Tag Archiv: Kriminelle

Nach Flucht aus Weißenstädter Heim: Jugendliche in Wunsiedel verhaftet

Die zwei jungen Männer, die am Wochenende (23./24. März) aus einer Einrichtung für kriminelle Jugendliche in Franken bei Weißenstadt (Landkreis Wunsiedel) mit einem geklauten Auto ausgerissen waren, sind wieder aufgetaucht. Dank eines Hinweises aus der Bevölkerung fand sie die Polizei im Wald bei Stemmasgrün.

Mit geklautem Auto geflohen

Wie berichtet, waren der 16- und 17-Jährige mit dem orangefarbenen Suzuki Splash einer ihrer Erzieherinnen vor wenigen Tagen aus der Betreuungsstätte geflohen. Gefunden haben die Beamten die Beiden nun in einem Waldstück in der Nähe des Wunsiedler Ortsteils Stemmasgrün. Von dem gestohlenen orangefarbenen Suzuki fehlt bislang noch jede Spur.

Suche nach dem orangenen Suzuki

Der Wagen soll laut Angaben der Jugendlichen mit einem technischen Defekt stehen geblieben sein. Wo ist ein solches Auto aufgefallen? Hinweise nimmt die Wunsiedler Polizei unter der Telefonnummer 09232 / 99470 entgegen.

Jugendliche sitzen derzeit in Haft

Der 16- und der 17-Jährige wurden mittlerweile dem Richter des Amtsgerichts Wunsiedel vorgeführt. Dieser ordnete eine Unterbringung in Justizvollzugsanstalten an.

© Bundespolizei

Weißenstadt: Jugendliche auf der Flucht

Die Polizei in Wunsiedel fahndet nach zwei kriminellen Jugendlichen. Die beiden, 16 und 17 Jahre alten jungen Männer sind am Wochenende aus einer Einrichtung für kriminelle Jugendliche in Franken bei Weißenstadt entflohen. Dabei haben sie auch den Autoschlüssel einer Erzieherin mitgehen lassen. Nun sucht die Polizei nach einem orangefarbenen Suzuki Splash mit Wunsiedler Kennzeichen.

Die Polizei hat auch nähere Angaben zu den gesuchten Personen gemacht.

Die beiden jungen Männer sind zwischen 1,75 Meter  und 1,80 Meter groß, sind schlank und haben braune Haare. Einer der Jugendlichen könnte mit einem schwarzen Kapuzenpullover der Marke „The North Face“, einer schwarzen „Nike“ – Jogginghose und braunen Boots der Marke „Tom Tailer“ mit blauen Schnürsenkeln und blau gestepptem Schaft bekleidet sein.

Hinweise erbittet die Polizei in Wunsiedel unter Telefon 09232 / 99 47 – 0

 

 

Oberfranken: Falsche Microsoft-Mitarbeiter treiben ihr Unwesen

Die oberfränkische Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche. Englischsprechende Kriminelle rufen mit ausländischer Vorwahl ahnungslose Bürger in der Region an und täuschen am Telefon vor, für die Firma Microsoft tätig zu seien. Unter dem Vorwand Probleme auf dem Computer festgestellt zu haben, drängen die Täter darauf ein Programm herunterzuladen. Lassen sich die Computernutzer darauf ein, gelingt es den Betrügern Kontrolle über den Rechner zu erlangen. Anschließend verursachen sie unterschiedliche Fehlermeldungen am Gerät des Opfers. Als Grund dafür behaupten die Betrüger beispielsweise, dass Lizenzen abgelaufen seien. Ziel ist es, die Angerufenen weiter zu verunsichern und schließlich zu Zahlungen zu bewegen. Hierfür ist auch die Drohung, den Computer zu sperren keine Seltenheit. Erfahren die Täter dann die Bank- oder Kreditkartendaten haben sie insbesondere über Onlinebanking ungehindert Zugriff auf das Geld ihrer Opfer.

Betrüger schlagen in Coburg zu

So passiert es am vergangenen Wochenende auch einer 37 Jahre alten Coburgerin. Den Betrügern gelingt es den Computer der Frau „fernzusteuern“. Für den vermeintlichen Service fordern sie von der Frau die Zahlung eines geringen Geldbetrages. Nach einem eindringlichen Gespräch lässt sich die Coburgerin auf die Überweisung der kleinen Summe per Kreditkarte und Onlinebanking ein. Danach bemerkt die Frau aber, dass es den Gaunern auch gelungen ist einen dreistelligen Eurobetrag zu transferieren.

 Die Polizei rät:

  • Beenden Sie Telefonanrufe mit ausländischer Ländervorwahl und englischsprechenden vermeintlichen Mitarbeitern der Firma Microsoft sofort. Die Firma nimmt auf diese Weise keinen Kontakt mit Kunden auf.
  • Wurde das Schadprogramm bereits installiert, sollte der Rechner sofort vom Netz getrennt und möglichst durch einen Experten untersucht werden.
  • Bei ungewollten Geldtransaktionen setzen Sie sich umgehend mit Ihrer Bank in Verbindung.
  • Geben Sie niemals unbekannten Personen Bank- oder Kontodaten preis.

 


 

 

Datenklau im Internet: Auch Oberfranken betroffen!

Ein riesiger Datenklau im Internet verunsichert die Menschen in Deutschland und natürlich auch in Oberfranken. Laut den Informationen des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stahlen Cyber-Kriminelle mehrere Millionen Zugangsdaten deutscher Internet-User. Die Behörde sprach am Dienstag (21. Januar) von 16 Millionen E-Mail-Adressen, die betroffen sind. Dies ergaben Analysen der zuständigen Behörden, die automatisierte Computernetzwerke, sogenannte „Bots“, unter die Lupe nahmen. Bei den gehackten Daten geht es um Benutzernamen, Mailadressen und Passwörter, mit denen sich User bei Onlineshops wie Amazon oder bei sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter anmelden. Die Behörden warnen und raten, Passwörter zu tauschen, sicherere Login-Daten zu wählen und aufzupassen, wie und an wen Sie Ihre Daten weitergeben.

 

 

 

 

Tipps für sichere Passwörter:

  • Benutzen Sie keine unsicheren Passwörter wie „123456“, „abc123“, die Tastaturbelegung „qwertz“, Ihr Geburtstag, Hochzeitstag oder Ähnliches
  • Ein sicheres Passwort sollte aus Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und mindestens zwei Sonderzeichen bestehen
  • Passwörter nach einem gewissen Zeitraum immer wieder wechseln
  • Login-Daten nicht an andere Personen weitergeben
  • Passwörter nicht auf dem Rechner speichern
  • gleiche Benutzerdaten nicht für mehrere Online-Dienste verwenden
  • Passwörter nicht im Schreibtisch aufbewahren oder am Monitor kleben haben
  • Eselsbrücken bauen, um sich die Passwörter im Kopf zu merken