Tag Archiv: Maßnahmen

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Landkreis Kulmbach: Ab Mittwoch darf Einzelhandel öffnen

Ab Mittwoch (21. April) darf der Einzelhandel unter Auflagen im Landkreis Kulmbach wieder öffnen, so das zuständige Landratsamt am Dienstag. Der Inzidenzwert des Landkreises befindet sich seit drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 200. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt am Dienstag die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche bei 169,1. Weiterlesen

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Inzidenz über 100 im Landkreis Coburg: Diese Regeln gelten ab Dienstag

Nachdem der 7-Tage-Inzidenzwert des Landkreises Coburg nun bereits seit dem Freitag (09. April) und damit mehr als drei Tage am Stück über 100 liegt, treten ab dem morgigen Dienstag (13. April) weitere Beschränkungen in Kraft. Dies teilte das Landratsamt Coburg nun mit.

 

Hier ein Überblick, was im Landkreis Coburg ab Dienstag (13. April) gilt:

 

Kontaktbeschränkungen

  • Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur gestattet mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person. Zulässig ist ferner die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht.
  • Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten jeweils als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

 

Nächtliche Ausgangssperre

  • Von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung untersagt, es sei denn dies ist begründet aufgrund:
  1. eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen,
  2. der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke,
  3. der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  4. der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger,
  5. der Begleitung Sterbender,
  6. von Handlungen zur Versorgung von Tieren oder
  7. von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.

 

Spezielle Besuchs- und Schutzregelungen

  • In vollstationären Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Alten- und Seniorenheimen gilt: Eine Testung der Beschäftigten dieser Einrichtungen auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche, in denen die Beschäftigten zum Dienst eingeteilt sind, wird angeordnet.

 

Ladengeschäfte mit Kundenverkehr

  • Die Öffnung von Ladengeschäften ist nur für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig („Click & Meet“). Hierbei gelten die entsprechenden Infektionsschutzmaßnahmen mit der Maßgabe, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 40 m² der Verkaufsfläche. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden nach Maßgabe zu erheben. Kunden dürfen nur eingelassen werden, wenn Sie ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentests oder Selbsttests (der Selbsttest muss unter Aufsicht vor Ort durchgeführt werden) oder eines vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Tests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen.
  • Abweichend davon ist die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften zulässig („Click & Collect“). Im Schutz- und Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die eine Ansammlung von Kunden etwa durch gestaffelte Zeitfenster vermeiden.
  • Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Versicherungsbüros, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermittel sowie der Großhandel.
  • Der Verkauf von Waren, die über das übliche Sortiment des jeweiligen Geschäfts hinausgehen, ist untersagt.

 

Sport

  • Es ist nur kontaktfreier Sport unter Beachtung der vorstehend genannten Kontaktbeschränkungen (Angehörige des eigenen Hausstands und eine weitere Person) erlaubt.
  • Die Ausübung von Mannschaftssport ist untersagt.
  • Der Betrieb und die Nutzung von Sportplätzen, Fitnessstudios, Tanzschulen und anderen Sportstätten ist nur unter freiem Himmel und nur für die vorgenannten Zwecke zulässig.

 

Außerschulische Bildung, Musikschulen

  • Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote sind in Präsenzform untersagt.
  • Instrumental- und Gesangsunterricht ist in Präsenzform untersagt.

 

Kulturstätten

  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten sind geschlossen.

 

Diese Regelungen gelten bis zu einer entsprechenden Bekanntmachung durch das Landratsamt Coburg. Diese kann erst erfolgen, wenn der Inzidenzwert im Landkreise drei Tage in Folge unter 100 liegt.

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Lichtenfels: Hunderte demonstrieren gegen Coronamaßnahmen

Mehrere hundert Bürger  protestierten am Sonntagnachmittag (11. April) auf dem Schützenplatz in Lichtenfels unter dem Motto “Für ein Leben in Frieden, Freiheit, Demokratie gegen politische Willkür“ gegen die bestehenden Coronamaßnahmen, wie die Polizei mitteilte.

