Tag Archiv: Minusgrade

© News5 / Merzbach

Bei Minusgraden bei Ebrach: Mann liegt zwei Stunden verunfallt im Wagen!

ERSTMELDUNG (14:55 Uhr):

In den frühen Morgenstunden des Sonntags (24. November) wurden die Einsatzkräfte über einen Mann (32) alarmiert, der auf der Bundesstraße B22 von Burgwindheim kommend in Richtung Ebrach (Landkreis Bamberg) unterwegs war und mit seinem Wagen von der Straße abkam. Ersten Agenturangaben zufolge stellten die Einsatzkräfte vor Ort fest, dass der Mann bereits für zwei Stunden bei Minustemperaturen in seinem Auto eingeklemmt war.

Unfall gestaltet sich für die Feuerwehr schwierig

Gegen 5:20 Uhr ging bei der Feuerwehr der Notruf ein. Laut News5 kam zuvor der 32-Jährige aus bislang unerklärlichen Gründen nach rechts von der Straße ab und landete im Anschluss auf der Fahrerseite im Graben. Vor Ort stellte Kommandant, Jürgen Gillich von der Feuerwehr Ebrach fest:

 "Die Person im Auto war ansprechbar. Die Situation gestaltete sich dann allerdings als problematisch, da der eingeklemmte Mann im Wagen circa 180 Kilo wiegt."

© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach

32-Jähriger ist unterkühlt und verletzt

Die Feuerwehr stellte mithilfe von Seilwinden das Auto wieder auf seine Räder, um den 32-Jährigen befreien zu können. Der Mann war bereits unterkühlt und durch den Unfall leicht verletzt.

Offenbar kein Auto vorbeigefahren

Der Mann soll zuvor zwei Stunden verunfallt bei -1 Grad Außentemperatur in seinem Auto eingeklemmt gewesen sein. Aufgrund des ländlichen Bereichs sowie der Uhrzeit kam offenbar kein Auto vorbei. Der erste Fahrer, der vorbeifuhr, hielt glücklicherweise an und alarmierte den Notruf. Kommandant, Jürgen Gillich, appelliert deshalb an die Bevölkerung:

"Gerade im Dunkeln lieber einmal mehr aussteigen und nach dem Fahrzeug schauen, ob Personen im oder am Fahrzeug sind und vergewissern."

 

  • Eine offizielle Polizeimeldung steht derzeit noch aus!
© News5 / Pieknik

Achtung in Oberfranken: Eisflächen von Gewässern nicht betreten!

Seit Tagen ist es ziemlich frostig bei uns in Oberfranken. Vielerorts schaffen es die Temperaturen auch tagsüber nicht über den Gefrierpunkt. Die Folge: Allmählich bilden sich Eisflächen auf den Gewässern. Doch Vorsicht ist angebracht. Trotz der anhaltenden Minusgrade ist das Eis nicht dick genug, um es zu betreten. Erst ab einer Dicke von 10 bis 15 Zentimetern hält die Eisfläche.

Immer wieder Übermütige

Kaum herscht ein paar Tage Dauerfrost, wollen die ersten Übermütigen aufs Eis um Schlittschuh zu laufen. Doch das ist extrem gefährlich. Denn nach wenigen Tagen trägt das Eis einfach noch nicht. Die Gefahr einzubrechen ist riesengroß, man riskiert sein Leben und unter Umständen das eines Anderen gleich noch mit. Denn wer versucht jemanden aus dem Eiswasser zu retten, begibt sich genau so in Lebensgefahr.

Übung der Kreiswasserwacht Hof

Um bestens für den Ernstfall vorbereitet zu sein, hat die Kreiswasserwacht Hof den Ernstfall im Hofer Stadtpark Theresienstein geprobt. Dazu wagte sich ein gesicherter Kamerad auf den Lettenbach See. Obwohl das Eis auf den ersten Blick dick genug wirkte, brach der Mann schnell ein. In Windeseile und mit geübten Griffen zogen seine Kameraden ihn aus dem eiskalten Wasser.

© News5 / Pieknik© News5 / Pieknik© News5 / Pieknik© News5 / Pieknik© News5 / Pieknik© News5 / Pieknik© News5 / Pieknik
Videos von der Übung der Kreiswasserwacht Hof
Hof: Wasserwacht übt Eisrettung auf dem Lettenbach See
Ins Eis eingebrochen: Panik vermeiden und über Wasser bleiben!
Aktuell-Bericht vom Dienstag (22. Januar 2019)
Rettung aus dem Eis: Kreiswasserwacht Hof prüft den Ernstfall!