Tag Archiv: Nordrhein-Westfalen

© THW Kulmbach

Fotos: Oberfränkische THW-Kräfte helfen in den Unwetter-Gebieten von Nordrhein-Westfalen

In den Unwettergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kommen immer mehr Helferinnen und Helfer aus ganz Deutschland zusammen, um der Lage vor Ort Herr zu werden. Auch THW-Kräfte aus Oberfranken sind im Einsatz. Den Auftakt machten die Ortsverbände Kronach und Naila. Am Wochenende kamen Helferinnen und Helfer aus den Ortsverbänden Hof, Kulmbach, Kirchehrenbach und Selb hinzu. Mehr zu den Einsätzen auf unserer Newsseite!

 

Weitere Informationen liefern die Facebook-Seiten der einzelnen Ortsverbände:

 

 

 

Ihre Bilder! Ihre Einsätze!: Hier gibt es Näheres zu den oberfränkischen Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) im Katastrophengebiet!

Aufnahmen des THW Hof
Für die Fachgruppe Elektroversorgung ging es nach dem Einrichten des zur Verfügung gestellten Bereitstellungsraums zur Lagebesprechung mit vier weiteren Fachgruppen "Elektro" aus Bayern. Hier wurden die kommenden Einsätze im Katastrophengebiet abgesprochen. Anschließend schritt man zur Tat.
© THW Hof
© THW Hof
© THW Hof
© THW Hof

Aufnahmen des THW Naila
Die acht Helfer waren am Samstag (17. Juli) in Geilenkirchen (Landkreis Heinsberg) im Einsatz um dort im Stadtgebiet mehrere Keller und Tiefgaragen auszupumpen. Anschließend ging es mit der "Hannibal-Pumpe" (5.000 Liter pro Minute) nach Ophoven, einem Ortsteil von Wassenberg (Landkreis Heinsberg), um das Wasser von einem Nebenbach in Richtung Feld zu pumpen. Ziel war es, den Wasserspiegel zu senken, damit er wieder mehr Wasser aufnehmen kann.
© THW Naila
© THW Naila
© THW Naila
In der Nacht zum Sonntag (18. Juli) unterstützten die Helfer des THW Naila den Ortsverband Kronach beim Aufbau und Inbetriebnahme ihrer Hannibal-Pumpe in Ophoven. Laut den Informationen konnte somit der Zufluss von Wasser nach Ophoven drastisch reduziert und die Hauptzufahrt wieder trocken gelegt werden. Am Sonntag trafen frische Kräfte von beiden Ortsverbänden ein, um die Helfer an der Einsatzstelle abzulösen.
© THW Naila

Aufnahmen des THW Kulmbach
Am Sonntag (17. Juli) waren die Helfer vom THW Kulmbach im Stadtzentrum von Stolberg (Städteregion Aachen) eingesetzt. Die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung half bei der Stromerzeugung für die Bevölkerung, stellte die Beleuchtung in beschädigten Gebäudeteilen bereit und kam bei Räumarbeiten zum Einsatz. Dabei wurden die Kulmbacher Kräfte unter anderem auch von der Bundeswehr unterstützt.
© THW Kulmbach
© THW Kulmbach
© THW Kulmbach
© THW Kulmbach
© THW Kulmbach
© THW Kulmbach
© THW Kulmbach
© THW Kulmbach
© THW Kulmbach
© THW Kulmbach
© THW Kulmbach
© THW Kulmbach

Aufnahmen des THW Kronach
Am Sonntagabend (17. Juli) trafen neue Kräften aus den Ortsverbänden Kronach und Naila vor Ort ein, um die Helfer zum Teil abzulösen. Über die Nachtstunden und am Montagmorgen wurden die Einsatzstellen in Ophoven abgearbeitet. Aktuell werden die Kräfte zum nächsten Einsatzort verlegt. Unterstützung gibt es zudem vom Ortsverband Kirchehrenbach (Landkreis Forchheim). Dieser stellt eine mobile Tankanlage zur Verfügung.
© THW Kronach
© THW Kronach
© THW Kronach
© THW Kronach
© THW Kronach
© THW Kronach

Aufnahme des THW Kirchehrenbach

Nach dem ersten Einsatz im Erftkreis wurden die Helfer des THW Ortsverbandes Kirchehrenbach, zusammen mit drei weiteren Fachgruppen Wasserschaden / Pumpen, nach Geilenkirchen verlegt. Die Helfer kümmern sich mit den Tankanlagen um die Nachbetankung der Pumpen, damit diese ständig in Betrieb sein könnnen.

