Tag Archiv: Lohn

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Oberfranken: Arbeit niedergelegt – Warnstreiks in der Metall– und Elektroindustrie

Beschäftigte der Metall– und Elektroindustrie haben am heutigen Donnerstag (25. März) für Warnstreiks die Arbeit niedergelegt. Wie die IG Metall Bezirk Bayern mitteilt, sind davon 20 Betriebe im Freistaat betroffen gewesen. Allein in Oberfranken haben sich mehrere hundert Mitarbeiter in sechs Städten beteiligt.

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Oberfranken: Warnstreiks der IG Metall werden fortgesetzt

UPDATE (Donnerstag, 15:58 Uhr):

Im Rahmen der aktuellen Tarifauseinandersetzung in der Metall- und Elektroindustrie fand am Donnerstag eine Kundgebung der IG Metall auf dem Bamberger Maxplatz statt. Aufgrund der mit der Corona-Pandemie verbundenen Beschränkungen durften nur 200 Personen (mit Maske und Abstand) daran teilnehmen. Die IG Metall fordert im Rahmen der Tarifrunde unter anderem verbindliche Regelungen zur Beschäftigungssicherung sowie eine Steigerung der Entgelte von 4 Prozent.

 

Es gab seit 2018 keine Erhöhung der Entgelte mehr. Wir haben in der Tarifrunde letztes Jahr einen großen Schritt auf die Arbeitgeber zugemacht und eine Null-Runde vereinbart. Das werden wir dieses Jahr sicherlich nicht tun!

(Mario Gutmann, Betriebsratsvorsitzende von Bosch in Bamberg)

 

In den verschiedenen Redebeiträgen machten sich die Gewerkschaftler für die Themen Beschäftigungssicherung und Gestaltung der Transformation stark. Die neue 2. Bevollmächtigte der IG Metall Bamberg, Andrea Sicker, sagte hierzu:

 

In unserer Region sind knapp 20.000 Menschen in der Metall- und Elektroindustrie beschäftigt, unsere Industrie ist Grundlage für Wohlstand und Kaufkraft. Die Arbeitgeber müssen hier ihrer Verantwortung gerecht werden. Wir brauchen auch in Zukunft gute und sichere Arbeitsplätze in der Region!

(Andrea Sicker, 2. Bevollmächtigte der IG Metall Bamberg)

 

Die Tarifverhandlungen laufen seit November 2020. Bislang gab es vier Verhandlungsrunden. Nach der letzten Verhandlung am 26. Februar gingen Arbeitgeber und IG Metall ergebnislos und ohne neuen Verhandlungstermin auseinander. Martin Feder, der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Bamberg sagte hierzu:

 

Die Arbeitgeber bieten nichts an, sie bewegen sich null. ... Die Arbeitgeber behaupten wir seien hilflos. Wir zeigen jetzt in den Warnstreikwellen bis Ende März wie ´hilflos´ wir sind.

(Martin Feder, der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Bamberg)

 

Bilder von der Kundgebung in Bamberg
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UPDATE (Donnerstag, 09:01 Uhr):

Laut der bayerischen IG Metall beteiligen sich am Donnerstag (04. März) bayernweit 38 Betriebe an den Warnstreik-Aktionen der Gewerkschaft in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie. Kundgebungen unter Einhaltung der Corona-Schutzbestimmungen finden in Schweinfurt, Bamberg, Alzenau und Weilheim statt. Unter anderem treffen sich um 11:00 Uhr auf dem Maxplatz in Bamberg die Metaller aus elf Betrieben zu einer gemeinsamen Kundgebung.

