Tag Archiv: Leiche

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Obduktionsergebnis steht fest: So starb die Schwimmerin im Badesee Trebgast

Die am letzten Donnerstag (09. August) von Tauchern der Bayerischen Bereitschaftspolizei aus dem Badesee Trebgast (Landkreis Kulmbach) geborgene Schwimmerin ist nach dem Ergebnis der Obduktion ertrunken. Andere Ursachen, die zum Tod der Studentin führten, stellten die Ermittler nicht fest. Somit geht man von einem tragischen Badeunfall aus.

Einsatzkräfte suchen 24 Stunden nach der Frau

Wie berichtet, ging die junge Frau am Mittwochnachmittag (08. August) mit einem Neoprenanzug in das Wasser und wurde nur wenig später von ihren beiden Begleiterinnen nicht mehr gesehen. Suchmaßnahmen, die bis in die Nacht dauerten, blieben ohne Ergebnis. Polizeitaucher der Bayerischen Bereitschaftspolizei setzten am Donnerstag die Suche im Badesee fort.

Studentin ertrinkt im Badesee Trebgast

Am späten Nachmittag entdeckten die Taucher dann die Leiche der Frau und bargen sie. In der von der Staatsanwaltschaft Bayreuth veranlassten Obduktion stellte sich heraus, dass die Frau ertrunken ist. Im Zuge der rechtsmedizinischen Untersuchung ergaben sich keine anderen Ursachen für den Tod der Frau.

 

Aktuell-Bericht vom 10. August 2018
Badesee Trebgast: Leiche der Studentin im Gewässer gefunden
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Tragödie in Trebgast: Tote Frau aus Badesee geborgen

UPDATE (Freitag, 10:45 Uhr):

Bei der gegen 16:00 Uhr am Donnerstagnachmittag aus dem Badesee Trebgast geborgenen Frauenleiche handelt es sich um die vermisste 22-jährige Schwimmerin. Dies teilte die Polizei soeben mit. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Zur Klärung der Todesursache hat die Staatsanwaltschaft Bayreuth eine Obduktion veranlasst. Die Sperrung des Geländes am Badesee Trebgast wurde unterdessen von der Gemeinde aufgehoben.

 

ERSTMELDUNG (Donnerstag, 17:40 Uhr):

Nun gibt es wohl traurige Gewissheit in Trebgast (Landkreis Kulmbach). Am heutigen Donnerstagnachmittag (09. August) fanden Taucher der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Badesee eine leblose Frau. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen aufgenommen. Seit Mittwochnachmittag wurde in dem Gewässer intensiv nach einer 22 Jahre alten Schwimmerin gesucht. (Wir berichteten.)

Stundenlange Suche nach 22-Jähriger

Die Studentin aus Bayreuth befand sich am Mittwoch mit zwei Freundinnen am Badesee und ging mit einem Schwimmanzug in das Wasser. Seit 13:30 Uhr fehlte von der Frau jede Spur. Die alarmierten Einsatzkräfte von Wasserrettung, Feuerwehr, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk führten umfangreiche Suchmaßnahmen durch, die bis in die Nacht andauerten. Hierbei waren auch Taucher, ein Wasserortungshund sowie ein Bootsführer mit einem Sonargerät eingesetzt. Ebenso befanden sich mehrere Polizeibeamte sowie ein Polizeihubschrauber bei den zeitweise bis zu 100 Einsatzkräften vor Ort.

Leiche im Badesee gefunden

Am Donnerstagvormittag begannen Taucher der Bayerischen Bereitschaftspolizei mit der Absuche des Sees. Gegen 16:00 Uhr konnten die Taucher eine weibliche Person im hinteren Bereich des Gewässers, in größerer Entfernung zum Ufer, feststellen und bergen. Der Kriminaldauerdienst aus Bayreuth hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Noch ist nicht eindeutig bestätigt, dass es sich um die vermisste Frau handelt.


Badesee Trebgast: Über 100 Einsatzkräfte suchen eine vermisste Schwimmerin!
Badesee Trebgast: Wasserwacht sucht mit Großaufgebot nach vermisster Frau
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Leiche in Spanien identifiziert: Es ist die Anhalterin Sophia L. (28)

Die tote Frau, die in der letzten Woche im Norden von Spanien aufgefunden wurde, ist identifiziert. Bei der Leiche handelt es sich nach einer Mitteilung der spanischen Behörden und der Bayreuther Ermittler vom Freitagnachmittag (29. Juni) um die 28-jährige Anhalterin Sophia L.

