Tag Archiv: Mutante

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Bayreuth: Nächtliche Ausgangssperre beendet

Die Stadt Bayreuth unterschritt am Mittwoch (3. März) an sieben aufeinanderfolgenden Tagen den 7-Tage-Inzidenzwert von 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Maßgeblich hierfür sind die vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Zahlen. Daher entfällt ab dem morgigen Donnerstag (00:00 Uhr) die bislang geltende nächtliche Ausgangssperre von 22:00 bis 05:00 Uhr.

 

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Corona-Pandemie: 27 Schnelltest-Stationen im Hofer Land

Stadt und Landkreis Hof weiten ihre Testkapazitäten aus und bieten ab Mittwoch (03. März) Schnelltest-Stationen in allen Gemeinden des Landkreises sowie in der Stadt Hof an. 27 Standorte wurden eingerichtet. Darüber informierten heute Landrat Oliver Bär und die Hofer Oberbürgermeisterin Eva Döhla. Die Schnelltests sind kostenlos und stehen allen Bürgerinnen und Bürgern im Hofer Land zur Verfügung. Eine Anmeldung im Vorfeld der Testung ist nicht notwendig.

Testaktion startet am Mittwoch

Ziel der Testaktion ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern im Hofer Land die Möglichkeit zu geben, sich kostenlos und direkt vor der Haustüre testen zu lassen. Gemeinsam mit den Kommunen des Landkreises, dem Bayerischen Roten Kreuz, den Feuerwehren, der DLRG, der Wasserwacht sowie weiteren ehrenamtliche Helfern wurden - zusätzlich zu den bereits bestehenden Teststationen - weitere Schnelltest-Stationen aufgebaut. Ab Mittwoch können sich damit Bürgerinnen und Bürger in jeder Gemeinde testen lassen.

Schnelltests am Mittwoch und Sonntag möglich

Die kostenlosen Schnelltests werden an den neuen Standorten immer am Mittwoch von 16:30 - 18:30 Uhr und am Sonntag von 13:30 - 15:30 Uhr durchgeführt. In Issigau und Berg finden die Testungen ausschließlich am Sonntag statt. Weiterhin bleiben die Schnelltest-Standorte in Naila, Münchberg, Oberkotzau und Rehau zu den üblichen Zeiten bestehen. An der Teststelle der Freiheitshalle in Hof werden zusätzlich zu den PCR-Tests ab sofort auch Schnelltests angeboten. Diese werden von Montag bis Sonntag von 14:00 - 14:30 Uhr durchgeführt.

 

Der Aktuell-Beitrag zur Ausweitung der Testkapazitäten in Hof:
Corona-Krise: Stadt und Landkreis Hof starten große Testaktion
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Bayern: Start der Corona-Schutzimpfungen bei der Polizei

Bei der bayerischen Polizei begannen am Dienstag (02. März) die Corona-Schutzimpfungen. Laut dem Gesundheitsministerium in München erhalten ab heute Beschäftigte die ersten 10.000 Dosen des Corona-Impfstoffes vom Hersteller AstraZeneca. In Oberfranken starten die Impfungen noch in dieser Woche.

Impfungen an zwölf Standorten in Bayern, in Oberfranken am Standort Bayreuth

Geimpft wird an zwölf Standorten in Bayern. Diese Impfzentren werden direkt und selbst von der Polizei betrieben. Für die Polizistinnen und Polizisten in Oberfranken wird dazu aktuell beim Polizeipräsidium in Bayreuth ein Impfzentrum aufgebaut. Anschließend soll noch in dieser Woche mit den ersten Impfungen begonnen werden.

 

Damit schützen wir zunächst vor allem unsere Polizistinnen und Polizisten im Streifendienst und in den Einsatzeinheiten, die einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind. ... Aus Fürsorge wollen wir möglichst schnell alle zur Verfügung stehenden Impfdosen verimpfen.

(Joachim Herrmann, Bayerischer Innenminister)

 

Koordination durch Bereitschaftspolizei und Polizeiärztlichen Dienst

Nach Herrmanns Worten gibt es hierfür ein ausgefeiltes Impfkonzept, das auf Basis der Empfehlungen des Gesundheitsministeriums bayernweit durch die Bereitschaftspolizei und den Polizeiärztlichen Dienst koordiniert wird. Gesundheitsminister

 

Wir schützen unsere Beschützer!

