Tag Archiv: Kriminalstatistik

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Kriminalstatistik 2020: „Naila und Umgebung lässt es sich (…) sicher leben“

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Naila wurden im vergangenen Jahr 1.631 Straftaten registriert. Damit ist im Jahr 2020 ein Rückgang der Straftaten um 6,5 Prozent zu verzeichnen. Dies bedeutet, dass 113 Straftaten weniger aufzunehmen waren. Dienststellenleiter, Klaus Bernhardt, betonte im Zusammenhang dieser positiven Entwicklung, dass es sich in Naila und Umgebung nicht nur sehr gut, sondern auch sicher leben lässt. Weiterlesen

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Oberfränkische Kriminalstatistik 2020: Zahl der Straftaten im letzten Jahr leicht gestiegen

Die Zahl der registrierten Straftaten ist im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 leicht gestiegen. Dies teilte das Polizeipräsidium Oberfranken am Montag (08. März) mit. Laut Polizei wird der Anstieg vor allem mit der intensive Kontrolltätigkeit der begründet. Auch die Aufklärungsquote stieg im Vergleich zum Vorjahr. Die Quote ist nach wie vor die höchste aller bayerischen Polizeipräsidien.

Gesamtbetrachtung für 2020

Leichtes Straftaten-Plus im Vergleich zu 2019

In Oberfranken wurden im vergangenen Jahr insgesamt 50.805 Straftaten registriert. Damit verzeichnete man in 2020 ein Anstieg der Straftaten um 2,7 Prozent im Vergleich zu 2019. Die Entwicklung der Gesamtstraftaten wird laut dem Polizeipräsidium nach wie vor in einem gewissem Umfang durch Delikte nach dem Aufenthalts-, Asyl- / Freizügigkeitsgesetz beeinflusst. Hier insbesondere in den Grenzregionen, aber auch in Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften.

Beste Aufklärungsquote in Bayern

Ohne die ausländerrechtlichen Fälle stiegen laut Polizei die Straftaten im Jahr 2020 auf 48.390. Dies war ein Plus von 3,9 Prozent. Die Aufklärungsquote bei den Straftaten insgesamt stieg im Vergleich zu 2019 um 0,9 Prozentpunkte auf 74,7 Prozent. Oberfranken liegt mit dieser Aufklärungsquote deutlich über dem bayernweiten Durchschnitt von 68,1 Prozent. Zu den in Oberfranken 37.950 aufgeklärten Fällen ermittelte die Polizei 25.604 Tatverdächtige.

Bei den Straftaten ohne Verstöße nach dem Aufenthalts-, Asyl- / Freizügigkeitsgesetz stieg die oberfränkische Aufklärungsquote um + 1,3 Prozentpunkte auf 73,5 Prozent. Die Polizei in Oberfranken festigte damit ihren Spitzenplatz innerhalb Bayerns. Der landesweite Durchschnitt betrug hier 66,4 Prozent. 

Schadenssumme von fast 83 Millionen Euro bilanziert

Bei allen registrierten Straftaten in Oberfranken im Jahr 2020 kam es zu einer Gesamtschadenssumme von rund 82,7 Millionen Euro. Davon betrug der Beute-/Vermögensschaden rund 69,5 Millionen Euro und der Sachschaden circa 13,2 Millionen Euro.

Kreisfreie Städte: Deutlicher Anstieg der Straftaten in Hof

In den kreisfreien Städten Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof registrierte die Polizei 2020 insgesamt 19.958 Straftaten. Ein Rückgang der Straftaten bilanzierte man in Bamberg, Bayreuth und Coburg. In Hof stieg die Zahl im zweistelligen Prozent-Bereich. (blaue Grafik)

Bei den bereinigten Zahlen (ohne Delikte nach dem Aufenthalts-, Asyl- / Freizügigkeitsgesetz) (graue Grafik) kam es in Bayreuth und Coburg zu Rückgängen bei den Fallzahlen. In Bamberg und Hof registrierte man eine Steigerung. Der Anstieg im Bereich Hof begründete man damit, dass die Grenzregion ein Schwerpunkt polizeilicher Kontroll-und Fahndungstätigkeit war und ist.


