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Bamberg / Chemnitz: Online-Betrug in Millionenhöhe angeklagt

Die bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg errichtete Zentralstelle Cybercrime Bayern hat gegen vier junge Männer aus dem Raum Chemnitz Anklage unter anderem wegen mehrfachen gewerbs- und bandenmäßigen Computerbetrugs zum Landgericht Bamberg erhoben. Es geht um eine Summe von über 1,1 Millionen Euro.

Bankkunden mit Phishing-Mails abgezockt

Nach dem Ergebnis der gemeinsam mit der Kriminalpolizeiinspektion Bamberg durchgeführten Ermittlungen versandten bisher unbekannt gebliebene Mittäter sogenannte Phishing-Mails, mit denen Sparkassenkunden aus dem gesamten Bundesgebiet auf von den Tätern erstellte Internetseiten gelockt wurden. Auf diesen Internetseiten, die den echten Internetseiten der Sparkassen täuschend ähnlich sahen, wurden die Kunden – hierunter auch eine Kundin aus dem Raum Bamberg – unter einem Vorwand dazu gebracht, ihre Zugangsdaten zum Online-Banking-Konto preiszugeben.

Das wird den vier Beschuldigten laut Anklageschrift vorgeworfen

Ihre bisher unbekannten Mittäter übergaben die zuvor erlangten Zugangsdaten in der Folge in Listenform über einen Cloudspeicherdienst an die vier Angeschuldigten weiter, die überprüften, ob sie sich mit diesen Daten Zugang zu den Konten der Sparkassenkunden verschaffen konnten. War ihnen dies gelungen, so überprüften sie den jeweiligen Kontostand und veranlassten eine Änderung des TAN-Verfahrens, so dass entweder sie oder ihre unbekannt gebliebenen Mittäter, denen sie das Ergebnis ihrer Tätigkeit ebenfalls in Listenform über den Cloudspeicherdienst mitteilten, in die Lage versetzt wurden, Gelder von den Konten der Sparkassenkunden weiter zu transferieren.

Mutmaßliche Täter ergaunerten sich rund 1,1 Millionen Euro

Insgesamt soll es den Angeschuldigten und ihren Mittätern auf diese Art und Weise gelungen sein, unberechtigte Überweisungen in Höhe von mehr als 1,1 Mio. Euro zu veranlassen. Lediglich etwa 270.000 Euro hiervon konnten die beteiligten Sparkassen für ihre Kunden im Wege eines sogenannten Recalls sichern. Von den übrigen Beträgen erhielten die unbekannt gebliebenen Mittäter zwei Drittel, die Angeschuldigten sollen sich das restliche Drittel geteilt haben.

Vier Beschuldigte sitzen derzeit in Untersuchungshaft

Die vier Männer im Alter zwischen 22 und 29 Jahren, die alle aus dem Raum Chemnitz stammen, befinden sich bereits seit dem 30.11.2018 in Untersuchungshaft. Während sich ein 22-jähriger Angeschuldigter im Ermittlungsverfahren geständig eingelassen hat, haben die drei weiteren Angeschuldigten bislang keine Angaben zur Sache gemacht.

Bis zu 15 Jahre Haft für die Täter möglich

Das Gesetz sieht für jeden Fall des gewerbs- und bandenmäßigen Computerbetrugs eine Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren vor. Sollte es zu einer Verurteilung wegen mehrerer Taten kommt, beträgt das Höchstmaß der dann zu verhängenden Gesamtfreiheitsstrafe 15 Jahre.

Wagner Festspiele Bayreuth 2018: Online-Kartenverkauf startet am Sonntag

Das virtuelle Schlange stehen geht wieder los. Ab Sonntag (18. März) um 14.00 Uhr können online Karten für die diesjährigen Wagner Festspiele in Bayreuth bestellt werden. Angeboten werden, wie schon im vergangenen Jahr, alle Aufführungen der aktuellen Spielzeit.

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Bayreuth: Polizei nimmt Internet-Betrüger fest

Einen Internet-Betrüger, der im großen Stil unter falschen Namen bei Versandhäusern Waren bestellte ohne diese zu bezahlen, ging der Bayreuther Kripo bereits Mitte September ins Netz. Wie die Polizei jetzt mitteilte, ergaunerte der 36-Jährige Artikel im Gesamtwert von circa 10.000 Euro. 30 Fälle werden ihm zur Last gelegt.

