Tag Archiv: Leiche

Arzberg (Lkr. Wunsiedel): 26-jähriger Vermisster aufgefunden

Der seit Ende Januar vermisste 26 Jahre alte Mann aus dem Arzberger Ortsteil Schlottenhof ist am Donnerstag tot aufgefunden worden. Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Mann war seit  dem 25. Januar 2014 spurlos verschwunden. Die Suche nach ihm mit mehreren Streifenwagenbesatzungen sowie einem Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera verlief ohne Ergebnis. Am Donnerstagvormittag wurde der Vermisste im Ortsteil Kieselmühle leblos aufgefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kripo Hof kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden.

 


 

 

Bayreuth: Frau tot – Lebensgefährte verhaftet

Ein 41 Jahre alter Mann aus Bayreuth steht im dringenden Verdacht in der Nacht zum Dienstag seine 51-jährige Partnerin getötet zu haben. Polizisten finden die Frau am späten Nachmittag leblos in einer Wohnung im Stadtteil Glocke. Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen mit zahlreichen Beamten ist wenig später erfolgreich. Der 41-Jährige kann festgenommen und am Mittwochvormittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Dieser erlässt wegen Totschlags Haftbefehl gegen den Mann.

Aktueller Ermittlungsstand der Polizei

Der Bayreuther befindet sich nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Bayreuth in der Nacht auf Dienstag zusammen mit der Frau in seiner Wohnung. Dort geraten beide in einen Streit, der derart eskaliert, dass der 41-Jährige seine Lebensgefährtin erstickt. Das Ergebnis einer Obduktion, die am Mittwochvormittag in der Rechtsmedizin in Erlangen durchgeführt wurde, bestätigt die Todesursache.

Bekannter verständigt die Polizei

Der Mann gibt am späten Nachmittag des Dienstages gegenüber einem Bekannten an, die Frau umgebracht zu haben. Der verständigt daraufhin die Polizei. Sofort fahren Beamte mit mehreren Streifenwagen zum Tatort und finden dort die Leiche der Frau. Da die Beamten den 41-Jährigen nicht antreffen, fahnden sie umgehend mit zahlreiche Einsatzkräfte nach dem Tatverdächtigen. Kurz nach 20 Uhr können Bereitschaftspolizisten, die zur Unterstützung eingesetzt waren, den Gesuchten im Stadtgebiet widerstandslos festnehmen. 

Tatverdächtiger sitzt im Gefängnis

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth erfolgt am Mittwochnachmittag die Vorführung des 41-Jährigen bei dem Ermittlungsrichter. Nach dem Erlass eines Haftbefehls wird der Mann im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft dauern an.

Einen Bericht dazu zeigen wir Ihnen ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Fall Peggy: Untersuchungen schließen Kinderleiche aus

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth und das Polizeipräsidium Oberfranken haben am Freitagnachmittag (10. Januar) vermeldet, dass in dem am Mittwoch (8. Januar) untersuchten Grab auf dem Friedhof in Lichtenberg (Landkreis Hof) keine Kinderknochen gefunden wurden. Die Polizei war dem Hinweis nachgegangen, die Leiche der seit 2001 verschwundenen Peggy Knobloch könnte in dem Grab liegen. Immerhin wurde damals, zwei Tage nach dem Verschwinden des Mädchens, auf dem Lichtenberger Friedhof eine 81-jährige Frau beerdigt. (Wir berichteten!) Jetzt steht fest: Es wurden zwar menschliche Überreste gefunden. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen haben allerdings bestätigt, dass es sich dabei um Knochen eines Erwachsenen handelt.

 

>>> HIER geht es zu unserer Peggy-Themenseite vom vergangenen Mittwoch <<<

 

 


 

 

Friedhof Lichtenberg: Ermittler suchen nach der Leiche von Peggy!