AQ: Aufklärungsquote / HZ: Häufigkeitszahl (Verhältnis bekannt gewordener Straftaten pro 100.000 Einwohner)
AQ: Aufklärungsquote / HZ: Häufigkeitszahl (Verhältnis bekannt gewordener Straftaten pro 100.000 Einwohner)

Deutlicher Rückgang der Straftaten in vier Landkreisen

Bei den Landkreisen in Oberfranken zeichnete sich 2020 sich eine unterschiedliche Entwicklung ab. In den Landkreisen Bamberg, Coburg, Kulmbach und Lichtenfels konnte teils ein deutlicher Rückgang der Straftaten (Gesamtheit und bereinigt) bilanziert werden. So verringerten sich die Delikte im Landkreis Coburg deutlich um 272 auf 2.653 - ein Minus von 9,3 Prozent.

Deutlicher Anstieg der Straftaten im Landkreis Bayreuth

Ein Anstieg der Straftatenzahlen vermeldete die Polizei für 2020 in den Landkreisen Bayreuth, Forchheim, Hof, Kronach und Wunsiedel. Die Erhöhung der Fallzahlen war unter anderem zurückzuführen auf zum Teil größere Straftatenserien oder intensive Kontroll- und Fahndungstätigkeiten der Polizei. Hierbei stach der Landkreis Bayreuth mit einer Steigerung der Straftaten um 571 Fälle auf 3.386 Straftaten heraus. Dies war ein Plus von 20,3 Prozent.

 

Entwicklung einzelner Straftaten-Bereiche

Wie die Polizei mitteilte, konnten 2020 insbesondere in den Deliktsbereichen Diebstahlskriminalität, Straßenkriminalität, Callcenter-Betrug und Kriminalität im Kontext der Zuwanderung und und Häusliche Gewalt Rückgänge der Fallzahlen verzeichnet werden. Insbesondere in den Segmenten Rauschgiftkriminalität, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, Computerkriminalität und Wohnungseinbruchdiebstahl und Gewaltdelikte wurde ein Anstieg der Fallzahlen registriert. Beispiele:

Rückgang bei: Diebstahl

Mit insgesamt 10.321 Diebstahlsdelikten im Jahr 2020 wurde ein Rückgang zum Vorjahr um 106 Fälle verzeichnet. Dies stellte einen neuen 15-Jahres-Tiefstand dar. 934 aller Diebstahlsdelikte blieben im Versuchsstadium.

Rückgang  bei: Straßenkriminalität

Straßenkriminalität beschreibt Straftaten verschiedener Deliktsbereiche im öffentlichen Raum. Darunter werden z. B. Raubdelikte, Sachbeschädigungen oder Kfz-Diebstähle gezählt. Im Jahr 2020 stellte die Polizei ein Rückgang von 105 Fällen auf 7.260 Fälle fest, ein Minus von 1,4 Prozent.

Rückgang bei: Callcenter-Betrug

Im Bereich des Callcenter-Betruges wurde 2020 ein Rückgang um 108 Fälle auf 1.366 Taten verzeichnet. Die entscheidende Zahl der vollendeten Delikte betrug 109, 18 Fälle weniger als im Jahr 2019.

Steigerung bei: Sexualdelikte

Im Jahr 2020 stellte man eine Erhöhung der Delikte auf 936 Fälle fest. Dies war ein Plus von 15,1 Prozent. Bayernweit stieg die Anzahl der Fälle sogar um 23,7 Prozent.

Steigerung bei: Wohnungseinbruchdiebstahl

In Oberfranken bilanzierte die Polizei 2020 einen Anstieg um 98 Fälle auf 312 Straftaten. Dies entsprach einem Plus von 45,8 Prozent. Bayernweit sank die Anzahl der Fälle um 3,7 Prozent.

