Tag Archiv: Manuel S.

Fall Peggy: Keine Ermittlungen gegen Holger E.

Gegen den im Fall Peggy erneut ins Spiel gebrachten Holger E. wird es keine konkreten Ermittlungen geben. Wie berichtet, hatte der Anwalt des Verdächtigen Manuel S., Jörg Meringer, die Staatsanwaltschaft Bayreuth aufgefordert, den Mann aus Halle / Saale nochmals in das Visier der Ermittler zu nehmen.

Spur Holger E. ist kalt

Die betrachtet die Spur zu Holger E. allerdings schon seit Jahren als kalt und erledigt. Holger E., ein verurteilter Kinderschänder, geriet kurz nach dem Verschwinden von Peggy im Jahr 2001 in Verdacht. E. konnte aber ein Alibi für diese Zeit vorweisen. Anwalt Jörg Meringer wollte erreichen, dass die beim Auffinden von Peggys Leiche im Jahr 2016 gesicherten Spuren im Zusammenhang mit Holger E. erneut überprüft werden.

Aktuell-Talk vom 07. Mai 2019
Fall Peggy: Anwalt von Manuel S. bringt weitere Person ins Spiel

Fall Peggy: Landgericht Bayreuth weist Beschwerde der Staatsanwaltschaft zu Manuel S. ab

Im Ermittlungsverfahren im Fall Peggy Knobloch hat das Landgericht Bayreuth die Beschwerde der Staatsanwaltschaft Bayreuth gegen die Aufhebung des Haftbefehls gegen den Tatverdächtigen Manuel S. aus Marktleuthen (Landkreis Wunsiedel) zurückgewiesen. Dies teilte das Landgericht am Mittwochnachmittag (13. Februar) mit. Weiterlesen

Fall Peggy: Verdächtiger Manuel S. bleibt weiterhin auf freiem Fuß

Die Entscheidung über die Beschwerde der Bayreuther Staatsanwaltschaft gegen die Freilassung des im Fall Peggy Tatverdächtigen Manuel S. ist vom Amtsgericht Bayreuth an das dortige Landgericht weitergegeben worden. Der in das Visier der Ermittler gerückte Manuel S. aus Marktleuthen (Landkreis Wunsiedel) bleibt damit erstmal weiterhin ein freier Mann. Weiterlesen

Fall Peggy: Staatsanwaltschaft legt Beschwerde gegen Entlassung von Manuel S. ein

Wie erwartet hat die Staatsanwaltschaft Bayreuth jetzt eine Beschwerde gegen die Entlassung des im Fall Peggy tatverdächtigen Manuel S. aus Marktleuthen (Landkreis Wunsiedel) aus der Untersuchungshaft eingelegt. S. kam am 24. Dezember 2018 aus der Untersuchungshaft frei. Wir berichteten!

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Fall Peggy: Verdächtiger Manuel S. aus der Haft entlassen!

Das Amtsgericht Bayreuth hat am heutigen Heiligabend (24. Dezember) im Wege einer sogenannten Abhilfeentscheidung auf die Beschwerde des Beschuldigten hin, den Haftbefehl gegen den 41-jährigen tatverdächtigen Manuel S. aus Marktleuthen (Landkreis Wunsiedel) aufgehoben. Damit wurde der Verdächtige aus der Haft entlassen. Den Haftbefehl gab ein Ermittlungsrichter am 10. Dezember heraus.

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Fall Peggy: Ermittler äußern sich zur Vernehmung von Manuel S. im September

Das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Bayreuth teilten am heutigen Freitag (21. Dezember) ergänzende Sachverhalte zu der Vernehmung des Beschuldigten Manuel S. aus Marktleuthen (Landkreis Wunsiedel) am 12. September mit. Unterdessen legte S. am gestrigen Tag (20. Dezember) eine Haftbeschwerde ein. Dazu wird die Staatsanwaltschaft Bayreuth allerdings erst im nichtöffentlichen Haftprüfungsverfahren Stellung nehmen.

S. kontaktierte laut Polizei keinen Anwalt

S. wurde am 12. September durch Kripobeamte der SOKO Peggy und der Staatsanwaltschaft Bayreuth vernommen. Die Vernehmung fand ohne einen Anwalt statt. Der Beschuldigte wurde nach einer umfassenden Belehrung über seine Rechte und den Umstand, dass hierbei eine Videoaufzeichnung erfolgen würde, vernommen. Dies Vernehmung dauerte, durch längere Pausen unterbrochen, von 8:40 Uhr bis 18:32 Uhr. Dabei wurde dem Beschuldigten - so die Polizei - durchgehend die Möglichkeit eingeräumt, einen Verteidiger zu kontaktieren. Dieses Recht nahm S. nicht wahr.

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Lichtenberg / Bayreuth: Reaktionen auf die Festnahme im Fall Peggy

Damaliges Überwachungsvideo erhält eine neue Bedeutung

Weiterhin äußerten sich die Ermittler zu einem Überwachungsvideo der Sparkassenfiliale in Lichtenberg (Landkreis Hof). Dieses befand sich laut Polizei und Staatsanwaltschaft bereits bei den Altakten. Das Video vermochte im Rahmen der damaligen Ermittlungen allerdings keinen hinreichenden Tatverdacht zu begründen. Im Zusammenhang mit den neueren Indizien kommt der damaligen Aufnahme nach derzeitigem Ermittlungsstand aber eine neue Bedeutung zu.

Haftbefehl am 10. Dezember ausgestellt

Die Ermittlungsbehörden und der Ermittlungsrichter gehen von einem Mord an Peggy Knobloch im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit ihrem Verschwinden am 7. Mai 2001 aus. Der Haftbefehl gegen Manuel S. wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft am 10. Dezember 2018 von einem Ermittlungsrichter beim zuständigen Amtsgericht Bayreuth erlassen, weil sich aufgrund der umfassenden Bewertung der Aussage des Beschuldigten vom 12. September 2018 und der weiteren Ermittlungsergebnisse sowie zum Teil neuen Indizien ein dringender Tatverdacht ergab.

Keine Verfahren gegen andere Beschuldigte

Nach seiner Festnahme und bei der Vorführung beim Ermittlungsrichter machte der Beschuldigte keine Angaben. Verfahren gegen weitere Beschuldigte führt die Staatsanwaltschaft derzeit nicht.

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