Update (8. Januar, 23:50 Uhr):
Fast 13 Jahre nach dem Verschwinden von Peggy Knobloch gewinnt der Fall erneut an Brisanz. Das mysteriöse Verschwinden hat in der Vergangenheit auch den Journalisten Christoph Lemmer immer wieder beschäftigt. Er hat sich intensiv mit den Akten von damals auseinandergesetzt, hat mit Zeugen und Angehörigen gesprochen. Und er hat schließlich gemeinsam mit Autorin Ina Jung ein Buch über den „Fall Peggy“ geschrieben. Die erneuten Grabungen heute in Lichtenberg dürfte also auch er mit Spannung verfolgt haben. Wir haben mit ihm gesprochen…

 

 

Update (8. Januar, 18:40 Uhr):
Das Verschwinden der kleinen Peggy hat das Leben im kleinen Städtchen Lichtenberg (Landkreis Hof) auf den Kopf gestellt. Viele Einwohner sind im Zuge der Ermittlungen vernommen worden. Medienvertreter aus ganz Deutschland haben die 1.000-Einwohner-Stadt in Beschlag genommen und teilweise die Bürger in ein zweifelhaftes Licht gerückt. Mittlerweile hat man gelernt, mit dem Rummel umzugehen. Katja Herrmann berichtet…

 

 

Update (8. Januar, 18:25 Uhr):
Es ist eine schaurige Vorstellung – aber es hätte tatsächlich sein können, dass Peggy Knobloch, das kleine Mädchen, das vor fast 13 Jahren in Lichtenberg verschwand, gefunden wird. Gefunden, auf dem Friedhof von Lichtenberg, im Grab einer 81 Jahre alten Frau. Eine unglaubliche Theorie, die angesichts der Fakten aber dennoch irgendwie Sinn ergibt, denn zwei Tage nach dem Verschwinden von Peggy wurde auf dem Lichtenberger Friedhof eine Frau beerdigt. Peggys Leiche hätte also möglicherweise in dieser Grabstätte verschwinden können. Mehr zum Einsatz von Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Lichtenberg von Sandra Heinze…

 

 

Update (8. Januar, 13:50 Uhr):
Am frühen Nachmittag äußerten sich Polizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth per Pressemitteilung zu den Ermittlungen auf dem Lichtenberger Friedhof am Mittwochmorgen. Als Ergebnis steht derzeit fest: Die im Rahmen der Exhumierung entdeckten Knochen stammen mit hoher Wahrscheinlichkeit von Erwachsenen…

 

>>> Hier die komplette Pressemitteilung der Behörden zum Download! <<<

 

Update (8. Januar, 13:00 Uhr):
TVO-Reporterin Sandra Heinze sprach mit Jürgen Stadter (Polizeipräsidium Oberfranken) zu den Ermittlungen auf dem Friedhof in Lichtenberg am Mittwochmorgen…

 

 

Update (8. Januar, 12:20 Uhr):
Hier sehen Sie unsere Bildergalerie aus Lichtenberg. TVO-Reporterin Sandra Heinze ist in Lichtenberg vor Ort und berichtet ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ über die Suche nach Peggy.

 

 

Update (8. Januar, 11:30 Uhr):
Die Polizei und Staatsanwaltschaft gab in Lichtenberg am Vormittag eine Pressekonferenz zu den Grabungen auf dem Friedhof in Die Arbeiten vor Ort sind abgeschlossen. Nach aktuellem Erkenntnisstand lag die Leiche von Peggy nicht in dem untersuchten Grab. Die Untersuchungen zu den Grabinhalten dauern allerdings an.

 

 

Erstmeldung (8. Januar, 9:27 Uhr):
Seit dem frühen Morgen wird auf dem Lichtenberger Friedhof (Landkreis Hof) nach der Leiche der vor fast 13 Jahren verschwundenen Peggy gesucht. Die Ermittler exhumieren das Grab einer kurz nach dem Verschwinden der damals Neunjährigen beerdigten Frau.

Seit Mitte 2012 ermittelt die Staatsanwaltschaft Bayreuth unabhängig vom Wiederaufnahmeantrag des Verurteilten Ulvi K. im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Peggy Knobloch am 7. Mai 2001 gegen Tatverdächtige. Dabei hat es sich als erforderlich erwiesen, frühere Ermittlungsergebnisse im Licht der nunmehr gewonnenen Erkenntnisse neu zu bewerten und gegebenenfalls durch eigene Ermittlungen zu überprüfen, um für weitere Schritte von absolut sicheren Tatsachenfeststellungen ausgehen zu können.

