Tag Archiv: Michael Euler

Fall Peggy: Vermeintliches Kinderporno-Foto aufgetaucht!

Aufregung im Fall Peggy: Michael Euler, dem Anwalt von Ulvi Kulac, wurde ein kinderpornografisches Foto eines etwa zwölfjährigen Mädchens zugespielt, das laut Euler frappierende Ähnlichkeit zu der verschwundenen Peggy aus Lichtenberg aufweist. Er übergab das Bild an die Behörden – Jürgen Stadter, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken, gab jedoch nach intensiver Begutachtung bekannt, dass es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht um Peggy Knobloch handelt. Möglicherweise soll das Foto aber weiter überprüft werden, unter anderem per Gutachten. Wir gehen der Sache nach – heute ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Wiederaufnahmeantrag im Fall Peggy: Was steht in den 2.000 Seiten?

Der Frankfurter Rechtsanwalt Michael Euler hat am Donnerstag (04. April) den Wiederaufnahmeantrag im Fall Peggy am Landgericht Bayreuth abgegeben. Damit will er die Unschuld von seinem Mandaten Ulvi K. belegen. Euler ist sich sicher, dass er dies schafft. Doch was steht in dem Antrag, dessen Prüfung mehrere Monate andauern wird? Wir gehen der Frage ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ nach.

 

Hier unser Bericht von der Einreichung des Wiederaufnahmeantrages vom Donnerstag:

 

 

Fall Peggy: Anwalt von Ulvi K. reicht Wiederaufnahmeantrag ein

In den Fall der verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg hat heute um 13 Uhr der Frankfurter Rechtsanwalt Michael Euler den Wiederaufnahmeantrag am Landgericht Bayreuth abgegeben. Wie Euler heute Nachmittag bei einer Pressekonferenz in Lichtenberg bekannt gab, gibt es stichhaltige Beweise, dass der verurteilte Mörder Ulvi Kulac vor zwölf Jahren die damals neunjährige Peggy Knobloch in Lichtenberg nicht getötet hat. Der Anwalt ist nach über zweijähriger Sichtung der insgesamt 14.000 Seiten umfassenden Gerichtsakte überzeugt, dass im Prozess 2004 unter anderem Zeugen nicht gehört worden sind und entlastendes Material nicht berücksichtigt worden ist. Euler stützt seine Überzeugung vor allem auf zwei Zeugen, die Peggy noch deutlich nach der ermittelten Tatzeit in Lichtenberg gesehen haben wollen. Laut Euler soll der Wiederaufnahmeantrag als Anstoß dienen, den Fall komplett neu aufzurollen. Seiner Meinung nach geht es nicht nur um die Freisprechung von Ulvi Kulac, sondern auch darum, nach zehn Jahren entweder den wahren Mörder oder den Entführer zu finden.

Unsere Fotostrecke zum Einreichen des Wiederaufnahmeantrag finden Sie auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/fb.tvo

Fall Peggy: Wiederaufnahmeverfahren Ulvi K.

Auch nach fast 12 Jahren bewegt der Fall der verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof die Menschen. Das Hin und Her um den Wiederaufnahmeantrag für den Prozess um den als Mörder verurteilten Ulvi K. erhitzt wieder einmal die Gemüter. Bereits vor eineinhalb Jahren hatte der Anwalt des geistig Behinderten Ulvi K. angekündigt, die Wiederaufnahme des Verfahrens zu beantragen. Bislang ist aber noch kein entsprechender Antrag beim Landgericht Bayreuth eingegangen. TVO spricht heute in Oberfranken Aktuell mit Ulvi K.s Anwalt Michael Euler, der Bürgermeisterin von Lichtenberg, der Justiz in Bayreuth und der Bürgerinitiative für Ulvi K. Mehr in „Oberfranken Aktuell“ ab 18.00 Uhr!

Fall Peggy: Verfahren vor Wiederaufnahme?

Hat Ulvi K. vor zwölf Jahren die damals neunjährige Peggy Knobloch in Lichtenberg getötet? Nach Meinung des Frankfurter Anwalts Michael Euler hat er das Verbrechen nicht begangen. Euler ist nach über zweijähriger Sichtung der Gerichtsakten überzeugt, dass im Prozess 2004 unter anderem Zeugen nicht gehört worden sind und entlastendes Material nicht berücksichtigt wurde. Euler will seinen mehrere hundert Seiten umfassenden Antrag dem Landgericht Bayreuth zur Genehmigung eines Wiederaufnahmeverfahrens vorlegen. Wie berichtet, hat der Frankfurter Pflichtverteidiger von Ulvi Kulac, schon mehrmals die Beantragung angekündigt. Am 21. März soll es nun endgültig so weit sein. Das will Euler, wie er heute auf Anfrage von TVO telefonisch mitgeteilt hat, zum jetzigen Zeitpunkt weder bestätigen noch dementieren. Er sei erst nächste Woche bereit, Interviews zu geben.

Zum Hintergrund: Vor neun Jahren ist der geistig behinderte Ulvi Kulac aus Lichtenberg im Landkreis Hof wegen Mordes an der Peggy Knobloch zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er soll am 7. Mai, 2001 die damals neun Jahre alte Peggy in Lichtenberg zuerst sexuell missbraucht und drei Tage später aus Angst vor der Entdeckung der Tat erstickt haben. Die Leiche des Mädchens ist jedoch trotz wochenlanger intensiver Suche nie gefunden worden. Das Urteil ist umstritten, die Schuld des heute 35-jährigen Verurteilten wird von vielen Menschen angezweifelt. Schon vor einigen Jahren ist die Bürgerinitiative „Gerechtigkeit für Ulvi K“ ins Leben gerufen, die sich seitdem ein Wiederaufnahmeverfahren für Ulvi K. fordert.