Tag Archiv: Oberfranken

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Corona-Teststelle in Pegnitz: Drive-In öffnet am Montag seine Türen

Am Freitagabend (27. März) wurde in Pegnitz im Landkreis Bayreuth eine Coronavirus-Teststelle eingerichtet. Sie ist als Drive-In konzipiert und öffnet ab Montag (30. März) ihre Türen.

Teststelle an der Berufsfachschule der Hotelfachschule

Mit Unterstützung durch das Gesundheitsamt und der Kassenärztlichen Vereinigung (KVB) richtete der Landkreis Bayreuth an der Berufsfachschule der Hotelfachschule die zentrale Corona-Teststelle ein. Diese wird von Montag bis Freitag von jeweils 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr besetzt sein.

Arzt meldet bei Corona-Verdacht betroffene Person bei der Teststelle an

Bei Verdacht einer Infektion mit dem Corona-Virus wird empfohlen, sich zunächst nur telefonisch mit dem Hausarzt oder dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) in Verbindung zu setzen. Stellt der Arzt einen medizinisch begründeten Corona-Verdacht fest, erfolgt durch diesen eine Anmeldung der betroffenen Person bei der Teststelle.

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"Wir betreiben keine Teststationen, die frei angefahren werden können, weil jemand denkt, er könnte sich einmal testen lassen", sagt Dr. Iris Fuchs vom Landratsamt Bayreuth. Sonst bestehe die Gefahr, dass die Menschen, die wirklich getestet werden müssen, untergehen. Wer zum Abstrich kommen soll, entscheiden die Vertragsärzte der KVB. Das heißt, die Haus- und Fachärzte informieren ihre Patienten und bestellen sie hin, wenn der Verdacht auf eine Infektion besteht.

Kapazitäten der Teststelle könnten noch erweitert werden

Ausgelegt sei die Pegnitzer Teststation derzeit für 200 Testungen in drei Stunden, sagt Dr. Iris Fuchs vom Landratsamt Bayreuth. Zwei Ärzte der Kassenärztlichen Vereinigung entnehmen in dieser Zeit bei den Betroffenen tiefe Nasen - und Rachenabstriche, die dann laut Angaben von bayern-reporter.com in der Folge über einen eingerichteten Fahrdienst in ein Labor nach Unterfranken gebracht werden. Dr. Fuchs berichtete in einem exklusiven Pressegespräch mit Bayern-Reporter, dass man die Kapazitäten auch noch erweitern könnte. Es sei denkbar, dass die Teststrecke auch am Vormittag genutzt werde, beispielsweise durch niedergelassene Hausärzte und Fachärzte. "Wir werden sehen, wie sich alles einspielt", sagt Fuchs.

 

 

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Streit in Untersiemauer Supermarkt eskaliert: Marktleiter wird mit Pizza attackiert

Nach einer Attacke auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Hutstraße wurde der Leiter des Marktes leicht verletzt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Zwei Männer geraten in Streit Im Vorfeld gab es eine verbale Auseinandersetzung zwischen zwei Männern im Markt. Der 47-jährige Geschäftsführer wollte den Streit schlichten, ging dazwischen und wurde daraufhin von einem 35-Jährigen mit zwei Tiefkühlpizzen attackiert. Täter flüchtet nach Vorfall Der Pizzawerfer entfernte sich im Anschluss in unbekannte Richtung. Dummerweise ließ er laut Angaben der Polizei aber seinen Personalausweis zurück und konnte somit wenig später von der hinzugerufenen Streife Zuhause in seiner Wohnung angetroffen werden.

