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Insolvenzverfahren von K&L eröffnet: Modehaus schließt seinen Standort in Hof

Nach der planmäßigen Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Modehaus K&L am 01. Januar 2019 wird das Unternehmen im Zuge der Restrukturierung insgesamt 14 Filialen schließen. Betroffen ist davon auch das Haus in Hof. Die weiteren oberfränkischen Standorte Bayreuth und Dörfles-Esbach bleiben unberührt.

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Modehaus Wöhrl: Filialen Bamberg & Bayreuth im Schutzschirmverfahren

Wie am Dienstag (6. September) berichtet, steckt das traditionsreiche Modehaus Wöhrl in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Um einem Insolvenzverfahren zuvor zu kommen, hat das Unternehmen "Rudolf Wöhrl AG Nürnberg" einen Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens gestellt.

10 von 34 Filialen sollen geschlossen werden

Die Modekette will nach neusten Berichten bis zu zehn Filialen von insgesamt 34 schließen. Offizieller Grund hierfür ist eine Restrukturierung und Neuausrichtung. Deshalb ist auch für die oberfränkischen Filialen Bamberg und Bayreuth vom Amtsgericht Nürnberg das sogenannte Schutzschirmverfahren genehmigt worden. Die Filialen in Hof und Coburg sind davon bislang nicht berührt.

Bamberg und Bayreuthunter dem Schutzschirm, Coburg und Hof nicht

Allerdings birgt dieser Fakt, wie Wöhrl auf Anfrage von TVO informiert, keine Garantie für ein Fortbestehen der Niederlassungen in Hof und Coburg. Auf dem wirtschaftlichen Prüfstand stünden alle Filialen. Dass im Moment nur Bamberg und Bayreuth unter dem Schutzschirm stehen, liege an formaljuristischen Gründen aufgrund der Firmenstruktur von Wöhrl. Zu einzelnen Filialen wolle man sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern, so das Modehaus.

Sanierungskonzept muss in drei Monaten vorliegen

Das Schutzschirmverfahren ermöglicht Unternehmen trotz Zahlungsfähigkeit innerhalb von drei Monaten ein Sanierungskonzept zu erstellen. Während dieser Zeit werden die Löhne von der Agentur für Arbeit übernommen. Wöhrl beschäftigt in seinen 34 Läden insgesamt rund 2.000 Mitarbeiter.

200 Beschäftigte in Oberfranken

Wöhrl beschäftigt derzeit in seinen Filialen in Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof rund 200 Mitarbeiter.

 

6. September) Bamberg: OB Starke kündigt Unterstützung für den Standort in der Domstadt an

Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke kündigte seine Unterstützung im Kampf um den Erhalt des Standorts Bamberg an und reagierte damit als Erster am Dienstag auf die Nachricht, dass alle Wöhrl-Filialen auf dem Prüfstand stehen.

 

7. September) Bayreuth: OB Merk-Erbe fordert Erhalt des Standortes in der Wagnerstadt

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe forderte am Mittwoch (7. September) mit Blick auf Schutzschirmverfahren den Erhalt des Bayreuther Standorts gefordert. Das 1996 eröffnete Modehaus sei in den vergangenen Jahren immer wieder als profitables Haus der Unternehmensgruppe bezeichnet worden, so Merk-Erbe in einem Schreiben an die Unternehmensleitung. Als Oberzentrum und Handelsschwerpunkt für das östliche Oberfranken sowie Teile der Oberpfalz verfüge Bayreuth über eine hohe Einzelhandelsattraktivität. Die Stadt investiere kontinuierlich in das städtebauliche Umfeld und schaffe somit auch für den Einzelhandel attraktive Rahmenbedingungen. „Das Bayreuther Wöhrlhaus ... ist ein wichtiger und wesentlicher Bestandteil der vielfältigen Bayreuther Einzelhandelslandschaft...", so die Oberbürgermeisterin.

 

14. September) Coburg: OB Tessmer bietet seine Hilfe an

Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer hat Wöhrl seine Hilfe angeboten. In einem Brief an Heiko Wend, den Geschäftsleiter der Coburger Filiale, sagte Tessmer dem Unternehmen seine volle Unterstützung zu: "Wöhrl spielt für die Coburger Innenstadt eine wichtige Rolle. Deshalb wollen wir nichts unversucht lassen, den Standort Coburg zu halten. Dazu stehen sowohl die Wirtschaftsförderungsgesellschaft als auch das Citymanagement der Stadt in regem Austausch mit dem Unternehmen.“ Bis jetzt seien die ersten drei Jahre für Wöhrl in Coburg gut gelaufen, erwiderte Geschäftsleiter Heiko Wend. Deshalb blicke man von Seiten der Coburger Filiale auch optimistisch in die Zukunft.

