Tag Archiv: Maßnahmen

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Corona-Pandemie im Landkreis Wunsiedel: Inzidenzwert von 35 überschritten

Der Landkreis Wunsiedel überschreitet seit Sonntag (18. Oktober) die 7-Tage-Inzidenz von 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern. Das teilte das zuständige Landratsamt am Montag (19. Oktober) mit. Somit steht die Bayerische Corona-Ampel für den Landkreis auf GELB.

Die folgenden Corona-Maßnahmen gelten nun im Landkreis:

  1. Maskenpflicht auf von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde festzulegenden stark frequentierten öffentlichen Plätzen, auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden, auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen von Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten und sonstigen öffentlich zugänglichen Gebäuden.
  2. Maskenpflicht auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen; Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann.
  3. Maskenpflicht auch am Platz in weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 und in Hochschulen
  4. Maskenpflicht auch am Platz bei Tagungen und Kongressen sowie in Theatern, Konzerthäusern, sonstigen Bühnen und Kinos und für die Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen.
  5. Im Öffentlichen Raum, in der Gastronomie und bei privaten Feiern sind Treffen auf die Angehörigen von zwei Hausständen oder auf höchstens zehn Personen beschränkt.
  6. Der Betrieb von gastronomischen Einrichtungen ist in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr untersagt (Sperrstunde); ausgenommen ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen oder mitnahmefähigen nichtalkoholischen Getränken.
  7. Die Abgabe von alkoholischen Getränken an Tankstellen und durch sonstige Verkaufsstellen und Lieferdienste ist in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr untersagt.
  8. Der Konsum von Alkohol ist auf von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde festzulegenden stark frequentierten öffentlichen Plätzen in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr untersagt.

Aktuelle Fallzahlen für den Landkreis Wunsiedel

  • Derzeit Infizierte: 49 (+7)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 831 (+6)
  • Genesene Personen: 736 (=)
  • Todesfälle: 46 (=)

(Stand: 19. Oktober 2020)

Aktuell-Bericht vom 19. Oktober 2020
Corona-Ampel auf Gelb: Zwei Landkreise in Oberfranken überschreiten den Grenzwert
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Lichtenfels: Bayerische Corona-Ampel steht jetzt auf GELB

Der Corona Inzidenz-Wert für den Landkreis Lichtenfels ist über den bayerischen Signalwert von 35 Infizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen gestiegen (35,9). Aufgrund dessen treten für den gesamten Landkreis Lichtenfels die vom Freistaat Bayern beschlossenen Maßnahmen der gültigen siebten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft. Im Landkreis Lichtenfels gelten diese Maßnahmen aufgrund des heutigen Wertes ab Montag, 19. Oktober, 0:oo Uhr. Weiterlesen
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Erster Inzidenz-Warnwert gerissen: Corona-Virus fordert weiteres Todesopfer in Bamberg

Das Coronavirus forderte im Landkreis Bamberg ein weiteres Todesopfer. Ein 70 Jahre alter Mann verstarb zur Wochenmitte. Das teile am Donnerstag (08. Oktober) das Landratsamt Bamberg mit. Damit stieg die Zahl der Corona-Todesfälle in Stadt und Landkreis Bamberg auf 61. Zudem wurde in der Stadt Bamberg der neu eingeführte erste Inzidenz-Warnwert von 25 überschritten. Weiterlesen
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„Hotel-Corona“ in Bamberg: „Es sind auch Gäste ohne Mund-Nasen-Schutz willkommen“

Mit dem Spruch „Es sind auch Gäste ohne Mund-Nasen-Schutz willkommen“ warb ein Hotel in Bamberg um Gäste. Ein Hotelgast verständigte am Dienstagmorgen (06. Oktober) die Polizei. Wie sich vor Ort herausstellte, hielt sich der Hotelier an keine Corona-Vorschriften. Im Laufe des Einsatzes wurden vier Polizeibeamte verletzt. Weiterlesen
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Ab Schulbeginn in Bayern: Maskenpflicht in den ersten neun Tagen im Unterricht

Am Montag (31. August) unterrichtete der bayerische Ministerpräsident Markus Söder gemeinsam mit Kultusminister Michael Pizaolo und weiteren Teilnehmern des Schulgipfels über den Corona-Fahrplan in den Schulen Bayerns. Söder traf sich eine Woche vor Schulbeginn (08. September) mit den Vertretern der Lehrerverbände, Direktoren, Schülerinnen, Schülern und Eltern. Diskutiert wurde, wie der reguläre Unterricht in der Corona-Pandemie stattfinden kann. So wurde unter anderem beschlossen, dass in weiterführenden Schulen eine Maskenpflicht für neun Tage ab Schulbeginn gilt.