Heimweg nicht mehr geschafft: Betrunkener liegt auf Straße in Münchberg

Am Freitagabend (27. März) schaffte ein 70-Jähriger in Münchberg im Landkreis Hof seinen Heimweg aufgrund seines Alkoholpegels nicht mehr und blieb einfach auf der Straße liegen. Die Polizei brachte ihn in ein Krankenhaus. Zeuge alarmiert die Beamten Ein Verkehrsteilnehmer schlug Alarm und teilte mit, dass auf Höhe der Bahnunterführung in der Kirchenlamitzer Straße eine Person auf der Straße liegen würde. Die Polizeibeamten fanden daraufhin tatsächlich einen amtsbekannten 70-jährigen auf der Fahrbahn liegend. Zu betrunken für Heimweg Der laut Angaben der Polizei sichtlich stark betrunkene Mann konnte seine Heimweg nicht mehr allein fortsetzen. Er wurde vorsorglich zur Untersuchung ins Klinikum Münchberg gebracht.

Auf dem Radar – Der TVO-Blitzdienst für die 14. Woche

Die überhöhte Geschwindigkeit stellt nach wie vor eine der Hauptunfallursachen dar. Die Polizei Oberfranken und TVO wollen das Geschwindigkeitsverhalten der Kraftfahrer präventiv positiv beeinflussen. Deshalb werden unter tvo.de wöchentlich mehrere Kontrollpunkte der Polizei veröffentlicht*.

Kontrollen im Raum Bamberg / Forchheim
  • Montag (30.03.): Geschwindigkeitskontrollen auf der A73 bei Forchheim
  • Dienstag (31.03.): Geschwindigkeitskontrollen auf der St2264 zwischen Neuses und Hallerndorf
Kontrollen im Raum Bayreuth / Kulmbach
  • Dienstag (31.03.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B303 zwischen Bad Berneck und Rugendorf
  • Donnerstag (02.04.): Geschwindigkeitskontrollen auf der St2191 zwischen Weismain und Hollfeld
Kontrollen im Bereich von Coburg / Kronach / Lichtenfels
  • Montag (30.03.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B289 zwischen Lichtenfels und Coburg
  • Dienstag (31.03.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B4 zwischen Coburg und Bamberg
  • Mittwoch (01.04.): Geschwindigkeitskontrollen auf der St2708 zwischen Neustadt bei Coburg und Kronach
  • Donnerstag (02.04.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B173 zwischen Kronach und Lichtenfels
Kontrollen im Bereich Hof / Wunsiedel
  • Montag (30.03.): Abstandskontrollen auf der A9 zwischen Gefrees und der Landesgrenze Thüringen
  • Mittwoch (01.04.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B289 zwischen Rehau und Kulmbach

 

FAHRT VORSICHTIG UND KOMMT SICHER ANS ZIEL!!!

 

*Die Messstellen werden weder in der Örtlichkeit genau bestimmt, noch sind es die gesamten Kontrollmaßnahmen der oberfränkischen Polizei an dem jeweiligen Tag!

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Mit Corona-Mundschutz & ohne Kennzeichen: Mann (20) prellt Zeche an Himmelkroner Tankstelle

Am Freitagmittag (27. März) ereignete sich ein kurioser Vorfall auf dem Gelände einer Tankstelle in Himmelkron im Landkreis Kulmbach. Ein 20-Jähriger aus Marktredwitz wollte ohne zu bezahlen flüchten. Sein Gesicht verschleierte er mit einem Mundschutz. Marktredwitzer behauptet er habe Corona Um 13:00 Uhr tankte der Golf-Fahrer Superbenzin für 70 Euro. Dem Tankstellenpersonal fiel der Mann auf, weil er einen Mundschutz trug und keine Kennzeichen am Wagen hatte. Als der 20-Jähirge ohne zu bezahlen wegfahren wollte, stellte sich ihm ein Mitarbeiter in den Weg und verhinderte dessen Flucht. Der junge Mann erklärte gegenüber der Polizei, er sei an Corona erkrankt, weshalb er die Maske tragen würde. 20-Jähriger wollte offenbar eher sein Gesicht verschleiern Im Laufe der ersten Ermittlungen stellte sich aber heraus, dass der Mann die Maske wohl mehr dazu benutzte, um auf der Kameraüberwachung der Tankstelle nicht erkennbar zu sein. Eine weitere Zeugin hatte vor der Tat auf einem Supermarktparkplatz den Mann dabei beobachtet, wie er die Kennzeichen vom Golf abnahm. Gegen den jungen Mann wird nun wegen Tankbetrugs und Kennzeichenmissbrauch ermittelt.  
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Eggolsheim: Jugendlicher fährt mit Traktor über geparkten Pkw