Im Rahmen solcher Überprüfungsmaßnamen sind heute früh (8. Januar) im Friedhof in Lichtenberg ein Grab geöffnet und eine Exhumierung durchgeführt worden. Es haben sich nämlich bei den Nachermittlungen Hinweise darauf ergeben, dass bei der seinerzeit am 9. Mai 2001 durchgeführten Bestattung die Möglichkeit bestanden haben könnte, die Leiche von Peggy Knobloch mit in jenes Grab zu verbringen. Bei den früher durchgeführten Ermittlungen waren zwar mehrere Personen zu den Einzelheiten der Beerdigung befragt worden, eine genauere Untersuchung der Grabstätte selbst war allerdings unter den damaligen Umständen für nicht erforderlich erachtet worden.

 

 


 

 

Coburg/Beiersdorf: Wolfgang R. ist erschlagen worden!

Update (Dienstag, 17.12. / 17:15 Uhr):

Umfangreich und schwierig sind die Ermittlungen zum Gewaltverbrechen im Coburger Stadtteil Beiersdorf. Deshalb ist die Sonderkommission „Eiche“ personell noch einmal aufgestockt worden. Mittlerweile arbeiten über 30 Einsatzkräfte daran, den Tod des 66-jährigen Wolfgang R. aufzuklären. Dazu sucht die Polizei nach einem weiteren möglichen Zeugen. Er soll am vergangenen Donnerstag kurz nach fünf Uhr Fahrgast im Bus gewesen sein. Der Mann soll bereits mehrfach mit dem Bus gefahren und entweder an der Haltestelle Gaudlitz oder am Omnibusbahnhof ausgestiegen sein. Die Person ist etwa 1 Meter 80 groß und schlank. Bekleidet war er dunkelblau-grau. Er trug eine Arbeitshose. Die Person soll sich dringend bei der Soko in Coburg melden unter 09561/645-645.

 

Update (Montag, 16.12. / 13:47 Uhr):

Das Rätselraten um das Gewaltverbrechen im Coburger Stadtteil Beiersdorf geht weiter. Mittlerweile hat sich der gesuchte, dunkel gekleidete Mann gemeldet. Er konnte nicht zur Aufklärung der Tat beitragen, gilt selbst aber auch nicht als tatverdächtig. Am vergangenen Donnerstag war der 66 Jahre alte Wolfgang R. wie berichtet tot in seinem Wohnhaus aufgefunden worden. Der ehemalige Orchestermusiker wurde erschlagen. Das hat die Obduktion ergeben. Die Hintergründe der Tat versucht die Polizei herauszufinden. Sie bittet weiter um Mithilfe. Offenbar war der 66 –jährige im Rotlichtmilieu aktiv. Sollten Sie etwas wissen oder in Beiersdorf etwas Auffälliges beobachtet haben, wenden Sie sich bitte an die Polizei Coburg. Telefonnummer: 09561/ 645 645.

 

Update (Freitag, 13.12. / 18:15 Uhr):

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei wegen dem Toten im Coburger Stadtteil Beiersdorf laufen weiter auf Hochtouren. Die noch am Donnerstag ins Leben gerufene Sonderkommission „Eiche“ überprüft derzeit intensiv das Umfeld des verstorbenen 66-jährigen Wolfgang R. Momentan gehen die Ermittler von einem Kapitaldelikt aus. Neben zahlreichen Vernehmungen fanden auch Suchmaßnahmen, bei denen neben einer Vielzahl von Coburger Polizisten auch Polizeisuchhunde im Einsatz waren, statt. Die Obduktion des Leichnams ist mittlerweile abgeschlossen. Es ergaben sich hierbei als Ergebnis mehrfache stumpfe Gewalteinwirkungen. Der Mann ist also erschlagen worden.

Unser Beitrag in „Oberfranken Aktuell“…

 

Update (Freitag, 13.12. / 16:35 Uhr):

Sonderkommission schaltet Hinweistelefon

Bereits am frühen Donnerstagmorgen ergaben sich Hinweise, dass sich eine dunkel gekleidete, männliche Person in Beiersdorf vor der Gaststätte „Schwarzer Bär“ aufhielt. Die Ermittler erhoffen sich von diesem Mann wichtige Hinweise. Er soll sich dringend bei der SOKO melden. 

Ab sofort ist die SOKO „Eiche“ rund um die Uhr erreichbar und bittet unter nachfolgendem Hinweistelefon um Ihre Mithilfe: 09561/645-645

–          Wer hatte am Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag mit Woflgang R. Kontakt?

