Tag Archiv: Loewe

Loewe AG: Kronacher Konzern in Richtung Planinsolvenz

Neue Dramatik um den Unterhaltungskonzern Loewe in Kronach. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, sei das Unternehmen zahlungsunfähig und legt im Laufe des Dienstags noch einen Insolvenzplan vor. Dieser Insolvenzplan in Eigenverantwortung ist nach TVO-Recherchen allerdings ein normaler Vorgang im Rahmen des dreimonatigen Schutzschirmverfahren, welches sich Loewe selbst auferlegt hat. In dem Verfahren wird ein Insolvenzplan zum Schuldenabbau vorgelegt. Über diese Planinsolvenz stimmen in der Folge die Loewe-Gläubiger binnen 14 Tagen mehrheitlich ab. Fällt diese Entscheidung positiv aus, ist die Sanierung erfolgreich beendet. Unbestätigten Informationen zufolge will der Loewe-Vorstand morgen im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung zum Stand der Dinge und zu den Investoren informieren. Schriftliche Kaufangebote liegen dem Kronacher Unternehmen mehrfach vor. Dies zeige, dass Loewe mit der strategischen Neuausrichtung vom TV-Gerätehersteller zum Premium-Anbieter für Smart-Home-Entertainment auf dem richtigen Weg ist. Jetzt wird Loewe mit potentiellen Investoren in die Endverhandlungen eintreten.

Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Loewe AG: 140 Mitarbeiter ab Dienstag in Transfergesellschaft

140 Mitarbeiter des Unterhaltungselektronikherstellers Loewe aus Kronach werden mit dem morgigen Tag in eine Transfergesellschaft wechseln. Das heißt, ihr Job beim Kronacher Traditionsunternehmen ist Geschichte. sie werden jetzt in dieser Transfergesellschaft auf einen neuen Arbeitsplatz vorbereitet. Träger dieser neuen Gesellschaft ist das Augsburger Unternehmen BTG Rossberger. Sie wollen den betroffenen Arbeitnehmern bei der Arbeitssuche und bei Weiterqualifizierungsmaßnahmen unter die Arme greifen. Sollte einer der 140 Mitarbeiter nicht in die Transfergesellschaft wechseln wollen, wird er mit sofortiger Wirkung freigestellt und ist damit arbeitslos. Mindestens vier, möglicherweise sechs Monate soll die Transferlösung  andauern. Dies ist der momentane Stand der Planungen. Während dieser Zeit erhalten die Mitarbeiter 80 Prozent ihres letzten Lohnes.

 

 


 

 

Kronach: 150 weitere Kündigungen bei Loewe

150 weitere Loewe-Mitarbeiter werden ihren Job verlieren. 150 Einzelschicksale in und um Kronach, die dem Erhalt des Unternehmens zum Opfer fallen. Die Entlassungen seien unumgänglich im Hinblick auf die Investorensuche – so der Vorstandsvorsitzende Matthias Harsch. Sie sollen aber so sozialverträglich wie möglich gestaltet werden. Momentan sind noch 800 Menschen bei Loewe beschäftigt, im März wurde bereits 180 Mitarbeitern gekündigt. Loewe steht aktuell in Kontakt mit 10 potentiellen Investoren, die Banken und auch die Bayerische Staatsregierung signalisieren weiterhin Kooperationsbereitschaft. Mitte Oktober endet für das Traditionsunternehmen der Gläubigerschutz. Ist bis dahin kein Investor gefunden, droht die Insolvenz und damit das Aus für alle Beschäftigten.

 

 


 

 

Bayerisches Kabinett tagt in Kronach: Maßnahmenkatalog für die Region

Das Bayerische Kabinett um Ministerpräsident Horst Seehofer, Wirtschaftsminister Martin Zeil, Finanzminister Dr. Markus Söder, Innenminister Joachim Herrmann trifft sich heute auf der Festung Rosenberg in Kronach um über strukturpolitische Themen der Region zu beraten.

In der Sitzung haben Seehofer und Zeil betont, dass die Staatsregierung an die Zukunft von Loewe glaubt: „Die Staatsregierung ist bereit, ein zukunftsfähiges Konzept mit einem neuen Investor über eine Staatsbürgschaft zu unterstützen“, so die Regierungsaussagen.

 

Zudem wurden folgende Maßnahmen für den Raum Kronach diskutiert bzw. beschlossen:

–  Teilverlagerung des in Herrsching angesiedelten Fachbereichs Finanzwesen der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege nach Kronach

–  Stärkung des Tourismus: Errichtung einer Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement

–  Förderung einer neuen Wanderinfrastruktur mit dem Ziel „Qualitätswanderregion“

–  Projektstelle für Agrotourismus/Diversifizierung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kronach

–  Einrichtung eines Masterstudienganges „Innovationsmanagement“ der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg

–  Aufstockung der Mittel der bereits laufenden Maßnahmen der Städtebauförderung, insbesondere auch für die Festung Rosenberg.

