Tag Archiv: Landkreis Lichtenfels

© Corona in Bayern (19.03.21) / Symbolbild

Landkreis Lichtenfels: Über 60-Jährige können sich mit AstraZeneca impfen lassen

Das Sonderkontigent, das dem Landkreis Lichtenfels an dem Impfstoff zur Verfügung steht, wurde nochmals aufgestockt. Deswegen bietet das Bayerische Impfzentrum des Landkreises Lichtenfels am heutigen Samstag (17. April) und am morgigen Sonntag (18. April) noch freie Impftermine für über 60-Jährige an.

So bekommen Sie einen Impftermin für die Sonderaktion

  • Melden Sie sich ab sofort über den folgenden Link für einen Impftermin an: http://www.lkr-lif.de/astra. Es geht ganz schnell und unkompliziert.
  • Wichtig ist, dass der oder die Impfwillige bereits beim Bayerischen Impfportal registriert ist. (Bayerisches Impfzentrum – Impfregistrierung (https://impfzentren.bayern)
© Shutterstock / Stockfoto / Symbolfoto

Michelau: Einbrecher erbeuten Tresor aus einer Kellerwirtschaft

Auf einen Tresor mit Bargeld hatten es Einbrecher abgesehen, die in der Nacht zum Montag (12. April) in eine Kellerwirtschaft zwischen den Ortschaften Michelau und Schney (Landkreis Lichtenfels) eingestiegen waren. Die Kripo Coburg sucht nach Zeugen.

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© Polizeipräsidium Oberfranken / Symbolbild

Lkw-Kontrolle bei Bad Staffelstein: Polizei zieht tickende Zeitbombe aus dem Verkehr

Beamte der Verkehrspolizei Coburg hatten am Mittwochvormittag (24. März) auf der Autobahn A73 bei Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels) wieder einmal ein richtiges Näschen und zogen einen auffälligen Lkw aus dem Verkehr. Bei der Kontrolle wurden die Beamten dann auch schnell und umfassend fündig. Die Reihe von Verstößen und Sicherheitsmängel hinderten den Trucker an einer Weiterfahrt.

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Erneuerung bei Burgkunstadt: Wiederaufnahme der Arbeiten an der B289

Aufgrund eines Böschungsrutsches wurde die Bundesstraße B289 zwischen Burgkunstadt (Landkreis Lichtenfels) und Theisau im Oktober 2020 erneuert. Ein restlicher Bauabschnitt wird in den kommenden Osterferien jetzt nachgeholt, so das Staatliche Bauamt Bamberg.

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Landkreis Lichtenfels: Geflügelpest bei einem Wildvogel nachgewiesen

Im Landkreis Lichtenfels wurde ein aktueller Fall der Geflügelpest amtlich bestätigt: Bei einem verendeten Wildvogel, einer Graugans, im Bereich von Altenkunstadt wurde das H5N8-Virus, auch Vogelgrippe genannt, nachgewiesen. Zum Schutz der Geflügelbestände im Landkreis wurde bereits vor rund zwei Wochen eine Stallpflicht für Nutz- und Haustierbestände angeordnet. Wir berichteten!

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© TVO / Symbolbild / Archiv

Aus Vorsicht vor der Geflügelpest: Aufstallung im Landkreis Lichtenfels

Zum Schutz der Geflügelbestände im Landkreis Lichtenfels ordnete das Landratsamt jetzt eine Stallpflicht für Nutz- und Haustierbestände an. Diese gilt ab dem morgigen Donnerstag (11. März). Hintergrund ist die Ausbreitung der Geflügelpest – auch Vogelgrippe genannt – in der Wildvogelpopulation. Derzeit gibt es keine aktuellen Fälle im Landkreis Lichtenfels.

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A73: 20 Kilometer lange Irrfahrt eines Geisterfahrers

Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten in der Nacht zum Mittwoch (03. März) einen Geisterfahrer auf der Autobahn A73. Demnach war ein grauer Mercedes mit hoher Geschwindigkeit auf der Überholspur der eigentlich Fahrbahn in Richtung Nürnberg allerdings in Richtung Norden unterwegs. Die Irrfahrt des Mannes endete erst bei Bad Staffelstein.

