Tag Archiv: Oberbayern

© TVO / Symbolbild

Polizei verfolgt Kia über die A9: Fünf Polizeiautos nach Einsatz Schrott

Schon wieder startete in Oberfranken eine wilde Verfolgungsjagd kilometerweit über die Autobahn. Diesmal floh ein Kia über die A9 von Hof nach Dietersheim in Oberbayern. Der Polizeieinsatz endete am Mittwochnachmittag (27. März) mit der Festnahme von drei Personen im Alter von 20 bis 31 Jahren und fünf kaputten Dienstwagen.

Fahndung nach gestohlenem Kia startet in Hof

Ein Treffer im Rahmen einer automatisierten Kennzeichenerfassung im Bereich Hof löste eine Fahndung nach dem Kia Rio aus. Das Fahrzeug war in Merseburg (Sachsen-Anhalt) als gestohlen gemeldet. Die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberfranken löste die Fahndung aus, an der sich mehrere Polizeifahrzeuge und später auch ein Hubschrauber beteiligten. Mehrere Anhalteversuche der Polizei auf der Autobahn in Richtung Süden scheiterten. Der Fahrer des Kia fuhr mit hoher Geschwindigkeit, in gefährlicher Art und Weise und machte keinerlei Anstalten wegen der Polizei zu stoppen.

Kia bleibt schließlich in einem Acker liegen

Bereits in Oberbayern, an der Anschlussstelle Garching Süd, verließ das mit drei Personen besetzte Fahrzeug die Autobahn und flüchtete weiter kreuz und quer über die Landstraßen. Bei Dietersheim im Landkreis Freising rammte der Fahrer ein ziviles Polizeifahrzeug, fuhr danach weiter und blieb erst bei der Durchquerung eines Ackers liegen.

Polizei nimmt die drei Insassen fest

Im Anschluss gelang den Einsatzkräften die Festnahme der drei Insassen. Es handelte sich um zwei 31-jährige Männer und eine 20-jährige Frau. Die Kripo Erding übernahm die weiteren Ermittlungen. Derzeit prüft die Polizei die Identität der Festgenommenen und die Hintergründe der Flucht. Im Laufe der Verfolgung wurden drei Dienstfahrzeuge der oberfränkischen Polizei und zwei Dienstfahrzeuge der oberbayerischen Polizei erheblich beschädigt.

Am Dienstag Verfolgung mit Warnschüssen auf der A93

Wie berichtet, lieferte sich erst am Dienstag (26. März) ein Ungar eine wilde Verfolgungsjagd von Hof bis Schwandorf (Oberpfalz) mit der Polizei. Er bretterte mit über 200 Stundenkilometern über die Autobahn bis Beamte seinen BMW rammten und so zum Stehen brachten. Der mutmaßliche Autodieb flüchtete zu Fuß weiter bis die Polizisten schließlich zu ihrer Waffe griffen und Warnschüsse abgaben.

© DLRG Bayreuth

Kritische Schneelage in Oberbayern: Weitere Helfer aus Oberfranken vor Ort im Einsatz

Mehr als 10.000 Helfer aus dem gesamten Freistaat sind aktuell in den winterlichen Katastrophengebieten in Südbayern im Einsatz, darunter auch viele Oberfranken. Über 30 Einsatzkräfte der DLRG aus Weißenstadt, Marktredwitz, Oberkotzau, Steinwiesen, Forchheim, Burgebrach, Bamberg und Bayreuth halfen bereits das Wochenende über mit, viele Dächer von der Schneelast zu befreien. Mittlerweile ist der Trupp wieder zurück in Oberfranken. Wir berichteten! Weiterlesen
© News5 / Merzbach

Schnee und kein Ende in Oberbayern: 32 Oberfranken im Katastrophen-Gebiet im Einsatz

Seit über einer Woche sind die Rettungskräfte bereits unermüdlich in Oberbayern im Einsatz gegen die Schneemassen. Jetzt rückt Hilfe aus dem restlichen Freistaat an. Auch Oberfranken sind zur Unterstützung der müden Kollegen gerade auf dem Weg in das Katastrophengebiet. Am Freitagmorgen (11. Januar) rückten sie aus.

