Tag Archiv: Litauen

© Baer / nordbayern-aktuell

B15 / Hof: Navi überlistet Dieb – Lkw fährt sich auf Feldweg fest!

Ein am frühen Mittwochmorgen (14. Oktober) auf der B15 bei Wölbattendorf / Hof festgefahrener Truck entpuppte sich bei den polizeilichen Überprüfungen als gestohlen. Der 27-jährige Fahrer war zudem nicht im Besitz der notwendigen Fahrerlaubnis. Der havarierte Lastzug wurde sichergestellt.

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© Polizeipräsidium Oberfranken

Schirradorf (Lkr. Kulmbach): Polizisten-Ehepaar stellt Autodieb

Ein Autodieb, der sich mit einem gestohlenen BMW in einem Waldstück bei Schirradorf (Landkreis Kulmbach) am letzten Freitag (31. Juli) versteckte, wurde von einem Polizistenehepaar verhaftet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Bayreuth einen Haftbefehl. Der 20-Jährige aus Litauen befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

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Lichtenfels: Schockanrufer mit 13.000 Euro auf und davon

Dreiste Betrüger waren am Montagmittag (20. Januar) mit einem Schockanruf in Oberfranken erfolgreich und brachten eine 75-jährige Frau um ihr Erspartes. Für die Regelung eines angeblichen Verkehrsunfalls ihres Enkels, übergab die hilfsbereite Dame aus Lichtenfels einem Unbekannten an der Haustür 13.000 Euro.

 

13.000 Euro an der Tür erbeutet

 

Bei der 75-Jährigen klingelte gegen 12.45 Uhr das Telefon und der Mann am anderen Ende der Leitung behauptete auf russisch, dass ihr Enkel einen Unfall mit einem kleinen Mädchen verursacht habe und für die polizeilichen Maßnahmen ein Geldbetrag in Höhe von 30.000 Euro bezahlt werden müsse. Bis zur Abholung des Geldes hielt ein weiterer, längerer Anruf des Unbekannten die Seniorin davon ab, Kontakt mit Angehörigen aufzunehmen. Kurz nach Beendigung dieses Telefonats, klingelte dann ein unbekannter Mann an der Tür der Seniorin. Diese übergab ihm Bargeld in Höhe von 13.000 Euro, das der Abholer zählte und anschließend damit verschwand. Erst später unterhielt sich die 75-Jährige mit einer Verwandten und war fassungslos, als ihr bewusst wurde, dass ihre Hilfsbereitschaft und Sorge um den Enkel so unverschämt ausgenutzt worden war.

 

Weiterer Betrug scheitert

 

Mit der Behauptung, ihr Sohn zu sein, der nach einem Unfall mit einem Mädchen nun im Krankenhaus liege, versuchte ein Anrufer ebenfalls am Montagmittag (20. Januar) eine 53 Jahre alte Frau aus Kulmbach zu einer Geldzahlung zu überreden. Um das Ganze glaubwürdiger zu machen, übernahm das Gespräch dann ein angeblicher Rechtsanwalt, der die Angerufene davon überzeugen wollte, dass die Krankenhausbehandlung und Anzeige bei der Polizei gegen eine Zahlung von 30.000 Euro erledigt werden könnte. Die 53-Jährige fiel jedoch nicht auf den Trick herein und der Betrugsversuch scheiterte. In den aufgeführten Fällen zeigte es bei den Schockanrufen im Display meist eine Telefonnummer mit der litauischen Vorwahl 00370 an.

 

Beschreibung des Abholers in Lichtenfels

–           zirka 20 bis 25 Jahre alt

–           etwa 165 bis 170 Zentimeter groß

–           schwarze, kurze, glatte Haare

 

Die Kripo Coburg hat die Ermittlungen im Fall Lichtenfels aufgenommen und bittet um Mithilfe:

  • Wer hat am Montag, gegen 13.30 Uhr, eine Person im Bereich der Theodor-Heuss-Straße gesehen, auf die oben genannte Beschreibung passen könnte?
  • Wem sind um die Mittagszeit verdächtige Personen und / oder Fahrzeuge dort aufgefallen?
  • Wer kann sonst Angaben machen, die im Zusammenhang mit dem Trickbetrug stehen könnten?

Hinweise nimmt die Kripo Coburg unter der Tel.-Nr. 096561/645-0 entgegen.

 

 (Foto: Archiv)

 


 

 

Oberfranken: Komplizen von Schockanrufen gestellt – Litauer in Haft

Zwei überregional agierende Täter, die als Geldabholer bei sogenannten Schockanrufen fungierten, konnte die oberfränkische Polizei Ende November ermitteln und nun festnehmen. Die zwei 19 und 20 Jahre alten Litauer, die an 21 derartigen Fällen beteiligt sein sollen, sitzen derzeit in Untersuchungshaft.

Überregionale Betrugsserie

Die beiden Litauer, die einer gut organisierten Tätergruppe angehören, sind bei ihren Taten immer auf die gleiche Weise vorgegangen. Ziel war es, insbesondere älteren Menschen russischer Herkunft das Geld aus der Tasche zu ziehen. Zunächst versuchten Hintermänner aus dem Ausland durch eine geschickte Gesprächsführung am Telefon ihre Opfer in den Glauben zu versetzen, dass sich ein naher Angehöriger in einer vermeintlich ausweglosen finanziellen Notlage befände und dringend einen hohen Geldbetrag benötige. Sobald sich die Angerufenen darauf eingelassen hatten, kamen die Komplizen als Geldabholer ins Spiel. In drei Fällen holten die beiden 19 und 20 Jahre alten Männer kurz nach dem Anruf die vereinbarte Geldsumme an der Haustür der Opfer ab und erbeuteten auf diese Weise einen Betrag von mehreren tausend Euro.

Aufwändige Ermittlungsarbeit führt zur Festnahme

Aufgrund einer umfangreichen Ermittlungsarbeit übernahm die Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums Oberfranken in Bayreuth die Bearbeitung. Mit Hilfe aufwändiger Maßnahmen gelang es, auf die Spur der Litauer zu kommen. Nachdem sich die beiden Geldabholer in der letzten Novemberwoche erneut im Bundesgebiet aufhielten, schlugen die Ermittler zu. So konnten Bundespolizisten unter Federführung der oberfränkischen Kriminalbeamten am 24. November zunächst den 20-Jährigen in Frankfurt/Oder festnehmen, bevor sein Komplize drei Tage später Beamten der Autobahnpolizei Dessau ins Netz ging. Die beiden Männer wurden auf Anordnung der Bayreuther Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der jeweils Untersuchungshaftbefehl erließ. Sie warten nun auf ihre Hauptverhandlung.

 

 


 

 

Brose Baskets: 14. Niederlage im 14. Spiel

Die Bamberger Basketballer haben auch das letzte Spiel in der Euroleague-Zwischenrunde verloren. Bei Zalgiris Kaunas unterlagen die Oberfranken nach großem Kampf mit 81:90. Von den 14 Spielen in der Zwischenrunde gewannen die Brose Baskets keine einzige Partie und nehmen damit den letzten Platz in der Tabelle ein. Die Bilder vom Spiel in Litauen gibt es ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.