Tag Archiv: Kroatien

© Erzbistum Bamberg

Erzbistum Bamberg: 30.000 Euro Soforthilfe für die Erdbebenopfer in Kroatien

Das Erzbistum Bamberg spendet 30.000 Euro für die Opfer des verheerenden Erdbebens in Kroatien. Die Spende stammt aus dem eigenen Katastrophenfonds. Dies teilte das Erzbistum am Donnerstag (14. Januar) mit.

Weiterlesen

© Landkreis Lichtenfels

Erdbeben in Kroatien: Hilfe der Feuerwehren aus den Landkreisen Bamberg & Lichtenfels

Am 29. Dezember 2020 ereignete sich in Kroatien ein schweres Erdbeben. Hiervon waren vor allem die ländlichen Gebieten des Landkreises Sisak-Moslavina in Zentral-Kroatien betroffen. Auch Feuerwehrgerätehäuser wurden dabei beschädigt oder zerstört. Nach Rücksprache mit dem kroatischen Feuerwehrverband werden besonders Schutzkleidung für Feuerwehrleute, tragbare Leitern, sowie Beleuchtungsgerät für die örtlichen Feuerwehren gebraucht, um deren Einsatz wieder vollumfänglich zu ermöglichen. Die Landkreise Bamberg und Lichtenfels helfen nun mit und unterstützen die Feuerwehren vor Ort.

Hilfe aus dem Landkreis Bamberg

Der Landkreis Bamberg stellte hierbei eine stattliche Anzahl von Ausrüstungsgegenständen, die nicht mehr benötigt werden, technisch aber in Ordnung sind, bereit. Die Sammelstelle wurde von der Feuerwehr Hallstadt organisiert, den Transport über das Zwischenlager „Nordbayern“ in Hersbruck nach Kroatien übernahm die Feuerwehr Hirschaid.

Hilfe aus dem Landkreis Lichtenfels

Auch die Freiwillige Feuerwehr Lichtenfels unterstützt die Feuerwehren in Kroatien bei der Bewältigung der Erdbeben-Katastrophe. Am Sonntagmorgen (10. Januar) brachen zwei Feuerwehr-Kameraden aus dem Landkreis Lichtenfels mit einem Logistikfahrzeug auf, um gemeinsam mit anderen Bayerischen Feuerwehren Hilfe im Krisengebiet zu leisten.


© Landkreis Bamberg
© Landkreis Lichtenfels

22 bayerische Fahrzeuge mit 15.000 Teilen unterwegs nach Kroatien

Der insgesamt 22 Fahrzeuge umfassender Transportkonvoi aus Bayern startete am Montagmorgen vom Zwischenlager "Südbayern" in Rosenheim in Richtung der kroatischen Stadt Sisak. Rund 300 Freiwillige Feuerwehren und Kommunen beteiligten sich an den Ausrüstungs- und Gerätespenden. Rund 15.000 Einzelteile werden nun in die Krisenregion gebracht.

A9 / Berg (Lkr. Hof): Bus-Pannenserie – Reisegruppe beschließt Heimreise

Viel Pech hatte am Montag eine Reisegruppe aus Niedersachsen auf ihrem Weg nach Kroatien. Ein defekter Bus, unbeachtete Lenk- und Ruhezeiten, sowie ein alkoholisierter Fahrer sorgten dafür, dass der Reisegruppe die Lust auf Urlaub vergangen war. Sie beschlossen, wieder in ihre Heimat umzukehren.

Technischer Defekt am Reisebus

Gegen 1.30 Uhr war ein Reisebus mit 70 Schüler und Lehrkräfte aus Braunschweig  auf der A9 in Richtung Kroatien unterwegs. Da der Scheibenwischer nicht mehr funktionierte, drängten die verantwortlichen Lehrer schließlich darauf, einen Stopp auf der Rastanlage Frankenwald einzulegen. Eine Reparatur vor Ort gelang jedoch nicht, so dass ein Ersatzfahrer aus Thüringen den Bus in eine Fachwerkstatt brachte. Die Schulklasse verblieb inzwischen mit den Lehrkräften in der Raststätte, um die Zeit der Reparaturarbeiten zu überbrücken.

Fahrer war alkoholisiert

Zu ihrer Überraschung kehrte der Fahrer allerdings erst gegen 15 Uhr zur Rastanlage zurück, da sich die Beschaffung des erforderlichen Ersatzteils sehr schwierig gestaltet hatte. Zwischenzeitlich war das Vertrauen der Fahrgäste in die Verkehrstüchtigkeit des Busses erheblich gesunken und sie entschieden, Beamte der Verkehrspolizei Hof zu Rate zu ziehen. Die herbeigerufenen Verkehrspolizisten bemerkten, dass der Fahrer inzwischen Alkohol getrunken hatte. Obwohl der Wert des Alkohol-Tests niedrig war, hätte er zur weiteren Personenbeförderung überhaupt keinen Alkohol  trinken dürfen. Zudem stellten die Beamten nach Überprüfung von Kontrollgerät und Fahrerkarte massive Verstöße des 56-Jährigen gegen die Lenk- und Ruhezeiten  fest.

Reisegruppe beschloss Heimreise

Nun war das Vertrauen der Fahrgäste gänzlich erschüttert und sie entschieden sich für die Rückfahrt in ihre Heimat. Dies war allerdings erst möglich, nachdem ein weiterer Ersatzfahrer organisiert war, der gegen 16.30 Uhr eingetraf. Der 56-jährige Busfahrer erhält jetzt eine Anzeige nach dem Fahrpersonalgesetz.