrelevanten Berufen (Gesundheitsversorgung, Pflegeeinrichtungen, Polizei, Feuerwehr, Jugendhilfe) tätig sind. In den Notgruppen werden nur die Zeiten abgedeckt, in denen die
Eltern die Betreuung auch tatsächlich benötigen. Die Notbetreuung soll in den Kitas stattfinden, in denen die Kinder auch sonst betreut werden.

Wegfall von Veranstaltungen

Das Amt für Jungend, Bildung, Sport und Soziales der Stadt Forchheim hat alle betroffenen Vereine der Stadt informiert. Zudem werden an allen relevanten Gebäuden entsprechende Aushänge angebracht. Geplante Veranstaltungen der betroffenen Einrichtungen entfallen.


UPDATE (Freitag, 13. März, 15:05 Uhr):

BFV: Fußballverband rät dazu, auch den Trainingsbetrieb einzustellen

Als Vorsorgemaßnahme setzt der Bayerische Fußball-Verband (BFV) den kompletten Spielbetrieb bis mindestens einschließlich 23. März in Bayern aus. Wir berichteten am Vormittag Der BFV rät seinen rund 4.600 Vereinen in einem Update auch dringend dazu, den Trainingsbetrieb bis auf weiteres einzustellen! Auch der BFV hat seine eigenen Veranstaltungen in Sachen Aus- und Weiterbildung abgesagt oder bietet diese - wo realisierbar - als Webinar an.


UPDATE (Freitag, 13. März, 14:46 Uhr):

Landkreis Kulmbach: Informationen zum ersten Coronavirus-Fall in der Region

Bei dem ersten bestätigten Coronavirus-Fall im Landkreis Kulmbach handelt es sich um eine Lehrerin des CVG-Gymnasiums. Diese teilte das Landratsamt am Freitagnachmittag mit. Die Frau wurde isoliert und befindet sich in einer häuslichen Quarantäne. Gleiches gilt für die Personen, die mit ihr Kontakt hatten. Der Fall steht, so das Landratsamt, in keinerlei Zusammenhang mit der Schließung des CVG-Gymnasiums in dieser Woche.

38-Jährige wurde am Dienstag getestet

Die 38-Jährige wurde, nachdem es in ihrer Familie Krankheitssymptome gab, am 10. März vom Hausarzt auf das Coronavirus getestet. Am Donnerstag wurde vom Labor bestätigt, dass sich die Frau – anders als der Rest der Familie -  mit dem Coronavirus infiziert hatte. Die Frau weist aktuell minimale Krankheitssymptome auf.

Kontaktpersonen der Kategorie I

Die Lehrerin befand sich mit elf weiteren Lehrkräften sowie 80 Schülerinnen und Schülern der siebten Jahrgangsstufe des CVG-Gymnasiums in der Woche vom 02. bis 06. März in einer Skifreizeit in Österreich. Damit gelten alle Teilnehmer dieser Reise als Kontaktpersonen (Kategorie I). Das Gesundheitsamt hat daher alle betreffenden Personen telefonisch oder persönlich darüber informiert, dass sie eine 14-tägige häusliche Quarantäne einzuhalten haben. Zudem wurden Testtermine vereinbart. Diese finden heute statt. Weitere Kontaktpersonen der 38-Jährigen gibt es nach den Ermittlungen des Gesundheitsamts nicht. Insbesondere gilt der Arzt, der den Abstrich vorgenommen hat, nicht als solche. Die Tests wurden in der Wohnung der Familie vorgenommen, der Arzt trug Schutzkleidung. Damit ist auch seine Praxis nicht betroffen.

Kontaktpersonen der Kategorie II

Das Gesundheitsamt konnte zudem Kontaktpersonen der Kategorie II ermitteln. Dabei handelt es sich um Personen mit einem geringen Infektionsrisiko. Dieses Kriterium ist erfüllt, wenn sich eine Person im selben Raum wie ein bestätigter Coronavirus-Fall aufhielt, jedoch keinen kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face“) Kontakt mit dem bestätigten Fall hatte. Die Betroffenen werden vom Gesundheitsamt kontaktiert und über die Situation aufgeklärt. Sie sollten insbesondere für 14 Tage Kontakte zu anderen Personen reduzieren. Zudem müssen diese Personen bei Auftreten entsprechender Symptome einen Arzt aufsuchen und das Gesundheitsamt informieren. 


UPDATE (Freitag, 13. März, 14:31 Uhr):

Bezirk Oberfranken: 7. Internationaler Violinwettbewerb Henri Marteau abgesagt

Der 7. Internationale Violinwettbewerb Henri Marteau wird aufgrund des sich ausbreitenden Corona-Virus abgesagt. Dies teilte der Bezirk Oberfranken am Freitagmittag mit. Darauf verständigten sich die Vertreter des Bezirks als Veranstalter und der Hofer Symphoniker als Organisatoren der Veranstaltung. Ursprünglich hätte der Wettbewerb vom 26. April bis 9. Mai 2020 in Lichtenberg und Hof stattfinden sollen.


UPDATE (Freitag, 13. März, 14:16 Uhr):

HWK verschiebt Lehrgänge

Die Handwerkskammer für Oberfranken verschiebt alle ab Montag (16. März) geplanten Maßnahmen der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU), alle Fortbildungslehrgänge, Meisterschulen und alle Prüfungen auf unbestimmte Zeit. Diese Regelung gilt vorerst bis zum Ende der bayerischen Osterferien. Damit reagiert die Handwerkskammer auf die heutige Entscheidung des Freistaats Bayern, alle Schulen, Kindergärten und Krippen bis zum Ende der Osterferien in Bayern zu schließen. Konkret heißt dies, dass die Berufsbildungs- und Technologienzentren der HWK in Bayreuth, in Hof, in Bamberg und Coburg ebenso wie alle weiteren Standorte der HWK und der IFGO GmbH für alle Kurse und Lehrgänge geschlossen bleiben. Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist der Zutritt untersagt.


UPDATE (Freitag, 13. März, 14:02 Uhr):

Stadt & Landkreis Hof: Krisenstab bei der Diakonie Hochfranken

In der Diakonie Hochfranken befasst sich derzeit ein Krisenstab mit der aktuellen Situation. Drei Schulen sowie mehr als zehn Krippen, Kitas, Horte und Heilpädagogische Tagesstätten in Stadt und Landkreis Hof schalten auf einen Notbetrieb um. Die Mitarbeitenden wurden darüber informiert, dass der reguläre Betrieb ab Montag eingestellt wird, sie aber am 16. März dennoch dienstplangemäß erscheinen müssen.

Notbetreuung zu üblichen Öffnungszeiten

Sie werden im Rahmen ihrer üblichen Öffnungszeiten eine Notbetreuung anbieten. Diese ist für Kinder vom Krippenalter bis zur 6. Schulklasse vorgesehen. Diese Notbetreuung ist nur für Kinder geplant, deren Eltern einen „systemrelevanten Beruf“ (z.B. Klinik- und Altenpflegepersonal, Gesundheitswesen, Polizei) ausüben und bei denen kein anderes Elternteil mit einem anderen Beruf zur Betreuung zur Verfügung steht.

Wichtig für diese Betreuung ist, dass (1) die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen, (2) die Kinder nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen / seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen, (3) die Kinder sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das als Risikogebiet ausgewiesen ist beziehunsgweise 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome zeigen.

Aussetzung des Besuchsrechts in Pflegeheimen

In den Pflegeheimen wird das Besuchsrecht ausgesetzt. Wegen der besonderen Gefahr für alte Menschen untersagt der Freistaat Angehörigen weitgehend den Besuch von Alten- und Pflegeheimen sowie Wohnheimen von Menschen mit Behinderung. Das Besuchsrecht wird drastisch eingeschränkt, und wird nur in einzelnen Ausnahmefällen (Sterbebegleitung) ermöglicht.

Absage von Veranstaltungen

Die Diakonie Hochfranken wird ihre Veranstaltungen in den nächsten Wochen bis auf weiteres absagen. Das betrifft zum Beispiel den Betrieb des Tagescafés im Mehrgenerationenhaus Rehau oder die Infonachmittage für Senioren.


UPDATE (Freitag, 13. März, 13:56 Uhr):

Landkreis Bamberg: Besuchsverbot in den Kliniken der Gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft und stark eingeschränkte Besuchsregelungen in den Seniorenzentren der Seniotel gGmbH

Ab sofort gilt in der Juraklinik Scheßlitz und in der Steigerwaldklinik Burgebrach ein generelles Besuchsverbot, in den Seniorenzentren stark eingeschränkte Besucherregelungen. Dies gab die Gesellschaft am Freitagnachmittag bekannt. Mit dem Besucherstopp soll das Infektionsrisiko so weit wie möglich minimiert werden. Nur für Angehörige von Not- und Härtefällen oder wenn eine lebensbedrohliche Situation vorliegt, ist nach telefonischer Rücksprache mit dem Stationspersonal ein Besuch gestattet, so die Pressemitteilung.

Stark eingeschränkte Besucherregelungen in den Seniorenzentren

In den Seniorenzentren der Seniotel gelten ab sofort stark eingeschränkte Besuchsregelungen. Dringende Besuche sind vorab telefonisch bei der Einrichtung anzumelden.


UPDATE (Freitag, 13. März, 13:40 Uhr):

Stadt Bayreuth: Schließungen und Verbot aller öffentlichen Veranstaltungen

Die Stadt Bayreuth hat in der Corona-Krise weitere Maßnahmen ergriffen. So werden unter anderem sämtliche städtische Einrichtungen ab Montag (16. März) bis voraussichtlich einschließlich 19. April geschlossen. Dazu zählen zum Beispiel das RW21 inklusive Stadtbibliothek und Volkshochschule, die städtische Musikschule, die Bürgerbegegnungsstätte, die Museen in der Stadt Bayreuth, die städtischen Sportstätten inklusive städtischem Eisstadion sowie das vereinseigene SVB-Hallenbad. Nach Auskunft von Dr. Roland Dietrich, dem kaufmännischen Leiter der Stadtwerke Bayreuth, werden die Lohengrin Therme und das Stadtbad ebenfalls geschlossen.

Dienststellen der Stadt bleiben geöffnet

Die Dienststellen der Stadtverwaltung bleiben vorerst geöffnet, allerdings wird von Seiten der Stadt Bayreuth empfohlen, nur unbedingt notwendige und unaufschiebbare Amtsbesuche vorzunehmen und stattdessen die Möglichkeit der E-Mail-Korrespondenz und der Online-Dienste zu nutzen. Die Mitarbeiter stehen auch telefonisch zur Verfügung.

Verbot aller öffentlichen Veranstaltungen

Darüber hinaus wird die Stadtverwaltung noch am heutigen Freitag eine Allgemeinverfügung erlassen, die alle öffentlichen Veranstaltungen – unabhängig von der Anzahl der Besucherinnen und Besucher – ab Montag (16. März) untersagt. Die Gotteshäuser sind von dieser Allgemeinverfügung nicht betroffen.


UPDATE (Freitag, 13. März, 13:05 Uhr):

Landkreis Bamberg: Zwei neue Corona-Infektionen im Landkreis Bamberg

Aufgrund der aktuellen Situation bittet die Stadtverwaltung Coburg alle Bürgerinnen und Bürger, dass nur in dringenden und wichtigen Fällen der Weg in das Rathaus und die Dienststellen aufgesucht werden soll. Der Kontakt kann über Telefon und E-Mail hergestellt werden. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Verwaltung sind erreichbar. Die Leihfristen der Medien der Stadtbücherei werden unbürokratisch verlängert.


UPDATE (Freitag, 13. März, 12:50 Uhr):

Landkreis Bamberg: Zwei neue Corona-Infektionen im Landkreis Bamberg

Seit dem heutigen Tag gibt es zwei neue bestätigte Corona-Infektionen im Landkreis Bamberg. Dies teilte der Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg mit. Damit steigt die Zahl auf sechs bestätigte Fälle. Fünf Personen wohnen im Landkreis, eine in der Stadt Bamberg. Beide Personen waren zuvor in Südtirol. Alle notwendigen Maßnahmen - häusliche Quarantäne und Ermittlung der Kontaktpersonen - wurden bereits eingeleitet.


UPDATE (Freitag, 13. März, 12:25 Uhr):

Pressekonferenz zu weiteren Auswirkungen der Coronavirus-Infektion

Die Pressekonferenz der Bayerischen Staatsregierung mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am heutigen Vormittag in München. Auf dieser wurde verkündet, das ab Montag (16. März) alle Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten wegen des Coronavirus in Bayern geschlossen bleiben. Die Schließungen sollen bis zum Ende der Osterferien (20. April) andauern. Ziel ist es, eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

  • Hier die Pressekonferenz in voller Länge via Youtube!

UPDATE (Freitag, 13. März, 12:16 Uhr):

Ein letztes Mal billig tanken und einkaufen: Tschechien macht dich Grenzen dicht!

Die Hospitalstiftung Hof hat beschlossen, sämtliche Einrichtungen der Stiftung in der Stadt Hof (zwei Seniorenheime, drei Seniorentreffs) auf unabsehbare Zeit für den allgemeinen Besucherverkehr (insbesondere. Angehörige und Bekannte sowie sonstige Besucher) zu schließen. In absoluten Notfällen kann jeweils telefonisch Kontakt mit den Heimleitungen etc. aufgenommen werden. Weiterhin wurden alle geplanten Veranstaltungen in den Einrichtungen abgesagt.


UPDATE (Freitag, 13. März, 12:10 Uhr):

Ein letztes Mal billig tanken und einkaufen: Tschechien macht dich Grenzen dicht!

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen, schließt Tschechien seine Grenzen! Viele Menschen nahmen am Donnerstagabend (12. März) bei Schirnding im Landkreis Wunsiedel noch einmal den Weg auf sich, um im Nachbarland günstiger einzukaufen oder zu tanken. In Richtung Tschechien kam es daher zu längeren Staus. Die Bundespolizei reagierte darauf. Sie führte am gestrigen Abend Kontrollen an der Deutsch-Tschechischen Grenze durch. Fahrzeuge und Personen wurden nun, bevor sie nach Deutschland einreisen konnten, gestoppt, kontrolliert und durchsucht.

 

Schirnding: Tschechien macht dich Grenzen dicht!

UPDATE (Freitag, 13. März, 12:00 Uhr):

Bamberg: Landrat Kalb kündigt Soforthilfemaßnahmen an

Der Bamberger Landrat Johann Kalb wird in Absprache mit den beiden stellvertretenden Landräten Johann Pfister und Rüdiger Gerst den Kreisgremien ein Hilfspaket mit einem Volumen von 1,5 Millionen-Euro vorschlagen. Die Hilfen sollen an Vereine, Verbände und Organisationen gezahlt werden, die durch die Corona-Krise in Schieflage geraten sind oder geraten werden. Bereits in der kommenden Woche werden Vereine, Verbände und Organisationen eingeladen, um die konkrete Ausgestaltung der Hilfsmaßnahmen zu besprechen. Kalb kündigte weiterhin an, sich in der kommenden Woche gemeinsam mit Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke und den Spitzenvertretern der Wirtschaft und der Gewerkschaften zu treffen, um Unterstützungsmaßnahmen zu besprechen.


UPDATE (Freitag, 13. März, 11:56 Uhr):

VHS des Landkreises Forchheim schließt

Der VHS-Kursbetrieb an der VHS des Landkreises Forchheim wird ab dem Samstag (14. März) bis einschließlich 19.04.2020 eingestellt. Die entfallenen Kursstunden werden – soweit als möglich – am Kursende nachgeholt. Wo dies aus terminlichen Gründen nicht möglich ist, werden entfallene Kursstunden anteilig zurück erstattet, so die Schulleitung in ihrer Presseerklärung. Einzelveranstaltungen werden zudem ersatzlos gestrichen und zurückerstattet, falls die Gebühr bereits entrichtet wurde.


UPDATE (Freitag, 13. März, 11:36 Uhr):

Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken: Verzicht auf Besuche

Die Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken bitten alle Besucher aufgrund der Gefahr von Corona-Infektionen, derzeit von Besuchen ihrer Angehörigen und Freunde in den GeBO-Kliniken abzusehen. Zur GeBO gehören das Bezirksklinikum Obermain, die Bezirksklinik Rehau, das Bezirkskrankenhaus Bayreuth, die Bezirksklinik Hochstadt.

Kinder nicht mehr als Besucher

Der Bezirk weist vor allem darauf hin, dass vor allem Kinder nicht mehr als Besucher in die Kliniken kommen sollen. Keinesfalls sollen Personen zu Besuch kommen, die sich krank fühlen, sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem Corona-Verdachtsfall hatten.

Jubiläumsfeier des Bezirkskrankenhauses Bayreuth abgesagt

Aufgrund der Corona-Krise wird außerdem die Jubiläumsfeier zum 150-jährigen Bestehen des Bezirkskrankenhauses Bayreuth abgesagt. Das Fest war für den 16. Mai geplant. Auch der Auftritt von Poetry-Slammer Tobi Katze, der für den Abend des 16. Mai geplant war, entfällt.


UPDATE (Freitag, 13. März, 11:25 Uhr):

Bamberg-Land: VHS schließt ab Montag

Die Volkshochschule Bamberg-Land setzt alle Kurstermine und Einzelveranstaltungen von Montag (16. März) bis einschließlich 19. Aprilaus. Über Nachholtermine oder andere Lösungen gibt es noch keine Regelungen. Das VHS-Büro ist zu den üblichen Sprechzeiten telefonisch unter 0951 / 85 760 sowie per Mail erreichbar.


UPDATE (Freitag, 13. März, 11:20 Uhr):

Ab Samstag: Einstellung des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs nach Tschechien

Auf Beschluss der tschechischen Regierung werden ab dem morgigen Samstag (14. März / 00:00) alle grenzüberschreitenden Zugverbindungen eingestellt. In den Netzen der Länderbahn kommt es mit Bezug zu Oberfranken zu Einschränkungen auf folgende Linien:

Oberpfalzbahn 

OPB 2: Marktredwitz – Cheb – Hof, verkehrt nicht (grenzüberschreitende Strecke) Einrichtung Ersatzverkehr Marktredwitz – Schirnding / Tschechische Bahn  (ČD) organisiert Zugverkehr zwischen Cheb und As

Weitere Einschränkungen gibt es auf den Strecken von Alex, Vogtlandbahn und Trilex!


UPDATE (Freitag, 13. März, 11:17 Uhr):

Stadt Hof: Schließung von Turnhallen und Jugendeinrichtungen

In der Konsequenz der Aussetzung des Schul- und Kindergartenbetriebes durch den Freistaat Bayern bis einschließlich der bayerischen Osterferien, schließt auch die Stadt Hof weitere Einrichtungen. Ab sofort geschlossen hat das Jugendzentrum Q. Das geplante Osterferienprogramm sowie die Treffen der Stadtteilarbeit sind abgesagt. Auch die mobile Jugendarbeit auf Spiel- und Sportplätzen wird bis auf Weiteres eingestellt. Auch der Eisteich wird ab sofort geschlossen. Die Veranstaltungen am Wochenende entfallen!


UPDATE (Freitag, 13. März, 11:03 Uhr):

Selb: Schließung städtischer Einrichtungen ab dem 16. März

Von Montag (16. März) bis zum Ende der Osterferien bleiben alle Schulen und Kindertagesstätten im Freistaat geschlossen. Wie die Stadt Selb mitteilt, betrifft dies auch die VHS Fichtelgebirge, die Musikschule, das JAM- Jugend-und-Kulturzentrum und den Jugendtreff am Vorwerk. Das Hallenbad ist bis auf Weiteres nicht von der Komplettschließung betroffen. Der normale Schwimmbetrieb findet vorerst weiterhin statt. Besondere Veranstaltungen wie unter anderem Spielenachmittage, und Wassergymnastik entfallen.


