Tag Archiv: Landkreis Lichtenfels

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Impfzentrum Lichtenfels: Landkreis beauftragt Call Center mit Betreuung der Impfhotline

Der Landkreis Lichtenfels hat BFS Baur Fulfillment mit der Impfhotline beauftragt. Die Mitarbeiter des Customer Service-Spezialisten beantworten seit dem 21. Januar 2021 alle eingehenden Anrufe für das Impfzentrum Lichtenfels. BFS Baur Fulfillment Solutions unterstützt damit als eines der ersten externen Call Center Deutschlands eine Behörde bei der Corona-Bekämpfung.

Landrat Meißner freut sich

Ich freue mich sehr, dass mein Team im Landratsamt Lichtenfels nun von den Mitarbeiter*innen von BFS Baur Fulfillment Solutions tatkräftig unterstützt wird. Wir brauchen unbedingt eine Entlastung unserer Mitarbeiter*innen im Landratsamt bei der Hotline, da wir zusätzlich das Contact-Tracing-Team mit unseren Mitarbeiter*innen verstärken müssen. Die Lösung mit BFS schafft bei uns die notwendigen freien Ressourcen und wir können gleichzeitig dem hohen Informations- und Beratungsbedarf der Bürgerinnen und Bürger zu entsprechen“ (Christian Meißner, Landrat Lichtenfels)

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Impfhotline nun länger erreichbar

Mit der Kooperation bündelt der Landkreis Lichtenfels weiter seine Kräfte bei der Bekämpfung der Pandemie. Der größte Arbeitgeber in der Region, die BAUR-Gruppe, ist über ihr Tochterunternehmen BFS seit mehr als 15 Jahren als Dienstleister im Customer Service-Bereich tätig. Zum Aufgabenspektrum der Betreuer der Hotline zählen Erläuterungen zur Terminvergabe und Registrierung im Impfzentrum. Außerdem beantworten sie Fragen zum Impfservice und leiten Anregungen und Wünsche an das Landratsamt weiter. Bisher war die Impfhotline an 37 Stunden pro Woche besetzt, nun wird die Erreichbarkeit um 13 Stunden erweitert.

Die Hotline ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr unter der bekannten Rufnummer 0 95 71 / 18 – 160 erreichbar.

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Pflegeheim in Lichtenfels: Lösten Impfteam-Mitarbeiter einen Corona-Ausbruch aus?

Haben Impfteams einen Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Oberfranken verursacht? Dies ist die Vermutung des Geschäftsführers des Pflegeheims Elisabeth in Lichtenfels, Fabian Franke. Fast alle Bewohner wurden positiv getestet. Auch zahlreiche Mitarbeiter erhielten einen positiven Bescheid. Franke versucht derzeit Bundeswehr-Kräfte als helfende Hände zu bekommen. Unterdessen stritt das Landratsamt Lichtenfels in einer Stellungnahme die Vorwürfe des Geschäftsführers ab.

Geschäftsführer des Pflegeheims sieht Impfteam-Mitarbeiter als Schuldige

Nach den Aussagen des Geschäftsführers sollen Impfteam-Mitarbeiter nach Weihnachten (27. und 28. Dezember) das Coronavirus in das Heim eingeschleppt und den Ausbruch verursacht haben. "Die einzigen Personen die unser Pflegeheim betreten haben, ohne negativ getestet zu sein, waren diese 20 Mitarbeiter des Impfteams", so Franke.

 

Das Risiko einer Virusübertragung im Rahmen einer Impfung ist äußerst gering, da es sich um einen sehr kurzen Kontakt handelt und die impfenden Personen während der Durchführung der Impfung persönliche Schutzausrüstung tragen.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 12. Januar 2021)

Interview mit Geschäftsführer Fabian Franke
Corona-Ausbruch in Pflegeheim in Lichtenfels: Geschäftsführer macht mobiles Impfteam verantwortlich

Landratsamt Lichtenfels weist die Vorwürfe zurück

Seitens des Impfteams seien laut Heimleitung die notwendigen Mindestabstände nicht eingehalten worden sein. Zudem zweifelte man den korrekten Sitz des Mund-Nasen-Schutzes an und beschuldigte die Mitarbeiter des Impfteams keine Schutzanzüge getragen zu haben, so das Landratsamt in der Stellungnahme, in der die Vorwürfe nun zurückgewiesen werden.