(Klaus Holetschek, Bayerischer Gesundheitsminister)

 

AstraZeneca "kein Impfstoff zweiter Klasse"

Der Innenminister unterstrich zudem, dass der Impfstoff von AstraZeneca kein Impfstoff zweiter Klasse ist. Die bisherigen Rückmeldungen aus der Bayerischen Polizei zeigen laut Herrmann: "Unsere Polizistinnen und Polizisten treffen ihre Impfentscheidung mit Bedacht. Dabei sind die meisten einer Impfung gegenüber grundsätzlich positiv eingestellt." Für Herrmann ist das auch ein vorbildliches Signal für die Impfentscheidung der Bevölkerung.

Stabile Impfstofflieferungen im März

Holetschek bekräftigte, dass es derzeit stabile Impfstofflieferungen gibt. Für die kommenden Wochen stehen laut der Behörde umfangreiche Lieferungen von rund 1,6 Millionen Impfdosen der verschiedenen Hersteller an.

Kein Verfall von Impfstoff

Wie Herrmann erläuterte, können sich die Beschäftigten freiwillig nicht nur im polizeilichem Impfzentrum impfen lassen, sondern auch das kommunale Impfzentrum nutzen. Durch Letztere erfolgt die Terminvergabe nach der gültigen Corona-Impfverordnung.

 

Bei drohendem Verfall von Impfstoff besteht zudem das Angebot, im Rahmen des sogenannten Hop-On-Konzepts des Gesundheitsministeriums ein Impfangebot ebenfalls bei den kommunalen Impfzentren anzunehmen.

(Joachim Herrmann, Bayerischer Innenminister)

Weiterführende Informationen zur Schutzimpfung der Polizei in Bayern:
Corona-Aktuell aus Bayern vom 02. März 2021
© Bayerische Staatskanzlei

Allianz gegen Corona: Söder und Kretschmer entwickeln 10-Punkte-Plan

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und sein sächsischer Amtskollege Michael Kretschmer haben am Montag (01. März) einen gemeinsamen 10-Punkte-Plan in der Corona-Krise beschlossen. Diese Covid-19-Allianz beeinhaltet ein umfangreiches Maßnahmenpaket, da beide Bundesländes unter anderem eins verbindet: die Grenze zu Tschechien. An den jeweiligen Grenzregionen kommt es aktuell zu sehr hohen Inzidenz-Werten. Folge Punkte kamen auf den Tisch und wurden beschlossen:

 

Erster Punkt: Grenzkontrollen

  • Lückenlose Grenzkontrollen des Bundes sollen die Einhaltung der Einreisevoraussetzungen (Negativtest) sichern sowie vor dem Eintrag gefährlicher Virusvarianten schützen.
  • Der Bund bleibt aufgefordert, bis zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lage das Grenzregime aufrechtzuerhalten.
  • Einreise nur mit negativem Testergebnis.

 

Zweiter Punkt: Testkonzepte

  • Einheitliche Testkonzepte zwischen Bayern und Sachsen sollen ausreichende wohnortnahe Testmöglichkeiten sichern.
  • Bedarfsorientierter und zielgerichteter Einsatz der Tests wo nötig.
  • Die beiden Länder unterstützen Betriebe und Kommunen beim Angebot flächendeckender Schnelltests.
  • Bayern und Sachsen unterstützen Tschechien beim Aufbau von Teststationen und dem Ausbau der Testkapazitäten im Rahmen der rechtlichen und logistischen Rahmenbedingungen.

 

Dritter Punkt: "Pendlerquarantäne“ für Grenzgänger und -pendler

  • In Hot-Spots ordnen die örtlichen Behörden für Grenzgänger und -pendler eine "Pendlerquarantäne" an. Das heißt kein Verlassen des Arbeits-/Schul-/Ausbildungswegs für Grenzgänger. Grenzpendler nach Tschechien verlassen in Deutschland die Wohnung nur aus triftigen Gründen.
  • Stichprobenartige Kontrollen.

