Tag Archiv: Oberfranke

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A9/Stammbach: Ehepaar bei Kollision schwer verletzt

UPDATE (12:50 Uhr)

Ein schwerer Verkehrsunfall legte am Donnerstagmorgen (04. Oktober) den Verkehr auf der A9 bei Stammbach (Landkreis Hof) lahm. Bei der Kollision mit einem Lkw erlitt ein Ehepaar massive Verletzungen. Die Verkehrspolizei Hof hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen und bittet dringend um Zeugenhinweise.

Überholvorgang mit fatalen Folgen 

Kurz nach 08:15 Uhr fuhr ein 24-Jähriger mit seinem Sattelzug auf der Autobahn in Richtung München. Zwischen den Anschlussstellen Münchberg-Süd und Gefrees wollte der Kraftfahrer einen anderen Lastwagen überholen und befand sich daher auf der mittleren Fahrspur. Zum gleichen Zeitpunkt näherte sich von hinten ein 68 Jahre alter Mercedesfahrer auf dem linken Fahrstreifen. Laut dem Autofahrer zog ein bislang unbekanntes Fahrzeug, kurz bevor er den Sattelzug erreichte, nach links auf seine Fahrspur, wodurch der 68-Jährige stark bremsen musste. In Folge dessen verlor der Sachse die Kontrolle über seinen Wagen und prallte in den Heckbereich des Sattelaufliegers. Durch diesen Zusammenstoß wurde das Auto schwer beschädigt und die Beifahrerin im Wagen eingeklemmt.

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Ehepaar schwer verletzt

Die Feuerwehr musste die Frau aus dem Unfallwrack befreien. Die beiden Insassen des Autos verletzten sich dabei schwer, jedoch nicht lebensgefährlich. Während der Fahrer mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus kam, musste ein Rettungshubschrauber die 67-Jährige in eine Klinik bringen. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Die Autobahn blieb zum Zwecke der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen für circa zwei Stunden gesperrt.

Zeugen dringend gesucht

Die Hofer Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zum Ablauf des Unfalls aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang nach Personen, die Hinweise auf den Unfallhergang und/oder auf das bislang unbekannte Fahrzeug geben können.

Zeugen melden sich bitte, unter der Telefonnummer 09281/704-803, bei der Verkehrspolizei Hof.

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EILMELDUNG (9:10 Uhr):

Wie die Polizei soeben mitteilte, ereignete sich am heutigen Donnerstagmorgen (04. Oktober) auf der Autobahn A9, zwischen Münchberg-Süd (Landkreis Hof) und Gefrees (Landkreis Bayreuth), in Fahrtrichtung Süden ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen. Laut ersten Angaben Polizei wurden durch den Unfall mehrere Personen verletzt. Aktuell sind zahlreiche Rettungskräfte vor Ort. Derzeit ist die A9 am Unfallort komplett gesperrt. In diesem Bereich kommt es zu Verkehrsbehinderungen. Die Unfallursache ist noch unklar.

 

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Bad Staffelstein: Kostenlose Glasfaseranschlüsse für private Haushalte

Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels) könnte eine von vier deutschen Städten sein, in denen die Deutsche Telekom kostenlose Glasfaseranschlüsse für private Haushalte anbietet. Das sogenannte „Fiber To The Home“-Pilotprojekt steckt derzeit allerdings noch in der Vorvermarktungsphase. Denn der Ausbau erfolgt erst, wenn 30 Prozent der Haushalte mitmachen.

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Bad Rodach: Diebe stehlen Gülletankwagen

Bereits in der letzten Woche wurde im Bad Rodacher Ortsteil Lempertshausen (Landkreis Coburg) ein Gülletankwagen gestohlen. Mittlerweile hat die Kriminalpolizei Coburg die Ermittlungen übernommen. Nach einem Zeugenhinweis erhoffen sich die Ermittler jetzt insbesondere Hinweise zu einem möglichen Tatfahrzeug.

