Tag Archiv: Landkreis Bambeg

© Gemeinde Oberhaid

Oberhaid: Wildtierkamera nimmt Wolf im Wald auf

Das Tier, das letzten Mittwoch (13. März) von einer Wildtierkamera in Oberhaid (Landkreis Bamberg) aufgenommen wurde, ist tatsächlich ein Wolf. Experten sind sich nach einer ausführlichen Prüfung des Materials nun vollkommen sicher.

Wolf eindeutig identifiziert

Auf den Farbbildern kann nach Informationen der Spezialisten eindeutig ein Wolf identifiziert werden. Das stellten das Wildtiermanagement des Landesamtes für Umweltschutz in Abstimmung mit den Experten der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf in Sachsen zweifelsfrei fest.

Erste Maßnahmen laufen an

Die beteiligten Stellen stimmen sich bereits über Maßnahmen ab, die nun einzuleiten sind. So wird das Landesamt für Umwelt umgehend einen Wolfsberater nach Oberhaid schicken, der sich mit der Naturschutzbehörde, der Gemeinde und den Jagdpächtern in der Region austauschen soll.

Bereits bei Facebook berichtet

Wie online auf unserer Facebook-Seite am Samstag (16. März) berichtet, ist das Tier bereits vor einigen Tagen gesichtet worden. Die Wildtierkamera knipste den Wolf am vergangenen Mittwochmorgen kurz vor 9:00 Uhr. Es dauerte jedoch ein paar Tage bis endgültig klar war, dass es sich auch wirklich um einen Wolf handelt.

© Pixabay /  CC0 Public Domain / Symbolbild

Großeinsatz in der Nacht: Gefängnisrevolte in der JVA Ebrach

Am späten Dienstagabend (9. Mai) weigerten sich mehr als ein Dutzend Häftlinge der Justizvollzugsanstalt Ebrach (Landkreis Bamberg) den Anweisungen der Gefängnisbeamten Folge zu leisten. Die Insassen revoltierten und setzten einen Stoffgegenstand in Brand. Am frühen Mittwochmorgen war der Spuk nach rund vier Stunden vorbei. Die Insassen konnten ohne größere Probleme in Einzelhaft genommen werden.

Häftlinge verweigerten Gang in die Zelle

Gegen 21:15 Uhr hielten sich 18 Häftlinge frei im Zellentrakt in einem Stockwerk des Gefängnisses auf. Der üblichen Aufforderung, in die Zellen zurückzukehren, verweigerten sie sich dann allerdings. Sie zündeten einen Stoffgegenstand an, wodurch es zu einer starken Rauchentwicklung kam.

Sondereinsatzkommando stand für einen Einsatz bereit

Die Bediensteten lösten daraufhin den Alarm aus. Umgehend waren zahlreiche Polizeistreifen aus Oberfranken und Unterfranken, wie auch Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor Ort. Zudem machte sich eine Staatsanwältin aus Bamberg vor Ort ein Bild. Speziell geschulte Kommunikationsbeamte aus Oberfranken nahmen in Zusammenarbeit mit den JVA-Angestellten Kontakt zu den Häftlingen auf. Das Feuer war zwischenzeitlich von selbst erloschen und die Inhaftierten signalisierten Kooperationsbereitschaft. Bereitgestellte Einsatzkräfte eines Sondereinsatzkommandos kamen nicht zum Einsatz.

Keine Verletzten zu beklagen

Gegen 1:00 Uhr nahmen die Bediensteten die betroffenen Häftlinge ohne größere Zwischenfälle in Gewahrsam. Nach einer ärztlichen Untersuchung kamen sie in Einzelhaft. Weder Insassen noch Angestellte des Gefängnisses wurden verletzt. Es entstand ein geringer Sachschaden. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg nahmen noch in der Nacht die Ermittlungen zu dem Vorfall auf.

Gefängnisrevolte in Ebrach: Häftlinge lösen Großeinsatz aus