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© TVO

Bad Staffelstein: Abkochanordnung für Trinkwasser aufgehoben

Bei einer routinemäßig vorgenommenen Trinkwasseruntersuchung für die Bad Staffelsteiner Stadtteile Loffeld und Stublang (Landkreis Lichtenfels) wurden vorletzte Woche im Trinkwasser bakteriologische Verunreinigungen festgestellt. In diesen Stadtteilen durfte das Leitungswasser nur noch in abgekochtem Zustand verwendet werden.

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© Pixabay

Corona-Pandemie im Landkreis Lichtenfels: Abschlussklassen bleiben im Distanzunterricht

Weiterhin Distanzunterricht für die Abschlussklassen – so heißt es im Landkreis Lichtenfels. Wie das Landratsamt am Freitag (12. Februar) mitteilte, bleiben für Abiturientinnen und Abiturienten, für die 2021 Abschlussprüfungen stattfinden, sowie für Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen, bei denen zeitnah Abschlussprüfungen erfolgen, auch am Montag (15. Februar) die Schulen geschlossen.

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© BRK-Kreisverband Lichtenfels

BRK-Pflegeheim in Bad Staffelstein: Fast alle Bewohner gegen Corona geimpft

Im Wohn- und Pflegeheim „Am Staffelberg“ des BRK in Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels) sind 95 Prozent der Bewohner und rund zwei Drittel der Beschäftigten geimpft. Das teilte das Rote Kreuz als Träger der stationären Pflegeeinrichtung mit.

Start der Impfungen Anfang Januar

Am ersten Januar hatten mobile Impfteams des Landkreises mit den Impfungen begonnen. Am 22. Jaunar konnten diese mit Zweitimpfungen fortgesetzt werden. In einem anstehenden dritten Termin sollen weitere Zweitimpfungen durchgeführt werden. Pflegedienstleiterin Carmen Stumpf zufolge liefen die Impfungen reibungslos ab. Die mobilen Impfteams, die u. a. mit Ärzten besetzt waren, seien sehr umsichtig mit den hochbetagten pflegebedürftigen Menschen umgegangen und erklärten stets ihre Handlungsweise. Auch hatten die Impfteams durchwegs persönliche Schutzausrüstung getragen und achteten stets auf die Desinfektion. Ebenso behielten die Ärzte die Gesundheitsdaten im Blick und informierten sich vor Ort ausgiebig beispielsweise über die Medikation. Die vertrauten Pflegekräfte standen den Bewohnern ebenfalls zur Verfügung.

Bürokratischer Aufwand vor Impfungen

Zuvor wurden viele Abstimmungen mit Angehörigen vorgenommen, um eine hohe Informationstransparenz zu gewährleisten. Für jede Impfung waren die entsprechenden Aufklärungsmerkblätter, Anamnesebögen, Datenschutz-Einwilligungserklärungen und im Falle der gesetzlichen Betreuung die entsprechenden Zustimmungen vorbereitet. Ohne diesen „bürokratischen Aufwand“, so kommissarischer Heimleiter Stefan Schwuchow könnten Impfungen in Deutschland nicht rechtssicher bewältigt werden.

Bewohner verkraften Impfungen bislang gut

Laut Angaben der Pflegeeinrichtung vertrage die Bewohnerschaft die Impfungen bisher gut. Es seinen keine größeren Nebenerscheinungen aufgetreten, heißt es. Von der neuen Situation erhoffe man sich, einen Schritt in Richtung Normalität gehen und die sozialen Kontakte der älteren Menschen wieder intensivieren zu können.

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Impfzentrum Lichtenfels: Landkreis beauftragt Call Center mit Betreuung der Impfhotline

Der Landkreis Lichtenfels hat BFS Baur Fulfillment mit der Impfhotline beauftragt. Die Mitarbeiter des Customer Service-Spezialisten beantworten seit dem 21. Januar 2021 alle eingehenden Anrufe für das Impfzentrum Lichtenfels. BFS Baur Fulfillment Solutions unterstützt damit als eines der ersten externen Call Center Deutschlands eine Behörde bei der Corona-Bekämpfung.

