Tag Archiv: Notruf

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Wohnungsbrand in Oberkotzau: 65.000 Euro Schaden

Am Mittwochnachmittag (17. September) kam es zu einem Feuerwehreinsatz in Oberkotzau (Landkreis Hof). In der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Pommernstraße brannte es. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Jedoch entstand ein hoher Schaden. Die Kriminalpolizei Hof ermittelt.

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Bamberg: 28-Jährige missbraucht Notruf!

In den frühen Morgenstunden des Mittwochs (31. Oktober) ging bei der Polizei in Bamberg ein Notruf durch. Eine 28-Jährige rief während des Telefonats mehrmals Hilfe und legte auf. Die Beamten stellten beim Eintreffen schnell fest, dass gar keine Notsituation vorlag. Weiterlesen

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Sturmtief „Fabienne“ wütet in ganz Oberfranken und fordert ein Todesopfer

Das Sturmtief "Fabienne" zog am Sonntagabend (23. September) über ganz Oberfranken und löste eine Vielzahl von Einsätzen aus. Rund 300 Notrufe gingen bei der Einsatzzentrale ein. Mehrere Wohnhäuser darunter auch das Dach einer Brauerei wurden durch den Sturm beschädigt. Eine Frau verstarb bei Ebrach (Landkreis Bamberg).

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Baum stürzt auf Spaziergängerin bei Ebrach

Gegen 17:00 Uhr zog der Sturmtief "Fabienne" über Oberfranken. Auf einem Campingplatz bei Ebrach (Landkreis Bamberg) stürzte gegen 18:20 Uhr ein Baum um und fiel direkt auf die 78-jährige Spaziergängerin. Durch den Sturz erlitt die Dame schwere Verletzungen und verstarb noch an der Unglücksstelle.

Überflutete Keller

An verschiedenen Örtlichkeiten kam es zu Überflutungen und vollgelaufenen Kellern. Laut den ersten Angaben der Polizei, kann aktuell noch keine Summe der entstandenen Schäden beziffert werden.

Sturm sorgt für Verkehrsunfall und beschädigt Gebäuden

Ein Audi-Fahrer befuhr die Kreisstraße im Bereich von Pegnitz (Landkreis Bayreuth) nachdem ein Baum auf das vorbeifahrende Pkw stürzte. Durch den Unfall zog sich der Fahrer leichte Verletzungen zu. Des Weiteren wurde die Bundesstraße B2 bei Pegnitz in beide Fahrtrichtungen gesperrt, da der Sturm das Dach einer angrenzenden Brauerei abdeckte und dadurch die Fahrbahn blockierte. Zudem beschädigten in Pottenstein (Landkreis Bayreuth) umgestürzte Bäume acht Wohnhäuser. Die Dächer der Gebäuden wurden anschließend zum Teil abgedeckt.

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Zahlreiche Zwischenfälle im Landkreis Forchheim

In Gräfenberg krachte ein Baum auf einen fahrenden Pkw und beschädigte das Heck. Der 52-jährige Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Sein Pkw, aktueller Wert 3.000 Euro, ist allerdings Totalschaden. Eine 76-jährige Frau wich auf der Ortsverbindungsstraße von Möchs bei Hiltpoltstein einem Baum aus, der auf die Straße fiel. Dadurch kam sie nach links von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Der Sachschaden beläuft sich auf 2.000 Euro. Bei Schossaritz versuchte ein 52-Jähriger herabgefallene Dachziegel nach dem Unwetter wieder neu einzudecken. Dabei rutschte er ab, stürzte drei Meter in die Tiefe und verletzte sich leicht. In Ebermannstadt fiel in der Breitenbacher Straße die Schornsteinabdeckung samt Ziegelsteinen auf das Dach eines Pkw. An dem Auto entstanden rund 2.000 Euro Schaden.