Ein 17-Jähriger verunfallte am Donnerstag (26. März) in Bammersdorf im Landkreis Forchheim mit einem Traktor. Der Jugendliche kam aus Unachtsamkeit von der Straße ab und kollidierte mit einem Pkw. Durch einen anschließenden Sturz erlitt der Fahrer Verletzungen. Weiterlesen
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Hof: Diebe brechen in Kantine & in Werkstatt ein

Unbekannte stiegen von Mittwoch (25. März) auf Donnerstag (26. März) in eine Kantine und in eine Werkstatt ein. Die Polizei Hof bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Einbruch in Kantine in der Fabrikzeile In der Zeit von Mittwoch gegen 11:00 Uhr bis Donnerstag gegen 18:30 Uhr drangen Täter über ein aufgehebeltes Fenster in den Speiseraum in der Fabrikzeile ein. Dort nahmen sie ein Internetradio und verschiedene Süßigkeiten an sich und entkamen damit unerkannt. Sie hinterließen einen Sachschaden in Höhe von etwa 250 Euro. Einbruch in Werkstatt in der Alsenberger Straße Auch in der Alsenberger Straße waren Diebe zu Gange. Sie drangen in der Nacht zum Donnerstag in eine dortige Werkstatt ein und brachen ein Schreibtischschubfach auf. Aus der dort gelagerten Geldkassette entnahmen sie einen dreistelligen Bargeldbetrag und aus einem weiteren Fach mehrere Schachteln Zigaretten.

In beiden Fällen bitten die Ermittler der Polizeiinspektion Hof unter der Telefonnummer 09281/704-0 um Zeugenhinweise.

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Wahlfälschung in Bad Steben?: Kripo durchsucht Rathaus

Wie die Staatsanwaltschaft Hof auf Nachfrage von TVO am Freitagvormittag (27. März) bestätigte, steht die Marktgemeinde Bad Steben (Landkreis Hof) unter dem Verdacht einer Wahlfälschung im Zusammenhang der Wahl des Gemeinderats vor zwei Wochen. Die Staatsanwaltschaft führte nach Eingang einer anonymen Anzeige ein Ermittlungsverfahren ein. In Kulmbach ermitteln derzeit die Kripo und die Staatsanwaltschaft ebenso wegen des Verdachts der Wahlfälschung. Dabei geht es um die am Sonntag (29. März) anstehende Oberbürgermeister-Stichwahl zwischen Henry Schramm (Wahlgemeinschaft Kulmbach CSU/FW/WGK/FDP) und Ingo Lehmann (SPD). Wir berichteten. Weiterlesen
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Coburg / Lichtenfels: Regiomed Kliniken heben Väter-Verbot im Kreißsaal wieder auf

