Tag Archiv: Moschendorf

© News5 / Zeilmann

Gößweinstein: Flächenbrand am Dienstagabend sorgt für Großeinsatz

UPDATE (11:30 Uhr):

Wie die Polizei am Mittwochmittag offiziell vermeldete, teilte eine aufmerksame Spaziergängerin am Dienstagabend den Brand in einem rund 600 Quadratmeter großen Elefantengrasfeld bei Moschendorf mit. Zum Löschen waren die Feuerwehren Behringersmühle, Gößweinstein, Pottenstein, Wüstenstein, Ebermannstadt, Ober- und Unterailsfeld, Muggendorf, Pegnitz, Kirchenbirkig, Kersbach, Tüchersfeld und Thuisbrunn vor Ort. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Der entstandene Schaden lag bei etwa 1000 Euro. Die Polizei Ebermannstadt hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

 

ERSTMELDUNG (09:05 Uhr):

Am Dienstagabend (16. April) kam es in Moschendorf, einem Ortsteil von Gößweinstein (Landkreis Forchheim), zu einem Flächenbrand. Laut News5-Angaben brannte ein Feld mit Chinaschilf. Die örtliche Feuerwehr alarmierte zur Brandbekämpfung zahlreiche wasserführende Fahrzeuge zum Brandort, um die Flammen zu löschen. Der Sachschaden belief sich laut Agenturangaben auf circa 3.000 Euro. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand.

© News5 / Zeilmann© News5 / Zeilmann© News5 / Zeilmann© News5 / Zeilmann© News5 / Zeilmann© News5 / Zeilmann
Drohnenaufnahmen der Brandbekämpfung
Gößweinstein: Schilf-Feld geht in Flammen auf
(unkommentiertes Video)
© Bundespolizei

Hof: 23 Personen aus dem Irak & der Türkei per Lkw eingeschleust

Eine Schleusung von 23 Irakern und Türken kurdischer Abstammung endete am Dienstagabend (7. Februar) im Stadtgebiet von Hof. Die Personengruppe wurde mit einem Lkw nach Oberfranken geschleust. Wie die Bundespolizei am heutigen Donnerstag (9. Februar) berichtet, gab ein Bürger den Tipp an die Beamten weiter.

Weiterlesen

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Döhlau: Möglicher Vogelgrippe-Fall im Landkreis Hof

Friedrich-Loeffler-Institut untersucht den Kadaver

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat bei einer toten Ente den Erreger der Vogelgrippe des Typs H5 festgestellt. Wie das Landratsamt Hof mitteilte, wurde die Ente in einem Teich im Gemeindegebiet von Döhlau (Landkreis Hof), in der Nähe von Moschendorf, gefunden. Der Kadaver wurde zur weiteren Untersuchung an das nationale Seuchenzentrum des Friedrich-Loeffler-Instituts gegeben. Hier soll festgestellt werden, ob es sich um den Subtyp H5N8 handelt.

Vogelgrippe-Alarm: Möglicher H5N8-Fall bei Döhlau
Aktuell-Studiotalk vom 25.11.16

Einrichtung eines Sperrbezirks, wenn sich der Verdacht bestätigt

Sollte sich der Verdacht bestätigen, wird das Landratsamt Hof eine weitere Allgemeinverfügung erlassen. Demnach wird ein Sperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern im Umkreis des Fundortes festgelegt. Um den Sperrbezirk legt die Behörde ein Beobachtungsgebiet fest. Der Radius von Sperrgebiet und Beobachtungsgebiet beträgt zusammen mindestens zehn Kilometer. In diesem müssen dann bestimmte Maßnahmen und Verhaltensregeln beachtet werden.

Fund von toten Vögeln

Das Landratsamt Hof informiert: Wer ein toten Wasser- oder Rabenvogel findet, soll diesen nicht berühren und den Fundort unverzüglich dem Veterinäramt des Landkreises Hof unter der Telefonnummer 09281/57-215 mitteilen.

Hinweise des Landratsamtes Hof an Geflügelhalter

Neben den bereits erlassenen Allgemeinverfügungen zur Stallpflicht ist beigefügte Verordnung bereits jetzt zu beachten. Geflügelhalter müssen demnach insbesondere sicherstellen, dass

  • die Ein- und Ausgänge zu den Ställen oder sonstigen Standorte des Geflügels gegen unbefugten Zutritt oder unbefugtes Befahren gesichert sind,
  • die Ställe oder die sonstigen Standorte des Geflügels von betriebsfremden Personen nur mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einwegkleidung betreten werden und dass diese Personen die Schutz- und Einwegkleidung nach Verlassen des Stalles oder sonstigen Standorts des Geflügels unverzüglich ablegen,
  • Schutzkleidung nach Gebrauch unverzüglich gereinigt und desinfiziert und Einwegkleidung nach Gebrauch unverzüglich unschädlich beseitigt wird,
  • eine betriebsbereite Einrichtung zum Waschen der Hände sowie eine Einrichtung zur Desinfektion der Schuhe vorgehalten wird.

Weitere Informationen

Die Verordnung ist auf der Seite des Landkreises Hof veröffentlich (landkreis-hof.de) veröffentlicht, ebenso die bereits erlassenen Allgemeinverfügungen. Darüber hinaus hat das Landesgesundheitsamt unter (lgl.bayern.de) weitere Informationen  veröffentlicht.

 

Aktuell-Beitrag vom Montag, 21.11.2016
Vogelgrippe H5N8: Stallpflicht für Geflügel in Oberfranken!

Hof/Moschendorf: Hoftex schließt Standort – 250 Jobs betroffen!

Das ist ein schwerer Schlag für den Wirtschaftsstandort Hof: Die Hoftex Group AG will ihren Standort in Hof-Moschendorf im vierten Quartal 2014 schließen. Die Nachricht verkündete das Unternehmen am Dienstag (25. Februar). Als Begründung gibt Hoftex an, dass der Standort Moschendorf trotz Restrukturierung seit mehreren Jahren keine Gewinne mehr bilanziert. In Hof-Moschendorf produziert Hoftex im Wesentlichen klassische Textilien. Ob das für die 250 Mitarbeiter das Aus bedeutet, ist noch offen. Laut Hoftex prüft der Konzern intern, ob die Mitarbeiter an die verbleibenden Hoftex-Standorte verlagert werden können.

Erste Reaktion von Oberbürgermeister Harald Fichtner

In einer ersten Reaktion hat sich der Hofer Oberbürgermeister Harlad Fichnter zu Hoftex-Schließung in Moschendorf am Dienstagnachmittag (25. Februar) geäußert. So heißt es unter anderem: „Die Nachricht von der Schließung des Werkes Moschendorf ist für die traditionelle Textilstadt Hof der schwerste wirtschaftliche Schlag seit Jahren. Ich bin selbst außerordentlich betrübt über diese Entwicklung. Wenn nun 250 Menschen auf der Straße stehen, so sprechen wir hier vielen persönlichen Schicksalen, die ich zutiefst bedaure…“

Weitere Reaktionen aus der Region zur Schließung am Mittwoch ab ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“

 

Unser Bericht vom Dienstag, 25. Februar