Tag Archiv: Lohn

Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst: Zahlreiche Warnstreiks am Mittwoch in Oberfranken

Nach zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden mit den Arbeitgebern dehnt die Gewerkschaft ver.di ihre Warnstreiks im Tarifpoker im Öffentlichen Dienst aus. Betroffen sind am morgigen Mittwoch (11. April) auch zahlreiche Städte in Oberfranken. Ver.di ruft in der Auseinandersetzung in Bayreuth, Kulmbach, Marktredwitz, Arzberg, Wunsiedel, Bischofsgrün, Pegnitz und Pottenstein zu ganztägigen Warnstreiks auf.

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Bayern / Oberfranken: IG Metall weitet am Mittwoch die Warnstreiks aus

Die IG Metall weitet am heutigen Mittwoch (10. Januar) ihre Warnstreiks in Bayern in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie aus. 48 Betriebe in ganz Bayern beteiligen sich an den Warnstreiks im Laufe des Tages. Regionale Schwerpunkte setzt die IG Metall in München, Augsburg, Passau und der Oberpfalz. Auch in Oberfranken wird gestreikt.

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Sechsstelliger Schaden für Sozialkassen: Zoll überführt Unternehmerin aus dem Raum Hof

Über Jahre hinweg zahlte eine Unternehmerin aus dem Raum Hof den in ihrem Betrieb Beschäftigten nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn. Wie das Hauptzollamt Regensburg am Donnerstag (16. November) mitteilte, mussten ihre Arbeitnehmer bis zu 16 Stunden täglich unter anderem die Toilettenanlagen an Autobahnrasthöfen reinigen. Als Monatslohn erhielten sie 800 Euro.

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© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Das sollten Sie wissen: Diese Änderungen stehen 2017 an!

Wir haben für Sie die relevante Änderungen, die ab dem Jahreswechsel in Kraft treten, hier zusammengefasst. Die einen Veränderungen werden Ihr Leben ein wenig erleichtern, die anderen wohl eher Ihr Konto belasten...

Zusätzlicher Feiertag:
Anlässlich des Reformationsjubiläums ist der 31. Oktober 2017 bundesweit ein einmaliger, arbeitsfreier Feiertag. An diesem Tag jährt sich die Veröffentlichung von Martin Luthers Thesen zum 500. Mal. Über das Jahr hinweg finden hierzu auch in Oberfranken zahlreiche Veranstaltungen statt.

Kindergeld:
Im Jahr 2017 wird das Kindergeld um zwei Euro pro Kind erhöht. Beim ersten und zweiten Kind wird der Betrag dementsprechend von 190 Euro auf 192 Euro angehoben.

Kinderfreibetrag:
Der Kinderfreibetrag von insgesamt 7248 Euro wird im ersten Schritt um 108 Euro erhöht. Für Eltern bleibt dieser Betrag pro Kind und Jahr ihres Einkommens steuerfrei.

Grundfreibetrag:
Der Grundfreibetrag steigt für Ledige von 8.652 auf 8.822 Euro. Für Verheiratete - bei gemeinsamer Veranlagung zur Einkommensteuer - wird der Beitrag von 17.304 Euro auf 17.644 Euro angehoben.

Gesetzlicher Mindestlohn:
Der Gesetzliche Mindestlohn wird von 8,50 Euro auf 8,84 Euro pro Stunde ansteigen. Dies macht bei einem Vollzeitjob rund 55 Euro mehr im Monat aus.

Hartz- IV-Regelsatz:
Der Regelsatz für alleinstehende Hartz-IV-Empfänger wird 2017 von 404 auf 409 Euro erhöht. Paare erhalten acht Euro mehr im Monat. 25- Jährige, die noch im Haushalt der Eltern wohnen, erhalten drei Euro mehr. Um die Grundsicherung für Kinder zwischen sechs und 13 zu gewährleisten, erhöht sich diese um 21 Euro auf 291 Euro.

Einkommensgrenzen:
Die Einkommensgrenzen sollen für alle Steuersätze angehoben werden. Sie sollen somit der kalten Progression entgegensteuern. Hiermit soll verhindert werden, dass die Reallöhne zu stark sinken und sich der Arbeitnehmer nach der Lohnerhöhung weniger leisten kann als zuvor.