Werdende Väter können ihre Partnerinnen in den Regiomed-Kliniken weiterhin bei der Geburt begleiten. Das meldeten die Verantwortlichen am gestrigen Donnerstagabend (26. März). Das Ganze ist möglich, wenn der Vater symptomfrei ist und in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einer infizierten Person hatte. Darüber hinaus muss der Mann, bevor er den Kreißsaal betritt, umfangreiche Hygienemaßnahmen durchführen und eine vollständige Schutzmontur tragen, um das Ansteckungsrisiko für andere Eltern und Babys und für die Mitarbeiter zu minimieren. Schwere Entscheidungsfindung für die Klinikleitung In den letzten Tagen hatten die Verantwortlichen sehr gerungen, um eine Lösung zu finden, die es sowohl den werdenden Eltern ermöglicht, die Ankunft des Neugeborenen gemeinsam zu erleben und zugleich sicherstellt, dass man auch im weiteren Verlauf der Pandemie die Versorgung in der Geburtsmedizin aufrechterhalten kann. Kreißsaalschließung wäre der Super-GAU „Gerade bei Hebammen kämpfen wir schon in normalen Zeiten mit extremen Fachkräftemangel“ erklärt Regiomed-Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke. Wenn einige wenige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kreißsaal wegen einer CoronaInfektion ausfielen oder vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt würden, könne das im schlimmsten Fall zur Kreißsaalschließung führen. „Natürlich war uns sehr bewusst, was für eine gravierende Einschränkung es ist, wenn ein Vater die Geburt nicht miterleben kann“, sagt Schmidtke. Man dürfe aber auch nicht riskieren, dass eine Schwangere, die zur Entbindung kommt, nach Hause geschickt werden müsse, weil ein Großteil der Hebammen unter Quarantäne stehe. Verunsicherung bei werdenden Mamas „Uns ist bewusst, dass die öffentliche Diskussion der letzten Tage für alle Frauen, die bei uns ihre Entbindung planen, extrem verunsichernd war. Dafür möchten wir uns ausdrücklich entschuldigen“, betont Schmidtke. In enger Absprache mit den Chefärzten der Geburtsmedizin und den Gesellschaftern habe man nach eine Lösung gesucht. Er danke besonders dem Landtagsabgeordneten Martin Mittag, dem Coburger Landrat Sebastian Straubel und Oberbürgermeister Norbert Tessmer, dass sie sich persönlich eingebracht hätten. „Jetzt haben wir eine Regelung gefunden, die für die Ministerien, die Mediziner, die Hygienefachleute und uns alle als mitfühlende Menschen tragbar ist.“ Umfangreiche Hygienemaßnahmen für den Vater Auf Nachfrage von Regiomed hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) die Besucherregelung präzisiert. Damit können werdende Väter bei der Geburt ihrer Kinder im Kreißsaal dabei sein. Zuvor muss er umfangreiche Hygienemaßnahmen durchführen. Mantel, Jacke und Handy müssen vorher abgelegt werden. Die eigenen Schuhe werden ausgezogen und anschließend die Hände 30 Sekunden lang desinfiziert. Dann wird ein Schutzanzug angezogen und eine Schutzmaske mit Atemventil angelegt. Eine Schutzbrille, zwei Paar Handschuhe und spezielle OP-Schuhe vervollständigen die Schutzmontur. Regeln müssen strikt eingehalten werden „Auf die Einhaltung dieser Regelungen müssen wir leider streng achten, da die Begleitung bei der Geburt während der Pandemie nur so unter hygienischen Aspekten vertretbar ist“, betont der Leiter des Regiomed Hygiene-Instituts Prof. Klaus-Dieter Zastrow. „Verlässt der Vater den Kreißsaal, muss das ganze Procedere bei der Rückkehr wiederholt werden.“ Nach der Geburt können sich die Eltern mit ihrem Neugeborenen in ein Familienzimmer zurückziehen und sich in diesem geschützten Raum in Ruhe kennenlernen. „Da die junge Familie dort unter sich ist, sind keine besonderen Schutzmaßnahmen notwendig“, stellt Zastrow klar.  
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Selb: Streit zwischen zwei Männern (27 & 25) eskaliert in Messer-Attacke

