Tag Archiv: Oberkonnersreuth

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Bayreuth: Richtfest für neues Feuerwehrgerätehaus Süd

Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Süd an der Thiergärtner Straße in Bayreuth hat ein wichtiges Etappenziel am Donnerstag (15. Juli) erreicht: Das Richtfest! Der rund 3,1 Millionen Euro teure Bau wird nach seiner Fertigstellung im Frühsommer 2022 den Feuerwehr-Abteilungen Thiergarten-Destuben und Oberkonnersreuth und der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsbach als Domizil dienen.

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Bayreuth: Zwei Storchenpaare nisten in der Wagnerstadt

Die Wagnerstadt freut sich über zwei Storchenpaare. Eines hat sich erneut auf dem Schlot der ehemaligen Brauerei in Oberkonnersreuth eingefunden. Das zweite Pärchen nistet auf dem alten Kamin an der Ludwig-Thoma-Straße.  

Population erholt sich zuletzt wieder

Nach einem starken Rückgang des Bestands Ende der 1970er Jahre, hat sich die Population des Weiß­storchs dank eines Artenhilfsprogramms in den letzten Jahren wieder deutlich erholt. Das merkt man auch in der Wagnerstadt. So ist das Storchenpaar in Oberkonnersreuth schon bestens bekannt. Seit Jahren brütet es hier mit gutem Erfolg. Nachdem 2017 und 2018 jeweils drei Jungstörche ausgeflogen sind, waren es in letzten beiden Jahren sogar vier junge Störche.

Störche haben es nicht leicht

Die Weißstörche haben es immer schwerer, genug Futter zu finden. Die Entwässerung von Feuchtwiesen, die Beseitigung von Gewässern und Flussregulierungen, sowie die intensive Grünlandnutzung sind Schuld daran. Manche Weißstörche werden Opfer eines Stromschlags an den Freileitungs-Masten. Eine weitere Gefahr ist das Abbrennen von Feuer­werk. Es kann dazu führen, dass die Altvögel panikartig das Gelege oder die Jungvögel verlassen. Die Kleinen haben dann so gut wie keine Überlebenschance. Eine ähnliche Störung und Fluchtreaktion kann der Flug einer Drohne über dem Nest auslösen. Die erhebliche Störung der Störche während der Brutzeit, von Anfang April bis Ende August, kann als Ord­nungswidrigkeit mit einer Geldbuße geahndet werden.

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Soko Radweg: War der Täter psychisch labil oder war es Mordlust?

Im Zusammenhang mit dem Gewaltverbrechen an dem 24-jährigen Fahrradfahrer in der Nacht zum Mittwoch (19. August) vergangenen Jahres im Bayreuther Stadtteil Oberkonnersreuth, geht die Soko Radweg jetzt mit Ermittlungsansätzen der Profiler der Operativen Fallanalyse Bayern (kurz: OFA) an die Öffentlichkeit. Zudem ist für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zum Täter führen, eine Belohnung von 10.000 Euro ausgelobt.

24-Jähriger wird auf dem Heimweg mit massiver Gewalteinwirkung umgebracht

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kripo, war der 24-Jährige am 19. August, kurz nach Mitternacht, mit seinem Fahrrad aus dem Stadtteil Birken kommend auf dem Heimweg nach Oberkonnersreuth. Gegen 0:45 Uhr fanden Passanten den leblosen Körper des Mannes auf dem Fuß- und Radweg zwischen der Dr.-Konrad-Pöhner-Straße und der Fraunhoferstraße. Bei einer rechtsmedizinischen Untersuchung stellte sich heraus, dass der 24-Jährige mittels massiver Gewalteinwirkung, unter Einsatz eines Messers, getötet wurde. Im Zuge der umfangreichen Ermittlungsarbeit der über 30-köpfigen Soko Radweg, in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth, konnte der Täter bislang noch nicht ermittelt werden.

24-jähriger Bayreuther war wohl ein Zufallsopfer

Den bisherigen Ermittlungsstand zum möglichen Motiv des Täters fasst der Leiter der Sonderkommission, Kriminaldirektor Uwe Ebner, insoweit zusammen, dass derzeit keine Motivlage aus dem persönlichen Bereich des Opfers ersichtlich ist, die mit der Tat an dem 24-jährigen Bayreuther in Verbindung gebracht werden kann. „Dieser Zwischenstand verstärkt den Rückschluss, dass es sich bei dem jungen Mann wohl um ein Zufallsopfer gehandelt haben kann. Damit wollen wir ausdrücken, dass mutmaßlich kein Bezug des Täters zum Opfer vorgelegen hat“, so Ebner und verweist darauf, dass weitere naheliegende Motivlagen im Laufe der Ermittlungen ebenfalls abgeklärt wurden und werden. Ebenso kann derzeit ein Raubdelikt ausgeschlossen werden.

