Tag Archiv: Martin Zeil

Selb: Richtfest für Dispersionszentrum

In Selb (Landkreis Wunsiedel) entsteht seit April das „Europäische Zentrum für Dispersionstechnologien“. Hinter diesem Projekt steht das größte deutsche Kunststoffinstitut – das SKZ in Würzburg. Der Bau wird in enger Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern realisiert. 5,2 Millionen Euro an Fördergelder fließen in das deutschlandweit einmalige Projekt. Zum Richtfest am Vormittag kamen unter anderem der Bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) nach Selb. Einzelheiten ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Ehrung: Heribert Trunk mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Aus den Händen von Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil erhielt IHK-Präsident Heribert Trunk vorgestern das Bundesverdienstkreuz. Die Auszeichnung würdigt vor allem die Verdienste Trunks als Unternehmer. Die von ihm und seinem Kompagnon Klaus Huttner 1989 gegründete BI-LOG Service Group hat mittlerweile über 370 Mitarbeiter und wurde schon vielfach für ihre Innovationskraft im Dienstleistungsbereich ausgezeichnet, so mit dem Preis „Bayerns Best 50“ des bayerischen Wirtschaftsministeriums. In der Laudatio hebt der Wirtschaftsminister besonders auch die Verdienste Trunks um die Jugend hervor, etwa im Landesgremium SchuleWirtschaft und durch die Stiftung Chance Jugend, die Heribert Trunk 2003 ins Leben gerufen hat. Um die Wirtschaft des Freistaates hat sich Heribert Trunk, so die Laudatio, in vielfältiger Weise weit über sein eigenes Unternehmen hinaus verdient gemacht. Im Vorstand des Landesverbandes Groß- und Außenhandel und im Regionalvorstand des Bayerischen Unternehmerverbandes Metall und Elektro war er ehrenamtlich aktiv. Bei der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken engagiert er sich als Vorsitzender des Industrie- und Handelsgremiums Bamberg, bis 2012 als Vizepräsident und seit 2012 als Präsident der Kammer.

 


 

 

„Bayerns Best 50“: Sechs Unternehmen aus Oberfranken dabei

Sechs oberfränkische Unternehmen sind am Donnerstag in München mit dem Preis „BAYERNS BEST 50“ ausgezeichnet worden. Zu den 50 besten Betrieben Bayern gehören nun die Lamilux–Gruppe mit Sitz in Rehau, Gealan Formteile aus Oberkotzau, die Firma kiddy aus Hof, Rausch und Pausch mit Sitz in Selb, die Dümler Spedition aus Bamberg und HERMOS Schaltanlagen mit Sitz in Mistelgau. Mit der Auszeichnung „BAYERNS BEST 50“ ehrt das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie jedes Jahr die 50 wachstumstärksten mittelständischen Unternehmen.

(Foto, von links: Prokurist der Bolka Werke GmbH – Thomas Meier / Geschäftsführer der Fendt-Caravan GmbH – Klaus Förtsch, Bayerns Wirtschaftsminister – Martin Zeil, Juror der Rölfs RP AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – Prof. Dr. Thomas Edenhofer, Geschäftsführerin der Lamilux Heinrich Strunz Holding GmbH & Co. KG – Dr. Dorothee Strunz)

 


 

 

Kloster Banz: 1. Oberfränkischer Breitbandgipfel

Mit dem neuen Breitbandprogramm hat die Bayerische Staatsregierung wichtige Weichen für die künftige Wettbewerbsfähigkeit gestellt. Bayern stellt für den Ausbau von Breitbandnetzen der nächsten Generation bis zum Jahr 2014 500 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung, maximal 500.000 Euro je Kommune. Der von der Kommission genehmigte Subventionsrahmen beträgt maximal 2 Milliarden Euro. Bayern hat damit ein Programm auf die Beine gestellt, das europaweit absolut einmalig ist. Sorge bereitet den Vertretern der Kommunen allerdings die hohe Komplexität des neuen Förderprogramms. Im Rahmen des Breitbandgipfels soll das Thema „Breitband“ von verschiedenen Seiten beleuchtet werden. Hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft sind auf Kloster Banz vor Ort. Wir greifen das Thema heute ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ auf.

Ehrung: Staatsmedaille für IHK-Präsident Friedrich Herdan

Hohe Auszeichnung für Friedrich Herdan (links), Vorsitzender der Geschäftsführung der LASCO Langenstein & Schemann Holding und Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Coburg: Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (rechts) ehrte ihn bei einem Festakt mit der Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft. Dies ist die höchste Auszeichnung für Personen des Wirtschaftslebens im Freistaat. „Die erwirbt man sich nicht einfach so im Vorbeigehen“, betonte Zeil und bezeichnet die Geehrten als „Macher des Fortschritts“. Zusammen mit Friedrich Herdan erhielten 12 Persönlichkeiten die Staatsmedaille.

Wirtschaftsminister Zeil würdigt Herdan

In seiner Laudatio würdigte der Wirtschaftsminister das unternehmerische Engagement Herdans bei LASCO und sein ehrenamtliches Wirken in der IHK zu Coburg. Dabei betonte Zeil den Weitblick Herdans, mit dem er das Familienunternehmen zu einem Global Player für Werkzeugmaschinen und Produktionsanlagen zur Metallumformung und Baustofferzeugung entwickelt habe.

Martin Zeil ging auch auf das gesellschaftliche Engagement Herdans ein: Er habe sich in verschiedenen Fachgremien und -verbänden für seine Branche eingesetzt, unterstütze seit fast 20 Jahren die Arbeit der IHK zu Coburg. Außerdem liege ihm die Weiterentwicklung der Stadt Coburg am Herzen, für die er sich „mit maßgeblicher Stimme“ im Stadtrat engagiere.

IHK Coburg betont Herdans Wirken für die Region

Hauptgeschäftsführer Siegmar Schnabel gratulierte im Namen der IHK zu Coburg. Mit Verleihung der Staatsmedaille erfahre das umfassende unternehmerische und ehrenamtliche Wirken von Friedrich Herdan öffentliche Würdigung. In diesem Zusammenhang betonte Schnabel insbesondere Herdans Wirken für die Verbesserung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen in der Region.