Tag Archiv: Oliver Bär

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Corona-Pandemie: Stadt und Landkreis Hof beschließen weitere Maßnahmen

Aufgrund den hohen Inzidenzwerten in Stadt und Landkreis Hof, wurden weitere Maßnahmen für die Hotspot-Region beschlossen. Diese betreffen unter anderem den Schul- und Kitabetrieb, die Ausgangssperre sowie Gottesdienste.

Für Stadt und Landkreis sind folgende, gemeinsame Maßnahmen beschlossen worden

Bereich Schule:

Sowohl in der Stadt als auch im Landkreis findet der Schulunterricht an allen Schulen nach den Osterferien ausschließlich im Distanzunterricht statt. Dies gilt auch für die Abschlussklassen. Auf Basis des weiteren Infektionsgeschehens wird das weitere Vorgehen Ende nächster Woche bekannt gegeben.

Bereich Kita:

  • Im Hinblick auf das umfangreiche Infektionsgeschehen in Kindergärten werden alle Eltern gebeten, die Notbetreuung (sowohl in Kindergärten als auch in Schulen) auf ein Mindestmaß zu reduzieren
  • Darüber hinaus wird es mit den Trägern und Leitungen der Kindertageseinrichtungen zeitnah Gespräche geben, welche weiteren Maßnahmen getroffen werden, um das Infektionsgeschehen zu reduzieren. Ziel ist es, die Notbetreuung auf ein Mindestmaß zu minimieren und den Schutz bestmöglich zu erhöhen.

Zusätzliche Maßnahmen in der Stadt Hof:

  • Die nächtliche Ausgangssperre beginnt in der Saalestadt ab 20:30 Uhr. Diese tritt ab Samstag (10. April) in Kraft und gilt bis einschließlich 25. April.
  • Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte jeglicher Glaubensrichtungen in Präsenzform auf dem Gebiet der Stadt Hof sind untersagt. Ausgenommen davon sind kirchliche Amtshandlungen, wie zum Beispiel Taufen, Trauungen und Beerdigungen
  • Sämtliche Sportanlagen inklusive Fußballplätze und Turnhallen in der Stadt Hof bleiben für den Sportbetrieb geschlossen

Appell an die Eigenverantwortung und Selbstschutz der Bürgerinnen und Bürger

Aufgrund der Entwicklung des Infektionsgeschehens sowie den daraus resultierenden Erfahrungen, die in den vergangenen Wochen gewonnenen werden konnten, appelliert das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Hof erneut an die Eigenverantwortung und den Selbstschutz der Bevölkerung:

„In vielen Bereichen werden die bekannten Hygiene- Schutz- und Abstandsmaßnahmen gut umgesetzt. Dennoch gibt es Situationen, die erheblich dazu beitragen, dass sich das Virus weiter ausbreiten kann“

(Anika Büttner, organisatorische Leiterin des Gesundheitsamtes für Stadt und Landkreis Hof)

Dazu zählen beispielsweise:

  • gemeinsames Rauchen oder gemeinsame Pausen
  • kurze Gespräche im Büro des Kollegen
  • Fahrgemeinschaften zur Arbeit oder zur Schnellteststation
  • Symptomfreiheit wird verwechselt mit „Ich habe kein Corona“
  • Krankheitssymptome werden nicht ernst genommen (z.B. Schnupfen wird als Heuschnupfen deklariert)
  • Kontaktpersonen werden nicht allumfänglich genannt, um andere vermeintlich zu schützen
  • Schnelltests werden fälschlicherweise als Freitestung gewertet (etwa für größere Zusammenkünfte)

Es ist wichtig, Beispiele wie diese ins Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen, um die Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich der Verbreitung des Virus einmal mehr zu sensibilisieren, so das Hofer Landratsamt im offiziellen Schreiben.

20 Prozent der Bevölkerung mit Erstimpfung versorgt

Ziel ist es, die Immunisierung im Hofer Land so schnell wie möglich weiter voranzubringen.