 

 

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Wirtschaft: Modehaus Wöhrl in finanzieller Schieflage

Das traditionsreiche Modehaus Wöhrl ist in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und stellt alle 34 Filialen auf den Prüfstand, damit auch die vier oberfränkischen Standorte in Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof. Bis zu zehn Häuser müssten geschlossen werden, so die Verlautbarungen. Um einem endgültigen Insolvenzverfahren zuvor zu kommen, hat das Unternehmen "Rudolf Wöhrl AG Nürnberg" einen Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens gestellt.

Drei Monate Zeit um Sanierungsplan auszuarbeiten

Dies gibt dem Unternehmen drei Monate Zeit, einen Sanierungsplan auszuarbeiten und schützt es in dieser Zeit vor Zwangsmaßnahmen der Gläubiger. Auch die 100-prozentige Tochtergesellschaft "Rudolf Wöhrl – Das Haus der Markenkleidung" hat den Antrag auf ein Schutzschirmverfahren gestellt. In dieser GmbH sind 15 der 34 deutschen Wöhrl-Standorte organisiert.

200 Beschäftigte in Oberfranken

Wie die vier oberfränkischen Häuser mit ihren insgesamt fast 200 Beschäftigten von der Maßnahme konkret betroffen sind, ist derzeit noch unklar. Allerdings gebe es für die oberfränkischen Filialen derzeit keinen unmittelbaren Handlungsbedarf, so Wöhrl auf Anfrage. Dort - wie auch in allen anderen Filialen - wird das Geschäft nach Angaben des Unternehmens erst einmal unverändert weiterlaufen.

 

06. September) Bamberg: OB Starke kündigt Unterstützung für den Standort in der Domstadt an

Unterdessen kündigte Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke seine Unterstützung im Kampf um den Erhalt des Standorts Bamberg an und reagierte damit als Erster am Dienstag auf die Nachricht, dass alle Wöhrl-Filialen auf dem Prüfstand stehen.

 

07. September) Bayreuth: OB Merk-Erbe fordert Erhalt des Standortes in der Wagnerstadt

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe forderte am Mittwoch (7. September) mit Blick auf Schutzschirmverfahren den Erhalt des Bayreuther Standorts gefordert. Das 1996 eröffnete Modehaus sei in den vergangenen Jahren immer wieder als profitables Haus der Unternehmensgruppe bezeichnet worden, so Merk-Erbe in einem Schreiben an die Unternehmensleitung. Als Oberzentrum und Handelsschwerpunkt für das östliche Oberfranken sowie Teile der Oberpfalz verfüge Bayreuth über eine hohe Einzelhandelsattraktivität. Die Stadt investiere kontinuierlich in das städtebauliche Umfeld und schaffe somit auch für den Einzelhandel attraktive Rahmenbedingungen. „Das Bayreuther Wöhrlhaus ... ist ein wichtiger und wesentlicher Bestandteil der vielfältigen Bayreuther Einzelhandelslandschaft...", so die Oberbürgermeisterin.

 

14. September) Coburg: OB Tessmer bietet seine Hilfe an

Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer hat Wöhrl seine Hilfe angeboten. In einem Brief an Heiko Wend, den Geschäftsleiter der Coburger Filiale, sagte Tessmer dem Unternehmen seine volle Unterstützung zu: "Wöhrl spielt für die Coburger Innenstadt eine wichtige Rolle. Deshalb wollen wir nichts unversucht lassen, den Standort Coburg zu halten. Dazu stehen sowohl die Wirtschaftsförderungsgesellschaft als auch das Citymanagement der Stadt in regem Austausch mit dem Unternehmen.“ Bis jetzt seien die ersten drei Jahre für Wöhrl in Coburg gut gelaufen, erwiderte Geschäftsleiter Heiko Wend. Deshalb blicke man von Seiten der Coburger Filiale auch optimistisch in die Zukunft.

 

 

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Coburg: Insolvenzverfahren gegen Modehaus beschlossen

Das Amtsgericht Coburg hat am Montagnachmittag (16. März) die Eröffnung des Insolvenzverfahrens gegen das insolvente Modehaus Matzer & Worsch beschlossen. Wie Insolvenzverwalter Thomas Linse auf TVO-Anfrage mitteilte, konnte sich trotz erheblicher Bemühungen kein Geldgeber für das Coburger Unternehmen finden lassen. Weiterlesen

Coburg: Modehaus Wöhrl zieht Bilanz

Seit September 2012 betreibt das Modehaus Wöhrl eine Filiale in Coburg. In der Ketschengasse ist Wöhrl ansässig, 50 neue Arbeitsplätze wurden in der Stadt geschaffen. Coburg ist für das Nürnberger Unternehmen ein wichtiger Standort gewesen, um das Filialnetz in Oberfranken auszubauen und zu verdichten. Sechs Monate nach der Öffnung der neuen Filiale zogen die Verantwortlichen nun eine erste Bilanz. Wie diese ausfällt, erfahren Sie in „Oberfranken Aktuell“ ab 18.00 Uhr.