Tag Archiv: Opfer

B85 / Lösau (Lkr. Kulmbach): 78-jährige Frau stirbt bei Unfall

Wie bereits gemeldet, ereignete sich am Donnerstagvormittag ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem sich zwei 56- und 76-jährige Männer und eine 78-jährige Beifahrerin verletzten. Die Frau erlitt bei dem Frontalzusammenstoß schwerste Verletzungen und verstarb am Nachmittag im Krankenhaus.

 

Gefährlicher Überholvorgang führt zu Frontalzusammenstoß

 

Gegen 10.20 Uhr war ein 56-Jähriger aus dem Raum Kronach mit seinem Wagen auf der B85, von Kulmbach in Richtung Kronach, unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen setzte der Mann nahe Lösau zum Überholen eines Lastwagen an. Zur selben Zeit kam ein 76-jähriger Mann aus Thüringen mit seiner 78-jährigen Ehefrau in einem Skoda entgegen. Die beiden Wagen stießen frontal zusammen und der 76-Jährige schleuderte mit seinem Fahrzeug gegen den Lastwagen. Zahlreiche Kräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei eilten zur Unfallstelle. Rettungskräfte brachten den leicht verletzten BMW-Fahrer und den schwer verletzten Skoda-Fahrer in Krankenhäuser. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt. Die 78-Jährige musste schwer verletzt von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug gerettet werden. Sie kam ebenfalls in ein Krankenhaus und erlag dort noch am frühen Nachmittag ihren schweren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an die Unfallstelle und die Sicherstellung beider Unfallfahrzeuge an. Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt knapp 20.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme sowie den Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Fahrbahn für mehrere Stunden gesperrt.

 


 

 

Gewinnspiel: Tickets gewinnen für Eintracht Bamberg vs. FC Augusburg

Am Mittwoch (04. September) um 19.00 steigt im Bamberger Fuchspark Stadion ein Freundschaftsspiel zwischen dem Regionalligisten Eintracht Bamberg und der Bundesliga-Elf vom FC Augsburg. Die Einnahmen aus diesem Benefiz-Kick werden an die Hochwasser-Opfer des Mai-/Juni-Hochwassers weitergeleitet.

Wir haben für dieses Spiel Freikarten, die Sie gewinnen können. Senden Sie uns eine Mail an sport@tvo.de mit dem Betreff „FCE-Gewinnspiel“.

Mitmachen können Sie bis Mittwoch, 04. September, 9.00 Uhr.

 


 

 

Bayreuth: Frei! – Gustl Mollath hat Psychiatrie verlassen

+++ Update, Mittwoch (07.08.13), 23.20 Uhr +++

Es ist der Aufsehen erregendste Fall der bayerischen Justizgeschichte. In den vergangenen Monaten spitzt sich die Diskussion um Gustl Mollath zu. Er wird zum wohl bekanntesten Insasssen des Bezirkskrankenhauses Bayreuth.  Am Dienstag erreicht der Fall seinen vorläufigen Höhepunkt. Völlig überraschend kommt der 56-jährige frei. Nach sieben Jahren in der geschlossenen Psychiatrie. Dort hatte Gustl Mollath gesessen, weil er als allgemeingefährlich galt. Er soll seine Frau misshandelt und Reifen zerstochen haben. Er soll unter Wahnvorstellungen leiden. Seit gut 24 Stunden ist Gustl Mollath frei.

 

 

+++ Update, Mittwoch (07.08.13), 19.00 Uhr +++

Der Fall Gustl Mollath ist in erster Linie ein persönliches Schicksal, aber auch ein politisches Hauen und Stechen. Nach der Entscheidung für die Wiederaufnahme des Verfahrens versucht sich das jede Partei zu eigen zu machen. Politische Reaktionen auf die Entwicklungen rund um Gustl Mollath hat jetzt Ulrike Glaßer-Günther zusammengetragen.

 

 

+++ Update, Mittwoch (07.08.13), 15.00 Uhr +++

Gustl Mollath hat nach seiner gestrigen überraschenden Entlassung aus dem Bezirksklinikum Bayreuth die erste Nacht seit über sieben Jahren in Freiheit verbracht. Jetzt zieht der zum Politikum gewordene Justizfall weitere Kreise. Unter anderem fordert die Kulmbacher SPD-Landtagsabgeordnete Inge Aures von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) die Entlassung der Justizministerin Beate Merk (CSU). In „Oberfranken Aktuell“ sprechen wir ab 18.00 Uhr unter anderem mit Inge Aures (MdL, SPD), Peter Meyer (MdL, Freie Wähler), Gudrun Brendel-Fischer (MdL, CSU), Thomas Hacker (MdL, FDP) und Ulrich Gensch (MdL, Bündnis90/Die Grünen).

