Tag Archiv: Mordfall

Mordfall Sophia L.: Prozess startet morgen am Landgericht Bayreuth

Morgen startet am Landgreicht in Bayreuth der Prozess im Fall der getöteten Sophia L.. Zwölf Hauptverhandlungstermine sind momentan angesetzt. Der letzte ist derzeit am 18. September 2019.

Ein Marokkaner sitzt auf der Anklagebank

Die Staatsanwaltschaft legt dem im Jahr 1977 geborenen Marokkaner zur Last, die 28-jährige Sophia L. in seine Gewalt gebracht und getötet zu haben. Die Studentin wollte am 14. Juni 2018 per Anhalter von Leipzig in Richtung Nürnberg trampen und stieg an einer Tankstelle im sächsischen Schkeuditz in den Lastkraftwagen des Angeklagten ein. Der Mann soll die junge Frau umgebracht haben, um eine zuvor begangene Straftaten zu verdecken. Die Leiche von Sophia L. wurde eine Woche später im Norden Spaniens gefunden. Die Ermittler fanden Hinweise auf einen möglichen Tatort am Rastplatz Sperbes an der A9 im Landkreis Bayreuth.

Angeklagter spricht von einer Auseinandersetzung mit Todesfolge

Der in Spanien festgenommene sitzende Angeklagte räumte den ihm von der Staatsanwaltschaft Bayreuth zur Last gelegten Sachverhalt im Vorfeld des Prozesses nicht ein, sondern behauptete, Sophia L. im Rahmen einer Auseinandersetzung getötet zu haben.

17 Zeugen sind zum Prozess geladen

Insgesamt wurden bereits 17 Zeugen zur Vernehmung geladen. Ferner wirken zwei Sachverständige der Fachrichtungen forensische Psychiatrie und Rechtsmedizin sowie ein Brandsachverständiger des LKA München an der Hauptverhandlung mit. Vom Verlauf der Beweisaufnahme hängt ab, ob bis zum 18. September 2019 ein Urteil ergehen kann.

 

  • Mehr dazu gibt's nach dem Prozessauftakt morgen online und in "Oberfranken Aktuell"!
Weiterführende Informationen
© TVO Mordprozess Sophia in Bayreuth: Lebenslange Haft für Boujeema L. Am Landgericht in Bayreuth fiel am Mittwochvormittag (18. September) das Urteil im Prozess um die getötete Studentin Sophia Lösche aus (…) Mordfall Sophia L.: Prozessauftakt im Juli am Landgericht Bayreuth Das Landgerichts Bayreuth hat als Schwurgericht das Hauptverfahren im Fall der getöteten Sophia L. eröffnet. Zugleich hat der (…) Fall Sophia L.: Staatsanwaltschaft Bayreuth erhebt Anklage wegen Mordes Im Fall der getöteten Tramperin Sophia L. hat die Bayreuther Staatsanwaltschaft nun Anklage wegen Mordes gegen den gebürtigen (…) Mordfall Sophia L.: Staatsanwaltschaft Bayreuth will Mordanklage erheben Im Fall der getöteten Tramperin Sophia L. will die Bayreuther Staatsanwaltschaft im Februar die Mordanklage gegen einen marokkanischen (…) Mordfall Sophia L.: Tatverdächtiger sitzt seit heute in Oberfranken im Gefängnis! Der wegen der Tötung von Sophia L. beschuldigte Lastwagenfahrer (41) sitzt seit dem heutigen Tag (31. August) in einer oberfränkischen (…) Bayreuth: Staatsanwaltschaft gibt Leichnam von Sophia L. frei Der Leichnam der getöteten Sophia L. wurde am heutigen Mittwoch (29. August) von der Staatsanwaltschaft Bayreuth zur Bestattung (…) Fall Sophia L.: Leichnam wird nach Deutschland überführt Die in Spanien geführten Ermittlungen im Fall der ermordeten Sophia L. sind nun abgeschlossen. Der Leichnam der 28 Jahre alten (…) Fall Sophia L.: Mutmaßlicher Mörder wird nach Deutschland ausgeliefert Der mutmaßliche Mörder der 28-jährigen Studentin Sophia L. wird nach Deutschland ausgeliefert. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am (…) © Reporter24 / Polizei Leiche in Spanien identifiziert: Es ist die Anhalterin Sophia L. (28) Die tote Frau, die in der letzten Woche im Norden von Spanien aufgefunden wurde, ist identifiziert. Bei der Leiche handelt es sich nach (…) © Reporter24 / Polizei Leipzig / Bayreuth: Oberfränkische Behörden führen nun Ermittlungen im Fall Sophia L. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Bayreuth haben am Freitagnachmittag (22. Juni) die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem (…)

Mordfall Sophia L.: Prozessauftakt im Juli am Landgericht Bayreuth

Das Landgerichts Bayreuth hat als Schwurgericht das Hauptverfahren im Fall der getöteten Sophia L. eröffnet. Zugleich hat der Vorsitzende der 1. Strafkammer insgesamt 12 Hauptverhandlungstermine im Zeitraum vom 23. Juli 2019 bis zum 18. September 2019 angesetzt.

Ein Marokkaner sitzt auf der Anklagebank

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth legt dem im Jahr 1977 geborenen Marokkaner zur Last, die 28-jährige Studentin Sophia L., die am 14. Juni 2018 per Anhalter von Leipzig in Richtung Nürnberg trampen wollte und hierzu an einer Tankstelle im sächsischen Schkeuditz in den Lastkraftwagen des Angeklagten eingestiegen war, zu einem nicht genau feststellbaren Zeitpunkt nach dem 14. Juni 2018 um 19:55 Uhr angegriffen, in seine Gewalt gebracht und sie sodann getötet zu haben, um zuvor begangene Straftaten zu verdecken. Die Leiche von Sophia L. wurde eine Woche später im Norden Spaniens aufgefunden.

Angeklagter spricht von einer Auseinandersetzung mit Todesfolge

Der in Spanien festgenommene und derzeit in Untersuchungshaft sitzende Angeklagte räumt den ihm von der Staatsanwaltschaft Bayreuth zur Last gelegten Sachverhalt nicht ein, sondern behauptet, Sophia L. im Rahmen einer Auseinandersetzung getötet zu haben.

17 Zeugen werden zum Prozess geladen

Insgesamt 17 Zeugen werden zur Vernehmung geladen. Ferner wirken zwei Sachverständige der Fachrichtungen forensische Psychiatrie und Rechtsmedizin sowie ein Brandsachverständiger des LKA München an der Hauptverhandlung mit. Vom Verlauf der Beweisaufnahme hängt ab, ob bis zum 18. September 2019 ein Urteil ergehen kann.

