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Bayern: Corona-Maßnahmen bis zum 18. September verlängert

Am Dienstag (01. September) informierten Staatsminister Dr. Florian Herrmann, Gesundheitsministerin Melanie Huml und Kultusminister Michael Piazolo im Rahmen einer Pressekonferenz über die wesentlichen Beschlüsse der Ministerratssitzung. Unter anderem wurde bekannt gegeben, dass die Quarantäne- und Infektionsschutzverordnungen bis zum 18. September verlängert werden.

Stufenplan für Unterricht verabschiedet

Wie bereits am Montag (31. August) der bayerische Ministerpräsident Söder gemeinsam mit Kultusminister Piazolo und weiteren Teilnehmern des Schulgipfels verkündete, wird der Regelunterricht ab dem 8. September in Bayern wie geplant stattfinden. Wir berichteten. Ab Schulbeginn gilt für die ersten neun Tage im Unterricht für weiterführende Schulen (ab 5. Klasse) eine Maskenpflicht im Unterricht. Diese gilt sowohl für Schüler als auch Lehrer. Ausgenommen von dieser Pflicht sind Grundschüler. Piazolo gab bekannt, dass ein Stufenplan für den Unterricht verabschiedet wurde. Unter 35 Infektionen pro 100.000 Einwohner findet der Regelunterricht statt. Ab 35 Infektionen gilt die Maskenpflicht nicht am Unterrichtsplatz des Schülers. Bei 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern muss die Maske im Unterricht getragen und der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Bei mehr als 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern wird es zu einem Wechsel zwischen Präsenz- und Fernunterricht geben. Mit Einhaltung von Mindestabstand im Präsenzunterricht und einer Einführung der Maskenpflicht, die auch für Grundschüler gelten wird. Piazolo gab in diesem Zusammenhang bekannt, dass bei mehr als 50 Infektionen auch die Einführung von Distanz- und Notunterricht beschlossen werden kann. Gesundheitsministerin Melanie Huml verkündete, dass auch für Kitas ein Stufen-Konzept entwickelt wurde, um auch hier in den Regelbetrieb übergehen zu können.

Kostenfreie Reihentestungen für Lehrer und Verstärkerbusse werden eingesetzt 

Für den Schulweg sollen mehr Busse eingesetzt werden. Sogenannte Verstärkerbusse, die eine Überfüllung vermeiden sollen. Der Freistaat wird die Förderung bis zu den Herbstferien um 100 Prozent übernehmen. Außerdem werden den Lehrkräften kostenfreie Corona-Tests angeboten. Das Angebot wurde von über 50 Prozent der Lehrkräften in Bayern angenommen. Der Freistaat stellte zudem 800 zusätzliche ausgebildete Lehrer ein.

Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis zum 18. September

Laut Huml wurden von Montag (31. August) auf Dienstag (01. September) 311 neue Corona-Fälle in Bayern gemeldet. Reiserückkehrer sollen weiterhin auf das Coronavirus getestet werden. Bisher (Stand: 31. August) wurden 319.459 Testungen durchgeführt. Wie Staatsminister Dr. Florian Herrmann bekannt gab, werden die Corona-Maßnahmen bis zum 18. September verlängert. Die Verlängerung der Beschränkungen argumentierte er damit, dass es noch kein Medikament und Impfung gegen das Coronavirus gebe. Ab Mittwoch (02. September) sind unter Auflagen wieder Messen erlaubt.

Der Aktuell-Beitrag zur Maskenpflicht im Unterricht (01. September):
Beschlossene Sache in Bayern: Maskenpflicht im Unterricht
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Schnabelwaid: Keine Schulschließung für Grundschule

Gute Neuigkeiten für die Grundschule Schnabelwaid im Landkreis Bayreuth: Kultusminister Michael Piazolo gab in einem Schreiben an den Landtagsabgeordneten Rainer Ludwig "grünes Licht" den Schulbetrieb 20/21 fortzusetzen. Das teilte am Mittwoch (26. August) die Partei des Landtagsabgeordneten Rainer Ludwig FREIE WÄHLER mit.

Übergangslösung wird derzeit erarbeitet

Es wird eine Übergangslösung für das kommende Schuljahr geben. Bedeutet: In knapp zwei Wochen müssen die Kinder nicht ins benachbarte Creußen zur Schule, was auch die Wiederaufnahme des Unterrichts unter Corona-Richtlinien erheblich vereinfacht. Die genauen Maßnahmen und gesetzlichen Regelungen zur Übergangslösung in Schnabelwaid werden aber derzeit noch vom Landtag erarbeitet.

„Damit wird deutlich, dass Bayern zur Standortgarantie für kleine eigenständige Grundschulen steht und sich offen für temporäre Zwischenlösungen zeigt“

(Gudrun Brendel-Fischer, CSU-Landtagsabgeordnete)

Der kleinsten Schule Bayerns drohte die Schulschließung

Aufgrund der niedrigen Schüleranzahl drohte der Grundschule Schnabelwaid die Schulschließung. Eine der beiden Kombiklassen unterschreitete die Mindestschülerzahl. Die Grundschule Schnabelwaid zählt zu den kleinsten Schulen in Bayern.

Der Aktuell-Beitrag zur Schulschließung in Schnabelwaid (25. August 2020):
Schnabelwaid: Ein Ort kämpft um seine Grundschule
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Bayern: Regelbetrieb für Schulen ab September möglich

Kultusminister Michael Piazolo verkündete am Mittwoch (22. Juli), dass ab September die Schulen unter Maßnahmen wieder in den Regelbetrieb übergehen können, wenn das Infektionsgeschehen dies zulässt. Zudem stellte Piazolo ein zweistufiges Verfahren vor, die die Unterrichtsversorgung in der Coronakrise sichern soll. Unter anderem sollen zusätzlich 800 Teamlehrkräfte die Stammlehrer, die zur Risikogruppe gehören, im Unterricht unterstützen. Weiterlesen
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Neuenmarkt: 400.000 Euro für Dampflokomotiv-Museum

Das Dampflokomotiv-Museum in Neuenmarkt (Landkreis Kulmbach) erhält rund 400.000 Euro aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Dies gab der Bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle am Mittwoch (21. Januar) in München bekannt. Weiterlesen