Tag Archiv: Mülltonnen

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Brand in Memmelsdorf: Erneuter Feuerwehr-Einsatz in der Schlesienstraße

Erneut wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz im Memmelsdorfer Ortteil Lichteneiche (Landkreis Bamberg) alarmiert. Am Mittwochabend (6. März) brannten mehrere Müllsäcke in der Schlesienstraße. Es ist der siebte Brand in dieser Straße innerhalb weniger Wochen und noch viel wichtiger: Erneut brannte es, obwohl die Polizei erst kürzlich eine 77-Jährige als mutmaßliche Serienbrandstifterin ermittelte.

Müllsäcke brennen auf Abstellplatz

Kurz nach 20:15 Uhr meldeten Anwohner das Feuer bei den für die Abholung bereitgestellten Plastiksäcken. Die Feuerwehr konnten die Flammen, die auch auf eine Hecke übergriffen, rasch löschen. Laut Angaben von News5 rückten die Einsatzkräfte aufgrund der zunächst unklaren Lage mit einem Großaufgebot an. Eine Gefahr für die Bewohner der Häuser bestand nicht. Verletzt wurde zum Glück niemand. Es entstand auch kein Sachschaden.

Brandursache momentan noch unklar

Kripobeamte aus Bamberg nahmen vor Ort die Ermittlungen zur derzeit noch unklaren Brandursache auf. Die Beamten ermitteln erneut in alle Richtungen. Ob es sich wieder um eine Brandstiftung, möglicherweise von einem Trittbrettfahrer handelt, oder ob das Feuer fahrlässig entstanden ist, ist im Moment noch ungewiss.

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Bislang keine Verdächtigen gefunden

Fahndungsmaßnahmen der Polizei nach verdächtigen Personen verliefen bisher ohne Ergebnis. Zeugen werden daher gebeten, Hinweise zu geben.

 

Wer hat am Mittwoch (6. März) - in der Zeit von etwa 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr - in der Schlesienstraße, nahe der Gundelsheimer Straße, Wahrnehmungen gemacht?

 

Die Nummer der Kripo Bamberg ist die 0951/9129-491.

Mutmaßliche Serienbrandstifterin erst kürzlich ermittelt

Erst vor zwei Wochen ermittelte die Kripo eine 77 Jahre alte Frau aus Memmelsdorf (Landkreis Bamberg) als mutmaßliche Brandstifterin. Laut Angaben der Polizei soll sie für die bisherigen sechs Brände im Memmelsdorfer Ortsteil Lichteneiche verantwortlich sein. Wir berichteten. 

Sieben Brände in wenigen Wochen

Die Brandserie begann im Januar 2019. Meist waren es kleine Feuer, die die Feuerwehr rasch löschen konnte. Trauriger Höhepunkt der Brandserie in der Schlesienstraße war ein Feuer im Keller eines sechsstöckigen Mehrfamilienhauses. Wir berichteten. 40 Bewohner mussten vor rund drei Wochen mit Drehleitern von ihren Balkonen gerettet werden. Das Haus ist bis heute nicht bewohnbar. Rund 80 Menschen verloren ihr Zuhause.

Weiterführende Informationen
Nach Wohnhausbrand in Memmelsdorf: Wie geht es für die Bewohner weiter?
Nach Brandserie in Memmelsdorf: 77-Jährige soll der Feuerteufel sein
Nach Brandserie in Memmelsdorf: Spende & eine mögliche Unterkunft für die Betroffenen
Memmelsdorf: Fünf Brände in sechs Wochen - war es Brandstiftung?
Memmelsdorf: Hausbewohner mit der Drehleiter von Balkon gerettet
Brand in Memmelsdorf: Aufnahmen der Lösch- und Rettungsmaßnahmen aus der Nacht
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Wieder Brände in Memmelsdorf: Geht hier ein Feuerteufel um?

Nur zwei Tage nach dem Kellerbrand eines sechsstöckigen Mehrfamilienhauses im Memmelsdorfer Ortseil Lichteneiche (Landkreis Bamberg) musste nun schon wieder die Feuerwehr dort anrücken. Donnerstagabend (14. Februar) gegen 21:30 Uhr brannten mehrere Mülltonnen in der gleichen Straße.

Mehrere Müllcontainer brennen im Freien

Die Papiermüllcontainer standen in Gitterboxen vor einem Hochhau in der Schlesienstraße. Die Feuerwehr löschte den Brand rasch ab. Trotzdem entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro.

Eine Decke brennt in einem Keller

In einem benachbarten Anwesen brannte in einem Trockenraum im Keller eine Decke, die ebenfalls schnell von der Feuerwehr abgelöscht werden konnte. Die Flammen versengten lediglich zum Trocknen aufgehängte Wäsche. Gebäudeschaden im Keller entstand nicht. Bei dem Gebäude handelt es sich wie schon am Dienstag um ein Mehrfamilienhaus. Hier geht die Kripo Bamberg von Brandstiftung aus. Verletzungen erlitt glücklicherweise niemand.