Weiterführende Informationen
© TVO Mordprozess Sophia in Bayreuth: Lebenslange Haft für Boujeema L. Am Landgericht in Bayreuth fiel am Mittwochvormittag (18. September) das Urteil im Prozess um die getötete Studentin Sophia Lösche aus (…) Mordfall Sophia L.: Prozess startet morgen am Landgericht Bayreuth Morgen startet am Landgreicht in Bayreuth der Prozess im Fall der getöteten Sophia L.. Zwölf Hauptverhandlungstermine sind momentan (…) Fall Sophia L.: Staatsanwaltschaft Bayreuth erhebt Anklage wegen Mordes Im Fall der getöteten Tramperin Sophia L. hat die Bayreuther Staatsanwaltschaft nun Anklage wegen Mordes gegen den gebürtigen (…) Mordfall Sophia L.: Staatsanwaltschaft Bayreuth will Mordanklage erheben Im Fall der getöteten Tramperin Sophia L. will die Bayreuther Staatsanwaltschaft im Februar die Mordanklage gegen einen marokkanischen (…) Mordfall Sophia L.: Tatverdächtiger sitzt seit heute in Oberfranken im Gefängnis! Der wegen der Tötung von Sophia L. beschuldigte Lastwagenfahrer (41) sitzt seit dem heutigen Tag (31. August) in einer oberfränkischen (…) Bayreuth: Staatsanwaltschaft gibt Leichnam von Sophia L. frei Der Leichnam der getöteten Sophia L. wurde am heutigen Mittwoch (29. August) von der Staatsanwaltschaft Bayreuth zur Bestattung (…) Fall Sophia L.: Leichnam wird nach Deutschland überführt Die in Spanien geführten Ermittlungen im Fall der ermordeten Sophia L. sind nun abgeschlossen. Der Leichnam der 28 Jahre alten (…) Fall Sophia L.: Mutmaßlicher Mörder wird nach Deutschland ausgeliefert Der mutmaßliche Mörder der 28-jährigen Studentin Sophia L. wird nach Deutschland ausgeliefert. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am (…) © Reporter24 / Polizei Leiche in Spanien identifiziert: Es ist die Anhalterin Sophia L. (28) Die tote Frau, die in der letzten Woche im Norden von Spanien aufgefunden wurde, ist identifiziert. Bei der Leiche handelt es sich nach (…) © Reporter24 / Polizei Leipzig / Bayreuth: Oberfränkische Behörden führen nun Ermittlungen im Fall Sophia L. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Bayreuth haben am Freitagnachmittag (22. Juni) die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem (…)

Fall Peggy: Verdächtiger Manuel S. aus der Haft entlassen!

Das Amtsgericht Bayreuth hat am heutigen Heiligabend (24. Dezember) im Wege einer sogenannten Abhilfeentscheidung auf die Beschwerde des Beschuldigten hin, den Haftbefehl gegen den 41-jährigen tatverdächtigen Manuel S. aus Marktleuthen (Landkreis Wunsiedel) aufgehoben. Damit wurde der Verdächtige aus der Haft entlassen. Den Haftbefehl gab ein Ermittlungsrichter am 10. Dezember heraus.

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Fall Peggy: Ermittler äußern sich zur Vernehmung von Manuel S. im September

Das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Bayreuth teilten am heutigen Freitag (21. Dezember) ergänzende Sachverhalte zu der Vernehmung des Beschuldigten Manuel S. aus Marktleuthen (Landkreis Wunsiedel) am 12. September mit. Unterdessen legte S. am gestrigen Tag (20. Dezember) eine Haftbeschwerde ein. Dazu wird die Staatsanwaltschaft Bayreuth allerdings erst im nichtöffentlichen Haftprüfungsverfahren Stellung nehmen.

S. kontaktierte laut Polizei keinen Anwalt

S. wurde am 12. September durch Kripobeamte der SOKO Peggy und der Staatsanwaltschaft Bayreuth vernommen. Die Vernehmung fand ohne einen Anwalt statt. Der Beschuldigte wurde nach einer umfassenden Belehrung über seine Rechte und den Umstand, dass hierbei eine Videoaufzeichnung erfolgen würde, vernommen. Dies Vernehmung dauerte, durch längere Pausen unterbrochen, von 8:40 Uhr bis 18:32 Uhr. Dabei wurde dem Beschuldigten - so die Polizei - durchgehend die Möglichkeit eingeräumt, einen Verteidiger zu kontaktieren. Dieses Recht nahm S. nicht wahr.

Mordverdächtiger im Fall Peggy festgenommen: Presse-Statement der Ermittler
Lichtenberg / Bayreuth: Reaktionen auf die Festnahme im Fall Peggy

Damaliges Überwachungsvideo erhält eine neue Bedeutung

Weiterhin äußerten sich die Ermittler zu einem Überwachungsvideo der Sparkassenfiliale in Lichtenberg (Landkreis Hof). Dieses befand sich laut Polizei und Staatsanwaltschaft bereits bei den Altakten. Das Video vermochte im Rahmen der damaligen Ermittlungen allerdings keinen hinreichenden Tatverdacht zu begründen. Im Zusammenhang mit den neueren Indizien kommt der damaligen Aufnahme nach derzeitigem Ermittlungsstand aber eine neue Bedeutung zu.

Haftbefehl am 10. Dezember ausgestellt

Die Ermittlungsbehörden und der Ermittlungsrichter gehen von einem Mord an Peggy Knobloch im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit ihrem Verschwinden am 7. Mai 2001 aus. Der Haftbefehl gegen Manuel S. wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft am 10. Dezember 2018 von einem Ermittlungsrichter beim zuständigen Amtsgericht Bayreuth erlassen, weil sich aufgrund der umfassenden Bewertung der Aussage des Beschuldigten vom 12. September 2018 und der weiteren Ermittlungsergebnisse sowie zum Teil neuen Indizien ein dringender Tatverdacht ergab.

Keine Verfahren gegen andere Beschuldigte

Nach seiner Festnahme und bei der Vorführung beim Ermittlungsrichter machte der Beschuldigte keine Angaben. Verfahren gegen weitere Beschuldigte führt die Staatsanwaltschaft derzeit nicht.

Manuel S. festgenommen: Wie sehen die juristischen Schritte im Fall Peggy aus?
Fall Peggy: Manuel S. zieht sein Teilgeständnis zurück!

Fall Peggy: 41-jähriger Mordverdächtiger festgenommen!