Untersteinach vom Sturm verwüstet

Besonders schlimm traf es das kleine Örtchen Untersteinach bei Burgwindheim. Hier wurden rund 30 Häuser von Sturmtief Fabienne beschädigt. Zeitweise waren die Bewohner auch ohne Storm. Die Anwohner zeigten sich schockiert, über das Ausmaß des Unwetters. Am heutigen Montag zeigte sich in dem Dorf ein Bild der Verwüstung. Kaum ein Gebäude blieb verschont. Autos wurden von herabstürzenden Ziegeln und Steinen getroffen. Die Aufräuasrbeiten dauern noch immer an.

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Sturmtief fegte über den Landkreis Lichtenfels

Am Sonntagabend befuhr ein 24-jähriger Mann mit seinem Pkw die Staatsstraße 2204 von Unnersdorf kommend in Richtung Herreth, ein 40-Jähriger war mit seinem Pkw in entgegengesetzter Richtung unterwegs. Beide fuhren zeitgleich mit mäßiger Geschwindigkeit gegen einen umgestürzten Baum, der durch den Sturm auf der Straße lag. Der Baum konnte von der Streifenbesatzung von der Fahrbahn gezogen werden.  Beide Fahrzeuge waren noch fahrbereit. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 1100 Euro. In Uetzing wurde ein Festzelt umgeweht. Das Zelt wurde von einer Windhose erfasst, wodurch die Plane aus den Halterungen riss. Weiterhin wurden kleine Metallstangen vom Zeltrahmen abgerissen, wovon zwei Männer getroffen wurden. Beide erlitten Prellungen und Schürfwunden. Der entstandene Sachschaden beträgt 2.000 Euro.

Unfall im Landkreis Hof

Ein 31 Jahre alter Mann befand sich, um kurz nach 17:30 Uhr, mit seinem BMW M4 auf der A72 in Richtung Chemnitz. Im Bereich von Köditz regnete es zu diesem Zeitpunkt stark. Da der Fahrer offensichtlich seine Geschwindigkeit nicht den Witterungsbedingungen angepasst hatte, verlor er in Folge dessen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Letztlich prallte der Wagen in die Mittelschutzleitplanke, weshalb ein Schaden von circa 16.000 Euro entstand. Der Mann blieb dabei unverletzt. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizei Hof.

Bericht aus Oberfranken Aktuell
Ebrach: Sturmtief "Fabienne" fordert Todesopfer
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Bamberg: Zu heiß in der Wohnung – Schlange auf Entdeckungstour!

Am Mittwochmorgen (1. August) erreichte die Polizei Bamberg ein Notruf der besonderen Art. Ein Passant entdeckte eine ausgewachsene Würgeschlange, welche in mehreren Metern Höhe aus einem offenen Ladenfenster eines Mehrfamilienhauses in Bamberg heraus hing. Der Schlange war es wohl in der Wohnung zu heiß geworden und begab sich so auf eine Entdeckungstour nach einem kühleren Platz.

Besitzer bekam von der tierischen Tour nichts mit

Vor Ort konnte die eingesetzte Polizeistreife den Besitzer des Tieres ausfindig machen. Während der Entdeckungsreise seiner Würgeschlange schlief dieser ahnungslos im Haus und bekam von dem Ausflug seines Haustieres nichts mit. Der Besitzer konnte seine Schlange schnell wieder "einfangen". Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Somit konnte auch die Polizei den tierischen Einsatz an dem heißen Mittwochvormittag wieder beenden.

 

 

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Coburg in der Nacht: 32-Jährige bedrängt und unsittlich berührt

Am frühen Donnerstagmorgen (28. September) wurde eine 32-Jährige im Stadtgebiet von Coburg von einem Unbekannten bedrängt und unsittlich berührt. Zu einem körperlichen Übergriff kam es nicht, da ein Bekannter der Frau rechtzeitig zur Hilfe kam und eingreifen konnte. Der Unbekannte flüchtete daraufhin.

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Schlechter Scherz in Kösten: Mann missbraucht Notruf

Am Donnerstagabend (06. Juli) gegen 18:15 Uhr, teilte eine bisher unbekannte männliche Person der Polizeiinspektion Lichtenfels telefonisch mit, dass im Matthäus-Kraus-See in Kösten ein Kind ertrinken würde. Sofort wurde eine Rettungseinsatz ausgelöst, mit dessen Ende keiner gerechnet hätte.

