Tag Archiv: Landkreis

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Stadt und Landkreis Bamberg: Vermehrt Infektionen in Bildungseinrichtungen treten auf!

Die Inzidenzen in Stadt und Landkreis Bamberg steigen. Die Werte haben sich innerhalb von 24 Stunden von Dienstag auf Mittwoch (14. Juli) beinahe verdoppelt. Die Leiterin des Fachbereiches Gesundheitswesens im Landratsamt, Dr. Susanne Paulmann, begründet die steigenden Infektionen unter anderem mit der Delta-Variante des Coronavirus, die deutlich ansteckender ist. Weitere Ansteckungen am Donnerstag (15. Juli) seien zu erwarten, so Dr. Paulmann. Weiterlesen

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Landkreis Bamberg: Inzidenz unter 100 – Lockerungen ab Samstag

Am heutigen Donnerstag (20. Mai) hat der Landkreis Bamberg den fünften Tag in Folge die 7-Tages-Inzidenz von 100 unterschritten. Deshalb treten gemäß der der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung ab Samstag (22. Mai), 00:00 Uhr, Lockerungen in Kraft. Die nächtliche Ausgangssperre von 22:00 bis 05:00 Uhr wird aufgehoben. Alle Öffnungen und Lockerungen sind aber nur mit entsprechenden Schutz- und Hygienekonzepten erlaubt.

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Bamberg: Gesundheitsministerium stoppt Erstimpfungen mit Moderna und BionTech

Ab dem Mittwoch (19. Mai) stoppt das Gesundheitsministerium die Erstimpfungen mit den Impfstoffen Moderna und BionTech in allen bayerischen Impfzentren. Der Grund für den Beschluss sei die Knappheit des Impfstoffes der beiden Hersteller in Bayern. Vorhandene Dosen sollen zunächst für Zweitimpfungen genutzt werden. In Stadt und Landkreis Bamberg hingegen werden vereinbarte Einzel-Erstimpfungen diese Woche bis Sonntag stattfinden. Dies wurde in der heutigen Krisensitzung unter anderem mit Oberbürgermeister Andreas Starke und Landrat Johann Kalb beschlossen. Nach Bekanntgabe des Beschlusses am Vorabend sagte das Bamberger Impfzentrum die für heute geplanten 600 Impfungen zunächst ab. Die Betroffenen werden telefonisch informiert.

Viel Kritik seitens Oberbürgermeister, Landrat und Bürgermeister zu der Entscheidung

Wie es im Schreiben des Landratsamtes weiter heißt, kam die Mitteilung vom Gesundheitsministerium über den Stopp und die Absage der Erstimpfungen am späten Dienstagnachmittag überraschend. So fügt unter anderem Oberbürgermeister Andreas Starke hinzu:

„Seit Monaten kümmern sich Stadt und Landkreis erfolgreich zusammen darum, einen reibungslosen Ablauf sicher zu stellen. Während auf Bundes- und Landesebene davon gesprochen werde, dass nun endlich ausreichend Impfstoff zur Verfügung stünde, sieht die Wirklichkeit vor Ort ganz anders aus.“

Stopp der Erstimpfungen in Bamberg: Oberbürgermeister Andreas Starke äußert sich

Bamberger Landrat Johann Kalb zeigt sich ebenso bestürzt über die Meldung und spricht von einer "schockierenden Entwicklung":

Wir alle sind bestürzt über diese schockierende Entwicklung, denn wir wollten im Gegenteil unsere Impfquote steigern und hatten vor, für Bamberg Sonderkontingente an Impfstoff zu fordern. Jetzt ist es nur noch erlaubt, Erstimpfungen durchzuführen, um den Verfall von Impfstoff zu vermeiden.“

(Johann Kalb, Landrat)

Die Impfwilligen und die Impfzentren würden "wieder vor den Kopf gestoßen", so äußert sich auch der Bürgermeister Jonas Glüsenkamp zur Entscheidung des Gesundheitsministeriums. Seit Mitte Dezember sei Bamberg bereit zu impfen. Es wurden Impfkapazitäten auf- und ausgebaut, die infolge der Impfstoffknappheit bisher selten ausgenutzt werden konnten, so Glüsenkamp weiter im Schreiben.