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Stadt Coburg: Inzidenz über 100 – Diese Regeln gelten ab Montag

Aufgrund der anhaltenden hohen Inzidenzwerte über 100 gelten in der Stadt Coburg ab Montag, 00:00 Uhr, wieder strengere Corona-Regelungen, heißt es in einer Pressemitteilung am heutigen Sonntag (11. April).

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Corona-Pandemie: Stadt und Landkreis Hof beschließen weitere Maßnahmen

Aufgrund den hohen Inzidenzwerten in Stadt und Landkreis Hof, wurden weitere Maßnahmen für die Hotspot-Region beschlossen. Diese betreffen unter anderem den Schul- und Kitabetrieb, die Ausgangssperre sowie Gottesdienste.

Für Stadt und Landkreis sind folgende, gemeinsame Maßnahmen beschlossen worden

Bereich Schule:

Sowohl in der Stadt als auch im Landkreis findet der Schulunterricht an allen Schulen nach den Osterferien ausschließlich im Distanzunterricht statt. Dies gilt auch für die Abschlussklassen. Auf Basis des weiteren Infektionsgeschehens wird das weitere Vorgehen Ende nächster Woche bekannt gegeben.

Bereich Kita:

  • Im Hinblick auf das umfangreiche Infektionsgeschehen in Kindergärten werden alle Eltern gebeten, die Notbetreuung (sowohl in Kindergärten als auch in Schulen) auf ein Mindestmaß zu reduzieren
  • Darüber hinaus wird es mit den Trägern und Leitungen der Kindertageseinrichtungen zeitnah Gespräche geben, welche weiteren Maßnahmen getroffen werden, um das Infektionsgeschehen zu reduzieren. Ziel ist es, die Notbetreuung auf ein Mindestmaß zu minimieren und den Schutz bestmöglich zu erhöhen.

Zusätzliche Maßnahmen in der Stadt Hof:

  • Die nächtliche Ausgangssperre beginnt in der Saalestadt ab 20:30 Uhr. Diese tritt ab Samstag (10. April) in Kraft und gilt bis einschließlich 25. April.
  • Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte jeglicher Glaubensrichtungen in Präsenzform auf dem Gebiet der Stadt Hof sind untersagt. Ausgenommen davon sind kirchliche Amtshandlungen, wie zum Beispiel Taufen, Trauungen und Beerdigungen
  • Sämtliche Sportanlagen inklusive Fußballplätze und Turnhallen in der Stadt Hof bleiben für den Sportbetrieb geschlossen

Appell an die Eigenverantwortung und Selbstschutz der Bürgerinnen und Bürger

Aufgrund der Entwicklung des Infektionsgeschehens sowie den daraus resultierenden Erfahrungen, die in den vergangenen Wochen gewonnenen werden konnten, appelliert das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Hof erneut an die Eigenverantwortung und den Selbstschutz der Bevölkerung:

„In vielen Bereichen werden die bekannten Hygiene- Schutz- und Abstandsmaßnahmen gut umgesetzt. Dennoch gibt es Situationen, die erheblich dazu beitragen, dass sich das Virus weiter ausbreiten kann“

(Anika Büttner, organisatorische Leiterin des Gesundheitsamtes für Stadt und Landkreis Hof)

Dazu zählen beispielsweise:

  • gemeinsames Rauchen oder gemeinsame Pausen
  • kurze Gespräche im Büro des Kollegen
  • Fahrgemeinschaften zur Arbeit oder zur Schnellteststation
  • Symptomfreiheit wird verwechselt mit „Ich habe kein Corona“
  • Krankheitssymptome werden nicht ernst genommen (z.B. Schnupfen wird als Heuschnupfen deklariert)
  • Kontaktpersonen werden nicht allumfänglich genannt, um andere vermeintlich zu schützen
  • Schnelltests werden fälschlicherweise als Freitestung gewertet (etwa für größere Zusammenkünfte)

Es ist wichtig, Beispiele wie diese ins Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen, um die Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich der Verbreitung des Virus einmal mehr zu sensibilisieren, so das Hofer Landratsamt im offiziellen Schreiben.

