Tag Archiv: Oberfranken

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Frankenwaldbrücke: Offener Brief an Umweltminister Glauber fordert den Stopp

Der Bayreuther Landtagsabgeordnete und finanzpolitische Sprecher der Grünen im Bayerischen Landtag, Tim Pargent, forderte in einem offenen Brief von Umweltminister Thorsten Glauber den Stopp der Hängebrückenplanung im Frankenwald. Weiterlesen

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Würzburg / Bamberg: 27-Jähriger attackiert & beleidigt Zugpersonal

Attackiert, bedroht und beleidigt wurde das Zugpersonal von einem 27 Jahre alten Mann, der am Dienstagabend (07. Juli) mit dem Zug von Würzburg in Richtung Bamberg unterwegs war. Der Reisende reagierte aggressiv, nachdem das Personal den Mann auf die fehlende Mund-Nase-Bedeckung aufmerksam machte. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und Bedrohung. Weiterlesen

Neustadt bei Coburg: 62-Jähriger schlägt mehrfach mit Schlagstock auf Bekannten ein

Wegen des Verdachts eines versuchten Totschlags ermittelt die Kripo gegen einen 62-jährigen aus Neustadt bei Coburg. Der Tatverdächtige hatte am Dienstagnachmittag (07. Juli) mehrfach mit einem Schlagstock auf einen Bekannten eingeschlagen. Weiterlesen

Fahranfänger bei Igensdorf: Sorgt für drei Schwerverletzte – Darunter ein Kind

Aufgrund einer Konzentrationsschwäche geriet ein Fahranfänger am Dienstagnachmittag (07. Juli) auf der B2 bei Igensdorf (Landkreis Forchheim) auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Drei Personen wurden verletzt. Darunter ein Kind (12). Weiterlesen

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Nach tragischem Unglück am Trebgaster Badesee: Sportring Bayreuth plant Benefizspiel

Der Sportverein des 27-jährigen Familienvaters Tobias S., der mit seiner kleinen Tochter (4) am Donnerstag (25. Juni) im Badesee von Trebgast (Landkreis Kulmbach) ertrank (Wir berichteten!), plant ein Benefizspiel. Dessen Erlös soll der Familie zu Gute kommen. Weiterlesen

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B85 / Pegnitz: Frontalkollision fordet einen Verletzten

ERSTMELDUNG (08. Juli, 10:05 Uhr)

Zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen kam es am Dienstagabend (07. Juli) auf der B85 an der Anschlussstelle Pegnitz im Landkreis Bayreuth. Ersten Angaben einer Nachrichtenagentur zufolge übersah ein Autofahrer beim Auffahren einen weiteren Verkehrsteilnehmer. Eine Person wurde hierbei verletzt.

Autobahnauffahrt wird komplett gesperrt

Laut News5 wollte ein roter BMW nach links auf die Autobahn in Richtung Nürnberg auffahren. Hierbei übersah der Fahrer einen weißen Audi. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Fahrer des weißen Audis soll vorsorglich in ein Krankenhaus gekommen sein. Während den Bergungsarbeiten wurde die Autobahnauffahrt gesperrt.

  • Eine offizielle Polizeimeldung steht derzeit noch aus

 

Bilder von der Unfallstelle:
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Bauarbeiten auf der Staatsstraße 2198: Fahrbahnerneuerung zwischen Hölle & Issigau

Am kommenden Montag (13. Juli) wird die Fahrbahndecke der Staatsstraße 2198 im Bereich der Ortsdurchfahrt Hölle (HO), bis rund 100 Meter vor dem Abzweig des Gewerbegebiets Kupferbühl nach Issigau (HO), erneuert. Die Bauarbeiten auf dem rund 1,3 Kilometer langen Streckenabschnitt werden laut dem Staatlichen Bauamt Bayreuth unter einer Vollsperrung durchgeführt.

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Schönwald: 78-Jähriger wird vermisst

Seit Dienstagmorgen (07. Juli) wird der 78-jährige Friedel Pfüller aus Schönwald (Landkreis Wunsiedel) vermisst. Umfangreiche Suchmaßnahmen mit einer großen Anzahl an Einsatzkräften, Hundeführern und einem Polizeihubschrauber führten bislang nicht zum Auffinden des Mannes. Die Polizeiinspektion Marktredwitz bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

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Tettau: Werkzeughersteller Zitzmann meldet Insolvenz an

Der Formen- und Werkzeughersteller Zitzmann aus Tettau (KC) bangt um seine Zukunft. Wie die Coburger Anwaltskanzlei Linse und Ehrlicher TVO mitteilte, stellte die Firma einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Coburg. Geschäftsführer Matthias Zitzmann begründete den Schritt mit der aktuell wirtschaftlichen Lage.  
Die wirtschaftliche Situation war in den letzten Jahren nicht einfach, aber in den letzten Wochen ist der Auftragseingang dramatisch eingebrochen. Obwohl mir dieser Schritt sehr schwer gefallen ist, musste ich meinen gesetzlichen Verpflichtungen als Geschäftsführer nachkommen und Insolvenzantrag stellen. (Matthias Zitzmann, Geschäftsführer der Zitzmann GmbH & Co. KG)
  Löhne und Gehälter für drei Monate gesichert Mit dem nun getätigten Schritt hofft man, den Geschäftsbetrieb weiterführen zu können. So sind unter anderem auch die Löhne und Gehälter der circa 80 Arbeitnehmer für die kommenden drei Monate gesichert. Der Insolvenzverwalter ist bemüht, das Unternehmen mit Hilfe von Investoren zu sanieren, und dabei viele Arbeitsplätze zu erhalten. Seit 1935 produziert Zitzmann hochwertige Formen und Werkzeuge für die Glasindustrie. Die Produkte der Firma werden weltweit vertrieben.
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Rehau AG: Konzern baut in der Automobilzuliefer-Sparte rund 1.000 Stellen ab