UPDATE (12. Dezember / 19:05 Uhr):

Paukenschlag am Dienstag (11. Dezember) in Oberfranken: Manuel S. (41) aus Marktleuthen im Landkreis Wunsiedel ist dringend tatverdächtig, Peggy Knobloch aus Lichtenberg vor nunmehr 17 Jahren umgebracht zu haben. Der 41-Jährige sitzt nunmehr in Untersuchungshaft, bestreitet allerdings die Tat. Dennoch müssen die Ermittler der SOKO Peggy Anhaltspunkte gegen ihn in der Hand haben, um diesen Schritt gehen zu können.

Wir haben uns in Lichtenberg (Landkreis Hof), dem Heimatort des Mädchens, umgehört, wie die Nachricht dort aufgenommen wurde. Mit Rechtsanwalt Jürgen Schmidt sprechen wir im TVO-Studio über das Prozedere sowie die juristischen Schritte und Hintergründe, die in einem solchen Fall eine Rolle spielen.

Lichtenberg / Bayreuth: Reaktionen auf die Festnahme im Fall Peggy
Manuel S. festgenommen: Wie sehen die juristischen Schritte im Fall Peggy aus?

UPDATE (11. Dezember / 16:57 Uhr):

Gegen den 41-jährigen Manuel S. aus Marktleuthen im Landkreis Wunsiedel wurde am Dienstagnachmittag (11. Dezember) von einem Ermittlungsrichter in Bayreuth ein Haftbefehl wegen Mordes an der damals neunjährigen Peggy Knobloch erlassen. S. wurde bereits am gestrigen Montag (10. Dezember) durch Kriminalbeamte festgenommen. Der Tatverdächtige selbst machte keine Angaben. Den Tatvorwurf ließ er durch seinen Verteidiger bestreiten. Der Beschuldigte wurde nach dem Erlass des Haftbefehls in ein Gefängnis eingeliefert.

 

Rechts: Statement von Herbert Potzel (Staatsanwaltschaft Bayreuth) und Jürgen Stadter (Polizeipräsidium Oberfranken).

Mordverdächtiger im Fall Peggy festgenommen: Presse-Statement der Ermittler

41-Jähriger rückt in den Fokus der Ermittlungen

Wie das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Bayreuth in einer gemeinsamen Pressemeldung am heutigen Nachmittag veröffentlichten, ließen die Ermittlungserkenntnisse aus den Untersuchungen am Fundort der sterblichen Überreste des Mädchens sowie die Neubewertung bestehender Erkenntnisse den 41-Jährigen aus dem Landkreis Wunsiedel wieder in den Fokus der SOKO Peggy rücken.

Vernehmung in Hausdurchsuchung im September

In diesem Zusammenhang erfolgte Mitte September 2018 neben Durchsuchungsmaßnahmen auch eine Vernehmung des Mannes. Wir berichteten! Hierbei sagte Manuel S. aus Marktleuthen aus, am 7. Mai 2001 die offenbar leblose Peggy Knobloch in Lichtenberg von einem Mann übernommen und in einem Wald bei Rodacherbrunn (Saale-Orla-Kreis / Thüringen) abgelegt zu haben. Der 41-Jährige bestritt aber, mit dem vorangegangenen Geschehen etwas zu tun gehabt zu haben.

Angaben des Beschuldigten sind nicht plausibel

Die gewonnenen Erkenntnisse wurden im Nachgang detailliert überprüft und ausgewertet. Im Ergebnis sind laut der Polizei wesentliche Angaben des Beschuldigten nicht in Einklang mit den weiteren Ermittlungsergebnissen zu bringen, wie der behauptete Anlass und der geschilderte Ablauf des Geschehens. Vielmehr, so die Staatsanwaltschaft, ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen den 41-Jährigen, wonach der Mann selbst Täter oder Mittäter im Fall der Tötung von Peggy Knobloch war und anschließend den leblosen Körper in dem Waldstück an der Landesgrenze von Bayern und Thüringen ablegte. Es steht zudem im Raum, dass mit der Tötung eine zuvor begangene Straftat verdeckt werden sollte.

ERSTMELDUNG (11. Dezember / 15:05 Uhr):

Paukenschlag im Mordfall Peggy: Wie die Staatsanwaltschaft Bayreuth am Nachmittag (11. Dezember) gegenüber TVO bestätigte, wurde ein Verdächtiger unter Mordverdacht festgenommen. Der Mann wird derzeit dem Haftrichter vorgeführt.

Verschiedene Medien nennen den Namen Manuel S. aus Marktleuthen

Medienberichten zufolge soll es sich dabei um Manuel S. aus Marktleuthen (Landkreis Wunsiedel) handeln. Der 41-Jährige war im Zuge der Ermittlungen um den Tod der kleinen Peggy schon öfter ins Visier der Polizei geraten. Im September 2018 hatte er gestanden, 2001 das damals neunjährige Mädchen im Wald bei Rodacherbrunn (Saale-Orla-Kreis) verscharrt zu haben. Wir berichteten! Die Polizei führte vor rund drei Monaten umfangreiche Hausdurchsuchungen, unter anderem bei S. in Marktleuten durch. S. bestritt damals aber, das Mädchen getötet zu haben. An einer Bushaltestelle in Lichtenberg (Landkreis Hof) hatte er damals die Leiche - so seine eigene Aussage - von seinem Freund Ulvi K. entgegengenommen und in das besagte Waldstück gebracht und vergraben. Wir berichteten!

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Entdeckung der Leiche im Sommer 2016 in Thüringen

Die Leiche des Mädchens wurde dann im Juli 2016 in einem Waldstück im thüringischen Rodacherbrunn gefunden. Ein Pilzsammler entdeckte die Skelettteile. Lange galt in diesem ungeklärten Mordfall Ulvi K. als der Mörder von Peggy. 2004 wurde er zu einer lebenslangen Haft und Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung verurteilt. Zehn Jahre später folgte ein Wiederaufnahme-Verfahren am Landgericht Bayreuth. Ulvi K. wurde hierbei freigesprochen.

Einer der mysteriösesten Kriminalfälle Deutschlands

Der Fall Peggy ist einer der mysteriösesten Mordfälle in Deutschland. Seit dem 7. Mai 2001 beschäftigt das Verschwinden des Mädchens bereits die Nation. Damals kam das neunjährige Kind nicht von der Schule zu Hause in Lichtenberg an. Jahrelang wurde nach ihr gesucht. Ihr Mörder wurde trotz akribischer Arbeit der Ermittler bisher nicht gefunden.

 

  • Polizei und Staatsanwaltschaft wollen sich am Dienstagnachmittag zu den neuen Entwicklungen äußern!