„Wir spüren, dass unsere Bürgerinnen und Bürger nach einem Jahr Pandemie Corona-müde sind. Das verstehen wir. Dennoch sehen wir einen Weg aus dieser Pandemie. Wir haben aktuell 20% unserer Bevölkerung mit einer Erstimpfung versorgt. (Zum Vergleich: Impfquote Bayern 14,6; Impfquote Deutschland 14,7) Diesen Vorsprung wollen und müssen wir weiter ausbauen“

(Oliver Bär, Hofer Landrat)

Deshalb werden der Landrat und die Oberbürgermeisterin Eva Döhla weiterhin für zusätzliche Impfdosen kämpfen.  Damit eine noch schnellere Impfversorgung im Hofer Land stattfindet, heißt es weiter im Schreiben des Landratsamtes.

Bericht aus Oberfranken Aktuell:
Corona-Krise: Stadt und Landkreis Hof verschärfen Maßnahmen
© Landratsamt Hof

Stadt & Landkreis Hof lockern Priorisierung: Diese Personengruppen dürfen sich jetzt impfen lassen

Wegen der weiterhin dynamischen Infektionslage haben Stadt und Landkreis Hof ihre Impfpriorisierung gelockert. Demnach dürfen nun auch Mitarbeiter von körpernahen Dienstleistungen das Impfangebot wahrnehmen, so das zuständige Landratsamt am Mittwoch (31. März). Weiterlesen
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Drei-Länder-Gespräch: Landräte beraten über weitere Maßnahmen in der Pandemie

Im Kampf gegen die Pandemie tauschten sich die Landräte der Grenzlandkreise wie Hofer Land, Saale-Orla-Kreis und Vogtlandkreis im Rahmen des Drei-Länder-Gesprächs über weitere Maßnahmen aus. Der Grund hierfür sind die anhaltenden hohen Infektionszahlen in den betroffenen Landkreisen. So beträgt sie unter anderem am Montag (29. März) im Landkreis Hof 229,2 (Stand: 0 Uhr, RKI). Folgende Ziele werden angestrebt:

Schnelle Immunisierung

Auf das Impfen soll ein stärkerer Fokus gelegt werden. Sowohl in Bayern, Sachsen als auch in Thüringen wurden Regionen mit besonders hohen Inzidenzwerten bereits mit zusätzlichem Impfstoff versorgt. „Dennoch muss es angesichts der Zahlen unser Bestreben sein, noch schneller und noch mehr impfen zu können. Dies wäre ein Mehrwert für ganz Deutschland“, so die Landräte Bär, Fügmann und Keil. Neben zusätzlichem Impfstoff sollen neben den Impfzentren auch die Hausärzte in der Dreiländerregion erweitert mit eingebunden werden. Dies ist insbesondere im Vogtland und im Hofer Land bereits im Rahmen von Pilotprojekten geschehen.

Testen und Öffnen

„Besonders Bürgerinnen und Bürger aus Regionen mit hohen Inzidenzwerten brauchen eine Orientierung und Perspektiven, da hier bislang kaum Öffnungsmaßnahmen erfolgt sind“, so die Landräte. Das Konzept von "Testen und Öffnen" in Schulen aber auch im Bereich von Dienstleistungen, ist ein sinnvolles Mittel, um Perspektiven für die Menschen aber auch den Einzelhandel zu schaffen. Die Testung ist eine Brücke bis zur Immunisierung der Bevölkerung. Gleichzeitig trägt dieses Modell zur Sicherheit einer Region bei, da durch testgebundene Öffnungen auch die Zahl der getesteten Personen steigt und somit Infektionsketten unterbrochen werden. Bei dem Konzept gilt es auch die Eltern mitzunehmen.