Todesumstände bleiben noch offen

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth und die Kriminalpolizei Bayreuth übernahmen am vergangenen Freitag (22. Juni) die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Verschwinden der 28-Jährigen. Auf Grund der Ermittlungsergebnisse muss davon ausgegangen werden, dass die gebürtige Ambergerin in Oberfranken getötet wurde. Ein erstelltes DNA-Profil der Vermissten erhielten die spanischen Ermittler vom Bayerischen Landeskriminalamt in München. Mit diesem genetischen Fingerabdruck gelang es, den in der Nähe einer Tankstelle in Nordspanien aufgefundene Leichnam als Sophia L. zu identifizieren. Angaben zu den Todesumständen können derzeit von den Behörden nicht gemacht werden.

Tatverdächtige soll ausgeliefert werden

Zwei Beamte der Kriminalpolizei Bayreuth waren zunächst in Leipzig vor Ort. Zusammen mit zwei Beamten aus Sachsen hielten sie sich im Zuge der Ermittlungen dann von Montag bis zum heutigen Freitag in Spanien auf. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth wird im Zuge der weiteren Ermittlungen unter anderem die spanischen Behörden ersuchen, den festgenommenen 41-jährigen Tatverdächtigen nach Deutschland auszuliefern. Die Ermittlungen dauern an.

 

Weiterführende Informationen
Fall Sophia: Tatort in Oberfranken? Kripobeamte aus Bayreuth ermitteln auch in Spanien
(Aktuell-Bericht vom 25.06.18)
Sophia L.: Oberfränkische Ermittler übernehmen den Fall der 28-Jährigen!
(Pressekonferenz vom 22.06.18)
Leipzig / Landkreis Bayreuth: Polizei sucht auch in Oberfranken nach Sophia L.
(Aktuell-Bericht vom 21.06.18)
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Leipzig / Bayreuth: Oberfränkische Behörden führen nun Ermittlungen im Fall Sophia L.

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Bayreuth haben am Freitagnachmittag (22. Juni) die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Verschwinden der 28-jährigen Sophia L. aus Leipzig übernommen. Die Zuständigkeit wechselte, da sich Hinweise auf einen möglichen Tatort in Oberfranken verdichteten. Ob es sich bei einer gestern in Spanien aufgefundenen weiblichen Leiche um die vermisste Frau handelt, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

28-Jährige steigt bei Schkeuditz in einen Lkw ein

Am 14. Juni wollte die gebürtige Ambergerin von Leipzig nach Nürnberg trampen und von dort im Anschluss mit dem Zug nach Amberg reisen. An diesem Donnerstagabend stieg sie an einer Tankstelle bei Schkeuditz (Landkreis Nordsachsen) in einen Lkw mit marokkanischer Zulassung ein. Seit dieser Zeit bestand zu der 28-Jährigen kein Kontakt mehr. In der Folge fahndete die Polizeidirektion Leipzig per Öffentlichkeitsfahndung nach der Frau.

Fall Sophia: Tatort in Oberfranken? Kripobeamte aus Bayreuth ermitteln auch in Spanien (Aktuell Bericht 25.06.)
Leipzig / Landkreis Bayreuth: Polizei sucht auch in Oberfranken nach Sophia L.
(Aktuell-Bericht vom 21.06.18)

Suchmaßnahmen auch in Oberfranken

Im Zuge der Ermittlungen koordinierte das Polizeipräsidium Oberfranken die notwendigen Suchmaßnahmen in Bayern. Insbesondere führte man hier umfangreiche Ermittlungs- und Suchmaßnahmen an relevanten Örtlichkeiten wie Rastanlagen oder Autobahnparkplätzen (unter anderem der Autobahn A9) entlang der bekannten Fahrtroute des Lkw durch. (Wir berichteten!)

Festnahme südlich von Madrid

Am Dienstag (19. Juni) wurde auf Grund eines Haftbefehls ein Trucker (41), der nach Marokko unterwegs war, südlich von Madrid (Spanien) festgenommen.

Sein Lkw war kurz zuvor ausgebrannt. Nach bisherigen Erkenntnissen war die 28-Jährige in Schkeuditz in diesen Lastwagen eingestiegen. Der Mann ist derzeit dringend verdächtig, die Frau getötet zu haben. Von der Leiche fehlte zunächst jede Spur.