Landrat Meißner freut sich

Ich freue mich sehr, dass mein Team im Landratsamt Lichtenfels nun von den Mitarbeiter*innen von BFS Baur Fulfillment Solutions tatkräftig unterstützt wird. Wir brauchen unbedingt eine Entlastung unserer Mitarbeiter*innen im Landratsamt bei der Hotline, da wir zusätzlich das Contact-Tracing-Team mit unseren Mitarbeiter*innen verstärken müssen. Die Lösung mit BFS schafft bei uns die notwendigen freien Ressourcen und wir können gleichzeitig dem hohen Informations- und Beratungsbedarf der Bürgerinnen und Bürger zu entsprechen“ (Christian Meißner, Landrat Lichtenfels)

© Landratsamt Lichtenfels / Heidi Bauer

Impfhotline nun länger erreichbar

Mit der Kooperation bündelt der Landkreis Lichtenfels weiter seine Kräfte bei der Bekämpfung der Pandemie. Der größte Arbeitgeber in der Region, die BAUR-Gruppe, ist über ihr Tochterunternehmen BFS seit mehr als 15 Jahren als Dienstleister im Customer Service-Bereich tätig. Zum Aufgabenspektrum der Betreuer der Hotline zählen Erläuterungen zur Terminvergabe und Registrierung im Impfzentrum. Außerdem beantworten sie Fragen zum Impfservice und leiten Anregungen und Wünsche an das Landratsamt weiter. Bisher war die Impfhotline an 37 Stunden pro Woche besetzt, nun wird die Erreichbarkeit um 13 Stunden erweitert.

Die Hotline ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr unter der bekannten Rufnummer 0 95 71 / 18 – 160 erreichbar.

© News5 / Merzbach

Pflegeheim in Lichtenfels: Lösten Impfteam-Mitarbeiter einen Corona-Ausbruch aus?

Haben Impfteams einen Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Oberfranken verursacht? Dies ist die Vermutung des Geschäftsführers des Pflegeheims Elisabeth in Lichtenfels, Fabian Franke. Fast alle Bewohner wurden positiv getestet. Auch zahlreiche Mitarbeiter erhielten einen positiven Bescheid. Franke versucht derzeit Bundeswehr-Kräfte als helfende Hände zu bekommen. Unterdessen stritt das Landratsamt Lichtenfels in einer Stellungnahme die Vorwürfe des Geschäftsführers ab.

Geschäftsführer des Pflegeheims sieht Impfteam-Mitarbeiter als Schuldige

Nach den Aussagen des Geschäftsführers sollen Impfteam-Mitarbeiter nach Weihnachten (27. und 28. Dezember) das Coronavirus in das Heim eingeschleppt und den Ausbruch verursacht haben. "Die einzigen Personen die unser Pflegeheim betreten haben, ohne negativ getestet zu sein, waren diese 20 Mitarbeiter des Impfteams", so Franke.

 

Das Risiko einer Virusübertragung im Rahmen einer Impfung ist äußerst gering, da es sich um einen sehr kurzen Kontakt handelt und die impfenden Personen während der Durchführung der Impfung persönliche Schutzausrüstung tragen.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 12. Januar 2021)

Interview mit Geschäftsführer Fabian Franke
Corona-Ausbruch in Pflegeheim in Lichtenfels: Geschäftsführer macht mobiles Impfteam verantwortlich

Landratsamt Lichtenfels weist die Vorwürfe zurück

Seitens des Impfteams seien laut Heimleitung die notwendigen Mindestabstände nicht eingehalten worden sein. Zudem zweifelte man den korrekten Sitz des Mund-Nasen-Schutzes an und beschuldigte die Mitarbeiter des Impfteams keine Schutzanzüge getragen zu haben, so das Landratsamt in der Stellungnahme, in der die Vorwürfe nun zurückgewiesen werden.