 

Von sämtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen betroffenen Ärzten des Impfzentrums wurde ausnahmslos bestätigt, dass in der Einrichtung sowohl Dienstkleidung, Schutzkittel als auch FFP2-Masken korrekt getragen wurden. ... Die Verabreichung einer Impfung setzt voraus, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern vom impfenden Arzt zum Patienten kurzfristig unterschritten werden muss.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 12. Januar 2021)

 

Seit Mitte Dezember Schnelltests bei allen Besuchern des Heims

Seit dem 14. Dezember 2020 werden alle Personen die das Pflegeheim betreten mit einem Schnelltest getestet und dürfen das Heim nur mit einem negativen Ergebnis betreten. Auf Frankes Nachfrage beim Landratsamt, die negativen Testergebnisse des Impfteams zu sehen, konnten diese nicht vorgelegt werden.

 

Sowohl Antigenschnelltests als auch PCR-Tests liefern nur eine Momentaufnahme und sagen nichts über den tatsächlichen Infektionsstatus eines Getesteten aus. So kann sich eine Person trotz negativem Testergebnis bereits in der Inkubationsphase befinden. In diesem Fall wird das Ergebnis eines neuerlichen Tests zu einem späteren Zeitpunkt positiv ausfallen. ... Das aktuelle Ausbruchsgeschehen im Pflegeheim Elisabeth lässt keine Rückschlüsse auf ein Fehlverhalten des Impfteams zu.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 12. Januar 2021)

 

51 von 58 Bewohner positiv getestet

Mittlerweile sind laut der Heimleitung 51 der 58 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Auch 33 Pfleger und Pflegerinnen fallen derzeit aus, da 28 Personen ebenfalls infiziert sind und sich derzeit in Quarantäne befinden. Das restliche Personal versucht derzeit die Versorgung der Bewohner zu gewährleisten.

Heimleitung stellt Antrag auf Unterstützung durch die Bundeswehr

Geschäftsführer Franke stellte nun einen Antrag, um Hilfe von der Bundeswehr zu erhalten. Dieser Antrag wurde bislang noch nicht von den verantwortlichen Stellen beantwortet.

Gesundheitsamt führt Ermittlungen zum Corona-Ausbruch im Pflegeheim

Wie das Landratsamt abschließend mitteilte, bearbeitet und analysiert das örtliche Gesundheitsamt die Ausbruchsgeschehen im Landkreis Lichtenfels und leitet notwendige Infektionsschutzmaßnahmen ein, um einer weiteren Covid-19-Verbreitung vorzubeugen. So führt die Behörde derzeit umfassende Ermittlungen in Bezug auf das Pflegeheim Elisabeth durch.

Bilder des Pflegeheims in Lichtenfels
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UPDATE vom Mittwochnachmittag (13. Januar):

Nachdem Heimleiter Fabian Franke gegenüber der Presse die Vorwürfe unterstrich, das örtliche Gesundheitsamt hätte zu spät reagiert und er hätte sich eine bessere Information von den Behörden vor der Impfung gewünscht, teilte das Landratsamt Lichtenfels am Mittwochachmittag in einer weiteren Stellungnahme mit:

 

Zu den Impfungen:

Im Vorfeld der Impfung hat das Landratsamt alle Heime und Einrichtungen nach der Impfbereitschaft abgefragt. ... Die Impfberatungsbögen wurden im Vorfeld verteilt. Es gab mehrere gemeinsame Videokonferenz mit den Heimleitungen und der Besuch des Impfteams wurde mit ihnen abgesprochen. Im Impfzentrum arbeitet ein hochengagiertes Team, Mitarbeiter und Ärzte. Oftmals neben der regulären Arbeitszeit. Sie alle sind fassungslos über diese Vorwürfe.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 13. Januar 2021)

 

Zur Arbeit des Gesundheitsamtes:

Auch dieser Vorwurf ist falsch. Im Landkreis Lichtenfels hat das Gesundheitsamt seit Beginn der Pandemie im März 2020 insgesamt 19 Ausbruchsgeschehen im Heimen und Einrichtungen im Landkreis professionell bearbeitet. Hinzu kommt eine Vielzahl an betroffenen Schulen und Kindertagesstätten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kannten hier kein Wochenende und auch keinen Feiertag. Die Bekämpfung der Pandemie war immer das oberste Ziel.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 13. Januar 2021)

