Tag Archiv: Kunstwerke

Bayerisches Staatsarchiv Coburg: Blick in die Akte von Kunsthändler Gurlitt

Im Bayerischen Staatsarchiv in Coburg sind insgesamt über 3.700 laufende Meter an Akten archiviert, und eine davon ist die von Nazi-Kunsthändler Hildebrand Gurlitt. Der Gurlitt, bei dessen Sohn in München Bilder im Wert von circa einer Milliarde Euro entdeckt worden sind. Es ist der wohl größte Kunstfund der Nachkriegszeit. Das Staatsarchiv zeigt uns die sogenannte Entnazifizierungsakte und erläutert die Hintergründe, warum sie in Coburg lagert und warum sie auf keinen Fall das Staatsarchiv verlässt. Mehr zu diesem Fall ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Bamberg: Gemälde kehren zurück in Barockgalerie

Nach mehr als 200 Jahren kehren sie nun wieder nach Bamberg zurück, über 40 historische Gemälde, die bisher weitgehend in Depots in Müchen lagerten. Sie gehen im Zug der Säkularisation im 19. Jahrundert in den Besitz des Staates über und gelangten so in die Landeshauptstadt. Nach einer aufwendigen Restaurierung werden die Kunstwerke nun durch Kunstminister Wolfgang Heubisch in die umgestaltete Barockgalerie der Neuen Residenz gebracht. Der Streit um fränkische Kunstgegenstände ist dennoch nicht zu ende, denn Teile des Bamberger Domschatzes, wie die Heinrichskrone, befinden sich immernoch in München.