Am Donnertagabend (26. März) kam es auf einem Parkplatz in der Schillerstraße zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Männern (25 & 27) in Selb im Landkreis Wunsiedel. Der Streit gipfelte in einer Messer-Attacke, bei der beide Männer leicht verletzt wurden. 27-Jähriger geht mit Messer auf sein Gegenüber los Gegen 19:00 Uhr kam es zwischen den Streithähnen zu einer Schlägerei. Dann habe der 27-Jährige ein Messer gezogen und laut Angaben der Polizei versucht damit seinen Kontrahenten zu treffen. Dieser habe dem Angriff jedoch ausweichen können. Beim Eintreffen der Polizei war der 27-Jährige allerdings nicht mehr vor Ort. Auch das Messer konnte nicht aufgefunden werden. Beide Männer werden bei Tat leicht verletzt Unbeteiligte Zeugen hätten die Tat teilweise beobachten können. Durch die Auseinandersetzung seien beide jungen Männer leicht verletzt worden, heißt es von der Polizei. Wie ernsthaft besagter Angriff mit dem Messer war, muss erst noch geklärt werden. Seitens des 25-Jährigen bestand, eigenen Angaben vor Ort zufolge, kein Interesse an einer Strafverfolgung. Unter Umständen könnte dies auf seine Alkoholisierung zurückzuführen sein. 25-Jähriger bringt es auf knapp zwei Promille Ein Atemalkoholtest an Ort und Stelle hatte einen Wert von knapp zwei Promille ergeben. Gegen beide jungen Männer wird nun wegen Körperverletzungsdelikten ermittelt. Die aufnehmenden Beamten dieses Sachverhalts der Polizeiwache Selb wurden bei diesem Einsatz unter anderem auch von Kräften der Grenzpolizeiinspektion Selb unterstützt.
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Bamberg: Brennende Grablichter sorgen für Feuerwehr-Einsatz

Am Freitagmorgen kurz vor 02:00 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr über einen Flammenschein in einem Wohnhaus informiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte öffnete niemand die Haustüre. Der Feuerwehr gelang es mit ihrer Drehleiter an das betroffene Fenster zu kommen und schlug dieses ein. Wie sich herausstellte, hatte sich an mehreren Grablichtern das Kunststoffgehäuse entzündet, was bereits Sachschaden an Fensterrahmen und Putz verursacht hatte. Der Schaden wird von der Polizei auf etwa 500 Euro beziffert. Der Bewohner, der sich uneinsichtig zeigte und sich laut Angaben der Beamten über das Vorgehen lautstark lustig machte, muss mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen.

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Grüß Gott Oberfranken – Mutmacher: Neue Gottesdienst-Sendereihe bei TVO

UPDATE (28.03.20, 17:04 Uhr):

Ab dem morgigen Sonntag (29. März) überträgt TVO 30-minütige Gottesdienste und Andachten aus verschiedenen Kirchen in Oberfranken. Ausgestrahlt wird die neue Sendung "Grüß Gott Oberfranken - Mutmacher" immer sonntags um 9:00 Uhr, 11:00 Uhr, 13:00 Uhr und 14:00 Uhr.

Kooperation mit der evangelischen Kirche

Die neue Sendereihe ist eine Gemeinschaftsproduktion des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Bayreuth und des oberfränkischen Fernsehsenders. Den Anfang macht Regionalbischöfin Dorothea Greiner am Sonntag (29. März) in der Stadtkirche Bayreuth. Weitere Mitwirkende sind:

  • Dekan Jürgen Hacker
  • Pfarrer Dr. Carsten Brall
  • Pfarrer Dr. Florian Herrmann
  • Kirchenmusikdirektor Michael Dorn

In folgenden Orten werden "Grüß Gott Oberfranken - Mutmacher" Sendungen aufgezeichnet:

  • Coburg am 5. April
  • Thurnau am 12. April
  • Pegnitz am 19. April
  • Kronach-Ludwigsstadt am 26. April
Grüß Gott Oberfranken - Mutmacher vom 29. März 2020

ERSTMELDUMNG (26.03.2020, 18:11 Uhr):

Aufgrund der Corona-Pandemie startet TV Oberfranken eine neue Sendereihe. Ab dem kommenden Sonntag (29. März) werden 30-minütige Gottesdienste und Andachten aus verschiedenen Kirchen immer um 9:00 Uhr, 11:00 Uhr, 13:00 Uhr und 14:00 Uhr im Programm übertragen.