Weiterführende Informationen (September 2018)
Fall Peggy: Pressekonferenz der Ermittler am Freitag (21.09.2018)
(21.09.2018)
Fall Peggy: Manuel S. gesteht das Beseitigen der Leiche
(21.09.2018)
Durchsuchungen in Marktleuthen und Lichtenberg: Wende im Fall Peggy?

Bayreuth: Pressekonferenz im Fall Peggy am Freitagvormittag

Aufgrund des großen Medieninteresses an den Ermittlungsmaßnahmen der SOKO Peggy haben sich die Staatsanwaltschaft Bayreuth und das Polizeipräsidium Oberfranken entschlossen, am Freitagvormittag (21. September) in Bayreuth eine Pressekonferenz abzuhalten. Die Ermittler wollen zudem unzutreffende Spekulationen entgegenwirken.

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Mordfall Sophia L.: Tatverdächtiger sitzt seit heute in Oberfranken im Gefängnis!

Der wegen der Tötung von Sophia L. beschuldigte Lastwagenfahrer (41) sitzt seit dem heutigen Tag (31. August) in einer oberfränkischen Justizvollzugsanstalt ein. Dies teilte die Polizei am Freitagmittag mit. Unterdessen dauern die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth weiter an.

28-Jährige wird tot in Nord-Spanien gefunden

Wie berichtet, wollte die 28-jährige Studentin Sophia L. Mitte Juni per Anhalter von Leipzig in Richtung Nürnberg über die Autobahn A9 trampen. Hierzu stieg sie an einer Tankstelle im sächsischen Schkeuditz in den Lastwagen des später in Spanien festgenommenen 41-jährigen Truckers. Die Leiche der Frau wurde Ende Juni im Norden Spaniens aufgefunden.

Leichnam zur Bestattung freigegeben

Anfang dieser Woche konnte nach Abschluss des parallel in Spanien geführten Ermittlungsverfahrens der Leichnam nach Deutschland gebracht und von der Staatsanwaltschaft Bayreuth zur Bestattung freigegeben werden. (Hier die Meldung dazu!)

Am Donnerstag aus Spanien überführt

Die ebenfalls beantragte Auslieferung des Tatverdächtigen fand am gestrigen Donnerstag statt. Kripobeamte der Ermittlungsgruppe „Rastplatz“ aus Bayreuth holten den 41-Jährigen in  Spanien ab und überführten ihn nach Deutschland. Am heutigen Freitag erfolgte die Vorführung des Mannes bei einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Bayreuth. Hier wurde ihm der Haftbefehl wegen Mordes eröffnet. Im Anschluss lieferte die Polizei den dringend Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Weiterführende Informationen
Fall Sophia L.: Opfer eines Sexualdelikts? Spanische Medien wollen erste Obduktionsergebnisse kennen
(Aktuell-Bericht vom 11.07.2018)
Fall Sophia: Tatort in Oberfranken? Kripobeamte aus Bayreuth ermitteln auch in Spanien
(Aktuell-Bericht vom 25.06.2018)
Sophia L.: Oberfränkische Ermittler übernehmen den Fall der 28-Jährigen!
(PK vom 22.06.2018)
Leipzig / Landkreis Bayreuth: Polizei sucht auch in Oberfranken nach Sophia L.
(PK vom 21.06.2018)
© Reporter24 / Polizei

Leipzig / Bayreuth: Oberfränkische Behörden führen nun Ermittlungen im Fall Sophia L.

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Bayreuth haben am Freitagnachmittag (22. Juni) die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Verschwinden der 28-jährigen Sophia L. aus Leipzig übernommen. Die Zuständigkeit wechselte, da sich Hinweise auf einen möglichen Tatort in Oberfranken verdichteten. Ob es sich bei einer gestern in Spanien aufgefundenen weiblichen Leiche um die vermisste Frau handelt, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

28-Jährige steigt bei Schkeuditz in einen Lkw ein

Am 14. Juni wollte die gebürtige Ambergerin von Leipzig nach Nürnberg trampen und von dort im Anschluss mit dem Zug nach Amberg reisen. An diesem Donnerstagabend stieg sie an einer Tankstelle bei Schkeuditz (Landkreis Nordsachsen) in einen Lkw mit marokkanischer Zulassung ein. Seit dieser Zeit bestand zu der 28-Jährigen kein Kontakt mehr. In der Folge fahndete die Polizeidirektion Leipzig per Öffentlichkeitsfahndung nach der Frau.

Fall Sophia: Tatort in Oberfranken? Kripobeamte aus Bayreuth ermitteln auch in Spanien (Aktuell Bericht 25.06.)
Leipzig / Landkreis Bayreuth: Polizei sucht auch in Oberfranken nach Sophia L.
(Aktuell-Bericht vom 21.06.18)

Suchmaßnahmen auch in Oberfranken

Im Zuge der Ermittlungen koordinierte das Polizeipräsidium Oberfranken die notwendigen Suchmaßnahmen in Bayern. Insbesondere führte man hier umfangreiche Ermittlungs- und Suchmaßnahmen an relevanten Örtlichkeiten wie Rastanlagen oder Autobahnparkplätzen (unter anderem der Autobahn A9) entlang der bekannten Fahrtroute des Lkw durch. (Wir berichteten!)

Festnahme südlich von Madrid

Am Dienstag (19. Juni) wurde auf Grund eines Haftbefehls ein Trucker (41), der nach Marokko unterwegs war, südlich von Madrid (Spanien) festgenommen.

Sein Lkw war kurz zuvor ausgebrannt. Nach bisherigen Erkenntnissen war die 28-Jährige in Schkeuditz in diesen Lastwagen eingestiegen. Der Mann ist derzeit dringend verdächtig, die Frau getötet zu haben. Von der Leiche fehlte zunächst jede Spur.

Leichenfund in Spanien

Am gestrigen Donnerstag (21. Juni) wurde eine weibliche Leiche im Norden Spaniens aufgefunden. Der Ort des Auffindens der Leiche deckt sich mit der Fahrtroute des verdächtigen Truckers. Zur Identifizierung der sterblichen Überreste wird nun ein DNA-Profil der Vermissten erstellt und zu den spanischen Behörden übermittelt.

© Reporter24© Reporter24© Reporter24© Reporter24© Reporter24© Reporter24© Reporter24

Übernahme der Ermittlungen

Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse, insbesondere der GPS-Daten des Lkw, muss davon ausgegangen werden, dass die Frau in Oberfranken getötet wurde. Aus diesem Grund haben die oberfränkischen Ermittler das Verfahren übernommen. Eine etwa 15-köpfige Ermittlungsgruppe der Kripo Bayreuth untersucht den Fall. In diesem Zusammenhang ermitteln die Bayreuther Behörden mit den Dienststellen in Leipzig und Spanien. Der Kontakt zu den spanischen Behörden besteht unter anderem über das Bundeskriminalamt. Die Ermittlungen werden mit Hochdruck fortgeführt.

