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Bindlach (Lkr. Bayreuth): NKD-Verkauf noch in diesem Jahr?

Wird NKD noch in diesem Jahr verkauft? Der Textildiscounter mit Hauptsitz in Bindlach jedenfalls bestätigt auf TVO-Anfrage: Man befinde sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit mehreren finanzstarken Investoren. Und: Jeder dieser potentiellen Investoren verfüge über große Erfahrung in der Discounterbranche. NKD will spätestens ab 2015 wieder Gewinne machen. Im Sommer wurden deshalb Investitionen von rund 45 Millionen Euro beschlossen, Filialen sollen modernisiert werden. Um diesen Erfolgskurs beschreiten zu können, wurden allerdings auch über 90 von rund 650 Arbeitsplätzen abgebaut und unprofitable Filialen geschlossen.

 


 

 

NKD: Mit Drei-Stufen-Plan zurück in die Gewinnzone

Der Textildiscounter NKD mit Verwaltungssitz in Bindlach (Landkreis Bayreuth) will sich zukünftig wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor. Der Fokus soll zukünftig wieder auf die Kernzielgruppe ausgerichtet werden. Investitionen von 45 Millionen Euro bis zum Jahr 2015 sollen zudem helfen, in die Gewinnzone zurückzukehren. Mit einem dreistufigem Plan will man wieder schwarze Zahlen schreiben. Die kreditgebenden Banken haben dem Konzept zugestimmt und stehen laut NKD-Führung weiter hinter dem Unternehmen.

Abbau von 93 Stellen bis Ende 2013

Die Wettbewerbsfähigkeit soll in drei Schritten zurückerlangt werden. Bis Ende 2013 wird die  Kostenbasis gesenkt. Dies bedeutet, das 93 Stellen in der Verwaltung abgebaut werden. In der Bindlacher Konzernzentrale werden dann nur noch 545 Stellen veranschlagt. Der Abbau der fast 100 Stellen soll sozialverträglich erfolgen. Ebenfalls gekündigt wird der Sponsorenvertrag mit dem Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg. Dieser zum 30.06.2014. Zudem stellt NKD sein gesamtes Filialnetz auf den Prüfstand. Unprofitable Häuser werden geschlossen.

Moderne Filialen sollen Wandel bringen

Die übrigen Filialen sollen moderner und mehr auf die Zielgruppe ausgerichtet werden. Dazu will der Textildiscounter 25 Millionen Euro der gesamten Invest-Summe von 45 Millionen Euro in die Hand nehmen. Im Vordergrund, so das Management, steht dabei ein ausgewogenes „Preis-Leistungs-Verhältnis, ansprechende Moder sowie eine moderne Filialgestaltung“.

Expansion ab 2015

Im nächsten Jahr sollen die Voraussetzungen für ein nachhaltiges Konzernwachstum geschaffen werden. 2015 – so der Plan – will NKD auf Basis der neuen Strukturen in West- und Osteuropa neue Filialen eröffnen.

Unabhängig von dem Drei-Stufen-Konzept wird der Plan der Eigentümergesellschaft weiter vorangetrieben, die Firmengruppe mit Filialen in Deutschland, Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Polen und der Schweiz als Ganzes an einen neuen Eigentümer zu verkaufen. Die Gespräche mit potentiellen Investoren – so das Management – sind bereits im Gange.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bindlach (Lkr. Bayreuth) NKD – Bangen um Arbeitsplätze

Beim Textildiscounter NKD mit Verwaltungssitz in Bindlach bei Bayreuth geht das Bangen um Arbeitsplätze weiter. Offenbar werden mit Mitarbeitern bereits Gespräche über Vertragsänderungen und Kündigungen geführt. Auch von einem Sozialplan ist die Rede. Offiziell gibt es dazu gegenwärtig keine Stellungnahme. Der Textil-Discounter NKD beschäftigt in Oberfranken rund 1000 Mitarbeiter.