–  Ausbau der Straßeninfrastruktur – Beschleunigung der laufenden Planfeststellungsverfahren für den zweibahnigen Ausbau der B173 soll ausgeschöpft werden

–  Förderung des Projektes: Demografiewerkstatt Oberfranken im Landkreis Kronach mit Mitteln des Sozialministeriums von 1 Million Euro

 

Eine endgültige Entscheidung über Maßnahmen für den Raum Kronach wird die Staatsregierung voraussichtlich Anfang September treffen. Kronachs Erster Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein sprach nach dieser Maßnahmen-Verkündung von „einem großen tag in der Geschichte Kronachs“.

Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

 


 

 

Kronach: Bayerisches Kabinett nächsten Dienstag zu Gast bei Loewe

Die Bayerische Staatsregierung nimmt sich der angeschlagenen Loewe AG in Kronach weiter an. Wie Staatssekretärin Melanie Huml (CSU) gegenüber TVO aus der Kabinettssitzung am Mittwoch berichtete, werden Horst Seehofer und zahlreiche Minister am kommenden Dienstag (13.8.) vor Ort in Kronach Lösungen erarbeiten. Am Vormittag finden dazu Gespräche der Staatsregierung mit den Loewe-Vorständen und der örtlichen Kommunalpolitik statt. Wie Huml weiter betont, werde der Kabinettsausschuss nicht mit leeren Händen nach Kronach kommen. 

Kapitalherabsetzung auf den Weg gebracht

Unterdessen hat Loewe die Kapitalherabsetzung auf den Weg gebracht. Die Eintragung am zuständigen Amtsgericht in Coburg wurde vollzogen. Die Kapitalherabsetzung erfolgt im Verhältnis 4:1 in vereinfachter Form. Das Grundkapital wird demnach von rund 13 Millionen Euro auf circa 3,25 Millionen Euro vermindert.

 


 

 

Seehofer will Loewe-Mitarbeiter unterstützen

Ministerpräsident Horst Seehofer hat bei seinem Besuch in Neufang im Landkreis Kronach den Loewe-Beschäftigten seine Hilfe zugesagt. Wie diese Hilfe genau aussehen soll, ist allerdings noch unklar. Eine konkrete finanzielle Unterstützung stellt der Landesvater nicht in Aussicht. Für den Erhalt des Kronacher Unterhaltungselektronikherstellers will Seehofer allerdings die rechtlichen Möglichkeiten prüfen.

 

 

Loewe: Reaktionen der Belegschaft auf den Hisense-Deal

Nachdem die insolvenzgefährdete Loewe AG die Partnerschaft mit dem chinesischen Fernseh-Produzenten Hisense bekannt gegeben hat, schwanken die rund 800 Beschäftigten in Kronach zwischen Hoffen und Bangen. Einerseits besteht nun die Chance, einen Investor zu finden. Andererseits ist es durchaus möglich, dass weitere Stellen gestrichen werden. Über die Reaktionen der Loewe-Belegschaft in Kronach berichten wir ab 18 Uhr in Oberfranken Aktuell.

 

Unser News-Block zu Loewe vom Mittwoch:

 

 


 

 

Loewe AG: Partner aus China – Kooperation mit Hisense

Am heutigen Mittwoch findet die Loewe-Hauptversammlung statt. Zu Beginn der Sitzung – die in Berlin stattfindet – hat der Kronacher TV-Hersteller bereits die Katze aus dem Sack gelassen und verkündete seinen startegischen Partner für die Zukunft. Mit dem chinesischen Elektronikkonzern Hisense haben die Kronacher einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Mit dieser Partnerschaft will man Synergien bei der Produktion, Entwicklung und Vertrieb erzielen. Loewe will dadurch selbst günstigere Produkte anbieten, die Chinesen auf dem westeuropäischen Markt mehr Fuß fassen. Die Loewe-Aktie legte zum Beginn des Handels am Mittwoch um rund 30 Prozent zu. mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Loewe: Entscheidung über die Zukunft in dieser Woche?

Entscheiden könnte sich in dieser Woche die Zukunft des Kronacher Elektronikherstellers Loewe. Am morgigen Mittwoch geht es im Rahmen der Hauptversammlung um die ernsthafte finanzielle Lage des Unternehmens. Zudem soll, so Aussagen aus Unternehmenskreisen, der Name des möglichen chinesischen Partners genannt werden. Offenbar denkt unterdessen Ministerpräsident Horst Seehofer über eine Sitzung des Kabinetts in Kronach nach. Themenschwerpunkt könnte ein Strukturprogramm mit Fördergeldern und Härtefallregelungen sein. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Kronach: Ministerpräsident Seehofer will LOEWE helfen

Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) will dem angeschlagenen Fernsehhersteller Loewe aus Kronach finanziell unter die Arme greifen. Oberstes Ziel sei es laut Seehofer, das Unternehmen zu erhalten und die rund 800 Arbeitsplätze am Standort Kronach zu sichern. Der TV-Hersteller steckt bereits seit geraumer Zeit tief in den roten Zahlen. Die Kronacher hatten erst vergangene Woche Gläubigerschutz beantragt. Aufschluss über die Loewe-Zukunft soll es auf der Hauptversammlung am 31. Juli in Berlin geben.