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A9 / Pegnitz: Golf kracht ungebremst in Warnleitanhänger

Ein 28 Jahre alter VW-Fahrer krachte am Donnerstag (22. Juni) auf der A9 bei Pegnitz (Landkreis Bayreuth) nahezu ungebremst in einen Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei Trockau. Der Fahrer hatte Glück im Unglück und wurde nur leicht verletzt, jedoch entstand ein hoher Sachschaden.

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Burgkunstadt: 64-Jähriger stirbt bei Lawinenabgang in Österreich

Zwei Tage nach dem Verschwinden eines 64-Jährigen aus Burgkunstadt (Landkreis Lichtenfels) im österreichischen Lech am Arlberg herrscht seit Samstag (4. Februar) Gewissheit. Der Mann wurde von einer Lawine verschüttet und konnte nur noch tot geborgen werden. Zwei Tage hatten Bergretter mit Hunden, einer Drohne und einem Hubschrauber nach dem Mann gesucht, nachdem er am Donnerstagabend (2. Februar) nicht in sein Hotel zurückkehrte.

Skifahrer geriet unter eine Lawine

Wie österreichische Medien berichten, wurde der 64-Jährige am Samstagvormittag (4. Februar) unweit der Madloch-Bergstation gefunden und tot geborgen. Der Skifahrer war unter eine Lawine geraten und verschüttet worden. Der Mann war außerhalb der gesicherten Pisten unterwegs und trat das Schneebrett vermutlich selbst los, so die örtliche Polizei gegenüber den Medien.

Erhöhte Lawinengefahr macht Suche schwierig

Seit dem Donnerstagnachmittag lief im Skigebiet Lech am Arlberg die Suchaktion nach dem Oberfranken. Der Urlauber kehrte nicht wie mit seiner Lebensgefährtin vereinbart, vom Skifahren in das Hotel in Pettneu zurück. Sein PKW wurde im Rahmen der Suche am Parkplatz der Flexenbahn in Rauz aufgefunden. Die Bergrettung sowie die Alpinpolizei suchten bis spät in die Nacht das Gebiet ab. Die erhöhte Lawinengefahr erzwang gegen Mitternacht aber einen ersten Abbruch der Suche.

Polizei konnte Handy orten

Am Freitagmorgen (3. Februar) wurde die Suche im Bereich Stierloch und Mahdloch wieder aufgenommen. In diesem Gebiet bei Lech ortete man das Handy des Mannes. Der Polizeihubschrauber "Libelle" flog den gesamten Suchbereich ab. Zusätzlich wurden laut der Polizeipolizeidirektion Vorarlberg mehrere, frische Lawinenkegel im Suchbereich mittels Mannschaften der Bergrettung Lech mit Lawinenhunden abgesucht. Am Samstagvormittag wurde der 64-Jährige dann unter den Schneemassen entdeckt. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Forchheim: Unfallopfer mit 1,5 Promille

Ein 65-jähriger Mann aus dem Lkr. Forchheim wollte am späten Sonntagnachmittag mit dem Linienbus von der Adenaueralle kommend nach links zum Bahnhof abbiegen. Genau zu diesem Zeitpunkt fuhr stadteinwärts ein 45-Jähriger auf der Theodor-Heuss-Allee. Der Bus nahm dem Audi-Fahrer die Vorfahrt und der Pkw prallte beim Abbiegen in die rechte Seite des Busses. Der Unfallverursacher blieb unverletzt doch der 45-Jährige erlitt bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. Doch die Beamten nahmen bei dem Audi-Fahrer Alkoholgeruch wahr und führten einen Test durch, der einen Wert von über 1,5 Promille ergab. Im Klinikum wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Während der Pkw abgeschleppt werden musste, war der Bus noch fahrbereit. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 40.000 Euro. Es wird gegen beide Fahrzeugführer Anzeige erstattet.