 

Vierter Punkt: Sequenzierung – Virusvarianten

  • Bayern und Sachsen weiten das grenzüberschreitende Sequenzierungs-Projekt der Uniklinik Dresden (SN, Polen, Tschechien) auf das Dreiländereck Bayern-Sachsen-Tschechien aus. Dabei kann das bestehende bayerische Verbundprojekt Bay-VOC (Zusammenschluss LGL und 6 Uniklinika zum gemeinsamen Datenaustausch) unterstützen. Der Bund soll hierbei eine finanzielle Unterstützung liefern.
  • Gemeinsames „Virusvarianten-Monitoring“: Austausch aller Untersuchungsergebnisse, regelmäßige Erstellung eines grenzüberschreitenden Lagebilds, Maßnahmenkonzepte für „Ausbruchs-Cluster“.

 

Fünfter Punkt: Sicheres Arbeiten

  • In den Betrieben wird einheitlich vorgegangen: Möglichst umfassende und flächendeckende, branchenspezifische Home-Office-Lösungen, Mindestanforderungen an Hygiene- und Testkonzepte im gesamten deutsch-tschechischen Grenzraum.
  • Betriebe kontrollieren auf örtliche Anordnung die erforderlichen Testnachweise der Pendler.
  • Schnelltests am Arbeitsplatz: Die beiden Bundesländer ermöglichen kleinen mittelständischen Unternehmen und Behörden mit Bürgerkontakt Schnelltests, zum Beispiel durch Finanzierung entsprechender Schulungsmaßnahmen.
  • Arbeitgeber werden aufgefordert, ihrer Belegschaft Testmöglichkeiten anzubieten.
  • „Pakt für sichere Unterbringung“: Bayern und Sachsen unterstützen Betriebe bei der Bereitstellung von Wohnraum für Pendler aus Tschechien. Achten auf strenge Schutz- und Hygienepflichten, Testkonzepte und behördliche Kontrollen.
  • Entwicklung von branchenspezifischen Muster-Hygienekonzepten für Betriebe mit Grenzgängern. Zentral: Mindestabstand, FFP2-Pflicht, feste Gruppen, Testkonzept.
  • Initiierung eines Austausches der Gesundheitsämter und Gewerbeaufsichten in Bayern und Sachsen: Einrichtung eines länderübergreifenden „Pandemie-Boards“ als Musterbeispiel grenzüberschreitender Zusammenarbeit.

 

Sechster Punkt: Hot-Spot Regelungen

  • In Hot-Spots (Städte oder Landkreise mit hoher Inzidenz über 100) sind andere Regeln nötig. Diese sind in enger Abstimmung mit den Landesbehörden von den örtlichen Behörden anzuordnen.
  • Hierzu zählen: Fortsetzung von Schließungen (Geschäfte, Kitas, etc.), Distanzunterricht im Schulbereich, Ausgangsbeschränkungen.
  • Betroffene Kommunen werden eng begleitet und bestmöglich unterstützt.

 

Siebter Punkt: Kontaktnachverfolgung

  • Kontaktpersonen und Infizierte werden schnell und zuverlässig informiert, insbesondere in Mutationsgebieten.
  • Begleitung der Betroffenen (zum Beispiel häufige Kontaktaufnahme).
  • Quarantäneanordnungen werden kontrolliert und konsequent durchgesetzt.

 

Achter Punkt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

  • Verstärkte Kontrolle der Einhaltung der Quarantäneanordnungen.
  • In Hot-Spots wird der Kontrolldruck durch alle Behörden noch einmal erhöht. Gewerbeaufsichtsämter sollen besonders auf die Einhaltung der betrieblichen Hygienevorschriften achten.

 

Neunter Punkt: Krankenhausversorgung / Lagebild

  • Bayerische und sächsische Krankenhäuser nehmen tschechische Covid-19 Patienten auf.
  • Bayern und Sachsen unterstützen sich im Bedarfsfall gegenseitig.
  • Ein gemeinsames regelmäßiges Lagebild (Infektionszahlen, Bettenbelegung, Mutationen), mindestens wöchentlich, soll im Grenzraum helfen, drohende Probleme frühzeitig zu erkennen und zu lösen.