 

Weiterführende Informationen:

 

 Programmhinweis: Mehr zum Impfstopp in Bayern und Oberfranken erfahren Sie heute (19. Mai) um 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell

Bericht aus Oberfranken Aktuell:
Impfstoffknappheit: Schreiben des Gesundheitsministeriums sorgt für Verwirrung
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Coburg: Impfung mit Johnson & Johnson ab 18 Jahren möglich

Die Stadt und der Landkreis Coburg erhalten ein Sonderkontingent von insgesamt 3.200 Dosen des Johnson & Johnson-Impfstoffs. Zudem dürfen sich Personen ab 18 Jahren mit dem Impfstoff impfen lassen, unabhängig von der aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission. Diese lautet, dass über 60-Jährige den Impfstoff verabreicht bekommen sollen. Weiterlesen
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Landkreis Kronach: Luca-App kann ab sofort genutzt werden

Die Luca-App kann ab sofort auch im Landkreis Kronach genutzt werden. Die App ermöglicht dem Gesundheitsamt eine schnellere Verfolgung der Kontakte. Entlastet werden auch Geschäfte, Dienstleister oder Gastronomie, die verpflichtet sind Kontaktdaten aufzunehmen und hierfür Listen führen müssen. Weiterlesen
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Stadt & Landkreis Hof: Mitarbeiter der Lebensmittelversorgung dürfen sich impfen lassen

Ab sofort dürfen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebensmittelversorgung in Stadt und Landkreis Hof gegen das Coronavirus impfen lassen. Parallel dazu starten ab dieser Woche die Impfungen in den Betrieben. Wir berichteten. Weiterlesen
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Corona-Pandemie: Maßnahmen der Stadt Hof bis zum 1. Mai verlängert

Die seit dem 10. April gültige Allgemeinverfügung der Stadt Hof wird bis zum 1. Mai verlängert. Das betrifft unter anderem die Ausgangssperre, den Distanzunterricht und Gottesdienst. An den Corona-Maßnahmen ändert sich nichts. Weiterlesen
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Stadt & Landkreis Hof: Impfungen in 20 Unternehmen starten

Stadt und Landkreis Hof erhalten vom Freistaat Bayern im Rahmen eines weiteren Sonderkontingents zusätzlichen Impfstoff. Damit kann ab nächster Woche unter anderem mit den Impfungen innerhalb von Betrieben begonnen werden, so das Landratsamt Hof am heutigen Donnerstag (22. April). Weiterlesen
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Coburg: Schulen bleiben weiterhin geschlossen