UPDATE (Freitag, 13. März, 10:40 Uhr):

BFV stellt Spielbetrieb für zwei Wochen ein

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) setzt als Vorsorgemaßnahme hinsichtlich der weiter steigenden Zahl von Corona-Infizierten den kompletten Spielbetrieb für mindestens zwei Wochen bis einschließlich 23. März 2020 im ganzen Freistaat aus. Alle weitergehenden Informationen veröffentlicht der BFV im Laufe des heutigen Tages auf seinen Kommunikationskanälen.


UPDATE (Freitag, 13. März, 9:45 Uhr):

Stadt und Landkreis Hof laden zur Pressekonferenz

Aufgrund der aktuellen Ereignisse laden Landrat Oliver Bär und Oberbürgermeister Harald Fichtner am Mittag zu einer gemeinsamen Pressekonferenz ein. Dabei soll es um die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich des Coronavirus im Hofer Land, sowie die damit verbundene Maßnahmen und Empfehlungen gehen.


UPDATE (Freitag, 13. März, 9:13 Uhr):

Söder verkündet Schließungen von Schulen, Kindergärten und Kitas

Ab Montag bleiben alle Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten wegen des Coronavirus in Bayern geschlossen. Das verkündete Ministerpräsident Markus Söder am Morgen auf einer Pressekonferenz. Die Schließungen sollen bis zum Ende der Osterferien (20. April) andauern. Ziel ist es, eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Vor allem alte und vorbelastete Menschen müssen geschützt werden. Am 20. April muss dann eine Bestandsaufnahme durchgeführt werden.


UPDATE (Freitag, 13. März, 8:49 Uhr):

Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten dürften geschlossen werden

Verschiedenen Medienberichten zufolge bleiben in Bayern voraussichtlich ab Montag alle Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten wegen des Coronavirus bis nach dem Ende der Osterferien geschlossen. Um 9:00 Uhr will Ministerpräsident Söder in einer Pressekonferenz über die Entscheidung informieren. Bamberg bereitet sich derweil auf dieses Szenario vor. Landrat Johann Kalb und Oberbürgermeister Andreas Starke laden alle Verantwortlichen dieser Einrichtungen zu einer Besprechung ins Landratsamt ein. Im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes Bamberg geht es heute Vormittag darum, die Folgen der Schließung von Schulen und Kindertagesstätten für die Region Bamberg zu besprechen.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 21:28 Uhr):

Coburg: Zentrale Coronavirus-Abstrichstelle in Betrieb

Am Marienhaus in Coburg, auf dem Gelände des Regiomed-Klinikums, gibt es seit Mittwoch eine zentrale Abstrichstelle für Verdachtsfälle, die auf das Coronavirus getestet werden müssen. Diese funktioniert nach dem Prinzip des Drive-by-Verfahrens. Mit einer solchen zentralen Abstrichstelle wird bezweckt, dass die Patienten, die als begründete Verdachtsfälle einzustufen sind, nicht mehr die Praxen der Hausärzte betreten und eine Ansteckungsgefahr für andere Patienten darstellen. Die zentrale Anlaufstelle soll zudem den ärztlichen Fahrdienst der KVB und die Hausbesuche der Hausärzte ergänzen.

Wer kann diese zentrale Anlaufstelle nutzen?

Der Patient wendet sich telefonisch an seinen Hausarzt. Dieser prüft, ob Gründe für einen Abstrich – Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person, Aufenthalt in einem Risikogebiet und Auftreten von Symptomen – gegeben sind. Sofern dieser nicht vom Hausarzt selbst oder vom Fahrdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) abgenommen wird, wird der Patient an die Abstrichstelle vermittelt. Um dort abgestrichen zu werden, muss der Hausarzt einen Anmeldebogen an das Klinikum übermitteln. Die zentrale Abstrichstelle ist ausschließlich vorgesehen für begründete Verdachtsfälle nach der Definition des Robert-Koch-Instituts. Es erfolgt zum Beispiel keine Ausstellung von Rezepten oder Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Ohne Übermittlung vom Hausarzt erfolgt keine Behandlung. Spontane Besuche sind laut Pressemitteilung des Landratsamtes zwecklos.

Wie erfolgt die Abstrichentnahme?

Der Patient fährt mit seinem Fahrzeug zur zentralen Abstrichstelle und steigt dort nicht aus. Es kommt zu keinem Kontakt zwischen einzelnen Patienten. Das Risiko von Ansteckungen wird so, auch für den abstreichenden Arzt, minimiert. Ein Arzt des Klinikums wird den Abstrich entnehmen.

Wie erfährt der Patient von seinem Befund?

Die entnommenen Proben werden an ein Labor verschickt, das diese auswertet. Die Ergebnisse werden zurück an das Klinikum übermittelt, welches den Patienten, das Gesundheitsamt und den Hausarzt darüber informiert.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 21:11 Uhr):

Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern im Landkreis Coburg verboten

Das Landratsamt Coburg verbietet mit Wirkung ab Freitag (13. März) Veranstaltungen aller Art mit mehr als 200 Teilnehmern durch eine Allgemeinverfügung. Diese Anordnung gilt bis einschließlich 19.04.2020. Veranstaltungen unter 200 Personen müssen einer Risikobewertung durch das Landratsamt unterzogen werden, wenn nicht der Veranstalter schon von sich aus die Veranstaltung bewertet und absagt / verschiebt, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung am Abend.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 21:00 Uhr):

Landkreis Coburg: Weitere Testergebnisse liegen morgen vor

Der am Mittwoch gemeldete Coronafall in Coburg war keiner. Wir berichteten. Die Ergebnisse der von den Familienangehörigen entnommenen Proben stehen allerdings noch aus. Mit diesen ist am Freitag zu rechnen. Als reine Vorsichtsmaßnahme sollen die Schüler der Klasse 4b an der Grundschule Weitramsdorf sowie die Kinder der Klasse 6d an der Realschule Coburg II den Unterricht auch am morgigen Freitag noch nicht besuchen.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 20:46 Uhr):

Erster Virusfall im Landkreis Kulmbach

Ein erster Coronavirus-Fall im Landkreis Kulmbach wurde am bestätigt. Darüber informiete das hiesige Landratsamt. Bei einer Frau aus dem Landkreis Kulmbach wurde das Virus nachgewiesen. Die betroffene Person befindet sich derzeit in häuslicher Isolation und wird von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes betreut. Die Behörde ermittelt aktuell alle möglichen Kontaktpersonen und ergreift hierbei die notwendigen weiteren Maßnahmen.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 19:57 Uhr):

Schutzmaßnahmen im Bamberger Busverkehr

Wie die Stadtwerke Bamberg heute mitteilten, werden zum Schutz der Fahrgäste und der Mitarbeiter im Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) die Kunden mit gültigem Fahrausweis ab sofort gebeten, beim Einsteigen ausschließlich die hinteren Türen zu nutzen. Für Kunden, die beim Fahrer ein Ticket kaufen müssen, öffnet sich bis auf Weiteres an der vorderen Bustür nur noch ein Flügel. Der Ausstieg soll ausschließlich über die hinteren Türen erfolgen.

Mit dieser Maßnahme wollen wir Gedränge beim Einstieg vermeiden. Das ist eine wichtige Schutzmaßnahme für unsere Kundschaft und unser Fahrpersonal. ... Unsere Fahrerinnen und Fahrer sind das Rückgrat eines funktionierenden Öffentlichen Personen-Nahverkehrs. Wir wollen die Kolleginnen und Kollegen schützen, damit das Verkehrssystem aufrecht erhalten bleibt.

(Michael Fiedeldey, Geschätsführer, STWB Stadtwerke Bamberg GmbH)

Schon seit Februar intensivere Busreinigung

Als weitere Vorsichtsmaßnahme intensivierten die Stadtwerke Bamberg schon im Februar die tägliche Reinigung der 63 Busse. Dieses betrifft insbesondere eine noch gründlichere Reinigung von Haltestangen, Schlaufen und Griffen mit herkömmlichen Reinigungsmitteln. Desinfektionsmittel werden, auch in Rücksprache mit den örtlichen Behörden, nicht eingesetzt.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 18:40 Uhr):

Hof spielt weiter, Bamberg nicht, Coburg teilweise: Zur Corona-Krise kommt nun auch noch ein Veranstaltungschaos

Bis 500 Besucher sind inzwischen alle Veranstaltungen in Oberfranken abgesagt. In Frage stehen nun aber mehr und mehr auch Veranstaltungen bis 500 Menschen – klassischerweise zum Beispiel Theater. Da fallen die Reaktionen im Moment sehr unterschiedlich aus: Das E.T.A.-Hoffmann-Theater in Bamberg zum Beispiel hat alle Aufführungen bis zum 19. April abgesagt, das Theater Hof dagegen spielt weiter, Coburg hat eine Zwischenlösung gefunden. Warum das so ist – das haben wir heute die jeweiligen Intendanten gefragt.

 

Veranstaltungsabsagen wegen Coronavirus: Theater reagieren unterschiedlich

UPDATE (Donnerstag, 12. März, 17:34 Uhr):

Landkreis Lichtenfels verbietet Veranstaltungen mit einer Teilnehmeranzahl von mehr als 500 Personen

Der Landkreis Lichtenfels hat ebenso eine Allgemeinverfügung zum Verbot von Veranstaltungen aller Art mit einer Teilnehmeranzahl von mehr als 500 Personen erlassen. Diese Verfügung tritt bereits am heutigen Donnerstag (12. März) in Kraft und gilt bis einschließlich 19. April für den gesamten Landkreis Lichtenfels. Das Verbot dient insbesondere dem Zweck, eine Ausbreitung der Viruserkrankung zeitlich und räumlich zu verlangsamen. Bei Veranstaltungen mit bis zu 500 Teilnehmern geben die Kriterien des Robert Koch Institutes eine Entscheidungshilfe, so das Landratsamt in einer Presseerklärung.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 17:20 Uhr):

Landkreis Bayreuth untersagt Veranstaltungen mit einer Teilnehmeranzahl von mehr als 500 Personen

Als Maßnahme zur Risikominimierung der Ansteckung durch das Coronavirus hat der Landkreis Bayreuth verfügt, dass ab Freitag (13. März) bis zum Ende der Osterferien (einschließlich 19. April) Veranstaltungen aller Art ab 500 Teilnehmern im Landkreis untersagt sind. Großveranstaltungen ab 1.000 Teilnehmern sind gemäß der Allgemeinverfügung des Bayerischen Gesundheitsministeriums ebenfalls bereits bayernweit verboten.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 17:03 Uhr):

Stadt und Landkreis Hof untersagen Veranstaltungen mit einer Teilnehmeranzahl von mehr als 500 Personen

Stadt und Landkreis Hof haben eine Allgemeinverfügung zum Verbot von Veranstaltungen aller Art mit einer Teilnehmeranzahl von mehr als 500 Personen erlassen. Diese Verfügung tritt am Freitag (13. März) in Kraft und gilt bis einschließlich 19. April. Das Verbot dient insbesondere dem Zweck, eine Ausbreitung der Viruserkrankung zeitlich und räumlich zu verlangsamen.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 16:49 Uhr):

Vier bestätigte Coronavirus-Fälle in der Region Bamberg

Auf einer Pressekonferenz von Stadt und Landkreis Bamberg wurde bekannt, dass sich in den letzten 24 Stunden vier Coronavirus-Fälle in der Region Bamberg bestätigt haben.

Region Bamberg: Vier Personen mit dem Coronavirus infiziert

75-Jähriger liegt im Krankenhaus / Jüngerer Mann aus Bamberg war zuvor in Belgien

In einem Fall handelt es sich um einen 75-jährigen Mann aus dem Landkreis, der sich zum Skifahren in Südtirol aufgehalten hatte. Im zweiten Fall ist ein 30-bis 40-jähriger Mann aus der Stadt Bamberg betroffen. Er hatte sich vor wenigen Tagen in Belgien aufgehalten. (Wir berichteten bereits darüber). Der 75-Jährige wurde wegen Krankheitssymptome in das Klinikum Bamberg eingeliefert. Bei seinen beiden Kontaktpersonen wurden Tests veranlasst und häusliche Quarantäne angeordnet. Der Bamberg stand mit rund einem Dutzend Menschen in der Region und auch in Nachbarlandkreisen in Kontakt. Auch hier wurden Abstriche veranlasst und Quarantänen ausgesprochen. Die Testergebnisse stehen noch aus.

Zwei weitere Fälle aus dem Landkreis Bamberg

Am frühen Mittag wurden zwei weitere Fälle offiziell bestätigt. Beide Infizierte sind aus dem Landkreis Bamberg. Ein Mann im Alter zwischen 40 und 50 Jahren war zuvor zum Skifahren in Südtirol. Für ihn gilt nun ebenso wie für einen Schüler eine häusliche Quarantäne. Bei dem Jugendlichen, der eine Schule in einem Nachbarlandkreis besucht, wurde gleichzeitig die zuständige Gesundheitsbehörde informiert.

Allgemeinverfügung zu Veranstaltungen

Stadt und Landkreis Bamberg haben am heutigen Tag zudem Allgemeinverfügungen in Bezug auf Veranstaltungen erlassen. Diese sind noch weitreichender als die Vorgaben der Staatregierung. So sind in Stadt und Landkreis Bamberg ab sofort auch Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern untersagt. Für Veranstaltungen mit weniger Teilnehmern gibt es klare Regelungen und einen Katalog, wie Gemeinden und Veranstalter das Risiko einer Verbreitung der Infektion bewerten und Veranstaltungen durchführen können oder absagen müssen.

Appell an Bürger

„Wir richten zudem einen dringenden Appell an unsere Bürgerinnen und Bürger, mitzuhelfen, Infektionsketten zu unterbrechen“, so Landrat und Oberbürgermeister weiter. Dieser Appell erstreckt sich über die notwendige Hygiene über den direkten Kontakt bis hin zur Teilnahme an Veranstaltungen. Gut informiert zu sein, ist in diesem Zusammenhang eine weitere wichtige Form der Vorbeugung. Deshalb werden Stadt und Landkreis die Bürgerinformation ausbauen.

Bürgerinformation ausgebaut / Weitere Hotline eingerichtet

Bei der Hotline des Fachbereiches Gesundheitswesen gehen täglich fast 300 Anrufe ein. Heute wurden weitere zusätzliche Mitarbeiter an der Hotline des Fachbereiches Gesundheitswesen eingesetzt. Da sich die Rückfragen häufen, wurde ein weiteres Bürgertelefon unter der Rufnummer 0951 / 87 25 25 eingerichtet. Während den Dienstzeiten (Montag bis Donnerstag von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr und Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr) werden dort unter anderem Fragen zur aktuellen Lage, Schulschließungen sowie Verhaltensempfehlungen beantwortet. Eine medizinische Beratung erfolgt nicht. Die Mitarbeiter des Staatlichen Gesundheitsamtes sind unter der Rufnummer 0951 / 85 - 97 00 erreichbar.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 16:22 Uhr):

Brose Bamberg / medi bayreuth: Basketball-Bundesliga setzt Spielbetrieb aus

Am heutigen Donnerstag versammelten sich die Verantwortlichen der 1. Basketball Bundesliga mit Vertretern der 17 Mannschaften des Oberhauses in Stuttgart, um über die aktuelle Situation und den Umgang mit den behördlichen Anordnungen aufgrund des Corona-Virus zu beraten. Vor Ort wurde einstimmig beschlossen, den Spielbetrieb bis auf Weiteres auszusetzen. Dies betrifft bereits den für das kommende Wochenende geplanten 23. Spieltag. Es bleibt dennoch das Ziel, die Saison 2019/2020 zu einem späteren Zeitpunkt geordnet zu Ende zu spielen. Die Verantwortlichen der Clubs werden sich innerhalb der nächsten 14 Tage erneut treffen, um die dann aktuelle Lage und mögliche Szenarien erneut zu besprechen. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit!

Volleyball-Ligen stellen den Spielbetrieb ein

Das Präsidium des DVV und der Vorstand der VBL haben unterdessen beschlossen, den laufenden Spielbetrieb in den 2. Bundesligen, Dritten Ligen sowie Regionalligen vorzeitig zu beenden. Darunter zählen auch alle Veranstaltungen der Deutschen Volleyball-Jugend (DVJ) und im Seniorenbereich. Der Bayerische Volleyball-Verband hat sich der Empfehlung angeschlossen und beendet ebenso vorzeitig den Spielbetrieb in allen Bereichen.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 16:15 Uhr):

Erstes Coronavirus-Todesopfer in Bayern

Wie das bayerische Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte, gab es im unterfränksichen Würzburg den ersten Coronavirus-Todesfall in Bayern. Ein Ministeriumssprecher sagte in München: "Es handelt sich nach Angaben des Universitätsklinikums Würzburg um einen über 80-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen und Pflegebedürftigkeit." Der Mann ist in der Nacht zum heutigen Donnerstag gestorben.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 13:02 Uhr):

Laborfehler: Doch kein Coronafall im Landkreis Coburg

Der am Mittwoch gemeldete Coronafall in Coburg ist keiner. Dies teilte das Landratsamt am Mittag mit. Das Labor informierte die Behörde, dass es bei dem Test zu einem Laborfehler kam. Der Mann ist nicht mit dem Virus infiziert. Somit gibt es weiterhin keinen bestätigten Coronavirus-Fall im Landkreis Coburg.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 12:20 Uhr):

Vier bestätigte Corona-Infektionen im Bamberger Land

Das Landratsamt Bamberg bestätigte am Mittag insgesamt vier bestätigte Corona-Infektionen. Einzelheiten zu den Fällen wollen die Behörden am Nachmittag bei einer Pressekonferenz bekanntgeben.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 11:57 Uhr):

Hochschule Coburg: Absage der Vorleseungen

Am 15. März startet an der Hochschule Coburg offiziell das Sommersemester 2020. Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus werden unter anderem Vorlesungen und Seminare am Campus erst am 20. April aufzunehmen. An der Hochschule Coburg gibt es aktuell keinen bestätigten Corona-Fall. Bei der Absage der Vorlesungen handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme.

Verwaltung, Bibliothek, Mensa und Cafeteria geöffnet

Wie die Hochschule mitteilte, haben die Studierenden trotzdem nicht frei. Auch an den Forschungsprojekten und in der Verwaltung wird gearbeitet. Alle Studierenden, die an Abschluss- oder Semesterarbeiten schreiben, können dies laut Pressemitteilung von zu Hause aus machen. Auch die Bibliothek, die Mensa und die Cafeteria am Campus Friedrich Streib sind geöffnet.

Online-Kommunikation wird angeregt

Zudem bemüht sich die Hochschule, den Studierenden über ihre Online-Lernplattform Studienmaterial zur Verfügung zu stellen und darüber mit ihnen zu kommunizieren.

Bei der Verschiebung der Vorlesungen handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme zur Eindämmung des Virus. Wir erweitern unser Onlineangebot für die Studierenden, damit sie die Zeit sinnvoll nutzen können.

(Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze)


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 10:11 Uhr):

Zweiter Coronavirus-Fall im Bamberger Raum

Das Landratsamt Bamberg informierte am Vormittag über einen zweiten Coronavirus-Fall im Raum Bamberg. Dieses Mal betrifft es die Stadt Bamberg direkt. Einzelheiten zu dem neuen Fall wollen die Behörden am Nachmittag veröffentlichen. Gestern Abend wurde der erste Infizierte im Landkreis Bamberg bestätigt. Ein 75-Jähriger wurde positiv auf das Virus getestet, nachdem er sich krank fühlte und sich zuvor zum Skifahren in Südtirol aufgehalten hatte.

Allgemeinverfügung von Stadt und Landkreis Bamberg

Am Nachmittag werden die Behörden zudem über eine Allgemeinverfügung berichten, an der Stadt und Landkreis derzeit noch arbeiten. Zusätzlich werden für die Region die Bürgerinformation ausgeweitet. Auch dazu gibt es ebenfalls am Nachmittag Einzelheiten.