(Bilder: Reporter24)

Pressekonferenz von Staatsanwaltschaft & Polizei am Freitag (22. Juni) in Bayreuth
Sophia L.: Oberfränkische Ermittler übernehmen den Fall der 28-Jährigen!

Dresden / Burgebrach: Prozessbeginn im Mordfall Anneli

Im Fall der im vergangenen Jahr entführten und getöteten Anneli aus Sachsen begann am heutigen Montag (30. Mai) der Prozess. Dabei muss sich auch Markus B. aus dem oberfränkischen Burgebrach wegen Menschenraubes und Mord vor dem Landgericht Dresden verantworten. Er und sein Komplize hatten die 17-Jährige entführt und 1,2 Millionen Euro Lösegeld gefordert. Obwohl der Vater zahlen wollte, brachten sie das Mädchen schließlich um.

  • Mehr am Montag ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!
Mutmaßlicher Täter aus Burgebrach
TVO - Aktuell-Beitrag vom 18.08.2015

Bei einem mutmaßlichen Täter handelte sich dabei um den Familienvater Markus B., der erst seit kurzem in Burgebrach (Landkreis Bamberg) lebte. Der gelernte, arbeitslose Koch ist selbst Vater von zwei Kindern. Der damals 39-Jährige verriet sich durch eindeutige DNA-Spuren, unter anderem am Fahrrad der Toten. Zudem wurde im August ein damals 61-Jähriger aus Dresden festgenommen.

 

Der Fall Anneli: Ein mutmaßlicher Täter kommt aus Burgebrach (Lkr. Bamberg)
Der Fall Anneli (17)
TVO - Aktuell-Beitrag vom 19.08.2015

Die beiden Beschuldigten sollen in den späten Nachmittagsstunden des 13. August 2015 die 17-jährige Anneli R. auf einem Feldweg in der Nähe von Luga (Sachsen) gewaltsam entführt haben. Anschließend forderten sie von Annelis Vater 1,2 Millionen Euro Lösegeld für deren Freilassung. Am 14. August soll Markus B. aus Burgebrach (Landkreis Bamberg) das Opfer dann getötet haben. Die Leiche wurde durch die Polizei am 17. August 2015 gegen 18:00 Uhr aufgefunden.

Der Fall Anneli: Der Tag danach - Burgebrach unter Schock
Bericht zum Prozessauftakt (30. Mai 2016)

Fall Anneli: Verdächtiger aus Burgebrach verletzt sich selbst

Der Hauptverdächtige im Fall der ermordeten Anneli aus Sachsen hat sich in der Untersuchungshaft in Leipzig offenbar selbst schwer verletzt. Dies bestätigt die Staatsanwaltschaft Dresden auf Nachfrage von TV Oberfranken am Montag (14. September).

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+EIL+ 67-jährige in Bayreuth getötet: Haftbefehl wegen Mordes erlassen

Gegen den 65 Jahre alten Mann, der in dringendem Tatverdacht steht, am Freitag eine 67-jährige Bewohnerin der Seniorenwohnanlage Gambrinusresidenz in Bayreuth umgebracht zu haben, wurde jetzt Haftbefehl wegen Mordes erlassen. Das hat die Polizei auf Anfrage von TVO erklärt.

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Was geschah mit Peggy Knobloch?: Unterstützerkreis will Klärung

Am 7. Mai 2001 verschwindet die damals 9 Jahre alte Peggy Knobloch aus Lichtenberg, im Landkreis Hof, spurlos. Trotz intensiver Suche wird das Mädchen nicht gefunden. Dennoch wird im Mai 2004 der geistig behinderte Gastwirtsohn Ulvi Kulac als Mörder des Mädchens verurteilt. Weiterlesen

Fall Peggy: Verdächtiger Holger E. gibt sexuellen Kontakt zu

Im Fall der seit Mai 2001 verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg (Landkreis Hof) kommt es vor der Wiederaufnahme des Prozesses um den verurteilten Ulvi K. im April zu neuen Entwicklungen. Laut Medienberichten hat Holger E. (29) aus Halle/Saale eingeräumt, kurz vor dem Verschwinden von Peggy sexuellen Kontakt mit ihr gehabt zu haben. Laut „BILD“ kam es in den Osterferien 2001 zu „Zärtlichkeiten“ zwischen E. und der 9-Jährigen, bei dem der Mann (damals 17) auch seine eigene Nichte missbrauchte, die damals in Lichtenberg zu Besuch war. Weiterhin hat Holger E., der seit 2012 wegen Missbrauchs der eigenen Tochter in Halle/Saale in Haft sitzt, kein Alibi für den Tag des Verschwindens von Peggy, den 7. Mai 2001.

Staatsanwaltschaft Bayreuth äußert sich

Laut Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Bayreuth handelt es sich bei den aktuellen Medienberichten nicht um neue Erkenntnisse. Laut Staatsanwaltschaft hat Holger E. bereits am 27.02.2013 im Rahmen einer anderweitigen Vernehmung mitgeteilt, dass es zwischen ihm und Peggy Knobloch zum Austausch von „Zärtlichkeiten“ gekommen sein soll. Dies war Anlass für weitere umfangreiche Ermittlungen der Behörden. Ein hinreichender Tatverdacht für eine Anklage hat sich aber nicht ergeben, so die Staatsanwaltschaft am heutigen Mittwoch (05. März 2014)

Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 

Letzte Entwicklungen im Fall Peggy:

23. Januar 2014: VIDEO – Vermeintliches Kinderporno-Foto sorgt für Aufregung

08. Januar 2014: VIDEO – Polizei öffnet Sarg auf Lichtenberger Friedhof

08. Januar 2014: VIDEO – Polizei exhumiert Grab auf dem Friedhof von Lichtenberg

08. Januar 2014: VIDEO – Interview mit Buchautor Christoph Lemmer

08. Januar 2014: VIDEO – Reaktionen aus Lichtenberg auf die Exhumierung

17. Dezember 2013: NEWS – Neue Verhandlung soll im April beginnen

16. Dezember 2013: VIDEO – Oberstaatsanwalt Herbert Potzel zu neuem Verdächtigen

10. Dezember 2013: VIDEO – TVO-EXKLUSIV – Reaktion von Elsa Kulac auf das Wiederaufnahmeverfahren

09. Dezember 2013: VIDEO – Bayreuth / Lichtenberg: Fall Peggy wird neu aufgerollt!

21. November 2013: NEWS – Halle (Saale): Hausdurchsuchung im Fall Peggy K. am Mittwoch

21. November 2013: VIDEO – Bayreuth / Lichtenberg: Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy?

14. Oktober 2013: VIDEO – Facebook-User verdächtigt Mutter Susanne Knobloch

25. September 2013: VIDEO – Lichtenberg (Lkr. Hof): Neue Ermittlungen im Fall Peggy

07. September 2013: NEWS – Lichtenberg / Halle (Saale): Neue Vorwürfe gegen Verdächtigen

03. September 2013: VIDEO – Lichtenberg / Halle (Saale): Neue Ermittlungen im Fall Peggy

03. September 2013: VIDEO – Katja Herrmann berichtet über den aktuellen Stand der Ermittlungen

06. Mai 2013: VIDEO – Noch kein Ergebnis von Knochenfragmenten

03. Mai 2013: VIDEO – Die Geschichte eines Skandals”: Buchvorstellung in Hof

April-Mai 2013: NEWS-SEITE – Peggy: Gefundene Knochen werden immernoch untersucht

25. April 2013: VIDEO – Ermittlungen vor Ort in Lichtenberg (Lkr. Hof) abgeschlossen

25. April 2013: VIDEO – News Update im Fall Peggy: Polizei sucht nach der Leiche

25. April 2013: VIDEO – Wie arbeiten speziell trainierte Rettungshunde?

24. April 2013: VIDEO – Talk zwischen Frank Ebert und Ulvi K.-Anwalt Michael Euler

24. April 2013: VIDEO – Knochenfragmente in Lichtenberg (Lkr. Hof) gefunden

23. April 2013: VIDEO – Lichtenberg (Lkr. Hof): Leichensuche im Fall Peggy

23. April 2013: VIDEO – Leiche in einem Lichtenberger Garten vergraben?

23. April 2013: VIDEO – Anwesen in Lichtenberg (Lkr. Hof) wird umgepflügt

22. April 2013: VIDEO – Mögliche Wende im Fall Peggy: Gibt es nach 12 Jahren eine Leiche?

05. April 2013: VIDEO – Gespräch mit der Mutter von Ulvi K.

05. April 2013: VIDEO – Lichtenberg (Lkr. Hof): Reaktionen nach Wiederaufnahmeantrag im Fall Peggy

05. April 2013: VIDEO – Wiederaufnahmeantrag im Fall Peggy: Was steht in den 2.000 Seiten?

04. April 2013: VIDEO – Bayreuth: Fall Peggy – Wiederaufnahmeantrag eingereicht

03. April 2013: VIDEO – Fall “Peggy”: Wiederaufnahmeantrag wird morgen eingereicht

21. März 2013: VIDEO – Lichtenberg (Lkr. Hof) / Bayreuth: Wiederaufnahme im Fall Peggy?

20. März 2013: NEWS – Fall Peggy: Wiederaufnahmeverfahren Ulvi K.

18. März 2013: NEWS – Staatsanwaltschaft Bayreuth zu “Fall Peggy”

11. März 2013: NEWS – Fall Peggy: Verfahren um Ulvi K. vor Wiederaufnahme

 


 

 

Fall Peggy – Wiederaufnahme: Interview mit Mutter von Ulvi K.

Elsa Kulac – die Mutter des mutmaßlichen Peggy-Mörders Ulvi – ist erleichtert, dass der Prozess gegen ihren Sohn neu aufgerollt wird. Die Lichtenbergerin befindet sich im Moment in Krankenhaus. Telefonisch teilt sie TV Oberfranken mit, dass sie mit der  Entscheidung des Landgerichtes große Hoffnung für Ihren Sohn und ihre Familie verbindet. Ulvi Kulac wurde vor fast 10 Jahren als Mörder von Peggy Knobloch verurteilt. Das Mädchen verschwand vor 12 ½ Jahren spurlos, bis heute gibt es keine Leiche. Ulvi Kulac selbst ist wegen mehrerer Missbrauchsdelikte im Bezirkskrankenhaus Bayreuth untergebracht, seine lebenslange Haftstrafe wegen des Mordes an Peggy hat er noch nicht angetreten. Wir sprechen mit Elsa Kulac, ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

Hier unsere Reportage vom Montag (09. Dezember 2013):

 

 

 


 

 

News-Seite Peggy: Gefundene Knochen werden immernoch untersucht

Am 22. April starteten Polizei und Staatsanwaltschaft eine umfassende Suchaktion in Fall Peggy. Der Tatort der Suche liegt im Ortszentrum von Lichtenberg. Die Ermittler gehen hier einer neuen Spur nach. Das Anwesen – welches untersucht wird – gehört dem verurteilten Sexualstraftäter Robert E. (66). Laut der Polizei gibt es Hinweise auf einen möglichen Leichenablageort. Diesen Hinweisen geht man seit dem 22. April nach. Gefunden hat man Knochenfragmenten. Ein Ergebnis, um was es sich dabei genau handelt, gibt es immer noch nicht.

 

Montag, 6. Mai

Wilde Spekulationen um die Knochenteile aus Lichtenberg. Es soll sich tatsächlich um menschliche Knochen handeln. Allerdings nicht von Peggy Knobloch. Das berichten verschiedene Medien am Wochenende und berufen sich auf eine Aussage der Bayreuther Staatsanwaltschaft. Auf Nachfrage von TVO stellt sich heraus – die Untersuchungsergebnisse liegen auch eineinhalb Wochen nach dem Ende der Grabungsarbeiten noch nicht vor.

 

Donnerstag, 2. Mai, 19.00 Uhr

Buchvorstellung in Hof: „Der Fall Peggy – Die Geschichte eines Skandals“

Am kommenden Dienstag ist es genau 12 Jahre her, dass das Mädchen aus Lichtenberg am helllichten Tag spurlos verschwunden ist. Erst vergangene Woche ist die kleine Stadt im Landkreis Hof wieder in den Fokus der Öffentlichkeit geraten.Unerwartet startet die Polizei eine erneute Suche nach den sterblichen Überresten von Peggy Knobloch.Eine Woche, nachdem die Grabungsarbeiten abgeschlossen sind, kommt ein Buch in den Handel.Ein Buch, das sich mit dem Fall Peggy Knobloch beschäftigt. Dieses Buch stellen die beiden Autoren Ina Jung und Christoph Lemmer im Galeriehaus Weinelt in Hof vor.