20 Prozent der Bevölkerung mit Erstimpfung versorgt

Ziel ist es, die Immunisierung im Hofer Land so schnell wie möglich weiter voranzubringen.

„Wir spüren, dass unsere Bürgerinnen und Bürger nach einem Jahr Pandemie Corona-müde sind. Das verstehen wir. Dennoch sehen wir einen Weg aus dieser Pandemie. Wir haben aktuell 20% unserer Bevölkerung mit einer Erstimpfung versorgt. (Zum Vergleich: Impfquote Bayern 14,6; Impfquote Deutschland 14,7) Diesen Vorsprung wollen und müssen wir weiter ausbauen“

(Oliver Bär, Hofer Landrat)

Deshalb werden der Landrat und die Oberbürgermeisterin Eva Döhla weiterhin für zusätzliche Impfdosen kämpfen.  Damit eine noch schnellere Impfversorgung im Hofer Land stattfindet, heißt es weiter im Schreiben des Landratsamtes.

Bericht aus Oberfranken Aktuell:
Corona-Krise: Stadt und Landkreis Hof verschärfen Maßnahmen
© Staatsregierung / Klaus Adelt

Offener Brief an Markus Söder: Klaus Adelt fordert Perspektiven für das Hofer Land

Der Hofer SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Adelt wendet sich in einem offenen Brief an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder mit klaren Forderungen im Bezug auf die Eindämmung des Infektionsgeschehens in der Hofer Region. Die Pandemie-Situation im Hofer Land ist seit Monaten kritisch. Seit mehr als 150 Tagen liegt die Inzidenz der Hofer Region über 100. Das öffentliche Leben der Menschen ist seit Wochen eingeschränkt. Eine Besserung der Lage trotz hoher Impfquote im deutschlandweiten Vergleich nicht in Sicht. In einem dringenden Appell fordert Adelt von Söder die Umsetzung folgender Maßnahmen für die Hotspot-Region.

Hinweis: Im Folgenden handelt es sich um Auszüge des offenen Briefes. Diesen können Sie hier abrufen. 

 

1) Prüfung eines kurzen harten Lockdowns. Für zwei Wochen mit maximaler Kontaktbeschränkung und unter Einbeziehung der Arbeitswelt, soweit es geht. So schwer mir diese Forderung auch fällt, weil ich der Meinung bin, dass die Einschränkung von Bürgerrechten immer nur Ultima Ratio sein kann, sollte kritisch überprüft werden, inwieweit die gegenwärtige Entwicklung weitere und noch härtere Maßnahmen notwendig macht.

2) Eine weitere Intensivierung der Impf-Kampagne in den besonders stark betroffenen Regionen. Ziel muss sein, den möglichen harten Lockdown effizient zu nutzen. Mindestens (!) 2.000 Impfungen pro Tag müssen unter Einbeziehung der Hausärzte dann möglich sein, so dass am Ende des Lockdowns die 50.000er Marke im Hofer Land überschritten wird und so etwas wie eine Perspektive erkennbar ist.

3) Kontrolldruck erhöhen. Stärkere Kontrollen auch dort, wo geöffnet ist und geöffnet bleiben darf. Maßnahmen müssen eingehalten werden. Dazu braucht es auch Kontrollen, die dort greifen, wo die Eigenverantwortung aufhört. Es mehren sich beispielsweise die Berichte, dass in Lebensmittelgeschäften die Einhaltung geltender Maßnahmen nicht mehr so streng kontrolliert wird, wie das vor einem Jahr der Fall war. Sollten die kommunalen Ordnungsdienste und die örtliche Polizei hier an die Grenze ihrer Belastbarkeit stoßen, muss notfalls die Bereitschaftspolizei mit zum Einsatz kommen und die Polizei-Inspektionen in den Corona-Hochburgen personell unterstützen.