–          Wer hat den 66-Jährigen am Donnerstag sowohl in Beiersdorf, als auch in Coburg oder sonst wo gesehen?

–           Wer hat in der Nacht zum Donnerstag im Bereich des Eichenwegs in Beiersdorf verdächtige Personen und / oder Fahrzeuge gesehen?

–          Wem sind in diesem Bereich ungewöhnliche Geräusche aufgefallen?

–          Wer kann Angaben zu der Person machen, die sich vor der Gaststätte „Schwarzer Bär“ aufhielt?

Informationen, die für den Einzelnen möglicherweise unwichtig erscheinen, können für die SOKO „Eiche“ von entscheidender Bedeutung sein.     

 

Update (Freitag, 13.12. / 12:20 Uhr):
Noch immer herrscht Unklarheit, wie der 66-jährige Mann aus dem Coburger Ortsteil Beiersdorf ums Leben gekommen ist. Das Ergebnis der Obduktion steht noch aus. Wie berichtet, ist am gestrigen Donnerstagmorgen (12. Dezember) ein Notruf bei der Polizei eingegangen. Die Lebensgefährtin meldete, dass ihr Partner leblos in seinem Haus liegen würde. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Polizei und Staatsanwaltschaft sicherten vor Ort Spuren. Wie es heißt werde in alle Richtungen ermittelt.

 

Update (Donnerstag, 12.12. / 18:00 Uhr):
Unser Beitrag in „Oberfranken Aktuell“…

 

 

Update (Donnerstag, 12.12. / 14:00 Uhr):
Nach einem Notruf fanden am frühen Donnerstagmorgen Einsatzkräfte einen 66-jährigen Mann tot in seiner Coburger Wohnung im Ortsteil Beiersdorf auf. Die 41-jährige Lebensgefährtin des Mannes meldete der Polizei, dass der Mann regungslos in der Wohnung im Eichenweg liegt. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Umgehend nahmen die Coburger Kripo und die Staatsanwaltschaft Coburg  die Ermittlungen zu den Umständen und Hintergründen des Todes auf. Für Donnerstagnachmittag ist die Obduktion des Leichnams anberaumt. Die Ermittlungen dauern an. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

Erstmeldung (Donnerstag, 12.12. / 11:18 Uhr):
In Coburg (Stadtteil Beiersdorf) wurde am Donnerstagmorgen eine männliche Leiche gefunden. Polizei und Staatsanwaltschaft sind am Fundort im Eichenweg und haben die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Presseberichten könnte es sich um einen Raubmord handeln. Später mehr auf www.tvo.de

 


 

 

Helmbrechts (Lkr. Hof): Opfer von Wohnhausbrand identifiziert

Die Identität der am Donnerstagabend (31.10.2013)  beim Wohnhausbrand in Helmbrechts entdeckten Leiche ist geklärt. Es handelt sich um den 71-jährigen Wohnungsinhaber. Die Leiche war bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Feuerwehrkräfte hatten den Mann in einem Zimmer der ausgebrannten Erdgeschosswohnung in der Bürgerstraße gefunden. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Hof gehen von einem tragischen Unglücksfall aus. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an. Es liegen derzeit keine Anzeichen für ein Fremdverschulden vor.

 


 

 

Ein Toter bei Brand in Helmbrechts

Am Donnerstag gegen 23 Uhr wurde die Polizeieinsatzzentrale Oberfranken über einen Brand in der Bürgerstraße in Helmbrechts im Landkreis Hof alarmiert. Als die Feuerwehr kurze Zeit später an dem Mehrfamilienhaus eintraf, schlugen bereits erste Flammen aus den Fenstern im Erdgeschoss des dreistöckigen Gebäudes. Rund 110 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei waren an den Brandort geeilt. Nachdem die Einsatzkräfte zuerst annahmen, dass sich alle Bewohner gerettet hätten, war doch noch ein Todesopfer zu beklagen. Als die Feuerwehrmänner mit schwerem Atemschutzgerät in das Haus eindringen konnten, entdeckten sie in einem Zimmer im Erdgeschoss eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche. Die Identität dieser Person steht noch nicht fest. 

