Tag Archiv: Peggy Knobloch

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Hof: Anwalt von Ulvi Kulac strebt zweites Wiederaufnahmeverfahren an

Wie der Blog behördenstress.de am Montagnachmittag (9. November) vermeldete, beantragte Ulvi Kulac – Anwalt Thomas Saschenbrecker im Auftrag und Absprache mit seinem Mandanten, dessen Eltern und seiner Betreuerin Gudrun Rödel beim Landgericht Hof die Akteneinsicht in den Missbrauchsfall Peggy Knobloch.

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© Sebastian Geier / TVO

Talsperre Pirk: Kripo sucht nach Schulzranzen von Peggy

Kripo und Staatsanwaltschaft Bayreuth lassen seit Montag (27. April) in der Talsperre Pirk (Vogtlandkreis / Sachsen) mit Tauchern der Bayerischen Bereitschaftspolizei nach einem Schulranzen der seit 2001 verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg (Landkreis Hof) suchen. Diese Maßnahme dient dem Ausschluss einer Spur aus den Ermittlungen der Sonderkommission Peggy I.

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Was geschah mit Peggy Knobloch?: Unterstützerkreis will Klärung

Am 7. Mai 2001 verschwindet die damals 9 Jahre alte Peggy Knobloch aus Lichtenberg, im Landkreis Hof, spurlos. Trotz intensiver Suche wird das Mädchen nicht gefunden. Dennoch wird im Mai 2004 der geistig behinderte Gastwirtsohn Ulvi Kulac als Mörder des Mädchens verurteilt.

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Lichtenberg: Reaktionen auf den Freispruch von Ulvi Kulac

Um kurz nach 10:00 Uhr ist es amtlich. Das Landgericht Bayreuth verkündet einen Freispruch für Ulvi Kulac. Der Richter ist davon überzeugt, dass der geistig Behinderte die kleine Peggy Knobloch nicht umgebracht hat. Und das zehn Jahre nach der ersten Verurteilung in Hof. Ein großes Ereignis. Was sagen die Menschen in Lichtenberg im Landkreis Hof dazu? Dem Ort aus dem die damals neunjährige Peggy verschwunden ist. Das sehen Sie ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.



 

Fall Peggy: Aufgaben & Funktionen der Prozessbeteiligten

Seit Tagen steht das Landgericht in Bayreuth im Mittelpunkt des Interesses. Grund dafür ist das Wiederaufnahmeverfahren von Ulvi Kulac. Jede Menge Kameras, jede Menge Publikum – aber auch jede Menge Gerichtspersonal. Vom Richter über Staatsanwaltschaft bis Nebenklage hat dabei jeder seine spezielle Aufgabe. Welche, das erklären wir heute Abend ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Fall Peggy: Ex-Anwalt von Ulvi Kulac massiv in der Kritik

Der massiv in der Kritik stehende ehemalige Verteidiger von Ulvi Kulac, der Bayreuther Rechtsanwalt Wolfgang Schwemmer, darf sich nach eigenen Abgaben nicht zu den Vorwürfen, welche jetzt im Wiederaufnahmeverfahren am Landgericht Bayreuth bekannt wurden, äußern. Er habe nach wie vor eine Schweigepflicht, von der er erst entbunden werden müsste, so Wolfgang Schwemmer gegenüber TVO auf Anfrage. Gegenwärtig müsse er zwangsläufig die Rufschädigung unwidersprochen hinnehmen. Dem Anwalt wird vorgeworfen, bei polizeilichen Vernehmungen und Ortsbegehungen 2002 seinen Mandant nicht begleitet zu haben. Somit sei Ulvi Kulac damals ohne Rechtsbeistand den Ermittlern quasi schutzlos gegenüber gestanden, so die Anschuldigungen. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

13 Jahre und kein Ende: Was geschah mit Peggy Knobloch?

Am morgigen Donnerstag (10. April) beginnt das Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy vor dem Landgericht Bayreuth. Dort soll bewiesen werden, ob Ulvi Kulac tatsächlich der Mörder ist, mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun hat – oder eben unschuldig ist. Er sitzt seit 2004 in der forensischen Psychiatrie in Bayreuth. Der Prozess soll neun Verhandlungstage andauern. Wir zeichnen noch einmal die letzten 13 Jahre nach – unser Topthema in „Oberfranken Aktuell“ ab 18:00 Uhr.