„Dem Täter auf die Spur zu kommen, daran arbeiten wir weiterhin mit Vehemenz und mit verschiedenen Ermittlungsansätzen. Mit einem dieser Ansätze, den wir bereits seit Beginn verfolgen und in enger Zusammenarbeit mit der Operativen Fallanalyse Bayern (OFA) ausgearbeitet haben,  gehen wir nun an die Öffentlichkeit und hoffen, dass wir dazu gezielte Hinweise auf Personen erhalten“,

(Uwe Ebner, Leiter der Soko Radweg)

Täter suchte offenbar ein für sich austauschbares Opfer aus

Der Kriminalrat Alexander Horn, der Leiter der OFA Bayern, betont, dass es sich bei dem vorliegenden Tötungsdelikt um einen aus kriminalpolizeilicher Sicht außergewöhnlichen Fall handelt, bei dem es offenbar zu einem zufälligen Zusammentreffen des 24-Jährigen mit dem Täter kam. Er fügt hinzu:

„An dem etwas abgelegenen und zur Tatzeit dunklen Tatort erfolgte eine sofortige Gewaltanwendung, ohne dass es zu einem Kampf kam. Offenbar führte der Täter, schon für eine denkbare Tatbegehung vorbereitet, ein Messer mit“

Der Profiler ergänzt, dass der Täter anscheinend mit absolutem Tötungswillen handelte und sich ein für ihn austauschbares Opfer aussuchte. Weitere Handlungen, wie beispielsweise die Wegnahme von Gegenständen, erfolgten vom Täter nicht.

Der Täter verfügte wohl über Ortskenntnisse und war öfters ohne Anlass in den Nachtstunden im Stadtgebiet unterwegs

Nach Einschätzung der Spezialisten der Operativen Fallanalyse, dürfte es sich um einen männlichen Täter handeln, der vermutlich über Ortskenntnisse verfügt. Die Profiler gehen ferner davon aus, dass er im Vorfeld der Tat bereits öfters ohne spezifischen Anlass in den Nachtstunden im Stadtgebiet unterwegs gewesen sein könnte. Hinsichtlich einer Einschätzung seines Alters wollen sich die Polizisten noch nicht festlegen.

War der Täter psychisch auffällig?

Zu dem beschriebenen Zerstörungsbedürfnis des Täters führt Kriminalrat Horn zwei mögliche Varianten auf, denn einerseits sei es denkbar, dass der Täter im Rahmen einer psychischen Auffälligkeit gehandelt hat:

„Hierbei sind Gefühle, wie irrationale Angst und die Abwehr subjektiv empfundener Bedrohungen, handlungsleitend. Es wäre denkbar, dass es zu einem gesteigerten Empfinden von Angst oder Verfolgungsideen oder einem Bedrohungserleben kam und dies dem sozialen Umfeld möglicherweise auch mitgeteilt wird. Bestehende Medikation wird oftmals nicht mehr oder unregelmäßig eingenommen. Damit verbunden sind häufig auch Phasen emotionaler Instabilität und Reizbarkeit. Dies kann zu einem erhöhten Ausmaß an Aggression im Umgang mit anderen Personen führen. Zur Abwehr der gefühlten Bedrohung kommt es dabei häufig zu einer Bewaffnung und dem permanenten Mitführen von Waffen oder waffenähnlichen Gegenständen“

Laut dem Profiler wäre es nach der Tat denkbar, dass es zu einem sozialen Rückzug oder einer dauerhaften sozialen Isolation kommt. Damit einhergehend ist vorstellbar, dass therapeutische und ärztliche Termine nicht mehr wahrgenommen werden. Sofern es möglich ist, wäre auch ein überraschendes Verlassen der gewohnten Umgebung denkbar.

Hatte der Täter das Bedürfnis zum Töten? 