Hier unsere Loewe-Berichte aus dieser Woche:

 

Dienstag, 23. Juli:

 

Montag, 22. Juli:

 


 

 

Kronach: Nächste Einschnitte? – Betriebsversammlung bei Loewe

Beim Kronacher Fernsehhersteller Loewe werden am Dienstag die Mitarbeiter im Rahmen einer Betriebsversammlung über die finanzielle Schieflage des Unternehmens und vor allem über die daraus resultierenden Konsequenzen informiert. Zuvor war bekannt geworden, dass der angeschlagene Fernsehhersteller plant, weite Teile der Produktion nach Asien zu verlagern.

Wir berichteten gestern:

 

 

Loewe-Chef Matthias Harsch hatte dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ ein ausführliches Interview gegeben, in dem er auch darüber sprach, auf der Suche nach einem Hardware-Lieferanten aus dem asiatischen Raum zu sein.

Welche Auswirkungen das für die rund 800 Mitarbeiter am Standort Kronach hätte, erfahren Sie ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Kronach: Weiterer Jobabbau bei Loewe möglich

Der oberfränkische TV-Hersteller Loewe greift nach dem wahrscheinlich letzten Strohhalm. Am Dienstag (16. Juli) beantragte die Kronacher Gesellschaft beim Amtsgericht Coburg den Schutz vor seinen Gläubigern. Nun soll die TV-Produktion komplett nach Asien verlagert werden. Loewe-Chef Matthias Harsch will die Firma zu einem „Tuning-Unternehmen“ mit den Schwerpunkten Software und Design umwandeln. Ein weiterer Einschnitt bei der Mitarbeiterzahl ist dabei wohl unumgänglich. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Loewe: Elektronikhersteller beantragt Schutzschirmverfahren

Die Loewe AG aus Kronach zieht offenbar den letzten Trumpf, um das Unternehmen vor der drohenden Insolvenz zu retten. Der Kronacher Elektronikhersteller hat ein sogenanntes Schutzschirmverfahren beim Coburger Amtsgericht beantragt. Wird das Verfahren genehmigt, heißt das konkret: Loewe hat drei Monate Zeit, um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Loewe handelt in dieser Zeit weiterhin eigenverantwortlich und Gläubiger dürfen während dieser drei Monate keinerlei Ansprüche geltend machen. Grundvoraussetzung für das Schutzschirmverfahren ist, daß Loewe noch nicht zulassungsunfähig ist. Im ersten Quartal des Jahres hat Loewe 35 Prozent Verlust gemacht. Mitte Juni betrug das Minus mehr als die Hälfte des Grundkapitals, was eine außerordentliche Hauptversammlung notwendig macht. Das Schutzschirmverfahren gibt es seit dem vergangenen Jahr. In Oberfranken ist noch kein Unternehmen in der Größe der Loewe AG diesen Weg gegangen. Das Amtsgericht Coburg will spätesten Ende der Woche über den Antrag aus Kronach entschieden haben.

 


 

 

Kronach: Loewe AG plant Kapitalminderung

Die Loewe AG verzeichnet weiterhin hohe Verluste. Bis Mai dieses Jahres ist es mehr als Hälfte des Grundkapitals des Unternehmens. Im Rahmen einer Hauptversammlung, am 31. Juli in Berlin, soll den Aktionären nun eine so genannte Kapitalminderung vorgeschlagen werden, um die Verluste so wieder auszugleichen. Allein in den letzten Monaten war die Loewe Aktie von über 5,20 Euro bis auf einen Tiefst-Stand von 2,15 Euro Mitte Mai gefallen. Am heutigen Tag wurde die Aktie nach der Verkündung der geplanten Maßnahme vom Handel ausgesetzt.
 

 


 

 

Kronach: Loewe weiter im Minus

Auf vorläufiger Basis lag der Umsatz des Loewe Konzerns im ersten Quartal 2013 mit 43,5 Millionen Euro um 35 Prozent unter dem Wert des Vorjahres von 66,6 Millionen Euro. Durch das niedrigere Umsatz- und Produktionsvolumen, Investitionen in neue Produkte und Marketing-Maßnahmen erzielte das Unternehmen im ersten Quartal 2013 ein negatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von -9,9 Millionen Euro (Vorjahr: -0,9 Mio. Euro). „Wie in der gesamten Branche wurde auch das Geschäft von Loewe in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres von der negativen Marktentwicklung sehr belastet. Vor allem die für Loewe wichtigsten Handelspartner im qualifizierten Fachhandel mussten im ersten Quartal in Deutschland einen Umsatzrückgang von 37 Prozent verkraften“, betont der Loewe Vorstandsvorsitzende Matthias Harsch. Zudem wirkt sich das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld in ganz Europa auf das Kaufverhalten der Konsumenten negativ aus. Um die Kapitalausstattung des Unternehmens wieder zu verbessern, hat Loewe aktuell einen Prozess für die Prüfung und Umsetzung verschiedener strategischer Optionen, einschließlich der Durchführung einer Kapitalerhöhung unter Einbeziehung bestehender Aktionäre und neuer Investoren, eingeleitet.

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