 

Bewilligung: Pflegeheim erhält Unterstützung durch die Bundeswehr

Laut Landratsamt ist das Landratsamt aktuell im Pflegeheim Elisabeth mit dem Gesundheitsamt ständig vor Ort und im Austausch mit der Pflegedienstleitung und auch dem Heimleiter. Die Mitarbeiterin der Heimaufsicht ist seit 4. Januar zudem im ständigen Kontakt mit der Pflegedienstleitung. Auch hat das Landratsamt einen Antrag auf Unterstützung durch die Bundeswehr im Pflegeheim gestellt, der mittlerweile auch bewilligt wurde.

 

Statement von Landrat Christan Meißner

Es werden hier Personen nachgewiesenermaßen zu Unrecht an den Pranger gestellt, die sich über das übliche Maß hinaus zur Bekämpfung der Pandemie seit Monaten engagieren. ... Meine Beschäftigten und auch die Ärzte im Impfzentrum sind bestürzt über diese Vorwürfe. Sie alle machen hier eine großartige Arbeit und dies wollen sie auch weiterhin fokussiert tun. Dass wir ständig neue Vorwürfe entkräften müssen, bindet unnötige Kapazitäten, die besser bei der Bekämpfung des Ausbruchsgeschehen investiert sind. Nachdem das Ausbruchgeschehen abgeschlossen ist und eine Analyse vorliegt, findet sich sicherlich Zeit für eine Manöverkritik. Die Pandemie und auch das Virus kennt keinen Schuldigen! Wir müssen jetzt gemeinsam - Landratsamt und Heimleitung - das Ausbruchsgeschehen in den Griff bekommen. Schuldzuweisungen helfen hier aktuell niemanden!

(Christian Meißner, Landrat des Landkreises Lichtenfels am 13. Januar 2021)

Aktuell-Bericht vom Donnerstag (14. Januar)
Corona-Ausbruch in Lichtenfels: Schleppten Impfteam-Mitarbeiter das Virus ein?
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Lichtenfels / Bad Staffelstein: Über 500 Corona-Schnelltests in BRK-Heimen in einer Woche

Ehrenamtliche Einsatzkräfte der BRK-Bereitschaften und der Wasserwachten führten innerhalb einer Woche über 500 Schnellests auf Corona in den beiden BRK-Wohn- und Pflegheimen in Lichtenfels und Bad Staffelstein durch. Wie das Rote Kreuz als Träger der Pflegeeinrichtungen mitteilte, wurde durch die Maßnahme ein optimales Testbild erreicht.

Zweite Reihentestung am Sonntag durchgeführt

Bei der ersten Reihentestung musste aufgrund eines positiven Einzel-Tests eine Nachtestung mittels eines PCR-Tests durchgeführt werden. Das Ergebnis steht hier noch aus. Man geht jedoch von einer Korrektur zu einem negativen Testergebnisses aus. Die zweite Reihentestung am vergangenen Sonntag verzeichnete nur negative Ergebnisse. Laut den Verantwortlichen wurden die Einsatzkräfte zuvor in die Anwendung der Schnelltests eingewiesen und geschult. Die Ehrenamtlichen achteten während ihres Einsatzes streng auf das Tragen der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und die Hygienemaßnahmen.

 

Die zumeist im Sanitätsdienst ausgebildeten Aktiven sind ihre Sache ganz professionell angegangen und haben die Tests äußerst behutsam ausgeführt.

(Bernd Albert, ehrenamtlicher Testkoordinator)

Bilder der Reihentestung
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Einsatzbereitschaft des Ehrenamtes gelobt

Zudem lobte man die Einsatzbereitschaft. Ohne die Unterstützung aus dem Ehrenamt - so Testkoordinator Thomas Petrak ergänzend - wäre es nicht möglich gewesen, innerhalb eines kurzen Zeitraums eine derart hohe Anzahl von Tests zu erreichen. So konnte man unter epidemiologischen Gesichtspunkten ein gutes Gesamtbild erzielen, da in den Pflegeeinrichtungen in kurzer Zeit möglichst alle Personen – Bewohner und Personal – getestet wurden. Vervollständigt wurde das Bild, da die Reihentestung innerhalb von sieben Tagen wiederholt werden konnte.

