Tag Archiv: München

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Das Virus ist da: Erster Coronavirus-Fall in Bayern!

UPDATE (22.45 Uhr):

Webasto schließt Stammsitz bis Sonntag

Aufgrund der neuen Coronavirus-Fälle von Mitarbeitern hat sich der Automobilzulieferer Webasto am Abend entschlossen, seinen Stammsitz im Gautinger Ortsteil Stockdorf (Landkreis Starnberg) bis zum Sonntag (02. Februar) zu schließen. Weiterhin sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firmenzentrale nicht an nationale und internationale Standorte reisen. Bereits zuvor hatte das Unternehmen aus Oberbayern alle Reisen nach und von China für mindestens die kommenden zwei Wochen abgesagt und den Mitarbeitern am Standort Stockdorf freigestellt, diese Woche im Homeoffice zu arbeiten.

© Webasto Group

Die Gesundheit und der Schutz der Mitarbeiter stehen für uns an erster Stelle. ... Wir sind in engem Austausch mit den relevanten Behörden und informieren unsere Mitarbeiter regelmäßig über die nächsten Schritte. Uns ist es wichtig, alle Mitarbeiter transparent und umfassend zu informieren.

(Holger Engelmann, Vorstandsvorsitzender der Webasto Gruppe) via Pressemitteilung


UPDATE (21:35 Uhr):

Drei neue Coronavirus-Fälle in Bayern

Das Bayerische Gesundheitsministerium teilte am Dienstagabend (28. Januar) mit, dass sich in Bayern drei weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Auch diese Patienten sind Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der bereits der erste Betroffene (33 Jahre) beschäftigt ist.

Tests bei weiteren Mitarbeitern

Es wurde von Behördenseite entschieden, dass auch die drei neuen Patienten in der Münchener Klinik Schwabing stationär aufgenommen und dort medizinisch überwacht und isoliert werden. Bei einigen weiteren Kontaktpersonen läuft derzeit ein Test, ob auch hier eine Infizierung mit dem Coronavirus vorliegt. Über Einzelheiten wollen die Behörden am Mittwoch (29. Januar) informieren.

Statement von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml:

Es wurden insgesamt rund 40 Mitarbeiter der Firma ermittelt, die als enge Kontaktpersonen in Frage kommen. Die Betroffenen sollen am Mittwoch vorsichtshalber getestet werden. Außerdem werden sie von der 'Task Force Infektiologie' des LGL eingehend befragt.


UPDATE (19:40 Uhr):

Der erste bestätigte Coronavirus-Fall in Deutschland und Bayern ist ein 33-jähriger Mann aus dem Landkreis Landsberg. Er liegt derzeit isoliert in einem Behandlungszentrum in Schwabing, einem von sieben Spezialzentren bundesweit. Unterdessen wird sein näheres Umfeld sensibilisiert und gesundheitlich beobachtet. Grund zur Panik gäbe es laut den Experten aber nicht. Sofern man nicht in einem direkten Kontakt zu erkrankten Personen steht, sei das Risiko einer Ansteckung eher gering. Dennoch herrscht in der Bevölkerung Unsicherheit in Bezug auf die Situation. Sämtliche Verdachtsfälle müssen auch sofort nach Berlin gemeldet werden. Dafür sind die jeweiligen Gesundheitsämter zuständig. Einen Einblick in die aktuelle Situation hat sich TVO-Reporter Christoph Röder eingeholt. Er hat sich mit Dr. Klaus von Stetten, dem Leiter des Gesundheitsamts in Bayreuth, getroffen.

Coronavirus: "Enger Kontakt muss vorhanden sein, um sich zu infizieren!"

UPDATE (19:15 Uhr):

Der erste Coronavirus-Fall in Bayern sorgt auch für einen höheren Absatz beim Mundschutz. Dies bestätigte der Hofer Apotheker Jörg von Rücker von der gleichnamigen Rücker Apotheke im Gespräch mit TVO am heutigen Dienstag (28. Januar). Immer mehr Kundinnen und Kunden fragen seit dem Bekanntwerden des deutschlandweit ersten Coronavirus-Falles im Landkreis Starnberg in Oberbayern nach einem Mundschutz nach. Während in München der Mundschutz-Bestand schon aufgebraucht ist und Apotheken nicht mehr nachbestellen können, weichen Kunden derzeit auch vermehrt auf das Internet aus. Hier kommen manche Online-Händler mit dem Versenden der Bestellungen kaum mehr nach.

