Tag Archiv: Leiche

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A73 bei Bamberg: Leiche in Kofferraum eines Fahrzeuges gefunden

UPDATE (Montag, 17:50 Uhr):

21-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft

Wie am Sonntag berichtet, fanden Polizeibeamte im Kofferraum eines Pkw am frühen Sonntagmorgen (25. November) im Bereich von Bamberg eine weibliche Leiche. Der Fahrer wurde nach einer kurzen Flucht festgenommen und der Nürnberger Mordkommission überstellt. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte am Montag den Haftantrag wegen Mord gegen den 21-jährigen Fahrer des Wagens, in dem man die tote Frau fand. Der junge Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. Zu den gestellten Vorwürfen äußerte sich der 21-Jährige nicht.

Obduktionsergebnis liegt vor

Die umgehend angeordnete Obduktion des Leichnams brachte als Ergebnis, dass die 57-jährige Nürnbergerin eines gewaltsamen Todes starb. Weitere Todesumstände wurden mit dem Verweis auf das laufende Verfahren nicht getätigt. Weiterhin machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben, in welcher Beziehung die beiden Personen zueinander standen.

Anwesen in Nürnberg durchsucht?

Laut Informationen der BILD wurde noch am Sonntag von Beamten der Kripo Nürnberg ein Anwesen in der Stadt durchsucht. Den Angaben nach sollen dort Spuren gesichert worden sein. Eine Bestätigung seitens der Ermittler gab es hierfür allerdings nicht.

ERSTMELDUNG (Sonntag, 13:25 Uhr):

Am frühen Sonntagmorgen (25. November) wollte eine Polizeistreife auf der Autobahn A73 bei Bamberg ein Fahrzeug kontrollieren. Nach einer kurzen Flucht konnte der Fahrer gestellt werden. In dem Kofferraum wurde dann eine tote Frau aufgefunden. Die Polizei ermittelt jetzt wegen einem Tötungsdelikt.

Flüchtender kann von der Polizei gestoppt werden

Wie die Polizei Mittelfranken mitteilte, fiel gegen 01:00 Uhr einer Polizeistreife auf der A73 bei Bamberg ein Fahrzeug auf, das in Schlangenlinien unterwegs war. Der Fahrer flüchtete zunächst vor der Polizei und verließ die Autobahn. Der Mann konnte schließlich nach einem Fluchtversuch zu Fuß festgenommen werden.

Tote Frau im Kofferraum

Im Kofferraum des Fahrzeugs wurde in der Folge eine weibliche Leiche entdeckt. Die aus Nürnberg stammende 57-jährige Frau ist laut Polizeibericht nach einem ersten Anschein durch eine Gewalteinwirkung zu Tode gekommen.

Obduktion der Toten angeordnet

Der Fahrer des Fahrzeugs, ein 21-jähriger Mann, wurde als Tatverdächtiger festgenommen. Beamte der Nürnberger Kriminalpolizei übernahmen die Ermittlungen. Derzeit werden Zeugen und der Tatverdächtige zu den Ereignissen vernommen. Zudem wertet die Spurensicherung vorhandene Spuren aus. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat eine Obduktion der Leiche angeordnet. Die Ermittlungen dauern an.

Mainleus: Leiche im Waldstück identifiziert!

Wie wir bereits berichteten, entdeckten Jäger am Samstag (10. November) eine Leiche im Waldstück nahe des Mainleuser Ortsteils Veitlahm (Landkreis Kulmbach). Mittlerweile steht fest, dass es sich bei dem Toten um den vermissten 33-Jährigen aus Bayreuth handelt. Dieser galt seit Mai 2017 als vermisst. Weiterlesen

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Suche nach Heike H. bei Naila: Keine Leiche gefunden

Die Grabungsarbeiten auf der Staatsstraße ST2195 aufgrund der Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Verschwinden einer jungen Frau vor über 30 Jahren sind abgeschlossen. Es wurden keine Leiche oder verfahrensrelevanten Gegenstände gefunden. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Hof werden weitergeführt.

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Fall Peggy: Mutmaßlicher Mörder nach 17 Jahren überführt?

