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Landkreis Bamberg: Einzelhandel muss möglicherweise wieder schließen

In Stadt und Landkreis Bamberg liegen am Freitag (19. März) die Inzidenzwerte über 50, was zur Folge hat, dass weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen. So kehren ab den kommenden Montag die Schulen in den Wechselunterricht zurück. Sofern der Mindestabstand eingehalten werden kann, ist auch der Präsenzunterricht möglich. In den Kitas ist ein eingeschränkter Regelbetrieb mit festen Gruppen vorgeschrieben. Der Einzelhandel im Landkreis muss möglicherweise erneut schließen. Weiterlesen

© Stadt Bamberg

Corona-Lockerungen für Stadt und Landkreis Bamberg: Einzelhandel darf öffnen

UPDATE (09. März, 12:10 Uhr):

Der Einzelhandel in Stadt und Landkreis Bamberg wird für die ganze Woche bis einschließlich Samstag öffnen, dies verkündete in einem Schreiben am Dienstag (09. März) der Bamberger Landrat Johann Kalb. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegen die aktuellen (Stand: 0 Uhr) Inzidenzwerte für die Domstadt bei 37,5 und den Landkreis bei 46,9. Wie wir berichteten, überschritt der letztere Wert gestern am Montag die 50er Marke. Wäre dies an drei aufeinanderfolgenden Tagen so geblieben, so müssen laut den aktuellen Corona-Regelungen die Lockerungen rückgängig gemacht und erneut die Verschärfungen eingeführt werden.

Bamberger Landrat Kalb appelliert weiterhin an die Bevölkerung zur Vorsicht:

„Bitte halten Sie sich weiterhin an Abstand, Masken und gültige Kontaktbegrenzungen, damit wir diese Entwicklung auch im Interesse unseres Einzelhandels nicht gefährden".

Gleiches gelte für Museen und kontaktlosen Sport. Die niedrigen Inzidenzwerte sind auch für weitere Öffnungen zum Beispiel in der Gastronomie wichtig.

Die aktuelle Corona-Lage in Oberfranken (08. März 2021)

Die Geschäfte in Stadt und Landkreis Bamberg dürfen ab dem heutigen Montag (08. März) wieder öffnen, nachdem der Freistaat Bayern am vergangenen Sonntag für beide Kreisverwaltungen die für Lockerungen relevanten Inzidenzwerte von unter 50 feststellte. Eine Übersicht über die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen in Bayern finden Sie hier.

Diese Lockerungen treten in Kraft 

Im Einzelhandel sind für jeden Kunden 10 Quadratmeter bei einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern erlaubt. Bei größeren Verkaufsfläche ein Kunde pro 20 Quadratmeter. Bei einem Inzidenzwert unter 50 dürfen zudem auch Museen, Galerien, botanische und zoologische Gärten sowie Gedenkstätten öffnen. Im Außenbereich ist der kontaktfreie Sport in kleinen Gruppen mit bis zu zehn Personen erlaubt. Der Sport im Freien mit Kindern unter 14 Jahren ist in einer Gruppe mit bis zu 20 Teilnehmern erlaubt.

Landkreis überschreitet aktuell 50er Inzidenz

Heute am Montag überschritt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts (kurz: RKI) der Landkreis den Inzidenzwert von 50 und liegt aktuell (Stand: 0 Uhr) bei 50,3. Sollte der Wert an drei aufeinanderfolgenden Tag über 50 liegen, so werden die getroffenen Lockerungen rückgängig gemacht und die Maßnahmen erneut verschärft. Die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen liegt für die Domstadt bei 42,7.