4) Generell gilt: Mehr Personal. Mehr Geld. Seien es die Gesundheitsämter, die Impfzentren, die kommunalen Ordnungsämter oder Test-Zentren. Den Kommunen fehlt es an Personal, das bisherige Angebot noch weiter ausweiten zu können. Hier braucht es mehr Unterstützung des Freistaates und vor allem auch mehr Geld für die Kommunen und Landkreise.

Statement von Klaus Adelt (SPD):
Offener Brief an Markus Söder: Klaus Adelt fordert Perspektiven für das Hofer Land
© Stadt Kronach / Dr. Otmar Fugmann

Landkreis Kronach: Maskenpflicht ausgeweitet – Weitere Verschärfungen festgelegt

Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens im Landkreis Kronach (Nach RKI-Angaben beträgt die 7-Tage-Inzidenz am Freitag 337,1), gelten ab dem morgigen Samstag (10. April) weitere, verschärfte Corona-Maßnahmen. Betroffen sind unter anderem die Bereiche Maskenpflicht, Besuche in Einrichtungen und Gottesdienste. Wie das Landratsamt zudem am heutigen Freitag bekannt gab, befindet sich derzeit Landrat Klaus Löffler als Kontaktperson 1 in Quarantäne. Weiterlesen
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Corona-Spitzenreiter in Deutschland: Hof über der 570er Inzidenz

Die kritische Pandemie-Lage in Stadt und Landkreis Hof bleibt weiterhin angespannt. Nach aktuellen Angaben des Robert-Koch-Instituts (09. April, 0 Uhr) erreicht die Saalestadt eine 7-Tage-Inzidenz von 571,7 und erreicht damit einen deutlichen Anstieg zum Vortag. Zum Vergleich: Der Inzidenzwert der Stadt Hof betrug am gestrigen Donnerstag 429,9. Wir berichteten.

Landkreis Hof überholt Greiz

Den zweiten Platz belegt bundesweit das Hofer Land mit 451,1 und überholt den Landkreis Greiz mit 346,0. Der Landkreis Kronach liegt im deutschlandweiten Vergleich auf dem vierten Platz mit einer 7-Tage-Inzidenz von 337,1.


Programmtipp: Mehr zur aktuellen Pandemie-Lage in der Stadt Hof erfahren Sie heute (09. April) um 18 Uhr in Oberfranken Aktuell.


Weiterführende Informationen zur Pandemie-Lage in Hof:
Corona-Hotspot Hof: Stadt hat erneut bundesweit die höchste Inzidenz
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Drei-Länder-Gespräch: Landräte beraten über weitere Maßnahmen in der Pandemie

Im Kampf gegen die Pandemie tauschten sich die Landräte der Grenzlandkreise wie Hofer Land, Saale-Orla-Kreis und Vogtlandkreis im Rahmen des Drei-Länder-Gesprächs über weitere Maßnahmen aus. Der Grund hierfür sind die anhaltenden hohen Infektionszahlen in den betroffenen Landkreisen. So beträgt sie unter anderem am Montag (29. März) im Landkreis Hof 229,2 (Stand: 0 Uhr, RKI). Folgende Ziele werden angestrebt:

Schnelle Immunisierung

Auf das Impfen soll ein stärkerer Fokus gelegt werden. Sowohl in Bayern, Sachsen als auch in Thüringen wurden Regionen mit besonders hohen Inzidenzwerten bereits mit zusätzlichem Impfstoff versorgt. „Dennoch muss es angesichts der Zahlen unser Bestreben sein, noch schneller und noch mehr impfen zu können. Dies wäre ein Mehrwert für ganz Deutschland“, so die Landräte Bär, Fügmann und Keil. Neben zusätzlichem Impfstoff sollen neben den Impfzentren auch die Hausärzte in der Dreiländerregion erweitert mit eingebunden werden. Dies ist insbesondere im Vogtland und im Hofer Land bereits im Rahmen von Pilotprojekten geschehen.