Steigerung bei: Gewaltkriminalität

Im Jahr 2020 wurden oberfrankenweit 1.636 Gewaltdelikte registriert. Das stellte einen leichten Anstieg um 1,2 Prozent dar. Unter Gewaltkriminalität werden Straftaten aus verschiedenen Bereichen zusammengefasst, die eine besondere Gewaltbereitschaft der Täter erkennen lassen. Darunter fallen unter anderem Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Raubdelikte und gefährliche und schwere Körperverletzung.

 

Fazit der Polizei

In Oberfranken lässt es sich nicht nur sehr gut, sondern auch sicher leben.

 

 

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Studie zu Sexualdelikten: Bamberg, Bayreuth & Coburg angeblich unsichere Städte

Riesenwirbel herrscht aktuell um eine Studie des Nachrichtenmagazins „Focus“ zur Sicherheit in deutschen Städten. In dieser wurden 401 kreisfreie Städte und Kreise in Deutschland unter die Lupe genommen. In der Kategorie „Sexualdelikte“ sollen laut den Ergebnissen Bamberg, Bayreuth und Coburg zu den unsichersten Städten in Deutschland zählen. 

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Landkreis Bamberg: Zahl der Straftaten im Jahr 2017 um fast 9 Prozent angestiegen

Die Zahl der Straftaten hat sich im Landkreis Bamberg im Jahr 2017 auf 4.045 Fälle erhöht. Dies bedeutete ein Plus von 8,7 Prozent zum Vorjahr. 2016 wurden 3.722 Straftaten bilanziert. Die Aufklärungsquote sank von 72,1 Prozent auf 67,7 Prozent.

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Oberfranken: Anstieg der Straftaten im Jahr 2016

Am Donnerstag (16. März) wurde die Kriminalstatistik 2016 für Oberfranken vorgestellt. Auch für das Jahr 2016 kann in Oberfranken wiederholt eine gute Sicherheitsbilanz gezogen werden. Die große Anzahl ausländerrechtlicher Straftaten wirkte sich regional unterschiedlich stark auf die Kriminalstatistik aus. Ohne Berücksichtigung dieser Verstöße ist die Aufklärungsquote mit 73,8 Prozent in Oberfranken weiter gestiegen und nimmt im bayernweiten Vergleich den ersten Platz ein.

Mehr Straftaten in Oberfranken

In Oberfranken wurden im vergangenen Jahr insgesamt 53.526 Straftaten registriert. Nach einem leichten Anstieg der Fallzahlen der Straftaten in 2015  (+ 1,9 Prozent) wurde auch für 2016 eine Erhöhung um 3,8 Prozent festgestellt. Die Entwicklung der Gesamtstraftaten wird nach wie vor durch den Anstieg der Straftaten nach dem Aufenthalts-, Asyl- und Freizügigkeitsgesetz, insbesondere in den Grenzregionen, aber vermehrt auch in Polizeipräsidien mit Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften beeinflusst.

Rückgang der Straftaten in den Landkreisen Bamberg, Bayreuth, Forchheim, Hof und Wunsiedel

  • Im Bamberger Landkreis sank die Anzahl der Straftaten um 5,3 Prozent: -207 Fälle auf 3.722
  • Im Landkreis Bayreuth sanken die Straftaten um -1,1 Prozent. Das ist ein Rückgang von 35 Fällen, auf 3.107
  • Im Forchheimer Landkreis wurde ein Rückgang um 148 Straftaten (- 4,0 Prozent) auf 3.515 zu verzeichnet
  • Im Landkreis Hof waren es mit 4.597 Fällen, 789 Straftaten (- 14,6 Prozent) weniger als im Jahr 2015
  • Im Landkreis Wunsiedel verringerte sich die Anzahl der Fälle um 487 (- 11,2 Prozent) auf 3.878

Steigerung der Straftaten in den Landkreisen Kulmbach, Lichtenfels, Coburg und Kronach