Der 7-Tage-Inzidenzwert im Coburger Land liegt am heutigen Freitag (16. April) mit 179,8 deutlich über 100. Auch die Stadt liegt mit 187,5 über diesem Wert. Nachdem die Inzidenzwerte bereits in der aktuellen Woche (KW15) über 100 lagen, werden sich die Regelungen nicht verändern und gelten entsprechend fort. Außer den Abschlussklassen, bleiben die Schülerinnen und Schüler im Distanzunterricht in Stadt und Landkreis Coburg. Präsenzunterricht für Viertklässler  Für die Jahrgangsstufe 4 der Grundschulen bzw. der Grundschulstufen der Förderzentren, die nach den Lehrplänen der allgemeinen Schulen unterrichten, findet Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Ansonsten findet Wechselunterricht statt. Für alle übrigen Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt. Abschlussklassen beruflicher & weiterführender Schulen in Päsenzunterricht  Für die Abschlussklasse der weiterführenden und beruflichen Schulen findet Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Ansonsten findet Wechselunterricht statt. Für alle übrigen Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt. Gymnasien und Fachoberschulen Für die Jahrgangsstufe 11 sowie für die Abschlussklassen findet Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Ansonsten findet Wechselunterricht statt. Für alle übrigen Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt. Vorgaben für den Unterricht sind vom Inzidenzwert in der Kommune abhängig Die Schulen für Kranke erteilen in Übereinstimmung mit den Hygienevorschriften der Kliniken Unterricht bzw. bieten eine Notbetreuung an. Die Schulvorbereitenden Einrichtungen öffnen im Gleichklang mit vorschulischen Kindertagesstätten und den vorschulischen Heilpädagogischen Tagesstätten. Die Vorgaben für den Unterricht sind vom Inzidenzwert in der Kommune abhängig und für die Verwaltung bindend für ihre Entscheidung zum Unterrichtsablauf in der gesamten kommenden Woche.
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Inzidenz über 100 im Landkreis Coburg: Diese Regeln gelten ab Dienstag

Nachdem der 7-Tage-Inzidenzwert des Landkreises Coburg nun bereits seit dem Freitag (09. April) und damit mehr als drei Tage am Stück über 100 liegt, treten ab dem morgigen Dienstag (13. April) weitere Beschränkungen in Kraft. Dies teilte das Landratsamt Coburg nun mit.  

Hier ein Überblick, was im Landkreis Coburg ab Dienstag (13. April) gilt:

  Kontaktbeschränkungen
  • Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur gestattet mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person. Zulässig ist ferner die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht.
  • Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten jeweils als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.
  Nächtliche Ausgangssperre
  • Von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung untersagt, es sei denn dies ist begründet aufgrund:
  1. eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen,
  2. der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke,
  3. der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  4. der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger,
  5. der Begleitung Sterbender,
  6. von Handlungen zur Versorgung von Tieren oder
  7. von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.
  Spezielle Besuchs- und Schutzregelungen
  • In vollstationären Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Alten- und Seniorenheimen gilt: Eine Testung der Beschäftigten dieser Einrichtungen auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche, in denen die Beschäftigten zum Dienst eingeteilt sind, wird angeordnet.
  Ladengeschäfte mit Kundenverkehr
  • Die Öffnung von Ladengeschäften ist nur für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig („Click & Meet“). Hierbei gelten die entsprechenden Infektionsschutzmaßnahmen mit der Maßgabe, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 40 m² der Verkaufsfläche. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden nach Maßgabe zu erheben. Kunden dürfen nur eingelassen werden, wenn Sie ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentests oder Selbsttests (der Selbsttest muss unter Aufsicht vor Ort durchgeführt werden) oder eines vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Tests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen.
  • Abweichend davon ist die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften zulässig („Click & Collect“). Im Schutz- und Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die eine Ansammlung von Kunden etwa durch gestaffelte Zeitfenster vermeiden.
  • Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Versicherungsbüros, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermittel sowie der Großhandel.
  • Der Verkauf von Waren, die über das übliche Sortiment des jeweiligen Geschäfts hinausgehen, ist untersagt.
  Sport
  • Es ist nur kontaktfreier Sport unter Beachtung der vorstehend genannten Kontaktbeschränkungen (Angehörige des eigenen Hausstands und eine weitere Person) erlaubt.
  • Die Ausübung von Mannschaftssport ist untersagt.
  • Der Betrieb und die Nutzung von Sportplätzen, Fitnessstudios, Tanzschulen und anderen Sportstätten ist nur unter freiem Himmel und nur für die vorgenannten Zwecke zulässig.
  Außerschulische Bildung, Musikschulen
  • Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote sind in Präsenzform untersagt.
  • Instrumental- und Gesangsunterricht ist in Präsenzform untersagt.
  Kulturstätten
  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten sind geschlossen.
  Diese Regelungen gelten bis zu einer entsprechenden Bekanntmachung durch das Landratsamt Coburg. Diese kann erst erfolgen, wenn der Inzidenzwert im Landkreise drei Tage in Folge unter 100 liegt.
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Corona-Pandemie: Stadt und Landkreis Hof beschließen weitere Maßnahmen

Aufgrund den hohen Inzidenzwerten in Stadt und Landkreis Hof, wurden weitere Maßnahmen für die Hotspot-Region beschlossen. Diese betreffen unter anderem den Schul- und Kitabetrieb, die Ausgangssperre sowie Gottesdienste.