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Ebensfeld / A73: Betrunkener begeht Unfallflucht

Am Sonntagmorgen (02. Juli) fuhr ein Beamter der Polizeiinspektion Bamberg auf der A73 in Richtung Nürnberg und entdeckte eine Unfallstelle, die offenbar kurz vorher entstanden sein muss. Der Unfallverursacher (24) hatte sich entfernt, kehrte jedoch nach Unfallaufnahme an den Ort des Geschehens zurück.

Polizeibeamter findet „frische“ Unfallstelle vor

Der Verkehrspolizei Coburg wurde von einem Polizeibeamten der Polizeiinspektion Bamberg über den Notruf eine „frische“ Unfallstelle auf der A73 in Richtung Nürnberg mitgeteilt. Der Unfallverursacher war geflüchtet, sein Kennzeichen blieb jedoch am Unfallort zurück. Dieses fanden die Beamten der Coburger Polizei beim Eintreffen am Unfallort.

Schuldiger kehrt zurück – betrunken!

Während der weiteren Unfallaufnahme kam der Unfallverursacher, ein 24-jähriger VW Fahrer aus dem Landkreis Lichtenfels, zur Unfallstelle zurück und stellte sich den Beamten. Den Verkehrspolizisten fiel sofort der Alkoholgeruch auf. Daraufhin wurde vor Ort ein Atemalkoholtest durchgeführt und ergab einen Wert von 0,9 Promille. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt und eine Blutentnahme im Klinikum Lichtenfels durchgeführt. Der VW Fahrer muss sich nun wegen eines Vergehens wegen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr verantworten. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 3.000 Euro.

Gewaltverbrechen in Bayreuth: Tatverdächtiger festgenommen

Mitte April wurde ein 88 Jahre alter Rentner bei einem Raubüberall in seinem Haus in der Bayreuther Innstraße derart schwer verletzt, dass er kurze Zeit später seinen Verletzungen im Krankenhaus erlag. Die Ermittlungen laufen seitdem auf Hochtouren. Am heutigen Donnerstag (29. Juni) berichtete das Polizeipräsidium Oberfranken in einer gemeinsamen Pressemittlung zusammen mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth, dass ein Verdächtiger festgenommen wurde. Aus ermittlungstaktischen Gründen kann die Polizei bislang keine weiteren angaben machen.

Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Am 12. April 2017 ging bei der Polizei ein Notruf ein, dass ein 88-Jähriger blutüberströmt in seiner Wohnung in der Innstraße in Bayreuth liegt. Seine Verletzungen waren so schwerwiegend, dass er kurze Zeit später im Krankenhaus verstarb. Aus dem Haus wurden mehrere Schmuckstücke entwendet. Im Zuge der Ermittlungen veröffentlichte die Polizei den Notruf vom Tattag. Wie sich heraus stellte wurde dieser aus einer Telefonzelle in Baden-Württemberg getätigt. Die SOKO „Inn“ hat Ende der vergangenen Woche einen Tatverdächtigen festgenommen. Dieser befindet sich seitdem auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren.

Festnahme in Bayreuth: Seniorenmord vor der Aufklärung?

Hilfeschreie in Hof: Was geschah am Untreusee?

Am Dienstagmorgen (16. Mai), gegen 08.40 Uhr, ging bei der Polizei-Einsatzzentrale in Bayreuth ein Notruf ein. Eine bislang unbekannte Frau würde am Untreusee in Hof nach Hilfe rufen. Eine groß angelegte Suche nach der Frau verlief jedoch ergebnislos. Die Polizei sucht nach Zeugen.

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Gewaltverbrechen in Bayreuth: Neue Details zu dem Raubmord!

Die umfangreichen Ermittlungen der SOKO "Inn" nach dem Gewaltverbrechen an dem 88-jährigen Senior werden sowohl in Bayreuth, als auch mit dem Schwerpunkt im Bereich Crailsheim (Baden-Württemberg) intensiv fortgeführt. Wichtige Hinweise erhoffen sich die Kripobeamten auch nach wie vor aus der Bevölkerung, sie könnten mit ihren Mitteilungen bereits vorliegende Erkenntnisse mit bestätigen oder wichtige neue Ermittlungsansätze liefern.