 

+++ Update, Dienstag (06.08.13), 21.45 Uhr +++

Gustl Mollath hat am Dienstagabend das Bezirkskrankenhaus Bayreuth zu Fuß durch den Haupteingang verlassen und stellte sich anschließend sofort den Fragen der Journalisten!

Sehen Sie hier sein komplettes Statement nach der Freilassung aus der Psychiatrie des Bezirkskrankenhauses Bayreuth!

 

 

+++ Update, Dienstag (06.08.13), 19.40 Uhr +++

Studiotalk mit dem TVO-Reporter vor Ort in Bayreuth, Björn Karnstädt:

 

 

+++ Update, Dienstag (06.08.13), 18.00 Uhr +++

Gustl Mollath hat soeben das Bezirkskrankenhaus Bayreuth zu Fuß durch den Haupteingang verlassen und stellt sich nun den Fragen der Journalisten! Mollath zeigte sich nach seiner Freilassung erleichtert. Er wisse aber noch nicht, wo er die Nacht verbringt und wie es weiter geht – so eine Aussagen an die versammelte Presse. TVO war bei der Freilassung dabei.

 

+++ Update, Dienstag (06.08.13), 12.45 Uhr +++

Gustl Mollath kommt aus der Bayreuther Psychiatrie frei. Die Freilassung soll umgehend erfolgen, entschied das Oberlandesgericht in Nürnberg. Die Entscheidung geht einher mit dem Beschluss des Gerichtes, die Wiederaufnahme des Strafverfahrens gegen ihn einzuleiten. Die Nürnberger Richter korrigierten damit die Entscheidung des Landgerichts Regensburg. Das Nürnberger OLG ordnete nun an, dass das Wiederaufnahmeverfahren an einer anderen Kammer am Landgericht Regensburg stattfinden muss.  Da mit der Wiederaufnahmeanordnung das 2006er Urteil gegen Mollath ungültig ist, entfällt somit die Grundlage für Mollaths Unterbringung in der Psychiatrie.

Im Jahr 2006 wurde Mollath in die Psychiatrie nach Bayreuth eingewiesen. Er soll einerseits seine inzwischen von Ihm geschiedene Frau tätlich angegriffen haben, andererseits wurden ihm vor Gericht verworrene Gedanken zur Last gelegt, da er aussagte, dass seine Frau bei der HypoVereinsbank Millionengelder verschoben habe.  Der 56-jähriger Nürnberger sieht sich seit jeher als Opfer der Justiz.

Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

 

(Sliderbild & Headerbild: Nordbayerischer Kurier, Ronald Wittek  / Galeriebilder: TVO)

 


 

 

Helmbrechts (Lkr. Ho): Zeugen zu falschem Finanzbeamten gesucht

Nach der Festnahme eines 75-jährigen Trickdiebes, der sich Mitte Juni in Helmbrechts als falscher Finanzbeamter ausgegeben hatte, sucht die Kriminalpolizei Hof weitere mögliche Opfer des Betrügers.  Der Mann aus Brandenburg ging den Hofer Kriminalbeamten bereits wenige Wochen nach seiner Tat ins Netz. Während der Trickdieb in seiner Heimat festgenommen werden konnte und mittlerweile in Untersuchungshaft sitzt, laufen die Ermittlungen des Fachkommissariats für Eigentumsdelikte auf Hochtouren. Die Erkenntnisse der Beamten ergaben, dass der 75-Jährige in anderen Fällen mit unterschiedlicher Maskerade auftrat. So wechselte der Brandenburger neben seiner Bekleidung oft auch sein Aussehen. Um die Gaunerei des Mannes lückenlos aufzudecken, bitten die Ermittler, dass sich weitere Personen mit der Kripo Hof in Verbindung setzen, bei denen sich ebenfalls ein Mann an der Haustüre als angeblicher Finanzbeamter ausgegeben und unter einem Vorwand versucht hatte in deren Wohnung zu gelangen. Mögliche Opfer oder weitere Zeugen möchten sich bitte bei der Kriminalpolizei in Hof unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 melden.

 


 

 

Oberfranken Hilft: Hier kann gespendet werden!

OBERFRANKEN HILFT den Flutopfern!

Wir wollen hier zusammentragen, WO in Oberfranken Spenden für Hochwasseropfer abgegeben werden können und WAS gesucht wird.
Ob privat organisiert oder über eine Organisation wie Feuerwehr, BRK, DLRG, usw.
Teilt uns Eure Informationen zum Spendenort mit (Name, Adresse, ggf. Telefonnummer).