 

Zehnter Punkt: Impfen

  • Bayern und Sachsen tauschen sich bezüglich der Erfahrungen zur jeweiligen Impfstrategie aus.
  • Die beiden Bundesländer stellen sicher, dass vulnerable Personen schnellstmöglich geimpft werden.
Der Aktuell-Beitrag vom 01. März 2021:
Corona-Aktuell aus Bayern vom 01. März 2021
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Corona-Pandemie: Über 12.000 Impfungen im Hofer Land

Wie das Landratsamt Hof am Montag (01. März) mitteilte, wurden seit Beginn der Impfungen gegen das Corona-Virus Ende Dezember 2020 in Stadt und Landkreis Hof insgesamt 12.001 Dosen im zentralen Impfzentrum der Saalestadt oder durch mobile Impfteams verimpft. Weiterlesen
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Corona-Inzidenzwerte zu hoch: Distanzunterricht in Stadt & Landkreis Bayreuth wird fortgeführt

Der Distanzunterricht an den Schulen in Stadt und Landkreis Bayreuth wird auch in der kommenden Woche vom 1. bis 5. März fortgeführt. Dies teilten die Behörden am Freitag (26. Februar) mit. Grund sind zu hohe Inzidenzwerte und zu viele Mutationsfälle im Bayreuther Land.

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Bayern: 1,3 Millionen Selbsttests für Schulen und Kitas

Seit Mittwoch (24. Februar) sind in Deutschland die ersten Corona-Selbsttests zugelassen. Wir berichteten! In Bayern sollen diese schon in der kommenden Woche zum Einsatz kommen. Laut Gesundheitsminister Klaus Holetschek sicherte sich der Freistaat schon frühzeitig 8,6 Millionen Selbsttests pro Monat. Oberste Priorität haben für die Staatsregierung Schulen und Kitas. Dorthin gehen Anfang März bereits 1,3 Millionen dieser Testmöglichkeiten.

Tests für alle Schulen und Kitas

Die Selbsttests gehen an alle Schulen und Kinderbetreuungs-Einrichtungen in Bayern – also staatliche, kommunale und private Schulen, schulvorbereitende Einrichtungen sowie Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogische Tagesstätten.

Selbsttests auch für Jugendliche ab 15 Jahren

Der Minister erläuterte, dass sich ab März rund 350.000 Lehrkräfte, Betreuerinnen und Betreuer sowie weiteres Personal zwei Mal pro Woche selbst testen können und dies freiwillig und kostenlos. Neben dem Personal in Schulen und Kindertageseinrichtungen sollen sich auch ältere Schülerinnen und Schüler selbst testen können. Demzufolge können Jugendlichen ab 15 Jahren weitere mehr als 600.000 Selbsttests nutzen, um sich einmal pro Woche zu testen.

 

Gerade angesichts der Virusmutationen ist es wichtig, das Infektionsgeschehen genau zu beobachten. Die Selbsttests sind da ein weiterer wichtiger Baustein unserer Teststrategie. Sie sind einfach anzuwenden und tragen dazu bei, asymptomatisch Infizierte zu entdecken.

(Klaus Holetschek, Bayerischer Gesundheitsminister)

 

Positiver Schnelltest muss durch einen PCR-Test überprüft werden

Damit das gelingt, muss auch der richtige Umgang mit dem Testergebnis klar sein, betonte Holetschek. „Ein positiver Schnelltest muss stets durch einen PCR-Test überprüft werden. Bis zu dessen Ergebnis soll sich der Getestete absondern“, so der bayerische Gesundheitsminister. Zudem kündigte das Gesundheitsministerium einen Erklärfilm zur richtigen Anwendung des Selbsttests an. Dieser soll demnächst auf der Homepage des Ministeriums abrufbar sein.

Aktuell-Bericht vom 24. Februar
Erste Zulassungen in Deutschland: Mit Corona-Selbsttests zu neuer Freiheit?
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Allgemeinverfügung behält Gültigkeit: Maskenpflicht in Bamberg bleibt bestehen

In der jüngsten Sitzung des Bamberger Stadtrats wurde unter anderem der Antrag der Bamberger SPD-Fraktion zur Aufhebung der Maskenpflicht in der Innenstadt der Domstadt behandelt. Oberbürgermeister Andreas Starke berichtete in einer Stellungnahme, dass das Thema im Corona-Krisenstab gründlich abgestimmt worden sei.