Für Stadt und Landkreis sind folgende, gemeinsame Maßnahmen beschlossen worden

Bereich Schule:

Sowohl in der Stadt als auch im Landkreis findet der Schulunterricht an allen Schulen nach den Osterferien ausschließlich im Distanzunterricht statt. Dies gilt auch für die Abschlussklassen. Auf Basis des weiteren Infektionsgeschehens wird das weitere Vorgehen Ende nächster Woche bekannt gegeben.

Bereich Kita:

  • Im Hinblick auf das umfangreiche Infektionsgeschehen in Kindergärten werden alle Eltern gebeten, die Notbetreuung (sowohl in Kindergärten als auch in Schulen) auf ein Mindestmaß zu reduzieren
  • Darüber hinaus wird es mit den Trägern und Leitungen der Kindertageseinrichtungen zeitnah Gespräche geben, welche weiteren Maßnahmen getroffen werden, um das Infektionsgeschehen zu reduzieren. Ziel ist es, die Notbetreuung auf ein Mindestmaß zu minimieren und den Schutz bestmöglich zu erhöhen.

Zusätzliche Maßnahmen in der Stadt Hof:

  • Die nächtliche Ausgangssperre beginnt in der Saalestadt ab 20:30 Uhr. Diese tritt ab Samstag (10. April) in Kraft und gilt bis einschließlich 25. April.
  • Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte jeglicher Glaubensrichtungen in Präsenzform auf dem Gebiet der Stadt Hof sind untersagt. Ausgenommen davon sind kirchliche Amtshandlungen, wie zum Beispiel Taufen, Trauungen und Beerdigungen
  • Sämtliche Sportanlagen inklusive Fußballplätze und Turnhallen in der Stadt Hof bleiben für den Sportbetrieb geschlossen

Appell an die Eigenverantwortung und Selbstschutz der Bürgerinnen und Bürger

Aufgrund der Entwicklung des Infektionsgeschehens sowie den daraus resultierenden Erfahrungen, die in den vergangenen Wochen gewonnenen werden konnten, appelliert das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Hof erneut an die Eigenverantwortung und den Selbstschutz der Bevölkerung:

„In vielen Bereichen werden die bekannten Hygiene- Schutz- und Abstandsmaßnahmen gut umgesetzt. Dennoch gibt es Situationen, die erheblich dazu beitragen, dass sich das Virus weiter ausbreiten kann“

(Anika Büttner, organisatorische Leiterin des Gesundheitsamtes für Stadt und Landkreis Hof)

Dazu zählen beispielsweise:

  • gemeinsames Rauchen oder gemeinsame Pausen
  • kurze Gespräche im Büro des Kollegen
  • Fahrgemeinschaften zur Arbeit oder zur Schnellteststation
  • Symptomfreiheit wird verwechselt mit „Ich habe kein Corona“
  • Krankheitssymptome werden nicht ernst genommen (z.B. Schnupfen wird als Heuschnupfen deklariert)
  • Kontaktpersonen werden nicht allumfänglich genannt, um andere vermeintlich zu schützen
  • Schnelltests werden fälschlicherweise als Freitestung gewertet (etwa für größere Zusammenkünfte)

Es ist wichtig, Beispiele wie diese ins Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen, um die Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich der Verbreitung des Virus einmal mehr zu sensibilisieren, so das Hofer Landratsamt im offiziellen Schreiben.

