Tag Archiv: Kripo

Neustadt bei Coburg: Raubüberfall auf Spielhalle

Raubüberfall in der Nacht in Neustadt bei Coburg. Mit einer Pistole bewaffnet dringt ein maskierter Mann kurz vor drei Uhr in die Spielhalle in der Brunnenstraße ein. Er erbeutet mehrere hundert Euro, die er sich in eine rote Stofftasche mit weißer Aufschrift packen lässt. Danach flüchte er in unbekannte Richtung.

Er wird folgendermaßen beschrieben:

  • Er ist circa 1 Meter 80 groß, etwa 25 Jahre alt und schlank.
  • Er trug eine helle Jacke, einen weißen Kapuzenpullover, eine schwarze Jogginghose mit einem längs verlaufenden weißen Streifen an beiden Seiten und braun-graue Schuhe mit mindestens zwei Streifen und heller Sohle. 
  • Bewaffnet war er mit einer silbernen Faustfeuerwaffe mit schwarzem Griffstück.

Rund 15 Minuten vor dem Überfall, also etwa um viertel vor Drei, hielt sich ein weiterer bislang unbekannter Mann in der Spielhalle auf. Er kommt als wichtiger Zeuge in Betracht und wird gebeten, sich bei der Kripo Coburg zu melden. Dieser Unbekannte ist etwa 20 bis 30 Jahre alt, er trug eine hellbraune Steppjacke mit Kapuze, ein rotes Kapuzenshirt, Jeans und helle Turnschuhe. Er hatte außerdem eine dunkle Stoff- oder Wollmütze auf dem Kopf. Er und weitere mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Kripo Coburg unter der Tel.-Nr. 09561/645-0 in Verbindung zu setzen.

 


 

Klinikum Bayreuth: Einbrecher stehlen Geräte für 45.000 Euro!

Zwei unbekannten Tätern gelang am Samstagabend (1. Februar) das gewaltsame Eindringen in einen verschlossenen Raum des Bayreuther Klinikums in der Preuschwitzer Straße. Die Einbrecher entwendeten medizinische Geräten im Wert von rund 45.000 Euro. Gegen 19:00 Uhr verschafften sie sich einen unberechtigten Zugang zu den Behandlungsräumen im Klinikum und hebelten dort die Türe zu einem Ultraschallraum auf. Vermutlich verließen die Täter das Gebäude über den Ausgang der Kinderklinik in Richtung Parkplatz. Ein Mitarbeiter des Klinikpersonals, der die Täter offensichtlich während der Diebstahlshandlung überraschte, konnte eine Personenbeschreibung zu einem der Männer abgeben.

 

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 185 Zentimeter groß,
  • scheinbares Alter: 50 Jahre,
  • athletisch,
  • schlank,
  • bekleidet mit einer Jeanshose und vermutlich mit einer Jeansjacke.

Zum zweiten Täter liegt derzeit keine Beschreibung vor. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den beiden Personen blieb bislang erfolglos. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Bayreuth.

 

Zur Aufklärung der Tat wird um Mithilfe aus der Bevölkerung gebeten:

  • Wer hat am Samstag, kurz vor 19 Uhr oder danach, im Bereich des Klinikums in der Preuschwitzer Straße zwei männliche Personen beobachtet, auf die die oben genannte Beschreibung zutreffen könnte?
  • Wer hat sonstige verdächtige Beobachtungen gemacht, die in Zusammenhang mit dem Einbruch stehen könnten?

 

Hinweise nimmt die Kripo Bayreuth unter der Tel.-Nr: 0921/506-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Bayreuth: Erneut bewaffneter Raubüberfall auf Supermarkt!

Schon wieder ein Raubüberfall in Bayreuth! Nachdem ein Unbekannter am Donnerstag (9. Januar) eine Supermarktfiliale in der Straße „Am Bauhof“ in der Wagnerstadt überfiel (TVO berichtete), vermeldete die Polizei am Freitag (24. Januar) einen weiteren Überfall. Hierbei entkam am Donnerstagabend (23. Januar) ein Unbekannter mit Bargeld und Zigaretten nach einem Überfall auf einen Supermarkt im Stadtteil Aichig.