 

>>> Die TVO-Chronik zum Fall Peggy Knobloch aus Lichtenberg seit Anfang 2013 <<<

 


 

 

Fall Peggy: Protest aus dem Landgericht Bayreuth

Vehementer Protest kommt heute (3. April 2014) aus dem Landgericht Bayreuth. Die für das Wiederaufnahmeverfahren im Fall Ulvi Kulac zuständige Justiz setzt sich gegen die gestern erhobenen Vorwürfe der beiden Enthüllungsjournalisten Ina Jung und Christoph Lemmer zur Wehr. TVO berichtete (siehe unten). Beide Journalisten hatten im Rahmen ihrer Buchvorstellung in Bayreuth behauptet, der vorsitzende Richter habe das neue Gutachten zum Geständnis von Ulvi Kulac bereits vor dem anstehenden Prozess abgesprochen. Aus dem Landgericht Bayreuth heißt es wörtlich: „Zu keinem Zeitpunkt hat der Vorsitzende dem Sachverständigen inhaltliche Vorgaben für das von ihm zu erstattende Gutachten gemacht oder gar ein Ergebnis vorgegeben.“

 

>>> Die TVO-Chronik zum Fall Peggy Knobloch aus Lichtenberg seit Anfang 2013 <<<

 

Der TVO-Beitrag vom Mittwoch (02. April 2014):

 

 


 

 

Fall Peggy: Journalisten vermuten Prozess-Absprachen!

Es ist einer der spektakulärsten und mysteriösesten Kriminalfälle in Deutschland: Der um die am 7. Mai 2001 verschwundene Peggy Knobloch aus Lichtenberg und den 2004 wegen Mordes verurteilten geistig behinderten Ulvi Kulac. Im Lauf der Jahre sind, wie berichtet, erhebliche Zweifel an der Schuld des mittlerweile 37-Jährigen aufgetaucht, der seit zwölf Jahren in der geschlossenen Abteilung der Bezirksklinik in Bayreuth sitzt. Am Donnerstag in einer Woche (10. April) beginnt das Wiederaufnahmeverfahren am Landgericht Bayreuth. Mit dazu beigetragen haben die beiden Journalisten Ina Jung und Christoph Lemmer, die in ihrem Buch „Der Fall Peggy“ neue Fakten und Spuren recherchiert haben. Jetzt behaupten sie, dass das Urteil im Wiederaufnahmeverfahren bereits feststehen könnte. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

Staatsanwalt lässt sich von seinen Aufgaben entbinden

Am Mittwochnachmittag (2. April) wurde zudem bekannt, dass sich der zuständige Staatsanwalt des Wiederaufnahmeverfahrens von seinen Aufgaben hat entbinden lassen. Als Grund gab die Staatsanwaltschaft Bayreuth an, dass bei Ermittlungen – unabhängig vom Ulvi K.-Wiederaufnahmeverfahren – der Staatsanwalt einem Verdächtigen nicht erlaubte, bei der Vernehmung einen Anwalt heranziehen. Somit wäre der Staatsanwaltschaft beim kommenden Wiederaufnahmeverfahren angreifbar gewesen. Nun übernehmen die Staatsanwälte Sandra Staade und Daniel Götz den Fall.

 

>>> Die TVO-Chronik zum Fall Peggy Knobloch aus Lichtenberg seit Anfang 2013 <<<

 


 

 

Peggy: Verhandlung gegen Verdächtigen Holger E. wegen Missbrauch

Parallelen scheinen sich im Lauf der neuen Ermittlungen im Fall Peggy aufzutun. Holger E. – der 29 Jahre alte Mann aus Halle, der im Rahmen des Wiederaufnahmeverfahrens ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten ist – hat 2001 offenbar eine Sexualstraftat begangen. Opfer war demnach seine damals neunjährige Nichte, der Tatort war Lichtenberg. Diese Tat soll ich im Jahr des Verschwindens von Peggy ereignet haben. Auch Peggy ist 2001 verschwunden und auch Peggy war damals 9 Jahre alt. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat Anklage erhoben. Der bereits wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vorbestrafte Holger E. selbst ist weitestgehend geständig. Der Prozess wird am Landgericht Hof stattfinden, weil Hof das für den Tatort Lichtenberg zuständige Gericht ist. Verhandelt wird der Fall vor der Jugendkammer, weil Holger E. zum Tatzeitpunkt 17 Jahre alt war. Wann der Prozess beginnen soll, steht momentan noch nicht fest.