Hysterie oder berechtigte Vorsichtsmaßnahme?: Höhere Nachfrage beim Mundschutz

UPDATE (18:55 Uhr):

Der erste bestätigte Fall des Coronavirus in Bayern sorgt teils für Unruhe in der Bevölkerung. Ärzte sind allerdings eher wenig besorgt. Die Infektion verläuft zumeist weniger gravierend als eine Grippe und ist zudem auch weniger ansteckend. Trotzdem ist man auf Verdachtsfälle oder auch tatsächliche Infektionen gut vorbereitet – die dazu nötigen Maßnahmen unterscheiden sich abgesehen von den Meldepflichten kaum von jenen bei Grippepatienten.

  • Wir haben heute stellvertretend für die Krankenhäuser in Oberfranken im Kulmbacher Klinikum nachgefragt, ob man für einen möglichen Ernstfall vorbereitet und gerüstet wäre...
Coronavirus: Sind die oberfränkischen Kliniken für den Ernstfall gerüstet?

UPDATE (16:18 Uhr):

Erste Zusammenfassung der Ereignislage

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml informierte  heute bei einer Pressekonferenz in München über den ersten Fall einer Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus in Bayern informiert. Die Ministerin betonte:

Wir nehmen die Lage sehr ernst. Bayern ist aber gut vorbereitet. So haben wir bereits seit Jahren eine Spezialeinheit für solche Fälle - die 'Task Force Infektiologie' am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Diese Spezialeinheit ist jederzeit einsatzbereit. Zusätzlich haben wir bereits in der vergangenen Woche einen speziellen Arbeitsstab im Ministerium gebildet. Mit dem Robert Koch-Institut und dem Bund sind wir bereits seit längerem intensiv im Austausch.

...

Es gibt auch Alarmpläne, die jetzt angewendet worden sind. Genau geregelt sind zum Beispiel der Ablauf der Meldewege im Krankheitsverdachtsfall und die Ermittlung von Kontaktpersonen. Derzeit läuft die Ermittlung der Kontaktpersonen auf Hochtouren.

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

Huml verwies zudem darauf, dass das LGL eine Telefon-Hotline eingerichtet hat. Unter der Nummer 09131/6808-5101 können Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen.

© Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

LGL-Präsident Dr. Andreas Zapf berichtete bei der Pressekonferenz: "Bei dem Patienten handelt es sich um einen 33-Jährigen, der bei einer Firma im Landkreis Starnberg arbeitet und im Landkreis Landsberg wohnt. Der Mann befindet sich aktuell in einem klinisch guten Zustand. Er wird medizinisch überwacht und ist isoliert in der München Klinik Schwabing."

33-Jähriger hat sich wohl am 21. Januar angesteckt

Der Patient hat sich offensichtlich in Deutschland am 21. Januar während einer Fortbildungsveranstaltung bei einer chinesischen Kollegin angesteckt. Diese Kollegin ist am 23. Januar nach China zurückgeflogen. Am 27. Januar wurde das Gesundheitsamt von der Firma von der Erkrankung der Frau aus China unterrichtet. Nach der Informierung der Mitarbeiter der Firma berichtete der 33-Jährige von Krankheitssymptomen. Ein Test beim Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München ergab am Montagabend, dass der Befund positiv ist. Die 'Task Force Infektiologie' hat sofort nach dem Auftreten des Verdachts alle notwendigen Maßnahmen ergriffen. Aktuell gehört dazu unter anderem die Ermittlung weiterer Kontaktpersonen.

(Dr. Andreas Zapf, Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit)

© Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Infektionsrisiko nach bisherigem Kenntnisstand gering

Die Experten ergänzten im Rahmen der Pressekonferenz, dass die Ansteckungsgefahr bei einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (nCoV) wissenschaftlich noch nicht konkret erforscht worden. Nach Einschätzung der "Task Force Infektiologie" ist das Infektionsrisiko für die Bevölkerung durch dieses Virus nach derzeitigem Kenntnisstand gering. "Gleichwohl wird zu den üblichen Vorsichtsmaßnahmen geraten - etwa zu einem gründlichen Händewaschen nach einer Fahrt mit dem Bus oder der U-Bahn", so Dr. Martin Koch (Leiter der "Task Force Infektiologie" am LGL).


