Tag Archiv: Michael Piazolo

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Schulen in Bayern: Abschlussprüfungen wegen Pandemie verschoben

Bedingt durch die Corona-Pandemie und den zu hohen Infektionszahlen in Bayern, bleibt der Lockdown an den Schulen weiterhin bis einschließlich dem 29. Februar bestehen. Das Kultusministerium setzt daher weiterhin auf Distanzunterricht. Wie bereits am Mittwoch (06. Januar) durch Ministerpräsident Markus Söder angekündigt, fallen die Faschingsferien vom 15. bis 19. Februar im Freistaat aus und werden durch eine Unterrichtswoche ersetzt. Für mehr Bildungschancen der Schülerinnen und Schüler werden unter anderem die Abschlussprüfungen aller Schularten verschoben, so Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Donnerstag (07. Januar). Weiterlesen

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Kultusminister Piazolo massiv in der Kritik: Hickhack um Distanzunterricht & Distanzlernen

Kurz vor dem harten Lockdown in Bayern ist eine heftige Kritik um Kultusminister Michael Piazolo (FW) entbrannt. Der Grund liegt in einem Schreiben aus dem Kultusministerium. Nach dem letzten Schultag am heutigen Dienstag (15. Dezember) soll in den Abschlussklassen bis Ende der Woche ein verpflichtender Distanzunterricht stattfinden. In allen anderen Klassen sei „nur“ ein „Distanzlernen“ verpflichtend. Dagegen hagelt es jetzt Kritik von allen Seiten der Opposition, von Direktoren und Lehrkräften. Während Ministerpräsident Söder seinem Minister den Rücken stärkte, fordern die Jungen Liberalen mit einer Online-Petition den Rücktritt von Piazolo. Nun reagierte das Kultusministerium.

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Bayern: Corona-Maßnahmen bis zum 18. September verlängert

Am Dienstag (01. September) informierten Staatsminister Dr. Florian Herrmann, Gesundheitsministerin Melanie Huml und Kultusminister Michael Piazolo im Rahmen einer Pressekonferenz über die wesentlichen Beschlüsse der Ministerratssitzung. Unter anderem wurde bekannt gegeben, dass die Quarantäne- und Infektionsschutzverordnungen bis zum 18. September verlängert werden.

Stufenplan für Unterricht verabschiedet

Wie bereits am Montag (31. August) der bayerische Ministerpräsident Söder gemeinsam mit Kultusminister Piazolo und weiteren Teilnehmern des Schulgipfels verkündete, wird der Regelunterricht ab dem 8. September in Bayern wie geplant stattfinden. Wir berichteten. Ab Schulbeginn gilt für die ersten neun Tage im Unterricht für weiterführende Schulen (ab 5. Klasse) eine Maskenpflicht im Unterricht. Diese gilt sowohl für Schüler als auch Lehrer. Ausgenommen von dieser Pflicht sind Grundschüler. Piazolo gab bekannt, dass ein Stufenplan für den Unterricht verabschiedet wurde. Unter 35 Infektionen pro 100.000 Einwohner findet der Regelunterricht statt. Ab 35 Infektionen gilt die Maskenpflicht nicht am Unterrichtsplatz des Schülers. Bei 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern muss die Maske im Unterricht getragen und der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Bei mehr als 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern wird es zu einem Wechsel zwischen Präsenz- und Fernunterricht geben. Mit Einhaltung von Mindestabstand im Präsenzunterricht und einer Einführung der Maskenpflicht, die auch für Grundschüler gelten wird. Piazolo gab in diesem Zusammenhang bekannt, dass bei mehr als 50 Infektionen auch die Einführung von Distanz- und Notunterricht beschlossen werden kann. Gesundheitsministerin Melanie Huml verkündete, dass auch für Kitas ein Stufen-Konzept entwickelt wurde, um auch hier in den Regelbetrieb übergehen zu können.

Kostenfreie Reihentestungen für Lehrer und Verstärkerbusse werden eingesetzt 

Für den Schulweg sollen mehr Busse eingesetzt werden. Sogenannte Verstärkerbusse, die eine Überfüllung vermeiden sollen. Der Freistaat wird die Förderung bis zu den Herbstferien um 100 Prozent übernehmen. Außerdem werden den Lehrkräften kostenfreie Corona-Tests angeboten. Das Angebot wurde von über 50 Prozent der Lehrkräften in Bayern angenommen. Der Freistaat stellte zudem 800 zusätzliche ausgebildete Lehrer ein.

Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis zum 18. September

Laut Huml wurden von Montag (31. August) auf Dienstag (01. September) 311 neue Corona-Fälle in Bayern gemeldet. Reiserückkehrer sollen weiterhin auf das Coronavirus getestet werden. Bisher (Stand: 31. August) wurden 319.459 Testungen durchgeführt. Wie Staatsminister Dr. Florian Herrmann bekannt gab, werden die Corona-Maßnahmen bis zum 18. September verlängert. Die Verlängerung der Beschränkungen argumentierte er damit, dass es noch kein Medikament und Impfung gegen das Coronavirus gebe. Ab Mittwoch (02. September) sind unter Auflagen wieder Messen erlaubt.

Der Aktuell-Beitrag zur Maskenpflicht im Unterricht (01. September):
Beschlossene Sache in Bayern: Maskenpflicht im Unterricht
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Ab Schulbeginn in Bayern: Maskenpflicht in den ersten neun Tagen im Unterricht

Am Montag (31. August) unterrichtete der bayerische Ministerpräsident Markus Söder gemeinsam mit Kultusminister Michael Pizaolo und weiteren Teilnehmern des Schulgipfels über den Corona-Fahrplan in den Schulen Bayerns. Söder traf sich eine Woche vor Schulbeginn (08. September) mit den Vertretern der Lehrerverbände, Direktoren, Schülerinnen, Schülern und Eltern. Diskutiert wurde, wie der reguläre Unterricht in der Corona-Pandemie stattfinden kann. So wurde unter anderem beschlossen, dass in weiterführenden Schulen eine Maskenpflicht für neun Tage ab Schulbeginn gilt.

Mit der Maskenpflicht soll das Infektionsgeschehen durch Reiserückkehrer gedämmt werden

Wie der bayerische Ministerpräsident Söder mitteilte, ist eine Mund-Nasenschutz-Bedeckung derzeit das wirksamste Schutzkonzept und führt im Unterricht zu einer 90 Prozentigen Risikoreduktion. Bisher sei eine Maskenpflicht auf den Schulwegen, im ÖPNV, in den Schulgängen und Toiletten bereits vorhanden. Aufgrund der aktuellen Lage der Reiserückkehrer sind die ersten zwei Wochen sehr entscheidend. Daher wurde beschlossen, dass in den weiterführenden Schulen (ab der fünften Klasse) ab Schulbeginn eine Maskenpflicht für die ersten neun Tage im Unterricht eingeführt wird. Die Maskenpflicht gilt nicht für Grundschulen in Bayern. Ab dem zehnten Tag müssen je nach Infektionsgeschehen individuelle Maßnahmen lokal getroffen werden. Diese greift ab 35 Infektionen pro 100.000 Einwohnern. Die Schulen können auch freiwillig weiterhin eine Maskenpflicht einführen.

Vorantreiben der Digitalisierung und mehr Transportmittel an Schulen 

Wie Söder bekannt gab, soll die Digitalisierung an den Schulen verbessert werden. So werden 120.000 Lehrer und 250.000 Schüler Geräte bekommen, wie etwa Laptops. Außerdem sollen mehr Schulbusse und Transportmittel auf den Weg gebracht werden. Der Freistaat wird alle Mehrkosten durch den ÖPNV übernehmen.

Der Aktuell-Beitrag zur Maskenpflicht im Schulunterricht (31. August 2020):
Schulanfang in Oberfranken: 9 Tage Maskenpflicht
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Bayerischer Schulgipfel: Kommt die Maskenpflicht im Klassenzimmer?

UPDATE (31. August, 14:00 Uhr)

Am Montag (31. August) unterrichtete der bayerische Ministerpräsident Markus Söder gemeinsam mit Kultusminister Michael Pizaolo und weiteren Teilnehmern des Schulgipfels über den Corona-Fahrplan in den Schulen Bayerns. Söder traf sich eine Woche vor Schulbeginn (07. September) mit den Vertretern der Lehrerverbände, Direktoren, Schülerinnen, Schülern und Eltern. Diskutiert wurde, wie der reguläre Unterricht in der Corona-Pandemie stattfinden kann. So wurde unter anderem beschlossen, dass in weiterführenden Schulen eine Maskenpflicht für neun Tage ab Schulbeginn gilt.