 

Von sämtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen betroffenen Ärzten des Impfzentrums wurde ausnahmslos bestätigt, dass in der Einrichtung sowohl Dienstkleidung, Schutzkittel als auch FFP2-Masken korrekt getragen wurden. ... Die Verabreichung einer Impfung setzt voraus, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern vom impfenden Arzt zum Patienten kurzfristig unterschritten werden muss.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 12. Januar 2021)

 

Seit Mitte Dezember Schnelltests bei allen Besuchern des Heims

Seit dem 14. Dezember 2020 werden alle Personen die das Pflegeheim betreten mit einem Schnelltest getestet und dürfen das Heim nur mit einem negativen Ergebnis betreten. Auf Frankes Nachfrage beim Landratsamt, die negativen Testergebnisse des Impfteams zu sehen, konnten diese nicht vorgelegt werden.

 

Sowohl Antigenschnelltests als auch PCR-Tests liefern nur eine Momentaufnahme und sagen nichts über den tatsächlichen Infektionsstatus eines Getesteten aus. So kann sich eine Person trotz negativem Testergebnis bereits in der Inkubationsphase befinden. In diesem Fall wird das Ergebnis eines neuerlichen Tests zu einem späteren Zeitpunkt positiv ausfallen. ... Das aktuelle Ausbruchsgeschehen im Pflegeheim Elisabeth lässt keine Rückschlüsse auf ein Fehlverhalten des Impfteams zu.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 12. Januar 2021)

 

51 von 58 Bewohner positiv getestet

Mittlerweile sind laut der Heimleitung 51 der 58 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Auch 33 Pfleger und Pflegerinnen fallen derzeit aus, da 28 Personen ebenfalls infiziert sind und sich derzeit in Quarantäne befinden. Das restliche Personal versucht derzeit die Versorgung der Bewohner zu gewährleisten.

Heimleitung stellt Antrag auf Unterstützung durch die Bundeswehr

Geschäftsführer Franke stellte nun einen Antrag, um Hilfe von der Bundeswehr zu erhalten. Dieser Antrag wurde bislang noch nicht von den verantwortlichen Stellen beantwortet.

Gesundheitsamt führt Ermittlungen zum Corona-Ausbruch im Pflegeheim

Wie das Landratsamt abschließend mitteilte, bearbeitet und analysiert das örtliche Gesundheitsamt die Ausbruchsgeschehen im Landkreis Lichtenfels und leitet notwendige Infektionsschutzmaßnahmen ein, um einer weiteren Covid-19-Verbreitung vorzubeugen. So führt die Behörde derzeit umfassende Ermittlungen in Bezug auf das Pflegeheim Elisabeth durch.

Bilder des Pflegeheims in Lichtenfels
© News5 / Merzbach
© News5 / Merzbach
© News5 / Merzbach

UPDATE vom Mittwochnachmittag (13. Januar):

Nachdem Heimleiter Fabian Franke gegenüber der Presse die Vorwürfe unterstrich, das örtliche Gesundheitsamt hätte zu spät reagiert und er hätte sich eine bessere Information von den Behörden vor der Impfung gewünscht, teilte das Landratsamt Lichtenfels am Mittwochachmittag in einer weiteren Stellungnahme mit:

 

Zu den Impfungen:

Im Vorfeld der Impfung hat das Landratsamt alle Heime und Einrichtungen nach der Impfbereitschaft abgefragt. ... Die Impfberatungsbögen wurden im Vorfeld verteilt. Es gab mehrere gemeinsame Videokonferenz mit den Heimleitungen und der Besuch des Impfteams wurde mit ihnen abgesprochen. Im Impfzentrum arbeitet ein hochengagiertes Team, Mitarbeiter und Ärzte. Oftmals neben der regulären Arbeitszeit. Sie alle sind fassungslos über diese Vorwürfe.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 13. Januar 2021)

 

Zur Arbeit des Gesundheitsamtes:

Auch dieser Vorwurf ist falsch. Im Landkreis Lichtenfels hat das Gesundheitsamt seit Beginn der Pandemie im März 2020 insgesamt 19 Ausbruchsgeschehen im Heimen und Einrichtungen im Landkreis professionell bearbeitet. Hinzu kommt eine Vielzahl an betroffenen Schulen und Kindertagesstätten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kannten hier kein Wochenende und auch keinen Feiertag. Die Bekämpfung der Pandemie war immer das oberste Ziel.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 13. Januar 2021)