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 23:45 Uhr):

Erster Coronavirus-Fall im Landkreis Coburg

Das Landratsamt Coburg informierte am Abend über den ersten Coronavirus-Fall. Ein 56-jähriger Familienvater aus dem Landkreis wurde positiv auf auf das Virus getestet. Der Mann war in den Faschingsferien im Urlaub in Südtirol und hatte sich dort angesteckt. Er kam am 1. März aus dem Urlaub zurück und verspürte am Freitag (6. März) Kopfschmerzen. Am gestrigen Dienstag nahm sein Hausarzt einen Abstrich. Das Ergebnis aus dem Labor war jetzt positiv.

Infizierter und Familie in häuslicher Quarantäne

Der Mann und dessen Familie befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Kinder gingen laut Meldung aus dem Landratsamt nach den Ferien ganz normal zur Schule, befinden sich seit dieser Woche aber nicht mehr in ihren Schulen. Die Familienmitglieder wurden noch am heutigen Abend getestet. Die Ergebnisse werden am Donnerstag erwartet.

Wichtiger Hinweis an Teilnehmer der Informationsveranstaltung im Gymnasium Albertinum in Coburg

Die weiteren Kontaktpersonen des Mannes werden vom Gesundheitsamt Coburg derzeit ermittelt. Der Familienvater besuchte am Freitag (6. März) die Informationsveranstaltung im Gymnasium Albertinum in Coburg. Alle Teilnehmer dieser Veranstaltung werden aufgefordert, sich umgehend telefonisch an das Gesundheitsamt Coburg (Telefon: 09561 / 51 40) zu wenden.

Anordnung des Schulamtes

Als Vorsichtsmaßnahme ordnete das Schulamt an, dass die Kinder der Klasse 4b an der Grundschule Weitramsdorf sowie die Kinder der Klasse 6d an der Realschule Coburg II den Unterricht in dieser Woche nicht mehr besuchen, sondern zu Hause bleiben. 


UPDATE (Mittwoch, 12. März, 22:46 Uhr):

Lehrveranstaltungen entfallen an der Universität Bamberg

Aktuelle Lehrveranstaltungen an der Universität Bamberg entfallen ab sofort. Das gab die Uni-Leitung bekannt. Weitere Arbeitsbereiche werden aufrechterhalten. Dazu gehören Forschungsbetrieb, Verwaltung und Bibliotheken. Nach aktuellem Kenntnisstand der Universitätsleitung ist an der Universität Bamberg niemand mit dem Coronavirus infiziert. Zu den eingestellten Lehrveranstaltungen gehören etwa Feriensprachkurse und Vorbereitungskurse für ausländische Studierende. Das Sportzentrum ist geschlossen und bietet keine Veranstaltungen mehr an. Wenn Dozentinnen und Dozenten ihre Kurse online anbieten möchten, berät und schult sie das Rechenzentrum der Universität. Es steht noch nicht fest, ob und in welcher Form Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020 stattfinden.

Dozenten entscheiden über das Abhalten von Prüfungen

Ob Prüfungen abgehalten werden, entscheiden die jeweiligen Dozentinnen und Dozenten. Das Ministerium betont, dass Prüfungen verschoben werden sollten, wo es möglich und zumutbar sei. Wenn Prüfungen stattfinden müssen, beispielsweise Staatsexamina, sollten Prüfungsteilnehmer ausreichend Abstand halten.

Studieninteressierte können sich postalisch melden

Ein Koordinationsteam an der Universität Bamberg entscheidet und informiert regelmäßig über aktuelle Schutzmaßnahmen: Beispielsweise arbeiten Universitätsangehörige 14 Tage lang zu Hause, wenn sie aus einem Risikogebiet zurückkehren, welches das Robert Koch-Institut ausgewiesen hat. Studieninteressierte können sich postalisch für ein Studium im Sommersemester 2020 einschreiben.


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 21:14 Uhr):

Lichtfels sagt städtische Veranstaltungen ab

Die Stadt Lichtenfels hat entschieden, nicht nur Großveranstaltungen, sondern alle städtischen Veranstaltungen bis zum 19. April abzusagen oder zu verschieben. Eine Übersicht, über die abgesagten und verschobenen Veranstaltungen in den Veranstaltungsstätten der Stadt Lichtenfels ist auf der Website der Stadt Lichtenfels unter folgendem Link zu finden.

 


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 19:00 Uhr):

Erster Coronavirus-Fall im Landkreis Bamberg

Wie das Landratsamt Bamberg soeben mitteilte, gibt es im Landkreis eine erste bestätigte Coronavirus-Infektion im Landkreis Bamberg. Das teilte Landrat Johann Kalb am frühen Mittwochabend mit. Der Mann aus dem Landkreis Bamberg wurde am Dienstag von seinem Hausarzt getestet, nachdem er sich krank fühlte und sich zuvor zum Skifahren in Südtirol aufgehalten hatte.

75-Jähriger liegt im Krankenhaus

Nachdem der Labortest am frühen Mittwochabend ein positives Ergebnis erbrachte, wurde der 75-jährige Mann noch am Mittwoch in das Klinikum Bamberg gebracht und dort stationär aufgenommen. Für seine Frau und den Sohn wurde eine häusliche Quarantäne angeordnet. Morgen werden bei ihnen Abstriche durchgeführt. Weitere Kontaktpersonen hatte der 75-jährige in den letzten Tagen wegen seiner Erkrankung nicht. 

ETA-Hofmann-Gymnasium: Testergebnis des Schülers liegt noch nicht vor

Das zweite Testergebnis für den Schüler des ETA-Hofmann-Gymnasiums lag bis Mittwochabend noch nicht vor. Die Schulleitung entschied deshalb, den Unterricht auch am Donnerstag ausfallen zu lassen.


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 18:45 Uhr):

Aktueller Überblick über die derzeitige Situation

Die Corona-Krise verschärft sich weiter. Sämtliche Großveranstaltungen im Freistaat wurden bis zum Ende der Osterferien untersagt beziehungsweise abgesagt. Neben den Veranstaltungsbranche sind auch viele weitere Wirtschaftszweige derzeit betroffen, Hotellerie oder Gaststättengewerbe, um nur zwei Beispiele zu nennen. Weiterhin reagieren Hochschulen und Universitäten – verschieben den Semesterstart und setzen Prüfungen aus. Wir geben den aktuellen Überblick über die derzeitige Situation.

Coronavirus: Krise verschärft sich weiter - Die Auswirkungen treffen jeden!

UPDATE (Mittwoch, 11. März, 17:53 Uhr):

WHO: Es ist eine Pandemie!

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Ausbreitung des Corona-Erregers am heutigen Tag als eine Pandemie eingestuft. Unter diesem Begriff wird eine Seuche verstanden, die sich über mehrere Länder erstreckt und ausbreitet. Die WHO fasste jetzt diese Entscheidung, da das Ausmaß der Erkrankungen sowie die Todeszahlen ein großes Ausmaß annehmen. Bislang wurden in 114 Ländern derartige Erkrankungen registriert.


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 16:55 Uhr):

Sport-Update

Fußball: Ob das Heimspiel der SpVgg Bayreuth am Samstag (14. März) gegen den „kleinen Club“ in der Regionalliga stattfinden wird, ist noch nicht endgültig entschieden. Eines steht fest: Wenn die Partie ausgetragen wird, dann ohne Zuschauer. Für die Bayernliga gilt allgemein: Die Entscheidung, ob ein Spiel stattfindet, treffen die Vereine kurzfristig in Absprache mit dem jeweiligen Gesundheitsamt.

Handball: Der HSC Coburg muss um seine sportlich hervorragende Saison in der 2. Handball-Bundesliga bangen. Das Auswärtsspiel am Freitagabend (13. März) gegen den TuS Ferndorf ist abgesagt. Ob der Ligabetrieb allgemein fortgesetzt wird, entscheiden die Verantwortlichen auf einer Sondersitzung am kommenden Montag (16. März).

Bogenschießen: Die Deutsche Meisterschaft im Bogenschießen, die am Wochenende in der Hofer Freiheitshalle hätte stattfinden sollen, wurde komplett abgesagt.

Eishockey: Nun herrscht auch Klarheit über den weiteren Verlauf der Oberliga-Saison. Auch hier wird der Spielbetrieb wird mit sofortiger Wirkung eingestellt. Die Playoffs finden nicht statt! Damit ist auch die Saison für die Selber Wölfe beendet.

Basketball: Der BBC Coburg muss seine kommenden Heimspiele in den Playoffs in der 2. Basketball Bundesliga ProB hinter geschlossenen Türen absolvieren. Am Nachmittag erreichte die Vestestädter eine Allgemeinverfügung der Stadt Coburg, die Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern untersagt. Das betrifft auch das erste Playoff-Heimspiel der Vereinsgeschichte gegen die Dresden Titans am 22. März.


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 14:15 Uhr):

Stadt Bayreuth sagt auch Veranstaltungen mit einer Größe von 500 bis 1.000 Besuchern ab

Die Stadt Bayreuth hat mit Blick auf die Bekämpfung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus ein Verbot öffentlicher Veranstaltungen mit einer Besucherzahl von 500 bis 1.000 Personen erlassen. Es tritt am Donnerstag (12. März) in Kraft und gilt bis einschließlich 19. April.  Großveranstaltungen ab 1.000 Besuchern sind nach den jüngsten Festlegungen der Bayerischen Staatsregierung ebenfalls bis einschließlich 19. April untersagt. Im Sportbereich sind bei Veranstaltungen dieser Größenordnung Spiele ohne Publikum möglich. Bei Veranstaltungen unter 500 Besuchern bleibt es weiterhin den jeweiligen Veranstaltern überlassen, in eigener Verantwortung zu entscheiden, ob sie durchgeführt werden oder nicht. 


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 14:01 Uhr):

Saison der Eishockey-Oberliga wird abgebrochen

Nach den Absagen der Playoffs in der DEL und dem sofortigen Halt des Spielbetriebes in der DEL2 stellt auch die Oberliga ihren Spielbetrieb anscheinend mit sofortiger Wirkung ein. Dies haben bereits mehrere Vereine auf ihren sozialen Plattformen vermeldet. Eine offizielle Bestätigung von Seiten des DEB steht allerdings noch aus. Wie eishockeynews.de vermeldet, wird es aus den Oberligen keinen Aufsteiger geben, da es entsprechend aus der DEL2 keinen sportlichen Absteiger gibt. Wie die Regelungen um den Auf- und Abstieg betreffs der Oberliga aussehen werden, ist derzeit noch völlig offen, so eishockeynews.de!


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 13:46 Uhr):

Informationen der Stadt Kronach

Wie die Stadtverwaltung Kronach mitteilt, können sich Bürgerinnen und Bürger auf den Landkreisseiten im Internet über die aktuelle Lage vor Ort informieren. Außerdem hat der Landkreis Kronach zum Schwerpunktthema Coronavirus ein Bürgertelefon eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Kronach beraten während der Öffnungszeiten unter folgender Rufnummer: 09261 / 678 888.

Absage von Veranstaltungen in der Stadt Kronach

Das Landratsamt Kronach eine Liste von Veranstaltungen veröffentlicht, die untersagt beziehungsweise abgesagt worden. Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. (Wir bitten Sie, darüber hinaus die Meldungen einzelner Veranstalter zu beachten!)

  • 14. März 2020: Darmkrebstag in der Frankenwaldklinik
  • 22. März 2020: Verkaufsoffener Sonntag in der Stadt Kronach
  • 22. März 2020: Gesundheitstag im Schützenhaus

 


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 13:27 Uhr):

Absage von Veranstaltungen im Hofer Land

Das Landratsamt Hof hat am Mittag eine Liste von Veranstaltungen veröffentlicht, die aufgrund der Allgemeinverfügung untersagt wurden, beziehungsweise selbst vom Veranstaltern abgesagt worden. Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. (Wir bitten Sie, darüber hinaus die Meldungen einzelner Veranstalter zu beachten!)

-       13. – 15. März 2020: Deutsche Meisterschaft Bogenschießen, Freiheitshalle Hof

-       15. März 2020: „Kinderkonzert“ der Hofer Symphoniker, Freiheitshalle Hof

-       15. März 2020: Hobby-, Künstler- und Ideenmarkt, Saaletalhalle Oberkotzau

-       16. März 2020: „The Spirit Of Freddy Mercury“, Freiheitshalle Hof

-       16. März 2020: Konzert Jugendsymphonieorchester der Musikschule, Freiheitshalle Hof

-       18. März 2020: „Max Raabe & Palast Orchester“, Freiheitshalle Hof

-       20. März 2020: 7. Symphoniekonzert der Hofer Symphoniker, Freiheitshalle Hof

-       20. März 2020: Konzert „Süden II – Schmidbauer, Pollina, Kälberer“, Freiheitshalle Hof

-       21. März 2020: Konzert „Voxxclub – wieder dahoam“, Freiheitshalle Hof

Die Absagen dienen laut Landratsamt insbesondere dem Zweck, eine Ausbreitung des Coronavirus zeitlich und räumlich zu verlangsamen und in der aktuellen Lage insbesondere von der noch anhaltenden Influenzawelle zu entkoppeln.


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 12:54 Uhr):

Universität Bayreuth stellt den Lehrbetrieb auf dem Campus ein

Ab sofort wird der Lehrbetrieb auf dem Campus der Universität Bayreuth - wie an allen anderen staatlichen bayerischen Universitäten - bis auf weiteres eingestellt. Dies teilte die Uni per Presssemitteilung am Mittwochmittag mit. Der allgemeine Hochschulsport wird ebenso sofort eingestellt. Die Maßnahme geht auf die Entscheidung des Ministerrates am gestrigen Dienstag zurück. Forschungs-, Verwaltungs- und Bibliotheksbetrieb finden weiterhin statt. Verpflegungsmöglichkeiten in Mensa oder Frischraum werden aufrechterhalten

Seminare und Veranstaltungen entfallen

Die Hochschulleitung informierte am Morgen die Mitarbeiter und Studierende darüber, dass alle Seminare und Veranstaltungen auf dem Campus bis auf weiteres entfallen. Dies gilt auch für Veranstaltungen in Liegenschaften der Universität Bayreuth, die sich außerhalb des Campus befinden.

Universitäre Prüfungen abgesagt

So sind auch alle universitären Prüfungen abgesagt. Studierenden soll durch die Maßnahmen aber kein Nachteil entstehen. Über Nachholtermine wird die Universität Bayreuth in Abstimmung mit den Facheinheiten und Abteilungen schnellstmöglich informieren. Auch wenn die Verwaltungsbüros weiterhin geöffnet sind, appelliert die Hochschulleitung, den Publikumsverkehr auf dem Campus auf ein Minimum zu reduzieren. Dringende Angelegenheiten sollen möglichst telefonisch oder per E-Mail geklärt werden.


UPDATE (Dienstag, 10. März, 19:49 Uhr):

Eishockey: DEL2-Saison endet vorzeitig

Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) hat die aktuelle Saison mit sofortiger Wirkung beendet. Die anstehende Endrunde entfällt. Der Grund dafür sind die Anordnungen mehrerer Bundesländer, Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern zu untersagen. Die DEL2 folgt damit den offiziellen, behördlichen Empfehlungen. Die Löwen Frankfurt stehen als Hauptrundensieger fest. Aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Saison gibt es in diesem Jahr keinen Meister der DEL2 und auch keinen sportlichen Absteiger. Die Bayreuth Tigers lagen auf dem 12. Platz der Tabelle.

Playoffs in der DEL abgesagt

Auch im Oberhaus gibt es einen Abbruch der Saison. Die DEL-Playoffs zur 100. Deutschen Meisterschaft werden nicht mehr ausgetragen. Einen Meister der Saison 2019/2020 wird es somit nicht geben.

Oberliga Süd VER Selb stoppt Kartenvorverkauf

Unteressen hatte am Montag bereits der VER Selb sich entschlossen, den Kartenvorverkauf für die erste Playoff-Heimbegegnung am 15. März gegen die Tilburg Trappers zu stoppen. Ob auch die Playoffs in der Oberliga dem Coronavirus zum Opfer fallen, steht derzeit noch nicht fest. Der Verband will darüber am morgigen Mittwoch entscheiden!


UPDATE (Dienstag, 10. März, 18:08 Uhr):

Der Bayreuther Versicherungsexperte Uwe Dressel klärt auf

Das Coronavirus sorgt oberfrankenweit für Unsicherheit in vielen Bereichen. Abgesagte Großveranstaltungen, Börsen auf Talfahrt, Bangen um den gebuchten Urlaub: Die weltweite Virus-Ausbreitung hat derzeit erhebliche Auswirkungen auf das öffentliche Leben. In dem Zusammenhang treten auch vermehrt Fragen in Sachen Versicherungsschutz auf. Wir sprechen zu diesem Thema mit dem Versicherungsexperten Uwe Dressel und zeigen, in welchen Fällen welche Versicherungen greifen.

Oberfranken: Coronavirus vs. Versicherungsschutz

UPDATE (Dienstag, 10. März, 17:17 Uhr):

Stadt & Landkreis Bamberg informieren über Verdachtsfall am ETA Hoffmann Gymnasium

Wie Stadt und Landkreis Bamberg am Nachmittag auf einer Pressekonferenz mitteilten, wurde nach einem Verdachtsfall am ETA Hoffmann-Gymnasium in Bamberg die betreffende Klasse am heutigen Tag vorsorglich nach Hause geschickt. An einer Schule in Eltmann (Unterfranken), an der auch Schüler aus dem Landkreis Bamberg unterrichtet werden, bestätigte sich ein Verdachtsfall nicht.

Zweiter Test in Auftrag gegeben

Für den dringenden Verdachtsfall am ETA Hoffmann-Gymnasium wurde ein zweiter Test in Auftrag gegeben. Hintergrund ist, dass das erste Ergebnis nicht eindeutig war. Der Schüler hatte sich in den Faschingsferien in Südtirol aufgehalten. Am Dienstag wurden alle Schüler und Lehrer der Klasse, in der der Verdachtsfall unterrichtet wurde, nach Hause geschickt. Weil es sich um einen dringenden Verdachtsfall handelt, hat der Schulleiter auf Empfehlung des Krisenstabes und des Gesundheitsamtes entschieden, dass der Unterricht auch am morgigen 11. März für die Klasse entfällt. Die Betreuung von Schülerinnen und Schülern im Schulgebäude wird aber gewährleistet wird.

Coronavirus: Stadt & Landkreis Bamberg informieren über den aktuellen Sachverhalt

Keine Großveranstaltungen bis nach den Osterferien

Landkreis und Stadt Bamberg haben nach der Entscheidung des Kabinetts in München diese übernommen und unterrichten derzeit die Veranstalter über die neue Situation. Betroffen von der Anordnung des Kabinetts sind allein in dieser Woche das „Rock meets Klassic“ (11. März) und das Basketballspiel von Brose Bamberg gegen Bonn am Sonntag. Ob dieses vor leeren Rängen dennoch stattfinden wird, ist noch nicht bekannt.


UPDATE (Dienstag, 10. März, 16:44 Uhr):

Bayreuth reagiert auf den Beschluss der Staatsregierung

Die Stadt Bayreuth regiert auf die Festlegung der Staatsregierung, Großveranstaltungen ab 1.000 Besuchern abzusagen. Dies betrifft laut Pressemeldung aus dem Rathaus unter anderem:

  • Frühlingsfest
  • Verkaufsoffene Sonntag mit „Autofrühling“
  • Gewerbliche Messen in der Oberfrankenhalle
  • Große Bayreuther Partynacht
  • Sportveranstaltungen dieser Größenordnung etwa im Bereich Basketball, Eishockey oder Fußball können stattfinden, aber nur als sogenannte „Geisterspiele“ ohne Publikum

Stadt will keine Veranstaltungen mit einer Personenzahl von 500 bis 1.000 Personen genehmigen

Das Bayerische Gesundheitsministerium empfiehlt der Stadt Bayreuth, bei Veranstaltungen zwischen 500 und 1.000 Besuchern eine Risikobewertung vorzunehmen. Die Stadt wird sich laut Pressemitteilung bis auf weiteres keine Veranstaltungen in dieser Größenordnung genehmigen und hierzu eine Allgemeinverfügung erlassen. Im Sportbereich sind auch hier Spiele ohne Publikum möglich. 