Der Spezialist verdeutlicht, dass es andererseits aber auch möglich wäre, dass die Tat der Umsetzung einer Tötungsphantasie diente:

„Der Täter setzt hierbei das Bedürfnis zur Tötung um, welches eventuell durch den Konsum von Medien mit Gewaltdarstellungen, beispielsweise Videos, Ego-Shooter-Spiele oder entsprechende Websites, forciert wurde. Im Vorfeld kann es dabei auch zur Beschäftigung mit entsprechenden Taten oder Ereignissen gekommen sein, die auch in Gesprächen thematisiert, vielleicht sogar eigene Ideen zur Nachahmung geäußert wurden“, informiert Horn und ergänzt: „Häufig zeigen solche Täter eine hohe Affinität zu Waffen, haben das Bedürfnis mit diesen zu hantieren und auch zu posieren.“

Nach der erfolgten Tatbegehung wäre es nach der Einschätzung des Profilers denkbar, dass, sofern möglich, die Gegend verlassen oder soziales oder geografisches Vermeidungsverhalten gezeigt wurde. „Ein auffallendes Interesse oder Desinteresse an der Berichterstattung über das Delikt wäre ebenso als weitere Verhaltensweise vorstellbar“, fügt Horn hinzu.

10.000 Euro Belohnung für Hinweise und zur Aufklärung der Tat ausgesetzt

Der Soko-Leiter, Uwe Ebner, bittet bei der Aufklärung der Tat und des Täter um Mithilfe der Bevölkerung und appelliert:

„Prüfen Sie bitte, ob sich in Ihrem sozialen Umfeld, wie Bekanntenkreis oder auch unter den Arbeitskollegen, womöglich eine Person befindet, auf die die geschilderten Lebensumstände und Verhaltensweisen zutreffen und teilen Sie uns dies bitte mit. Derartige Hinweise können wir selbstverständlich auch vertraulich behandeln!“

Dabei ist es zu bedenken, dass nicht alle Aspekte zutreffend sein müssen. Sollten gewisse Übereinstimmungen mit Personen festgestellt werden, bitten die Ermittler - auch im Zweifel - um eine Kontaktaufnahme mit der Kripo Bayreuth unter der Telefonnummer 0921 / 506 2444.  Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, hat die Kriminalpolizei Bayreuth, zusammen mit dem Bayerischen Landeskriminalamt, eine Auslobung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt.

Der Aktuell-Beitrag vom 22. Januar 2021
Nach Leichenfund in Bayreuth: Profiler der OFA geben Details zum Täter bekannt
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Leichenfund in Bayreuth: Soko Radweg bittet um Hinweise

Nachdem ein 24 Jahre alter Mann am Mittwoch (19. August) tot auf dem Rad- und Fußweg im Bayreuther Ortsteil Oberkonnersreuth gefunden wurde (Wir berichteten), ermittelt die Soko Radweg weiterhin mit Hochdruck und bittet die Bevölkerung um Hinweise zum Gewaltverbrechen. Interessiert ist die Soko auch an weiteren, auffälligen Ereignissen aus der Vergangenheit im gesamten Stadtgebiet Bayreuth.

Soko sucht Personen, die zum Tatzeitpunkt auf möglichen Strecken zwischen Start und Auffindeort des Opfers unterwegs waren

Am Mittwoch (19. August) startete gegen Mitternacht der 24-jährige Bayreuther mit seinem Fahrrad aus dem Emil-Warburg-Weg im Stadtteil Birken. Um 0:48 Uhr finden zwei Passanten die Leiche des 24 Jahre alten Mannes auf dem Fuß- und Radweg zwischen der Dr.-Konrad-Pöhner-Straße und der Fraunhoferstraße in Oberkonnersreuth. Die Soko sucht derzeit Personen, die zu diesem Zeitpunkt auf möglichen Strecken zwischen Start und Auffindeort unterwegs waren. Beobachtungen jeglicher Art könnten für die Ermittlungen relevant sein. Zum anderen ist die Soko auch an weiteren, auffälligen Ereignissen aus der Vergangenheit im gesamten Stadtgebiet interessiert.

Soko Radweg bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Aktuell arbeiten 30 Beamte aus mehreren oberfränkischen Kriminalpolizeidienststellen in der Soko, um den hohen Ermittlungenaufwand gerecht zu werden. Aktuell laufen die Ermittlunge in alle Richtungen. Die Soko Radweg bittet um Hinweise aus der Bevölkerung und fragt:

  • Wer war in der Nacht zum Mittwoch in den Bereichen zwischen dem Emil-Warburg-Weg und der Fraunhoferstraße unterwegs?
  • Wem sind am Abend des 18. August oder in der Nacht Personen aufgefallen?
  • Wer hat an diesem Abend etwas auffälliges beobachtet?
  • Wer hat sonst auffällige Beobachtungen in der Vergangenheit im Bayreuther Stadtgebiet gemacht, die im Zusammenhang stehen könnten?