Aktionen in Oberfranken

  • Bosch, FTE Valeo Ebern, Schaeffler Hirschaid und Höchstadt und sieben weitere Betriebe auf einer gemeinsamen Kundgebung um 11:00 Uhr auf dem Maxplatz in Bamberg
  • GDD (alle Schichten) in Kulmbach

UPDATE (Mittwoch, 15:45 Uhr):

Die die bayerische IG Metall am Nachmittag mitteilte, beteiligten sich bis zum Mittag 4.120 Beschäftigte aus 15 Betrieben an den bayerischen Warnstreiks in der Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie. Bei Schaeffler in Schweinfurt fand am Morgen eine Kundgebung mit 1.000 Teilnehmern statt. Auch in Oberfranken kam es zu Warnstreiks. Bei KSB im oberfränkischen Pegnitz hatten bis zum Mittag 530 Beschäftigte früher ihre Arbeit beendet, bei Waldrich in Coburg waren es 230 Beschäftigte.

 

Die Beschäftigten kämpfen für sichere Arbeitsplätze, für ihre Zukunft und für stabile Einkommen. Wie ernst sie es meinen, beweisen sie mit den Warnstreiks.

(Johann Horn, Bezirksleiter der IG Metall Bayern)


UPDATE (Mittwoch, 08:30 Uhr):

Mit Schwerpunkten in Oberfranken und Niederbayern gehen am heutigen Mittwoch in insgesamt 16 Betrieben die Warnstreiks in Bayern in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie weiter. In den betroffenen Betrieben beenden laut Gewerkschaft sämtliche Schichten ihre Arbeit früher. Im BMW-Werk 2.1 in Dingolfing gab es eine 00:00-Uhr-Aktion. Bei Schaeffler in Schweinfurt und Eltmann gibt es Kundgebungen. Auch in Schwaben, Oberbayern und der Oberpfalz finden Warnstreiks statt.

 

Nach vier Verhandlungsrunden beharren die Arbeitgeber immer noch auf einer Nullrunde für 2021 und greifen die Tarifstandards an. Die Antwort der Beschäftigten heißt: Warnstreiks.

(Johann Horn, Bezirksleiter der IG Metall Bayern)

 

Warrnstreiks in Oberfranken am Mittwoch bei folgenden Unternehmen:

  • KSB (alle Schichten) – in Pegnitz
  • Waldrich (alle Schichten) – in Coburg
  • Kennametal (drei Schichten) – in Mistelgau
  • SDW/RW (alle Schichten) – in Röslau

ERSTMELDUNG (Dienstag, 20:03 Uhr):

Über 160 Beschäftigte nahmen am Dienstag (02. März) in Oberfranken am Warnstreikauftakt der IG Metall teil. Betroffen waren die Firma FTE in Ebern (Landkreis Bamberg) und Klubert und Schmidt in Pottenstein (Landkreis Bayreuth). Laut Gewerkschaft wurden die Schichtarbeiter aufgerufen, bei der Aktion „Frühschluss“, eine Stunde früher den Arbeitsplatz zu verlassen.

Gewerkschaft fordert 4 Prozent mehr Lohn

Die IG Metall fordert für die Beschäftigten 4 Prozent mehr Lohn, zudem eine Beschäftigungssicherung. Die Arbeitgeber wollen auch nach 2020 eine Nullrunde. Die Gewerkschaft hat bayernweit weitere Streikaktionen angekündigt, auch in Oberfranken!

Weiterführende Informationen
Coburg: Ende der Friedenspflicht in der Metall- und Elektro-Industrie
© Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltung

Er zahlte Arbeitern nicht mal den Mindestlohn!: Saftige Strafe für Unternehmer aus dem Hofer Land

Für einen Transportunternehmer aus dem Hofer Raum wurde es richtig teuer, da er zum wiederholten Mal seine Fahrer illegal beschäftigte. Gegen den scheinbar unbelehrbaren Unternehmer gingen zuvor bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls gleich mehrere Anzeigen ein! Auch eine saftige Geldstrafe hielt den Firmenboss nicht ab, erneut derart tätig zu werden. Weiterlesen
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ÖPNV in Bamberg und Coburg: ver.di verkündet Streik für zwei Tage

Der kommunale Stadtverkehr in Bamberg und in Coburg wird am kommenden Montag (26. Oktober) und Dienstag (27. Oktober) bestreikt. Das teilte am Donnerstag (22. Oktober) die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mit. Weiterlesen
© ver.di

Warnstreik bei der Post: Auch Oberfranken ist von dem Arbeitskampf betroffen

Wer in diesen Tagen in Oberfranken auf wichtige Briefe wartet, der könnte auf die Zustellung länger warten. Der Grund: Im Moment laufen Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Post und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Die Verhandlungen vollziehen sich allerdings eher zäh, denn die Gewerkschaft fordert ein Lohnplus von 5,5 Prozent. 1,5 Prozent bot die Post in der ersten Runde der Verhandlungen an.