Unter 500 Besuchern liegt die Entscheidung in der Verantwortung des Veranstalters

Bei Veranstaltungen unter 500 Besuchern bleibt es laut Stadtverwaltung weiterhin den jeweiligen Veranstaltern überlassen, in eigener Verantwortung zu entscheiden, ob sie durchgeführt werden oder nicht. Weitere Informationen auf der Homepage der Stadt Bayreuth.  

medi bayreuth ohne Zuschauer

Das Rückspiel im Viertelfinale des FIBA Europe Cups zwischen medi bayreuth und U-BT Cluj Napoca findet am Mittwochabend (11. März) ab 18:30 Uhr ohne Zuschauer statt. Dies teilte der Bastelball-Bundesligist soeben mit.


UPDATE (Dienstag, 10. März, 15:15 Uhr):

Bayern: Wirtschaftsgipfel am Freitag

Der Ministerrat beschloss zudem am heutigen Tag, dass das Bürgschaftsvolumen des Freistaats für Unternehmen um 100 Millionen erhöht wird. Der Ministerrat begrüßte ferner, dass die Bundesregierung die bayerischen Forderungen nach Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld und Liquiditätshilfen für Unternehmen umsetzt. Die Staatsregierung wird darüber hinaus im Rahmen eines Wirtschaftsgipfels mit den Verbänden in München am Freitag (13. März) auch den weiteren Umgang mit den Coronavirus-Folgen beraten.

Bayerische Wirtschaft: Coronavirus wird Spuren hinterlassen

Das bayerische Wirtschaftsministerium war ursprünglich für 2020 von einem Wachstum in Bayern von rund einem Prozent ausgegangen. Das Coronavirus wird aber nach Schätzung der Staatsregierung deutliche Spuren beim Wachstum hinterlassen. Die unmittelbaren Folgen sind Nachfrageausfälle aus den betroffenen Ländern - vor allem aus China, aber auch von anderen wichtigen Handelspartnern wie Italien. Viele Lieferketten sind unterbrochen, was dazu führt, dass Lagerbestände knapp werden und zusätzliche Lieferungen sowie Transport per Luftfracht hohe Kosten verursachen.

Umsatzeinbußen im Tourismus werden 2020 nicht mehr kompensiert

Die Umsatzeinbußen im Tourismus, im Messewesen und zum Teil auch in der Gastronomie können laut Ministerrat wohl in diesem Jahr nicht mehr kompensiert werden. Allein die Absage der Internationalen Handwerksmesse bedeutet einen Verlust in zwei- bis dreistelliger Millionenhöhe. Der Freistaat kann bedrängten Unternehmen dank des aktivierten Mittelstandsschirms mit Darlehen oder Bürgschaften beziehungsweise Haftungsfreistellungen der LfA Förderbank Bayern kurzfristig helfen.

Staatsregierung stellt 100 Millionen Euro für eine Rückbürgschaft zur Verfügung

Die Bayerische Staatsregierung stellt 100 Millionen Euro für eine globale Rückbürgschaft gegenüber der LfA zur Verfügung. Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuern können gestundet sowie Vorauszahlungen der Gewerbesteuer auf null gesetzt werden.


UPDATE (Dienstag, 10. März, 14:20 Uhr):

Bayern verbietet Großveranstaltungen

Der Ministerrat in München hat am Dienstagmittag beschlossen, die Empfehlung des Bundes, Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abzusagen, umzusetzen. Das Gesundheitsministerium wurde diesbezüglich beauftragt, derartige Events mit mehr als 1.000 Teilnehmern zunächst bis zum Ende der Osterferien (einschließlich 19. April) zu untersagen. Bei Veranstaltungen zwischen 500 und 1.000 Teilnehmern sollen zuvor die Kreisverwaltungsbehörden selbst eine genaue Risikobewertung vornehmen.

Hotline des Ministeriums ab Mittwoch für Bürgermeister

Das Gesundheitsministerium wird ab Mittwoch eine Hotline für Bürgermeister und Gemeinden einrichten. Bei Veranstaltungen unter 500 Personen soll es weiterhin die Entscheidung jedes Einzelnen sein, ob diese durchgeführt oder besucht werden. Bei der Risikobewertung gelten die Kriterien des Robert Koch-Instituts und des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).

Von den Schließungen sind u.a. betroffen:

  • Staatliche Theater, Konzertsäle und Opernhäuser werden ab dem 11. März komplett bis zum Ende der Osterferien schließen.
  • Der Beginn der Vorlesungszeiten an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie Kunst- und Musikhochschulen wird auf den 20. April 2020 verschoben. Der Forschungsbetrieb wird weitergehen.
  • Die Vorlesungszeiten an den Universitäten beginnen regulär erst am 20. April 2020.

UPDATE (Dienstag, 10. März, 12:36 Uhr):

Zweiter Coronavirus-Fall im Hofer Land

Die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof hat soeben den zweiten Coronavirus-Fall im Hofer Land bestätigt. Dabei handelt es sich um eine Person aus dem Landkreis Hof, die am Montag (09. März), gemeinsam mit drei weiteren Personen, aus einem Israel-Urlaub zurückgekehrt war. Alle vier Urlauber wurden noch am Flughafen durch das zuständige Gesundheitsamt gezielt getestet, da sie im Urlaub mit einer Person Kontakt hatten, bei der das Virus nachgewiesen werden konnte. Die vier Personen befinden sich mittlerweile in häuslicher Quarantäne. Keiner von ihnen hatte Kontakt zu weiteren Personen in Stadt und Landkreis Hof.

Konkretisierung zur Schließung des Reinhart-Gymnasiums

Da sich Anfragen von Eltern hinsichtlich der vorübergehenden Schließung des Reinhart-Gymnasiums häufen, weist das Landratsamt darauf hin, dass sich die Schließung ausschließlich auf das Gymnasium bezieht! Hintergrund ist die Tatsache, dass noch nicht alle Ergebnisse der Getesteten seitens der Labore vorliegen. Bei den Getesteten handelt es sich ausschließlich um Lehrpersonal des Gymnasiums, nicht der Realschule. Ein Kontakt zu Schülern der Realschule fand  - so die Pressemitteilung - zu keinem Zeitpunkt statt. Daher besteht laut der Behörden keine Notwendigkeit, die Realschule vorsorglich zu schließen.


UPDATE (Dienstag, 10. März, 12:09 Uhr):

Dringender Verdachtsfall am ETA-Hoffmann-Gymnasium

Wie das Landratsamt Bamberg am Dienstagmittag mitteilte, gibt es am ETA-Hoffmann-Gymnasium in Bamberg einen dringenden Verdachtsfall auf das Coronavirus. An einer Schule in Eltmann (Landkreis Haßberge / Unterfranken), an der auch Schüler aus dem Landkreis Bamberg unterrichtet werden, gibt es einen bestätigten Coronavirus-Fall.

Der Leiter der Gesundheitsbehörde für Stadt und Landkreis Bamberg, Landrat Johann Kalb, und Oberbürgermeister Andreas Starke geben ab 15:00 Uhr im Rathaus der Domstadt eine Pressekonferenz zur aktuellen Lage.


UPDATE (Dienstag, 10. März, 11:40 Uhr):

Deutsche Erwachsenen-Bildungswerk (DEB) sagt Veranstaltungen ab

Das Deutsche Erwachsenen-Bildungswerk (DEB) verfolgt mit notwendiger Aufmerksamkeit die aktuellen Entwicklungen um das Coronavirus. Wie das DEB Bamberg am Dienstag mitteilte, hat sich vor dem Hintergrund der aktuellen Risikobewertungen die Geschäftsführung der DEB-Gruppe (inklusive der Standorte des GAW-Instituts für berufliche Bildung) entschieden, öffentliche Veranstaltungen des Unternehmens im Zeitraum vom 10. März bis 30. April 2020 abzusagen. Dies betrifft auch Messeteilnahmen! Termine ab dem 01. Mai finden laut Pressemitteilung wie geplant statt. Weitere Infos gibt es auf der Homepage des Unternehmens.


UPDATE (Montag, 09. März, 19:02 Uhr):

Corona-Anlaufstelle Scheßlitz ist einsatzbereit

Ab dem morgigen Dienstag (10. März) können Corona-Tests in der ersten Anlaufstelle im Kreis Bamberg, im ehemaligen Netto-Markt in Scheßlitz durchgeführt werden. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte der Krisenstab die Weichen für diese Anlaufstellen gestellt. In Rekordzeit hatte die gemeinnützige Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg (GKG) die Anlaufstelle eingerichtet.  Ziel ist es, die Patientenströme zu lenken und die Hausärzte zu entlasten. Schon am Freitag wurde die Anlaufstelle einer Feuertaufe unterzogen, als rund 60 Südtirol-Rückkehrer dort untersucht wurden. (Wir berichteten!)

© Landratsamt Bamberg

Erstkontakt dennoch über Hausarzt oder Gesundheitsamt

Die Anlaufstelle wird personell besetzt von der GKG in Kooperation mit der Klinik am Bruderwald Bamberg. Geplant ist auch die Einbindung des Ärztlichen Kreisverbandes. Mögliche Erkrankte werden gebeten, sich nicht auf eigene Faust zu der Anlaufstelle zu begeben, sondern zunächst mit dem Hausarzt oder dem Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg Kontakt (0951 / 85 97 00) aufzunehmen. Diese vermitteln dann den Kontakt zur Anlaufstelle, die nur begrenzte Öffnungszeiten hat. Am Mittwoch tagt dann zum zweiten Mal der Krisenstab von Stadt und Landkreis Bamberg.


UPDATE (Montag, 09. März, 18:33 Uhr):

Im Landkreis Bayreuth sind zwei weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilte das Landratsamt am Montagabend mit. Es handelt sich dabei um einen Familienvater aus Pegnitz und eine Lehrerin der Grund- und Mittelschule in Eckersdorf. Beide Personen hatten zu zuvor in einer Region aufgehalten, die nachträglich zu einem Risikogebiet erklärt wurde. Während der positiv getestete Mann symptomfrei ist, bestehen bei der Frau aus Eckersdorf leichtere Krankheitssymptome, die einen häuslichen Aufenthalt ermöglichen.

Im Rahmen der Risikominimierung wurden gestern und heute folgende Einrichtungen bis auf weiteres geschlossen:

  • die Grund- und Mittelschule Pottenstein
  • die Realschule Pegnitz
  • die Grund- und Mittelschule Eckersdorf
  • die Kindertagesstätte in Kirchenbirkig
  • die Kindertagesstätte in Elbersberg
  • die Kindertagesstätte in Pottenstein

In diesem Zusammenhang wurde für direkte Kontaktpersonen eine häusliche Quarantäne angeordnet. Diese werden in den nächsten Tagen im häuslichen Umfeld getestet. Die geschlossenen Gemeinschaftseinrichtungen werden derzeit gereinigt und die Händekontaktflächen desinfiziert, so dass in den Räumlichkeiten eine Ansteckungsgefahr auszuschließen ist.

KITA in Goldkronach wird wieder geöffnet

Die Kindertagesstätte in Goldkronach wird hingegen laut Pressemitteilung wieder geöffnet, da beide Mitarbeiterinnen ein unauffälliges Testergebnis zeigten.

Neue Fälle in Bayern am Montag

Das bayerische Gesundheitsministerium hat unterdessen weitere 39 Coronavirus-Fälle (Stand 12:00 Uhr) in Bayern bestätigt. Damit erhöhte sich seit 27. Februar die Zahl der bestätigten Fälle auf 239! Aktuelle Zahlen liefern folgende Statistiken des StMGP.


UPDATE (Montag, 09. März, 18:05 Uhr):

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Empfehlung abgegeben, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern derzeit aufgrund der Coronavirus-Problematik abzusagen. Oberstes Ziel sei es, so Spahn, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Die Stadt / der Landkreis Hof reagierten bereits auf diese Empfehlung mit einer Allgemeinverfügung und untersagten für eine Woche (bis einschließlich Samstag, 14. März) sämtliche Indoor-Großveranstaltungen im Hofer Land. Erste Tanzveranstaltungen, wie die Party-Nacht in Naila und der Bauernball Hof, wurden daraufhin abgesagt.

Coronavirus: Jens Spahn empfiehlt Absage von Großveranstaltungen
So reagiert Oberfranken...

UPDATE (Montag, 09. März, 17:49 Uhr):

Der erste Deutsche ist in Ägypten an den Folgen des Coronvirus gestorben. Dies wurde am gestrigen Sonntag bekannt. Insgesamt sind - Stand am Montagmittag - mehr als 1.000 Fälle bundesweit bestätigt. Auch in der Tschechischen Republik häufen sich die Coronavirus-Fälle. Die Regierung in Prag macht nun Nägel mit Köpfen und hat verschiedene Maßnahmen zum vorbeugenden Schutz ergriffen. Dazu zählt die vorübergehende Einführung von Kontrollen beim Grenzübertritt nach Tschechien. Betroffen sind ab dem heutigen Montag auch Ausreisende aus Bayern. Wir haben uns am Grenzübergang Schirnding umgesehen!

Angst vor dem Coronavirus: Tschechien führt Kontrollen an den Grenzen ein

UPDATE (Montag, 09. März, 16:02 Uhr):

Bayerischer Fußballverband zur Sachlage

Wie der Bayerische Fußball-Verband (BFV) am Montag mitteilte, beobachtet der Verband sehr aufmerksam die Corona-Infektionszahlen, die weiteren Entwicklungen und die behördliche Entscheidungen. Hierzu hat der BFV per Pressemitteilung zu Wort gemeldet.

Ab sofort gelten für den gesamten BFV-Spielbetrieb (Herren, Frauen, Jugend) folgende Maßnahmen:

  • Alle Vereine sind aufgefordert, aktiv zu prüfen, ob es Spieler*innen in ihren Mannschaften gibt, die in den vergangenen 14 Tagen (seit 21. Februar) aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Der BFV appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Vereine, diese Spieler – unabhängig von Symptomen – nicht einzusetzen, weder bei Spielen noch im Trainingsbetrieb.
  • Gibt es einen derartigen Fall, kann mit dem Spielgegner Kontakt aufgenommen werden, um sich auf eine Spielverlegung zu verständigen. Im Fall der Einigung sind die Spielleiter angewiesen, entsprechend zu verlegen. Der BFV bittet die Vereine hierbei um ein faires und verantwortungsbewusstes Miteinander. Die Spielverlegung hat hierbei Vorrang. Eine Ansetzung sogenannter „Geisterspiele“ steht für den bayerischen Amateurfußball aktuell nicht zur Debatte.
  • Zudem gilt, dass im Fall eines Spielers mit diagnostizierter Corona-Infektion der Spielleiter zu informieren ist, der dann das betreffende Spiel verlegt.
  • Das Bayerische Gesundheitsministerium unterstützt den Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern vorerst abzusagen. Der BFV bittet Vereine, die am kommenden Spieltag mit einem Zuschaueraufkommen von mehr als 1.000 Besuchern rechnen, sich mit dem zuständigen Gesundheitsamt / Sicherheitsbehörden in Verbindung zu setzen.
  • Wo gespielt werden kann, stellt der BFV als reine Vorsichtsmaßnahme seinen Vereinen und dem eingeteilten Schiedsrichter frei, auf das obligatorische Shake-Hands vor den Spielen zu verzichten.

Weitere Informationen zu diesem Thema: BFV


UPDATE (Montag, 09. März, 12:57 Uhr):

Hofer Land: Getestete Personen negativ

Der Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof liegen erste Ergebnisse der auf das Coronavirus getesteten Personen vor. Darüber informierte am Mittag nun das Landratsamt. Getestet wurden Personen, die in engem Kontakt mit der infizierten Frau aus Hof standen. Bislang liegen der Behörde ausschließlich negative Befunde vor. Das gilt insbesondere für den Sohn der Infizierten. Bei ihm wurde kein Corona-Virus nachgewiesen.

Hof: Reinhart Gymnasium bis einschließlich Freitag geschlossen

Da aktuell noch nicht alle Ergebnisse der Getesteten seitens der Labore vorliegen, hat die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof gemeinsam mit der Schulleitung des Johann-Christian-Reinhart-Gymnasiums entschieden, die Schule bis einschließlich Freitag (13. März) geschlossen zu halten. Die Gesundheitsbehörde und die Schule stehen weiter in engem Austausch und werden auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse über das weitere Vorgehen entscheiden.

Elterngespräch fand im direkten Kontakt statt

Da es in den vergangenen Tagen beim Landratsamt vermehrt Nachfragen hinsichtlich des Kontakts der betroffenen Patientin mit den Lehrern gab, weist die Behörde in ihrer Presseerklärung darauf hin, dass das Elterngespräch ausschließlich in direktem Kontakt und nicht im Rahmen der allgemeinen Informationsveranstaltung an der Schule stattfand.

Allgemeinverfügung des Landkreises Hof

Bezüglich Großveranstaltungen hat das Landratsamt Hof bereits am Wochenende eine Allgemeinverfügung erlassen. Die Allgemeinverfügung entspricht auch der Empfehlung, die Gesundheitsminister Jens Spahn ausgesprochen hat, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern vorerst abzusagen. Diese gilt für Veranstaltungen ab 1.000 Personen in geschlossenen Räumen, die besondere Kriterien erfüllen.


UPDATE (Montag, 09. März, 11:15 Uhr):

Kontrollen an der Grenze zu Tschechien

Auch in der Tschechischen Republik häufen sich die Coronavirus-Fälle. Aktuell gibt es im Nachbarland rund zwei Dutzend Fälle. Die Regierung in Prag hat daraufhin verschiedene Maßnahmen zum vorbeugenden Schutz ergriffen. Dazu zählt die vorübergehende Einführung von Kontrollen beim Grenzübertritt nach Tschechien. Betroffen sind ab dem heutigen Montag auch Ausreisende aus Bayern.

Stichprobenkontrolle bei der Einreise nach Tschechien

An Grenzübergängen - wie bei Schirnding (WU) werden von tschechischer Seite Kontrollstellen installiert. Hier werden im Grenzverkehr stichprobenartige Kontrollen durchgeführt. Punktuell werden auch Temperaturmessungen bei Einreisenden vornehmen. Die Stellen werden unter anderem von der tschechischen Polizei, der Feuerwehr und der tschechischen Zollverwaltung betrieben. Die Beamten geben laut News5-Angaben an Einreisende nach Tschechien Informationszettel zum Coronavirus heraus beziehungsweise verteilen entsprechende Verhaltenshinweise.

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Staus an den Grenzübergängen sind möglich

Sofern sich bei einer Kontrolle der Verdacht einer Infektion ergibt, wird die weitere Vorgehensweise von den Beamten vor Ort entschieden. Kommt es zu einer Rückreise nach Deutschland, wird um Kontaktaufnahme mit einem Arzt oder mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Deutschland gebeten. Durch die Maßnahmen an der Grenze kann es zu Stauungen bei der Ausreise nach Tschechien kommen. Die Bayerische Polizei wird diesbezüglich den Verkehr an den bayerischen Grenzübergängen in den kommenden Tagen besonders im Blick behalten.

Coronavirus: Tschechien macht Ernst! - Grenzkontrollen bei der Einreise in das Nachbarland

Themenseite (Woche 10/20): Coronavirus ist in Oberfranken angekommen


UPDATE (Sonntag, 08. März, 21:23 Uhr):

Keine Schule am Caspar-Vischer-Gymnasium in Kulmbach

Wie auf der Homepage des Caspar-Vischer-Gymnasiums am Sonntagabend zu erfahren ist, bleibt das CVG in Kulmbach ab Montag (09. März) geschlossen. In Absprache mit dem Gesundheitsamt und dem Landratsamt Kulmbach ist dieses Vorgehen laut der Meldung "als reine Vorsichtsmaßnahme festgelegt". Demnach wurde beschlossen:

  • Ab Montag findet am CVG für die nächsten Tage kein Unterricht statt
  • Die Kinder müssen zu Hause bleiben
  • Eltern werden gebeten, sich auf ESIS zu informieren.