© Stadt Bayreuth

Bayreuth: Museen, Musikschule und Stadtbibliothek öffnen wieder

Nach den Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz vom vergangenen Mittwoch (3. März) können die städtischen Bayreuther Museen nach mehr als viermonatiger Schließung bei stabiler 7-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wieder öffnen. Zutritt nur nach Voranmeldung möglich Für einen Museumsbesuch ist jedoch eine Voranmeldung am Vortag (am Sonntag für Dienstag) telefonisch oder per Mail erforderlich, da der Einlass nur zu festgelegten Zeitpunkten möglich ist. Auch die Stadtbibliothek öffnet ihre Pforten, die städtische Musikschule geht zum Präsenzunterricht über. Hygieneschutzmaßnahmen und Aufnahme von Besucherdaten Neben den bereits geltenden Hygieneschutzmaßnahmen wie Abstandsregeln, Maskenpflicht (mindestens FFP2) und Besucherbegrenzung müssen allerdings zur möglichen Kontaktnachverfolgung die Besucherdaten (Name, Erreichbarkeit, Zeitpunkt des Besuchs) für vier Wochen dokumentiert werden. Die Datenerhebung zur Kontaktnachverfolgung und feste Besuchstermine können erst bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 50 wieder entfallen. Steigt die Inzidenz dagegen wieder über 100, greift die „Notbremse“ und eine erneute Schließung ist erforderlich. Gestaffelte Wiedereröffnung Nachdem die Zeit der Schließungen in vielen Häusern für Umgestaltungs- und Renovierungsmaßnahmen genutzt wurde, erfolgt die Wiederöffnung gestaffelt:
  • Montag (8. März): Präsenzunterricht in der städtischen Musikschule
  • Dienstag (9. März): Öffnung der Stadtbibliothek
  • Freitag (12. März): Öffnung von Richard Wagner Museum, Franz Liszt Museum und Jean Paul Museum
  • Dienstag (16. März): Öffnung von Kunstmuseum, Urwelt-Museum und Leuschner-Gedenkstätte
Das Historische Museum am Kirchplatz bleibt wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten unabhängig von der Infektionslage noch bis auf Weiteres geschlossen. Stadtbibliothek öffnet wieder  Für die Stadtbibliothek im RW21 gelten die gleichen Regeln wie im Einzelhandel für den alltäglichen Bedarf, eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Die Stadtbibliothek sorgt mit einem angepassten Hygienekonzept, das unter anderem das Tragen von FFP2-Masken vorschreibt (für Kinder gilt die Regelung: unter 6 Jahren keine Maskenpflicht, von 6 bis einschließlich 14 Jahre Mund-Nasen-Bedeckung), für die Sicherheit ihrer Besucher/innen. Die Öffnungszeiten sind noch begrenzt auf Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr, einzelne Bereiche bleiben gesperrt. Derzeit besteht eine Begrenzung auf maximal 150 Personen gleichzeitig. Es wird darum gebeten, den Bibliotheksbesuch auf das Aussuchen und Ausleihen von Medien zu beschränken, eine längere Aufenthaltsdauer ist noch nicht möglich.    
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Corona-Krise: Spielplätze, Zoos, Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten sollen öffnen

Bundeskanzlerin Angela Merkel einigte sich am Donnerstag (30. April) mit den Ministerpräsidenten der Länder auf eine Wiedereröffnung der Spielplätze unter Auflagen, dies gab die Deutsche-Presse-Agentur in Berlin bekannt. Zudem sollen auch Museen, Zoos, Ausstellungen und Gedenkstätten wieder öffnen. Wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bereits am Dienstag (28. April) verkündete, seien auch unter Auflagen Gottesdienste aller Glaubensrichtungen ab Anfang Mai in Bayern wieder möglich. Wir berichteten. Weiterlesen

Bezirk Oberfranken: Neue interaktive Plattform für oberfränkische Museen

Für Museen ist die derzeitige Corona-Krise eine besonders schwere Zeit. Laut neuesten Informationen müssen sie weiterhin geschlossen bleiben, Besucher haben keinen Zutritt. Deswegen konzentrieren sich Museen auf der ganzen Welt aktuell darauf ihre Sammlungen und Ausstellungen auf ihrer Homepage einsehbar zu machen oder kurze Clips auf der Plattform YouTube hochzuladen.
„Insbesondere kleinere Museen sind allerdings oftmals noch nicht umfangreich in den neuen Medien vertreten und haben auch nicht die technischen Mittel dafür. Leider ist es auch noch nicht absehbar, wann die Museen Bayerns ihre Pforten für den Publikumsverkehr wieder öffnen dürfen“, bedauert Barbara Christoph, Leiterin der KulturServiceStelle des Bezirks Oberfranken.
Nach einer Öffnung werden vermutlich weiterhin strenge Hygienevorschriften in den Museen eingehalten werden müssen. Trotz Schließung wird in den Museen weiterhin die Stellung gehalten. Stellt sich natürlich die Frage: Womit beschäftigen sich die Museumsmitarbeiter in diesen schwierigen Zeiten? Aus diesem Grund hat sich die KulturServiceStelle Oberfranken entschieden, eine Plattform in den sozialen Medien zu erschaffen, auf der sich die Museen der Region präsentieren können. Auch für kleinere ortsgeschichtliche Museen, die eventuell selbst nicht über eine Homepage verfügen, ist dies eine Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen und für einen Besuch nach der Wiedereröffnung zu werben.
„Die neue Initiative unserer KulturServiceStelle ist eine wunderbare Sache. Sie zeigt einmal mehr, dass wir in der Krise vor allem zusammenhalten müssen, helfen wo wir helfen können und mit neuen kreativen Ideen dazu beitragen müssen, dass aus einer Krise auch eine Chance werden kann“, so Bezirkstagspräsident Henry Schramm.
Die Plattform bietet auch die seltene Chance darüber aufzuklären, welche Aufgaben Museen bewältigen müssen, selbst wenn keine Besucher im Haus stehen. Immerhin müssen trotzdem die Sammlung gepflegt, museumspädagogische Konzepte ausgearbeitet oder Anträge gestellt werden.
„Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Imagekampagne für die oberfränkischen Museen zeigen können, woran die Museumsmitarbeiter gerade arbeiten, wie sie sich den neuen Herausforderungen stellen und vor allem wie sie einen wichtigen Beitrag für unser kulturelles Leben in der Region leisten, auch während der Krise!“, zeigt sich Barbara Christoph überzeugt von der neuen Facebook-Seite.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Leiterin der KulturServiceStelle des Bezirks Oberfranken Frau Barbara Christoph unter der Telefonnummer 0921/7846-1430 oder per E-Mail an kulturservicestelle@bezirk-oberfranken.de