Situation der Kliniken

Die hohen Inzidenzwerte stellen insbesondere die Kliniken vor große Herausforderungen. Hier bedarf es ebenso einer gemeinschaftlichen Betrachtungs- und Handlungsweise. Die Regionen unterstützen sich, wenn es um die Verteilung der Patienten auf Intensivbetten geht. Dennoch könnte übergeordneten Hilfe zunehmend Bedeutung erlangen, sobald die Zahl der Covid-Patienten weiter steigt.

Corona-Aufbau-Fonds

Die Corona-Pandemie hat einen erheblichen Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft. Um die entstandenen Schäden zu beheben, haben sich EU-Kommission, Europäisches Parlament und EU-Spitzen auf einen Aufbauplan geeinigt, der den Weg aus der Krise ebnen soll. Deutschland erhalte in den kommenden zwei Jahren 22,7 Milliarden Euro an Fördermitteln. Die Landräte fordern, dass dieses Geld vor allem dorthin fließt, wo die größte Last zu tragen ist. Dies ist insbesondere in Regionen in direkter Nachbarschaft zu Tschechien der Fall, das die höchsten Corona-Fallzahlen im europäischen Vergleich hat. Die hohen Inzidenzen in unserer Region haben einen europäische Dimension, so die Landräte. Es sei daher richtig, an dieser Stelle für die Zukunft zu investieren.

Aktuell-Bericht vom Montag
Corona-Pandemie: Kooperation zwischen drei Landkreisen
© Landratsamt Hof

Hofer Land: 21 von 25 Pflegeheimen mit Erstimpfung versorgt

Wie das Hofer Landratsamt am Mittwoch (13. Januar) bekannt gab, sind mit dem heutigen Tag 21 von 25 Pflegeheimen im Landkreis mit der Erstimpfung gegen Covid-19 versorgt worden. Das sind 2.270 Menschen. Dazu zählen insbesondere Bewohnerinnern und Bewohner aus Senioreneinrichtungen, Pflegepersonal sowie Klinikmitarbeiter. Weiterlesen
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Neuer Negativ-Rekordwert: Stadt Hof erreicht 7-Tage-Inzidenz von 429,9!

Die Stadt Hof erreicht am Freitag (12. Dezember) nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts oberfrankenweit die bislang höchste 7-Tage-Inzidenz von 429,9. Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, kurz LGL, (Stand: 10. Dezember, 8 Uhr) liegt die Stadt Hof kurz nach Regen, die eine 7-Tage-Inzidenz von 607,16 aufweist, bayernweit als Hotspot auf Platz zwei. Im Hofer Land liegt der Wert bei 284,8. Auf die steigenden Zahlen reagierten kurzerhand Stadt und Landkreis gemeinsam und verschärften die bisherigen Corona-Maßnahmen. Wir berichteten. Zudem steigt die Zahl der Corona-Todesfälle weiter, so das zuständige Landratsamt am Freitag.

80-Jähriger stirbt an Coronavirus

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 80 Jahre alten Mann aus der Stadt Hof, der nach Angaben des Landratsamtes an dem Coronavirus verstarb. Somit steigt die Zahl der Corona-Todesfälle im Hofer Land und Stadt auf 59.

Die aktuellen Coronazahlen in Stadt und Lankreis Hof:

  • Derzeit Infizierte: 663 (+29)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 2.640  (+68)
  • Genesene Personen: 1.918 (+38)
  • Todesfälle: 59 (+1)
  • 7-Tage-Inzidenz (Kreis): 284,8
  • 7-Tage-Inzidenz (Stadt): 429,9

(Stand: 11. Dezember 2020 )

Weitereführende Informationen zur aktuellen Corona-Lage in Hof:
Hof überschreitet Inzidenzwert von 400: Behörden beschließen schwere Einschnitte
Stadt Hof macht nach Inzidenz von über 400 dicht: "Wir können auf nichts mehr warten!"
© Pixabay / Symbolbild

