Tag Archiv: Munition

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Ex-US-Kasernengelände in Bamberg: Alte Munition gefunden & gesprengt

Gegen 14:30 Uhr fand man am Mittwochnachmittag (6. März) bei Bauarbeiten auf dem ehemaligen US-Kasernengelände in der Weißenburgstraße von Bamberg Munitionsreste aus dem 2. Weltkrieg. Ein vor Ort tätiger Sprengmeister identifizierte insgesamt vier Panzerfaustsprengköpfe, die nicht abtransportiert werden konnten. So musste vor Ort eine Sprengung ausgelöst werden.

Mehrere Gebäude kurzzeitig evakuiert

Da nach Einschätzung des Sprengmeisters ein Radius von weniger als 200 Meter hierfür ausreichend war, um eine Gefährdung für die Bevölkerung auszuschließen, wurden die Sprengköpfe in dem Baustellengelände so positioniert, dass lediglich umliegende Behörden, wie die Generalstaatsanwaltschaft, einzelne Gebäude des Bundespolizeiaus- und Fortbildungszentrums, die Bayerische Bereitschaftspolizei sowie ein Wohngebäude mit rund 40 Anwohnern, kurzfristig geräumt werden mussten.

Verkehr an der Örtlichkeit kurzzeitig gesperrt

Die Maßnahmen am Nachmittag wurden von den relevanten Sicherheitsbehörden betreut, die von der Feuerwehr Bamberg unterstützt wurden. Für die Dauer der eigentlichen Sprengung wurde die Weißenburgstraße - zwischen der Zollner Straße und der Pödeldorfer Straße - kurzzeitig für den Durchgangsverkehr gesperrt. Zu Verkehrsstörungen kam es nicht.

Einsatz gegen 17:30 beendet

Die Sprengung der Panzerfaustköpfe verlief nach Polizeiangaben planmäßig und war nach außen hin kaum wahrnehmbar. Die Maßnahmen waren gegen 17:30 Uhr am späten Mittwochnachmittag beendet. Eine Gefährdung für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt.

Bilder von der Einsatzstelle
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Feuer im Hauptsmoorwald Bamberg: Munition detoniert bei den Löscharbeiten!

UPDATE (09:50 Uhr):

Ein Brand im Hauptsmoorwald Bamberg hält seit den frühen Morgenstunden des Mittwochs (29. August) rund 100 Einsatzkräfte in Atem. Anwohner der Armeestraße wählten gegen 2:45 Uhr den Notruf, nachdem sie in dem Waldgebiet nahe eines ehemaligen Schießplatzes der US-Armee an der Geisfelder Straße Flammen und eine Rauchsäule entdeckten.

Fläche von 3.000 Quadratmetern brennt

Um die Ausmaße des Brandes in dem unübersichtlichen Gebiet einzugrenzen, überflog eine Drohne den Bereich. Dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine Fläche von nahezu 3.000 Quadratmeter betroffen war. Einzelne kleinere Verpuffungen und Hitzezündungen von älterer, im Wald belassener Munition, erschwerten die Löscharbeiten.

Hauptsmoorwald Bamberg brennt: Luftaufnahmen des Waldbrandes!

Nachlöscharbeiten über den Tag

Gegen 8:00 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Die Brandbekämpfer werden jedoch über den Tag hinweg mit Nachlöscharbeiten beschäftigt sein. Daher kann es in diesem Bereich zu Verkehrsbehinderungen kommen. Um verborgene Glutnester zu entdecken, ist auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera im Einsatz.

Ursache unklar / Hoher Schaden

Die Ermittlungen zur Brandursache führt die Kriminalpolizei Bamberg. Die Höhe des Sachschadens steht erst nach einer Bestandsaufnahme durch die Bayerischen Staatsforsten fest. Nach ersten Schätzungen dürfte der Schaden mehrere tausend Euro betragen. 

ERSTMELDUNG (09:15 Uhr):

Während eines Routinekontrollgangs auf dem alten US-Militär- und heutigem Bundespolizeigelände fiel Sicherheitsmitarbeitern am frühen Mittwochmorgen (29. August) eine Rauchentwicklung im Hauptsmoorwald von Bamberg auf. Daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte mussten allerdings erst den Brandherd im Wald genau lokalisieren. Mit Hilfe einer Drohne konnte der Brand, mitten im Wald, auf einer Fläche von circa 1.500 Quadratmeter ausgemacht werden.

 

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Brandstelle schwer erreichbar

Für die Einsatzkräfte gestaltete sich das Erreichen des Brandortes als mühsam, da aufwändig mehrere hundert Meter Schlauchleitungen in das Waldstück verlegt werden mussten. Mit weit über 100 Kameradinnen und Kameraden waren zahlreiche Wehren der Stadt waren hierfür im Einsatz.