Als die Mitarbeiter die Filiale am Abend schließen wollten, tauchte kurz nach 20:00 Uhr plötzlich ein mit einem Schal maskierter Mann auf, der sich offensichtlich unbemerkt in den Geschäftsräumen aufgehalten hatte. Der Unbekannte bedrohte zwei Angestellte mit einem Messer und forderte Bargeld und Zigaretten. Nachdem dem Beutezug, sperrte er die schockierten Angestellten in das Büro und flüchtete in unbekannte Richtung. Den Eingeschlossenen gelang es wenig später sich zu befreien und die Polizei zu verständigen. Die Kripo Bayreuth hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

 

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 170 Zentimeter groß,
  • geschätzte 20 – 25 Jahre alt,
  • schlank,
  • trug ein schmales, braun-schwarzes Lederarmband am linken Handgelenk
  • war mit einer gelb-orangen Kapuzenjacke und engen Blue Jeans bekleidet
  • trug schwarze Halbschuhe und einen Schal, den er über die Nase gezogen hatte
  • führte eine Plastiktüte mit sich

 

Die Kriminalpolizei Bayreuth bittet im Zuge ihrer Ermittlungen um Mithilfe:

  • Wer hat am Donnerstag gegen 20:00 Uhr Beobachtungen im Bereich des Supermarktes in der Kemnather Straße gemacht?
  • Wem ist kurz vor Ladenschluss, gegen 20:00 Uhr, oder danach ein Mann aufgefallen, auf den die Beschreibung passen könnte?
  • Wer kann Hinweise auf die Fluchtrichtung oder den Aufenthaltsort des Täters geben oder sonst Angaben machen, die im Zusammenhang mit dem Überfall stehen könnten?
  • Insbesondere soll sich eine ältere Dame und eine dreiköpfige Familie, die sich kurz vor Ladenschluss in dem Markt aufhielten melden.

 

Hinweise nimmt die Kripo Bayreuth unter der Tel.-Nr. 0921/506-0 entgegen.

 

 


 

 

Lichtenfels: Schockanrufer mit 13.000 Euro auf und davon

Dreiste Betrüger waren am Montagmittag (20. Januar) mit einem Schockanruf in Oberfranken erfolgreich und brachten eine 75-jährige Frau um ihr Erspartes. Für die Regelung eines angeblichen Verkehrsunfalls ihres Enkels, übergab die hilfsbereite Dame aus Lichtenfels einem Unbekannten an der Haustür 13.000 Euro.

 

13.000 Euro an der Tür erbeutet

 

Bei der 75-Jährigen klingelte gegen 12.45 Uhr das Telefon und der Mann am anderen Ende der Leitung behauptete auf russisch, dass ihr Enkel einen Unfall mit einem kleinen Mädchen verursacht habe und für die polizeilichen Maßnahmen ein Geldbetrag in Höhe von 30.000 Euro bezahlt werden müsse. Bis zur Abholung des Geldes hielt ein weiterer, längerer Anruf des Unbekannten die Seniorin davon ab, Kontakt mit Angehörigen aufzunehmen. Kurz nach Beendigung dieses Telefonats, klingelte dann ein unbekannter Mann an der Tür der Seniorin. Diese übergab ihm Bargeld in Höhe von 13.000 Euro, das der Abholer zählte und anschließend damit verschwand. Erst später unterhielt sich die 75-Jährige mit einer Verwandten und war fassungslos, als ihr bewusst wurde, dass ihre Hilfsbereitschaft und Sorge um den Enkel so unverschämt ausgenutzt worden war.

 

Weiterer Betrug scheitert

 

Mit der Behauptung, ihr Sohn zu sein, der nach einem Unfall mit einem Mädchen nun im Krankenhaus liege, versuchte ein Anrufer ebenfalls am Montagmittag (20. Januar) eine 53 Jahre alte Frau aus Kulmbach zu einer Geldzahlung zu überreden. Um das Ganze glaubwürdiger zu machen, übernahm das Gespräch dann ein angeblicher Rechtsanwalt, der die Angerufene davon überzeugen wollte, dass die Krankenhausbehandlung und Anzeige bei der Polizei gegen eine Zahlung von 30.000 Euro erledigt werden könnte. Die 53-Jährige fiel jedoch nicht auf den Trick herein und der Betrugsversuch scheiterte. In den aufgeführten Fällen zeigte es bei den Schockanrufen im Display meist eine Telefonnummer mit der litauischen Vorwahl 00370 an.