Coronavirus-Ausbruch: Rehau gilt als Hotspot im Landkreis Hof

Wie Hofer Landrat Oliver Bär am Dienstagnachmittag (21. Juli) in einer Telefonkonferenz bekannt gab, gilt die Stadt Rehau (Landkreis Hof) als Corona-Hotspot. Aktuell (Stand 21. Juli, 16:30 Uhr) sind 15 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Weiterlesen
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Landkreis Hof: Millionenförderung für Kreissstraßen-Ausbau

2,75 Millionen Euro an staatlichen Zuwendungen erhält der Landkreis Hof für den Ausbau der Kreisstraße HO 18 zwischen Münchberg und Stockenroth. Den Förderbescheid über diesen Betrag übergab Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz an den Hofer Landrat Oliver Bär.

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Naila: Weitere 1,88 Millionen Euro für Klinik-Sanierung

Der Bayerische Finanzminister Markus Söder kündigte am Freitag (25. November) an, dass das Kommunalunternehmen Kliniken HochFranken zusätzlich 1,88 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt der Sanierung der Klinik Naila erhält. Der Freistaat unterstützt diese Kliniksanierung in diesem Jahr in der Summe mit rund 4,8 Millionen Euro.

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Landkreis Hof: Behördenverlagerung nimmt Formen an

Die in 2015 beschlossene Behördenverlagerung in Bayern ist die größte Regionalisierung von staatlichen Behörden und Einrichtungen der letzten Jahrzehnte im Freistaat. Über 50 Behörden und staatliche Einrichtungen werden aus Ballungszentren in ländliche Regionen Bayerns verlagert.

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München / Hof: Landrat Bär in BLM-Medienrat berufen

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat den Hofer Landrat Oliver Bär in den Medienrat berufen. Der Hofer Landrat löst dort Tamara Bischof, Landrätin des Landkreises Kitzingen, ab. Bär nimmt mit Wirkung zum 1. Mai seine Tätigkeit auf.

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Weißdorf: Ortsumfahrung soll Anwohner entlasten

Die Gemeinde Weißdorf und der Landkreis Hof haben ein gemeinsames Ziel: Der Verkehr der Bundesstraße B289 soll zukünftig aus der Gemeinde herausgehalten werden. Eine Ortsumfahrung soll für eine Entlastung der Anwohner und Bürger sorgen. Dazu ist die Aufnahme in den neuen Bundesverkehrswegeplan erforderlich, der im Frühjahr 2016 aufgestellt und veröffentlicht werden soll.

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Weihnachten 2015: Grüße von Oliver Bär

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Hof,

 

es ist mir wichtig, mich zuerst bei all denjenigen zu bedanken, die sich in diesem Jahr für das Wohl unserer Heimat eingesetzt haben. Dieser Dank gilt vor allem den Ehrenamtlichen, die sich Zeit für den Nächsten nehmen. Ein besonderes Beispiel des Zusammenhalts war der Einsatz von über 1.200 Helferinnen und Helfern bei der Brandkatastrophe in der Rauschenhammermühle. Ohne deren Engagement würde der Frankenwald heute nicht mehr so aussehen, wie wir ihn kennen, schätzen und lieben. Dieser Einsatz steht für viele Fälle, bei denen wir auf die Hilfe und Unterstützung Haupt- und Ehrenamtlicher angewiesen sind. Dafür möchte ich meinen tief empfundenen Respekt zum Ausdruck bringen. Schön, dass wir uns in unserer Heimat aufeinander verlassen können.

 

Mir war es wichtig, dieses Engagement auch durch die Einführung der Ehrenamtskarte zu würdigen. Es ist mir eine große Freude, dass wir in etwas mehr als einem Jahr bereits über 2.000 Ehrenamtskarten ausgeben konnten. Auch die Wirtschaft unterstützt die Ehrenamtskarte nachhaltig. So ist es uns gelungen, innerhalb von 18 Monaten mehr als 200 Akzeptanzstellen zu werben. Wir sind damit Spitze in Bayern.