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth und das Polizeipräsidium Oberfranken teilten am heutigen Freitag (21. September) in einer Pressekonferenz mit, dass der verdächtige Manuel S. gestanden hat, den Leichnam der damals neunjährigen Peggy aus Lichtenberg (Landkreis Hof) in Rodacherbrunn (Thüringen) vergraben zu haben. Er steht zudem unter Mordverdacht. Die Polizei bittet nun um Mithilfe aus der Bevölkerung.

 

Ist Manuel S. Peggys Mörder?

Manuel S. soll nach eigenen Aussagen nicht der Mörder von Peggy sein, sondern das tote Mädchen lediglich von einem Mann entgegen genommen haben. Der andere Mann habe ihn an einer Bushaltestelle in der Poststraße in Lichtenberg angehalten und dort die Leiche gegeben. Manuel S. soll noch versucht haben Peggy zu beatmen. Anschließend hat er sie in eine rote Decke gewickelt, in seinen Kofferraum gelegt und im Wald bei Rodacherbrunn vergraben. Danach habe er Jacke und Schulranzen bei sich zu Hause verbrannt.

Unbekannter soll Manuel S. angehalten haben

Über den Mann, der die Leiche übergeben haben soll, ist bislang nichts bekannt. Jedoch soll Manuel S. den Namen des Unbekannten genannt haben. In der vergangenen Woche durchsuchte die Polizei das Haus von Manuel S. im Landkreis Wunsiedel und vernahmen den Mann anschließend. (Wir berichteten.) Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Verdächtigen Manuel S. und vor allem zu seinen goldenen Audi 80. Als Belohnung wurden 30.000 Euro ausgelobt.

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© Polizeipräsidium Oberfranken

Verdächtiger auf freiem Fuß

Manuel S. befindet sich aktuell auf freiem Fuß, allerdings lautete der Tatbestand gegen den 41-Jährigen auf Mord. Eine Haft setzt allerdings einen dringenden Tatverdacht voraus und dieser ist laut Polizei aktuell nicht erkennbar. Wie glaubwürdig die Aussage von Manuel S. ist, wollte man bei der Pressekonferenz nicht beantworten. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Ermittlungen dauern an

Der 41 Jahre alte Mann war bereits am Anfang der Ermittlungen im Fall Peggy ins Visier der Beamten geraten. Jedoch hatte der Mann ein Alibi, an welchem 17 Jahre lang niemand gezweifelt hatte. Die SOKO Peggy hat all die Jahre die Ermittlungen akribisch weiter geführt. Vor einigen Tagen führten diese Ermittlungen die Polizei dann auf die Spur von Manuel S. So entdeckte eine forensische Palynologin (Pollenkunde) an den sterblichen Überresten des Mädchens unterschiedliche, mikroskopisch kleine Pollen, die im weiteren Untersuchungsgang als Bestandteile von Torf identifiziert werden konnten. Hier ergab sich ein Bezug zu Pflanzarbeiten des Mannes am Tattag, die den Ermittlern bereits bekannt waren. Am Ablageort gesicherte Mikropartikel stellten sich nach der Begutachtung als Farbreste dar, wie sie in Renovierungsmüll vorkommen. Den Ermittlern war bekannt, dass der jetzt Beschuldigte damals umfangreiche Renovierungsarbeiten ausgeführt hatte.

Goldener Audi ausfindig gemacht

Weiter erzeugte die Sichtung von vorhandenen Videoaufzeichnungen aus der damaligen Sparkassenfiliale erhebliche Zweifel am bislang behaupteten Alibi des Mannes. Er war entgegen seiner bisherigen Angaben am Nachmittag des 7. Mai 2001 mit seinem Fahrzeug in Lichtenberg unterwegs. Die Ermittler konnten den goldfarbenen Audi 80 mittlerweile trotz der langen Zeit ausfindig machen und kriminaltechnisch untersuchen.   