Streik mit Auswirkungen auf die Brief- und Paketzustellung

Eine Einigung scheint derzeit noch in den Sternen zu stehen. Die Folge sind Warnstreiks, so in der Nacht zum Donnerstag (10. September) und am Morgen an den Briefzentren Bamberg und Hof / Oberkotzau. Dies kann zu Auswirkungen auf die Briefzustellung in den Postleitzahlenbereichen 96 (westliches Oberfranken) und 95 (östliches Oberfranken) führen. In Forchheim wird zudem der Zustellstützpunkt bestreikt. Für die Stadt und den Landkreis Bamberg bedeutet dies, dass neben einer stockenden Zustellung von Briefen auch der Paket-Bereich betroffen ist. Ein Ende des Arbeitskampfes, der am gestrigen Mittwoch (09. September) im Briefzentrum München seinen Auftakt fand, ist momentan nicht in Sicht. In den nächsten Tagen werden wohl weitere Aktionen in dieser Causa erfolgen.


Talk mit Matthias Than, ver.di Oberfranken Ost
Post-Tarifverhandlungen: Weitere Warnstreiks in Oberfranken möglich

Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst: Zahlreiche Warnstreiks am Mittwoch in Oberfranken

Nach zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden mit den Arbeitgebern dehnt die Gewerkschaft ver.di ihre Warnstreiks im Tarifpoker im Öffentlichen Dienst aus. Betroffen sind am morgigen Mittwoch (11. April) auch zahlreiche Städte in Oberfranken. Ver.di ruft in der Auseinandersetzung in Bayreuth, Kulmbach, Marktredwitz, Arzberg, Wunsiedel, Bischofsgrün, Pegnitz und Pottenstein zu ganztägigen Warnstreiks auf.

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Bayern / Oberfranken: IG Metall weitet am Mittwoch die Warnstreiks aus

Die IG Metall weitet am heutigen Mittwoch (10. Januar) ihre Warnstreiks in Bayern in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie aus. 48 Betriebe in ganz Bayern beteiligen sich an den Warnstreiks im Laufe des Tages. Regionale Schwerpunkte setzt die IG Metall in München, Augsburg, Passau und der Oberpfalz. Auch in Oberfranken wird gestreikt.

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Sechsstelliger Schaden für Sozialkassen: Zoll überführt Unternehmerin aus dem Raum Hof

Über Jahre hinweg zahlte eine Unternehmerin aus dem Raum Hof den in ihrem Betrieb Beschäftigten nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn. Wie das Hauptzollamt Regensburg am Donnerstag (16. November) mitteilte, mussten ihre Arbeitnehmer bis zu 16 Stunden täglich unter anderem die Toilettenanlagen an Autobahnrasthöfen reinigen. Als Monatslohn erhielten sie 800 Euro.

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Das sollten Sie wissen: Diese Änderungen stehen 2017 an!

Wir haben für Sie die relevante Änderungen, die ab dem Jahreswechsel in Kraft treten, hier zusammengefasst. Die einen Veränderungen werden Ihr Leben ein wenig erleichtern, die anderen wohl eher Ihr Konto belasten...

Zusätzlicher Feiertag:
Anlässlich des Reformationsjubiläums ist der 31. Oktober 2017 bundesweit ein einmaliger, arbeitsfreier Feiertag. An diesem Tag jährt sich die Veröffentlichung von Martin Luthers Thesen zum 500. Mal. Über das Jahr hinweg finden hierzu auch in Oberfranken zahlreiche Veranstaltungen statt.