 

Gut aufgestellt sind wir im Bereich der medizinischen Versorgung. Dies gilt vor allem auch für unsere Kliniken Hochfranken mit den Häusern in Münchberg und in Naila. Wir wollen unsere Kliniken weiter stärken. Dazu planen wir den Ausbau und die Erweiterung der Klinik in Naila. Die Planungsarbeiten sind weitgehend abgeschlossen, mit dem Bau wird 2016 begonnen werden können. Möglich ist dies u. a., weil wir im Sommer eine Förderzusage in Höhe von 29,7 Millionen Euro allein für den ersten Bauabschnitt seitens des Freistaates Bayern erhalten haben. Bereits in diesem Jahr haben wir mit der Geriatrie eine neue, sehr gut angenommene Abteilung in Betrieb nehmen können.

 

Unsere Kliniken sind ein Grund dafür, dass wir – Stadt und Landkreis Hof – im Dezember vom Freistaat Bayern das Siegel „Gesundheitsregion plus“ erhalten haben. Dabei richten wir den Blick auch auf die ambulante Versorgung. Es ist wichtig, Haus- und Fachärzte in Wohnortnähe zu haben. Die vorhandenen guten Strukturen zu erhalten und das Netz der Versorgung in einzelnen Bereichen wie der ambulanten Palliativversorgung noch enger zu machen, ist unser Ziel.

 

Wir wollen, dass Jung und Alt sich bei uns wohlfühlen. Deshalb haben wir u. a. die Einführung von Seniorenbeauftragten in allen Städten, Märkten und Gemeinden angeregt und sind erste Schritte auf dem Weg zur Barrierefreiheit gegangen. In dieser Hinsicht gilt es noch viel zu tun, dessen sind wir uns bewusst – die Aufgabe ist gleichwohl mehr als wichtig.

 

Einen großen, langersehnten Schritt konnten wir im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs gehen: Ab dem 1. Januar 2016 wird es „ein Ticket für die Region“ geben, das sog. Hochfrankenticket. Damit geht nicht nur eine vereinfachte Tarifstruktur einher, sondern auch die Einführung eines Tagesfahrscheins, eines landkreisübergreifenden Seniorentickets und des Wochenendtarifs. Und – unsere Region wächst noch enger zusammen. 

 

Der Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs und unserer Region dient auch die Einführung des sog. Nightliners, der neben den herkömmlichen Buslinien an Wochenenden Besucher von und zu Festen und Veranstaltungen der Region bringt.

 

Neben dem Ausbau des Nahverkehrs drängen wir auf den Ausbau des Fernverkehrs: Vor allem die Elektrifizierung der sog. Franken-Sachsen-Magistrale und der Bahnstrecke Hof-Regensburg, einhergehend mit einer deutlich verbesserten Verbindung unserer Region nach München und den Münchner Flughafen, sind für die Region bedeutende Weichenstellungen. Ein maßgeblicher Schritt wäre dazu die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan, der im nächsten Frühjahr aufgestellt werden wird.

 

In wirtschaftlicher Hinsicht konnten wir im Jahr 2015 zahlreiche Erweiterungen unserer mittelständischen Betriebe begleiten: Die Firmen Lamilux in Rehau, Sandler in Schwarzenbach an der Saale, Raumedic in Münchberg / Helmbrechts, Alukon in Konradsreuth, Ontec in Naila oder Rehau am Standort Schwarzenbach am Wald sind Beispiele dafür, dass starke Unternehmen in unserer Region investieren.

 

Daneben testet neuerdings auch BMW auf unserem Flughafen Hof/Plauen – eine duale Nutzung eines Flugplatzes, die in Deutschland einmalig ist. Insgesamt führt die konjunkturelle Situation dazu, dass die Arbeitslosenquote im Landkreis Hof niedriger ist als der bayerische Durchschnittswert.