Mit der Maskenpflicht soll das Infektionsgeschehen durch Reiserückkehrer gedämmt werden

Wie der bayerische Ministerpräsident Söder mitteilte, ist eine Mund-Nasenschutz-Bedeckung derzeit das wirksamste Schutzkonzept und führt im Unterricht zu einer 90 Prozentigen Risikoreduktion. Bisher sei eine Maskenpflicht auf den Schulwegen, im ÖPNV, in den Schulgängen und Toiletten bereits vorhanden. Aufgrund der aktuellen Lage der Reiserückkehrer sind die ersten zwei Wochen sehr entscheidend. Daher wurde beschlossen, dass in den weiterführenden Schulen (ab der fünften Klasse) ab Schulbeginn eine Maskenpflicht für die ersten neun Tage im Unterricht eingeführt wird. Die Maskenpflicht gilt nicht für Grundschulen in Bayern. Ab dem zehnten Tag müssen je nach Infektionsgeschehen individuelle Maßnahmen lokal getroffen werden. Diese greift ab 35 Infektionen pro 100.000 Einwohnern. Die Schulen können auch freiwillig weiterhin eine Maskenpflicht einführen.

Vorantreiben der Digitalisierung und mehr Transportmittel an Schulen 

Wie Söder bekannt gab, soll die Digitalisierung an den Schulen verbessert werden. So werden 120.000 Lehrer und 250.000 Schüler Geräte bekommen, wie etwa Laptops. Außerdem sollen mehr Schulbusse und Transportmittel auf den Weg gebracht werden. Der Freistaat wird alle Mehrkosten durch den ÖPNV übernehmen.

Der Aktuell-Beitrag zur Maskenpflicht im Schulunterricht (31. August 2020):
Schulanfang in Oberfranken: 9 Tage Maskenpflicht
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Bayerischer Schulgipfel: Kommt die Maskenpflicht im Klassenzimmer?

UPDATE (31. August, 14:00 Uhr)

Am Montag (31. August) unterrichtete der bayerische Ministerpräsident Markus Söder gemeinsam mit Kultusminister Michael Pizaolo und weiteren Teilnehmern des Schulgipfels über den Corona-Fahrplan in den Schulen Bayerns. Söder traf sich eine Woche vor Schulbeginn (07. September) mit den Vertretern der Lehrerverbände, Direktoren, Schülerinnen, Schülern und Eltern. Diskutiert wurde, wie der reguläre Unterricht in der Corona-Pandemie stattfinden kann. So wurde unter anderem beschlossen, dass in weiterführenden Schulen eine Maskenpflicht für neun Tage ab Schulbeginn gilt.

 

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat am Montag (31. August) zum Schulgipfel nach München geladen. Söder trifft sich mit Vertretern der Lehrerverbände, Direktoren, Schülerinnen, Schülern und Eltern. Bei diesem Schulgipfel soll die Frage geklärt werden, wie der Unterricht im neuen Schuljahr 2020/2021 in der aktuellen Corona-Pandemie anlaufen und sichergestellt werden kann. So soll auch über eine mögliche Maskenpflicht während des Unterrichts in den Klassenzimmern gesprochen werden, ebenso wie Hygienerichtlinien und -auflagen. Wie der Schulbetrieb ab dem 8. September ablaufen wird, darüber entscheidet dann die Kabinettssitzung der Regierung am morgigen Dienstag (01. September). 

  • LIVESTREAM: Ab circa 13:00 Uhr informieren Ministerpräsident Söder, Kultusminister Piazolo und Vertreter der Schulfamilie in einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der Beratungen. Die Pressekonferenz können sich auf der Facebook-Seite von TVO mitverfolgen! (Den Link oder das Bild anklicken!)

Für mehr Sicherheit in Bayern: Doppeltests für Reiserückkehrer

Am Montag (10. August) informierten der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, Gesundheitsministerin Melanie Huml und Kultusminister Michael Piazolo über den weiteren Corona-Fahrplan. Im Schwerpunkt befasste sich das bayerische Kabinett mit den Themen: Testzentren, Urlaubsrückkehrer und Schulen. Markus Söder gab bekannt, dass es in Zukunft Doppeltests für Reiserückkehrer geben soll, um mehr Sicherheit gewähren zu können.