Informiert uns via Facebook (www.fb.com/fb.tvo), Twitter (@tv_oberfranken), oder per Mail an redaktion@tvo.de!

Die gesammelten Infos findet Ihr dann HIER!

DANKE FÜR EURE HILFE!

 

Bamberg Phantoms Spendenaufruf der Bamberger Footballer via Facebook Link 
Jusos Fichtelgebirge Spendenaktion in Marktredwitz am 15.06. (12.00 Uhr), Infos im Link Link 
Tierrettung Hof Spenenaufrug für die Region Deggendorf Link 
Facebook-Gruppe Freakcity zeigt Herz, Sammelaktion für Hochwasseropfer Link 
Facebook-Gruppe „Bamberg hilft! (Fluthilfe für Deggendorf)“
Link

 

Feuerwehr Mitwitz

vorläufige Abgabestation: Michaele Sreifinger,
Burgstallerweg 1, 96269 Mitwitz

Flyer

Deutsches Rotes Kreuz

Gemeinsame Spendenaktion mit „Hof-History“

Link

Facebook-Seite

 Hof-History

Link 
Facebook-Seite Infoseite – Hochwasser 2013 Bayern Link 
Facebook-Seite Hilfeseite – Hochwasser Deggendorf 2013 Link 
Facebook-Seite Infoseite – Passau Hochwasser 2013 Link 

Facebook-Seite

Hochwasser Sachsen-Anhalt Link 
Facebook-Seite  Fluthilfe Dresden Link 
Facebook-Seite  Hochwasser Sachsen Link 
Facebook-Seite  Elbepegelstand Link 
Facebook-Seite   Deutschlands Helfernetzwerk für Hochwasseropfer Link 

 


 

 

Selb: Mann gewürgt

Ein 43-jähriger Italiener ist am Dienstagnachmittag in der Friedrich-Ebert-Straße in Selb auf einen 37-jährigen Selber losgegangen, hat ihn zu Boden gestürzt und ihn mit beiden Händen massiv gewürgt. Zwei Helfer waren notwendig, um den aggressiven Mann von seinem Opfer wegzuziehen. Der 37-jährige musste sich nach der Würgeattacke im Krankenhaus behandeln lassen. Angeblich waren 50 Euro Schulden der Anlass für den Übergriff. Der Italiener muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzungen verantworten.

 

Bamberg: Betrüger nutzen Hilfsbereitschaft der Kirche aus

Insbesondere im Raum Bamberg ist die Kirche Opfer unbekannter Betrüger geworden. Bei zahlreichen Anrufen – vorwiegend bei katholischen Pfarrämtern – weckten die Betrüger mit frei erfundenen Unglücksgeschichten das Mitleid der Kirchenmitarbeiter. Die Gauner gaben sich am Telefon als in Not geratene Gemeindemitglieder aus. Dabei konfrontierten die unbekannten Täter die Pfarrer oder Kirchenmitarbeiter mit einer vorgetäuschten Notlage im Ausland. In einigen Fällen überwiesen die  hilfsbereiten Opfer Geld, um den vermeintlichen Pechvögeln aus der Klemme zu helfen. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und rät allen, in solchen Fällen besonders misstrauisch zu sein.

Tötungsdelikt in bad Staffelstein: Ermittlungen laufen

Das Familiendrama von Bad Staffelstein/Schönbrunn schockte gestern die Region, Bewohner des Ortes und Nachbarn zeigten sich bestürzt.

Wir berichteten.

 

Am Donnerstagmorgen fanden Polizeibeamte nach einem Notruf eine 34-jährige Frau tot in ihrer Garage im Ortsteil Schönbrunn.

Obduktion durchgeführt

Eine durchgeführte Obduktion ergab eine Vielzahl von Messerstichen an der Leiche. Der dringend tatverdächtige 38-Jährige sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Das mutmaßliche Tatmesser wurde bei der aufwendigen Spurensicherung in der Garage aufgefunden und wird jetzt bei der Rechtsmedizin Erlangen und beim Landeskriminalamt München untersucht. Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge dürfte es sich beim Fundort des Messers auch um den Tatort der tödlichen Attacke am Morgen handeln.

Haftbefehl für den Lebensgefährden

Die Staatsanwaltschaft Coburg beantragte beim zuständigen Amtsgericht die Untersuchungshaft für den 38-jährigen Lebensgefährten der Getöteten. Diesem Antrag schloss sich der Ermittlungsrichter bei der Vorführung des Mannes am Freitagvormittag an und erließ Haftbefehl wegen Verdachts eines Tötungsdeliktes. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kripo Coburg zum möglichen Motiv dauern noch an. Der Beschuldigte schweigt bislang zu den Vorwürfen. Wir berichten mit neuen Erkenntnissen ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

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