Durch ihr rasches Eingreifen, konnte die Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen auf die darüber liegenden Wohnungen und direkt angrenzende Häuser verhindern. Dennoch wurde die komplette Erdgeschosswohnung in dem Gebäude zerstört. Der Sachschaden an dem Wohnhaus dürfte sich nach ersten Schätzungen auf rund 80.000 Euro belaufen. Beamte der Hofer Kriminalpolizei haben die Ermittlungen noch in der Nacht aufgenommen. Zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

(Foto: Sascha Ploss, Kreisfeuerwehrverband Hof)

© Polizeipräsidium Oberfranken

Rottach-Egern (Lkr. Miesbach): Vermisster Wanderer aus Oberfranken tot aufgefunden

Oberfranke seit 28. September vermisst

 

Ein Oberfranke aus Weilersbach im Landkreis Forchheim war von einem Bergausflug auf den oberbayerischen Wallberg am Samstag den 28.09.2013 nicht zurückgekehrt und wurde seitdem gesucht.

Der 65-Jährige hatte sich von seiner Gruppe getrennt, als diese mit der Wallbergbahn Richtung Tal aufbrach, da er den Weg zu Fuß zurücklegen wollte. Am vereinbarten Treffpunkt an der Talstation kam er dann jedoch nicht an.

Die unmittelbar am selben Tag gestartete Suchaktion blieb erfolglos, auch als sie am nächsten Tag mit großem technischen Aufwand fortgesetzt wurde, konnte der Mann nicht gefunden werden.

 

Leichenfund am gestrigen Dienstag

 

Am gestrigen Dienstag (15. Oktober) dann führte eine neuerliche Suche zum traurigen Erfolg: Die Besatzung eines Polizeihubschraubers sichtete im Tonileitengraben auf 1.300 Metern Höhe eine tote Person, die anschließend geborgen und ins Tal gebracht wurde.

Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich dabei um die Leiche des 65-jährigen Oberfranken handelt, dies soll in den kommenden Tagen durch eine Obduktion bestätigt werden. Die Einsatzkräfte gehen von einem Absturz des Mannes in dem unwegsamen Gebiet aus, Hinweise auf ein mögliches Fremdverschulden ergaben sich bislang nicht.

 


 

 

Lichtenberg (Lkr. Hof): Kommt die Wende im Fall Peggy?

Es ist wohl einer der bekanntesten und mysteriösesten Kriminalfälle in Deutschland. 2001 verschwindet die damals neun Jahre alte Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof spurlos. Obwohl es keine Leiche gibt, verurteilt das Gericht den geistig behinderten 23 Jahre alte Ulvi Kulac 2004 zu lebenslanger Haft. Er soll der Mörder des Mädchens sein. Hauptgrundlage für die Verurteilung ist Ulvis Geständnis nach 40 Vernehmungen. Das widerruft er aber später, weil es scheinbar unter erheblichem Druck der Ermittler zustande gekommen ist.  Die Haft hat Ulvi bislang nicht antreten müssen. Er ist in der geschlossenen Abteilung der Bezirksklinik Bayreuth untergebracht. Seit Jahren hegen viele erhebliche Zweifel, dass der Gastwirtsohn tatsächlich der Mörder von Peggy ist.

Neue Ermittlungen führen nach Halle / Saale

Nun ist Holger E. aus Halle in Sachsen-Anhalt ins Visier der Ermittler geraten. Der Mann ist mittlerweile 29 Jahre alt und wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vorbestraft. Auch er stand damals schon unter Verdacht. Eine Nachricht, die die Menschen, die Ulvi für unschuldig halten, teils mit Hoffnung aber auch mit gemischten Gefühlen aufgenommen wird. Hendrik Ertel berichtet ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Viereth-Trunstadt (Lkr. Bamberg): Vermisster tot aufgefunden

Der seit Ende Juni vermisste 70-Jährige aus Breitengüßbach wurde am Freitagvormittag tot aufgefunden. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Todesermittlungen aufgenommen. Arbeiter entdeckten am Morgen, gegen 7.30 Uhr, die Leiche des 70-Jährigen bei der Schleuse Viereth im Wasser treibend. Nach einer ersten Untersuchung des Leichnams durch den Kriminaldauerdienst liegen derzeit keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Routinemäßig ordnete die Staatsanwaltschaft eine Obduktion der Leiche an.

 


 

 

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