Tag Archiv: Notlandung

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Bayreuth: US-Militärflieger mit Sicherheitslandung am Bindlacher Berg

Auf den Flugplatz am Bindlacher Berg musste ein Flugzeug des US-Militärs am Dienstagabend (9. August) aus Sicherheitsgründen landen. Triebwerksprobleme zwangen die Maschine vom Typ Bell-Boeing V-22 Osprey zu dem Stopp. Das Flugzeug ist ein zweimotoriges Kipprotorflugzeug, welches gemeinsam von Bell Helicopter Textron und Boeing Rotorcraft Systems hergestellt wird.

Zweite Maschine übernahm die Fracht

Das 18 Tonnen schwere Flugzeug durfte am Bindlacher Berg nur ausnahmsweise auf dem Flugplatz landen, denn der Landeplatz ist nur für Maschinen bis zu einem Gewicht von zehn Tonnen zugelassen. Am Mittwoch flog eine zweite US-Maschine des Typs ein und übernahm die Fracht der defekten V-22 Osprey.

 

Samstag: US-Militärflieger hebt wieder ab!
TVO-Aktuell-Bericht vom Donnerstag (11. August)
© Christopher Pittrof
Quelle: Christopher Pittrof

Reparaturarbeiten dauern an

Seit dem Mittwoch schrauben die Mechaniker an der Maschine. Ein Testcheck der Triebwerke am gestrigen Tag zeigte noch nicht den gewünschten Erfolg. Somit dauern die Reparaturarbeiten am Donnerstagvormittag weiter an. Im Laufe des Tages sollen weitere Ersatzteile zum Flughafen transportiert werden, um die Maschine wieder in Gang zu bringen. Laut aktuellen Informationen soll die Maschine bis Anfang nächster Woche am Bindlacher Berg stehen!

Videos: Start / Flug der zweiten V-22 Osprey
Quelle: Thomas Bauske / Facebook
Quelle: Thomas Bauske / Facebook
Datenblatt der Bell-Boeing V-22 Osprey
Webcam der Luftsportgemeinschaft Bayreuth

(Quelle: flugzeuginfo.net)

  • Besatzung: 2
  • Passagiere: 24
  • Antriebsart: 2 Turboprop Triebwerke
  • Triebwerkstyp: Rolls-Royce AE1107C
  • Leistung je Triebwerk: 4.586 kW
  • Geschwindigkeit: 509 km/h
  • Dienstgipfelhöhe: 7.620 m
  • Reichweite: 1.628 km
  • Leergewicht: 15.032 kg
  • maximale Startmasse: 27.443 kg
  • Spannweite: 13,97 m
  • Durchmesser / Hauptrotor: 11,61 m
  • Länge 17,48 m
  • Höhe: 6,73 m
  • Erstflug: 09. März 1989

Rehau (Lkr. Hof): Ohne Wind kein Segelfliegen

Ein 62-jähriger Pilot eines Segelflugzeuges war am Samstag in Jena gestartet, um in Richtung Weiden zu fliegen. Bei Rehau ließ ihn jedoch der Wind im Stich. Sein Ziel wenigstens noch in Tröstau auf dem dortigen Segelflugplatz sicher zu landen, konnte er nicht mehr erreichen. Vielmehr musste er am „Hofer Berg“ eine Notlandung vollziehen. Dabei wurde nicht nur das bestellte Feld in Mitleidenschaft gezogen, auch am Luftfahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.