Fünf Gottesdienste stehen bereits fest

Das Ganze ist eine Gemeinschaftsproduktion des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Bayreuth und des oberfränkischen Fernsehsenders. Den Anfang macht Regionalbischöfin Dorothea Greiner am Sonntag (29. März) in der Stadtkirche Bayreuth. Es folgen:

  • Coburg am 5. April
  • Thurnau am 12. April
  • Pegnitz am 19. April
  • Kronach-Ludwigsstadt am 26. April

 

Uns fehlt in der momentanen Krise die Möglichkeit, zum Gottesdienst zusammenzukommen. Das schmerzt gerade in der Passions- und Osterzeit. Außerdem brauchen viele Menschen jetzt in der Coronaviruskrise mehr denn je die Stärkung durch das Evangelium – die Botschaft von Jesus Christus, der gelitten hat, für uns gestorben ist und eben auch auferstanden ist. Umso wichtiger ist es, dass Kirche und Medienwelt bewusst zusammenwirken. Und dies gelingt! Erstaunlich, was nun entstanden ist: Auch im Regionalprogramm können wir nun sonntäglich via Fernsehen gemeinsam beten“

(Dorothea Greiner, Regionalbischöfin)

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Corona-Krise: Coburg / Bamberg – BROSE schließt deutsche Standorte bis 19. April

Der oberfränkische Automobilzulieferer Brose stellt die Arbeit an den meisten europäischen Standorten ab Ende März weitgehend ein. Damit reagiert das Unternehmen auf den erheblichen Auftragseinbruch in Folge der Produktionsunterbrechungen seiner Kunden. Ein wirtschaftlicher Schaden, bedingt durch die Corona-Krise, soll mit den Maßnahmen gemindert werden. Weiterlesen
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Kommunalwahl 2020: Verdacht der Wahlfälschung bei kommender Stichwahl in Kulmbach

UPDATE (27. März, 12:40 Uhr):

Wegen des Verdachts der Wahlfälschung im Rathaus Kulmbach ermitteln derzeit die Staatsanwaltschaft Bayreuth und die Kripo gegen zwei Beschuldigte. Am Mittwoch (25. März) ging bei den Ermittlern der Hinweis ein, dass durch zwei Mitarbeiter des Rathauses Briefwahlunterlagen vernichtet worden sein sollen.

Drei bis fünf Briefwahlunterlagen sind geschreddert worden 

Die Kripo Bayreuth stellte in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Beweismittel sicher, die nun ausgewertet werden müssen. Gleichzeitig führten die Beamten Vernehmungen von Beschuldigten und Zeugen durch. Bisherige Ermittlungen ergaben, dass drei bis fünf Briefwahlunterlagen geschreddert wurden.

Bisherige Erkenntnisse: Keine Anhaltspunkte, dass Wahlunterlagen in großer Zahl manipuliert worden sind

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberfranken wird derzeit geprüft, ob die Vernichtung der Unterlagen gezielt, um das Wahlergebnis zu verfälschen oder ob dies aus einem anderen Grund rechtmäßig erfolgte. Zum Beispiel, dass unbrauchbar gewordene Unterlagen ausgetauscht wurden. Bisherige Ermittlungen ergaben keine Anhaltspunkte dafür, dass Wahlunterlagen in großer Anzahl manipuliert wurden.

Es liegt noch keine endgültige Entscheidung vor

Es handelt sich hierbei um eine vorläufige Einschätzung der bisherigen Ermittlungen. Eine endgültige Bewertung und Entscheidung kann erst nach Vorliegen aller Beweisergebnisse erfolgen.