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Nach dem Corona-Ausbruch am Klinikum Münchberg: 49 positive Fälle durch Testungen ermittelt

Wie am Wochenende bekannt wurde, kam es am Klinikum in Münchberg (Landkreis Hof) zu einem Corona-Ausbruch. Wir berichteten! Mehrere Patienten und Klinik-Personal wurden positiv auf Covid-19 getestet. Wie die Kliniken HochFranken am Mittwoch (24. Februar) berichteten hat sich die Lage vor Ort stabilisiert. Weiterlesen
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Corona-Pandemie im Hofer Land: Weiteres Impfzentrum entsteht in Helmbrechts

Das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis Hof soll erweitert werden. Dies gab das Landratsamt am Dienstag (23. Februar) bekannt. Standort soll Helmbrechts im Landkreis Hof werden. Weiterlesen
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Corona-Pandemie in Bayern: Ministerrat beschließt weitere Öffnungen ab 1. März

In der Corona-Pandemie hat der bayerische Ministerrat in seiner Sitzung am heutigen Dienstag (23. Februar) beschlossen, zum 1. März weitere Erleichterungen und Lockerungen umzusetzen. Darüber informierten am Mittag Staatskanzlei-Leiter Florian Herrmann, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Kultusminister Michael Piazolo und Gesundheitsminister Klaus Holetschek.

Garten- und Baumärkte ab dem 01. März werden geöffnet

Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Blumenläden und Baumärkte werden ab dem 1. März in Bayern unter den
gleichen Bedingungen wieder öffnen können, wie sie für die bereits jetzt ausnahmsweise geöffneten Handels- und Dienstleistungsbetriebe gelten. Das bedeutet insbesondere Zutrittsbegrenzungen auf einen Kunden je 10 Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche und darüber hinaus einen Kunden je 20 Quadratmeter.

Weitere "körpernahe Dienstleistungen" werden geöffnet

Ab dem 1. März werden neben dem Friseurgewerbe und unter gleichen Bedingungen weitere sogenannte körpernahe Dienstleistungsbetriebe wieder geöffnet, die zum Zweck der Körperhygiene und Körperpflege erforderlich sind (Friseure,
Fußpflege, Maniküre, Gesichtspflege). Die Maskenpflicht entfällt bei Kunden nur, soweit die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt (Gesichtspflege).

Gang zur Musikschule ist ebenfalls möglich

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage- Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet, wird ab dem 1.
März in Musikschulen Einzelunterricht wieder ermöglicht. Dabei ist der Mindestabstand zu wahren und - soweit das für das betreffende Musikinstrument möglich ist - von Schülern und vom Personal Maske zu tragen.

"Unverzügliche" Meldung bei einer Inzidenz von über 100

Sobald Landkreise oder kreisfreie Städte die Inzidenzschwelle von 100 erneut überschreiten, sind sie nach geltendem Recht verpflichtet, die neue Inzidenz "unverzüglich" bekannt zu machen. Das bedeutet in der Praxis, dass diese Bekanntmachung binnen 24 Stunden zu erfolgen hat (Karenztag). Ab dem auf den Karenztag folgenden Tag findet dann dort nur noch Distanzunterricht statt und sind die Kitas geschlossen.

Pressekonferenz vom Dienstag (23. Februar)
Baumärkte, Gärtnereien, Maniküre...: Bayern beschließt weitere Öffnungen in der Corona-Pandemie ab 01. März

Bayern deutschlandweit Spitzenreiter bei Auszahlungen der Corona-Wirtschaftshilfen

Bei der Auszahlung der Wirtschaftshilfen liegt Bayern deutschlandweit laut den Worten der Staatsregierung mit Abstand ganz vorn. Fast 85 Prozent der eingegangenen Anträge auf Novemberhilfe und 60 Prozent der Anträge auf Dezemberhilfe wurden bewilligt. Insgesamt zahlte man bislang über 1,2 Milliarden Euro aus. Bei der Überbrückungshilfe II wurden fast alle eingegangenen Anträge (94 Prozent) abgearbeitet.

Antragsverfahren für die Überbrückungshilfe III läuft

Das Antragsverfahren für die Überbrückungshilfe III wurde am 10. Februar erfolgreich gestartet. Seither wurden fast 36 Millionen Euro als Abschlagszahlungen ausgezahlt. Zudem kann seit letzter Woche auch die Neustarthilfe für Soloselbstständige beantragt werden. Mit einmaligen Betriebskostenpauschalen soll der besonderen Situation von Soloselbstständigen Rechnung getragen werden. Innerhalb von vier Tagen sind hier bereits Anträge mit einem Volumen von 31 Millionen Euro eingegangen. Vorschusszahlungen in Höhe von 28 Millionen Euro wurden bislang gewährt.