Die Ermittler gehen derzeit von folgenden tatrelevanten Zeitpunkten am 7. Mai 2001 aus:

  • letzte gesicherte Sichtung von Peggy Knobloch um 13:24 Uhr am Henri-Marteau-Platz
  • gesicherter Aufenthalt des Manuel S. in der damaligen Sparkassenfiliale um 15:17 Uhr

In diesem Zusammenhang bitten die Kriminalbeamten erneut um Mithilfe der Bevölkerung und stellen folgende Fragen:

  • Wer hat am Montag, 7. Mai 2001, den goldfarbenen Audi 80 gesehen?
  • Wer hat an oder in dem Fahrzeug Personen wahrgenommen, gegebenenfalls mit Peggy Knobloch?
  • Wer hat Manuel S. zuvor jemals mit Peggy gesehen?
  • Wer kann die hier abgebildeten Farben mit Renovierungsarbeiten in Lichtenberg in Zusammenhang bringen?

Zeugen werden gebeten, sich mit der SOKO Peggy unter der Telefonnummer 0921/506-1414 in Verbindung zu setzen.

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Pressekonferenz der Ermittler am Freitag (21.09.2018)
Fall Peggy: Pressekonferenz der Ermittler am Freitag (21.09.2018)

Mordfall Sophia L.: Tatverdächtiger sitzt seit heute in Oberfranken im Gefängnis!

Der wegen der Tötung von Sophia L. beschuldigte Lastwagenfahrer (41) sitzt seit dem heutigen Tag (31. August) in einer oberfränkischen Justizvollzugsanstalt ein. Dies teilte die Polizei am Freitagmittag mit. Unterdessen dauern die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth weiter an.

28-Jährige wird tot in Nord-Spanien gefunden

Wie berichtet, wollte die 28-jährige Studentin Sophia L. Mitte Juni per Anhalter von Leipzig in Richtung Nürnberg über die Autobahn A9 trampen. Hierzu stieg sie an einer Tankstelle im sächsischen Schkeuditz in den Lastwagen des später in Spanien festgenommenen 41-jährigen Truckers. Die Leiche der Frau wurde Ende Juni im Norden Spaniens aufgefunden.

Leichnam zur Bestattung freigegeben

Anfang dieser Woche konnte nach Abschluss des parallel in Spanien geführten Ermittlungsverfahrens der Leichnam nach Deutschland gebracht und von der Staatsanwaltschaft Bayreuth zur Bestattung freigegeben werden. (Hier die Meldung dazu!)

Am Donnerstag aus Spanien überführt

Die ebenfalls beantragte Auslieferung des Tatverdächtigen fand am gestrigen Donnerstag statt. Kripobeamte der Ermittlungsgruppe „Rastplatz“ aus Bayreuth holten den 41-Jährigen in  Spanien ab und überführten ihn nach Deutschland. Am heutigen Freitag erfolgte die Vorführung des Mannes bei einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Bayreuth. Hier wurde ihm der Haftbefehl wegen Mordes eröffnet. Im Anschluss lieferte die Polizei den dringend Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Weiterführende Informationen
Fall Sophia L.: Opfer eines Sexualdelikts? Spanische Medien wollen erste Obduktionsergebnisse kennen
(Aktuell-Bericht vom 11.07.2018)
Fall Sophia: Tatort in Oberfranken? Kripobeamte aus Bayreuth ermitteln auch in Spanien
(Aktuell-Bericht vom 25.06.2018)
Sophia L.: Oberfränkische Ermittler übernehmen den Fall der 28-Jährigen!
(PK vom 22.06.2018)
Leipzig / Landkreis Bayreuth: Polizei sucht auch in Oberfranken nach Sophia L.
(PK vom 21.06.2018)

Bayreuth: Staatsanwaltschaft gibt Leichnam von Sophia L. frei

Der Leichnam der getöteten Sophia L. wurde am heutigen Mittwoch (29. August) von der Staatsanwaltschaft Bayreuth zur Bestattung freigegeben. Dies teilte das Polizeipräsidium Bayreuth am Vormittag mit.

Trucker ist dringend tatverdächtig

Wie berichtet, stieg die 28-jährige Studentin im Juni 2018 als Tramperin in Sachsen in einen Lkw und wurde nach einer großen Suchaktion später tot in Spanien aufgefunden. Der 41 Jahre Trucker, der die Studentin mitnahm, ist dringend tatverdächtig, sie getötet zu haben.