 

Montag, 29. April, 14.40 Uhr

Laut Polizei müssen bei den von der Staatsanwaltschaft Bayreuth angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen in Lichtenberg heute noch Nacharbeiten durchgeführt werden. Die Ermittler müssen noch Erkenntnisse aus dem Einsatz der Bodenuntersuchung nachgehen. Einsatzkräfte der Kriminalpolizei Bayreuth, mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks, sind seit Montagmorgen in dem weiterhin abgesperrten Anwesen tätig. Ergebnisse anlässlich der Analyse der aufgefundenen Knochenteile liegen laut den Ermittlungsbehörden derzeit noch nicht vor.

 

Donnerstag, 25. April, 18.40 Uhr

Seit Donnerstagnachmittag kann Lichtenberg – zumindest vorerst –  wieder aufatmen. Die Suche nach der Leiche von Peggy ist beendet. Auch das Technische Hilfswerk, das vier Tage lang gegraben, gebohrt und gemeißelt hat, zieht seine Fahrzeuge und Gerätschaften wieder ab. Jürgen Stadter von der Polizei Oberfranken ist bei uns im Studio. Er hat die Ermittlungen der vergangenen Tage in Lichtenberg mit begleitet.

 

 

Donnerstag, 25. April, 17.29 Uhr

Die von der Staatsanwaltschaft Bayreuth angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen in einem Anwesen in Lichtenberg konnten vorläufig abgeschlossen werden. Einen Hinweis von Spezialisten des TÜV Rheinland auf einen  Hohlraum wurde heute  intensiv nachgegangen. Bohrungen des Technischen Hilfswerks ergaben, dass es sich dabei nur um lose, natürliche Felsstrukturen unterhalb des Anwesens handelte. Die Arbeiten von Polizei und den eingesetzten Hilfsdiensten werden lediglich vorübergehend unterbrochen. Das Anwesen bleibt weiterhin gesperrt. Die von der Staatsanwaltschaft Bayreuth in Auftrag gegebene Analyse der Knochenfunde erbrachte noch kein Ergebnis.

 

 

Donnerstag, 25. April, 13.58 Uhr

Die Ermittler in Lichtenberg haben angekündigt, ihre Grabungsarbeiten auf der Suche nach Peggy am heutigen Donnerstagnachmittag zu beenden. Polizei und Staatsanwaltschaft wollen dann eine abschließende Bilanz ziehen. Unsere Zusammenfassung der letzten vier Tage in Lichtenberg gibt es ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 21.00 Uhr 

Lichtenberg im Landkreis Hof steht auch am Mittwoch im Fokus der Öffentlichkeit. Bereits seit drei Tagen nehmen Beamte das Anwesen des 66-jährigen Robert E. regelrecht auseinander.  Fieberhaft wird nach sterblichen Überresten von Peggy Knoblich gesucht. In einem Kanal wurden nun Knochenfragmente gefunden…

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 18.26 Uhr

TVO-Redaktionsleiter Frank Ebert hat die Geschehnisse vor Ort in Lichtenberg für uns auch am Mittwoch mitverfolgt. Er ist im Studio, mit der Antwort auf die Frage: “Warum wird jetzt so fieberhaft bei dem verurteilten Sexualstraftäter nach Peggy gesucht”. Für Michael Euler, Anwalt des verurteilten Ulvi K., sind die Ermittlungen der vergangenen drei Tage einfach nur, Zitat: “Schwachsinn”.

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 16.41 Uhr

Die Ermittler finden laut Angaben vom Mittwochnachmittag Knochenfragmente auf dem durchsuchten Grundstück in Lichtenberg. Ob es sich dabei allerdings um menschliche Überreste, geschweige denn um die Leiche von Peggy Knobloch handelt, dass klärt nun die Gerichtsmedizin. „Alles Schwachsinn“, sagt dagegen Michael Euler, Anwalt von Ulvi Kulac. Er fragt sich, warum jetzt, nach 12 Jahren, überhaupt noch nachgeforscht, das Anwesen eines Sexualstraftäters durchforstet wird. Mit ihm sprechen wir ab 18.00 Uhr in Oberfranken Aktuell.

 

 

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 15.53 Uhr

Polizei und Staatsanwaltschaft gaben am Mittwochnachmittag eine Pressekonferenz zum vorläufigen Suchergebnis im Mordfall Peggy K. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth überprüft bereits seit Mitte 2012 in Zusammenarbeit mit der Kripo Bayreuth die umfangreichen Ermittlungsergebnisse.  Aus der Gesamtheit einer Anzahl von Einzelhinweisen ergab sich Anfang April 2013 der Anlass, für die Staatsanwaltschaft, einen Durchsuchungsbeschluss für das Anwesens in Lichtenberg anzuordnen.

Bei den umfassenden Grabungsarbeiten durch die eingesetzten Polizeikräfte und Mitarbeitern des Technischen Hilfswerks haben die Ermittler einzelne Knochenteile gesichert. Ob diese menschlich oder tierisch sind, konnte vor Ort nicht festgestellt werden.

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat deshalb eine genaue gerichtsmedizinische Untersuchung dieser Knochenfunde in Auftrag gegeben. Die Laboruntersuchung wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Bis zum Vorliegen dieses Untersuchungsergebnisses bleibt der Fundort auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth weiterhin polizeilich abgesperrt.

 

Mittwoch, 24. April, 14.46 Uhr

Nicht bloß in Lichtenberg sucht die Polizei nach der Leiche von Peggy. Auch im thüringischen Hirschberg (Saale-Orla-Kreis), welches nur rund 15 Autominuten von Lichtenberg entfernt ist, agieren die Ermittler. In Hirschberg wurde am Montag eine Scheune untersucht. Fündig wurde man nicht. Mutmaßlicher Besitzer der Scheune ist Robert E., dessen Anwesen in Lichtenberg gerade durchforstet wird. Anwohner berichteten uns, dass man kaum mit Robert E. sprach, wenn er in Hirschberg war, E. zudem länger vor Ort nicht mehr gesichtet wurde. Die Scheune soll laut den Einheimischen aktuell leer sein. Auf die Frage, was früher in der Scheune gelagert wurde, gaben uns die Anwohner ein Schulterzucken.  

 

Mittwoch, 24. April, 13.50 Uhr

Die von der Staatsanwaltschaft Bayreuth angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen in einem Anwesen in Lichtenberg werden weitere Zeit in Anspruch nehmen. Diese Stellungnahme gab am frühen Nachmittag das Polizeipräsidium Oberfranken bekannt. Über den aktuellen Stand der Ermittlungen und welche Maßnahmen noch durchgeführt werden, informieren Polizei und Staatsanwaltschaft vor Ort auf dem Lichtenberger Marktplatz in einer Pressekonferenz. TVO ist natürlich mit vor Ort.