© THW Kirchehrenbach
© Adrian Grodel / Malteser

Hilfe für Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen: Malteser aus Bamberg, Kulmbach & Waischenfeld im Einsatz

Die vom Hochwasser betroffenen Gebiete Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bekommen seit dem Montag (19. Juli) Unterstützung von den Maltesern aus Bamberg, Kulmbach und Waischenfeld (Landkreis Bayreuth). Innerhalb von drei Stunden waren Einheiten abmarschbereit und machten sich auf den Weg zur allgemeinen Sammelstelle der Hilfsorganisation nach Hösbach bei Aschaffenburg.

SEG versorgt unter anderem obdachlos gewordene Menschen mit Trinkwasser und Lebensmitteln

Konkret sind für den Hilfseinsatz die Schnellen Eingreiftruppen (SEG) Betreuung aus Bamberg, Technik und Sicherheit aus Kulmbach sowie Transport und Behandlung aus Waischenfeld vorgesehen. Den Teams gehören insgesamt 24 Malteser aus dem Erzbistum Bamberg an. Die SEG Betreuung ist in erster Linie dafür zuständig, vorübergehend obdachlos gewordene Menschen mit Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser zu versorgen. Zudem stellt sie Betroffenen Aufenthaltsmöglichkeiten und Notunterkünfte zur Verfügung. Die SEG Technik und Sicherheit ist unter anderem mit Generatoren und Aggregaten unterwegs, um die Stromversorgung für die Einheiten im Krisengebiet zu sichern.SEG

Alle Einheiten problemlos mit Personal besetzt

Der Truppenführer für die SEG Betreuung und Referent für Notfallvorsorge in der Malteser Diözesangeschäftsstelle Bamberg, Fabian Precht, ist stolz, dass die Mobilisierung innerhalb von nur wenigen Stunden reibungs- und komplikationslos geklappt hat:

 

Um 7.01 Uhr haben wir heute die Alarmierung bekommen, um kurz vor 10.30 Uhr waren wir einsatzbereit. Wir konnten ohne Probleme alle Einheiten mit Personal besetzen. Das ist schon eine starke Leistung!

 

Mit im Einsatz ist auch das Ehepaar Josef und Birgit Albrecht aus Bamberg. Sie sind in der SEG Betreuung eingesetzt und seit Jahrzehnten krisenerprobt. "Wir waren schon beim Hochwasser in Deggendorf direkt an der Front und haben viele Menschen professionell betreut“, so Josef Albrecht kurz vor dem Start nach Hösbach. Er ist froh, dass er als Ehrenamtlicher für den jetzigen Fluteinsatz von seinem Arbeitgeber sofort grünes Licht bekommen hat. So auch seine Frau Birgit: „Es ist jedes Mal eine Herausforderung, aber dafür sind wir ja da. Menschen zu helfen, ist nun mal Teil unseres Lebens“, betont sie.

 

Weiterführende Informationen zum "Hilfe für Rheinland-Pfalz":

© Adrian Grodel / Malteser© Adrian Grodel / Malteser© Malteser Waischenfeld
© THW

Einsatz im Katastrophengebiet: THW-Kräfte aus Oberfranken helfen in Nordrhein-Westfalen

UPDATE (Montag, 19. Juli / 17:02 Uhr):

Hier gibt es Bilder der Einsätze der oberfränkischen Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) im Katastrophengebiet!

 

 

Weitere Informationen liefern die Facebook-Seiten der einzelnen Ortsverbände:

 

 


UPDATE (Montag, 19. Juli / 16:17 Uhr):

Weitere oberfränkische Rettungs- und Hilfskräfte haben sich am Montag (19. Juli) auf den Weg in den Westen Deutschland gemacht, um in den Katastrophengebieten von Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu helfen:

 


ERSTMELDUNG (Samstag, 17. Juli / 13:15 Uhr):

In den Unwettergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kommen immer mehr Helferinnen und Helfer aus ganz Deutschland zusammen, um der Lage vor Ort Herr zu werden. Auch THW-Kräfte aus Oberfranken sind im Einsatz oder begeben sich aktuell dorthin. Den Auftakt unternahmen die Ortsverbände Kronach und Naila. Jetzt machten sich Kräfte der Ortsverbände Hof, Kulmbach und Selb auf den Weg in das Katastrophengebiet. Die Einsätze sollen maximal fünf Tage dauern.