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Ermittlungen in alle Richtungen

Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen übernommen. Auf Nachfrage von TVO hieß es, dass momentan in alle Richtungen ermittelt werde. An Spekulationen, dass es sich um Brandstiftung handeln könnte, wie es der Memmelsdorfer Bürgermeister bereits am Dienstag nach dem Kellerbrand äußerte, wolle man sich nicht beteiligen. Es wurde eine Ermittlungskommission gegründet, die die Schlesienstraße verstärkt überwacht.

Bereits im Januar Brände in der gleichen Straße

Schon Anfang des Jahres gab es zwei Mal ein Feuer in der Schlesienstraße. Damals brannten wie gestern Mülltonnen und Papiercontainer.

Memmelsdorf: Fünf Brände in sechs Wochen - war es Brandstiftung?

Zeugen werden gebeten sich bei der Kriminalpolizei Bamberg unter der Telefonnummer 0951/9129-491 oder bei der Einsatzzentrale Oberfranken und der Telefonnummer 0921/506-0 zu melden.

 

 

Videos vom Brandort
Neue Brände in Memmelsdorf: Anwohner sind in Angst und Schrecken
Neue Brände in Memmelsdorf: "Es geht gerade natürlich die Panik um!"
Videos vom Großeinsatz am Dienstag
Memmelsdorf: Hausbewohner mit der Drehleiter von Balkon gerettet
Brand in Memmelsdorf: "Muss man Angst haben, dass weitere Brände gelegt werden?"
Brand in Memmelsdorf: Aufnahmen der Lösch- und Rettungsmaßnahmen aus der Nacht
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Feuerteufel in Bamberg: 22-Jähriger soll mehrere Brände gelegt haben

Ein Feuerteufel trieb am frühen Dienstagmorgen (31. Juli) sein Unwesen in der Bamberger Innenstadt. Feuerwehr und Polizei mussten zu mehreren Brandherden eilen, um Schlimmeres zu verhindern. Ein 22 Jahre alter, stark alkoholisierter Mann wurde als Tatverdächtiger festgenommen.

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Brandserie in Bamberg: 17-jähriger Täter ermittelt

Nach einer Serie von Bränden von Restmüll- und Altpapiertonnen ermittelten die Beamten der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt jetzt als Täter einen 17-jährigen Jugendlichen aus Bamberg. Dieser muss sich nun für seine Taten verantworten. Die Staatsanwaltschaft Bamberg ermittelt.

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Hof: 19-jähriger Randalierer wirft Biotonnen um

Ein Jugendlicher sorgte in der Nacht auf Mittwoch (26. August) für ordentlich Chaos auf den Hofer Strassen. Gegen 00:30 Uhr gingen mehrere Meldungen bei der Polizei ein, dass Jugendliche in der Zobelsreuther Straße lautstark randalieren würden.

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Coburg: 10 Brände in einer Nacht – Polizei nimmt Brandstifter fest!

Einen Serien-Brandstifter nahmen Polizeibeamte in der Nacht zum Dienstag (25. Februar) fest. Der 26-jährige Mann, der bereits mit Diebstahls- und Sachbeschädigungsdelikten einschlägig bekannt ist, legte zehn kleinere Brände quer durch die Coburger Innenstadt. Die erste Mitteilung über ein brennendes Wahlplakat an der Einmündung der Allee in die Rosenauer Straße ging gegen 2:30 Uhr bei der Einsatzzentrale ein. Als dann nahezu im Minutentakt weitere Brände von Zeugen gesichtet wurden, löste die Polizei sofort eine intensive Fahndung nach dem Täter aus.

 

 

Mehrere Brände in der Innenstadt

Die alarmierte Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, um die Brandstellen nacheinander zu löschen. Größere Schäden wurden durch das rasche Eingreifen verhindert. Die Spur des Brandstifters zog sich vom Hahnweg in den Steinweg. Dort brannten drei Mülltonnen lichterloh. In der Badergasse und in der Webergasse gingen ebenfalls Wahlplakate und Mülltonnen in Flammen auf. Weitere Brandorte lagen in der Nägleinsgasse und schließlich am Parkhaus Zinkenwehr. Hier brannten die Inhalte zweiter Metallmülltonnen.

Polizei kann Brandstifer stellen

An dem Parkhaus traf eine Polizeistreife den Tatverdächtigen an. Ihn hatten die Ordnungshüter bereits zuvor an einem anderen Brandort gesehen, ihm aber zunächst nichts nachweisen können. Ein Zeuge beobachtete, wie sich der 26-Jährige schnellen Schrittes vom Parkhaus entfernte. Kurz danach brannten die Mülltonnen. Bei seiner Durchsuchung fand die Polizei Feuerzeuge und Spraydosen. Zunehmend verwickelte sich der mit 1,4 Promille reichlich alkoholisierte Tatverdächtige in Widersprüche. Die Beamten nahmen ihn schließlich fest. Mit der Festnahme endete die Brandserie in der Innenstadt. Der durch die Zündeleien angerichtete Gesamtschaden stand bei der Aufnahme der vielen Fälle noch nicht fest, dürfte aber in die Tausende gehen. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.