Die Soko bittet in diesen Fällen, sich bei dem Hinweistelefon unter der Telefonnummer 0921 / 506 2444 zu melden.

Weiterführende Informationen zum Leichenfund in Bayreuth:
Leiche in Bayreuth gefunden: "Diverse Anzeichen von Gewalteinwirkung!"
Leiche in Bayreuth gefunden: Kripo geht von einem Gewaltverbrechen aus
Bayreuth: 24-Jähriger in der Nacht tot auf Fußweg gefunden!
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Leichenfund in Bayreuth: Soko Radweg ermitteln mit Hochdruck

Mit Hochdruck arbeiten derzeit die Soko Radweg und die Staatsanwaltschaft Bayreuth an der Aufklärung des Gewaltverbrechens, bei dem in der Nacht zum Mittwoch (19. August) ein 24 Jahre alter Mann in Bayreuth getötet wurde. Wir berichteten. Ermittler führen umfangreiche Befragungen von Anwohnern und täglich Spurensicherungsmaßnahmen auf dem weitläufigen Tatgelände durch. Weiterlesen
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Leichenfund in Bayreuth: Kripo geht von einem Tötungsdelikt aus

UPDATE (28. August, 11:45 Uhr):

Nachdem ein 24 Jahre alter Mann am Mittwoch (19. August) tot auf dem Rad- und Fußweg im Bayreuther Ortsteil Oberkonnersreuth gefunden wurde, ermittelt die Soko Radweg weiterhin mit Hochdruck und bittet die Bevölkerung um Hinweise zum Gewaltverbrechen. Interessiert ist die Soko auch an Personen, die zum Tatzeitpunkt auf möglichen Strecken zwischen Start und Auffindeort des 24-jährigen Opfers unterwegs waren. Auffällige Ereignisse aus der Vergangenheit im gesamten Stadtgebiet Bayreuth können ebenso relevante Hinweise für die Ermittler sein.

UPDATE (21. August, 14:50 Uhr):

Mit Hochdruck arbeiten derzeit die Soko Radweg und die Staatsanwaltschaft Bayreuth an der Aufklärung des Gewaltverbrechens, bei dem in der Nacht zum Mittwoch (19. August) ein 24 Jahre alter Mann in Bayreuth getötet wurde. Ermittler führen umfangreiche Befragungen von Anwohnern und täglich Spurensicherungsmaßnahmen auf dem weitläufigen Tatgelände durch. Die umfangreichen Suchmaßnahmen wurden am Freitag (21. August) fortgesetzt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

30-köpfige Sonderkommission wertet gesicherte Spuren aus

Die derzeit über 30-köpfige Sonderkommission, die sich aus Beamten verschiedener oberfränkischer Polizeidienststellen zusammensetzt, wertet derzeit die gesicherten Spuren auch in Zusammenarbeit mit der Rechtsmedizin aus und geht den Hinweisen aus der Bevölkerung nach. Auch Beamte der Operativen Fallanalyse (OFA) aus München sind in die Ermittlungsarbeit der Kriminalpolizei Bayreuth eingebunden. m Rahmen der akribischen Suche pumpten die Beamten am Donnerstag (20. August) mit Hilfe der Feuerwehr auch ein größeres Wasserauffangbecken ab.

UPDATE (18:40 Uhr):

Wie das Polizeipräsidium Oberfranken am späten Mittwochnachmittag mitteilte, konnten die Ermittler nach dem Fund der Leiche eines 24-jährigen Bayreuthers (laut BILD-Zeitung: Fachinformatiker und PC-Experte Daniel W.) über den Tag neue Erkenntnisse gewinnen. Zur Aufklärung des Gewaltverbrechens wurde jetzt die Sonderkommission „Radweg“ eingerichtet.

Bayreuther gegen Mitternacht mit dem Rad unterwegs

Der 24-jährige Bayreuther war nach aktuellem Stand der Ermittlungen im Zeitraum zwischen Dienstag (23:00 Uhr) und Mittwoch (0:45 Uhr) mit dem Fahrrad auf dem Fuß- und Radweg zwischen der Dr.-Konrad-Pöhner-Straße und der Fraunhoferstraße im Bayreuther Stadtteil Oberkonnersreuth unterwegs. Dabei fuhr das Opfer mit einem schwarz-blauen Fahrrad der Marke Cube und trug eine schwarze, lange Hose sowie ein schwarzes T-Shirt und einen schwarzen Rucksack.