Oberfranken auf dem Weg von Bayreuth nach Traunstein

Am frühen Freitagmorgen (11. Januar) sammelten sich in Bayreuth insgesamt 32 ehrenamtliche Helfer aus Oberfranken. Sie alle machten sich mit dem DLRG Wasserrettungszug auf den Weg in das 344 Kilometer entfernte Traunstein. Um 1:30 Uhr ging der Einsatzbefehl ein und binnen weniger Stunden stand die Organisation. Um 7:00 Uhr trafen sich die Kräfte, ehe sie im Konvoi mit Blaulicht über die Autobahn A9 ausrückten.

Hilfe beim Räumen der vollgeschneiten Dächer

Ihre Aufgabe wird es sein, die Kräfte vor Ort abzulösen und beim Freiräumen der Dächer zu helfen. Wie lange die oberfränkischen Helfer nun im Einsatz sind, ist laut Angaben von News5 noch unklar. Derzeit gehen die Retter davon aus, dass sie wohl das gesamte Wochenende in Oberbayern verbringen werden.

© News5 / Merzbach
Aufnahmen vom Freitagmorgen
Hilfe aus Oberfranken: Rettungszug auf dem Weg in das oberbayerische Schnee-Katastrophengebiet
Landkreis Traunstein: Rettungszug aus Oberfranken hilft im Schnee-Katastrophengebiet
Aktuell-Bericht vom Freitag (11. Januar)
Hilfe im Schneechaos: Oberfränkische Rettungskräfte im Landkreis Traunstein im Einsatz
© RFO

Bad Aibling: Schweres Zugunglück fordert elf Tote

Bei einem schweren Zugunglück in Oberbayern sind am Dienstagmorgen gegen 6:50 Uhr (9. Februar) elf Menschen ums Leben gekommen. Bei Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) stießen auf einer eingleisigen Strecke zwei Nahverkehrszüge zusammen.

Laut Angaben der Polizei wurden fast 100 Personen verletzt. Bei der Kollision der beiden Meridian-Nahverkehrszüge auf der Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim entgleiste einer der Züge. Dabei stürzten mehrere Waggons um. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten der Hundertschaften an Einsatzkräften gestalten sich vor Ort sehr schwierig, da die Unfallstelle in einem Waldgebiet liegt und an einen Fluss grenzt. Über die Ursache des Unglücks gibt es noch keine Aussagen. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ministerpräsident Horst Seehofer zum Zugunglück

Ministerpräsident Horst Seehofer zum Zugunglück in Bad Aibling: "Ich bin bestürzt und tief betroffen. Meine Gedanken sind bei den Opfern dieser schweren Katastrophe und ihren Angehörigen, denen ich mein tiefes Mitgefühl ausspreche. Mindestens acht Tote und Dutzende zum Teil Schwerverletzte haben wir heute zu beklagen. Das ist eine Tragödie für unser ganzes Land, die uns mit Trauer und Entsetzen erfüllt. Zahllose Helferinnen und Helfer sind im Einsatz, um Menschen zu bergen und sie zu versorgen. Ihnen allen danke ich für ihr vorbildliches Handeln in einer äußerst schwierigen Situation und sage von Herzen Vergelt´s Gott! Die Ursachen dieses Unglücks müssen jetzt schnell aufgeklärt werden."