Das Gymansium steht mit dem Landratsamt in engem Austausch. Über die schulüblichen Informationskanäle gibt die Leitung über den jeweiligen Sachstand informieren. Sekretariat und Schulleitung sind in der Schule erreichbar. Weitere Informationen auf der Homepage des CVG.


UPDATE (Sonntag, 08. März, 19:46 Uhr):

Huml befürwortet Votschlag von Bundesgesundheitsminister Spahn

Der bayerische Coronavirus-Krisenstab hat sich am Sonntag unter anderem mit der Frage der Risikobewertung von Großveranstaltungen befasst. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte dazu in München:

Wir unterstützen den Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern vorerst abzusagen. Deshalb empfehlen wir den Veranstaltern und den zuständigen lokalen Behörden ein solches Vorgehen auch für Bayern."

Der Umgang mit kleineren Veranstaltungen sollte nach Ansicht des Krisenstabs von den Veranstaltern und zuständigen lokalen Behörden weiterhin anhand der Prinzipien des Robert Koch-Instituts geprüft werden. Der bayerische Corona-Krisenstab begrüßte es zudem, dass einige Landkreise und Städte bereits zentrale Diagnose-Stellen zur Testung von Kontaktpersonen eingerichtet haben.

Verdachtsfälle müssen zügig und sicher getestet werden. Wir empfehlen, dort wo es aufgrund der steigenden Zahl von Verdachtsfällen notwendig ist, auch pragmatisch entsprechende Strukturen zu schaffen.

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

 


UPDATE (Sonntag, 08. März, 18:29 Uhr):

67 weitere Virus-Fälle in Bayern gemeldet

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Sonntagnachmittag weitere 67 Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt. Damit gibt es derzeit insgesamt 200 bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern.

Neue Fälle in folgenden Regionen:

  • Schwaben: Augsburg (1), Landkreis Augsburg (1), Landkreis Oberallgäu (3)
  • Oberbayern: Landkreis Freising (6), Landkreis Starnberg (6), Landkreis Dachau (3), Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm (1), Landkreis Garmisch-Partenkirchen (1), Rosenheim (1), München (35), Landkreis München (4)
  • Oberpfalz: Landkreis Regensburg (2), Landkreis Schwandorf (1)
  • Niederbayern: Landkreis Dingolfing-Landau (1), Landkreis Kelheim (1)

UPDATE (Sonntag, 08. März, 17:41 Uhr):

Neuer Coronavirus-Fall im Landkreis Bayreuth

Ein dritter Fall einer positiv getesteten Person aus dem Landkreis Bayreuth wurde am Samstag bestätigt. Dies teilte das Landratsamt Bayreuth am Sonntagnachmittag mit. Der Mann aus Pegnitz hatte in der Faschingswoche mit seiner Frau und den vier Kindern einen Skiurlaub in Südtirol verbracht. Wegen "milder Allgemeinsymptome" gab er sich am Freitag in ärztliche Behandlung. Der dort durchgeführte Test auf das Virus verlief nun positiv. Inzwischen weist der Mann laut Pressemitteilung keine Krankheitssymptome mehr auf.

Grund- und Mittelschule Pottenstein und Realschule Pegnitz bis auf weiteres geschlossen

Da die symptomfreie Ehefrau als Lehrkraft an der Grund- und Mittelschule Pottenstein tätig ist, wurde die Schule auf Veranlassung des Gesundheitsamtes Bayreuth in Absprache mit den Schulbehörden bis auf weiteres geschlossen. Da der positiv getestete Mann am letzten Mittwoch auch an einem Elternabend der Realschule Pegnitz teilgenommen und dort Kontakt mit Lehrern hatte, bleibt auch diese Schule aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres geschlossen. Alle Teilnehmer am Elternabend sind aufgefordert, die 14-tägige häusliche Quarantäne einzuhalten. Durch das Gesundheitsamt Bayreuth wird in den nächsten Tagen eine Testung im häuslichen Rahmen durchgeführt.

© News5 / Bauernfeind© News5 / Bauernfeind

Auch Wahlkampfveranstalung der Pegnitzer Gemeinschaft besucht

Der Mann hatte zudem am letzten Donnerstagabend an einer Wahlveranstaltung der Pegnitzer Gemeinschaft in der Gaststätte Gebhardt im Pegnitzer Ortsteil Buchau teilgenommen. Nach Bekanntwerden des neuen Falls hatte Bürgermeisterkandidat Wolfgang Nierhoff (Pegnitzer Gemeinschaft) die Behörden bei der Ermittlung der Besucher der Wahlveranstaltung unterstützt und begonnen diese zu informieren. Die Besucher der Wahlveranstaltung werden aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben und sich beim Landratsamt Bayreuth, Fachbereich Gesundheitswesen unter der Telefonnummer 0921 / 728 229 (ab Montagvormittag) zu melden. Alle direkten Kontaktpersonen werden in den nächsten Tagen vom Gesundheitsamt kontaktiert und einer Testung unterzogen. Auch die Gaststätte bleibt bis auf weiteres geschlossen!


UPDATE (Sonntag, 08. März, 16:26 Uhr):

Bamberger Schüler negativ getestet / Häusliche Quarantäne aufgehoben

Alle Schüler der Maria-Ward-Schule, die am Freitag aus der Skifreizeit aus Südtirol zurückgekehrt waren, wurden negativ auf den Coronavirus getestet. Das teilte Landrat Johann Kalb als Leiter der Gesundheitsbehörde für Stadt und Landkreis Bamberg am Sonntagnachmittag mit.

Wir sind äußerst erleichtert! Ich werde deshalb die häusliche Quarantäne für die Familien aufheben.

(Johann Kalb, Landrat des Landkreises Bamberg)

Schüler sollen noch zu Hause bleiben

Die Schüler selbst, so eine Anordnung des bayerischen Gesundheitsministeriums vom gestrigen Samstag, sollen zwei Wochen lang nicht in die Schule, da sie zuvor in einem Risikogebiet waren. Die Region Südtirol wurde am Donnerstag vom Robert-Koch-Institut hierzu eingestuft.


UPDATE (Samstag, 07. März, 17:36 Uhr):

Hof: Reinhart-Gymnasium bleibt am Montag geschlossen

Die Gesundheitsbehörde des Landkreises Hof hat in Absprache mit dem Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium angesichts der aktuellen Situation beschlossen, dass am Montag (9. März) kein Unterricht am Reinhart-Gymnasium stattfinden wird. Dies teilte das Landratsamt Hof auf der Homepage mit. Die Gesundheitsbehörde und die Schule stehen weiter in engem Austausch und werden auf der Grundlage der bis dahin vorliegenden Erkenntnisse über das weitere Vorgehen entscheiden. Weitere Informationen auf der Internetseite des Landkreises Hof.

 


UPDATE (Samstag, 07. März, 17:20 Uhr):

31 neue Virus-Fälle in Bayern

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Samstagnachmittag 31 weitere Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt. Damit gibt es derzeit seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 133 bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern.

  • Oberfranken: Hof (1)
  • Mittelfranken: Nürnberg (1), Nürnberger Land (1)
  • Oberbayern: Landkreis Ebersberg (3), Landkreis Erding (1), Landkreis Freising (2), Landkreis Miesbach (1), Landkreis München (4), Landkreis Starnberg (2), Landkreis Weilheim-Schongau (2), Ingolstadt (1)
  • Oberpfalz: Landkreis Amberg-Sulzbach (2), Landkreis Cham (2), Regensburg (1)
  • Schwaben: Landkreis Donau-Ries (2), Landkreis Lindau (2), Augsburg (1)
  • Unterfranken: Würzburg (2)

UPDATE (Samstag, 07. März, 13:46 Uhr):

Auch Hofer Bauernball abgesagt

Wie das Landratsamt Hof am Mittag mitteilte, wurde neben der Partynacht in Naila (siehe unten) nun auch der Bauernball in Hof abgesagt. Bei beiden Veranstaltungen wurde mit mehr als 1.000 Besuchern gerechnet. Hintergrund ist der erste bestätigte Coronavirus-Fall im Hofer Land. Ziel der Maßnahmen ist es laut Pressemitteilung, die Infektionen in Stadt und Landkreis Hof so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern. Dadurch soll insbesondere ein Zusammentreffen mit der aktuell laufenden Grippewelle so weit wie möglich vermieden werden. 

Stadt & Landkreis Hof erlassen Allgemeinverfügung

Der Landkreis und die Stadt Hof haben eine Allgemeinverfügung erlassen, dass bis einschließlich nächsten Samstag (14. März) Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen in geschlossenen Räumen untersagt werden, soweit von einer hohen Anzahl und Intensität der Kontaktmöglichkeiten und einer engen Interaktion zwischen den Teilnehmen (zum Beispiel Tanzen) auszugehen ist. Dadurch sollen eine Überlastung der ambulanten und stationären Versorgung, insbesondere der derzeit herrschenden Grippewelle nach Möglichkeit vermieden werden und so die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich geschützt werden.


UPDATE (Samstag, 07. März, 12:10 Uhr):

Bayerische Ministerien erlassen Coronavirus-Allgemeinverfügung

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales eine Coronavirus-Allgemeinverfügung zum Besuch von Schulen, Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten für Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten wie Südtirol erlassen. Demzufolge dürfen Schüler und Kindergartenkinder zum Beispiel nach ihrer Rückkehr aus Südtirol für 14 Tage nicht in die Schule beziehungsweise die entsprechende Einrichtung besuchen. Hier finden Sie die komplette Allgemeinverfügung im Wortlaut!

In Italien gelten derzeit folgende Gebiete als Risikogebiet:

  • Region Südtirol
  • Region Emilia-Romagna
  • Region Lombardei
  • die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien

Zur Begründung steht in der Allgemeinverfügung unter anderem:

Kinder und Jugendliche sind besonders schutzbedürftig. Dabei ist die Übertragungsgefahr bei Kindern besonders hoch, weil kindliches Spiel in den frühkindlichen Einrichtungen regelmäßig einen spontanen engen körperlichen Kontakt der Kinder untereinander mit sich bringt. Das Einhalten disziplinierter Hygieneetiketten ist zudem abhängig vom Alter und der Möglichkeit zur Übernahme von (Eigen-)Verantwortung und bedarf daher bei Kindern noch einer entwicklungsangemessenen Unterstützung durch Erwachsene. Diese Unterstützung kann in den Einrichtungen mit einer Vielzahl an betreuten Kindern seitens der Aufsichtspersonen nicht immer ununterbrochen sichergestellt werden. Vielmehr sehen die Räume in den Einrichtungen in aller Regel Rückzugsmöglichkeiten vor. Daher kann schon räumlich eine lückenlose Überwachung nicht immer gewährleistet werden. Damit steigt die Gefahr, dass sich Infektionen innerhalb der Einrichtung verbreiten und diese nach Hause in die Familien getragen werden.

Ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums betonte:

Deshalb ist nach Abwägung aller Umstände eine allgemeingültige Anordnung erforderlich, um die Verbreitung der Infektion im Bereich der Schulen und der Kinderbetreuung zu unterbinden. Diese Anordnung betrifft die Kindertagespflege auch dann, wenn nur ein Kind betreut wird. Denn auch dann ist eine Übertragung auf weitere Kinder nicht ausgeschlossen. Die Anordnung ist nicht befristet. Bei entsprechender erneuter Risikoeinschätzung wird die Allgemeinverfügung aufgehoben.

In der Allgemeinverfügung wird erläutert:

Es ist ausdrücklich keine Aufgabe der Träger beziehungsweise des eingesetzten Personals / der Tagespflegeperson, gezielt durch Nachfragen zu erforschen, ob Kinder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Nur dann, wenn eine positive Kenntnis darüber besteht, dürfen diese Schülerinnen und Schüler sowie Kinder nicht mehr betreut werden.

 


UPDATE (Samstag, 07. März, 11:49 Uhr):

Partymarathon in Naila abgesagt

Der HGN-Partymarathon am heutigen Samstag in der Frankenhalle in Naila (HO) wurde abgesagt. Diese teilte der Veranstalter am Samstagvormittag bei Facebook mit. Demnach wurde das Event vom Gesundheitsheitsamt des Lankreises Hof behördlich abgesagt. Wie weiter auf der Facebookseite des Veranstalters zu lesen war, soll in den nächsten Tagen entschieden werden, ob die Veranstaltung nachgeholt wird.


UPDATE (Samstag, 07. März, 00:06 Uhr):

Erster Corona-Fall im Hofer Land

Wie das Landratsamt Hof am späten Freitagabend mitteilte, wurde von der Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof soeben der erste Coronavirus-Fall im Hofer Land bestätigt. Wie Landrat Oliver Bär informierte, handelt es sich um eine Frau aus der Stadt Hof, die am vergangenen Wochenende aus dem Urlaub in Südtirol zurückgekehrt war. Nachdem sie Symptome zeigte, hatte sie sich am Donnerstag (05. März) auf das Virus testen lassen. Das Testergebnis fiel am heutigen Abend positiv aus.

Betroffene steht unter häuslicher Quarantäne

Die Frau befindet sich in häuslicher Quarantäne. Ebenso ihr Sohn. Er zeigt bislang laut Presseinformation keine Symptome. Er wird ebenso auf das Virus hin getestet. Die Gesundheitsbehörde kontaktiert derzeit sämtliche Personen, die in den vergangenen Tagen engeren Kontakt zu der Frau hatten, um einzelfallbezogen das weitere Vorgehen festzulegen.  

Frau hatte Kontakt zu drei Lehrern des Reinhart-Gymnasiums Hof

Die Frau hatte am Donnerstag im Rahmen eines Elterngespräches Kontakt zu drei Lehrern des Reinhart-Gymnasiums in Hof. Die Gesundheitsbehörden haben nun Kontakt zu diesen Personen aufgenommen. Weitere Details und Maßnahmen will die Behörde umgehend bekanntgeben.

 


UPDATE (Freitag, 06. März, 23:55 Uhr):

Drei Schulklassen der Maria-Ward-Schulen aus Bamberg mussten noch am Freitagbend (06. März), direkt nach ihrer Rückkehr aus einer Skifreizeit in Südtirol, in häusliche Quarantäne. Das Robert-Koch-Institut hatte Südtirol am gestrigen Donnerstag als Corona-Risikogebiet eingestuft.

Untersuchung in einem leerstehenden Supermarkt in Scheßlitz 

Laut News5-Angaben werden die Heimkehrer zur Stunde in einem leerstehenden Supermarkt in Scheßlitz (BA) von Ärzten untersucht, der zuvor räumlich in zwei Abschnitte getrennt wurde. In einem Bereich werden Ärzte Abstriche von jedem einzelnen Kind und Lehrkräften machen. Der andere Bereich ist für die Eltern der Schüler, die sich dort ebenfalls anmelden müssen. Danach dürfen sie nach Hause, müssen aber in häuslicher Quarantäne bleiben. Betroffen sind rund 60 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte. Dazu ein Statement von Dr. Susanne Paulmann, Amtsärztin am Gesundheitsamt Bamberg.

Scheßlitz: Nach Südtirol-Urlaub: Rund 60 Schüler und Lehrer unter Quarantäne
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UPDATE (Freitag, 06. März, 18:11 Uhr):

Kein Tag ohne neue Meldungen im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus. Am heutigen Freitag (06. März) wurde bekannt, dass drei Klassen der Maria-Ward-Schule in Bamberg am Abend aus dem Skiurlaub zurückkommen, die in Südtirol stattfand. Die Region wurde jetzt vom Robert-Koch-Institut als Corona-Risikogebiet einstuft. Die Folge: Gut fünf Dutzend Familien müssen nun in häusliche Quarantäne. Es gibt also weiterhin Grund zur Verunsicherung. Stadt und Landkreis Bamberg zum Beispiel haben bereits reagiert und richten spezielle Anlaufstellen an ihren Krankenhäusern, wie unter anderem an der Juraklinik in Scheßlitz.

Juraklinik Scheßlitz: Corona-Anlaufstelle eingerichtet

UPDATE (Freitag, 06. März, 17:40 Uhr):

Landratsamt Kulmbach mit Informationen zur Coronavirus-Sachlage

Nachdem das Robert-Koch-Institut die Zahl der Risikogebiete um Südtirol erweitert hat, reagierte auf diese neue Faktenlage der Landkreis Kulmbach mit folgenden Informationen:

  • Die Erreichbarkeit des Gesundheitsamtes Kulmbach für Fragen und Abklärung von Verdachtsfällen ist weiterhin rund um die Uhr (auch am Wochenende) unter der Telefonnummer 09221 / 707-600 gegeben.
  • Es besteht weiterhin die Möglichkeit zur Entnahme eines Rachenabstriches zum Testen auf den Coronavirus nach individueller Risikobewertung durch den Hausarzt (oder im Extremfall am Wochenende durch das Gesundheitsamt direkt).
  • Die Termine zur Probenentnahme im Gesundheitsamt sind unter der Woche jeweils um 9:00 Uhr, um 13:00 Uhr und um 16:00 Uhr sowie am Samstag und am Sonntag um 9:00 Uhr und um 13:00 Uhr - nur jeweils nach telefonischer Absprache!
  • Bei aufkommenden Fragen zu Rückkehrern aus den Risikogebieten verweist das Landratsamt auf das Merkblatt des Gesundheitsministeriums.
  • Betreffend Schulkindern ist der Mitteilung zu entnehmen: „Schulkinder, die sich in den letzten 14 Tagen in Südtirol aufgehalten haben, sollen nächste Woche zu Hause bleiben.“
  • Der Arbeitsstab am Landratsamt hat auf der Homepage des Landkreises Kulmbach eine Unterseite „Informationen zum Coronavirus“ eingerichtet, auf der alle relevanten Informationen zusammengefasst sind: HIER DER LINK.

UPDATE (Freitag, 06. März, 16:56 Uhr):

29 weitere Coronavirus-Fälle in Bayern

Das Gesundheitsministerium in München meldete am Freitagnachmittag (Stand 15:00 Uhr) weitere 29 Coronavirus-Fälle in Bayern. Die Summe der neu bestätigten Fälle erhöhte sich seit Donnerstag vergangener Woche auf insgesamt 102. Vor allem in München stieg die Zahl der Infizierten sprunghaft an.

Folgende Regierungsbezirke sind betroffen:

  • Mittelfranken: vier Fälle aus Nürnberg, ein Fall aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt
  • Niederbayern: ein Fall im Landkreis Passau
  • Oberbayern: jeweils drei weitere Fälle aus den Landkreisen Ebersberg und Freising, ein Fall aus dem Landkreis Miesbach und elf Infizierte in München
  • Schwaben: je ein Fall aus den Landkreisen Augsburg und Oberallgäu
  • Unterfranken: drei Infizierte in Würzburg

UPDATE (Freitag, 06. März, 15:39 Uhr):

Südtirol zum Risikogebiet erklärt

Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die italienischen Risikogebiete um Südtirol erweitert. In Italien gehören dazu außerdem die Region Emilia-Romagna, die Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua (Region Venetien). Damit sind auch Personen, die innerhalb von 14 Tagen nach ihrer Rückkehr aus Südtirol Coronavirus-Symptome entwickeln, als begründete Verdachtsfälle einzustufen. Schulkinder, die sich in den letzten 14 Tagen in Südtirol aufgehalten haben, sollen nächste Woche zu Hause bleiben, das das bayerische Gesundheitsministerium in einer Pressemeldung:

Bei einem begründeten Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion sollte man sich telefonisch an den Hausarzt oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden. Ein begründeter Verdachtsfall besteht bei Personen, die Symptome haben und sich vorher in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Wer in Italien mit einem Coronavirus-Erkrankten persönlichen Kontakt hatte, sollte sich umgehend an sein Gesundheitsamt wenden.