Testmöglichkeit für Besucher

Das ehrenamtliche Engagement ist aber nicht nur auf die Reihentestungen beschränkt. Auch für die Besucherschaft werden demnach regelmäßig in der Woche Termine für Testungen, die nach den gesetzlichen Vorgaben 48 Stunden Gültigkeit haben, angeboten. Kreisvorsitzender und Landrat Christian Meißner betonte den Sicherheitsaspekt. Die regelmäßige Anwendung von Schnelltests eröffne zumindest die Chance, möglichst frühzeitig einem Ausbruchsgeschehen zu begegnen und er unterstrich:

 

Die ehrenamtlichen Rotkreuzler leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit für die Bevölkerung im Landkreis Lichtenfels.

(Kreisvorsitzender und Landrat Christian Meißner)

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Erdbeben in Kroatien: Hilfe der Feuerwehren aus den Landkreisen Bamberg & Lichtenfels

Am 29. Dezember 2020 ereignete sich in Kroatien ein schweres Erdbeben. Hiervon waren vor allem die ländlichen Gebieten des Landkreises Sisak-Moslavina in Zentral-Kroatien betroffen. Auch Feuerwehrgerätehäuser wurden dabei beschädigt oder zerstört. Nach Rücksprache mit dem kroatischen Feuerwehrverband werden besonders Schutzkleidung für Feuerwehrleute, tragbare Leitern, sowie Beleuchtungsgerät für die örtlichen Feuerwehren gebraucht, um deren Einsatz wieder vollumfänglich zu ermöglichen. Die Landkreise Bamberg und Lichtenfels helfen nun mit und unterstützen die Feuerwehren vor Ort.

Hilfe aus dem Landkreis Bamberg

Der Landkreis Bamberg stellte hierbei eine stattliche Anzahl von Ausrüstungsgegenständen, die nicht mehr benötigt werden, technisch aber in Ordnung sind, bereit. Die Sammelstelle wurde von der Feuerwehr Hallstadt organisiert, den Transport über das Zwischenlager „Nordbayern“ in Hersbruck nach Kroatien übernahm die Feuerwehr Hirschaid.

Hilfe aus dem Landkreis Lichtenfels

Auch die Freiwillige Feuerwehr Lichtenfels unterstützt die Feuerwehren in Kroatien bei der Bewältigung der Erdbeben-Katastrophe. Am Sonntagmorgen (10. Januar) brachen zwei Feuerwehr-Kameraden aus dem Landkreis Lichtenfels mit einem Logistikfahrzeug auf, um gemeinsam mit anderen Bayerischen Feuerwehren Hilfe im Krisengebiet zu leisten.


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22 bayerische Fahrzeuge mit 15.000 Teilen unterwegs nach Kroatien

Der insgesamt 22 Fahrzeuge umfassender Transportkonvoi aus Bayern startete am Montagmorgen vom Zwischenlager "Südbayern" in Rosenheim in Richtung der kroatischen Stadt Sisak. Rund 300 Freiwillige Feuerwehren und Kommunen beteiligten sich an den Ausrüstungs- und Gerätespenden. Rund 15.000 Einzelteile werden nun in die Krisenregion gebracht.

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Hasenpest im Landkreis Lichtenfels aufgetaucht: Veterinäramt mahnt zur Vorsicht!

Im Landkreis Lichtenfels grassiert die Hasenpest! Dies teilte das Landratsamt am Freitag (18. Dezember) mit. Nachdem mehrere verendete Feldhasen im Landkreis entdeckt wurden, gingen einzelne Kadaver zur Abklärung der Todesursache an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Bei einem Kadaver wurde Tularämie, umgangssprachlich Hasenpest oder Nagerpest, festgestellt. Weiterlesen
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Burgkunstadt: B289 wird nach Sanierung wieder freigegeben