UPDATE 15:15 Uhr:

DAK-Gesundheit richtet Beratungshotline ein

Nach dem ersten Coronavirus-Fall in Bayern richtet auch die Krankenkasse DAK-Gesundheit ein kostenlose Hotline ein. Zur Aufklärung über mögliche Gefahren wird am kommenden Freitag (31. Januar) eine Beratungshotline geschaltet. Zwischen 8:00 und 20:00 Uhr beantworten Ärzte und Hygienefachleute Fragen zu Risiken und notwendigen Schutzmaßnahmen. Das spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 1111 841 können Kunden aller Krankenkassen nutzen.


UPDATE (14:44 Uhr):

Sonderberichterstattung bei TVO

In Bayern gibt es den ersten Fall eines Infizierten mit dem Coronavirus. Wir berichteten bereits kurz nach Mitternacht online darüber. TVO reagiert auf die aktuelle Newslage mit einer Sonderberichterstattung ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell. Unter anderem kommt der Leiter des Bayreuther Gesundheitsamtes, Dr. Klaus von Stetten, zu Wort. Weiterhin blicken wir auf die Pressekonferenz des Bayerischen Gesundheitsministeriums vom heutigen Tag.

Zudem gibt es auf unserer Facebookseite eine aktuelle Umfrage zu der Thematik:

TVO NEWS ALARM: Erster Coronavirus-Fall in Bayern!

UPDATE (13:37 Uhr):

Bayerische Rote Kreuz sensibilisiert und ist vorbereitet

Aufgrund der zunehmenden Wahrscheinlichkeit der Ausbreitung des Coronavirus nach Deutschland, stimmte sich das Bayerische Rote Kreuz bereits am Samstag (25. Januar) mit den Beauftragten für das Krisenmanagement, Leitungskräften der Einsatzdienste und Fachberatern das weitere Vorgehen ab. Hierbei, so das BRK in einer Pressemitteilung vom heutigen Dienstag (28. Januar) wurden sogenannte "standardisierte Prozeduren" entwickelt, die seit dem letzten Samstag bayernweit allen Mitarbeiter/-innen aus Ehren- und Hauptamt in den Einsatzdiensten zur Verfügung stehen.

© Twitter / @brkaktuell

BRK beobachtet die weitere Situation

Das BRK beobachtet die Situation und steht dabei in engem Austausch mit Ministerien und Robert-Koch-Institut. Im Falle einer rasanten Verbreitung des Virus würden in Bayern zwölf Schnelleinsatzgruppen zur Verfügung stehen. Diese Einheiten sind auf die Behandlung, Betreuung und den fachgerechten Transport von hochinfektiösen Patienten spezialisiert.

UPDATE (13:19 Uhr):

Landratsamt Bamberg sieht keinen Grund zur Panik

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus gibt es keinen Grund zur Panik. Darauf weist der Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg hin. Die Schutzmaßnahmen sind die gleichen wie bei anderen Viren: Hände waschen, Hände desinfizieren, in die Armbeuge husten. Über den Ärztlichen Kreisverband wurden laut Pressemitteilung die Kliniken und Praxen über das Virus und Handlungsempfehlungen informiert. Aufgrund des Infektionsfalles in Oberbayern will das Gesundheitsamt nun auch aktiv auf Unternehmen zugehen, die im personellen Austausch mit Firmen oder eigenen Standorten in China stehen.


UPDATE (12:55 Uhr):

Bayern will noch am Dienstag eine Hotline schalten, unter der sich Bürgerinnen und Bürger über das Coronavirus informieren können. Dies teilte die Bayerische Gesundscheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Vormittag mit.

Unterdessen haben erste Behörden und Einrichtungen schon selbst Informationen online gestellt oder kostenlose Telefonnummern geschaltet. Bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kann man sich über das neuartige Virus informieren. Hier erhält man Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um die Krankheit. Hier geht es zu der Seite!

© Twitter / @BARMER_Presse

Barmer informiert per Hotline:

Die Barmer Krankenkasse hat deutschlandweit eine Hotline eingerichtet, unter der sich alle Bundesbürger kostenlos informieren können. Siehe rechts! „Unsere Experten kennen den aktuellen Stand der medizinischen Forschung und können deshalb helfen, Unsicherheit oder gar Angst zu vermeiden“, erklärt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer.