Kindergeld:
Im Jahr 2017 wird das Kindergeld um zwei Euro pro Kind erhöht. Beim ersten und zweiten Kind wird der Betrag dementsprechend von 190 Euro auf 192 Euro angehoben.

Kinderfreibetrag:
Der Kinderfreibetrag von insgesamt 7248 Euro wird im ersten Schritt um 108 Euro erhöht. Für Eltern bleibt dieser Betrag pro Kind und Jahr ihres Einkommens steuerfrei.

Grundfreibetrag:
Der Grundfreibetrag steigt für Ledige von 8.652 auf 8.822 Euro. Für Verheiratete - bei gemeinsamer Veranlagung zur Einkommensteuer - wird der Beitrag von 17.304 Euro auf 17.644 Euro angehoben.

Gesetzlicher Mindestlohn:
Der Gesetzliche Mindestlohn wird von 8,50 Euro auf 8,84 Euro pro Stunde ansteigen. Dies macht bei einem Vollzeitjob rund 55 Euro mehr im Monat aus.

Hartz- IV-Regelsatz:
Der Regelsatz für alleinstehende Hartz-IV-Empfänger wird 2017 von 404 auf 409 Euro erhöht. Paare erhalten acht Euro mehr im Monat. 25- Jährige, die noch im Haushalt der Eltern wohnen, erhalten drei Euro mehr. Um die Grundsicherung für Kinder zwischen sechs und 13 zu gewährleisten, erhöht sich diese um 21 Euro auf 291 Euro.

Einkommensgrenzen:
Die Einkommensgrenzen sollen für alle Steuersätze angehoben werden. Sie sollen somit der kalten Progression entgegensteuern. Hiermit soll verhindert werden, dass die Reallöhne zu stark sinken und sich der Arbeitnehmer nach der Lohnerhöhung weniger leisten kann als zuvor.

EEG-Umlage:
Verbraucher müssen künftig für die Förderung von Strom aus Windkraft und Sonne tiefer in die Taschen greifen. Die sogenannte Ökostrom-Umlage wird von 6,35 Cent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde erhöht und über die Stromrechnung bezahlt.

Lebensversicherung:
Neukunden der klassischen Lebensversicherung müssen sich auf einen weiteren Rückgang einstellen, da der Garantiezins für Lebens- und Rentenversicherungen der neu abgeschlossenen Verträge von 1,25 Prozent auf 0,9 Prozent absinkt. Für bereits abgeschlossene Verträge bleibt alles bei den vereinbarten und garantierten Leistungen.

Pflegereform:
Ab Januar 2017 kommt es aufgrund der Pflegereform zu weiteren Veränderungen. Künftig soll es statt drei Pflegestufen fünf Pflegegrade geben, in welchen die Betroffenen durch diverse Kriterien nach ihrer Selbstständigkeit eingeordnet werden.

Auch interessant:
Für das immer beliebter werdende Fotobuch fällt ab dem 01. Januar 2017 ein Umsatzsteuersatz von 19 Prozent an. Bisher betrug dieser nur sieben Prozent. Somit wird das Produkt für den Verbraucher teurer.

Weiterführende Informationen
TVO-Rechtstipp: 2017 bringt für Unternehmer folgenreiche Änderung
Der Jahreswechsel bringt Veränderungen mit sich, zum Beispiel in rechtlicher und steuerlicher Sicht. Eine dieser Änderungen beschäftigt uns im TVO-Rechtstipp: Für Unternehmer kann es ab 1. Januar 2017 teuer werden, wenn nicht mit einer regelkonformen Kasse gearbeitet wird. Hier gibt es nämlich verschärfte Richtlinien von der Finanzverwaltung. Wer davon betroffen ist und was zu tun ist: Wir helfen…

Statistik: Löhne & Gehälter steigen im Freistaat an

Nach Berechnungen des Bayerischen Landesamtes für Statistik verdienten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in Bayern im zweiten Quartal 2015 monatlich im Durchschnitt 3.758 Euro. Dies waren 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal des Jahres 2014 lag der Wert bei 3.672 Euro.

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