Coronatests an den Bahnhöfen, Flughäfen und Autobahnen sollen ausgeweitet werden

Wie Söder im Rahmen der Pressekonferenz mitteilte, lassen Reiserückkehrer die Infektionszahlen in den einzelnen Bundesländern steigen. Daher benötigt Bayern künftig für Reiserückkehrer einen Doppeltest. Der zweite Test soll nach fünf bis sechs Tagen zu Hause durchgeführt werden. Bis Anfang August wurden 55.000 Tests pro Tag durchgeführt. Bis Ende August soll die Zahl der durchgeführten Coronatests auf 200.000 pro Tag steigen. Hierbei sollen die Teststationen an den Autobahnen, Flughäfen und Bahnhöfen ausgeweitet werden. In den kommenden Tagen sollen daher Mängel beseitigt und die Umsetzung der Tests professionalisiert werden. Zudem sollen bis Ende August in allen Landkreisen und kreisfreien Städten in Bayern Testzentren etabliert werden, die die unbürokratische Umsetzung von Tests ermöglichen.

Testpflicht für neue Saisonmitarbeiter

Unternehmen seien dazu verpflichtet, neue Saisonmitarbeiter vorbeugend auf das Coronavirus zu testen. Erst bei Vorliegen von einem negativen Coronatest, sei es den Saisonmitarbeitern erlaubt, im Unternehmen zu arbeiten.

Am 1. September soll über eine mögliche Maskenpflicht im Unterricht entschieden werden

Zudem gab Söder bekannt, dass am 1. September über eine Maskenpflicht im Unterricht entschieden werden soll. Aktuell ist klar, dass es eine generelle Maskenpflicht in der Schule geben wird. Vorbeugend werden den Lehrern und Lehrerinnen freiwillige intensive Tests angeboten. Diese können ab dem 24. August bis zum 18. September umgesetzt werden.

Piazolo stellt Plan zum Schulbeginn vor

Zum Thema Schulbeginn stellte Kultusminister Michael Piazolo einen Plan vor: Feste Gruppen in Schulen, Regelmäßige Lüftungen, Nies- und Hustetikette werden eingehalten und keine Klassenfahrten bis Ende Januar 2021 erlaubt. Bei Anstieg der Infektionszahlen wird der Wechselunterricht eingeführt. Sollten sich die Zahlen weiter verschlechtern, wird Fernunterricht stattfinden. Die Bedingungen für einen möglichen Wechsel- und Fernunterricht wurden durch 50.000 Leihgeräte, die den Schülern zur Verfügung stehen werden, realisiert. Piazolo appellierte an die Vernunft der Schüler. Wer einen Regelunterricht möchte, der müsse auch außerhalb der Schule achtsam sein, so Piazolo.

Der Oberfranken-Aktuell-Beitrag vom 10. August 2020:
Corona in Bayern: Doppeltests für Reiserückkehrer und flexible Schulkonzepte
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Bayern: Ab dem 1. September gilt für Kitas der Regelbetrieb

Am Dienstagmittag (21. Juli) informierte der bayerische Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsministerin Melanie Huml und Familienministerin Carolina Trautner über das weitere Verfahren in Bezug auf die Corona-Pandemie im Freistaat Bayern. Bekannt gegeben wurde, dass die Kitas ab dem 1. September zu einem Regelbetrieb zurückkehren werden, falls das Infektionsgeschehen dies zulasse. Zudem beschloss am Dienstag (21. Juli) das bayerische Kabinett ein Pandemie-Zentrallager. Das verkündete Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Ab dem 1. September soll wieder Regelbetrieb für Kitas in Bayern gelten

Ab dem 1. September soll der Regelbetrieb für Kindergärten, Krippen und Horte in Bayern gelten. Nur unter der Vorraussetzung, wenn das Infektionsgeschehen dies auch zulasse. Das verkündete Familienministerin Carolina Trautner. Vorgesehen ist hierfür ein Stufenmodell. Die erste Stufe bedeutet Regelbetrieb mit einem stabilen Infektionsgeschehen. Die zweite Stufe bedeutet, dass ein eingeschränkter Regelbetrieb möglich sein soll. Heißt, dass bei steigenden Infektionszahlen die Gruppengrößen reduziert werden sollen. Bei Stufe 3 und somit bei einer Verschlechterung der Infektionszahlen, soll eine Notbetreuung eingerichtet werden.