  • Im Kulmbacher Landkreis stieg die Anzahl der Fälle von 1.134 Fällen auf 3.819 Fällen (+42,2 Prozent)
  • Im Lichtenfelser Landkreis erhöhten sich die Straftaten um 163 Fälle (+ 5,5 Prozent) auf 3.103
  • Im Landkreis Coburg stiegen die Delikte um 6,5 Prozent auf 3.295
  • Im Landkreis Kronach gab es ein Plus von 27 Fällen zum Vorjahr (+ 1,1 Prozent) auf 2.560

Im Jahr 2016 konnten bei folgenden Deliktsbereichen ein Rückgang der Fallzahlen verzeichnet werden:

  • Diebstahlsdelikte: - 0,4 Prozent
  • Straßenkriminalität: 0,0 Prozent
  • Wohnungseinbruchsdelikte: - 4,7 Prozent
  • Politisch motivierte Straftaten: -0,6 Prozent

Im Jahr 2016 konnte bei folgenden Delikten eine Steigerung der Fallzahlen verzeichnet werden:

  • Straftaten gegen das Leben: +24,7 Prozent
  • Gewaltkriminalität: +13,6 Prozent
  • Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung: +0,2 Prozent
  • Sonstige Straftaten gem. StGB: +3,8 Prozent
  • Rauschgiftdelikte: +26,7 Prozent
  • Anstieg der Straftaten durch Zuwanderer: +25,4 Prozent
  • Reichsbürger: Anstieg auf 379 Verdachtsfälle
Aktuell-Bericht vom Donnerstag, 16. März 2017
Bayreuth: Mehr Straftaten in Oberfranken

Kriminalstatistik Bayern 2014: Weniger Gewalt, Mehr Drogen und Einbrüche

Innenminister Joachim Herrmann hat heute in München die bayerische Kriminalstatistik für das Jahr 2014 vorgestellt. Demnach ist Bayern weiterhin das sicherste Bundesland: Das Straftatenrisiko ist zwar ganz leicht gestiegen, mit 5.164 Straftaten pro 100.000 Einwohner ist es aber weiterhin bundesweit das geringste. Auch die Aufklärungsquote dürfte mit 64,4 Prozent wieder eine der höchsten in Deutschland sein. Weiterlesen

Kriminalstatistik 2013: Weniger Straftaten – Mehr Fälle aufgeklärt

Wir leben immer sicherer hier in Oberfranken! Das ist das Ergebnis der Kriminalstatistik für das Jahr 2013, die am heutigen Freitag (14.03.2014) im Polizeipräsidium Oberfranken präsentiert wurde. Nach dieser Statistik hat die Anzahl der registrierten Straftaten 2013 abgenommen! Und noch eine gute Nachricht: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Fälle, die aufgeklärt werden konnten, auf 71,1 Prozent an. Die oberfränkischen Polizisten liegen damit im bayernweiten Vergleich auf Platz Eins! Mehr dazu ab 18:00 Uhr in “Oberfranken Aktuell“.   Die oberfränkische Kriminalstatistik 2013 als pdf-Download (0,3 MB) zum Download Die ergänzenden Grafiken zur oberfränkischen Kriminalstatistik 2013 als pdf-Download (3,4 MB) zum Download  


Kriminalitätsstatistik Oberfranken 2012: Straftaten sinken leicht

Im Polizeipräsidium Oberfranken in Bayreuth wurde am Freitagvormittag die Kriminalstatistik für 2012 vorgestellt. Im Regierungsbezirk wurden letztes Jahr 51.263 Straftaten registriert. Das entspricht einem Rückgang von 0,5 Prozent. Dabei betrug die Aufklärungsquote 69,8 Prozent. Sie verblieb somit auf dem Vorjahresniveau. Oberfranken behielt bayernweit die Spitzenposition in Sachen Aufklärung. Mehr zu der Polizei-Bilanz ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.