 

Bundesgesundheitsministerium informiert auf der Homepage:

 

Informationen des Robert-Koch-Institus zum Coronavirus:

 

Informationen des Bayerischen Gesundheitsministeriums:


UPDATE (12:20 Uhr):

Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) wird das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, als bisher gering erachtet und dementsprechend die Lage auch weiterhin so eingeschätzt. Dennoch nehmen die Behörden die Situation "sehr ernst". Unterdessen hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zum Fall geäußert. Für ihn war zu erwarten, dass das Coronavirus Deutschland erreicht.

© Twitter / @jensspahn

UPDATE (11:50 Uhr):

33-Jähriger mit dem Virus infiziert

Das Bayerische Gesundheitsministerium und das LGL informierten am Dienstagvormittag (28. Januar) über den ersten Coronavirus-Fall in Deutschland und somit gleichzeitig in Bayern. Bei dem Infizierten handelt es sich um einen 33-Jährigen aus dem Landkreis Landsberg. Laut den Behörden geht es dem Mann den Umständen entsprechend gut. Er kam auf eine Isolierstation in einem Klinikum in Schwabing.

Vermutlich bei einer Kollegin angesteckt

Der 33-Jährige steckte sich vermutlich bei einer Kollegin aus Shanghai an. Die Frau leitete eine Schulung bei einer Firma aus dem Landkreis Starnberg, an dieser der Mann teilnahm. Vor ihrer Reise nach Deutschland hatte sie Kontakt zu ihren Eltern, die in der von dem Virus betroffenen chinesischen Region Wuhan wohnen. Laut den durchgeführten Ermittlungen hatte sich die Frau auf ihrem Heimflug "grippig" gefühlt.

Mann war zum Wochenauftakt noch arbeiten

Der 33-Jährige war am gestrigen Montag noch arbeiten. Die Behörden müssen nun rekonstruieren, mit welchen Personen der 33-Jährige in naher Verbindung stand. Enge Kontaktpersonen des Infizierten werden über mögliche Symptome, Hygienemaßnahmen und Übertragungswege informiert und aufgeklärt. Weiterhin suchen die Behörden nach Menschen, die mit der infizierten Chinesin Kontakt hatten. Die Frau war vom 19. bis zum 23. Januar in Deutschland.


EILMELDUNG (00:25 Uhr):

Ein Mann aus dem Landkreis Starnberg in Oberbayern hat sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Dies teilte am späten Montagabend (27. Januar) das Bayerische Gesundheitsministerium in München mit. Der Patient befindet sich nach Angaben der "Task Force Infektiologie" des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) klinisch in einem guten Zustand.

Infizierte wird medizinisch überwacht

Demnach wird der Infizierte medizinisch überwacht und ist isoliert. Enge Kontaktpersonen des Mannes werden derzeit ausführlich über mögliche Symptome, Hygienemaßnahmen und Übertragungswege informiert und aufgeklärt.

RKI: "Risiko für die Bevölkerung derzeit gering"

Das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren, wird von der "Task Force Infektiologie" des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und vom Robert Koch-Institut (RKI) derzeit als gering erachtet und eingeschätzt.

Ministerium will im Laufe des Tages aufklären

Das Gesundheitsministerium und das LGL wollen am Dienstagvormittag (28. Januar) in München im Rahmen einer Pressekonferenz über den Fall ausführlich informieren.

© StMELF

München: Jungbauern-Erntekrone kommt dieses Jahr aus Gefrees!

Ein Gastgeschenk mit Tradition: Im Rahmen eines agrarpolitischen Gedenkaustauschs hat die Bayrische Jungbauernschaft der Bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber am Montag (11. November) eine kunstvolle Erntekrone übergeben. Die im Eingang des Ministeriums in München ausgestellte Krone wurde dieses Jahr von der Landjugend Gefrees (Landkreis Bayreuth) in vielen Stunden mühevoller Handarbeit gebunden.

Bei den anschließenden Gesprächen waren sich alle einig

Nach der Übergabe der diesjährigen Erntekrone standen beim anschließenden Gespräch Themen wie das MERCOSUR-Abkommen und das derzeitige Image der Landwirtschaft im Mittelpunkt. Einig war sich die Ministerin mit ihren Gästen, dass das gegenseitige Verständnis von Bevölkerung und Landwirtschaft künftig verstärkt werden muss.