Videos vom Tag
Bad Aibling: Zugunglück in Oberbayern fordert zehn Opfer
Unser Bericht vom Tag mit freundlicher Unterstützung von RFO!
Bad Aibling: Zwei Nahverkehrszüge prallen ineinander
Unkommentiertes Video vom Unfallort (Quelle: RFO)
Konsequenzen auf den politischen Aschermittwoch

Das Zugunglück hat auch Konsequenzen für den politischen Aschermittwoch. Die großen bayerischen Volksparteien haben ihre Hauptveranstaltungen zum Aschermittwoch abgesagt. Aus Trauer um die Opfer und aus Respekt vor den Verletzten und Hinterbliebenen verbiete sich der traditionelle Schlagabtausch auf Landesebene, so der Tenor aus den Partei-Zentralen. Etwas anders sieht es auf Oberfranken-Ebene aus. Hier lagen uns zum Redaktionsschluss noch keine Informationen über geplante Absagen der Aschermittwochsveranstaltungen vor.

Aktuelle News zu dem Unglück via Twitter

Berg (Lkr. Hof): Dreister Schwindel mit Kennzeichen

Ein gebraucht gekauftes Fahrzeug billig nach Berlin überführen wollte am Samstag ein 29-jähriger Berliner. Der Mann hatte am Samstag in Oberbayern einen gebrauchten VW Golf erworben, der nicht mehr zugelassen und dementsprechend ohne Kennzeichen war. Da der Berliner zu Hause aber selbst noch einen VW Golf hatte, nahm er kurzerhand die Kennzeichen dieses Golfes mit und schraubte sie an den in Oberbayern gekauften Golf an. Anschließend machte er sich auf den Weg nach Berlin. Kurz vor Mitternacht musste er an der Rastanlage Frankenwald an der A9 bei Berg im Landkreis Hof zum Tanken von der Autobahn abfahren. Hier geriet er in eine Kontrolle durch Beamte der Bundespolizei Selb. Weiterlesen
© Polizeipräsidium Oberfranken

Kronach / Bayern & Sachsen: Kripo hebt Waffenarsenal aus

Eine „virtuelle Streifenfahrt“ der Coburger Kripo deckte ein umfangreiches Waffenarsenal im Landkreis Kronach auf. Die Netzwerkfahnder machten im Internet Personen ausfindig, die sich in der Öffentlichkeit mit Waffen darstellten. Bei der Durchsuchung von neun Anwesen zogen die Ermittler im Anschluss zahlreiche Waffen aus dem Verkehr. Weiterlesen
© Polizeipräsidium Oberfranken

Rottach-Egern (Lkr. Miesbach): Vermisster Wanderer aus Oberfranken tot aufgefunden

Oberfranke seit 28. September vermisst

 

Ein Oberfranke aus Weilersbach im Landkreis Forchheim war von einem Bergausflug auf den oberbayerischen Wallberg am Samstag den 28.09.2013 nicht zurückgekehrt und wurde seitdem gesucht.

Der 65-Jährige hatte sich von seiner Gruppe getrennt, als diese mit der Wallbergbahn Richtung Tal aufbrach, da er den Weg zu Fuß zurücklegen wollte. Am vereinbarten Treffpunkt an der Talstation kam er dann jedoch nicht an.

Die unmittelbar am selben Tag gestartete Suchaktion blieb erfolglos, auch als sie am nächsten Tag mit großem technischen Aufwand fortgesetzt wurde, konnte der Mann nicht gefunden werden.

 

Leichenfund am gestrigen Dienstag

 

Am gestrigen Dienstag (15. Oktober) dann führte eine neuerliche Suche zum traurigen Erfolg: Die Besatzung eines Polizeihubschraubers sichtete im Tonileitengraben auf 1.300 Metern Höhe eine tote Person, die anschließend geborgen und ins Tal gebracht wurde.

Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich dabei um die Leiche des 65-jährigen Oberfranken handelt, dies soll in den kommenden Tagen durch eine Obduktion bestätigt werden. Die Einsatzkräfte gehen von einem Absturz des Mannes in dem unwegsamen Gebiet aus, Hinweise auf ein mögliches Fremdverschulden ergaben sich bislang nicht.