Rechtsmedizinische Untersuchung am Dienstag

Nach der Freigabe des Leichnams durch die spanischen Behörden und der Überführung nach Deutschland wurde am Dienstagnachmittag (28. August) eine rechtsmedizinische Untersuchung durchgeführt. Am heutigen Vormittag gab dann die Staatsanwaltschaft Bayreuth die Leiche zur Bestattung frei. Die umfassenden Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Weiterführende Informationen
Fall Sophia L.: Opfer eines Sexualdelikts? Spanische Medien wollen erste Obduktionsergebnisse kennen
(Aktuell-Bericht vom 11.07.2018)
Fall Sophia: Tatort in Oberfranken? Kripobeamte aus Bayreuth ermitteln auch in Spanien
(Aktuell-Bericht vom 25.06.2018)
Sophia L.: Oberfränkische Ermittler übernehmen den Fall der 28-Jährigen!
(PK vom 22.06.2018)
Leipzig / Landkreis Bayreuth: Polizei sucht auch in Oberfranken nach Sophia L.
(Aktuell-Bericht vom 21.06.18)

Fall Sophia L.: Leichnam wird nach Deutschland überführt

Die in Spanien geführten Ermittlungen im Fall der ermordeten Sophia L. sind nun abgeschlossen. Der Leichnam der 28 Jahre alten Tramperin wird demnächst nach Deutschland überführt. Der mutmaßliche Mörder der jungen Frau, ein 41-jähriger Lkw-Fahrer, wird ebenfalls demnächst nach Deutschland gebracht und muss sich dort strafrechtlich verantworten. Die umfassenden Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth dauern an. Weiterlesen
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Obduktionsergebnis steht fest: So starb die Schwimmerin im Badesee Trebgast

Die am letzten Donnerstag (09. August) von Tauchern der Bayerischen Bereitschaftspolizei aus dem Badesee Trebgast (Landkreis Kulmbach) geborgene Schwimmerin ist nach dem Ergebnis der Obduktion ertrunken. Andere Ursachen, die zum Tod der Studentin führten, stellten die Ermittler nicht fest. Somit geht man von einem tragischen Badeunfall aus.

Einsatzkräfte suchen 24 Stunden nach der Frau

Wie berichtet, ging die junge Frau am Mittwochnachmittag (08. August) mit einem Neoprenanzug in das Wasser und wurde nur wenig später von ihren beiden Begleiterinnen nicht mehr gesehen. Suchmaßnahmen, die bis in die Nacht dauerten, blieben ohne Ergebnis. Polizeitaucher der Bayerischen Bereitschaftspolizei setzten am Donnerstag die Suche im Badesee fort.

Studentin ertrinkt im Badesee Trebgast

Am späten Nachmittag entdeckten die Taucher dann die Leiche der Frau und bargen sie. In der von der Staatsanwaltschaft Bayreuth veranlassten Obduktion stellte sich heraus, dass die Frau ertrunken ist. Im Zuge der rechtsmedizinischen Untersuchung ergaben sich keine anderen Ursachen für den Tod der Frau.

 

Aktuell-Bericht vom 10. August 2018
Badesee Trebgast: Leiche der Studentin im Gewässer gefunden
© TVO

Tragödie in Trebgast: Tote Frau aus Badesee geborgen

UPDATE (Freitag, 10:45 Uhr):

Bei der gegen 16:00 Uhr am Donnerstagnachmittag aus dem Badesee Trebgast geborgenen Frauenleiche handelt es sich um die vermisste 22-jährige Schwimmerin. Dies teilte die Polizei soeben mit. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Zur Klärung der Todesursache hat die Staatsanwaltschaft Bayreuth eine Obduktion veranlasst. Die Sperrung des Geländes am Badesee Trebgast wurde unterdessen von der Gemeinde aufgehoben.

 

ERSTMELDUNG (Donnerstag, 17:40 Uhr):

Nun gibt es wohl traurige Gewissheit in Trebgast (Landkreis Kulmbach). Am heutigen Donnerstagnachmittag (09. August) fanden Taucher der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Badesee eine leblose Frau. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen aufgenommen. Seit Mittwochnachmittag wurde in dem Gewässer intensiv nach einer 22 Jahre alten Schwimmerin gesucht. (Wir berichteten.)