Kräfte aus Kronach und Naila zuerst im Katastrophengebiet im Einsatz

Am späten Donnerstagabend (15. Juli) machten sich die ersten Einsatzkräfte der Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen aus Naila auf den Weg nach Eschweiler. Die zweite Mannschaft soll sich voraussichtlich am Sonntag (18. Juli) auf den Weg machen.

Kräfte aus Hof, Kulmbach und Selb auf dem Weg

Wie die THW-Regionalstelle Hof am Samstag (17. Juli) mitteilte, haben sich die Fachgruppe Elektroversorgung des THW Hof mit Unterstützung des THW Selb sowie die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung des THW Kulmbach am frühen Samstagmorgen auf den Weg nach Stolberg (NRW) gemacht. Mit ihren leistungsstarken Aggregaten werden sie vor Ort bei der Stromversorgung unterstützend zum Einsatz kommen. Zudem werden weitere Pumpen zur Verfügung gestellt.

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Auf frischer Tat festgenommen: Falsche Polizeibeamte in Coburg

Wie die Polizei am Montag (03. August) bekannt gab, nahm sie am Donnerstagvormittag (30. Juli) im Coburger Stadtgebiet zwei Täter (22 und 26 Jahre) der Betrugsmasche „Falsche Polizeibeamte“ fest. Die beiden Betrüger hatten zuvor eine 92 Jahre alte Frau um ihr Erspartes gebracht. Nachdem die Seniorin sich an die Polizei wendete, konnten die Beamten verdeckt auf frischer Tat die Täter festnehmen. Beide Männer sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Weiterlesen
© Pixabay / Symbolfoto

Corona-Krise in Bayern: Urlauber aus dem Landkreis Gütersloh ohne negativen Test nicht willkommen!

Auf einer Pressekonferenz in München informierten am Dienstagmittag (23. Juni) Kultusminister Michael Piazolo & der Leiter der Staatskanzlei, Florian Herrmann, über die Ergebnisse der heutigen Sitzung des Ministerrates. Erneut war die Corona-Krise das Schwerpunktthema. Nach aktuellen Zahlen sind in Bayern aktuell 670 Personen mit dem Virus infiziert. 48.896 Menschen erkrankten seit dem Ausbruch der Pandemie, 2.569 Menschen starben an dem Virus. Weiterlesen
© Polizei / Symbolbild

Oberkotzau / Duisburg: Flüchtiger Dieb in Nordrhein-Westfalen festgenommen

Ein auf der Flucht befindlicher Einbrecher wurde im letzten Monat von der Kriminalpolizei Hof identifiziert und anschließend von der Polizei in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) festgenommen. Wie die Polizei am heutigen Mittwoch (18. Oktober) mitteilte, brach der jetzt Festgenommene Anfang August 2017 mit zwei Komplizen in ein Einfamilienhaus in Oberkotzau (Landkreis Hof) ein.

Weiterlesen

© ZAPF GmbH

Dülmen / Bayreuth: ZAPF präsentiert neues Garagenwerk

Am Freitag (16. Dezember) lud die ZAPF GmbH nach acht Monaten Um- und Ausbau zur Einweihungsfeier in das Garagenwerk Dülmen (Nordrhein-Westfalen) ein, das nun als eine der modernsten Produktionsstätten für Betonfertiggaragen in Europa gilt.

Weiterlesen

© Bundesministerium des Innern

Bayreuth: Neue Antiterroreinheit „BFE+“ könnte entstehen

Die neugegründete Antiterroreinheit „Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit plus“ der Bundespolizei, kurz BFE+, die Bundesinnenminister Thomas de Maizière gestern in Berlin vorgestellt hat, könnte einen Standort in Oberfranken bekommen.

Weiterlesen