Die Rehau AG streicht weltweit 960 Stellen. Dies gab der Konzern am Dienstag (07. Juli) bekannt. Betroffen ist die Autozuliefer-Sparte. 700 Arbeitsplätze fallen dort im Fertigungsbereich weg, 260 im Verwaltungssektor. Allein am Stammsitz in Rehau (HO) mit 2.500 Arbeitsplätzen werden 150 Stellen gestrichen. Bis Mitte 2022 soll der Stellenabbau vollzogen sein.

Bayreuther Außenstelle wird geschlossen

In Oberfranken ist zudem der Bayreuther Standort betroffen. Dort wird die 2016 eingerichtete Außenstelle für IT- und Automotive-Fachkräfte komplett geschlossen. Die dortigen Mitarbeiter, soweit möglich, in Mobile-Office Lösungen und in Rehau untergebracht werden. Die Schließung der Außenstelle begründet der Kunststoffhersteller begründet mit dem technologischen Wandel in der Automobilbranche - hin zu mehr Elektromobilität, aber auch mit der Corona-Krise. Im Zuge des Prozesses soll die Sparte komplett neu aufgestellt werden.

Kurzarbeit für 5.500 Mitarbeiter seit März

Bereits seit Sommer 2019 hat der Konzern mit den Schwierigkeiten in der Branche zu kämpfen. Man verzeichnete unter anderem Probleme beim Absatz der Produkte. Mit Beginn der Corona-Krise verschärfte sich die Lage in diesem Industriesektor. Die REHAU AG beantrage im März bereits Kurzarbeit für über 5.500 Mitarbeiter in Deutschland. Dies hilft allerdings nicht weiter, so Sparten-Chef Markus Distelhoff.

 

Das Instrument der Kurzarbeit ist weitestgehend ausgeschöpft. Wir besetzen aktuell keine offenen Stellen und nutzen für den Abbau von Kapazitäten bereits die natürliche Fluktuation. Wo diese Ansätze nicht ausreichen, werden wir uns aber leider auch von Mitarbeitern trennen müssen. Wir sind uns des schmerzhaften Einschnitts für die gesamte Organisation bewusst. Für alle betroffenen Kolleginnen und Kollegen werden wir schnell Klarheit schaffen und gute und faire Lösungen finden.

(Markus Distelhoff, CEO der REHAU Automotive-Sparte)

 

Das Unternehmen will eine neue Organisationsstruktur einführen, um zukünftig näher an den Bedürfnissen der Kunden arbeiten zu können. So sollen unter anderem neue Entwicklung in diesem Sektor schnell umgesetzt werden. So soll die Verantwortung für ein Kundenprojekt zentral an einem Standort gebündelt sein. Forschung und Serienentwicklung will man enger verzahnen, Chancen der Digitalisierung nutzen. Im Sektor Automotive setzt man in Zukunft vor allem auf internationales Wachstum. Laut REHAU-Pressemeldung sitzt man die Sparte zudem für die großen Trends Elektromobilität und CO2-Minimierung hervorragend aufgestellt.

 

Das Marktumfeld und die Corona-Auswirkungen stellen REHAU im Bereich Automotive vor große Herausforderungen. Aber wir haben einen klaren Plan, den wir mit Entschlossenheit ins Ziel bringen werden. Wir werden unseren größten Geschäftsbereich auf deutlich profitablere Beine stellen. Und damit mehr Raum für Wachstum und Investitionen in unsere Zukunft schaffen.

(William Christensen, CEO der REHAU Gruppe)

 

Insgesamt sind circa 20.000 Menschen bei dem Familienunternehmen weltweit tätig. Allein in Deutschland sind es derzeit 8.000.

Der Aktuell-Beitrag zum Stellenabbau der Rehau AG
Rehau: Massiver Stellenabbau bei REHAU

Betrugsfalle: 51-Jähriger aus Landkreis Bamberg soll Millionen-Erbe erhalten

Die Nachricht über eine Erbschaft von mehreren Millionen US-Dollar erreichte Anfang November 2019 einen 51 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Bamberg. Über Facebook war der Mann von einem vermeintlichen Agenten angeschrieben worden, der im Auftrag eines Notars aus Dubai den Erben eines Verstorbenen suchte. Der angebliche Erbe wurde dazu gebracht, mehrere Tausend Euro an verschiedene Banken zu zahlen. Die Polizei warnt die Bevölkerung vor einer solchen Betrugsmasche. Weiterlesen
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