 


 

 

Fall Peggy: Staatsanwaltschaft Bayreuth überprüft Verdächtigen

Wieder gibt es einen neuen Verdächtigen im Fall der vor 12 Jahren verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof. Erst vor wenigen Tagen hatte das Landgericht Bayreuth angeordnet, den Prozess neu aufzurollen. Der wegen Mordes verurteilte, geistig behinderte Ulvi Kulac scheint damit entlastet. Jetzt ist ein Mann aus dem ehemals näheren Umfeld der Familie Knobloch ins Visier der Ermittler geraten. Der 40-jährige ist nicht der einzige Verdächtige, der im Zusammenhang mit dem Wiederaufnahmeverfahren verhört wird. Im Laufe der Ermittlungen werden weitere Personen überprüft, heißt es von Seiten der Staatsanwaltschaft. Der Fall Peggy kommt Anfang nächsten Jahres erneut in Bayreuth vor Gericht.

Hier ein Statement von Oberstaatsanwalt Herbert Potzel…

 


 

 

Fall Peggy: Facebook-User beschuldigt Mutter Susanne Knobloch

Aufgrund von neuen Hinweisen und einem Phantombild beherrscht mit dem Fall der in Portugal verschwundenen Maddie McCann derzeit wieder ein Entführungsfall die Berichterstattung der Medien weltweit. Doch auch im oberfränkischen Entführungsfall der in Lichtenberg im Landkreis Hof verschwundenen Peggy Knobloch könnte es eine neue Spur geben. Ein Facebook-User beschuldigt in einem Beitrag Peggys Mutter Susanne Knobloch – Näheres berichtet Hendrik Ertel heute Abend um 18.00 in „Oberfranken Aktuell“.

 


 

 

Lichtenberg (Lkr. Hof): Kommt die Wende im Fall Peggy?

Es ist wohl einer der bekanntesten und mysteriösesten Kriminalfälle in Deutschland. 2001 verschwindet die damals neun Jahre alte Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof spurlos. Obwohl es keine Leiche gibt, verurteilt das Gericht den geistig behinderten 23 Jahre alte Ulvi Kulac 2004 zu lebenslanger Haft. Er soll der Mörder des Mädchens sein. Hauptgrundlage für die Verurteilung ist Ulvis Geständnis nach 40 Vernehmungen. Das widerruft er aber später, weil es scheinbar unter erheblichem Druck der Ermittler zustande gekommen ist.  Die Haft hat Ulvi bislang nicht antreten müssen. Er ist in der geschlossenen Abteilung der Bezirksklinik Bayreuth untergebracht. Seit Jahren hegen viele erhebliche Zweifel, dass der Gastwirtsohn tatsächlich der Mörder von Peggy ist.

Neue Ermittlungen führen nach Halle / Saale

Nun ist Holger E. aus Halle in Sachsen-Anhalt ins Visier der Ermittler geraten. Der Mann ist mittlerweile 29 Jahre alt und wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vorbestraft. Auch er stand damals schon unter Verdacht. Eine Nachricht, die die Menschen, die Ulvi für unschuldig halten, teils mit Hoffnung aber auch mit gemischten Gefühlen aufgenommen wird. Hendrik Ertel berichtet ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Lichtenberg / Halle (Saale): Fall Peggy – Neue Vorwürfe gegen Verdächtigen

Im Fall der seit 2001 verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof sind nun offenbar neue Vorwürfe gegen den Verdächtigen aus Halle (Saale) aufgetaucht. Medienberichten zu Folge ermitteln derzeit die Staatsanwaltschaften Bayreuth und Halle (Saale) gegen den ehemaligen Freund der Familie.

Erst diese Woche war der 29-jährige auf Grund von mehreren Hinweisen in das Visier der Ermittler geraten. Er zählte zum Tatzeitpunkt zum engen Freundeskreis der Familie, soll zum damaligen Zeitpunkt ein enger Vertrauter der Familie gewesen sein. Mittlerweile sitzt er wegen sexuellen Missbrauchs an seiner Tochter im Gefängnis in Halle (Saale).

Wie der „Nordbayerische Kurier“ erfahren haben will, ermittelt die Justiz gegen den Mann. Er soll die Tochter seines älteren Bruders sexuell missbraucht haben. Anklage in diesem Fall soll demnächst erhoben werden.

 


 

 

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