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© Stadtmarketing Bamberg

München: Klaus Stieringer als AKCS-Geschäftsführer bestätigt

Der Berufsverband City- und Stadtmarketing Bayern wird auch in den kommenden drei Jahren vom Geschäftsführer des Bamberger Stadtmarketing Vereins, Klaus Stieringer (Foto), geführt. Einstimmig wurde der Citymanager von den Innenstadtexperten bayerischer Kommunen auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Berufsverbandes AKCS in seinem Amt bestätigt.

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Datenklau im Internet: Auch Oberfranken betroffen!

Ein riesiger Datenklau im Internet verunsichert die Menschen in Deutschland und natürlich auch in Oberfranken. Laut den Informationen des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stahlen Cyber-Kriminelle mehrere Millionen Zugangsdaten deutscher Internet-User. Die Behörde sprach am Dienstag (21. Januar) von 16 Millionen E-Mail-Adressen, die betroffen sind. Dies ergaben Analysen der zuständigen Behörden, die automatisierte Computernetzwerke, sogenannte „Bots“, unter die Lupe nahmen. Bei den gehackten Daten geht es um Benutzernamen, Mailadressen und Passwörter, mit denen sich User bei Onlineshops wie Amazon oder bei sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter anmelden. Die Behörden warnen und raten, Passwörter zu tauschen, sicherere Login-Daten zu wählen und aufzupassen, wie und an wen Sie Ihre Daten weitergeben.

 

 

 

 

Tipps für sichere Passwörter:

  • Benutzen Sie keine unsicheren Passwörter wie „123456“, „abc123“, die Tastaturbelegung „qwertz“, Ihr Geburtstag, Hochzeitstag oder Ähnliches
  • Ein sicheres Passwort sollte aus Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und mindestens zwei Sonderzeichen bestehen
  • Passwörter nach einem gewissen Zeitraum immer wieder wechseln
  • Login-Daten nicht an andere Personen weitergeben
  • Passwörter nicht auf dem Rechner speichern
  • gleiche Benutzerdaten nicht für mehrere Online-Dienste verwenden
  • Passwörter nicht im Schreibtisch aufbewahren oder am Monitor kleben haben
  • Eselsbrücken bauen, um sich die Passwörter im Kopf zu merken

 


 

 

Klobürstenkanonier: Jörg Sprave lässt Alltagsgegenstände fliegen

Jörg Sprave aus Burgkunstadt hat ein ungewöhnliches Hobby: Er baut Schleudern. Doch damit nicht genug: Denn die Wurfgeschosse dafür sind Alltagsgegenstände wie Kondome, Kekse oder Klobürsten. Seine riesige Fangemeinde aus der ganzen Welt ist begeistert von seinen Internetvideos. Wir haben ihn besucht und durften einige seiner ungewöhnlichen Konstruktionen unter die Lupe nehmen – heute ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

 

Kloster Banz: 1. Oberfränkischer Breitbandgipfel

Mit dem neuen Breitbandprogramm hat die Bayerische Staatsregierung wichtige Weichen für die künftige Wettbewerbsfähigkeit gestellt. Bayern stellt für den Ausbau von Breitbandnetzen der nächsten Generation bis zum Jahr 2014 500 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung, maximal 500.000 Euro je Kommune. Der von der Kommission genehmigte Subventionsrahmen beträgt maximal 2 Milliarden Euro. Bayern hat damit ein Programm auf die Beine gestellt, das europaweit absolut einmalig ist. Sorge bereitet den Vertretern der Kommunen allerdings die hohe Komplexität des neuen Förderprogramms. Im Rahmen des Breitbandgipfels soll das Thema „Breitband“ von verschiedenen Seiten beleuchtet werden. Hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft sind auf Kloster Banz vor Ort. Wir greifen das Thema heute ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ auf.

Im Tal der Langsamen: Breitband-Internet in Oberfranken lahmt

Ein Leben ohne Internet können sich die meisten Menschen überhaupt nicht mehr vorstellen. Ob in der Schule, im Job oder in der Freizeit – überall nutzen wir das World Wide Web. Computer, Smartphones und Tablets sorgen dafür, dass sämtliche Informationen in Sekunden-Schnelle verfügbar sind. Dahinter steckt eine Menge Technik. Breitband heißt das Zauberwort. In Oberfranken ist in einigen Regionen das schnelle Internet aber noch nicht angekommen. Die Story dazu gibt es ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.