 

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat am Montag (31. August) zum Schulgipfel nach München geladen. Söder trifft sich mit Vertretern der Lehrerverbände, Direktoren, Schülerinnen, Schülern und Eltern. Bei diesem Schulgipfel soll die Frage geklärt werden, wie der Unterricht im neuen Schuljahr 2020/2021 in der aktuellen Corona-Pandemie anlaufen und sichergestellt werden kann. So soll auch über eine mögliche Maskenpflicht während des Unterrichts in den Klassenzimmern gesprochen werden, ebenso wie Hygienerichtlinien und -auflagen. Wie der Schulbetrieb ab dem 8. September ablaufen wird, darüber entscheidet dann die Kabinettssitzung der Regierung am morgigen Dienstag (01. September). 

  • LIVESTREAM: Ab circa 13:00 Uhr informieren Ministerpräsident Söder, Kultusminister Piazolo und Vertreter der Schulfamilie in einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der Beratungen. Die Pressekonferenz können sich auf der Facebook-Seite von TVO mitverfolgen! (Den Link oder das Bild anklicken!)
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Schnabelwaid: Keine Schulschließung für Grundschule

Gute Neuigkeiten für die Grundschule Schnabelwaid im Landkreis Bayreuth: Kultusminister Michael Piazolo gab in einem Schreiben an den Landtagsabgeordneten Rainer Ludwig "grünes Licht" den Schulbetrieb 20/21 fortzusetzen. Das teilte am Mittwoch (26. August) die Partei des Landtagsabgeordneten Rainer Ludwig FREIE WÄHLER mit.

Übergangslösung wird derzeit erarbeitet

Es wird eine Übergangslösung für das kommende Schuljahr geben. Bedeutet: In knapp zwei Wochen müssen die Kinder nicht ins benachbarte Creußen zur Schule, was auch die Wiederaufnahme des Unterrichts unter Corona-Richtlinien erheblich vereinfacht. Die genauen Maßnahmen und gesetzlichen Regelungen zur Übergangslösung in Schnabelwaid werden aber derzeit noch vom Landtag erarbeitet.

„Damit wird deutlich, dass Bayern zur Standortgarantie für kleine eigenständige Grundschulen steht und sich offen für temporäre Zwischenlösungen zeigt“

(Gudrun Brendel-Fischer, CSU-Landtagsabgeordnete)

Der kleinsten Schule Bayerns drohte die Schulschließung

Aufgrund der niedrigen Schüleranzahl drohte der Grundschule Schnabelwaid die Schulschließung. Eine der beiden Kombiklassen unterschreitete die Mindestschülerzahl. Die Grundschule Schnabelwaid zählt zu den kleinsten Schulen in Bayern.

Der Aktuell-Beitrag zur Schulschließung in Schnabelwaid (25. August 2020):
Schnabelwaid: Ein Ort kämpft um seine Grundschule

Für mehr Sicherheit in Bayern: Doppeltests für Reiserückkehrer

Am Montag (10. August) informierten der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, Gesundheitsministerin Melanie Huml und Kultusminister Michael Piazolo über den weiteren Corona-Fahrplan. Im Schwerpunkt befasste sich das bayerische Kabinett mit den Themen: Testzentren, Urlaubsrückkehrer und Schulen. Markus Söder gab bekannt, dass es in Zukunft Doppeltests für Reiserückkehrer geben soll, um mehr Sicherheit gewähren zu können.

Coronatests an den Bahnhöfen, Flughäfen und Autobahnen sollen ausgeweitet werden

Wie Söder im Rahmen der Pressekonferenz mitteilte, lassen Reiserückkehrer die Infektionszahlen in den einzelnen Bundesländern steigen. Daher benötigt Bayern künftig für Reiserückkehrer einen Doppeltest. Der zweite Test soll nach fünf bis sechs Tagen zu Hause durchgeführt werden. Bis Anfang August wurden 55.000 Tests pro Tag durchgeführt. Bis Ende August soll die Zahl der durchgeführten Coronatests auf 200.000 pro Tag steigen. Hierbei sollen die Teststationen an den Autobahnen, Flughäfen und Bahnhöfen ausgeweitet werden. In den kommenden Tagen sollen daher Mängel beseitigt und die Umsetzung der Tests professionalisiert werden. Zudem sollen bis Ende August in allen Landkreisen und kreisfreien Städten in Bayern Testzentren etabliert werden, die die unbürokratische Umsetzung von Tests ermöglichen.

Testpflicht für neue Saisonmitarbeiter

Unternehmen seien dazu verpflichtet, neue Saisonmitarbeiter vorbeugend auf das Coronavirus zu testen. Erst bei Vorliegen von einem negativen Coronatest, sei es den Saisonmitarbeitern erlaubt, im Unternehmen zu arbeiten.