 

Beschreibung des Abholers in Lichtenfels

–           zirka 20 bis 25 Jahre alt

–           etwa 165 bis 170 Zentimeter groß

–           schwarze, kurze, glatte Haare

 

Die Kripo Coburg hat die Ermittlungen im Fall Lichtenfels aufgenommen und bittet um Mithilfe:

  • Wer hat am Montag, gegen 13.30 Uhr, eine Person im Bereich der Theodor-Heuss-Straße gesehen, auf die oben genannte Beschreibung passen könnte?
  • Wem sind um die Mittagszeit verdächtige Personen und / oder Fahrzeuge dort aufgefallen?
  • Wer kann sonst Angaben machen, die im Zusammenhang mit dem Trickbetrug stehen könnten?

Hinweise nimmt die Kripo Coburg unter der Tel.-Nr. 096561/645-0 entgegen.

 

 (Foto: Archiv)

 


 

 

Lichtenfels: Drogengeschäft auf Parkplatz – Crystal sichergestellt

Am Mittwoch (15. Januar 2014) beendete die Coburger Kriminalpolizei ein Rauschgiftgeschäft mit einer sichergestellten Menge von insgesamt rund 112 Gramm Crystal. Seitdem sitzen zwei 24 und 30 Jahre alte Männer in Untersuchungshaft. Die Beamten hatten die beiden Bamberger bereits seit längerer Zeit im Visier. Als dann auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants in Lichtenfels ein erneutes Geschäft mit der hochgefährlichen Droge Crystal stattfand, konnte das Duo festgenommen werden. Außerdem stellten die Polizisten auch einen Teleskopschlagstock sicher, den der 24-Jährige einstecken hatte. Bei einer darauf folgenden Wohnungsdurchsuchung entdeckten die Ermittler bei seinem Komplizen weitere 15 Gramm Crystal.

 


 

 

Hof / Bayreuth: Polizei warnt vor erneuten Schockanrufen

Mit der bekannten Masche, dass ein naher Angehöriger einen schweren Unfall verursacht habe und nun dringend mehrere tausend Euros benötigen würde, versuchten dreiste Schockanrufer am Sonntag (5. Januar) und Montag (6. Januar) mehrfach an das Geld unbedarfter Bürger zu gelangen. Zu einer Geldübergabe kam es jedoch in keinem der insgesamt sieben Fälle. Die Kriminalpolizei warnt vor möglichen weiteren Anrufen.

Zwischen 14:00 Uhr und 15:00 Uhr gingen am Sonntag in Hof, Oberkotzau und Rehau drei Anrufe bei Privatpersonen ein. Da die vermeintlichen Opfer den Schwindel allerdings bemerkten und den Anrufern zum Teil sofort mit der Polizei drohten, gaben diese ihr Vorhaben auf. Nach dem Prinzip „neuer Tag, neues Glück“ tischten die Trickbetrüger dann am Montag (6. Januar), zwischen 10:45 Uhr und kurz nach 15:00 Uhr, erneut ihre Märchen auf. Diesmal traf es allerdings vier Personen im Bereich Bayreuth und Thurnau. Auch dort ging den bislang unbekannten Anrufern erfreulicherweise niemand auf den Leim. 

 

Die Oberfränkische Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor möglichen weiteren Anrufen und mahnt zur Vorsicht:

  • Seien Sie skeptisch wenn Sie am Telefon zur Übergabe von größeren Geldbeträgen aufgefordert werden, auch wenn es sich um einen vermeintlichen Angehörigen handelt.
  • Übergeben Sie Geldbeträge niemals an fremde Personen, auch wenn diese angeblich im Auftrag Ihrer Angehörigen zu Ihnen kommen.
  • Rufen Sie im Zweifel die Polizei – in dringenden Fällen auch über Notruf.

 

Sollten Sie am Sonntag (5. Januar) oder Montag (6. Januar) ebenfalls einen solchen Anruf erhalten haben, wenden Sie sich bitte an die Kripo Hof, unter 09281/704-0, an die Kripo Bayreuth, unter 0921/506-0 oder an Ihre örtlich zuständige Polizeidienststelle.

 


 

 

Bluttat in Bayreuth: Polizei nimmt mutmaßlichen Messerstecher fest!