Leichenfund in Spanien

Am gestrigen Donnerstag (21. Juni) wurde eine weibliche Leiche im Norden Spaniens aufgefunden. Der Ort des Auffindens der Leiche deckt sich mit der Fahrtroute des verdächtigen Truckers. Zur Identifizierung der sterblichen Überreste wird nun ein DNA-Profil der Vermissten erstellt und zu den spanischen Behörden übermittelt.

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Übernahme der Ermittlungen

Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse, insbesondere der GPS-Daten des Lkw, muss davon ausgegangen werden, dass die Frau in Oberfranken getötet wurde. Aus diesem Grund haben die oberfränkischen Ermittler das Verfahren übernommen. Eine etwa 15-köpfige Ermittlungsgruppe der Kripo Bayreuth untersucht den Fall. In diesem Zusammenhang ermitteln die Bayreuther Behörden mit den Dienststellen in Leipzig und Spanien. Der Kontakt zu den spanischen Behörden besteht unter anderem über das Bundeskriminalamt. Die Ermittlungen werden mit Hochdruck fortgeführt.

(Bilder: Reporter24)

Pressekonferenz von Staatsanwaltschaft & Polizei am Freitag (22. Juni) in Bayreuth
Sophia L.: Oberfränkische Ermittler übernehmen den Fall der 28-Jährigen!
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Waischenfeld: 51-Jähriger treibt leblos in der Wiesent

Am Morgen des heutigen Pfingstsonntages (20. Mai) wurde ein 51-jähriger Mann bei Waischenfeld (Landkreis Bayreuth) tot aus der Wiesent geborgen.

Passanten entdecken Körper

Gegen 7 Uhr morgens bemerkten Passanten unter einer Brücke im Waischenfelder Stadtkern eine leblos in der Wiesent treibende Person und alarmierten die Rettungskräfte. Der herbeigerufene Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des 51-jährigen Waischenfelders feststellen.

Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Die Todesursache sowie auch die Umstände, unter denen der Mann in die Wiesent geraten ist, sind derzeit noch unklar – der Bayreuther Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise auf Fremdbeteiligung an dem tragischen Fall liegen nach derzeitigem Stand nicht vor.

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Forchheim: Polizei findet toten Mann auf dem Walberla

Nur noch tot fanden am Montagnachmittag (31. Juli) Einsatzkräfte der Polizei einen 57-jährigen Mann auf dem Walberla. Der Mann aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt galt seit dem Samstagnachmittag (29. Juli) als vermisst.

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Trogen: Vermisste 85-Jährige tot aufgefunden!

Wie das Polizeipräsidium Oberfranken am Dienstagmittag (25. Juli) mitteilte, entdeckte ein Mann in einem unwegsamen Gebüsch am Montagmorgen (24. Juli) eine leblose Frau. Bei dieser handelte es sich um die seit dem 14. Juli vermisste 85-Jährige aus Trogen (Landkreis Hof). Hinweise auf ein Fremdverschulden am Tod der Rentnerin gibt es bisher nicht.

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36-Jähriger stirbt in Coburger Bar: Obduktionsergebnisse veröffentlicht

Nach dem Tod eines 36-jährigen Mannes in der Coburger Innenstadt am Sonntagmorgen (7. Mai) führten Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft umfangreiche Ermittlungen durch.

36-Jähriger stirbt vor Ort

Wie berichtet, wurden gegen 4:30 Uhr am Sonntagmorgen Polizeibeamte über eine Auseinandersetzung in einer Bar im Coburger Steinweg informiert. Vor Ort fanden die Beamten einen verletzten Mann auf. Trotz einer umgehenden Reanimation starb der 36-Jährige noch vor Ort. Nach ersten Ermittlungen am Sonntagmorgen war es unmittelbar zuvor zu der körperlichen Auseinandersetzung mit vier Personen gekommen, die laut Polizei jedoch nicht mehr in der Bar waren.

Mehrere Personen vorläufig festgenommen

Im Rahmen einer sofortigen Fahndung konnten Polizisten vier Tatverdächtige im Stadtgebiet festnehmen. Im Rahmen der Ermittlungen zum genauen Tatablauf und den beteiligten Personen, wurden auch zwei Angestellte des Sicherheitsdienstes, die Kontakt mit dem 36-Jährigen hatten, vorläufig festgenommen.

Innere Ursache führte zum Tod

Die Staatsanwaltschaft Coburg ordnete am Sonntag unter anderem eine Obduktion bei der Leiche an. Im Rahmen der Begutachtung des Toten wurde festgestellt, dass der Coburger aufgrund eines Herzinfarkts starb. Einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen seinem Tod und der ihm zuvor zugefügten Verletzungen sahen die Rechtsmediziner nicht. Es wurde ein natürlicher Tod bescheinigt.

