Tag Archiv: Leinenpflicht

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Bayreuth: Hunde müssen im Park an die Leine

In Grün- und Spielanlagen dürfen Hunde weder Kinder, Jogger, Radfahrer noch andere Hundehalter gefährden oder belästigen. Dazu ist darauf zu achten, dass die Vierbeiner nichts verschmutzen. Hunde dürfen in den Grünanlagen der Stadt nur an einer höchstens 1,50 Meter langen reißfesten Leine geführt werden. Die Leinenpflicht gilt übrigens auch in den Parks der Bayerischen Schlösserverwaltung wie Hofgarten und Eremitage.

Allgemeine Pflichten für Hundehalter

Wer seinen Hund frei laufen lässt, muss das Tier durch Befehle oder Zeichen jederzeit unter Kontrolle haben. Es ist die Pflicht eines jeden Hundeführers, dafür zu sorgen, dass sein Vierbeiner keine anderen Tiere oder gar Menschen angreift. Vor allem im Bereich von Schulen und Kindergärten gehören die Hunde an die Leine und es gilt besondere Vorsicht. Hundebesitzer haften stets für das Fehlverhalten ihres Hundes, selbst wenn sie kein Verschulden trifft. Hierbei ist es unerheblich, wer den Hund ausführt.

Beschwerden wegen Hundekot

Bei der Stadt gehen regelmäßig Beschwerden wegen Hundehaufen ein. Die kostenlos zur Verfügung gestellten Hundekotbeutel landen leider oft mit oder ohne Inhalt auf Gehsteigen, in Sträuchern oder auf Wiesen. Dabei sollte es selbstverständlich sein, dass Hundebesitzer überall im Freien die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner beseitigen und in öffentlichen Abfalleimern oder über den eigenen Hausmüll entsorgen. Hundehalter und Hundeführer sind hierzu verpflichtet und müssen deshalb eine ausreichende Anzahl geeigneter Tüten mit sich führen, wenn sie mit ihrem Vierbeiner Gassi gehen.

Tretminen müssen beseitigt werden

Hundekot einfach liegen zu lassen, ist grundsätzlich verboten. Dies gilt für Grünanlagen, Kinderspielplätze, für öffentliche Straßen, Wege und Plätze sowie für die Verunreinigung von Privatflächen. Zum Schutz der Kinder ist es außerdem generell verboten Tiere auf öffentlichen Spielplätzen mitzuführen. Angezeigte Fälle werden von der Stadt konsequent verfolgt. Auch landwirtschaftlich genutzte Flächen dürfen in der Zeit zwischen Saat und Ernte außerhalb vorhandener Wege nicht durch Hundekot verunreinigt werden.

Hundekotbeutel bitte benutzen

Kostenlose Hundekotbeutel gibt es bei den Bürgerdiensten im Neuen Rathaus (Luitpoldplatz 13) und im Rathaus II (Dr.-Franz-Straße). Sie sind zusätzlich auch beim Stadtbauhof zu haben. Die Stadt hat zudem an den Eingängen zu den Parkanlagen Röhrensee und Wilhelminenaue, vor allem aber an zum Ausführen der Tiere besonders beliebten Straßen am Stadtrand Hundetoiletten aufgestellt. Hier können Hundekotbeutel entnommen und nach Gebrauch auch gleich wieder entsorgt werden.

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Bamberg: Hunde müssen im Park an die Leine

In den Parks der Domstadt müssen Hunde beim Spaziergang an die Leine. Das schreibt die Grünanlagensatzung. Sie besagt, dass Vierbeiner vom 1. März bis 31. Juli anzuleinen sind. Hintergrund ist die Brutzeit bei Vögeln. Vor allem bodennah brütendes Federvieh wie der Zaunkönig und oder die Heckenbraunelle werden durch herumstreunende Hunde gestört, meint Jürgen Gerdes vom Umweltamt der Stadt Bamberg

Viele Brutvögel leben im Hain

Der Hain zum Beispiel ist nicht nur Gartendenkmal, sondern auch Europäisches Schutzgebiet, das einen hochwertigen Lebensraum für Brutvögel vorhält. Sage und schreibe 46 Vogelarten hat Gerdes gezählt, darunter seltene Arten wie den Pirol oder den Mittelspecht, den der städtische Naturschutzbeauftragte als Urwaldvogel einstuft. Um die Vielfalt zu erhalten, dürfen so steht es auch im Bundesnaturschutzgesetz gesetzlich geschützte Arten bei der Brut nicht gestört werden.

Hunde an die Leine und nicht auf die Wiesen

Korrekt im Hain unterwegs ist, wer seinen Vierbeiner anleint und sich auf den Wegen aufhält. So schreibt es auch unmissverständlich die städtische Grünanlagensatzung vor. Speziell für den Hain ist festgelegt, dass das freie Umherlaufen lassen von Hunden im Botanischen Garten und auf den Uferwegen um den Hainweiher während des gesamten Jahres verboten ist. Im ERBA-Park gilt eine ganzjährige Anleinpflicht für Hunde. In allen städtischen Parks und Grünanlagen sind Kinderspiel- und Sportplätze, Beete, Brunnen und ausgewiesene Liegewiesen für Hunde tabu. Außerdem müssen Hunde 50 Meter um Spielplätze angeleint werden.

Tretminen müssen von Herrchen beseitigt werden

Wer mit seinem Hund in städtischen Parks und Grünanlagen Gassi geht, muss darauf achten, dass andere nicht belästigt oder geschädigt werden. Auch die Grünanlagen selbst dürfen nicht beschädigt oder verunreinigt werden. Das schließt mit ein, dass die Hundehalter stinkende Hinterlassenschaften ihres Vierbeiners entfernen und in Abfallbehältern entsorgen.