Alte Munition explodiert bei Löscharbeiten

Als mit den Löscharbeiten begonnen werden sollte, kam es an der Brandstelle laut News5 zu mehreren Detonationen. Da sich ehemals in unmittelbarer Nähe des Brandortes das Munitionsdepot der US-Streitkräfte befand, ging die Feuerwehr davon aus, dass alte Gewehrmunition im Boden detonierte. Somit mussten zur Sicherheit die Einsatzkräfte wieder zurückgezogen werden und löschten nur noch aus sicherer Distanz.

Ein Verletzter / Kampfmittelräumdienst angefordert

Erst am Vormittag konnte das Feuer kontrolliert zum Erlöschen gebracht werden. Was den Brand ausgelöst hat, ist derzeit noch unklar. Laut einer ersten Nachricht wurde ein Feuerwehrmann bei den Löscharbeiten verletzt. Aufgrund der langen Dauer des Einsatzes rückte auch das Bayerische Roten Kreuz an, um die Kameraden und Helfer von Feuerwehr, Polizei und THW zu verpflegen. Weiterhin wurde der Kampfmittelräumdienst angefordert, der die Brandstelle nach weiteren gefährlichen Fundstücken absuchen soll.

Weiterführende Informationen
Bamberg: Gefährlicher Brand im Hauptsmoorwald
(Aktuell-Bericht vom 29.08.2018)
Hauptsmoorwald Bamberg brennt: Statement der Feuerwehr
Hauptsmoorwald Bamberg brennt: Gefährliche Nachlöscharbeiten am Tag
Hauptsmoorwald Bamberg brennt: Löscharbeiten am Mittwochmorgen
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Kampfmittelräumung bei Rattelsdorf: Weltkriegsmunition wird aus dem Boden geholt

Vor etwa anderthalb Jahren standen einige Bauern in Ratteldorf (Landkreis Bamberg) bei ihren Feldern auf einmal vor einem Problem. Das Problem zeigte sich in Form eines Schildes. Auf diesem stand: „Betretungsverbot, Lebensgefahr“!

Kosten von 3,5 Millionen Euro

Das Landratsamt Bamberg hatte die Flächen, auf den vorher 70 Jahre lang ohne Zwischenfälle Landwirtschaft betrieben wurde, gesperrt. Der Grund: Im Boden schlummern fast 2.000 Kilogramm Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Amerikaner hatten das Areal damals genutzt, um den Sprengstoff aus dem Munitionslager Breitengüßbach (Landkreis Bamberg) kontrolliert zu sprengen. Die Räumung der Reste ist teuer. 3,5 Millionen Euro betragen die Gesamtkosten. Zahlen sollten das erst einmal zu einem größeren Teil die Bauern, die dies weder konnten noch wollten.

Beräumung bis Ende 2018

Nach langen Verhandlungen wurde jetzt eine Einigung erzielt: Der Bund und der Freistaat Bayern übernehmen den Hauptteil der Kosten. Die Genehmigungen für die Kampfmittelräumung sind jetzt unterzeichnet und damit fix. Bis Ende des Jahres soll der Boden in Rattelsdorf nun frei von der Munition sein.

Aktuell-Bericht vom 02. Januar 2017
Felder rund um Rattelsdorf: Nach Munitionsfund sollen Landwirte zahlen
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Festnahme bei Bad Staffelstein: Streit in der Nacht eskalierte

Zwei Männer gerieten am späten Sonntagabend (22. April) im Bad Staffelsteiner Ortsteil Stublang (Landkreis Lichtenfels) aneinander. Der Streit zwischen den beiden endete mit Drohungen und einem Polizeieinsatz. Grund für den Streit war der laute Monolog, den einer der Kontrahenten auf der Straße hielt.

Ruhestörung in der Nacht

Gegen 21:30 Uhr unterhielt ein 47 Jahre alter Mann in Stublang die gesamte Nachbarschaft mit einem lauten Monolog mitten auf der Straße. Einem 33-Jährigen Anwohner missfiel das Verhalten des Mannes, weshalb er ihn aufforderte dies zu unterlassen. Der 47-Jährige reagierte äußerst aggressiv auf die Beschwerde und bedrohte den Anwohner.

Waffen & Munition gefunden

Daraufhin begab sich der 33-Jährige wieder in sein Haus und verständigte die Polizei. Beim Eintreffen der Streifenbeamten befand sich der 47-Jährige nicht mehr vor Ort, sondern im Haus eines Verwandten, wo er sich versteckte. Die Beamten konnten dort nicht nur ihn, sondern auch Waffen und Munition vorfinden.

Strafrechtliche Folgen

Da der 47-jährige Mann keine waffenrechtliche Erlaubnis hat, erhält er neben der Strafanzeige wegen Bedrohung zusätzlich Anzeigen wegen Verstößen gegen das Waffenschutzgesetz. Außerdem war nicht auszuschließen, dass es erneut zwischen den zwei Kontrahenten zu Streitigkeiten und Straftaten kommen würde, wurde der 47-Jährige in polizeilicher Gewahrsam genommen.