Polizei spricht von einer massiven Gewalteinwirkung

Zur Aufklärung des Sachverhalts waren Beamte der Spurensicherung und mehrere Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei für umfangreiche Suchmaßnahmen im Einsatz. Die weiteren Ermittlungen dauern derzeit an. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth gehen aufgrund der Erkenntnisse aus der Obduktion wegen der massiven Gewalteinwirkung gegen den 24-Jährigen von einem Tötungsdelikt aus. Laut BILD-Informationen wies das Opfer zahlreiche Schnittwunden auf. Wie die Zeitung weiter schreibt, fand die Spurensicherung am Fundort der Leiche einen Hammer. Wertsachen sollen dem Opfer allerdings nicht gefehlt haben!

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Ermittler suchen Zeugen

Die Ermittler bitten die Bevölkerung um Hinweise unter dem eigens für den Fall eingerichteten Hinweistelefon. Dabei bittet die Soko neben den Auffälligkeiten aus der Tatnacht auch verdächtige Beobachtungen rund um den Bereich Oberkonnersreuth und Storchennest zu melden, die bereits in den Stunden und Tagen vor der Tat gemacht wurden. Zeugen, die entsprechende Hinweise geben können, zum Beispiel zu verdächtigen Personen, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Bayreuth unter der Tel.-Nr. 0921/506-2444 zu melden.


UPDATE (14:30 Uhr):

An der Leiche des 24-jährigen Mannes aus Bayreuth entdeckten die Ermittler laut eigenen Aussagen "diverse Anzeichen von Gewalteinwirkung". Dazu ein Statement von Fabian Metzler, Pressesprecher beim Polizeipärsidium Oberfranken. Somit ermitteln Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth derzeit hinsichtlich eines Gewaltverbrechens. Der Leichnam befindet sich derzeit bei der Rechtsmedizin für eine Obduktion. Nähere Informationen hiervon gibt es noch nicht.

Leiche in Bayreuth gefunden: Kripo geht von einem Gewaltverbrechen aus

UPDATE (13:14 Uhr):

Wie die Bayreuther Polizei auf Nachfrage von TVO mitteilte, gehen die Ermittler aktuell von einem Tötungsverbrechen aus. Weitere Einzelheiten konnte die Kriminalpolizei mit dem Verweis auf die aktuellen Ermittlungen und Untersuchungen nicht mitteilen.


ERSTMELDUNG (09:02 Uhr):

In der Nacht zum Mittwoch (19. August) entdeckten zwei Passanten im Bayreuther Stadtteil Oberkonnersreuth auf dem Fuß- und Radweg zwischen Dr.-Konrad-Pöhner-Straße und der Frauenhoferstraße eine Leiche. Die Todesursache ist bislang noch unklar. Die Kripo Bayreuth nahm hierzu die Ermittlungen auf. 

Staatsanwaltschaft ordnet Obduktion an

Gegen 0:45 Uhr entdeckten die beiden Passanten den leblosen Bayreuther (24). Nachdem sie den Rettungdienst verständigt hatten, stellte ein Notarzt nur noch den Tod des 24-Jährigen fest. Die Polizei sperrte die Örtlichkeit anschließend weiträumig ab. Ein Polizeihubschrauber war ebenso im Einsatz. Die Kripo nahm unter Leitung der Staatsanwaltschaft Bayreuth noch in der Nacht vor Ort die Ermittlungen, unter anderem zur Todesursache, auf. Die Staatsanwaltschaft ordnete zudem die Obduktion des jungen Mannes an.

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Aufnahmen vom Fundort der Leiche aus der Nacht
Bayreuth: 24-Jähriger in der Nacht tot auf Fußweg gefunden!
(Unkommentierte Aufnahmen / Bq.: News5)
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Bayreuth: Erneut ein Storchenpaar in Oberkonnersreuth

Auf dem Schlot der ehemaligen Brauerei in Oberkonnersreuth hat sich wieder ein Storchenpaar eingefunden. Dass die Tiere ungestört brüten können, sollte das Abbrennen von Feuerwerken in der Nähe des Horstes, also im Ortskern von Oberkonnersreuth, von Anfang April bis Ende August unterlassen werden. Sollte auf ein Feuerwerk nicht verzichtet werden können, so ist auf einen ausreichenden Abstand zum Storchenhorst zu achten. Je nach Lage des Horstes und der Höhe und Intensität des Feuerwerks sollte dieser mindestens 600 Meter betragen.