20 Prozent der Bevölkerung mit Erstimpfung versorgt

Ziel ist es, die Immunisierung im Hofer Land so schnell wie möglich weiter voranzubringen.

„Wir spüren, dass unsere Bürgerinnen und Bürger nach einem Jahr Pandemie Corona-müde sind. Das verstehen wir. Dennoch sehen wir einen Weg aus dieser Pandemie. Wir haben aktuell 20% unserer Bevölkerung mit einer Erstimpfung versorgt. (Zum Vergleich: Impfquote Bayern 14,6; Impfquote Deutschland 14,7) Diesen Vorsprung wollen und müssen wir weiter ausbauen“

(Oliver Bär, Hofer Landrat)

Deshalb werden der Landrat und die Oberbürgermeisterin Eva Döhla weiterhin für zusätzliche Impfdosen kämpfen.  Damit eine noch schnellere Impfversorgung im Hofer Land stattfindet, heißt es weiter im Schreiben des Landratsamtes.

Bericht aus Oberfranken Aktuell:
Corona-Krise: Stadt und Landkreis Hof verschärfen Maßnahmen
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Offener Brief an Markus Söder: Klaus Adelt fordert Perspektiven für das Hofer Land

Der Hofer SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Adelt wendet sich in einem offenen Brief an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder mit klaren Forderungen im Bezug auf die Eindämmung des Infektionsgeschehens in der Hofer Region. Die Pandemie-Situation im Hofer Land ist seit Monaten kritisch. Seit mehr als 150 Tagen liegt die Inzidenz der Hofer Region über 100. Das öffentliche Leben der Menschen ist seit Wochen eingeschränkt. Eine Besserung der Lage trotz hoher Impfquote im deutschlandweiten Vergleich nicht in Sicht. In einem dringenden Appell fordert Adelt von Söder die Umsetzung folgender Maßnahmen für die Hotspot-Region.

Hinweis: Im Folgenden handelt es sich um Auszüge des offenen Briefes. Diesen können Sie hier abrufen. 

 

1) Prüfung eines kurzen harten Lockdowns. Für zwei Wochen mit maximaler Kontaktbeschränkung und unter Einbeziehung der Arbeitswelt, soweit es geht. So schwer mir diese Forderung auch fällt, weil ich der Meinung bin, dass die Einschränkung von Bürgerrechten immer nur Ultima Ratio sein kann, sollte kritisch überprüft werden, inwieweit die gegenwärtige Entwicklung weitere und noch härtere Maßnahmen notwendig macht.

2) Eine weitere Intensivierung der Impf-Kampagne in den besonders stark betroffenen Regionen. Ziel muss sein, den möglichen harten Lockdown effizient zu nutzen. Mindestens (!) 2.000 Impfungen pro Tag müssen unter Einbeziehung der Hausärzte dann möglich sein, so dass am Ende des Lockdowns die 50.000er Marke im Hofer Land überschritten wird und so etwas wie eine Perspektive erkennbar ist.

3) Kontrolldruck erhöhen. Stärkere Kontrollen auch dort, wo geöffnet ist und geöffnet bleiben darf. Maßnahmen müssen eingehalten werden. Dazu braucht es auch Kontrollen, die dort greifen, wo die Eigenverantwortung aufhört. Es mehren sich beispielsweise die Berichte, dass in Lebensmittelgeschäften die Einhaltung geltender Maßnahmen nicht mehr so streng kontrolliert wird, wie das vor einem Jahr der Fall war. Sollten die kommunalen Ordnungsdienste und die örtliche Polizei hier an die Grenze ihrer Belastbarkeit stoßen, muss notfalls die Bereitschaftspolizei mit zum Einsatz kommen und die Polizei-Inspektionen in den Corona-Hochburgen personell unterstützen.