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Kronach: Waffenarsenal bei 48-Jährigem entdeckt

Die Ermittlungsgruppe der Kronacher Polizei führte vor kurzem eine Hausdurchsuchung bei einem 48-jährigen Kronacher durch. Vorausgegangen waren akribische Ermittlungen der Beamten wegen illegalem Waffenbesitz. Das Haus des Mannes glich beinahe einem Waffenlager. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Waffenarsenal entdeckt

Das Amtsgericht Coburg ordnete die Durchsuchung bei dem 48 Jahre alten Mann aus Kronach an. Die Kronacher Polizisten vollstreckten den Durchsuchungsbeschluss und wurden prompt fündig. Zum Vorschein kamen mehrere Langwaffen, verschiedene Munitionsarten, eine Präzisionsschleuder sowie etwa ein Kilogramm Schwarzpulver. Teilweise waren diese Waffen, bzw. die Munition vor Jahren mit einer Erlaubnis erworben worden, diese erlosch jedoch bereits 2008. Somit durfte er diese Gegenstände nicht mehr besitzen.

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Bestellung erweckte Misstrauen

Anlass der intensiven Ermittlungen war, dass der Mann bei einem Waffenhändler eine Exportfeder für erlaubnisfreie Luftdruckwaffen erwarb. Dies stellt grundsätzlich keinen Verstoß dar. Baut man diese spezielle Feder jedoch in ein Luftgewehr ein, so erhöht sich die Geschossenergie auf über 7,5 Joule, wodurch die Waffe rechtlich als „scharfe Waffe“ einzuordnen ist. Eine entsprechende waffenrechtliche Erlaubnis in Form eines Waffenscheins oder –besitzkarte, konnte er nicht vorweisen. Auf ihn kommen nun mehrere Verstöße nach dem Waffengesetz zu.

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Rudolphstein: Luftgewehr griffbereit auf Rücksitzbank

Bei der Kontrolle eines Pkw am Samstag (13. Januar) an der Rastanlage Frankenwald (Landkreis Hof) machten Beamte der Bundespolizei eine ungewöhnliche Entdeckung. Auf der Rücksitzbank lag griffbereit ein Luftgewehr.

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Helmbrechts: Liebesdienerin zockt ihren Freier ab…

Wie die Polizeiinspektion Münchberg heute mitteilte, lud sich ein Mann aus Helmbrechts (Landkreis Hof) in der Nacht zum Donnerstag (12. Oktober) über ein Internetportal eine  – wörtlich – „Liebesdienerin“ nach Hause ein. Das Schäferstündchen endete allerdings nicht so, wie es sich der Mann wahrscheinlich vorgestellt hatte.

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Bamberg: Verdächtiger Gegenstand bei Bauarbeiten gefunden

Arbeiter stießen bei Grabungen im Bereich Obstmarkt / Am Kranen in Bamberg am Mittwochnachmittag (12. Juli) auf einen verdächtigen Gegenstand. Umgehend wurde die Bauarbeiten auf dem Gelände eingestellt und die Baustelle großräumig abgesperrt.

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Ebersdorf: Panzerfaustgranate im Altmetallcontainer gefunden

In einem Altmetallcontainer auf einem Firmengelände in der Feldstraße von Ebersdorf (Landkreis Coburg) entsorgte ein Unbekannter eine Übungsgranate für eine Panzerfaust. Ein Angestellter der Firma fand diese am Donnerstagvormittag (8. Juni) und verständigte die Polizei.

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Bamberg: Mann (35) bastelt an Munition herum und verletzt sich

Am Montagabend (25. Juli) wurde im Bamberger Klinikum ein 35-jähriger Mann mit einer vermuteten Schussverletzung behandelt. Aus diesem Grund wurde die Polizei der Domstadt eingeschaltet. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann im Bereich der Bamberger Zollnerstraße Patronenmunition fand.

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Bamberg: Minderjährige schießen mit Gotcha Pistole auf Jugendliche

Wie die Bamberger Polizei am Montag mitteilte, schossen drei Minderjährige in der Samstagnacht (23. Juli) aus dem Fenster einer Dachgeschosswohnung in der Bamberger Hauptwachstraße mit einer nicht erlaubnispflichtigen Gotcha Pistole auf zwei Schüler im Alter von 14 und 16 Jahren. Die beiden Jugendlichen wurden bei der Attacke leicht verletzt.

Drei Schützen sind strafunmündig

Die verständigte Polizei traf die drei Schützen zuhause an. Die Beamten stellten die Paintball-Waffe inklusive Munition sicher. Alle drei Schützen sind unter 14 Jahren und damit strafunmündig! Das Jugendamt wie auch die Staatsanwaltschaft wird laut dem Bericht von diesem Vorfall durch die Polizei in Kenntnis gesetzt.

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