Einzelfallentscheidung bei Erkrankung von Kindern

Aktuell darf ein Kind mit einer Erkrankung die Kita nicht besuchen. Ab dem 1. September sollen Erzieher / Erzieherinnen in Einzelfällen individuell entscheiden dürfen, ob ein Kind trotz Krankheitssymptomen die Kita besuchen darf oder nicht. Nach wie vor sollen feste Gruppen in Kindergärten gebildet werden, um Infektionswege nachverfolgen zu können.

Bayerische Kabinett beschließt ein Pandemie-Zentrallager

Wie Gesundheitsministerin Melanie Huml in der Pressekonferenz verkündete, wurde heute (21. Juli) beschlossen, dass ein Pandemie-Zentrallager errichtet werden soll. Dadurch soll Bayern im Falle einer zweiten Infektions-Welle gerüstet sein. Wichtiges Material (Desinfektionsmittel, Handschuhe, Schutzkittel etc.) sollen für sechs Monate bereitgehalten werden. Zudem werden im Freistaat die Testzentren mit bis zu 50 Prozent in Sachen wie Miete, Logistik und vieles mehr von Bayern unterstützt.

Infektionsgeschehen in Bayern weiterhin stabil

Das Infektionsgeschehen sei in Bayern laut Staatsminister Florian Herrmann weiterhin stabil. Die Tests seien stark ausgeweitet. Aktuell werden zwischen 20 bis 23.000 Tests durchgeführt. Positive Tests würden so zwischen 0,4 bis 0,6 Prozent liegen. Zum Vergleich: Anfang Mai lag der Anteil der positiven Tests bei 6 Prozent. In den vergangenen Tagen seien keine weiteren Todesfälle in Bayern hinzugekommen.

Der Aktuell-Beitrag zur Pressekonferenz (21. Juli 2020)
Corona-Krise: Bayerische Staatsregierung informiert

Bayern: Kontaktbeschränkungen werden gelockert

Im Rahmen einer Pressekonferenz verkündete am Dienstagmittag (16. Juni) der bayerische Ministerpräsident Markus Söder gemeinsam mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Staatsminister Florian Herrmann weitere Corona-Lockerungen für Bayern. Ab Mittwoch (17. Juni) werden die Kontaktbeschränkungen im Freistaat weiter gelockert. Somit wird das Treffen mit zehn Personen erlaubt. Weitere Lockerungen stehen an. Weiterlesen
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Bayern: Mit „Frühwarnsystem“ das Coronavirus bekämpfen

Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte am Dienstagmittag (12. Mai) Staatskanzleichef Florian Herrmann, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Gesundheitsministerin Melanie Huml über den weiteren Corona-Fahrplan für Bayern. Herrmann gab in diesem Zusammenhang bekannt, dass die bisher getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Bayern wirken und die in der letzten Woche verkündeten Maßnahmen bleiben. Wir berichteten. Neu ist, dass Bayern beim Kampf gegen das Coronavirus nun auf ein Frühwarnsystem setzt, um das Virus gezielt lokal bekämpfen zu können. Weiterlesen

Bayern beschließt umfassende Corona-Lockerungen: Das ist der Plan bis Pfingsten!

Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder gab am Dienstagmittag (5. Mai) im Rahmen einer Pressekonferenz weitere Corona-Lockerungen für Bayern bis vorerst Pfingsten bekannt. Ab dem morgigen 6. Mai werden die Ausgangsbeschränkungen in Kontaktbeschränkungen umgewandelt. Zudem gibt es Lockerungen für Besuchsrecht in Seniorenheimen, in Schulen, Kitas, in der Gastronomie, Hotellerie, Sport und Kultur. Weiterlesen

Oberfranken: Zahl der Unfalltoten wächst / Polizei fordert mehr Prävention

Die Zahl der Unfalltoten auf Oberfrankens Straßen ist in diesem Jahr jetzt schon länger als im gesamten Jahr 2012. Seitens der Gewerkschaft der Polizei wird der Ruf nach mehr präventiven Maßnahmen laut, wie zum Beispiel beim sogenannten Blitzer-Marathon vor wenigen Wochen. Allerdings appelliert der ADAC, die Autofahrer nicht abzuzocken. Am Abend debattieren wir in „Oberfranken Aktuell“ ab 18:00 Uhr diese Thematik ausführlich mit Hermann Benker, Bayerischer Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG).