PRESSEMITTEILUNG (14. September)

Im Zusammenhang mit den umfangreichen Ermittlungen der SOKO „Inn“ anlässlich des schrecklichen Raubmordes an einem Rentner im April 2017 in Bayreuth, suchen die Kripobeamten nach Personen, die Angaben zu Männern machen können, die sich an der Haustür als “Wasserwerker“ ausgegeben und sich dadurch Zutritt zu den Wohnräumen verschafft oder dies versucht haben, aber abgewiesen wurden.

PRESSEMITTEILUNG (29. Juni)

 Am heutigen Donnerstag (29. Juni) berichtete das Polizeipräsidium Oberfranken in einer gemeinsamen Pressemittlung zusammen mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth, dass ein Verdächtiger festgenommen wurde. Aus ermittlungstaktischen Gründen kann die Polizei bislang keine weiteren angaben machen.

PRESSEMITTEILUNG (16. Mai)

Schreckliches Gewaltverbrechen

Am späten Abend des 12. April 2017, gegen 23:15 Uhr, fanden Polizeibeamte nach einer telefonischen Mitteilung den schwerstverletzten und nicht mehr ansprechbaren 88 Jahre alten Rentner in seinem Wohnanwesen in der Innstraße in Bayreuth auf. Der Senior starb zwei Tage später im Krankenhaus. Wir berichteten.

Täter hatten es vor allem auf Schmuck abgesehen

Wie die Ermittlungen unter anderem ergaben, fehlen aus den Zimmern zahlreiche Schmuckstücke, es wurden über 50 leere Schmuckbehältnisse in der völlig durchwühlten Wohnung aufgefunden. Zudem gehen die Kripobeamten davon aus, dass der oder die Täter auch eine Geldsumme in unbekannter Höhe gestohlen haben.

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Toter in Bayreuth: Polizei sucht nach zwei Männern

Verdächtige Männer und ein herrenloses Fahrrad

Ein wichtiger Baustein im Rahmen der vielfältigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen stellt insbesondere die Kontaktaufnahme und Vernehmung der Anwohner um den Tatort dar. Nach wie vor ist es für die Ermittler von großer Bedeutung, um wen es sich bei den beiden Männer gehandelt hat, die am Tatabend, den 12. April, in der Zeit von zirka 20:00 bis 21:00 Uhr, von der Straße "Richthofenhöhe", die Donaustraße herauf, in Richtung Innstraße gelaufen sind.

Einer der Männer wird wie folgt beschrieben:

  • zirka 20 bis 30 Jahre alt
  • etwa 175 Zentimeter groß 
  • muskulös
  • weißes T-Shirt

Hinweise zu dem weißen Mountainbike

Aufgrund weiterer vorliegenden Aussagen von Anwohnern, fiel in der vom Tatort nordwestlich gelegenen, gut 250 Meter und drei Gehminuten entfernten Naabstraße in Bayreuth, ab dem späten Tatabend ein herrenloses Mountainbike auf. Das weiße Fahrrad der Marke RIXE war an den Garagen gegenüber dem Haus Nr. 32, beziehungsweise halb auf der Straße abgestellt, und gehört keinem der dortigen Anwohner. Im Bereich dieser Örtlichkeit wurde um etwa 22:30 Uhr auch eine kurze Unterhaltung zwischen mindestens zwei Personen gehört, die möglicherweise mit dem Mountainbike in Verbindung stehen könnte.

Jeder kann ein wichtiger Zeuge sein - Bereich um Tatort erweitert

Aufgrund inzwischen vorliegender Erkenntnisse, ist auch ein größerer Umkreis beispielsweise hinsichtlich verdächtiger Personen oder Fahrzeugen für die Kripobeamten von Interesse. Hier sind die Straßen sowie Fuß- und Radwege sowohl im gesamten Stadtteil Roter Hügel als auch in der Altstadt, Meyernberg, Kreuz und der Bereich in Richtung Innenstadt erheblich. Selbst Wahrnehmungen von Bürgerinnen oder Bürgern, die nach erster eigener Beurteilung nicht unmittelbar etwas mit der Tat zu tun haben, können für die Kripobeamten von Bedeutung sein. Zur Erinnerung: An dem Tag des Mordes, dem 12. April, fand um 20.45 Uhr insbesondere das Viertelfinale Hinspiel zwischen Bayern München und Real Madrid statt. Zuvor spielte Borussia Dortmund um 18.45 Uhr gegen AS Monaco.