Am heutigen Donnerstag (10. Dezember) wird die Bundesstraße B289 – im Bereich von Burgkunstadt (Landkreis Lichtenfels) – nach einer Sanierung von rund zwei Monaten wieder für den Verkehr freigegeben. Landrat Christian Meißner machte sich Anfang der Woche mit Kathrin Bullmann, Abteilungsleiterin Straßenverkehr am Landratsamt Lichtenfels, ein Bild vom Baufortschritt. Weiterlesen
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Schney / Trieb: Postbote sorgt im Dienst gleich für zwei Unfälle

Gleich für zwei Unfälle mit weiteren Fahrzeugen sorgte am Dienstag (08. Dezember) ein Postbote in Schney und Trieb im Landkreis Lichtenfels. Dieser wird sich unter anderem wegen Unfallflucht verantworten müssen. Weiterlesen
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Corona-Pandemie: Weitere acht Bundeswehrsoldaten unterstützen den Landkreis Lichtenfels

Wie das Landratsamt Lichtenfels mitteilte, unterstützen seit dem gestrigen Donnerstag (19. November) acht weitere Soldaten der Bundeswehr das Tracing-Team im Landkreis Lichtenfels. 13 Soldaten der Bundeswehr bereits im Einsatz Die acht Soldaten, die von der 2. Kompanie des Versorgungsbataillon IV. aus Pfreimd (Oberpfalz) kommen, werden bei der Kontaktnachverfolgung eingesetzt. Neben diesen acht Soldaten, unterstützen bereits seit dem 5. November noch die vier Soldaten vom 3. Sanitätsregiment I. aus Weißenfels (Sachsen-Anhalt) bei den Reihen-Testungen. Beim Tracing-Team ist zudem weiterhin ein junger Stabsunteroffizier aus Bad Staffelstein, der sich freiwillig gemeldet hat, um den Landkreis zu unterstützen, mit im Einsatz. Wir berichteten!  
Die steigenden Zahlen an Covid-Infizierten bringen seit Wochen unsere personellen Kapazitäten beim und im Landkreis an die Grenzen. Wir sind sehr dankbar, dass sie den Dienst bei uns aufnehmen und uns bei der Bekämpfung der Pandemie unterstützen (Landrat Christian Meißner)  
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Bad Staffelstein: Drei Beschäftige in BRK-Kita „Banzgau“ mit Corona infiziert

Der Betrieb des BRK-Haus des Kindes „Banzgau“ in Unnersdorf bei Bad Staffelstein (LIF) ist nach wie vor durch das Corona-Infektionsgeschehen beeinflusst. Wie das Rote Kreuz als Träger der Einrichtung am Donnerstagabend (12. November) mitteilte, konnte die Quarantäne für die „Feldmäuse“-Gruppe, in der ein Kind infiziert war, mittlerweile beendet werden.

Corona-Fälle in zwei weiteren Gruppen

Jetzt sind jedoch zwei andere Gruppen, die „Stadtmäuse“ und die „Minimäuse“, von der Corona-Pandemie betroffen. Nach den Worten von BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak wurden insgesamt drei Beschäftige aus diesen Gruppen positiv auf das Virus getestet. Wahrscheinlich kam die Infektion aus dem privaten und nicht aus dem beruflichen Umfeld.  Das zeige - so Thomas Petrak - wie kompliziert die Lage ist und Infektionen trotz größtmöglicher Vorsichtsmaßnahmen nicht verhindert werden können. Die betroffenen Eltern wurden telefonisch informiert. Außerdem wurde eine Information an alle Eltern der Einrichtung verschickt.

Kontaktpersonen in Quarantäne

Die Quarantäne für die beiden Gruppen ist bereits angelaufen. Die Testungen für die Beschäftigten und die Kinder sei über das Gesundheitsamt in Gang gesetzt. Den Beschäftigten, die sich angesteckt haben, wünschte Thomas Petrak baldige Genesung. Für die übrigen Gruppen, die weiter besucht werden können, gelten nach wie vor die hohen Hygienevorkehrungen. Damit solle gewährleistet werden, dass die Betreuung der Kinder fortgesetzt werden könne. Mit dem praktizierten gruppenbezogenen Personaleinsatzkonzept konnte verhindert werden, dass nicht die gesamte Einrichtung schließen muss.