 

Die gesellschaftliche Akzeptanz ist die Grundvoraussetzung für eine
gute Zukunft unserer Landwirtschaft

(Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber)

 

Sie werde auch künftig mit der Jungbauernschaft in engem Kontakt bleiben, so die Ministerin, und stets ein offenes
Ohr für die Belange des Berufsnachwuchses haben.


© StMELF
© StMELF
© www.melanie-huml.de

CSU-Parteitag in München: Melanie Huml zur stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt

Beim CSU-Parteitag in München wählten die Delegierten am gestrigen Freitag (18. Oktober) Melanie Huml zur stellvertretenden Parteivorsitzenden. Die 44-jährige Oberfränkin möchte als Ärztin und Mutter von zwei kleinen Söhnen vor allem soziale und landespolitische Themen in den inneren Parteivorstand einbringen. Weiterlesen
© Designwerkstatt Coburg

Coburg: Designerin entwirft das schönste Dirndl 2019

Beim bayrischen Abend des Bundesverbandes der Innovationszentren in München wurde der Preis für das schönste Dirndl verliehen. Dieses Jahr ging die Auszeichnung nach Oberfranken. Siegreich war der Entwurf der Coburger Designerin Adelka Niels.

Dirndl überzeugt durch Extravaganz

Die Leiterin der Designwerkstatt Coburg, Katrin Ellmer, trug das preisgekrönte Dirndl des Labels "Designerpunks" von Adelka Niels. 2018 wurde das Coburger Mode-Startup gegründet. In München konnte man bei der Preisverleihung im vollsten Maße überzeugen. Das Kleidungsstück ist nämlich aus Polsterstoffen gefertigt und am Armausschnitt mit Federn bestickt.

Katrin Ellmer erzählt:

Es war sehr angenehm zu tragen und hat spürbar Aufmerksamkeit während des Abends erregt [...] Wir haben eine großartige Kreativwirtschaft vor Ort, die sich auch in München sehen lassen kann.

 

© Designwerkstatt Coburg

"Designerpunks" nun deutschlandweit bekannt

Die Designerin Adelke Niels überzeugt immer wieder mit ihren neuen, frischen Ideen. Sie versucht Tradition und das Moderne zu verbinden. Als sie von der Prämierung erfuhr, zeigte sie sich begeistert:

Als ich erfahren habe, dass wir zusammen mit Karin Ellmer tatsächlich den Preis gewonnen haben, konnte ich es zunächst gar nicht glauben.

Somit ist das Konzept des Labels "Designerpunk" eine weitere Erfolgsidee aus Coburg, die jetzt Fans in ganz Deutschland gefunden hat.

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Bamberg / München: Bitcoins im Wert von 180.000 Euro gestohlen

Nach umfangreichen Ermittlungen der Zentralstelle Cybercrime bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg wurde kürzlich ein 30-jähriger Systemadministrator aus München festgenommen. Der Mann soll ein Münchener Unternehmen um Bitcoins im Wert von rund 180.000 Euro gebracht haben.

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© TVO / Symbolbild / Archiv

Razzia gegen „Blood & Honour Division Deutschland“: Durchsuchung auch im Landkreis Bamberg

Am gestrigen Mittwoch (12. Dezember) wurden in den frühen Morgenstunden bundesweit Durchsuchungsbeschlüsse an insgesamt 15 Objekten gegen Verantwortliche der verbotenen rechtsextremistischen Vereinigung „Blood & Honour Division Deutschland“ vollzogen. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden vier Haftbefehle vollstreckt. Auch im Landkreis Bamberg kam es zu Durchsuchungsaktionen. Weiterlesen
© Polizei / Symbolbild

Mordprozess in München: Lebenslänglich für einen 33-Jährigen aus Naila

Lebenslänglich wegen Mordes, so lautet das Urteil im Prozess um einen 33-jährigen Mann aus Naila (Landkreis Hof) am heutigen Montag (03. Dezember) in München. Der Oberfranke musste sich vor dem Landgericht München I dafür verantworten, im Herbst 2017 seine 35 Jahre alte Lebensgefährtin umgebracht und später am Feringasee bei München verbrannt zu haben.