 


 

 

Bayerisches Kabinett tagt in Kronach: Maßnahmenkatalog für die Region

Das Bayerische Kabinett um Ministerpräsident Horst Seehofer, Wirtschaftsminister Martin Zeil, Finanzminister Dr. Markus Söder, Innenminister Joachim Herrmann trifft sich heute auf der Festung Rosenberg in Kronach um über strukturpolitische Themen der Region zu beraten.

In der Sitzung haben Seehofer und Zeil betont, dass die Staatsregierung an die Zukunft von Loewe glaubt: „Die Staatsregierung ist bereit, ein zukunftsfähiges Konzept mit einem neuen Investor über eine Staatsbürgschaft zu unterstützen“, so die Regierungsaussagen.

 

Zudem wurden folgende Maßnahmen für den Raum Kronach diskutiert bzw. beschlossen:

–  Teilverlagerung des in Herrsching angesiedelten Fachbereichs Finanzwesen der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege nach Kronach

–  Stärkung des Tourismus: Errichtung einer Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement

–  Förderung einer neuen Wanderinfrastruktur mit dem Ziel „Qualitätswanderregion“

–  Projektstelle für Agrotourismus/Diversifizierung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kronach

–  Einrichtung eines Masterstudienganges „Innovationsmanagement“ der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg

–  Aufstockung der Mittel der bereits laufenden Maßnahmen der Städtebauförderung, insbesondere auch für die Festung Rosenberg.

–  Ausbau der Straßeninfrastruktur – Beschleunigung der laufenden Planfeststellungsverfahren für den zweibahnigen Ausbau der B173 soll ausgeschöpft werden

–  Förderung des Projektes: Demografiewerkstatt Oberfranken im Landkreis Kronach mit Mitteln des Sozialministeriums von 1 Million Euro

 

Eine endgültige Entscheidung über Maßnahmen für den Raum Kronach wird die Staatsregierung voraussichtlich Anfang September treffen. Kronachs Erster Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein sprach nach dieser Maßnahmen-Verkündung von „einem großen tag in der Geschichte Kronachs“.

Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

 


 

 

Hochwasser in Oberfranken: Soforthilfe für Betroffene beschlossen

Das Kabinett der Regierung von Oberfranken hat sich am Donnerstag mit der Situation nach dem schweren Hochwasser der letzten Tage befasst und Hilfemaßnahmen für die Geschädigten beschlossen. Als erste schnelle und unbürokratische Hilfe soll in Notsituationen schnellstmöglich ein „Sofortgeld“ ausgezahlt werden.

Zusätzlich zu den bestehenden Hilfsprogrammen wird die Soforthilfe für Privathaushalte, Unternehmen und land- und forstwirtschaftliche Betriebe gewährt. Das Sofortgeld beträgt 1.500 Euro pro Haushalt. Bei Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern und land- und forstwirtschaftlichen Betrieben beträgt das Sofortgeld bis zu 5.000 Euro. In besonderen Härtefällen sind auch höhere Beträge möglich.

Das Sofortgeld wird als Zuschuss gewährt, wenn

  • ein Schaden durch das Hochwasser Ende Mai/Anfang Juni entstanden ist,
  • die Mittel zur Ersatzbeschaffung von durch das Hochwasser zerstörtem Hausrat oder Betriebsvermögen verwendet werden.

Es reicht zunächst aus, dass versichert wird, dass das Sofortgeld für Ersatzbeschaffungen verwendet wird. Wird nur Sofortgeld beantragt, sind ein Schadens- und anschließender Verwendungsnachweis nicht zu führen. Das Sofortgeld wird auf anschließend gezahlte weitere Hilfen angerechnet. Erhalten Geschädigte Versicherungsleistungen, ist das Sofortgeld zurückzuzahlen. Übersteigt das Sofortgeld die Versicherungsleistung, ist die Rückzahlung auf die Höhe der Versicherungsleistung beschränkt.

Anträge auf Gewährung von Soforthilfen sind bei den Gemeinden und Kreisverwaltungsbehörden erhältlich oder unter www.reg-ofr.de/hochwasserhilfe abrufbar.

 


 

 

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