26-Jähriger aus dem Landkreis Bayreuth ermittelt

Am Neujahrsmorgen wurde in der Bayreuther Kanalstraße ein 21-jähriger Mann durch Messerstiche schwer verletzt. (Wir berichteten.) Dem Fachkommissariat der Kripo Bayreuth gelang es dank intensiven Ermittlungen einen dringend Tatverdächtigen zu ermitteln. Der 26 Jahre alte Mann sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Polizei nimmt Verdächtigen in seiner Wohnung fest

Die Ermittler und die Bayreuther Staatsanwaltschaft nahmen kurz nach der Tat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes auf. Hierbei sicherten die Polizeibeamten eine große Anzahl von Spuren am Tatort und begannen noch in der Nacht mit der Vernehmung von Zeugen. Die Bevölkerung wurde um Mithilfe bei der Fahndung nach dem flüchtigen Gewalttäter gebeten. Auch TVO rief die Bevölkerung auf, um das Verbrechen aufzuklären. Nach umfangreichen Ermittlungen sowie Hinweisen aus der Bevölkerung erhärtete sich der Verdacht gegen einen 26 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Bayreuth. Am Donnerstag nahmen ihn Polizeibeamten in seiner Wohnung widerstandslos fest.

Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth wurde der 26-Jährige am Freitagvormittag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Bayreuth vorgeführt. Dieser erließ gegen den Mann einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Der Tatverdächtige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Bayreuth dauern an.

 


 

 

Coburg: Fahndung! – Kripo ermittelt wegen eines Sexualdeliktes

Mit einem Phantombild sucht die Coburger Kripo einen jungen Mann, der eine 29-jährige Frau Anfang August 2013 in sexueller Absicht körperlich anging und später flüchtete. In den Morgenstunden des 4. August – gegen 2:00 Uhr – hatte die Coburgerin mit ihrer Freundin den etwa 25 Jahre alten Mann an dem Brunnen in der Coburger Ketschengasse getroffen. Dieser war kurz zuvor mit einem weiteren Mann und zwei jungen Frauen aus Richtung Markt gekommen. Kurz nach 3:00 Uhr suchten die 29-Jährige, ihre Bekannte und der Unbekannte noch ein Lokal auf. Einige Zeit darauf begaben sich die Coburgerin und ihr Begleiter dann in ihre Wohnung, wo der Mann später zudringlich wurde und die Frau körperlich anging. Als die 29-Jährige schließlich aus ihrer Wohnung zu Nachbarn fliehen konnte, flüchtete der unbekannte Täter.

Die Kripo Coburg ermittelt seitdem wegen eines Sexualdeliktes und erhofft sich nun anhand eines Phantombildes des unbekannten Mannes Hinweise auf dessen Identität.

 

 

Zum Gesuchten liegt folgende Beschreibung vor:

  • zirka 25 Jahre
  • etwa 170 bis 175 Zentimeter groß und schlank
  • schmales Gesicht mit „eckigem“ Kinn
  • dunkle Augen
  • dunkle beziehungsweise sonnengebräunte Haut
  • auffällig weiße Zähne
  • schwarze, seitlich kurz rasierte Haare mit „gegelter Igelfrisur“ am Oberkopf
  • trug zunächst nur schwarze Boxershorts
  • später bekleidet mit schwarzem Tanktop, schwarzer, weite Baggyhose und einem schwarzen, breiten Gürtel mit weißen Streifen

Personen, die den unbekannten Mann kennen und / oder Hinweise auf seinen Aufenthaltsort geben können, setzen sich bitte mit der Kripo Coburg, Telefon-Nr. 09561/645-0, in Verbindung.

 


 

 

Oberfranken: Komplizen von Schockanrufen gestellt – Litauer in Haft

Zwei überregional agierende Täter, die als Geldabholer bei sogenannten Schockanrufen fungierten, konnte die oberfränkische Polizei Ende November ermitteln und nun festnehmen. Die zwei 19 und 20 Jahre alten Litauer, die an 21 derartigen Fällen beteiligt sein sollen, sitzen derzeit in Untersuchungshaft.

Überregionale Betrugsserie

Die beiden Litauer, die einer gut organisierten Tätergruppe angehören, sind bei ihren Taten immer auf die gleiche Weise vorgegangen. Ziel war es, insbesondere älteren Menschen russischer Herkunft das Geld aus der Tasche zu ziehen. Zunächst versuchten Hintermänner aus dem Ausland durch eine geschickte Gesprächsführung am Telefon ihre Opfer in den Glauben zu versetzen, dass sich ein naher Angehöriger in einer vermeintlich ausweglosen finanziellen Notlage befände und dringend einen hohen Geldbetrag benötige. Sobald sich die Angerufenen darauf eingelassen hatten, kamen die Komplizen als Geldabholer ins Spiel. In drei Fällen holten die beiden 19 und 20 Jahre alten Männer kurz nach dem Anruf die vereinbarte Geldsumme an der Haustür der Opfer ab und erbeuteten auf diese Weise einen Betrag von mehreren tausend Euro.