4) Generell gilt: Mehr Personal. Mehr Geld. Seien es die Gesundheitsämter, die Impfzentren, die kommunalen Ordnungsämter oder Test-Zentren. Den Kommunen fehlt es an Personal, das bisherige Angebot noch weiter ausweiten zu können. Hier braucht es mehr Unterstützung des Freistaates und vor allem auch mehr Geld für die Kommunen und Landkreise.

Statement von Klaus Adelt (SPD):
Offener Brief an Markus Söder: Klaus Adelt fordert Perspektiven für das Hofer Land
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Hofer Land: Ansturm auf AstraZeneca-Impfung lässt Server abstürzen

Seit Freitag (09. April) dürfen sich Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren des Hofer Landes für eine Imfpung mit AstraZeneca anmelden. Die Region bekam 4.000 weitere Impfdosen mit diesem Vakzin. Wir berichteten. Dieses Impfangebot gilt ohne Priorisierung. Da der Ansturm der Anmeldung zu hoch war, stürzte am Morgen wegen Überbelastung der Server ab. Nun funktioniert die Seite wieder und eine Anmeldung ist unter www.impfung-hoferland.de/astrazeneca möglich, heißt es seitens des zuständigen Landratsamtes.

Personen unter 60 Jahren dürfen sich auf eigenen Wunsch mit AstraZeneca impfen lassen

Der Impfstoff von AstraZeneca ist entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) für Personen, die mindestens das 60. Lebensjahr erreicht haben, zulässig. Für Personen unter 60 Jahren auf eigenen Wunsch möglich. Vor Ort im Impfzentrum werden Impfwillige dazu medizinisch fachlich beraten, heißt es weiter im Schreiben vom Landratsamt.

So funktioniert die Anmeldung für die Impfung:

1. Anmeldung für die Impfung: Über das Bayerische Online-Registrierungssystem www.impfung-hoferland.de/impftermin erfolgt die generelle Anmeldung für eine Impfung in Bayern.

2. Registrierung für Astra-Zeneca-Impfung: Nach der allgemeinen Anmeldung können sich Personen über 18 Jahren, unter www.impfung-hoferland.de/astrazeneca für die AstraZeneca-Schutzimpfung anmelden.

Nach Abschluss dieser Vorgänge setzt sich das Impfzentrum zeitnah mit den impfwilligen Personen in Verbindung. Die Registrierung für dieses Sonderkontingent ist so lange möglich, bis die 4.000 Dosen vergeben sind, so das Hofer Landratsamt.

Der Aktuell-Beitrag vom 08. April 2021:
100 Tage Impfen im Hofer Land: Positive Bilanz und 4000 Impfdosen für alle
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Corona-Spitzenreiter in Deutschland: Hof über der 570er Inzidenz

Die kritische Pandemie-Lage in Stadt und Landkreis Hof bleibt weiterhin angespannt. Nach aktuellen Angaben des Robert-Koch-Instituts (09. April, 0 Uhr) erreicht die Saalestadt eine 7-Tage-Inzidenz von 571,7 und erreicht damit einen deutlichen Anstieg zum Vortag. Zum Vergleich: Der Inzidenzwert der Stadt Hof betrug am gestrigen Donnerstag 429,9. Wir berichteten.

Landkreis Hof überholt Greiz

Den zweiten Platz belegt bundesweit das Hofer Land mit 451,1 und überholt den Landkreis Greiz mit 346,0. Der Landkreis Kronach liegt im deutschlandweiten Vergleich auf dem vierten Platz mit einer 7-Tage-Inzidenz von 337,1.


Programmtipp: Mehr zur aktuellen Pandemie-Lage in der Stadt Hof erfahren Sie heute (09. April) um 18 Uhr in Oberfranken Aktuell.


Weiterführende Informationen zur Pandemie-Lage in Hof:
Corona-Hotspot Hof: Stadt hat erneut bundesweit die höchste Inzidenz
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