Immer wieder ein Storchenpaar im gleichen Nest

Der Weißstorch gehörte einst zu den am weitesten verbreiteten Brutvögeln in Europa. Jahrhunderte lang war er auch in vielen deutschen Dörfern zu Hause. Nach einem starken Rückgang der Bestände Ende der 1970er Jahre, hat sich die Population des Weißstorchs dank eines Artenhilfsprogramms in den vergangenen Jahren wieder deutlich erholt. Und so brütet schon seit Jahren regelmäßig auch ein Storchenpaar in Oberkonnersreuth mit gutem Erfolg. Wie schon 2017 sind auch im vergangenen Jahr wieder drei Jungstörche ausgeflogen.

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Tiere sind vielen Gefahren ausgesetzt

Dennoch gibt es viele Gefährdungen für den Weißstorch. Direkte Verluste werden unter anderem durch die Verdrahtung der Landschaft verursacht. Viele der bei uns verunglückten Weißstörche sind das Opfer von Stromschlag an Masten. Eine weitere Gefahr für die Störche sind die sich deutlich verschlechternden Ernährungsbedingungen. Die Entwässerung von Feuchtwiesen, die Beseitigung von Gewässern wie Tümpel und Wiesengräben und die Regulierung von Flüssen sowie die intensiver werdende Nutzung von Grünland schmälern die Überlebenschance einer Storchenbrut.

Feuerwerk verschreckt die Störche

Eine neue Gefahr ist erst in den vergangenen Jahren durch das Abbrennen von Feuerwerken in der Nähe der Horste hinzugekommen. Dies kann dazu führen, dass die Altvögel in Panik das Gelege oder die Jungvögel verlassen. Die Gelege kühlen aus, die Jungvögel verhungern oder werden von Greifvögeln geschlagen.

Störungen werden mit Geldbußen bestraft

Wer Weißstörche während der Brutzeit erheblich stört, verstößt gegen das Bundesnaturschutzgesetz und muss mit einer Geldbuße rechnen. Unabhängig hiervon sind Feuerwerke außerhalb der Jahreswende ohnehin beim Gewerbeaufsichtsamt anzuzeigen beziehungsweise bedürfen der Genehmigung durch das Amt für öffentliche Ordnung, Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Bayreuth.

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Großeinsatz in Bayreuth: 500.000 Euro Schaden bei Autohausbrand

Ein Feuer in einem Autohaus im Bayreuther Stadtteil Oberkonnersreuth löste am Montagnachmittag (08. Januar) einen Großeinsatz aus. Bei dem Brand entstand ein enorm hoher Sachschaden von rund 500.000 Euro. Zudem wurden elf Mitarbeiter verletzt. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen zur noch unklaren Ursache des Feuers aufgenommen.

Brand in Lackiererei 

Gegen 15:00 Uhr alarmierten Mitarbeiter des Autohauses die Feuerwehr. Im Bereich der Lackiererei war ein Brand ausgebrochen. Sofort eilten zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei zu dem Einsatzort. In der betroffenen Werkstatt kam es zudem zu einer starken Rauchentwicklung. Den Feuerwehrkräften gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude zu verhindern und den Brand rasch zu löschen. Allerdings erlitten elf Angestellte der Firma leichte Rauchgasvergiftungen, die sie sich bei Löschversuchen zuzogen. Einen Großteil der Mitarbeiter brachte der Rettungsdienst in verschiedene Krankenhäuser.

Eine halbe Millionen Euro Schaden

Beamte des Fachkommissariats der Kripo Bayreuth nahmen vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache auf. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte das Feuer im Bereich einer Lackieranlage ausgebrochen sein. Der Sachschaden an dem Gerät sowie einigen von der starken Rauchentwicklung betroffenen Räume, beläuft sich nach ersten Schätzungen auf zirka 500.000 Euro.

ERSTMELDUNG (15:15 Uhr)

In einem Autohaus in der Nürnberger Straße im Bayreuther Stadtteil Oberkonnersreuth ist ein Feuer ausgebrochen. Laut ersten Informationen der Polizei wurden zwei Personen durch den Brand verletzt. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und BRK sind bereits vor Ort. Die Löscharbeiten dauern momentan noch an. Die Brandursache ist noch völlig unklar.

 

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