Mehrere Hinweise zu dem Notruf

Im Rahmen der Ermittlungen wurde neben Zeugenaufrufen zwischenzeitlich auch der geschnittene Notruf veröffentlicht (wir berichteten), der kurz nach 23:00 Uhr am Tatabend von einem öffentlichen Münzfernsprecher am Bahnhof in Crailsheim getätigt wurde. Er ging bei im Lagezentrum der Polizei in Aalen ein, die daraufhin die Beamten in Bayreuth verständigte. Der bislang unbekannte Anrufer weist darin auf das Gewaltdelikt zum Nachteil eines alten Mannes in der Innstraße in Bayreuth hin und bittet um Hilfe für ihn. Allein im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Notrufs gingen zwischenzeitlich rund 25 Hinweise zu dem Unbekannten, der den Notruf abgesetzt hat, bei der Sonderkommission ein.

 

 

 

  • Über die kostenfreie Telefonnummer 0800/7766310 können Sie den Notruf anhören und sich auf Wunsch anschließend zum Hinweistelefon weiterleiten lassen.
     
  • Zudem ist ein Hinweistelefon eingerichtet, das rund um die Uhr für die Bevölkerung erreichbar ist. Unter der Telefonnummer 0921/506-2433 kann Jedermann Hinweise an die SOKO weitergeben.

 

Gewaltverbrechen in Bayreuth: Polizei veröffentlicht Notruf!

Fall erscheint bei der Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst"

Am Mittwoch (17. Mai 2017) wird der Mordfall in der ZDF-Sendereihe "Aktenzeichen XY ungelöst" ab 20:15 Uhr als Studiofall gesendet In diesem Rahmen werden kurz die Ermittlungen dargestellte, tatrelevante Bilder gezeigt und wichtige Fahndungsfragen gestellt. Zudem wird der Notruf abgespielt. Ein Angehöriger der SOKO "Inn" wird bei der Sendung selbst anwesend sein.

Belohnung ausgesetzt

Im Zusammenhang mit dem Gewaltverbrechen hat die Kriminalpolizei Bayreuth zusammen mit dem Bayerischen Landeskriminalamt für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, eine Auslobung in Höhe von 10.000 Euro erreicht.

Die Beamten der SOKO "Inn" bitten um Ihre Mithilfe:

  • Wer hat am Mittwoch, 12. April 2017, zwischen 16 :00 Uhr und 23:00 Uhr oder bereits in den Tagen zuvor im Bereich der Innstraße im Stadtteil Roter Hügel oder auch in den angrenzenden Stadtteilen Meyernberg, Kreuz, Altstadt oder in Richtung Innenstadt verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge beobachtet?
  • Wem sind an diesem Tag, etwa zwischen 20:00 Uhr und 21:00 Uhr, zwei Männer beziehungsweise ein muskulöser Mann mit einem weißen T-Shirt in der Innstraße oder den umliegenden Straßen aufgefallen und wer kann Angaben zu der Identität machen?
  • Wer kann zu dem weißen Mountainbike, Marke "RIXE", das am Tatabend, gegen 22:30 Uhr in der Naabstraße festgestellt wurde oder zu mehreren Personen, die sich dort aufgehalten haben, Hinweise geben?
    Bei wem haben Personen am Tattag oder den Tagen zuvor versucht, unter einem Vorwand ins Haus beziehungsweise in die Wohnung zu gelangen?
  • Wer hat an dem Tattag, insbesondere um etwa 23:00 Uhr, in 74564 Crailsheim eine Person an dem Münzfernsprecher am Bahnhof, in der Nähe des Gleises 1, gesehen?
  • Wer hat im Umfeld des Bahnhofes in Crailsheim zu dieser Zeit als Fahrer eines Taxis oder Busses Fahrgäste abgesetzt oder aufgenommen?
  • Wer glaubt den Mitteiler des Notrufs zu kennen oder kann Hinweise auf seinen Aufenthaltsort geben?
  • Wer kann Angaben zu dem Verbleib der abgebildeten Schmuckstücke machen?
  • Wem sind in der Zeit nach dem Tattag, 12. April 2017, eine größere Anzahl Schmuckstücke angeboten worden?