Stundenlange Suche nach 22-Jähriger

Die Studentin aus Bayreuth befand sich am Mittwoch mit zwei Freundinnen am Badesee und ging mit einem Schwimmanzug in das Wasser. Seit 13:30 Uhr fehlte von der Frau jede Spur. Die alarmierten Einsatzkräfte von Wasserrettung, Feuerwehr, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk führten umfangreiche Suchmaßnahmen durch, die bis in die Nacht andauerten. Hierbei waren auch Taucher, ein Wasserortungshund sowie ein Bootsführer mit einem Sonargerät eingesetzt. Ebenso befanden sich mehrere Polizeibeamte sowie ein Polizeihubschrauber bei den zeitweise bis zu 100 Einsatzkräften vor Ort.

Leiche im Badesee gefunden

Am Donnerstagvormittag begannen Taucher der Bayerischen Bereitschaftspolizei mit der Absuche des Sees. Gegen 16:00 Uhr konnten die Taucher eine weibliche Person im hinteren Bereich des Gewässers, in größerer Entfernung zum Ufer, feststellen und bergen. Der Kriminaldauerdienst aus Bayreuth hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Noch ist nicht eindeutig bestätigt, dass es sich um die vermisste Frau handelt.


Badesee Trebgast: Über 100 Einsatzkräfte suchen eine vermisste Schwimmerin!
Badesee Trebgast: Wasserwacht sucht mit Großaufgebot nach vermisster Frau
© Reporter24 / Polizei

Leiche in Spanien identifiziert: Es ist die Anhalterin Sophia L. (28)

Die tote Frau, die in der letzten Woche im Norden von Spanien aufgefunden wurde, ist identifiziert. Bei der Leiche handelt es sich nach einer Mitteilung der spanischen Behörden und der Bayreuther Ermittler vom Freitagnachmittag (29. Juni) um die 28-jährige Anhalterin Sophia L.

Todesumstände bleiben noch offen

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth und die Kriminalpolizei Bayreuth übernahmen am vergangenen Freitag (22. Juni) die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Verschwinden der 28-Jährigen. Auf Grund der Ermittlungsergebnisse muss davon ausgegangen werden, dass die gebürtige Ambergerin in Oberfranken getötet wurde. Ein erstelltes DNA-Profil der Vermissten erhielten die spanischen Ermittler vom Bayerischen Landeskriminalamt in München. Mit diesem genetischen Fingerabdruck gelang es, den in der Nähe einer Tankstelle in Nordspanien aufgefundene Leichnam als Sophia L. zu identifizieren. Angaben zu den Todesumständen können derzeit von den Behörden nicht gemacht werden.

Tatverdächtige soll ausgeliefert werden

Zwei Beamte der Kriminalpolizei Bayreuth waren zunächst in Leipzig vor Ort. Zusammen mit zwei Beamten aus Sachsen hielten sie sich im Zuge der Ermittlungen dann von Montag bis zum heutigen Freitag in Spanien auf. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth wird im Zuge der weiteren Ermittlungen unter anderem die spanischen Behörden ersuchen, den festgenommenen 41-jährigen Tatverdächtigen nach Deutschland auszuliefern. Die Ermittlungen dauern an.

 

Weiterführende Informationen
Fall Sophia: Tatort in Oberfranken? Kripobeamte aus Bayreuth ermitteln auch in Spanien
(Aktuell-Bericht vom 25.06.18)
Sophia L.: Oberfränkische Ermittler übernehmen den Fall der 28-Jährigen!
(Pressekonferenz vom 22.06.18)
Leipzig / Landkreis Bayreuth: Polizei sucht auch in Oberfranken nach Sophia L.
(Aktuell-Bericht vom 21.06.18)
© Reporter24 / Polizei

Leipzig / Bayreuth: Oberfränkische Behörden führen nun Ermittlungen im Fall Sophia L.