Testen und Öffnen

„Besonders Bürgerinnen und Bürger aus Regionen mit hohen Inzidenzwerten brauchen eine Orientierung und Perspektiven, da hier bislang kaum Öffnungsmaßnahmen erfolgt sind“, so die Landräte. Das Konzept von "Testen und Öffnen" in Schulen aber auch im Bereich von Dienstleistungen, ist ein sinnvolles Mittel, um Perspektiven für die Menschen aber auch den Einzelhandel zu schaffen. Die Testung ist eine Brücke bis zur Immunisierung der Bevölkerung. Gleichzeitig trägt dieses Modell zur Sicherheit einer Region bei, da durch testgebundene Öffnungen auch die Zahl der getesteten Personen steigt und somit Infektionsketten unterbrochen werden. Bei dem Konzept gilt es auch die Eltern mitzunehmen.

Situation der Kliniken

Die hohen Inzidenzwerte stellen insbesondere die Kliniken vor große Herausforderungen. Hier bedarf es ebenso einer gemeinschaftlichen Betrachtungs- und Handlungsweise. Die Regionen unterstützen sich, wenn es um die Verteilung der Patienten auf Intensivbetten geht. Dennoch könnte übergeordneten Hilfe zunehmend Bedeutung erlangen, sobald die Zahl der Covid-Patienten weiter steigt.

Corona-Aufbau-Fonds

Die Corona-Pandemie hat einen erheblichen Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft. Um die entstandenen Schäden zu beheben, haben sich EU-Kommission, Europäisches Parlament und EU-Spitzen auf einen Aufbauplan geeinigt, der den Weg aus der Krise ebnen soll. Deutschland erhalte in den kommenden zwei Jahren 22,7 Milliarden Euro an Fördermitteln. Die Landräte fordern, dass dieses Geld vor allem dorthin fließt, wo die größte Last zu tragen ist. Dies ist insbesondere in Regionen in direkter Nachbarschaft zu Tschechien der Fall, das die höchsten Corona-Fallzahlen im europäischen Vergleich hat. Die hohen Inzidenzen in unserer Region haben einen europäische Dimension, so die Landräte. Es sei daher richtig, an dieser Stelle für die Zukunft zu investieren.

Aktuell-Bericht vom Montag
Corona-Pandemie: Kooperation zwischen drei Landkreisen
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Bayreuth: Corona-Notbremse greift in der Stadt

Für die Stadt Bayreuth hat das Robert-Koch-Institut am heutigen Dienstag (23. März) einen 7-Tage-Inzidenzwert von 128,4 veröffentlicht. Aufgrund der Vorgaben der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gelten für die Stadt Bayreuth daher ab Donnerstag (25. März), 00:00 Uhr, die für einen Inzidenzwert von über 100 geltenden Einschränkungen. Weiterlesen

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Stadt und Landkreis Coburg: Neue Corona-Maßnahmen ab Sonntag

Ab Sonntag (21. März) gelten im Coburger Landkreis sowie in der Stadt neue Corona-Maßnahmen. Der Inzidenzwert lag an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 50. Heute am Freitag (19. März) beträgt die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen im Landkreis 55,3 und in der Stadt 63,3. Weiterlesen
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Stadt Coburg: Neue Corona-Regelungen ab Montag

Drei Tage in Folge ist der Inzidenzwert für die Stadt Coburg am Freitag (12. März) unter die 50er Marke gefallen. Diese beträgt laut dem RKI aktuell 41,4. Das bedeutet, dass ab dem kommenden Montag Corona-Lockerungen für die Vestestadt in Kraft treten. Unter anderem dürfen wieder Geschäfte öffnen, so die Stadt in einem offiziellen Schreiben. Weiterlesen
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Corona-Pandemie: Stadt Hof passt Allgemeinverfügungen an

Am vergangenen Freitag veröffentlichte die Bayerische Staatsregierung die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Diese finden Sie hier. Dies ist der Grund, weshalb die Stadt Hof am Dienstag (09. März) ihre bisherigen Allgemeinverfügungen an die neue Verordnung mit Wirkung zum heutigen Mittwoch anpasste.