Am 1. September soll über eine mögliche Maskenpflicht im Unterricht entschieden werden

Zudem gab Söder bekannt, dass am 1. September über eine Maskenpflicht im Unterricht entschieden werden soll. Aktuell ist klar, dass es eine generelle Maskenpflicht in der Schule geben wird. Vorbeugend werden den Lehrern und Lehrerinnen freiwillige intensive Tests angeboten. Diese können ab dem 24. August bis zum 18. September umgesetzt werden.

Piazolo stellt Plan zum Schulbeginn vor

Zum Thema Schulbeginn stellte Kultusminister Michael Piazolo einen Plan vor: Feste Gruppen in Schulen, Regelmäßige Lüftungen, Nies- und Hustetikette werden eingehalten und keine Klassenfahrten bis Ende Januar 2021 erlaubt. Bei Anstieg der Infektionszahlen wird der Wechselunterricht eingeführt. Sollten sich die Zahlen weiter verschlechtern, wird Fernunterricht stattfinden. Die Bedingungen für einen möglichen Wechsel- und Fernunterricht wurden durch 50.000 Leihgeräte, die den Schülern zur Verfügung stehen werden, realisiert. Piazolo appellierte an die Vernunft der Schüler. Wer einen Regelunterricht möchte, der müsse auch außerhalb der Schule achtsam sein, so Piazolo.

Der Oberfranken-Aktuell-Beitrag vom 10. August 2020:
Corona in Bayern: Doppeltests für Reiserückkehrer und flexible Schulkonzepte
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Bayern: Regelbetrieb für Schulen ab September möglich

Kultusminister Michael Piazolo verkündete am Mittwoch (22. Juli), dass ab September die Schulen unter Maßnahmen wieder in den Regelbetrieb übergehen können, wenn das Infektionsgeschehen dies zulässt. Zudem stellte Piazolo ein zweistufiges Verfahren vor, die die Unterrichtsversorgung in der Coronakrise sichern soll. Unter anderem sollen zusätzlich 800 Teamlehrkräfte die Stammlehrer, die zur Risikogruppe gehören, im Unterricht unterstützen. Weiterlesen
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Corona-Krise in Bayern: Urlauber aus dem Landkreis Gütersloh ohne negativen Test nicht willkommen!

Auf einer Pressekonferenz in München informierten am Dienstagmittag (23. Juni) Kultusminister Michael Piazolo & der Leiter der Staatskanzlei, Florian Herrmann, über die Ergebnisse der heutigen Sitzung des Ministerrates. Erneut war die Corona-Krise das Schwerpunktthema. Nach aktuellen Zahlen sind in Bayern aktuell 670 Personen mit dem Virus infiziert. 48.896 Menschen erkrankten seit dem Ausbruch der Pandemie, 2.569 Menschen starben an dem Virus. Weiterlesen
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Pressekonferenz von Kultusminister Piazolo: Erste Schulöffnung am Montag

Nach und nach werden die Schulen in Bayern wieder geöffnet. Ab dem 27. April sollen Schüler, die kurz vor dem Abschluss stehen, die Schule wieder besuchen. Der Unterricht wird unter strengen Hygienevorschriften stattfinden. Dies verkündete Kultusminister Michael Piazolo in einer Pressekonferenz am heutigen Mittwoch (22. April). Weiterlesen
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Neuer Fahrplan: FOS / BOS – Abschlussprüfungen starten am 18. Juni

Das Bayerische Kultusministerium hat die Abschlussprüfungen an den beruflichen Oberschulen verlegt. Grund ist die Corona-Krise. Die Prüfungen beginnen nun am 18. Juni statt wie ursprünglich vorgesehen am 25. Mai, sofern der Unterricht in den Abschlussklassen nach den Osterferien wieder aufgenommen werden kann. Weiterlesen

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Bayern: Kultusministerium ermöglicht Übernahme befristet angestellter Lehrkräfte

Langjährig im staatlichen Schuldienst befristet beschäftigte Angestellte, die über eine vollständige Lehrerausbildung verfügen und sich im Unterrichtsbetrieb bewährt haben, bekommen vom Bayerischen Kultusministerium auch 2020 die Möglichkeit, dauerhaft in den Staatsdienst einzutreten. Die teilte jetzt das Staatsministerium mit. Das Sonderprogramm ermöglicht Lehrkräften die unbefristete Beschäftigung an staatlichen Realschulen und Gymnasien.  
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