In Kulmbach ermitteln Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft wegen des Verdachtes der Wahlfälschung. Dabei geht es um die am Sonntag (29. März) anstehende Oberbürgermeister-Stichwahl zwischen Henry Schramm (Wahlgemeinschaft Kulmbach CSU/FW/WGK/FDP) und Ingo Lehmann (SPD). Am Mittwoch (25. März) wurde das Landratsamt Kulmbach von der Stadt von dem Vorwurf der Wahlmanipulation gegen städtische Bedienstete in Kenntnis gesetzt.

Wurden Stimmzettel und Stimmzettelumschläge geschreddert?

Wie es von Seiten der Stadtverwaltung heißt, wurde Wahlleiter Uwe Angermann gestern von Mitarbeitern darüber informiert, dass im Gebäude "Oberhacken 4" vermutlich aktuelle Wahlbriefe geschreddert wurden. Die Mitarbeiter hatten einen Plastiksack mit verschiedenen Altpapieren, aber auch Schredderschnitzeln sichergestellt. Anhand der Farben der Schnitzel könnte es sich um eine geringe Menge von Stimmzetteln und Stimmzettelumschlägen handeln. Oberbürgermeister Henry Schramm informierte daraufhin die Polizei und bat entsprechende Ermittlungen aufzunehmen. Weiterhin stellte Wahlleiter Uwe Angermann eine Strafanzeige wegen des Verdachtes auf Wahlfälschung.

Behörden prüfen Auswirkungen auf die Wahl

Das Landratsamt Kulmbach prüft derzeit gemeinsam mit der Regierung von Oberfranken und in Abstimmung mit dem Innenministerium in München, welche Auswirkungen die mutmaßliche Manipulation auf die bevorstehende OB-Stichwahl hat.

Wahl am Sonntag findet definitiv statt

Eine erste Einschätzung des Landratsamtes unter Hinzuziehung externer Wahlrechtsexperten ergab, dass ungeachtet der im Raum stehenden Vorwürfe und Ermittlungen die Stichwahl am kommenden Sonntag in jedem Fall durchgeführt, ausgezählt und anschließend vom zuständigen Wahlausschuss ein Endergebnis festgestellt wird. Das Landratsamt wird dann - wie bei anderen Wahlen auch -  von Amts wegen die Wahl überprüfen. Bei dieser Wahlprüfung und für deren schließliches Ergebnis werden die Erkenntnisse der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen die beschuldigten Mitarbeiter von zentraler Bedeutung sein.

 

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Hof: Diebe brechen in Shisha-Bar & in Kantine ein

Auf den Geldspielautomaten in einer Shisha-Bar hatten es Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch (25. März) abgesehen. In der Folgenacht (26. März) versuchten sich Täter an dem Getränkeautomaten einer Kantine. Die Ermittler der Polizeiinspektion Hof bitten um Zeugenhinweise. Einbruch in Shisha-Bar in der Alsenberger Straße In der Zeit von Dienstagabend gegen 19:00 Uhr bis Mittwochmorgen gegen 8:15 Uhr brachen Diebe die Tür zu der Bar in der Alsenberger Straße auf und gelangten so in den Gastraum. Dort hebelten sie einen Geldspielautomaten auf und entwendeten Bargeld in dreistelliger Höhe. Dabei richteten sie rund 700 Euro Sachschaden an. Einbruch in Kantine in der Mühlstraße In der Nacht auf den Donnerstag öffneten weitere Unbekannte gewaltsam ein Fenster einer Kantine in der Mühlstraße. Dort versuchten sie einen im Flur befindlichen Getränkeautomaten aufzubrechen. Allerdings gelang es ihnen nicht, diesen zu öffnen und sie zogen ohne Beute ab. Sie hinterließen Sachschaden in Höhe von etwa 200 Euro.

In beiden Fällen bittet die Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Hof unter der Telefonnummer 09281/704-0 um Zeugenhinweise.

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