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

Merkblatt für Italien-Heimkehrer

Für Italien-Reisende hatte das bayerische Gesundheitsministerium bereits in der vergangenen ein Merkblatt veröffentlicht. HIER DER LINK DAZU! Es richtet sich auch an Rückkehrende aus dem Italien-Urlaub.

Empfehlungen für bayerische Schulen vom Krisenstab

Bayerns Coronavirus-Krisenstab hat zudem Empfehlungen für Schulen im Freistaat festgelegt. Demzufolge soll eine Schule geschlossen werden, wenn dort ein bestätigter Coronavirus-Fall aufgetreten ist. Wenn nur ein begründeter Verdachtsfall vorliegt, soll die Klasse der betroffenen Schülerin oder des betroffenen Schülers zu Hause bleiben. Die Dauer dieser Maßnahmen ist vom konkreten Einzelfall abhängig.


UPDATE (Freitag, 06. März, 13:52 Uhr):

Landkreis Bamberg: 60 Familien in häuslicher Quarantäne

Die Gesundheitsbehörde beim Landratsamt Bamberg ist am Vormittag davon unterrichtet worden, dass sich die Schüler dreier Klassen der Maria-Ward-Schule Bamberg im Skiurlaub in Südtirol (Italien) befinden. Die Region Südtirol ist am Donnerstag zum Corona-Risiko-Gebiet erklärt worden. Weitere Klassen befinden sich nach einer aktuellen Erhebung des Gesundheitsamtes nicht in entsprechenden Risikogebieten.

Die Gesundheit der Bevölkerung hat oberste Priorität. Wir haben deshalb die Betroffenen und ihre Familien gebeten, sich in häusliche Quarantäne zu begeben!

(Landrat Johann Kalb, Landkreis Bamberg)

Schüler kehren am Freitagabend heim

Noch am Vormittag wurden mit dem Bildungsbüro der Stadt Bamberg und mit der Schulleitung die notwendigen Maßnahmen abgestimmt. Um 16:00 Uhr wird laut Kalb eine Infoveranstaltung für die Eltern angeboten werden. Diese wird in der Maria-Ward-Schule stattfinden. Am späten Abend werden Schüler und Lehrkräfte zurückkehren. Unmittelbar nach Ankunft werden von allen Teilnehmern Abstriche gemacht. Zum Schutz und zur Sicherheit ist es erforderlich - so das Landratsamt - eine häusliche Quarantäne für die Teilnehmer und deren unmittelbare Angehörige anzuordnen.


UPDATE (Freitag, 06. März, 12:50 Uhr):

Landratsamt Bayreuth gibt Update zur Coronavirus-Situation im Landkreis Bayreuth

Wie das Landratsamt Bayreuth am Freitagmittag mitteilte, weisen derzeit die beiden positiv getesteten Personen aus Goldkronach keine Krankheitssymptome auf. Auch im Umfeld konnte bei allen bisher getesteten Kontaktpersonen der Virus nicht nachgewiesen werden.

Negativer Test einer KITA-Mitarbeiterin

Aus der derzeit geschlossenen Kindertagesstätte des Ortes liegt inzwischen ein unauffälliges Testergebnis einer Mitarbeiterin vor. Von einer weiteren Mitarbeiterin wird das Ergebnis am Wochenende erwartet. Die Entscheidung, wann die Kindertagesstätte wieder geöffnet wird, hängt vom Ergebnis dieses Tests ab.

Negative Tests in der Hausarztpraxis

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hausarztpraxis Dr. med. Klinisch in Goldkronach, in der die beiden, später positiv getesteten Personen behandelt wurden, weisen laut Pressemeldung ebenfalls ein unauffälliges Testergebnis auf. Für eine Wiedereröffnung der Arztpraxis ist zunächst die zweiwöchige Inkubationszeit abzuwarten.

Weitere Personen im Landkreis Bayreuth derzeit nicht infiziert

Außer bei den zwei bereits bekannten Personen, wurde das Coronavirus bisher bei keinen weiteren Personen im Landkreis Bayreuth nachgewiesen. Die Mitarbeiter des Fachbereichs Gesundheitswesen am Landratsamt tauschen sich täglich mit der Integrierten Leitstelle Bayreuth-Kulmbach (ILS), dem Klinikum Bayreuth und den Fachstellen der Regierung von Oberfranken aus. Der Arbeitsstab des Landratsamtes Bayreuth beobachtet das Geschehen seit fünf Wochen aufmerksam und bewertet täglich die aktuelle Lage, um gegebenenfalls notwendige Maßnahmen veranlassen zu können.

© TVO

UPDATE (Donnerstag, 05. März, 21:20 Uhr):

Insgesamt 31 neue Fälle am Donnerstag

Nochmals informierte am Donnerstag das bayerische Gesundheitsministerium über Neuerkrankungen. Am Abend kamen weitere sieben bestätigte Coronavirus-Fälle hinzu. Damit erhöhte sich die Zahl der neuen Fälle seit letztem Donnerstag auf 73. Allein am heutigen Donnerstag wurden 31 Fälle registriert.

Neue Fälle

  • Vier Infizierte in Erlangen (Mittelfranken)
  • Jeweils ein Fall im Landkreis Starnberg (Oberbayern), Landkreis Bad Kissingen (Unterfranken) und in München (Oberbayern)

Die Gesundheitsbehörden ermitteln derzeit sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen.


UPDATE (Donnerstag, 05. März, 19:57 Uhr):

Informationen zu Veranstaltungen im Coburger Land

Das Landratsamt Coburg hat Informationen zur Veranstaltungen im Landkreis Coburg veröffentlicht, nachdem es unter anderem zahlreiche Anfragen an die Behörde gab.

Die Entscheidung, ob Maßnahmen für Veranstaltungen zu veranlassen sind, obliegt den Veranstaltern sowie lokalen Behörden vor Ort! ... Aber die Risiken sind nicht bei allen Veranstaltungen gleich groß, daher sollten die jeweils Verantwortlichen sorgfältig abwägen, welche konkreten Maßnahmen zu treffen sind.

(Stephan Zingler, Leiter des Geschäftsbereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Coburg)

Grundsätzlich ist es möglich, die geplante Veranstaltung durchzuführen, unter Auflagen zu erlauben, das Format anzupassen, aber auch sie zu verschieben beziehungsweise abzusagen, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung.

Das Risiko von großen und oder schwer verlaufenden COVID-19 Ausbrüchen nach einer Übertragung von SARS-CoV-2 bei einer Veranstaltung hängt von der Zusammensetzung der Teilnehmer, Art und Typ der Veranstaltung sowie Möglichkeiten der Kontrolle im Falle eines Ausbruches zusammen.

(Robert-Koch-Institut)

Auf Messen, Kongressen oder größeren Veranstaltungen kann es unter ungünstigen Bedingungen zu einer Übertragung auf viele Personen kommen. 

Einige Kriterien, die in die Entscheidung, eine Veranstaltung abzuhalten oder abzusagen einbezogen werden sollten (lt. Pressemitteilung):

  • Kommt eine größere Anzahl von Menschen auf engem Raum zusammen?
  • Ist eine engere Interaktion zwischen den Teilnehmern vorgesehen? (Tanzen)
  • Wie sind die Gegebenheiten vor Ort: Handelt es sich um eine Indoor-Veranstaltung? Sind die Räume klein oder ist eine Belüftung nur schlecht möglich?
  • Gibt es genügend Möglichkeiten zur ausreichenden Händehygiene?
  • Sind bereits Infektionen in der Region der Veranstaltung aufgetreten?
  • Besteht die Möglichkeit, dass Menschen aus Regionen mit gehäuftem Auftreten von COVID-19-Fällen oder gar aus Risikogebieten teilnehmen?
  • Könnten Menschen mit akuten respiratorischen Symptomen dabei sein?
  • Nehmen ältere Menschen bzw. Menschen mit Grunderkrankungen teil?
  • Sind Schwierigkeit der schnellen Kontaktpersonenermittlung im Falle eines Ausbruchs zu erwarten?

Nachdem im Coburger Land bisher keine infizierten Personen bekannt sind und Massenveranstaltungen derzeit sowieso nicht geplant sind, ist die Risikogefahr als mäßig einzustufen. Wir empfehlen Veranstaltern, nach den genannten Punkten abzuwägen, ob sie ihre Veranstaltung durchführen oder nicht.

(Stephan Zingler, Leiter des Geschäftsbereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung, LRA CO)

Maßnahmen bei Veranstaltungen, um das Risiko einer Übertragung möglichst gering zu halten (lt. Pressemitteilung):

  • Angemessene Belüftung des Veranstaltungsortes
  • Aktive Information der Teilnehmer und Teilnehmerinnen über allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes wie Händehygiene, Abstand (1-2 Meter) halten oder Husten- und Schnupfenhygiene
  • Teilnehmerzahl begrenzen / reduzieren
  • Ausschluss von Personen mit akuten respiratorischen Symptomen
  • Eingangsscreening auf Risikoexposition und/oder Symptome
  • Auf enge Interaktion der Teilnehmenden verzichten
  • Veranstaltung, insbesondere solche, die zeitlich nicht gebunden sind, verschieben oder je nach weiterer Entwicklung absagen

Darüber hinaus empfiehlt das Gesundheitsamt Menschen, die an akuten respiratorischen Erkrankungen leiden oder die aus einem Risikogebiet (siehe Website des Robert-Koch-Institutes) zurückgekehrt sind, generell lieber zuhause zu bleiben.


UPDATE (Donnerstag, 05. März, 18:00 Uhr):

Hamsterkäufe in Zeiten von Corona – Panikmache oder sinnvoll?

Leere Regale in Supermärkten: Dieses Bild zeigt sich in der Causa Coronavirus derzeit immer häufiger. Insbesondere länger haltbare Produkte wie Konserven, Nudeln, Reis, Wasser und Hygieneartikel sind bei den Verbrauchern sehr gefragt. Der Grund: Die Angst vor einer möglichen Infektion und die damit im Ernstfall einhergehende Isolation.

Das Thema „Hamsterkäufe“ spaltet die Gesellschaft. Ein Teil der Bevölkerung findet diese Einkäufe als übertrieben. Der andere Teil als eine gute Vorsichtsmaßnahme. Wir fragen aktuell auf unserer Facebook-Seite: Macht eine Vorratshaltung in Zeiten von Corona Sinn oder ist das Horten von Lebensmitteln übertrieben?

  • Auf das Bild klicken und an unserer Online-Umfrage teilnehmen!

UPDATE (Donnerstag, 05. März, 17:13 Uhr):

Über 200 Grippe-Tote in Deutschland

Durch die umfassende Berichterstattung über das Coronavirus wurde die Influenza in letzter Zeit in den Hintergrund gedrängt. In dieser Saison starben an der Grippe in Deutschland bereits 202 Personen. Dies teile das Robert-Koch-Institut (RKI) mit. 87 Prozent, die der Grippe erlagen, lagen in der Altergruppe "ab 60 Jahre". Seit Oktober 2019, dem Beginn der Saison, gab es rund 120.000 bestätigte Fälle einer Influenza in Deutschland. Da nur ausgewählte Proben an das Institut verschickt werden, bewegen sich die realen Grippe-Zahlen wohl noch deutlich höher. Diese werden nach Ende der Saison für Deutschland hochgerechnet.


UPDATE (Donnerstag, 05. März, 14:57 Uhr):

Weitere zwölf neue Coronavirus-Fälle in Bayern

Am Nachmittag hat das Gesundheitsministerium in Bayern zwölf weitere 12 Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt. Damit gibt es derzeit seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 66 neue Infizierte im Freistaat.

Betroffen sind folgende Landkreise:

  • Mittelfranken: drei Fälle aus dem Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim / ein Fall aus Nürnberg / ein Fall aus dem Landkreis Roth
  • Oberbayern: Landkreis München / Landkreis Weilheim-Schongau (je 1 Fall)/ drei Fälle im Landkreis Freising
  • Schwaben: Landkreis Oberallgäu (ein Fall)
  • Oberpfalz: Landkreis Amberg-Sulzbach (ein Fall)

UPDATE (Donnerstag, 05. März, 14:08 Uhr):

Testergebnisse negativ

Die sechsköpfige Familie im Raum Bamberg, die Kontakt zu einem mit dem Corona-Virus infizierten Mittelfranken hatte, wurde negativ getestet. Dies teilte Landrat Johann Kalb als Leiter der Gesundheitsbehörde für Stadt und Landkreis Bamberg soeben mit. Die beiden Erwachsenen und die vier Kinder waren am Dienstag getestet worden. Die Auswertung der Testergebnisse hatte sich wegen einer Überlastung des Labors in Oberschleißheim (Landkreis München) um einen Tag verzögert. Die Familie befand sich bislang in häuslicher Quarantäne. Landrat Johann Kalb: "Ich bin erleichtert!"


UPDATE (Donnerstag, 05. März, 13:40 Uhr):

Kinderfest auf der Giechburgist abgesagt

Der Landkreis Bamberg hat das für den kommenden Sonntag geplante Kinderfest auf der Giechburg abgesagt! Dies teilte der Bamberger Landrat Johann Kalb am Donnerstagmittag mit.

Sicherheit geht vor. Die Gesundheit unserer Kinder ist unser höchstes Gut. Deshalb sagen wir das Kinderfest auf der Giechburg ab. ... Ich weiß, dass sich viele auf das bunte Programm, das von unserer Ehrenamtsbeauftragten Rike Straub mit vielen engagierten Gruppen zusammengestellt wurde, gefreut haben. Wir wollen aber weder mit einem unguten Gefühl noch mit einem Risiko feiern.

(Johann Kalb, Landrat des Landkreises Bamberg)

Kalb versprach, dass „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ ist. Der Landrat versprach ein noch bunteres, ungezwungenes Fest, sobald die Lage rund um das Coronavirus besser einzuschätzen - im Idealfall kein Thema mehr ist.


UPDATE (Donnerstag, 05. März, 11:00 Uhr):

Die Zahl der Infizierten mittlerweile auf 54 gestiegen

Die beteiligten Behörden informierten am Vormittag über zwölf weitere Coronavirus-Fälle im Freistaat. Damit gibt es derzeit (Stand: 11:00 Uhr) seit letztem Donnerstag insgesamt 54 neue bestätigte Infizierte in Bayern.

Zwölf weitere Corona-Fälle in Bayern

  • Vier Infizierte aus München
  • Zwei Infizierte aus dem oberbayerischen Landkreis Miesbach
  • Zwei Infizierte aus dem Landkreis Neu-Ulm
  • Ein Inifzierter aus dem Landkreis Aichach-Friedberg
  • Ein Infizierter aus dem Landkreis Erlangen-Höchstädt
  • Zwei Infizierte aus Würzburg

Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen.


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 17:44 Uhr):

Informationen des Landkreises Coburg

Auf der Seite des Landkreises Coburg steht ein Interview mit der Leiterin des Fachbereichs Gesundheitswesen, Frau Dr. Roswitha Gradl zum Abruf bereit. Dieses Video gibt es über diesen LINK oder direkt auf dem Youtube-Kanal des Landkreises Coburg. Hier werden wichtige Fragen rund um das Coronavirus geklärt.

In dringenden Verdachtsfällen, so das Landratsamt, stehen neben den Hausärzten das Gesundheitsamt Coburg (09561 / 514-0), die Integrierte Leitstelle (112) sowie der Ärztliche Bereitschaftsdienst (116 117) als erste telefonische Ansprechpartner zur Verfügung.


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 15:39 Uhr):

Weitere fünf Fälle in Bayern

Die beteiligten Behörden informierten am Nachmittag über fünf weitere Coronavirus-Fälle im Freistaat. Damit gibt es derzeit (Stand: 15.00 Uhr) seit letztem Donnerstag insgesamt 42 neue bestätigte Infizierte in Bayern.

Die neue Fälle betreffen:

  • den Landkreis Lindau am Bodensee
  • den Landkreis Augsburg
  • den Landkreis Erding
  • den Landkreis Passau
  • die Stadt Nürnberg

Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen.


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 15:06 Uhr):

Labor überlastet

Wie das Landratsamt Bamberg am Nachmittag mitteilte, können die Abstriche der sich in Quarantäne befindlichen Familie (sechs Personen) wegen einer Überlastung des Labors erst am Donnerstag (05. März) ausgewertet werden. Anschließend werden die Ergebnisse veröffentlicht.

 


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 13:11 Uhr):

Vier weitere Infizierte, darunter ein Fall in der Stadt Nürnberg

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Mittag weitere vier Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt. Damit gibt es insgesamt 37 neue bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern seit den letzten sieben Tagen. Zwei neue Fälle wurden aus dem Landkreis München gemeldet, ein weiterer Fall aus dem oberbayerischen Landkreis Freising. Zudem wurde ein neuer Fall aus der Stadt Nürnberg gemeldet. Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen.


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 12:28 Uhr):

Erster Ansprechpartner ist weiterhin der Hausarzt

Der Krisenstab "Corona-Virus" von Stadt und Landkreis Bamberg wird drei Anlaufstellen für derartige Tests an den Kliniken in Bamberg, Scheßlitz und Burgebrach einrichten. (Wir berichteten). Wie das Landratsamt Bamberg am Mittag mitteilte, bleibt aber bei einem Corona-Verdacht der Hausarzt der allererste Ansprechpartner!

Anlaufstellen werden erst noch eingerichtet

Unverändert gilt auch weiterhin die Empfehlung, den Hausarzt telefonisch zu kontaktieren. Der Arzt kann dann an die Anlaufstellen verweisen, die der Bamberger Krisenstab einrichten wird. Derzeit werden laut Pressemeldung des Landkreises Optionen geprüft, wie diese außerhalb - beziehungsweise isoliert - von den Kliniken eingerichtet werden können. Sobald die Anlaufstellen einsatzbereit sind, werden Hausärzte und die Öffentlichkeit informiert.


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 11:39 Uhr):

Immer mehr Fälle in Bayern

Die Gesundheitsbehörden haben am Mittwoch über die aktuelle Entwicklung in Bayern informiert. Bis zum Vormittag wurden weitere elf Coronavirus-Fälle im Freistadt gemeldet. Somit gibt es seit 27. Februar insgesamt 33 neue bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern.

Elf neu gemeldete Fälle

  • Zwei Infizierte in München
  • Sechs Infizierte im Landkreis Freising
  • Eine infizierte Person im Landkreis Augsburg
  • Eine infizierte Person im Landkreis Ostallgäu
  • Eine infizierte Person im Landkreis Lindau

Neben den zwei gemeldeten Fällen aus Oberfranken (Goldkronach / BT) gibt es derzeit den Angaben nach keine weiteren Coronavirus-Fälle im Sendegebiet!


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 09:36 Uhr):

Statement des Bamberger Landrats Johann Kalb

Die Gesundheitsbehörde beim Landratsamt Bamberg hat am gestrigen Dienstag sechs Personen in häusliche Quarantäne geschickt. Hierbei handelt sich um eine Familie, die in Mittelfranken Kontakt mit einem Mann hatte, der bereits positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. (Wir berichteten gestern darüber!) Dazu jetzt ein aktuelles Statement des Bamberger Landrates Johann Kalb (CSU).

 

 

Landkreis Bamberg: Corona-Virus beschäftigt Behörden

UPDATE (Dienstag, 03. März / 18:35 Uhr):

Aktuelle Lage in der Region und Ratschläge des Gesundheitsamtes

Zwei bestätigte Coronavirus-Patienten gibt es bislang in Oberfranken. Beide leben in Goldkronach (BT), fallen also unter die Zuständigkeit des Gesundheitsamtes Bayreuth. Aus diesem Anlass haben wir ausführlich mit dem dortigen Leiter, Dr. Klaus von Stetten gesprochen. TVO-Reporter Christoph Röder ließ sich über den aktuelle Lage informieren, ebenso was den Bürgern aus medizinischer Sicht nun zu raten ist.

Oberfranken: Das Coronavirus ist in der Region angekommen!
Coronavirus in Oberfranken: Was das Gesundheitsamt jetzt rät...