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© Bayerische Staatsregierung

Bayreuth / München: Dorothea Greiner erhält Bayerischen Verdienstorden

Die Regionalbischöfin im Kirchenkreis Bayreuth, Oberkirchenrätin Dorothea Greiner (59), wurde am Mittwoch (27. Juni) in München von Markus Söder mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

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© Bamberger Symphoniker

Bamberg: Chefdirigent Jakub Hrůša verlängert bei den Symhonikern

Der Chefdirigent Jakub Hrůša bleibt für weitere fünf Jahre bei den Bamberger Symphonikern. Das wurde jetzt offiziell veröffentlicht. Seit 2016 ist Hrůša der Nachfolger von Jonathan Nott. Weiterlesen

© Jugend forscht

Jugend forscht 2018: Zwei Landessieger kommen aus Oberfranken

Laura Holecek aus Coburg und das Dreierteam von Simon Niedt de Matos, Philipp Hohner und Ogün Aksoy aus dem Landkreis Bamberg erringen die ersten Plätze beim Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ in München und qualifizieren sich somit für den Bundeswettbewerb.

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München: Ministerpräsident Söder präsentiert neues Kabinett

Der neue Bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat am Mittwochvormittag (21. März) sein neues Kabinett vorgestellt. Auf einigen Ministerposten gab es personelle Veränderungen. Söder selbst musste sein Ressort Finanzen/Heimat abtreten. Die Bambergerin Melanie Huml bleibt auch unter Söder Bayerische Gesundheitsministerin.

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© Polizeipräsidium München

Pfleger unter Mordverdacht: Führt eine Spur nach Forchheim?

In den aktuellen Ermittlungen eines unter Mordverdacht stehenden Pflegers hat die Polizei in München am Mittwoch (07. März) weitere Informationen bekanntgegeben. Eine Spur könnte demnach auch in den Landkreis Forchheim führen. Der 36-jährige Pole Grzegorz W. steht unter Verdacht, fünf seiner Patienten Insulin gespritzt zu haben. Ein 87-Jähriger aus Ottobrun (Landkreis München) starb im letzten Monat. Als Motiv sieht die Staatsanwaltschaft Habgier. Der 36-Jährige sitzt bereits in Untersuchungshaft.

UPDATE (Freitag, 09. März):

Die Ermittlungsbehörden konnten bislang 35 Hinweise zu dem Pfleger Grzegorz W. verzeichnen, die nun unter anderem zu intensiven Ermittlungen in den Landkreisen Forchheim, Kitzingen, Tuttlingen und Hannover führen werden. Wie das Polizeipräsidium München mitteilte, rechnet man mit ersten belastbaren Ergebnissen nach weiteren, umfangreichen Recherchen an den jeweiligen Orten im Bundesgebiet.

ERSTMELDUNG (Mittwoch, 18:05 Uhr):

Zwei Dutzend Hinweise aus der Bevölkerung

Die Münchener Polizei veröffentlichte am heutigen Tag rund zwei Dutzend Hinweise, die aus der Bevölkerung den Ermittlern zugetragen wurden. Informationen kamen vor allen zu früheren Tätigkeiten des Mannes. Diese erstreckten sich demnach über das gesamte Bundesgebiet. So soll der 36-jährige Pole auch an einer Adresse im Landkreis Forchheim im Bereich der häuslichen Pflege für eine gewisse Zeit gearbeitet haben.

Rentner aus Ottobrunn stirbt in der Faschingszeit Fasching

Nach dem Tod eines 87-jährigen Seniors aus Ottobrunn Mitte Februar 2018 wurde der 36-Jährige festgenommen. Rechtsmediziner stellten bei der Obduktion des Mannes Einstichstellen sowie einen sehr niedrigen Blutzuckerspiegel fest. Bei dem Pfleger fand man zudem EC-Karten und Bargeld des Opfers. In mindestens vier weiteren Fällen überlebten die Patienten. Zwei Todesfälle in Nordrhein-Westfalen und Schleswig Holstein werden derzeit untersucht. Diese könnten gegebenenfalls mit dem 36-Jährigen in Verbindung gebracht werden. Die Ermittler konnten erste Auffälligkeiten ausmachen.