Ermittlungen dauern an

Die umfassenden Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft dauern an. Derzeit wird gegen die vier tatverdächtigen, italienischen Staatsangehörigen (23 bis 30 Jahre) wegen Körperverletzungsdelikten ermittelt. Ein erster Tatverdacht gegen die beiden Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes erhärtete sich nicht.

Toter nach Streit in Coburger Bar: 36-Jähriger erliegt Herzinfarkt
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Rödental: Menschliche Knochen gefunden

Wie die Polizei am Dienstagnachmittag (4. April) auf telefonische Nachfrage von TVO mitteilte, wurden auf einem Grundstück in einem Rödentaler Stadtteil in der letzten Woche die Überreste eines menschlichen Skeletts gefunden. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Coburg haben in dem Fall die Ermittlungen aufgenommen.

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Hof: Junger Mann tot in Spielothek aufgefunden

Am Donnerstagvormittag (09. März) wurde die Leiche eines jungen Mannes in einer Spielothek in der Hofer Innenstadt gefunden. Das bestätigte das Polizeipräsidium Oberfranken auf Nachfrage von TVO am Freitagmittag (10. März).

Anzeichen eines Drogenmissbrauch

Der junge Mann sei tot im Toilettenbereich der Spielothek aufgefunden worden, so die Polizei. Derzeit gäbe es keine Anzeichen auf ein Gewaltverbrechen. Allerdings gibt es Hinweise drauf, dass der Mann unter Einfluss von Drogen stand. Die genaue Todesursache wurde noch nicht ermittelt. Diese wird aktuell in einer Obduktion geklärt. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an!

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Fall Peggy und der NSU: Polizei äußert sich zu DNA-Spuren

Das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Bayreuth halten am morgigen Mittwochvormittag (8. März) eine Pressekonferenz ab und informieren über die Ermittlungsergebnisse der SOKO Peggy im Zusammenhang mit den gefundenen DNA-Spuren an den sterblichen Überresten des Mädchens.

TVO streamt die Pressekonferenz LIVE via Facebook ab circa 11:00 Uhr!

Vermeintliche DNA-Spur im Oktober 2016 gefunden

Im Oktober 2016 gaben die Ermittler bekannt, dass an den Leichenteilen, die in der Nähe von Rodacherbrunn (Saale-Orla-Kreis) gefunden wurden, eine DNA-Spur des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt sichergestellt wurde. Kurze Zeit später keimten an dem Zusammenhang zwischen Peggy Knobloch und dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) Zweifel auf. So soll die DNA von Böhnhardt durch ein verunreinigtes Spurensicherungsgerät an den Fundort der Leiche in Thüringen gelangt sein.

Kein Zusammenhang zwischen NSU & Peggy?

Umfassende und zeitaufwändige Ermittlungen wurden in Auftrag gegeben, um Klarheit in die Angelegenheit zu bringen. Das Polizeipräsidium Oberfranken hatte dazu die Sonderkommission Peggy personell aufgestockt. Die Überprüfungen der Staatsanwaltschaft und der SOKO wurden um eine Vielzahl an Ermittlungshandlungen erweitert. Nun sollen die Ergebnisse präsentiert werden. Wie verschiedene Medien bereits vorab spekulieren, soll es keinen Zusammenhang zwischen dem Fall Peggy und dem NSU geben.

  • Offizielles von den Behörden dann am morgigen Mittwoch. TVO berichtet von vor Ort.

 

TVO streamt die Pressekonferenz LIVE via Facebook ab circa 11:00 Uhr!

Bayreuth / Lichtenberg: Wohl doch keine Verbindung zwischen NSU und Fall Peggy
(Aktuell-Bericht vom 27.10.16)
Fall Peggy: DNA-Spuren von Uwe Böhnhardt am Fundort der Leiche gefunden
(Aktuell-Bericht vom 14.10.16)
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+ Update + Kirchehrenbach: Mutter tötet ihre Kinder und sich selbst

3. UPDATE (Mittwoch - 08. Februar, 18:32 Uhr):

Die drei am Dienstagmittag (7. Dezember) in einem Einfamilienhaus tot aufgefundenen Personen sind identifiziert. Dies teilte das Polizeipräsidium Oberfranken in Bayreuth am späten Mittwochnachmittag mit. Bei den Toten handelt es sich um die 39-jährige Bewohnerin des Hauses und ihre beiden Kinder im Alter von zwei und vier Jahren. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass die Frau und ihre Kinder an einem Verbrennungsschock sowie einer Rauchgasvergiftung verstorben sind. Dies ergaben die Untersuchungen der Rechtsmedizin. Momentan gehen Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Frau ihre beiden Kinder und sich selbst unter Einsatz eines Brandbeschleunigers getötet hat. Ein Fremdverschulden schließt man derzeit aus.