 


 

 

NKD: Mitarbeiter befürchten erste Kündigungen

Bei dem Textildiscounter NKD in Bindlach befürchten die Mitarbeiter schon in dieser Woche erste Kündigungen. Allerdings gibt es dazu weder von Seiten des Unternehmens noch vom Betriebsrat konkrete Aussagen. Seit Bekanntwerden der Verkaufspläne rumort es in der Unternehmenszentrale gewaltig. Zwar wurden die einzelnen Abteilungen über die Situation informiert – eine wirkliche Betriebsversammlung hat es bislang aber noch nicht gegeben. NKD beschäftigt weltweit rund 8.000 Mitarbeiter. In den oberfränkischen Filialen und am Standort Bindlach arbeiten etwa 1.000 Menschen.

 


 

 

NKD: Mutmaßlicher Hauptverdächtiger verhaftet

Es geht um veruntreute Gelder in Millionenhöhe – jetzt klickten die Handschellen. Nach den Razzien bei der Firmenzentrale von NKD in Bindlach und in entsprechenden Privatwohnungen ist jetzt Haftbefehl gegen einen mutmaßlichen Hauptverantwortlichen ergangen, einen ehemals leitenden Mitarbeiter. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen geht es im Wesentlichen um die Veruntreuung von 3,7 Millionen Euro. Mehr dazu ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

NKD: Großrazzia wegen Verdacht auf Untreue

Großrazzia bei NKD. Wegen des Verdachts auf Untreue lässt die Staatsanwaltschaft Hof sowohl das Gelände am Firmensitz in Bindlach im Landkreis Bayreuth sowie weitere Gebäude, offensichtlich Privatwohnungen, durchsuchen. Es gibt Hinweise darauf, daß mehrere Millionen Euro beiseite geschafft worden sind. Die Fahnder sind im Moment noch dabei, die beschlagnahmten Unterlagen zu sichten und Zeugen zu vernehmen. Näheres will die Staatsanwaltschaft Hof morgen bekannt geben. Erst vor rund zwei Wochen war bekannt geworden, dass NKD verkauft werden soll und damit umfangreiche Sanierungsmaßnahmen verbunden sind.

 


 

 

Bindlach: NKD vor Verkauf – Reaktionen von vor Ort!

Der Textildiscounter NKD mit Hauptsitz in Bindlach (Landkreis Bayreuth) soll verkauft werden. Durch Management- und Strategiefehler ist das Unternehmen in der jetzigen Form nicht mehr profitabel, so die Aussage der DAUN & Cie. Aktiengesellschaft. Die AG ist Eigentümer des Textilunternehmens und will sich nun im Zuge einer Konsolidierung ihres Geschäftsportfolios von NKD trennen. Momentan wird bereits umstrukturiert. Das überarbeitete Geschäftsmodell soll im Herbst vorliegen.

Unser Beitrag vom Donnerstag (27.06.):

 

 

Ob Jobs wegfallen ist noch nicht eindeutig klar. Wenn es dazu kommen sollte, dann erwägt das Unternehmen ein sozialverträgliches Umsetzen der Maßnahme. Wie geht es weiter bei NKD und wie sind die Reaktionen direkt am Hauptsitz in Bindlach? Wir haben uns umgehört, bei Angestellten, Kunden und Bürgermeister!

Unser Beitrag vom Freitag (28.06.):

 

 

 

(Fotos: NKD)

 


 

 

Bindlach (Lkr. Bayreuth): Eigentümer will Textildiscounter NKD verkaufen

Der Textildiscounter NKD mit Hauptsitz in Bindlach (Landkreis Bayreuth) soll verkauft werden. Durch Management- und Strategiefehler ist das Unternehmen in der jetzigen Form nicht mehr profitabel, so die Aussage der DAUN & Cie. Aktiengesellschaft. Die AG ist Eigentümer des Textilunternehmens und will sich nun im Zuge einer Konsolidierung ihres Geschäftsportfolios von NKD trennen. Momentan wird bereits umstrukturiert. Das überarbeitete Geschäftsmodell soll im Herbst vorliegen. Ob Jobs bei dem Umbau wegfallen, ist noch nicht sicher. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

(Fotos: NKD)

 


 

 

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