 

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Redwitz an der Rodach: Hoher Schaden nach Einbruch in den Kindergarten

Im Zeitraum von Freitag (06. November / 18:00 Uhr) bis Montag (09. November / 7:00 Uhr) brach ein Unbekannter in den evangelischen Kindergarten in Redwitz an der Rodach (Landkreis Lichtenfels) ein.Auf der Suche nach Bargeld hinterließ der Täten einen immensen Sachden. Weiterlesen
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Corona-Pandemie: Bundeswehr unterstützt den Landkreis Lichtenfels

Der Landkreis Lichtenfels bekommt in der aktuellen Corona-Lage Hilfe von der Bundeswehr. Die Soldaten vom 3. Sanitätsregiment I. aus Weißenfels (Sachsen-Anhalt) sind ausgebildete Notfall- beziehungsweise Einsatz- und Rettungssanitäter und werden bis Dezember vor Ort bei den Reihen-Testungen unterstützend tätig werden. Weiterlesen
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Bad Staffelstein: Polizeigebäude mit Graffiti beschmiert

Unbekannte verschandelten in der Nacht zum Dienstag (03. November) die Fassade der Polizeistation in Bad Staffelstein (LIF) durch mehrere Graffiti. Der Sachschaden beläuft sich auf eine vierstellige Summe. Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Serieneinbrecher in Weismain unterwegs?: Unbekannter wird gesucht!

In der Nacht zum Donnerstag (29. Oktober) kam es zu mehreren Einbrüchen und Einbruchsversuchen in Weismain im Landkreis Lichtenfels. Die Polizei Lichtenfels nahm hierzu die Ermittlungen auf und sucht den Unbekannten mit einer Täterbeschreibung. Weiterlesen
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Landkreis Lichtenfels: Bayerische Corona-Ampel steht auf ROT!

Die Bayerische Corona-Ampel für den Landkreis Lichtenfels steht auf ROT. Die 7-Tage-Inzidenz von 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner wurde überschritten. Sie liegt nach Angaben der Behörde aktuell bei 52,3. Das teilte am Mittwoch (21. Oktober) das Landratsamt mit. Somit greifen in der Folge die Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung.

Welche Maßnahmen ab sofort für den Landkreis gelten:

Maskenpflicht gilt laut der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung unter anderem unmittelbar:

  • In öffentlichen Gebäuden
  • Freizeiteinrichtungen
  • Kulturstätten
  • Bei Tagungen und Kongressen
  • In Theatern, Konzerthäusern, sonstigen Bühnen und Kinos
  • Bei sportlichen Veranstaltungen für die Zuschauer
  • In Arbeitsstätten (auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen; Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann.)
  • In allen Schulen gelten Maskenpflicht am Platz

Ab 22 Uhr keine Abgabe von Speisen und Getränken von Gastronomen 

Für die Gastronomen im Landkreis Lichtenfels bedeutet das Inkrafttreten dieser Regelung durch die Ampelphase „rot“ der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nun, dass die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr vor Ort ab 22 Uhr bis 6 Uhr morgens untersagt ist. In diesem Zeitraum dürfen auch an Tankstellen, an sonstigen Verkaufsstellen sowie durch Lieferdienste keine alkoholischen Getränke mehr abgegeben werden. Ausgenommen ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen oder mitnahmefähigen nichtalkoholischen Getränken.

Private Feiern auf zwei Haushalte oder maximal fünf Personen beschränkt

Der Teilnehmerkreis an privaten Feiern ist auf die Angehörigen zweier Haushalte oder maximal fünf Personen beschränkt. Dies gilt auch für den gemeinsamen Aufenthalt im öffentlichen Raum oder bei Treffen in privat genutzten Räumen sowie die Gastronomie.

Entwicklung des Inzidenz-Wertes entscheidet über weitere Einschränkungen

Je nach Entwicklung des Inzidenz-Wertes entscheidet der Landkreis Lichtenfels über eine Ausweitung der Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen und über den dortigen Konsum von Alkohol. Aktuell sind derartige Beschränkungen nicht vorgesehen.

Aktuellen Coronazahlen für den Landkreis Lichtenfels:

  • Derzeit Infizierte: 46 (=)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 437 (=)
  • Genesene Personen: 375 (=)
  • Todesfälle: 16 (=)
  • 7-Tage-Inzidenz: 52,3

(Stand: 21. Oktober 2020)

Statement von Landrat Christian Meißner
Landkreis Lichtenfels: "Keine Notwendigkeit für Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen"
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