39-Jähriger litt unter psychischer Erkrankung

Laut Polizei litt die 39-Jährige offenbar an einer psychischen Erkrankung. Sie hatte sich in der Vergangenheit in psychiatrischer Behandlung befunden. Ob die Krankheit im Zusammenhang mit der Tötung der beiden Kinder und dem Suizid der Frau steht, sollen weitere Untersuchungen an das Tageslicht bringen.

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2. UPDATE (Mittwoch - 08. Februar, 17:30 Uhr):

Drei leblose Personen fanden am Dienstagmittag (07. Februar) Polizeibeamte in einem Wohnhaus in Kirchehrenbach (Landkreis Forchheim). Die Hintergründe zu den drei Leichen, eine Frau und zwei Kinder, sind auch einen Tag nach dem Auffinden noch unklar. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln, so die Aussage aus dem Polizeipräsidium in Bayreuth. Dennoch fragen sich nicht nur die Bewohner von Kirchehrenbach: Was ist in dem Einfamilienhaus im Lärchenweg vorgefallen?

Drei Tote in Kirchehrenbach: Wie kam es zu der Tragödie?

1. UPDATE (Dienstag - 07. Februar, 15:04 Uhr):

Drei leblose Personen fanden am Dienstagmittag (07. Februar) Einsatzkräfte der Polizei in einem Wohnhaus in Kirchehrenbach (Landkreis Forchheim). Dies teilte das Polizeipräsidium Oberfranken in einer ersten Stellungnahme mit. Einzelheiten gab die Polizei nicht bekannt. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg haben vor Ort die Ermittlungen zu den Umständen und zur Identität der Toten aufgenommen.

Leblose Personen in einer verrauchten Wohnung entdeckt

Kurz nach 12:00 Uhr war eine Streifenbesatzung der Polizei Ebermannnstadt zu dem Einfamilienhaus im Lärchenweg in Kirchehrenbach gerufen worden. Die Polizisten erkannten in der offenbar verrauchten Wohnung leblose Personen. Ein weiteres Betreten durch die Beamten war auf Grund der Rauchentwicklung nicht möglich. Daraufhin verständigten sie die Feuerwehr.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Bei der späteren Begehung entdeckten die Einsatzkräfte dann eine tote Frau und zwei tote Kinder. Beamte der Kriminalpolizei Bamberg und ein Bamberger Staatsanwalt haben vor Ort die Ermittlungen zu den Umständen und zur Identität der Toten aufgenommen. Eine Nachbarin bestätigte gegenüber TVO, dass in dem Haus eine Frau und ihre beiden Kinder im Vorschulalter wohnen. Das gemeinsame Paar, so die Anwohnerin weiter, soll sich demnach vor kurzer Zeit getrennt haben, der Vater ausgezogen sein.

Polizisten mit Rauchgasvergiftung

Die beiden Polizeibeamten mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht werden.

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Aktuell-Bericht vom Dienstag, 7. Februar 2017
Tragödie in Kirchehrenbach: Mutter & Kinder tot in einem Haus entdeckt!

ERSTMELDUNG (Dienstag - 07. Februar, 14:06 Uhr):

Am Dienstagmittag (7. Februar) wurden in einer Wohnung in Kirchehrenbach (Landkreis Forchheim) drei Leichen entdeckt. Bei diesen soll es sich nach ersten Medienberichten von vor Ort um eine Mutter und ihre zwei Kinder handeln. Das Polizeipräsidium Oberfranken wollte dies auf TVO-Nachfrage derzeit nicht bestätigen. Auch zu den möglichen Hintergründen herrscht aktuell von Seiten der Ermittler Stillschweigen. Die Untersuchungen zu dem Fund der leblosen Personen haben begonnen.

Feuerwehr wurde zu einem Wohnungsbrand gerufen

Die Polizei teilte bislang lediglich mit, dass die örtliche Feuerwehr am Mittag zu einem Wohnungsbrand in Kirchehrenbach gerufen wurde. Im Rahmen der Löscharbeiten wurden dann durch die Einsatzkräfte die drei Leichen in der Wohnung entdeckt.

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