EEG-Umlage:
Verbraucher müssen künftig für die Förderung von Strom aus Windkraft und Sonne tiefer in die Taschen greifen. Die sogenannte Ökostrom-Umlage wird von 6,35 Cent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde erhöht und über die Stromrechnung bezahlt.

Lebensversicherung:
Neukunden der klassischen Lebensversicherung müssen sich auf einen weiteren Rückgang einstellen, da der Garantiezins für Lebens- und Rentenversicherungen der neu abgeschlossenen Verträge von 1,25 Prozent auf 0,9 Prozent absinkt. Für bereits abgeschlossene Verträge bleibt alles bei den vereinbarten und garantierten Leistungen.

Pflegereform:
Ab Januar 2017 kommt es aufgrund der Pflegereform zu weiteren Veränderungen. Künftig soll es statt drei Pflegestufen fünf Pflegegrade geben, in welchen die Betroffenen durch diverse Kriterien nach ihrer Selbstständigkeit eingeordnet werden.

Auch interessant:
Für das immer beliebter werdende Fotobuch fällt ab dem 01. Januar 2017 ein Umsatzsteuersatz von 19 Prozent an. Bisher betrug dieser nur sieben Prozent. Somit wird das Produkt für den Verbraucher teurer.

Weiterführende Informationen
TVO-Rechtstipp: 2017 bringt für Unternehmer folgenreiche Änderung
Der Jahreswechsel bringt Veränderungen mit sich, zum Beispiel in rechtlicher und steuerlicher Sicht. Eine dieser Änderungen beschäftigt uns im TVO-Rechtstipp: Für Unternehmer kann es ab 1. Januar 2017 teuer werden, wenn nicht mit einer regelkonformen Kasse gearbeitet wird. Hier gibt es nämlich verschärfte Richtlinien von der Finanzverwaltung. Wer davon betroffen ist und was zu tun ist: Wir helfen…

Statistik: Löhne & Gehälter steigen im Freistaat an

Nach Berechnungen des Bayerischen Landesamtes für Statistik verdienten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in Bayern im zweiten Quartal 2015 monatlich im Durchschnitt 3.758 Euro. Dies waren 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal des Jahres 2014 lag der Wert bei 3.672 Euro.

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© ver.di

ver.di – Warnstreik in Oberfranken: Kundgebung in Trockau

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft in Bayern die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes zu befristeten Arbeitsniederlegungen am kommenden Freitag (13. März) auf. Aufgerufen zu den Arbeitsniederlegungen sind Beschäftigte aus Verwaltungen, Gerichten, Hochschulen, Studentenwerken, Autobahn- und Straßenmeistereien, Flussmeisterstellen, Wasserwirtschaftsämter, Bauämtern, Theatern und Klinika. Weiterlesen
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Oberfranken: IG Bau fordert mehr Geld für Gebäudereiniger

Die Gebäudereinigerinnen, Gebäudereiniger und Fensterputzer in Oberfranken sollen mehr verdienen. Das fordert die IG BAU Oberfranken. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft will ein Lohnplus von 6,4 Prozent durchsetzen – für die Innenreinigung sogar 80 Cent mehr pro Stunde. Damit würde der Tarif-Mindestlohn der Branche auf einen Stundenlohn von 10,35 Euro steigen. Weiterlesen

Bamberg: Zivilbeschäftigte der US-Armee im Warnstreik

Spätestens nächstes Jahr wird der US-Militär-Standort Bamberg aufgelöst. Über die Konsequenzen für die Domstadt haben wir bereits mehrfach berichtet. Aber was wird aus den 360 deutschen Zivilbeschäftigten der Bamberger US-Kaserne? Einige von ihnen kommen an anderen bayerischen Standorten unter. Ein Großteil aber blickt in eine unsichere Zukunft. Diese Tatsache und die erfolglosen Tarifverhandlungen der vergangenen Monate haben die Gewerkschaft ver.di auf den Plan gerufen. Bundesweit mobilisiert sie die Zivilbeschäftigten ausländischer Streitkräfte zu Warnstreiks, so auch in Bamberg. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 



 

 

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