Der Mann, der den Notruf abgesetzt und damit versucht hat, das Leben des Rentners zu retten, wird dringend gebeten, sich bei der SOKO "Inn" zu melden.

Toter Senior in Bayreuth: 10.000 Euro Belohnung ausgelobt

Pressemeldung vom 14. April 2017

Schwer verletzter Rentner verstirbt im Krankenhaus

Der am Mittwochabend (12. April) in seinem Haus in Bayreuth schwerstverletzt aufgefundene 88-Jährige ist am Freitagmorgen (14. April) im Krankenhaus gestorben.  Wir berichteten. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bayreuth und der Ermittlungskommission (EKO) „Inn“ laufen nach wie vor auf Hochtouren. Das 88-jährige Opfer wurde am Mittwoch (12. April) in seiner Wohnung im Stadtteil Roter Hügel schwer verletzt aufgefunden. Schränke und Schubladen in dem Anwesen waren durchwühlt. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth haben noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Seitdem laufen in dem Wohnhaus in der Innstraße umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen, die auch noch am Karfreitag fortgeführt werden.

 

Pressemeldung vom 13. April 2017

Polizei findet Rentner schwer verletzt auf

Nach einem telefonischen Hinweis fanden am späten Mittwochabend (12. April) Polizeibeamte in einem Einfamilienhaus im Stadtteil Roter Hügel in Bayreuth einen schwerstverletzten 88-jähriger Rentner auf. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth haben noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Am Donnerstagmorgen wurde die Ermittlungskommission (EKO) „Inn“ ins Leben gerufen. Der 88-Jährige war nicht ansprechbar und kam unter notärztlicher Betreuung in ein Krankenhaus. Die geöffnete Haustüre und die Gesamtsituation in der Wohnung deuteten auf ein Gewaltverbrechen hin, weshalb sofort die Kriminalpolizei Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Bayreuth die Ermittlungen übernahmen. Derzeit laufen in dem Anwesen umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen. Erkenntnisse zu einem möglichen Tatverdächtigen liegen bislang nicht vor.

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Spurlos verschwunden in Coburg: P4 – Notruf im Parkhaus

Zu einem Einsatz wegen eines ausgelösten Notrufmelders im Parkhaus Post in Coburg eilten am Mittwochnachmittag (03. Mai) um kurz nach 16:00 Uhr gleich mehrere Streifen der Coburger Polizeiinspektion. Vor Ort trafen sie einen 77-Jährigen aus dem Landkreis Coburg an, der auf den ersten Blick nicht den Eindruck erweckte, als ob er einen Notfall hätte.

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Gewaltverbrechen in Bayreuth: Polizei veröffentlicht Notruf!

Nach dem Gewaltverbrechen an einem 88-jährigen Hausbesitzer im Bayreuther Stadtteil Roter Hügel am 12. April (Wir berichteten!) erhoffen sich die Ermittler nun mit der Veröffentlichung des Notrufs weitere Zeugenhinweise.

 

 

Ermittlungskommission wird zur Sonderkommission

Nach dem anonymen Anruf am Abend des 12. April fanden Polizisten den 88-jährigen Hausbesitzer mit schwersten Verletzungen und nicht mehr ansprechbar in seinem Anwesen in der Innstraße in Bayreuth auf. Am darauffolgenden Freitag (14. April) starb der Mann in einem Krankenhaus. Wir berichteten. Aufgrund der Umstände des Vorfalles gingen die Ermittler schnell von einem Gewaltverbrechen aus und riefen die Ermittlungskommission (EKO) „Inn“ ins Leben. Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen wurde die Ermittlungskommission in der letzten Woche unter anderem mit weiteren Kripobeamten und Ermittlern aus ganz Oberfranken zur SOKO „Inn“ erweitert.