 

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 12.42 Uhr


Die Grabungen auf dem Lichtenberger Anwesen gehen am Mittwoch weiter. Die Einsatzkräfte von Polizei und Technischem Hilfswerk richten ihr Augenmerk auf einen Kanal im Hof des Grundstücks. Medienvertreter können sich am Mittwoch-Mittag ein Bild von den Arbeiten verschaffen. In der seit Montag andauernden Aktion wurden bisher allerdings keine Spuren auf den Leichnam von Peggy gefunden.

 

 

Mittwoch, 24. April, 10.35 Uhr

Hier fassen wir die gestrigen Ereignisse in Lichtenberg noch einmal umfassend zusammen:
Klicken Sie HIER auf den Link!
Aktuell sind wir mit einem Team bereits wieder unter, um weiter im Fall Peggy zu berichten. Aktuelle Entwicklungen finden Sie hier auf dieser Seite.

 

Dienstag, 23. April, 21.13 Uhr

TVO-Redaktionsleiter Frank Ebert hat für uns am Dienstag die Ermittlungen vor Ort in Lichtenberg mitverfolgt. Er berichtet direkt vom Geschehen über die Maßnahmen von Polizei und Staatsanwaltschaft.

 

 

 

Dienstag, 23. April, 18.46 Uhr

Bei den Durchsuchungsmaßnahmen in Lichtenberg kommen laut Polizei auch Leichenspürhunde im Einsatz. Über den Einsatz solch trainierter Hunde informiert Mantrailer Armin Schweda. Schweda bildet Rettungshunde aus, die unter anderem spezialisiert auf die Personensuche sind.

 

 

Dienstag, 23. April, 18.03 Uhr

Der Fall der seit 12 Jahren vermissten Peggy Knobloch aus Lichtenberg nimmt immer bizarrere Formen an. Ist die Leiche des damals 9-jährigen Mädchens tatsächlich in einem Garten in Lichtenberg im Landkreis Hof vergraben? Dieser Frage gehen seit gestern Ermittler von Staatsanwaltschaft und Polizei nach.

 

 

 

Dienstag, 23. April, 16.46 Uhr


Die Arbeit auf dem Grundstück in Lichtenberg geht weiter voran. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth und das Polizeipräsidium Oberfranken haben nun eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht. In der heißt es, dass die angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen in Lichtenberg bisher zu keinem Ergebnis geführt haben. Die Arbeiten dauern weiterhin an. Die Verantwortlichen können aktuell nicht vorhersagen, wann diese abgeschlossen werden. Momentan werden vom THW, Spezialisten des TÜV Rheinland und Mitarbeitern des Bergamtes sowie Beamten der Spurensicherung und Leichensuchhunden Hohlräume in dem Lichtenberger Anwesen untersucht. Die Behörden weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen der derzeit laufenden Ermittlungen keine Person festgenommen wurde. Die aktuelle Untersuchung des Grundstücks in Lichtenberg steht laut den Behörden auch nicht im Zusammenhang mit dem Wiederaufnahmeantrag um Ulvi K.

 

Dienstag, 23. April, 15.01 Uhr


Die Polizei ist weiter zusammen mit dem THW dabei, den Garten des Grundstückes von Robert E. in Lichtenberg auszuheben und zu untersuchen. Die Ermittler sind bis in eine Tiefe von 2 Meter vorgestoßen. Wenn die Arbeiten am heutigen Dienstag nicht abgeschlossen werden können, sollen die Bagger auch am Mittwoch zum Einsatz kommen. Fakt ist dies aber noch nicht. Aktuell gibt die Polizei in Lichtenberg eine Pressekonferenz.

 

 

Dienstag, 23. April, 14.28 Uhr


Unser aktueller News-Beitrag zur großangelgten Suchaktion von Polizei und THW in Lichtenberg ist abrufbar:

 

 

Dienstag, 23. April, 12.38 Uhr


Aktuelle Fotos vom Einsatz der Polizei und dem beteiligten Technischen Hilfswerk in Lichtenberg entnehmen Sie unserer Facebook-Seite unter: www.facebook.com/fb.tvo

 

 

 

 

Dienstag, 23. April, 11.20 Uhr


Laut Polizei hat man jetzt 1,50 Meter tief gegraben. Die vermutete Zisterne hat sich als Oberflächenbrunnen bzw Zierbrunnen entpuppt, der im Erdreich endet. Es wird noch tiefer gegraben und nach Hohlräumen gesucht. Die Leichenspürhunde haben bislang nicht angeschlagen, so unser Reporter Hendrik Ertel vor Ort.

 

 

Dienstag, 23. April, 10.40 Uhr


Entgegen anders lautender Meldungen auf vielen Online-Portalen ist der verurteilte Sexualstraftäter Robert E. aus Lichtenberg nicht festgenommen worden. Er wird laut Polizei „gemeinsam mit anderen Personen, die im Zusammenhang mit der Durchsuchung stehen befragt. Die Befragungen werden aktuell fortgesetzt.“ In der Zwischenzeit hat ein Lkw Erdaushub aus dem Garten von Robert E. abtransportiert. Laut Polizei wird jetzt der weitere sehr felsige Untergrund nach Hohlräumen untersucht. Leichenspürhunde sollen nach unbestätigen Informationen angeschlagen haben. Allerdings soll sich in diesem Bereich früher ein Friedhof befunden haben.

 

Montag, 22. April, 20.00 Uhr


Großer Medienzirkus am Montag in Lichtenberg. Zahlreiche Pressevertreter waren in den kleinen Ort gekommen, um über den großangelegten Polizeieinsatz in Fall Peggy zu berichten. Auch am Dienstag wird der Ort weiterhin „belagert“ werden. Die Polizei will mit einem Bagger weiter Erde von dem Hinterhof ausheben. Auch das Technische Hilfswerk ist vor Ort, um die Polizei bei ihren Maßnahmen zu unterstützen.

 

 

Montag, 22. April, 18.00 Uhr

Unser Beitrag zum Großeinsatz der Polizei im Ortszentrum von Lichtenberg:

 

 

Montag, 22. April, 11.26 Uhr


Die Polizei durchsucht aktuell mit einem Großaufgebot ein Grundstück in Lichtenberg. Laut unbestätigten Informationen handelt es sich dabei um das Anwesen eines offenbar einschlägig vorbestraften Mannes. Im Zuge des Peggy-Prozesses vor 11 Jahren sei er vernommen wurden, offenbar aber nur kurz.

 

 

 

 

Anfang April

kam wieder Bewegung in den Fall. Ulvi K.-Anwalt Michael Euler reichte am Landgericht in Bayreuth einen Wiederaufnahmeantrag für den Fall ein.