 

Bewilligung: Pflegeheim erhält Unterstützung durch die Bundeswehr

Laut Landratsamt ist das Landratsamt aktuell im Pflegeheim Elisabeth mit dem Gesundheitsamt ständig vor Ort und im Austausch mit der Pflegedienstleitung und auch dem Heimleiter. Die Mitarbeiterin der Heimaufsicht ist seit 4. Januar zudem im ständigen Kontakt mit der Pflegedienstleitung. Auch hat das Landratsamt einen Antrag auf Unterstützung durch die Bundeswehr im Pflegeheim gestellt, der mittlerweile auch bewilligt wurde.

 

Statement von Landrat Christan Meißner

Es werden hier Personen nachgewiesenermaßen zu Unrecht an den Pranger gestellt, die sich über das übliche Maß hinaus zur Bekämpfung der Pandemie seit Monaten engagieren. ... Meine Beschäftigten und auch die Ärzte im Impfzentrum sind bestürzt über diese Vorwürfe. Sie alle machen hier eine großartige Arbeit und dies wollen sie auch weiterhin fokussiert tun. Dass wir ständig neue Vorwürfe entkräften müssen, bindet unnötige Kapazitäten, die besser bei der Bekämpfung des Ausbruchsgeschehen investiert sind. Nachdem das Ausbruchgeschehen abgeschlossen ist und eine Analyse vorliegt, findet sich sicherlich Zeit für eine Manöverkritik. Die Pandemie und auch das Virus kennt keinen Schuldigen! Wir müssen jetzt gemeinsam - Landratsamt und Heimleitung - das Ausbruchsgeschehen in den Griff bekommen. Schuldzuweisungen helfen hier aktuell niemanden!

(Christian Meißner, Landrat des Landkreises Lichtenfels am 13. Januar 2021)

Aktuell-Bericht vom Donnerstag (14. Januar)
Corona-Ausbruch in Lichtenfels: Schleppten Impfteam-Mitarbeiter das Virus ein?
© BRK Lichtenfels

Lichtenfels / Bad Staffelstein: Über 500 Corona-Schnelltests in BRK-Heimen in einer Woche

Ehrenamtliche Einsatzkräfte der BRK-Bereitschaften und der Wasserwachten führten innerhalb einer Woche über 500 Schnellests auf Corona in den beiden BRK-Wohn- und Pflegheimen in Lichtenfels und Bad Staffelstein durch. Wie das Rote Kreuz als Träger der Pflegeeinrichtungen mitteilte, wurde durch die Maßnahme ein optimales Testbild erreicht.

Zweite Reihentestung am Sonntag durchgeführt

Bei der ersten Reihentestung musste aufgrund eines positiven Einzel-Tests eine Nachtestung mittels eines PCR-Tests durchgeführt werden. Das Ergebnis steht hier noch aus. Man geht jedoch von einer Korrektur zu einem negativen Testergebnisses aus. Die zweite Reihentestung am vergangenen Sonntag verzeichnete nur negative Ergebnisse. Laut den Verantwortlichen wurden die Einsatzkräfte zuvor in die Anwendung der Schnelltests eingewiesen und geschult. Die Ehrenamtlichen achteten während ihres Einsatzes streng auf das Tragen der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und die Hygienemaßnahmen.

 

Die zumeist im Sanitätsdienst ausgebildeten Aktiven sind ihre Sache ganz professionell angegangen und haben die Tests äußerst behutsam ausgeführt.

(Bernd Albert, ehrenamtlicher Testkoordinator)

Bilder der Reihentestung
© BRK Lichtenfels© BRK Lichtenfels© BRK Lichtenfels

Einsatzbereitschaft des Ehrenamtes gelobt

Zudem lobte man die Einsatzbereitschaft. Ohne die Unterstützung aus dem Ehrenamt - so Testkoordinator Thomas Petrak ergänzend - wäre es nicht möglich gewesen, innerhalb eines kurzen Zeitraums eine derart hohe Anzahl von Tests zu erreichen. So konnte man unter epidemiologischen Gesichtspunkten ein gutes Gesamtbild erzielen, da in den Pflegeeinrichtungen in kurzer Zeit möglichst alle Personen – Bewohner und Personal – getestet wurden. Vervollständigt wurde das Bild, da die Reihentestung innerhalb von sieben Tagen wiederholt werden konnte.