Diese Bereiche regeln die neuen Bestimmungen

Die drei Allgemeinverfügungen der Stadt Hof wurden am Dienstag neu erlassen und lösen ab dem heutigen Mittwoch die bisher gültigen ab. Sie regeln verschiedene Bereiche: Bestimmungen zu Versammlungen, Besuchsregelungen, Testpflichten, und den Mitnahme-Betrieb der Gastronomie, Maßnahmen für Grenzgänger und Grenzpendler sowie die Maskenpflicht und das Alkoholverbot in Teilen des Stadtgebietes.

Kunden müssen nun selbst bei Abholung von Speisen FFP2-Maske tragen

Die bisherigen Regelungen gelten also weiter. Neu dazugekommen sind einige Ergänzungen, die die Gastronomie betreffen. Demnach müssen Kunden, wenn sie Speisen und Getränke zum Mitnehmen abholen, eine FFP2-Maske tragen und auch für das Personal besteht Maskenpflicht. Ein Schutz- und Hygienekonzept muss vorliegen. Dies entspricht der gleichen Regelung wie beim Einkaufen in Geschäften. Zusätzlich darf sich jeweils nur ein Kunde innerhalb der Betriebsstätte aufhalten.

Die allgemeinen bisherigen Maßnahmen gelten bis zum 21. März

Die allgemeinen bisherigen Maßnahmen gelten bis zum 21. März. Die Grenzpendlerregelungen bis zum 28. März. Unbefristet gilt die Festlegung, auf welchen öffentlichen Flächen Masken getragen werden müssen und wo striktes Alkoholverbot herrscht.

Impfkampagne von Stadt und Landkreis Hof
Stadt und Landkreis Hof: Testen lassen. Perspektive schaffen.
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Corona-Lockerungen für Stadt und Landkreis Bamberg: Einzelhandel darf öffnen

UPDATE (09. März, 12:10 Uhr):

Der Einzelhandel in Stadt und Landkreis Bamberg wird für die ganze Woche bis einschließlich Samstag öffnen, dies verkündete in einem Schreiben am Dienstag (09. März) der Bamberger Landrat Johann Kalb. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegen die aktuellen (Stand: 0 Uhr) Inzidenzwerte für die Domstadt bei 37,5 und den Landkreis bei 46,9. Wie wir berichteten, überschritt der letztere Wert gestern am Montag die 50er Marke. Wäre dies an drei aufeinanderfolgenden Tagen so geblieben, so müssen laut den aktuellen Corona-Regelungen die Lockerungen rückgängig gemacht und erneut die Verschärfungen eingeführt werden.

Bamberger Landrat Kalb appelliert weiterhin an die Bevölkerung zur Vorsicht:

„Bitte halten Sie sich weiterhin an Abstand, Masken und gültige Kontaktbegrenzungen, damit wir diese Entwicklung auch im Interesse unseres Einzelhandels nicht gefährden".

Gleiches gelte für Museen und kontaktlosen Sport. Die niedrigen Inzidenzwerte sind auch für weitere Öffnungen zum Beispiel in der Gastronomie wichtig.

Die aktuelle Corona-Lage in Oberfranken (08. März 2021)

Die Geschäfte in Stadt und Landkreis Bamberg dürfen ab dem heutigen Montag (08. März) wieder öffnen, nachdem der Freistaat Bayern am vergangenen Sonntag für beide Kreisverwaltungen die für Lockerungen relevanten Inzidenzwerte von unter 50 feststellte. Eine Übersicht über die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen in Bayern finden Sie hier.

Diese Lockerungen treten in Kraft 

Im Einzelhandel sind für jeden Kunden 10 Quadratmeter bei einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern erlaubt. Bei größeren Verkaufsfläche ein Kunde pro 20 Quadratmeter. Bei einem Inzidenzwert unter 50 dürfen zudem auch Museen, Galerien, botanische und zoologische Gärten sowie Gedenkstätten öffnen. Im Außenbereich ist der kontaktfreie Sport in kleinen Gruppen mit bis zu zehn Personen erlaubt. Der Sport im Freien mit Kindern unter 14 Jahren ist in einer Gruppe mit bis zu 20 Teilnehmern erlaubt.