 

Auch den Haushalt des Landkreises konnten wir weiter konsolidieren. 2,3 Millionen Euro an Stabilisierungshilfe, die wir aufgrund unseres Konsolidierungskonzeptes seitens des Freistaates Bayern erhalten haben, trugen dazu bei, den Schuldenstand von 40 Millionen Euro Anfang des Jahres 2015 auf den aktuellen Stand von knapp 36 Millionen Euro zu senken. Die erfolgreiche Bewerbung im Rahmen des sog. Leader-Programmes sichert uns darüber hinaus weitere Gelder für Projekte in und für die Region.

 

Der gewonnene Handlungsspielraum wird für die anstehenden Investitionen, vor allem in den Bereichen Gesundheit und Bildung, benötigt werden. Neben den Bauvorhaben unserseits im Landkreis gilt es den Freistaat Bayern weiter beim Ausbau der Hochschulen in unserer Region zu fordern. Die Zusage für das Wasserinstitut in Hof im vergangenen Jahr war extrem wichtig. Ein weiterer nächster Schritt sollte die Schaffung eines Textilkompetenzzentrums in Münchberg sein. Und natürlich bewerben wir uns auch um die Schaffung eines Digitalen Gründerzentrums.

 

Das bestimmende Thema in Deutschland und zugleich die größte Herausforderung war und ist die Aufnahme von Flüchtlingen aus den Krisengebieten der Welt. Diese Aufgabe kann nur gemeinsam geschultert werden. Dessen sind sich viele bewusst. Mir ist klar, dass unsere Anstrengungen nicht geringer werden und mir ist auch bewusst, dass nicht wenige Ängste haben. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Werte vertreten und unsere Werte leben. Vor allem aber gilt es, vor Ort zu versuchen, aus jeder Situation – so schwierig sie auch sein mag – das Beste zu machen. 

 

Damit schließt sich der Kreis zu meinen Eingangsworten. Das Beste für unsere Heimat suchen – daran arbeiten sehr viele mit, ehrenamtlich und hauptamtlich, im Beruf, im Verein oder im Privaten. Ihnen möchte ich danken und allen Bürgerinnen und Bürgern in Stadt und Landkreis Hof ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2016 wünschen.

 

Ihr Landrat Oliver Bär

Flughafen Hof-Plauen: Erweiterung des Testgeländes für BMW

Nach der erfolgreichen Testphase von Fahrerassistenzsystemen am Flughafen Hof-Plauen planen die Flughafengesellschaft und BMW eine Verlängerung des bestehenden Mietvertrages. Als Voraussetzung dafür sollen die derzeitigen Testflächen an Vorfeld und „Taxiway“, welche zeitweise durch den Flugverkehr in ihrer Nutzung eingeschränkt sind, erweitert werden.

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© Sandra Schulze / TVO

Selbitz (Lkr. Hof): Danksagung für Hilfskräfte des Sägewerk-Brandes

Der Großbrand des Sägewerkes in Schwarzenbach am Wald (Landkreis Hof) am Wochenende des 22. und 23. August war eine der größten im Landkreis Hof. Den 1.200 Hilfskräften, die über Stunden und Tage an der Brandbekämpfung im Ortsteil Rauschenhammermühle beteiligt waren, wurde nun gedankt.

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Landkreis Hof jetzt „Gesundheitsregion Plus“

„Der Landkreis Hof darf sich ab 1. Juni Gesundheitsregion Plus nennen und erhält dafür eine Förderung vom Freistaat Bayern.“ Darüber informiert CSU-Landtagsabgeordneter Alexander König. Die positive Entscheidung des Bayerischen Gesundheitsministeriums für den Landkreis Hof ist das Ergebnis einer erfolgreichen Bewerbung, die Landrat Doktor Oliver Bär auf den Weg gebracht hat.

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