Testmöglichkeit für Besucher

Das ehrenamtliche Engagement ist aber nicht nur auf die Reihentestungen beschränkt. Auch für die Besucherschaft werden demnach regelmäßig in der Woche Termine für Testungen, die nach den gesetzlichen Vorgaben 48 Stunden Gültigkeit haben, angeboten. Kreisvorsitzender und Landrat Christian Meißner betonte den Sicherheitsaspekt. Die regelmäßige Anwendung von Schnelltests eröffne zumindest die Chance, möglichst frühzeitig einem Ausbruchsgeschehen zu begegnen und er unterstrich:

 

Die ehrenamtlichen Rotkreuzler leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit für die Bevölkerung im Landkreis Lichtenfels.

(Kreisvorsitzender und Landrat Christian Meißner)

© Landkreis Lichtenfels

Erdbeben in Kroatien: Hilfe der Feuerwehren aus den Landkreisen Bamberg & Lichtenfels

Am 29. Dezember 2020 ereignete sich in Kroatien ein schweres Erdbeben. Hiervon waren vor allem die ländlichen Gebieten des Landkreises Sisak-Moslavina in Zentral-Kroatien betroffen. Auch Feuerwehrgerätehäuser wurden dabei beschädigt oder zerstört. Nach Rücksprache mit dem kroatischen Feuerwehrverband werden besonders Schutzkleidung für Feuerwehrleute, tragbare Leitern, sowie Beleuchtungsgerät für die örtlichen Feuerwehren gebraucht, um deren Einsatz wieder vollumfänglich zu ermöglichen. Die Landkreise Bamberg und Lichtenfels helfen nun mit und unterstützen die Feuerwehren vor Ort.

Hilfe aus dem Landkreis Bamberg

Der Landkreis Bamberg stellte hierbei eine stattliche Anzahl von Ausrüstungsgegenständen, die nicht mehr benötigt werden, technisch aber in Ordnung sind, bereit. Die Sammelstelle wurde von der Feuerwehr Hallstadt organisiert, den Transport über das Zwischenlager „Nordbayern“ in Hersbruck nach Kroatien übernahm die Feuerwehr Hirschaid.

Hilfe aus dem Landkreis Lichtenfels

Auch die Freiwillige Feuerwehr Lichtenfels unterstützt die Feuerwehren in Kroatien bei der Bewältigung der Erdbeben-Katastrophe. Am Sonntagmorgen (10. Januar) brachen zwei Feuerwehr-Kameraden aus dem Landkreis Lichtenfels mit einem Logistikfahrzeug auf, um gemeinsam mit anderen Bayerischen Feuerwehren Hilfe im Krisengebiet zu leisten.


© Landkreis Bamberg
© Landkreis Lichtenfels

22 bayerische Fahrzeuge mit 15.000 Teilen unterwegs nach Kroatien

Der insgesamt 22 Fahrzeuge umfassender Transportkonvoi aus Bayern startete am Montagmorgen vom Zwischenlager "Südbayern" in Rosenheim in Richtung der kroatischen Stadt Sisak. Rund 300 Freiwillige Feuerwehren und Kommunen beteiligten sich an den Ausrüstungs- und Gerätespenden. Rund 15.000 Einzelteile werden nun in die Krisenregion gebracht.

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Hasenpest im Landkreis Lichtenfels aufgetaucht: Veterinäramt mahnt zur Vorsicht!

Im Landkreis Lichtenfels grassiert die Hasenpest! Dies teilte das Landratsamt am Freitag (18. Dezember) mit. Nachdem mehrere verendete Feldhasen im Landkreis entdeckt wurden, gingen einzelne Kadaver zur Abklärung der Todesursache an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Bei einem Kadaver wurde Tularämie, umgangssprachlich Hasenpest oder Nagerpest, festgestellt. Weiterlesen
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