© Polizeipräsidium München

Grzegorz W. seit Jahren als Pfleger aktiv

Der 36-Jährige soll laut den Ermittlern seit 2008 als ungelernte Pflegekraft arbeiten, seit 2012 ununterbrochen in Deutschland. Die Polizei ermittelte bislang rund zwei Dutzend Pflegebedürftige, die von ihm versorgt wurden. Vier von ihnen kamen ins Krankenhaus. Bei allen Patienten wurde durch die Mediziner ein nicht erklärbar niedriger Blutzuckerwert festgestellt - wie bei dem 87-jährigen Rentner, der verstarb. Weiterhin wird Grzegorz W. zur Last gelegt, drei von ihm betreute Hilfsbedürftige bestohlen zu haben. Auch wurden viele seiner Arbeitsverträge vor Ablauf der Zeit gekündigt. Gründe sollen den Angaben nach mangelnde Leistungen und das aggressives Verhalten gegenüber den Patienten gewesen sein.

  • Mit der nun bundesweiten Öffentlichkeitsfahndung mit Foto erhoffen sich die Ermittler von Polizei und Staatsanwaltschaft weitere Hinweise von Zeugen in diesem Fall!

Newsflash vom Freitag, 09. März 2018
Mutmaßlicher Todespfleger: Tötete er auch einen Patienten in Forchheim?
© Stadt Hof

Güterverkehrszentrum Hof: Förderbescheid in Millionenhöhe übergeben

Das im Bau befindliche Güterverkehrszentrums Hof erhält eine weitere finanzielle Unterstützung durch den Freistaat Bayern. In München übergab am heutigen Mittwoch (29. November) der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann einen Förderbescheid in Höhe von 6,6 Millionen Euro.

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München: CSU entscheidet über ihre Zukunft

Update (19:05 Uhr): Aktuell-Talk mit MdL Alexander König (CSU)
München: Die CSU auf der Suche nach Wegen aus der Krise
(Aktuell-Talk vom 23.11.2017)

UPDATE (Donnerstag, 14:01 Uhr):

Am frühen Nachmittag wurden in der Landeshauptstadt unterschiedliche Signale nach außen getragen. Zuerst berichtete der Bayerische Rundfunk ohne Angaben von Quellen, dass Horst Seehofer auf seinen Posten als bayerischen Ministerpräsident verzichten wolle. Finanz- und Heimatminister Markus Söder sollte demnach die Nachfolge antreten. Diese Entscheidung sei für den 4. Dezember, der nächsten Sitzung des Parteivorstandes, anberaumt gewesen.

CSU dementiert Seehofer-Rückzug

Die CSU dementierte allerdings umgehen diesen BR-Bericht. Laut einem Parteisprecher sei dies "total falsch". Seehofer will sich selbst nach dem Treffen des Parteivorstandes am Donnerstagabend zu Wort melden.

ERSTMELDUNG (Donnerstag, 12:10 Uhr):

Seit dem Mittag sitzt die Landtagsfraktion der CSU in München zusammen, um über ihre Zukunft zu entscheiden. Der Blick richtet sich vor allem auf die kommende Landtagswahl im nächsten Jahr. Damit stehen am heutigen Donnerstag (22. November) auch mögliche Personalentscheidungen an. Zwei elementare Fragen lauten dabei: Bleibt Horst Seehofer CSU-Chef und wie lautet dementsprechend der Spitzenkandidat für die Wahl im nächsten Herbst? Nach der Sitzung der Fraktion ist für den Abend ein Treffen des Parteivorstandes geplant. Im kleinen Kreis soll es dann weitere Beratungen geben.

Kritik nach Bundestagswahl

Nach dem schlechten Abschneiden bei der Bundestagswahl am 24. September wurden in den eigenen Reihen Stimmen laut, Horst Seehofer solle bei der nächsten Landtagswahl auf eine Spitzenkandidatur verzichten. Auch die Junge Union sprach sich gegen eine erneute Seehofer-Kandidatur aus.

Bamberg: Heinrich Rudrof tritt nicht mehr zur Landtagswahl an

Der CSU-Landtagsabgeordnete Heinrich Rudrof wird aus gesundheitlichen Gründen nicht erneut für den Bayerischen Landtag kandidieren. Das teilte Rudrof jetzt mit. Der 62-Jährige will aber bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode seiner parlamentari­schen Arbeit in München und im heimischen Stimmkreis Bamberg-Land nachgehen.

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