Kripo sucht unbekannten Anrufer

An dem Tatabend ging kurz nach 23:00 Uhr der Notruf beim Lagezentrum des Polizeipräsidiums Aalen ein. Wie die Ermittlungen ergaben, wurde der Anruf von einem öffentlichen Münzfernsprecher am Bahnhof in Crailsheim, Baden-Württemberg, getätigt. Der gebrochen deutsch sprechende Anrufer gab dort unter anderem an, dass in Bayreuth (Innstraße) ein alter Mann überfallen und schwer verletzt worden sei. Daraufhin fuhren die oberfränkischen Polizisten zu dem Anwesen, wo sie den Senior mit erheblichen Verletzungen auffanden.

Wie die Kripobeamten ermittelten, war dieses Telefonat das einzige, das an dem Mittwoch (12. April), im Zeitraum von 16:00 Uhr bis Mitternacht, von dem Münzfernsprecher getätigt wurde. Im Rahmen der SOKO-Ermittlungen ist für die Beamten von großem Interesse, um wen es sich bei dem unbekannten Anrufer handelt, der möglicherweise ein wichtiger Zeuge sein könnte.

Gewaltverbrechen in Bayreuth: Polizei veröffentlicht Notruf!
(HIER ANHÖREN!)

Bevölkerung kann Notruf abhören und Hinweise geben

Die Ermittler bitten jetzt die Bevölkerung um Mithilfe. Die Beamten der SOKO „Inn“ erhoffen sich mit der Veröffentlichung des Notrufs, Hinweise auf die Identität des unbekannten Mannes zu erhalten. Über die kostenfreie Telefonnummer 0800 / 77 66 310 kann der Notruf ebenfalls angehört werden. Auf Wunsch ist anschließend eine Weiterleitung zu dem Hinweistelefon (0921 / 506 - 24 33) möglich, welches speziell für diesen Fall eingerichtet wurde. Dieses ist rund um die Uhr erreichbar.

Die Kripobeamten bitten um Unterstützung und fragen:

  • Wer hat am Mittwoch (12. April 2017) insbesondere um etwa 23:00 Uhr in Crailsheim (PLZ 74564) eine Person an dem Münzfernsprecher am Bahnhof, in der Nähe des Gleises 1, gesehen?
  • Wer glaubt, den Mitteiler des Notrufs zu kennen oder kann Hinweise auf seinen Aufenthaltsort geben?
  • Wer hat insbesondere an diesem Mittwoch, dem Tattag, in Bayreuth in der Innstraße oder den umliegenden Straße verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge bemerkt?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0921/506-2433 zu melden.

Weiterführende Informationen
Toter in Bayreuth: Polizei sucht nach zwei Männern
(Aktuell-Beitrag vom 18.04.17)
© Pixabay /  CC0 Public Domain / Symbolbild

Ebersdorf bei Coburg: 45-Jähriger prügelt mit Brechtstange auf Freundin ein

Offenbar von Eifersucht getrieben griff am späten Samstagabend (22. Oktober) ein 45 Jahre alter Mann seine Freundin mit einer Brechstange an und verletzte sie am Kopf. Nach Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Coburg erging am Montag (24. Oktober) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen.

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Küps (Lkr. Kronach): Einbrecher fliehen ohne Beute

Ohne Beute fliehen bislang unbekannte Täter nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Küps im Landkreis Kronach. Die Kriminalpolizei Coburg ermittelt und bittet um Hinweise. Kurz nach 1 Uhr kommt eine Bewohnerin des Wohnanwesens im Nelkenweg nach Hause, bemerkt ein offenes Fenster und verständigt sofort die Polizei. Wie sich nach ersten Ermittlungen herausstellt, dringen die Einbrecher gewaltsam über ein Fenster ein. Vermutlich werden sie durch die Rückkehr der Bewohnerin überrascht. Das Haus verlassen sie ohne Beute. Es entsteht Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro.

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