UPDATE (Dienstag, 03. März / 17:50 Uhr):

Regionalwettbewerb "Jugend forscht Oberfranken" am 5./6. März im Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Bamberg ohne Besucher

Das Regionalmanagement "Oberfranken Offensiv e.V." teilte am Nachmittag mit, das der diesjährige Regionalwettbewerb "Jugend forscht Oberfranken" im Staatlichen Beruflichen Zentrum Bamberg unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird. Der Grund: Das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus soll weitgehend reduziert werden. Darauf haben sich die Organisatoren in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Bamberg verständigt. Dies gilt sowohl für den Wettbewerbsbereich „Schüler experimentieren“ am Donnerstag (05. März), als auch für „Jugend forscht“ am Freitag (06. März). Damit sind für die Wettbewerbe neben den Schülern und Jugendlichen und deren Betreuungslehrer lediglich Medienvertreter, die Jury, Vertreter der Paten-Unternehmen und das Organisationsteam zugelassen. Die Expertenjury wird sich an beiden Tagen die Arbeiten der oberfränkischen Nachwuchsforscher in den einzelnen Kategorien ansehen und bewerten. Die Preisverleihung findet ebenfalls nichtöffentlich direkt im Anschluss an die Entscheidung der Jury statt.


UPDATE (Dienstag, 03. März / 16:02 Uhr):

Am heutigen Dienstag tagte zum ersten Mal der einberufene Krisenstab "Corona-Virus" von Stadt und Landkreis Bamberg. Hierbei wurden Maßnahmen zum Schutz der örtlichen Bevölkerung getroffen.

Anlaufstellen für Corona-Tests

Mit drei Anlaufstellen für Corona-Tests an den Kliniken in Bamberg, Scheßlitz und Burgebrach sollen die Hausarztpraxen geschützt und entlastet und die Patientenströme in der Region Bamberg  sicher gelenkt werden.

Wir brauchen Anlaufstationen für Patienten und müssen gleichzeitig vermeiden, dass - wie zu Wochenbeginn in Bayreuth geschehen - mögliche Infizierte zu ihren Hausärzten gehen, dort das Virus weitergeben und wir Praxen schließen müssen

(Landrat Johann Kalb und Oberbürgermeister Andreas Starke)

An den Kliniken der gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft in Scheßlitz und Burgebrach werden hierfür gesonderte Container aufgestellt. Am Klinikum Bruderwald in Bamberg wird die Anlaufstelle über einen gesonderten Eingang zugänglich sein. Die personelle Besetzung der drei Anlaufstellen werden die Kliniken zusammen mit dem ärztlichen Kreisverband schultern.

Risikobewertung von Veranstaltungen

Ebenso wie die Krisenstäbe der Bundes- und der Landesregierung befasste sich das Gremium für Stadt und Landkreis Bamberg mit der Durchführung von Veranstaltungen. Der Krisenstab empfiehlt deshalb den Gemeinden, Veranstaltungen nach den Handlungsleitlinien des Robert-Koch-Institutes zu bewerten. Dort wird das Risiko einer Verbreitung des Virus nach verschiedenen Faktoren eingestuft:

  • der Herkunft der Aussteller und der Gäste
  • der Interaktion der Anwesenden (z.B. Tanzen, usw.)
  • der Art des Veranstaltungsortes (Indoor, Freiluft, usw.)
  • Hygienemöglichkeiten

Personelle Aufstockung der Gesundheitsbehörde

Dritter Punkt der ersten Sitzung war die personelle und organisatorische Aufstockung des Fachbereiches Gesundheitswesens. Der Bereich wurde mit zusätzlichem Personal ausgestattet. Zudem wurde eine weitere Hotline (0951 / 85 - 97 00) eingerichtet.

Zwei Infoveranstaltungen

Der Aufklärung der Bevölkerung dienen weiterhin zwei Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung:

  • Mittwoch, 04. März, 18:00 Uhr, in der Juraklinik Scheßlitz
  • Mittwoch, 11. März, 18:00 Uhr, in der Steigerwaldklinik Burgebrach

Anmeldungen für die Veranstaltungen nimmt der Landkreis mit dem Betreff „Juraklinik“ oder „Steigerwaldklinik“ unter der Mailadresse landkreismagazin@lra-ba.bayern.de entgegen.


UPDATE (Dienstag, 03. März / 15:17 Uhr):

Neuer Corona-Fall in Bayern

Am Dienstagnachmittag informierten die Behörden in München über einen weiteren Corona-Fall in Bayern. Damit gibt es derzeit (Stand: 14.00 Uhr) seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 22 neue bestätigte Infizierte in Bayern. Der neue Fall wurde aus dem niederbayerischen Landkreis Passau gemeldet. Kontaktpersonen sind noch nicht ermittelt worden. Diese Maßnahmen finden derzeit statt.


UPDATE (Dienstag, 03. März / 14:03 Uhr):

Sechs Personen in häuslicher Quarantäne

Die Gesundheitsbehörde beim Landratsamt Bamberg hat am heutigen Dienstagvormittag sechs Personen in häusliche Quarantäne geschickt. Darüber informierte Landrat Johann Kalb. Es handelt sich dabei um eine Familie, die in Mittelfranken Kontakt mit einem Mann hatte, der positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Am vergangenen Wochenende wurde eine Person in häusliche Quarantäne geschickt, die mit einem infizierten Arzt aus Mittelfranken Kontakt hatte. Diese Person war negativ auf Corona-Viren getestet worden.

Krisenstab im Landkreis Bamberg tagt am Nachmittag

Am Dienstagnachmittag wird erstmals der Krisenstab tagen, den Landrat und Oberbürgermeister Andreas Starke Ende vergangener Woche einberufen hatten. Bereits seit Wochen beschäftigt sich der Fachbereich Gesundheitswesen und eine Koordinierungsgruppe mit dem Umgang mit dem Corona-Virus.


UPDATE (Montag, 02. März / 21:10 Uhr):

Sechs weitere Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt - Insgesamt nun 21 Fälle seit vergangenem Donnerstag

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Montagabend nochmals über die aktuelle Entwicklung in Bayern informiert. Hierbei wurden weitere sechs Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt. Damit gibt es derzeit (Stand: 19.00 Uhr) seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 21 neue bestätigte Infizierte in Bayern.

Freising und München betroffen

Fünf der neuen Fälle wurden am Abend aus dem oberbayerischen Landkreis Freising gemeldet. Sie stehen im Zusammenhang mit den bereits bekannten Fällen aus Freising. Ein weiterer Fall wurde aus München gemeldet.

Zuvor sieben neue Fälle gemeldet

Zuvor waren bis Montagnachmittag sieben neue Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt worden. Davon wurden zwei neue Fälle aus München gemeldet, ein weiterer Fall aus der mittelfränkischen Stadt Schwabach. Weitere Fälle kommen aus dem Landkreis Freising und dem Landkreis Ostallgäu. Auch im Landkreis Bayreuth wurden zwei Fälle gemeldet (siehe unten).


UPDATE (Montag, 02. März / 19:00 Uhr):

Schalte zu unserem Reporter in Bayreuth...

DAS VIRUS IST DA!: Oberfranken meldet die ersten beiden Coronavirus-Fälle

UPDATE (Montag, 02. März / 18:08 Uhr):

Statements einer Anwohnerin / eines Patienten

Erste Reaktionen von vor Ort zu den beiden Coronavirus-Fällen in Goldkronach im Landkreis Bayreuth.

Coronavirus in Goldkronach: "Habe nicht gedacht, dass es so nah bei uns ist"
Coronavirus in Goldkronach: "Thema wird zu hoch aufgepauscht"

UPDATE (Montag, 02. März / 16:54 Uhr):

Hausarztpraxis in Goldkronach geschlossen

In Goldkronach (BT) stehen Patienten einer Arztpraxis seit dem heutigen Montag vor einer verschlossener Tür. Wie berichtet, hatten sich zwei Personen des Ortes mit dem Virus infiziert. Die beiden Patienten wurden in der Praxis positiv auf das Coronavirus getestet. Aus diesem Grund muss die Praxis auf Veranlassung des Gesundheitsamtes des Landkreises Bayreuth vorerst geschlossen bleiben. Ein Zettel an der Türe informiert die Patienten über die Schließung bis voraussichtlich zum 13. März 2020.

© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke

UPDATE (Montag, 02. März / 16:10 Uhr):

Coronavirus-Infektionen im Landkreis Bayreuth

Wie das Landratsamt Bayreuth soeben mitteilten, haben sich zwei Personen aus Goldkronach (BT) mit dem Coronavirus infiziert. Laut der Behörden weisen sie derzeit nur leichte Krankheitssymptome auf. Sie hatten bei einem Aufenthalt in Nordrhein-Westfalen während der Faschingstage Kontakt zu einer später positiv getesteten Person. Für zwei weitere Personen - die im gleichen Haushalt wohnen, darunter ein Kind - liegt das Testergebnis noch nicht vor. Die Personen stehen bislang unter häuslicher Quarantäne.

© TVO

Gesundheitsamt überwacht Krankheitsverläufe

Für weitere, unmittelbare Kontaktpersonen wurde vom Gesundheitsamt am Landratsamt Bayreuth ebenfalls eine häusliche Quarantäne angeordnet. Die Krankheitsverläufe würden laut dem Gesundheitsamt genau beobachtet und gegebenenfalls eine Behandlung im Krankenhaus eingeleitet.

Kindergarten und Hausarztpraxis Goldkronach geschlossen

Um weitere Personen vor Ansteckung zu schützen hat das Landratsamt Bayreuth die Schließung des Kindergartens Goldkronach bis auf weiteres angeordnet. Auch die Hausarztpraxis, in der die betroffenen Personen behandelt wurden, wird aus Sicherheitsgründen geschlossen.


UPDATE (Montag, 02. März / 15:10 Uhr):

15 neue Fälle seit Donnerstag

Das bayerische Gesundheitsministerium informierte am Montagnachmittag über zwei neue Coronavirus-Fälle in Bayern. Es sind gleichzeitig die ersten beiden Fälle in Oberfranken. Damit gibt es derzeit (Stand: 13.00 Uhr) seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 15 neue bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern.

Zwei Fälle im Landkreis Bayreuth

Die zwei neuen Fälle wurden aus dem oberfränkischen Landkreis Bayreuth gemeldet. Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen. Auch werden erforderliche Infektionsschutzmaßnahmen eingeleitet.

Zuvor bereits fünf neue Fälle am Montag

Zuvor waren bis Montagvormittag fünf neue Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt worden. Davon wurden zwei neue Fälle aus München gemeldet, ein weiterer Fall in Schwabach (Mittelfranken). Bei zwei neuen Fällen aus dem Landkreis Freising und dem Landkreis Ostallgäu handelt es sich jeweils um Kontaktpersonen der gestern gemeldeten Coronavirus-Fälle.

  • Einzelheiten ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!

UPDATE (Montag, 02. März / 13:46 Uhr):

Ministerium korrigiert Angaben zum Fall aus Mittelfranken

Das Bayerische Gesundheitsministerium korrigierte am Mittag den Fall aus Mittelfranken. Die infizierte Person kommt nicht aus dem Landkreis Roth, sondern aus der kreisfreien Stadt Schwabach!


UPDATE (Montag, 02. März / 11:18 Uhr):

Fünf neue Infizierte in Bayern

Am Montagvormittag informierte das Gesundheitsministerium in München über fünf weitere fünf Coronavirus-Fälle in Bayern. Damit gibt es (Stand: 09:00 Uhr) seit Donnerstag (27. Februar) insgesamt 13 neue bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern.

Weiterer Infizierter aus Mittelfranken

Zwei neue Fälle wurden aus München gemeldet, ein weiterer aus dem Landkreis Roth in Mittelfranken. Bei zwei neuen Fällen aus dem Landkreis Freising und dem Landkreis Ostallgäu handelt es sich jeweils um Kontaktpersonen der am Sonntag gemeldeten Coronavirus-Fälle. Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen.


UPDATE (Montag, 02. März / 07:00 Uhr):

Coronavirus – Informationen für Eltern

Das Bayerische Familienministerium hat jetzt die Empfehlungen für Eltern, deren Kinder eine Kita, eine Kindertagespflegestelle oder eine andere Gemeinschaftseinrichtung für Kinder und Jugendliche besuchen, aktualisiert: Grundsätzlich sollten Eltern ihr Kind, wenn es an Symptomen einer Infektionskrankheit leidet, wie zum Beispiel Schnupfen oder Husten, nicht in eine Gemeinschaftseinrichtung für Kinder und Jugendliche schicken. Das Kind sollte die Einrichtung erst wieder besuchen, wenn es ganz gesund ist.

Kinder sollen unnötige Kontakte vermeiden

Für Kinder, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren und keine Symptome aufweisen, wird zudem angeraten, unnötige Kontakte zu vermeiden, und sie, sofern das möglich ist, zu Hause zu betreuen. Kinder, die einschlägige Krankheitssymptome zeigen und sich innerhalb der letzten 14 Tage in den bekannten Verbreitungsgebieten aufgehalten haben, dürfen die Kita nicht mehr besuchen. In diesen Fällen muss umgehend telefonisch Kontakt mit dem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 aufgenommen werden. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit den Eltern das weitere Vorgehen. Wenn ein Kind Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatte, muss, auch wenn es keine Symptome hat, umgehend das Gesundheitsamt verständigt werden.

Symptome von COVID-19

Die Inkubationszeit (Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Symptome) für COVID-19 dauert bis zu 14 Tagen. Die klinischen Symptome von COVID-19 umfassen nach derzeitigem Stand: schnupfenartige Symptome wie Fieber, Husten, Rachenentzündung, eine laufende Nase, Atembeschwerden und Kurzatmigkeit. Diese Symptome sind nicht von einer normalen Erkältungskrankheit oder einer Virusgrippe zu unterscheiden. Eine normale Erkältungskrankheit oder eine Virusgrippe haben derzeit Saison und sind aktuell viel wahrscheinlicher.


© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Themenseite (Woche 06/20): Coronavirus in Bayern: Gesundheitsministerium bestätigt zwölften Fall!

UPDATE (Samstag, 08. Februar / 11:45 Uhr):

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Freitagabend (07. Februar) über die aktuelle Entwicklung bei den Fällen mit dem neuartigen Coronavirus informiert. Ein Ministeriumssprecher teilte in München mit, dass nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ein weiterer Coronavirus-Fall bestätigt wurde. Damit gibt es derzeit insgesamt zwölf Fälle in Bayern.

Infizierte wird in Münchener Klinik behandelt

Bei dem zwölften Fall handelt es sich um die Frau eines Mannes, dessen positiver Befund vergangene Woche bekannt geworden war und der derzeit in der München Klinik Schwabing behandelt wird. Der Mann ist Mitarbeiter der Firma aus dem Landkreis Starnberg, bei der auch die meisten bislang bekannten Fälle beschäftigt sind. Die Frau wird nach Angaben des Gesundheitsministeriums medizinisch überwacht und ist isoliert in der München Klinik Schwabing untergebracht.


UPDATE (Dienstag, 04. Februar / 18:00 Uhr):

Alle zehn Patienten gesundheitlich stabil

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat am Dienstag (04. Februar) in München über die aktuelle Entwicklung bei den Coronavirus-Fällen in Bayern informiert. Die derzeit zehn Patienten waren am heutigen Tag nach Ärzte-Angaben in einem gesundheitlich stabilen Zustand.

Patienten liegen in München-Schwabing und in Trostberg im Krankenhaus

Dies galt auch für den zehnten Fall, der am Montagabend bestätigt wurde. Es handelt sich um einen Mitarbeiter der Firma aus dem Landkreis Starnberg, bei der nun insgesamt acht bekannt gewordene Coronavirus-Fälle beschäftigt sind. Der 58-Jährige aus dem Landkreis München befindet sich wie sechs weitere Fälle in der München Klinik Schwabing. Die drei anderen Patienten – ein Mann und zwei seiner Kinder - befinden sich in Trostberg (Landkreis Traunstein) im Krankenhaus.

Melanie Huml betonte:

Für die Bayerische Staatsregierung hat der Schutz der Bevölkerung oberste Priorität - dies gilt auch für den neuartigen Coronavirus. Klar ist: Die bayerischen Gesundheitsbehörden sind gut gerüstet. Neben den bereits getroffenen präventiven Maßnahmen werden lagebezogen weitere notwendige Schritte zum Schutz der Bevölkerung in Bayern ergriffen. ... Für Einreisende auf deutschen Flughäfen brauchen wir rasch eine bundeseinheitliche Regelung. Hier ist der Bund gefordert.


UPDATE (Montag, 03. Februar / 21:30 Uhr):

Weiteres Kind aus dem Landkreis Traunstein infiziert

Die bayerischen Behörden bestätigten am Montagabend (03. Februar) den neunten und zehnten Coronavirus-Fall im Freistaat. Beim neunten Fall handelt es sich um ein weiteres Kind des Mannes aus dem Landkreis Traunstein. Am Freitagmittag (31. Januar) teilte das bayerische Gesundheitsministerium den sechsten Corona-Fall mit, bei dem es sich um den Vater und seinem sechsjährigen Sohn handelt. Somit sind drei Familienmitglieder vom Virus infiziert. Der Familienvater ist ebenso Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg. Nach aktuellem Stand befinden sich alle im gesundheitlichen, stabilen Zustand.

Weiterer Mitarbeiter der Firma Webasto vom Coronavirus infiziert

Noch am selben Abend gab das bayerische Gesundheitsministerium den zehnten Corona-Fall bekannt. Es handelt sich um einen weiteren Mitarbeiter der Firma aus dem Landkreis Starnberg, bei der nun bislang acht bekannte Coronavirus-Fälle beschäftigt sind. Er befindet sich derzeit, wie sechs weitere Fälle, in der München Klinik Schwabing.


UPDATE (Sonntag, 02. Februar / 12:50 Uhr):

Alle acht Infizierten befinden sich im stabilen Zustand

Das bayerische Gesundheitsministerium informierte am Sonntag (02. Februar) über den aktuellen, gesundheitlichen Zustand der bisher bekannten acht Coronavirus-Infizierten in Bayern. Demnach befinden sich alle Patienten in einem stabilen, gesundheitlichen Zustand. Von den acht Infizierten befinden sich derzeit sechs Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg in der München Klinik Schwabing.

„Wir stehen in engem Austausch mit nationalen und internationalen medizinischen Experten von Universitäten und der WHO. Alle sechs Fälle bei uns mit Nachweis des Coronavirus (2019-nCoV) sind in einem klinisch stabilen Zustand, zeigten im Verlauf teilweise grippeähnliche Symptome und sind aktuell weitestgehend symptomfrei. Alle Patienten bleiben weiterhin zur klinischen Beobachtung bei uns.“

(Prof. Dr. med. Clemens Wendtner, Chefarzt der Infektiologie an der München Klinik Schwabing)

Achter Coronavirus-Fall bestätigt sich am Samstagabend

Die bayerischen Behörden teilten am Samstagabend (01. Februar) den achten Coronavirus-Fall im Freistaat mit. Bei dem Infizierten handelt es sich um einen 33-Jährigen, der in München wohnt und ebenso Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg ist. Am Freitag wurden zwei weitere Fälle bekannt gegeben. Hierbei handelt es sich um das Kind (6) eines Mannes aus dem Landkreis Traunstein. Vater und Sohn werden derzeit stationär in der Klinik Trostberg behandelt. Beim siebten Fall handelt es sich um einen 52-Jährigen, der in Fürstenfeldbruck wohnhaft und auch Mitarbeiter der Firma aus dem Landkreis Starnberg ist.

139 negative und zwei positive Testergebnisse

Von den am Mittwoch (29. Januar) bis Freitag (31. Januar) durchgeführte Testaktion für alle Mitarbeiter der Firma Webasto sind nach derzeitigem Stand (02. Februar) 139 Testergebnisse negativ und zwei positiv ausgefallen. Bei den beiden positiven Ergebnissen handelt es sich um den 52-Jährigen aus Fürstenfeldbruck und um den 33-Jährigen aus München.