Aufwändige Ermittlungsarbeit führt zur Festnahme

Aufgrund einer umfangreichen Ermittlungsarbeit übernahm die Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums Oberfranken in Bayreuth die Bearbeitung. Mit Hilfe aufwändiger Maßnahmen gelang es, auf die Spur der Litauer zu kommen. Nachdem sich die beiden Geldabholer in der letzten Novemberwoche erneut im Bundesgebiet aufhielten, schlugen die Ermittler zu. So konnten Bundespolizisten unter Federführung der oberfränkischen Kriminalbeamten am 24. November zunächst den 20-Jährigen in Frankfurt/Oder festnehmen, bevor sein Komplize drei Tage später Beamten der Autobahnpolizei Dessau ins Netz ging. Die beiden Männer wurden auf Anordnung der Bayreuther Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der jeweils Untersuchungshaftbefehl erließ. Sie warten nun auf ihre Hauptverhandlung.

 

 


 

 

Bad Staffelstein (Lkr. Lichtenfels): Fahndung nach dreisten Dieben!

Fahndung seit November 2012

Die Kripo Coburg fahndet seit November 2012 nach zwei unbekannten Männern, die in Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels), in mehreren anderen bayerischen Städten sowie in anderen Bundesländern aus Thermalbädern EC-Karten stehlen und damit Geld abheben.

50.000 Euro erbeutet

Die beiden Diebe schlugen am 16. Dezember 2012 in der Therme Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels) zu und hoben mit der EC-Karte ihres Opfer mehrmals Geld ab. Die Ermittlungen ergaben, dass die Betrüger in ganz Deutschland Kreditkarten aus Thermen stehlen und Geld abheben. Hauptsächlich sind Fälle im Großraum Frankfurt, im Bereich Aschaffenburg und Köln-Zollstock bekannt. Die Unbekannten erbeuteten im Laufe eines Jahres über 50.000 Euro.

 

 

Täterbeschreibung

Aus mehreren Bankfilialen liegen den Ermittlern Aufnahmen der Betrüger von Überwachungskameras vor. Die Beamten erhoffen sich insbesondere zu den Bildern des älteren Tatverdächtigen (siehe Fotos) Hinweise aus der Bevölkerung: Der Mann ist etwa 70 Jahre alt und zirka 175 bis 185 Zentimeter groß und kräftig. Er trägt eine Brille und hat auf der rechten Gesichtshälfte zwei hervorstehende, hautfarbene Muttermale.

Hinweise an die Kripo

Die Kriminalpolizei Coburg bittet die Bevölkerung um Mithilfe und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 09561/645-0 entgegen.

 


 

 

Bayreuth: Polizei fahndet nach gestohlenem BMW X5

Am Montagabend (02. Dezember) gegen 20.30 Uhr stellte der Besitzer eines blauen BMW X5 seinen Wagen in der Eckenerstraße im Bayreuther Ortsteil Kreuzstein ab. Als er das Fahrzeug mit dem amtlichen Kennzeichen „BT – EW 60“ am heutigen Mittwochmorgen (04. Dezember) gegen 5.15 Uhr wieder abholen wollte, war es verschwunden. Die Polizei fahndet deshalb nun nach den Autodieben, die unerkannt entkommen konnten. Der Wert des BMWs liegt bei etwa 45.000 Euro.

 

Die Kripo Bayreuth bittet zur Aufklärung des Diebstahls unter 0921 / 506-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat zwischen Montag, 20.30 Uhr und Mittwoch, 5.15 Uhr im Bereich der Eckenerstraße etwas beobachtet?
  • Sind jemandem verdächtige Fahrzeuge oder Personen aufgefallen?
  • Wer hat den blauen BMW X5 mit den Kennzeichen „BT-EW 60“ nach Montagabend noch gesehen?

 


 

 

Scheßlitz (Lkr. Bamberg): Einbruch in Autohaus / Zeugen gesucht!