Corona-Hilfsmaßnahmen in Bayern werden verlängert

Der Ministerrat beschloss am Dienstag zudem, dass die bayerischen Corona-Hilfsmaßnahmen verlängert und ausgebaut werden. Die Instrumente der LfA Förderbank, die Risikoentlastungen des Freistaats Bayern zu Gunsten der LfA Förderbank Bayern und der Bayernfonds werden bis Ende 2021 zu verlängert. Ein Teil der Unterstützungsmaßnahmen wird zudem durch Anhebung des Höchstbetrags für Kleinbeihilfen von 800.000 Euro auf 1,8 Mio. Euro an den Finanzierungsbedarf betroffener Unternehmen und Organisationen angepasst.

Staatsregierung verlängert Ersatz von Elternbeiträgen

Die Staatsregierung beschloss zudem am heutigen Tag eine Verlängerung der Entlastung von Eltern mit Kindern in der Kindertagesbetreuung und Mittagsbetreuung beschlossen. Damit echte Wahlfreiheit besteht, werden wie schon im Januar und Februar auch im März 2021 die Elternbeiträge ersetzt, wenn die Kinder - (not) - betreuung an monatlich höchstens fünf Tagen in Anspruch genommen wird. Die Pauschalbeträge orientieren sich weiterhin an den Erfahrungswerten für moderate und angemessene Elternbeiträge:

  • Krippe 300 Euro
  • Kindergarten 50 Euro
  • Hort 100 Euro
  • Kindertagespflege 200 Euro
  • Mittagsbetreuung bis circa 14:00 Uhr 68 Euro
  • Mittagsbetreuung bis spätestens 16:00 Uhr 110 Euro

Dieser Beitragsersatz wird zu 30 Prozent von den Kommunen und zu 70 Prozent vom Freistaat
Bayern übernommen.

Seit dem 22. Februar ist der eingeschränkte Regelbetrieb in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen wieder zulässig, wenn die 7- Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet. Entsprechendes gilt für die Mittagsbetreuung. Für Eltern, die zur Kontaktreduzierung eine Kinderbetreuung noch nicht in Anspruch nehmen, verlängert die Staatsregierung deshalb das Angebot zur pauschalen Übernahme der Elternbeiträge.

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Corona-Pandemie: Fast 10.000 Impfungen im Hofer Land

Wie das Landratsamt Hof am Montag (22. Februar) mitteilte, wurden seit Beginn der Impfungen gegen das Corona-Virus Ende Dezember 2020 in Stadt und Landkreis Hof insgesamt 9.757 Dosen im zentralen Impfzentrum der Saalestadt oder durch mobile Impfteams verimpft. Weiterlesen
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Schlachthof Bamberg: Zwei weitere Corona-Fälle

Im Rahmen einer kontinuierlich durchgeführten Corona-Testung der Mitarbeiter der Schlachthof Bamberg GmbH war es zu einem positiven Befund gekommen. Wir berichteten! Bei den folgenden Reihentestungen wurde zwei weitere positive Fälle festgestellt. Weiterlesen

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Corona-Pandemie im Landkreis Lichtenfels: Abschlussklassen bleiben im Distanzunterricht

Weiterhin Distanzunterricht für die Abschlussklassen – so heißt es im Landkreis Lichtenfels. Wie das Landratsamt am Freitag (12. Februar) mitteilte, bleiben für Abiturientinnen und Abiturienten, für die 2021 Abschlussprüfungen stattfinden, sowie für Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen, bei denen zeitnah Abschlussprüfungen erfolgen, auch am Montag (15. Februar) die Schulen geschlossen. Weiterlesen
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Corona-Pandemie in Bayreuth: Distanzunterricht bleibt weiterhin bestehen

Die aktuelle Lage im Rahmen der Corona-Pandemie lässt in Bayreuth Schulöffnungen – auch für Abschlussklassen – noch immer nicht zu. Diese teilte die Stadtverwaltung am Freitag (12. Februar) mit.

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