UPDATE (Samstag, 01. Februar / 19:00 Uhr):

33-Jähriger aus München vom Corona-Virus infiziert

Die bayerischen Behörden informierten am Samstagabend (01. Februar) über den aktuellen Corona-Entwicklungsstand und bestätigten einen achten Fall im Freistaat. Demnach ist ein 33-Jähriger vom Virus infiziert, der in München wohnhaft ist. Er ist Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der auch sechs der bislang bekannt gewordenen Corona-Infizierten beschäftigt sind.

Acht Corona-Infizierte in Bayern

Nach aktuellem Stand (01. Feburar, 19:00 Uhr) sind bisher acht Corona-Fälle in Bayern bekannt. Am Freitagmittag (31. Januar) war der sechste Fall im Landkreis Traunstein bekannt gegeben worden. Hierbei handelt es sich um einen Sechsjährigen. Am Freitagabend (31. Januar) teilte das Gesundheitsministerium den siebten Corona-Fall mit. Ein 52-Jähriger, der in Fürstenfeldbruck wohnhaft und ebenso ein Mitarbeiter der Firma aus dem Landkreis Starnberg ist.

Aktueller Stand der Testaktion der Firma Webasto: 139 negative und zwei positive Ergebnisse

In der Firma Webasto im Landkreis Starnberg fanden von Mittwoch (29. Januar) bis Freitag (31. Januar) eine Testaktion für alle Mitarbeiter statt. Davon liegen nun 139 negative Ergebnisse und 2 positive Ergebnisse vor. Die positiven Befunde stammen von dem Mann aus München und dem Mann aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck.


UPDATE (Samstag, 01. Februar / 12:50 Uhr):

Infizierter 52-Jährige befindet sich im gesundheitlichen, stabilen Zustand

Das bayerische Gesundheitsministerium berichtete am Samstag (01. Februar) über den aktuellen Entwicklungsstand des Coronavirus in Bayern. Gestern Abend (31. Januar) wurde der siebte Corona-Fall in Bayern bekannt gegeben. Bei dem Infizierten handelt es sich um einen 52-Jährigen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, der sich aktuell neben vier weiteren Corona-Patienten, in einem gesundheitlichen, stabilen Zustand in der München Klinik Schwabing befindet. Alle Infizierte sind Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg.

Von Mittwoch (29. Januar) bis Freitag (31. Januar) fanden Testaktionen für alle Mitarbeiter der Firma Webasto statt. Von aktuell 128 bekannten Ergebnissen sind 127 negativ ausgefallen. Der positive Befund stammte vom 52-Jährigen, der im Landkreis Fürstenfeldbruck wohnhaft ist.

Infizierter Sechsjähriger und Vater befinden sich ebenso im stabilen Zustand 

Der sechste Fall wurde am Freitagmittag (31. Januar) bestätigt. Hierbei handelt es sich um das Kind (6) eines Mannes aus dem Landkreis Traunstein, dessen positiver Befund die Ärzte am späten Donnnerstagabend (30. Januar) feststellten. Die Klinik (Trostberg) gab heute am Samstag (01. Februar) an, dass sich Vater und Kind derzeit im gesundheitlichen, stabilen Zustand befinden.


UPDATE (Freitag, 31. Januar / 21:05 Uhr):

Mann aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck infiziert

Die bayerischen Behörden teilten am Freitagabend den siebten Coronavirus-Fall im Freistaat mit. Es handelt sich dabei um einen Mann, der im Landkreis Fürstenfeldbruck wohnhaft ist. Er ist ebenso Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der auch die fünf zuerst bekannt gewordenen Coronavirus-Infizierten beschäftigt sind.

127 Testergebnisse negativ

Im Landkreis Starnberg fand seit Mittwoch eine Testaktion für Mitarbeiter der betroffenen Firma statt. Von 128 jetzt derzeit vorliegenden Ergebnissen waren 127 negativ. Weitere Einzelheiten sollen am Samstag veröffentlicht werden.


UPDATE (Freitag, 31. Januar / 14:10 Uhr):

Das bayerische Gesundheitsministerium informierte am Freitagmittag (31. Januar) über die aktuelle Entwicklung zum Coronavirus in Bayern. Hierbei wurde mitgeteilt, dass nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ein weiterer Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt wurde. Es handelt sich um ein Kind des Mannes aus dem Landkreis Traunstein, dessen positiver Befund am späten Donnerstagabend bekannt geworden war. Damit gibt es insgesamt sechs Coronavirus-Fälle in Bayern. Erstmals in ein Kind von dem neuartigen Virus betroffen. Alle Infizierten befinden sich nach Ärzte-Angaben derzeit in einem stabilen gesundheitlichen Zustand.

Test bei weiteren Mitarbeitern der Firma Webasto

Die Tests von weiteren Personen, die ebenfalls bei der Firma Webasto arbeiten, brachten bis zum Freitagmittag (12.00 Uhr) keinen weiteren positiven Befund. Weitere Einzelheiten will das bayerische Gesundheitsministerium im Laufe des Freitagabends mitteilen.


UPDATE (Freitag, 31. Januar / 10:30 Uhr):

Vorsorgemaßnahmen der Universität Bayreuth

Die Universität Bayreuth hat aufgrund des Coronavirus selbst Maßnahmen getroffen, die der Vorsorge dienen sollen. Darüber berichtete zuerst BR24. So wird es von Uni-Mitarbeitern derzeit keine Dienstreisen nach China geben. Die Hochschulleitung rät zudem ihren rund 500 chinesischen Studierenden ab, aktuell in die Heimat zu reisen. Unterdessen wurden auf die Uni-Gelände die Hygienemaßnahmen ausgeweitet - auch in Bezug auf die anlaufende Grippewelle. So werden in den Toiletten der Universität zusätzliche Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt.

Fast in Echtzeit: Interaktive Karte zeigt die Ausbreitung des Coronavirus

Unterdessen zeigt eine andere Universität die aktuelle Ausbreitung des Coronavirus. Wissenschafter der Johns Hopkins University (Baltimore / USA) haben eine interaktive Karte veröffentlicht, die die aktuelle weltweite Ausbreitung, die Summe der infizierten Personen und am Virus gestorbenen Menschen zeigt. Die sich aktualisierenden Grafiken werden durch verschiedene, weltweite Quellen - unter anderem aus den USA und China - gefüttert.

 


UPDATE (Donnerstag, 30. Januar / 22:45 Uhr):

Fünfter Coronavirus-Fall in Bayern

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am späten Donnerstagabend einen fünften Coronavirus-Fall bestätigt. Es handelt sich dabei ebenso um einen Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der auch die vier bislang bekannten Fälle beschäftigt sind. Der nun fünfte Infizierte ist im Landkreis Traunstein wohnhaft. Einzelheiten wollen die Behörden am Freitag (31. Januar) mitteilen.

WHO verhängt den Gesundheitsnotstand

Unterdessen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) - in Vertretung des Generalsekretärs und eines Expertengremiums, welches ihm beratend zur Seite steht - den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Grund ist die zunehmende Verbreitung des neuartigen Coronavirus. Durch diese Maßnahme können nun strengere Regeln und Maßnahmen vollzogen werden, um die Ausbreitung einzudämmen. Laut WHO ist die Sorge groß, dass sich das Virus in Staaten ausbreiten könnte, in denen keine umfassende Gesundheitsversorgung vorherrschend ist. Bislang starben an dem Virus 170 Menschen. Mehr als 8.000 sind infiziert.

Was bedeutet die Notstandslage?

Die WHO ruft eine derartige Notlage aus, wenn Krankheiten drohen, sich über mehrere Staaten auszubreiten. Dieses Ereignis soll demnach weiterhin koordinierte Gegenmaßnahmen erfordern, um so auf die ernste und unerwartete Lage reagieren zu könne. Ehemalige Beispiele hierfür sind die Erkrankungen durch SARS oder H5N1. Durch diese jetzt getätigte Maßnahme können mehr finanzielle Mittel oder andere Ressourcen (zum Beispiel: Personal) bereitgestellt werden. Auch können der internationale Handel oder die Reisetätigkeit eingeschränkt werden. Die von der WHO geäußerten Regelungen des Handels sind aber nicht für die Staaten rechtlich bindend.


EILMELDUNG (Donnerstag, 30. Februar / 17:36 Uhr):

Das Bayerische Gesundheitsministerium informierte soeben über die aktuelle Entwicklung zum Coronavirus in Bayern. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) waren alle Testbefunde bis zum Donnerstagnachmittag (30. Januar / 16:00 Uhr) negativ. Damit blieb es bei dem aktuellen Stand, dass sich in Bayern bislang insgesamt vier Menschen mit dem Virus infiziert haben. Wir berichteten! Die Betroffenen befinden sich laut den Behörden in einem klinisch guten Zustand.

 

Negative Testergebnisse von 17 Personen

Bei den vier positiven Fällen handelt es sich um drei Männer und eine Frau. Alle Infizierten sind Beschäftigte der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg in Oberbayern. Die neuen negativen Testergebnisse stammen von 17 Personen, die ebenfalls bei dieser Firma arbeiten. Die Tests der derzeit ermittelten 110 Kontaktpersonen aus der Firma gehen laufend weiter. Weitere Testergebnisse werden voraussichtlich am Freitag vorliegen. Darüber hinaus ermitteln die Gesundheitsämter weiter - zum Beispiel auch nach Kontakten im privaten Umfeld.

 

Häusliche Isolation

Die bisher ermittelten Kontaktpersonen sollen sich laut Pressemeldung selbst häuslich isolieren und sich mit Angaben zu ihrem Gesundheitsstatus fortlaufend beim zuständigen Gesundheitsamt melden.

 

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml unterstrich:

 Das bayerische Gesundheitsministerium hat auch die niedergelassenen Ärzte in Bayern über den Umgang mit Verdachtsfällen bei einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus informiert. Die entsprechenden Schreiben haben wir am gestrigen Mittwoch an die Kassenärztliche Vereinigung und die Bayerische Landesärztekammer geschickt.

 

Laut Huml wurden alle Krankenhäuser in Bayern gebeten, sich auf die Aufnahme von begründeten Verdachtsfällen und Patienten mit einer bestätigten Infektion vorzubereiten. Ferner wird geprüft, in welchem Umfang auch Kapazitäten zur Behandlung von erkrankten und Verdachtspersonen in Krankenhäusern in Südbayern zur Verfügung stehen.

 

Der behandelnde Chefarzt Prof. Dr. Clemens Wendtner von der München Klinik Schwabing betonte:

Die vier Patienten sind weiterhin symptomfrei und in klinisch gutem Zustand. Sie sind bei uns aktuell weiterhin zur klinischen Beobachtung und werden fortlaufend getestet. Mit der Zimmer-Isolierung besteht keine Ansteckungsgefahr für andere Patienten und Besucher in der München Klinik Schwabing.


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Lichtenfels: Klinikum schenkt Mohammed eine neue Zukunft

Der 10-jährige Mohammed wurde im April 2019 von der Hilfsorganisation "Friendensdorf International" Dr. Jörg Harrer, dem Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie am REGIOMED Klinikum Lichtenfels, vorgestellt. Anschließend erklärte sich die Klinikleitung bereit, dem afghanischen Jungen, der unter einer schweren Knochenentzündung litt, zu helfen. Nach seiner umfassenden Behandlungen ist er jetzt auf dem Weg der Genesung.

Mohammed kommt zur Behandlung nach Deutschland

Seit Oktober 2018 klagte Mohammed aufgrund der Entzündung über schlimme Schmerzen in der rechten Hüfte. In der Hoffnung auf Hilfe stellte ihn sein Vater einer Partnerorganisation von "Friedensdorf International" vor. Schnell wurde dabei klar, dass der 10-Jährige zu einer umfassenden Behandlung nach Deutschland muss. Im Klinikum Lichtenfels wurde er dann aufgenommen.

Klinikum Lichtenfels ist auf solche Krankheitsfälle spezialisiert

Dr. Harrer und sein Team behandelten zunächst die Entzündung der Oberschenkelknochen und verlängerten im Anschluss den Knochen kontinuierlich um 1 Millimeter pro Tag. Das Klinikum Lichtenfels ist auf derartige Operationen spezialisiert und auch überregional dafür bekannt. Während der Knochen für rund sechs bis acht Monate ausreifen musste, wurde der Junge liebevoll vom Pflegepersonal der Klinik versorgt.

Ein Traum geht für Mohammed in Erfüllung

Von einem ganz besonderen Erlebnis wird der kleine Patient noch lange zehren: Als ein Rettungshubschrauber auf dem Dach des Klinikums landete, holte ihn Chefarzt Harrer mit dem Rollstuhl aus dem Zimmer und fuhr mit ihm auf das Krankenhausdach. Zum ersten Mal in seinem Leben saß Mohammed kurz darauf in einem Hubschrauber.

Der Junge wird in seiner Heimat bereits sehnlichst erwartet

Der Junge wird nun noch einige Monate in der Heim- und Pflegeeinrichtung, dem Friedensdorf in Oberhausen (NRW), verbringen, bis er nächstes Jahr wieder zu seiner Familie zurückkehren kann, die ihn sehnlichst erwartet.

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Landkreis Bamberg: Sperrgebiet wegen Blauzungenkrankheit

Der südwestliche Teil des Landkreises Bamberg ist ab Dienstag (26. Februar) aufgrund des Ausbruchs der Blauzungenkrankheit in Baden-Württemberg zum offiziellen Sperrgebiet erklärt worden. Von dieser für Menschen ungefährlichen Krankheit sind insbesondere Tierhaltungen mit Rindern, Schafen und Ziegen betroffen. Die Übertragung zwischen den Tieren erfolgt in der Regel über Stechinsekten. Südwestlicher Teil des Landkreises Bamberg betroffen Um die weitere Ausbreitung der Blauzungenkrankheit zu verhindern, wurde um den betroffenen Betrieb in Baden-Württemberg ein Restriktionsgebiet mit einem Radius von 150 Kilometern festgesetzt. In diesem Bereich liegen auch Teile des Landkreises Bamberg sowie angrenzende Landkreise (Haßberge, Schweinfurth, Neustadt a.d. Aisch, Erlange-Höchstadt, Forchheim). Das Sperrgebiet im Landkreis Bamberg umfasst folgende Gemeinden:
  • Burgebrach
  • Burgwindheim
  • Ebrach
  • Frensdorf
  • Lisberg
  • Pommersfelden
  • Priesendorf
  • Schlüsselfeld
  • Stegaurach
  • Walsdorf
sowie die gemeindefreien Gebiete:
  • Ebracher Forst
  • Koppenwinder Forst
  • Lindach
  • Steinachsrangen
  • Winkelhofer Forst
Regeln innerhalb des betroffenen Gebietes Innerhalb des Restriktionsgebiets gelten ab sofort einige tierseuchenrechtliche Beschränkungen, die das Ziel haben, die Tiererkrankung einzudämmen. Wer z.B. im Restriktionsgebiet Wiederkäuer, insbesondere Rinder, Schafe, Ziegen oder Wildwiederkäuer in Gehegen hält, hat dies, sofern die Tiere nicht bereits registriert sind, unter Angabe des Standorts der Tiere unverzüglich dem Veterinäramt des Landratsamtes Bamberg zu melden. Verdacht auf Krankheit muss sofort gemeldet werden Der Tierhalter hat bereits bei Verdacht auf Blauzungenkrankheit in seinem Bestand einen Tierarzt hinzuzuziehen und diesen Verdacht beim Veterinäramt des Landratsamts Bamberg unverzüglich zu melden. Für Menschen ist die Blauzungenkrankheit ungefährlich Für Menschen ist diese Tierkrankheit nicht ansteckend. Fleisch und Milchprodukte können gefahrlos verwendet werden. Tierhaltern empfänglicher Arten, insbesondere von kleinen Wiederkäuern, wird geraten, ihre Tiere baldmöglichst impfen zu lassen.
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Hochfranken: Neue Selbsthilfegruppe für RLS-Patienten gegründet

Das RLS-Syndrom, auch genannt Restless-Legs-Syndrom, äußert sich in „Zappelbeinen“ und Ruhelosigkeit. Die Probleme der Betroffenen kommen vor allem nachts: Menschen mit einem Restless-Legs-Syndrom im Osten Oberfrankens können sich jetzt aber immerhin mit Leidensgenossen austauschen! Seit Anfang März gibt es für die Landkreise Hof und Wunsiedel unter dem Dach der RLS e.V. eine Selbsthilfegruppe, die sich am 17. März 2018 um 14:00 Uhr im Kurzentrum Weißenstadt am See erstmalig trifft. Anmeldungen sind für RLS-Betroffene oder Angehörige noch möglich: Hier klicken! 

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Oberfranken: Große Grippe-Welle bleibt vorerst aus

Oberfranken bleibt in diesem Winter bislang weitestgehend von der jährlichen Grippewelle verschont. Das geht aus Zahlen des Bayerischen Gesundheitsministeriums hervor. Demnach gab es im Regierungsbezirk von Anfang Oktober bis Ende Dezember 2017 lediglich 14 Influenza-Fälle gegeben.

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Dreister Diebstahl in Wunsiedel: Blutzuckermessgerät gestohlen

Ein wirklich dreister Diebstahl ereignete sich auf dem Brunnenfest in Wunsiedel am späten Samstagabend (24. Juni). Ein 19-jähriger Diabetiker wurden sein Blutzuckermessgerät und seine Insulinpumpensteuerung augenscheinlich gestohlen. Der junge Mann ist auf diese Utensilien angewiesen.

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Hasenpest in Bayreuth: Infizierter Feldhase aufgefunden

Bei einem verendeten Feldhasen, welcher in der Nähe des Golfplatzes im Bayreuther Stadtteil Laineck aufgefunden wurde, hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) eine Infektion mit der Tularämie, der sogenannten Hasenpest, festgestellt. Bei dieser bakteriellen Erkrankung handelt es sich um eine Infektion, die auch auf den Menschen übertragbar ist.

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Oberfranken: Bislang zwei Grippe-Tote in der Saison 2016/2017

Die Zahl der Grippe-Fälle in Bayern ist erneut deutlich gestiegen. Darauf hat die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml am Freitag (10. Februar) hingewiesen. Insgesamt gab es in Bayern in der laufenden Grippe-Saison schon mehr als 7.900 Erkrankungen. Huml rät insbesondere älteren Menschen ab 60 Jahren sowie Schwangeren und chronisch Kranken, sich gegen Grippe impfen zu lassen.

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Bayreuth: Grippewelle beginnt diesmal besonders früh

Die Zahl der Patienten, die an Influenza erkrankt sind und sich an die Klinikum Bayreuth wenden, nimmt zu. Seit November hat das Bayreuther Krankenhaus 81 Patienten behandelt. Täglich kommen bis zu zehn neue Fälle dazu. Insbesondere seit Weihnachten ist ein spürbarer Anstieg zu beobachten.

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Arzberg: Autofahrer (63) verstirbt während der Fahrt

Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es am Dienstagnachmittag (13. September) in der Arzberger Röthenbacher Straße, Ecke Hafner-Stöhr-Straße. Der dortige Hausbesitzer teilte gegen 16:45 Uhr bei der Polizei mit, dass ein Pkw gegen sein geparktes Auto und die Garage gefahren ist.

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Unter- und Oberfranken: Neue Behandlungsmöglichkeit für den Grünen Star

Der Grüne Star ist eine Augenkrankheit, bei der der Augeninnendruck ansteigt. Sie ist heimtückisch, denn sie entwickelt sich langsam und unbemerkt. Die Patienten verspüren lange Zeit keine Symptome. Gleichwohl kommt es zu Durchblutungsstörungen der Netzhaut und Schäden am Sehnerv, die ohne Behandlung immer weiter fortschreiten. Erst im fortgeschrittenen Stadium bemerken die Patienten Gesichtsfeldeinschränkungen. Unbehandelt führt die Krankheit zur Erblindung.

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