Am Morgen des heutigen Freitags (29. November) bemerkten Angestellte eines Autohauses in Scheßlitz (Lkr. Bamberg), dass sich Einbrecher in der Nacht Zugang zu dem Gebäudekomplex verschafft hatten. Zwischen 18 Uhr am Donnerstagabend und 6 Uhr am Freitagmorgen brachen die Täter ein Rolltor auf, drangen in das Büro des Autohauses ein und öffneten mit Gewalt den dort befindlichen Tresor. Anschließend flüchteten sie mit dem erbeuteten Inhalt: Mehrere Tausend Euro Bargeld.

Die Kripo Bamberg hat nun die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung unter 0951/9129-491 um Hinweise:

  • Wer hat zwischen Donnerstag, 18 Uhr und Freitag, 6 Uhr in der Straße „Am Steinernen Kreuz“ etwas Ungewöhnliches beobachtet?
  • Hat jemand verdächtige Fahrzeuge und/oder Personen bemerkt?
  • Kann jemand sonstige sachdienliche Hinweise liefern?

 


 

 

Bamberg: 700 Gramm Crystal sichergestellt – 45-Jähriger verhaftet

Schwerer Schlag gegen Rauschgiftkriminalität

Drogenfahndern der Bamberger Kripo ging am Wochenende ein dicker Drogenfisch ins Netz. Die Ermittler zogen über 700 Gramm Crystal aus dem Verkehr. Der 45-jährige Schmuggler aus Bamberg sitzt seit Montag (25. November) in der Domstadt in Untersuchungshaft.

Festnahme bei Schmuggelfahrt nach Tschechien

Eine intensive und sorgfältig geplante Ermittlungsarbeit brachte die Spezialisten des Fachkommissariats für Rauschgiftdelikte auf die Spur des 45-jährigen Mannes. Mit aufwändigen Maßnahmen versuchten die Beamten deshalb den Dealer zu überführen und auf frischer Tat dingfest zu machen. Als sich für Sonntag (24. November) eine erneute Beschaffungsfahrt des Bambergers nach Tschechien abzeichnete, schlugen die Ermittler zu. Am Nachmittag gegen 15:00 Uhr stoppten die Polizisten den Wagen des Schmugglers nach seiner Rückkehr aus Tschechien unweit seines Wohnortes. Die Durchsuchung des Fahrzeuges bestätigte den Verdacht der Polizei. Der 45-Jährige hatte die beachtliche Menge an Betäubungsmitteln in seinem Pkw. Vor Ort klickten die Handschellen.

Belastende Utensilien bei Hausdurchsuchung gefunden

Eine Wohnungsdurchsuchung brachte neben weiteren Rauschgiftutensilien eine erhebliche Bargeldmenge zum Vorschein. Außerdem hatte der Bamberger in seinen Räumen zwei Schreckschusspistolen mit Munition sowie weitere Waffen deponiert.

 

(Foto: Polizei Oberfranken)

 


 

 

Bad Alexandersbad: Tote Babys – Verdacht gegen kirchliche Mitarbeiterin

Im Fall der zwei toten Babys von Bad Alexandersbad (Landkreis Wunsiedel) richtet sich der Verdacht gegen eine kirchliche Mitarbeiterin der Gemeinde. Wie berichtet, war vergangene Woche eine 52 Jahre alte Frau aus Bad Alexandersbad festgenommen worden. Sie steht in Verdacht, die Mutter der beiden toten Babys zu sein. Medienberichten zu Folge soll es sich bei der 52-jährigen Frau um ein Mitglied des örtlichen Kirchenvorstandes handeln. Wir berichten aus Bad Alexandersbad ab 18:00 Uhr in “Oberfranken Aktuell“.

 


 

 

Landkreis Lichtenfels: Polizei fasst Serienbrandstifter!

Die Polizei hat einen mutmaßlichen Serienbrandstifter festgenommen. In einer gemeisamen Aktion der Ermittlungsbehörden aus Nürnberg, Coburg und Altenburg (Thüringen) wurde jetzt ein Mann aus dem Landkreis Lichtenfels festgenommen. Der 59-Jährige gilt als dringend tatverdächtig. Er hat nach Ermittlungen der Polizei offensichtlich seit dem Jahr 2008 Brände gelegt und dabei einen Millionenschaden verursacht. Gegen den gebürtigen Sachsen-Anhalter wurde bereits am Freitag (22. November) haftbefehl erlassen. Am Nachmittag gab es von den Verantwortlichen der Ermittlungskommission „Mühlbach“ eine erste umfassende Presseerklärung. Mehr Infos zu dem Fall ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

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