Landkreis überschreitet aktuell 50er Inzidenz

Heute am Montag überschritt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts (kurz: RKI) der Landkreis den Inzidenzwert von 50 und liegt aktuell (Stand: 0 Uhr) bei 50,3. Sollte der Wert an drei aufeinanderfolgenden Tag über 50 liegen, so werden die getroffenen Lockerungen rückgängig gemacht und die Maßnahmen erneut verschärft. Die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen liegt für die Domstadt bei 42,7.


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Klinikum Bayreuth GmbH: Letzter Corona-Ausbruch für beendet erklärt

Nachdem es am Klinikum Bayreuth GmbH zu mehreren Corona-Ausbrüchen kam, darunter auch die britische Mutation B117 zum aktuellen Stand in mehr als 100 Fällen, erklärte am Donnerstag (04. März) das Klinikum den letzten Corona-Ausbruch für beendet. Seit zwei Wochen fanden im Großkrankenhaus keine weiteren Ansteckungen statt.

Klinikum ergreift nach Corona-Ausbruch konsequent Maßnahmen

Hohe Inzidenzwerte in den benachbarten Landkreisen und ein zuletzt auch vom Robert-Koch-Institut für Oberfranken bestätigter Spitzenwert bei der Verbreitung der deutlich ansteckenderen britischen Virus-Mutation. All das würde eine angespannte Lage erwarten lassen. Dass dies an den beiden Betriebsstätten der Klinikum Bayreuth GmbH nicht der Fall war, hat Gründe. So erklärt der Pandemiebeauftragte der Klinikum Bayreuth GmbH, Dr. Thomas Bollinger:  „Wir haben alle Register gezogen“. Dazu zählen, dass für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Pendlerquarantäne und Reihentestungen die Folgen waren. Die Versorgung von Patienten mit geplanten Operationen oder Eingriffen musste phasenweise auf ein Minimum reduziert werden. Auch nach der Reihentestung und Pendelquarantäne wurde an der Klinikum Bayreuth GmbH nicht locker gelassen. „Wir sind bei einem konsequenten Testregime geblieben“, so Dr. Bollinger. Alle patientennah eingesetzten Mitarbeiter absolvieren vor Arbeitsbeginn einen Antigen-Schnelltest, und besonders exponierte Bereiche einmal wöchentlich einen PCR-Test. Fast 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhielten inzwischen die erste Impfdosis. Weitere sollen folgen.

Anzahl der Covid-19 Patienten im Klinikum von 91 auf 54 gesunken

An der Klinikum Bayreuth GmbH waren bis dato mehr als 100 Personen von der britischen Mutation B 1.1.7 betroffen. Vor allem Mitarbeiter aus den Covid-Bereichen steckten sich mit der Mutante an und dies trotz persönlicher Schutzausrüstung sowie großer Erfahrung, heißt es weiter im offiziellen Schreiben des Klinikums. Zurückzuführen sei dies, da die Viruslast eines Patienten mit B117 teilweise höher sei, als die des zuvor aufgetretenen Virus. Seit zwei Wochen gab es im Krankenhaus keine Ansteckungen mehr. Bedeutet jedoch nicht, dass keine Coronavirus-Erkrankten im Klinikum behandelt werden. Die Zahl derer liegt bei 54, gesunken von 91 Patienten.

Weiterführende Informationen zum Corona-Ausbruch am Klinikum Bayreuth GmbH
Klinikum Bayreuth: Schwieriger Alltag und neue Lockerungen
Coronakrise in Bayreuth: Anfeindungen gegen Mitarbeiter von Klinikum und Hohe Warte
Klinikum Bayreuth: 23 Verdachtsfälle auf die britische Corona-Variante B117
Corona-Mutation am Klinikum Bayreuth: Jetzt redet der Leitende Oberarzt!
Bayreuth: Covid19-Massentest am Klinikum & Hohe Warte
Mutation in Bayreuth nachgewiesen: Bestehen Zusammenhänge mit den Ausbrüchen an den Kliniken?
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