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Bayreuth haben am Freitagnachmittag (22. Juni) die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Verschwinden der 28-jährigen Sophia L. aus Leipzig übernommen. Die Zuständigkeit wechselte, da sich Hinweise auf einen möglichen Tatort in Oberfranken verdichteten. Ob es sich bei einer gestern in Spanien aufgefundenen weiblichen Leiche um die vermisste Frau handelt, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

28-Jährige steigt bei Schkeuditz in einen Lkw ein

Am 14. Juni wollte die gebürtige Ambergerin von Leipzig nach Nürnberg trampen und von dort im Anschluss mit dem Zug nach Amberg reisen. An diesem Donnerstagabend stieg sie an einer Tankstelle bei Schkeuditz (Landkreis Nordsachsen) in einen Lkw mit marokkanischer Zulassung ein. Seit dieser Zeit bestand zu der 28-Jährigen kein Kontakt mehr. In der Folge fahndete die Polizeidirektion Leipzig per Öffentlichkeitsfahndung nach der Frau.

Fall Sophia: Tatort in Oberfranken? Kripobeamte aus Bayreuth ermitteln auch in Spanien (Aktuell Bericht 25.06.)
Leipzig / Landkreis Bayreuth: Polizei sucht auch in Oberfranken nach Sophia L.
(Aktuell-Bericht vom 21.06.18)

Suchmaßnahmen auch in Oberfranken

Im Zuge der Ermittlungen koordinierte das Polizeipräsidium Oberfranken die notwendigen Suchmaßnahmen in Bayern. Insbesondere führte man hier umfangreiche Ermittlungs- und Suchmaßnahmen an relevanten Örtlichkeiten wie Rastanlagen oder Autobahnparkplätzen (unter anderem der Autobahn A9) entlang der bekannten Fahrtroute des Lkw durch. (Wir berichteten!)

Festnahme südlich von Madrid

Am Dienstag (19. Juni) wurde auf Grund eines Haftbefehls ein Trucker (41), der nach Marokko unterwegs war, südlich von Madrid (Spanien) festgenommen.

Sein Lkw war kurz zuvor ausgebrannt. Nach bisherigen Erkenntnissen war die 28-Jährige in Schkeuditz in diesen Lastwagen eingestiegen. Der Mann ist derzeit dringend verdächtig, die Frau getötet zu haben. Von der Leiche fehlte zunächst jede Spur.

Leichenfund in Spanien

Am gestrigen Donnerstag (21. Juni) wurde eine weibliche Leiche im Norden Spaniens aufgefunden. Der Ort des Auffindens der Leiche deckt sich mit der Fahrtroute des verdächtigen Truckers. Zur Identifizierung der sterblichen Überreste wird nun ein DNA-Profil der Vermissten erstellt und zu den spanischen Behörden übermittelt.

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Übernahme der Ermittlungen

Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse, insbesondere der GPS-Daten des Lkw, muss davon ausgegangen werden, dass die Frau in Oberfranken getötet wurde. Aus diesem Grund haben die oberfränkischen Ermittler das Verfahren übernommen. Eine etwa 15-köpfige Ermittlungsgruppe der Kripo Bayreuth untersucht den Fall. In diesem Zusammenhang ermitteln die Bayreuther Behörden mit den Dienststellen in Leipzig und Spanien. Der Kontakt zu den spanischen Behörden besteht unter anderem über das Bundeskriminalamt. Die Ermittlungen werden mit Hochdruck fortgeführt.

(Bilder: Reporter24)

Pressekonferenz von Staatsanwaltschaft & Polizei am Freitag (22. Juni) in Bayreuth
Sophia L.: Oberfränkische Ermittler übernehmen den Fall der 28-Jährigen!
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Waischenfeld: 51-Jähriger treibt leblos in der Wiesent

Am Morgen des heutigen Pfingstsonntages (20. Mai) wurde ein 51-jähriger Mann bei Waischenfeld (Landkreis Bayreuth) tot aus der Wiesent geborgen.

Passanten entdecken Körper

Gegen 7 Uhr morgens bemerkten Passanten unter einer Brücke im Waischenfelder Stadtkern eine leblos in der Wiesent treibende Person und alarmierten die Rettungskräfte. Der herbeigerufene Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des 51-jährigen Waischenfelders feststellen.

Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Die Todesursache sowie auch die Umstände, unter denen der Mann in die Wiesent geraten ist, sind derzeit noch unklar – der Bayreuther Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise auf Fremdbeteiligung an dem tragischen Fall liegen nach derzeitigem Stand nicht vor.

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