Tag Archiv: Müll

Bindlach: Brände in Müllverladestation

Feuer in Müllgrube

Zu zwei Einsätzen mussten die Feuerwehren am Montag (26.03.) in die Müllverladestation in der Weiherstraße in Bindlach ausrücken. Zunächst war am Mittag an der Innenfassade und im Bereich einer mit Müll gefüllten Grube Feuer entstanden, das von den alarmieren Wehren aus Bindlach und der Ständigen Wache Bayreuth rasch gelöscht werden konnte. Mittels Wärmebildkamera wurde anschließend der gesamte Bereich sorgfältig auf weitere Glutnester untersucht und die Brandstelle dem Betreiber übergeben.

Schwelbrand am Abend

Kurz nach 18 Uhr schließlich gab es erneut Alarm. Im hoch gelegenen Maschinenraum gab es einen Schwelbrand, in dessen Verlauf es zu einer starken Verqualmung kam. Mittels Drehleiter aus Bayreuth konnte auch dieser Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden.  Schwieriger hingegen gestaltete sich das Entfernen der Blechverkleidung und Isolierung rund um das Führerhaus, das zur Vermeidung weiterer Schwelbrände zwingend erforderlich wurde. Diese schweißtreibende und schmutzintensive Arbeit war nur unter schwerem Atemschutz möglich.  Nachdem die Atemschutzreserven aufgebraucht waren, wurden vorsorglich die Feuerwehren Benk und Ramsenthal nachalarmiert. Auch der Rüstwagen von Weidenberg war mit Spezialgerät Einsatz.

80 Einsatzkräfte im Einsatz

Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bindlach, der Ständigen Wache Bayreuth, Benk, Ramsenthal und St. Georgen im Einsatz. Wegen der eisigen Kälte, die zu einer weiteren Belastung vor allem der Atemschutzgeräteträger führte, wurde das BRK alarmiert und versorgte die Einsatzkräfte mit heißen Getränken. Der Einsatz dauerte bis weit in die Nacht, eine Brandwache wurde eingerichtet. Die Feuerwehr Bindlach konnte ihren Einsatz erst am Dienstag früh um 7.30 Uhr beenden. Die Einsatzleitung hatte befürchtet, dass sich durch in der Blechverkleidung schmorende Kabel und Dämmmaterialien weitere Schwelbrände entwickeln könnten.

Lichtenfels/Bamberg: Müll-Sammelaktion am Main

Staubsauger, Autoreifen, ein totes Wildschwein und sogar eine Wanne mit Asbest waren Teil der Ausbeute, die zahlreiche große und kleine Sammler bei der ersten gemeinsamen Müll-Sammel-Aktion am Main am 23. März 2013 geborgen haben. Die Resonanz auf den Aufruf des Flussparadieses Franken war außerordentlich beeindruckend: Angelvereine, Kommunen, BRK-Wasserwacht, Kanuvereine, Kanuvermieter und Jugendgruppen haben die Ufer, die Kanuanlegestellen, die Seen und den Fluss von Müll gereinigt. Die Verwaltungen der Abfallwirtschaft der Landkreise Bamberg und Lichtenfels und die Kommunen vor Ort unterstützten die Aktion mit der fachgerechten Entsorgung des Mülls.

„MUSS“ Müll- und Unrat-Sammel-Sack

Ziel der gemeinsamen Aktion war es auch, den vom Bayerischen Kanu-Verband im letzten Jahr gestarteten „MUSS“ Müll- und Unrat-Sammel-Sack in der Region bekannt zu machen. Dieser gehört auf jeder Kanutour mit ins Boot. Wie brandaktuell und wichtig das Thema weltweit ist, zeigt auch die neue Internetseite www.saubere-meere.de, die ebenfalls zum Weltwassertag 2013 an den Start gegangen ist.

Immer Hunger: Der größte Müllschlucker von Bamberg

Ein riesiger Müllschlucker steht in Bamberg. Dieser Müllschlucker frisst sich nicht nur durch unzählige Tonnen an Restmüll, es kommt auch dabei hinten wieder etwas heraus. Das Müllheizkraftwerk in Bamberg produziert durch die Verbrennung von Restabfällen Strom für die Eigennutzung und gibt weiterhin Energie an das Netz der Stadtwerke Bamberg weiter. Auch Fernwärme wird erzeugt und weitergereicht. Seit 1978 wird hier verbrannt und gleichzeitig Energie gewonnen. Müll dafür ist genügend da. Das Restabfallaufkommen betrug 2011 laut der Statistik rund 121.000 Tonnen. Wir haben in unseren MEGA-GEWINNSPIEL-WOCHEN hinter die Kulissen des „MHKW Bamberg“ geblickt. Ab 18.00 Uhr erfahren Sie  mehr in „Oberfranken Aktuell“. Die Chance auf 100 Euro in bar können Sie jetzt schon nutzen…

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