Tag Archiv: Peggy

Fall Peggy: Kripo setzt auf Aktenzeichen XY-Sondersendung

In der am Mittwochabend (3. Juni) im ZDF ausgestrahlten Sondersendung „Aktenzeichen XY – Wo ist mein Kind?“ wurde auch der Fall der seit 2001 verschwundenen Peggy Knobloch dargestellt. Die Ermittler von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Bayreuth erhoffen sich durch die Ausstrahlung neue Hinweise.

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© Sebastian Geier / TVO

Talsperre Pirk: Taucher finden keinen Schulranzen von Peggy!

Die seit Montag (27. April) in der Talsperre Pirk (Vogtlandkreis / Sachsen) mit Tauchern der Bayerischen Bereitschaftspolizei durchgeführte Suche nach dem möglichen Schulranzen der seit 2001 vermissten Peggy Knobloch aus Lichtenberg (Landkreis Hof) wurde am frühen Mittwochnachmittag abgeschlossen. Einen Schulkoffer fanden die Taucher nicht.

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© Sebastian Geier / TVO

Talsperre Pirk: Kripo sucht nach Schulzranzen von Peggy

Kripo und Staatsanwaltschaft Bayreuth lassen seit Montag (27. April) in der Talsperre Pirk (Vogtlandkreis / Sachsen) mit Tauchern der Bayerischen Bereitschaftspolizei nach einem Schulranzen der seit 2001 verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg (Landkreis Hof) suchen. Diese Maßnahme dient dem Ausschluss einer Spur aus den Ermittlungen der Sonderkommission Peggy I.

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Fall Peggy: Ermittlungen gegen drei Verdächtige eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat die Ermittlungen gegen drei zuletzt im Fokus stehende Verdächtige im Fall der verschwundenen Peggy Knobloch eingestellt. Es handelt sich dabei wie mehrfach berichtet um den Eigentümer eines Grundstücks in Lichtenberg, um einen früheren Nachbarn der Familie Knobloch und um dessen Halbbruder.

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Fall Peggy: Journalisten vermuten Prozess-Absprachen!

Es ist einer der spektakulärsten und mysteriösesten Kriminalfälle in Deutschland: Der um die am 7. Mai 2001 verschwundene Peggy Knobloch aus Lichtenberg und den 2004 wegen Mordes verurteilten geistig behinderten Ulvi Kulac. Im Lauf der Jahre sind, wie berichtet, erhebliche Zweifel an der Schuld des mittlerweile 37-Jährigen aufgetaucht, der seit zwölf Jahren in der geschlossenen Abteilung der Bezirksklinik in Bayreuth sitzt. Am Donnerstag in einer Woche (10. April) beginnt das Wiederaufnahmeverfahren am Landgericht Bayreuth. Mit dazu beigetragen haben die beiden Journalisten Ina Jung und Christoph Lemmer, die in ihrem Buch „Der Fall Peggy“ neue Fakten und Spuren recherchiert haben. Jetzt behaupten sie, dass das Urteil im Wiederaufnahmeverfahren bereits feststehen könnte. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

Staatsanwalt lässt sich von seinen Aufgaben entbinden

Am Mittwochnachmittag (2. April) wurde zudem bekannt, dass sich der zuständige Staatsanwalt des Wiederaufnahmeverfahrens von seinen Aufgaben hat entbinden lassen. Als Grund gab die Staatsanwaltschaft Bayreuth an, dass bei Ermittlungen – unabhängig vom Ulvi K.-Wiederaufnahmeverfahren – der Staatsanwalt einem Verdächtigen nicht erlaubte, bei der Vernehmung einen Anwalt heranziehen. Somit wäre der Staatsanwaltschaft beim kommenden Wiederaufnahmeverfahren angreifbar gewesen. Nun übernehmen die Staatsanwälte Sandra Staade und Daniel Götz den Fall.

 

>>> Die TVO-Chronik zum Fall Peggy Knobloch aus Lichtenberg seit Anfang 2013 <<<

 


 

 

Fall Peggy: Verdächtiger Holger E. gibt sexuellen Kontakt zu

Im Fall der seit Mai 2001 verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg (Landkreis Hof) kommt es vor der Wiederaufnahme des Prozesses um den verurteilten Ulvi K. im April zu neuen Entwicklungen. Laut Medienberichten hat Holger E. (29) aus Halle/Saale eingeräumt, kurz vor dem Verschwinden von Peggy sexuellen Kontakt mit ihr gehabt zu haben. Laut „BILD“ kam es in den Osterferien 2001 zu „Zärtlichkeiten“ zwischen E. und der 9-Jährigen, bei dem der Mann (damals 17) auch seine eigene Nichte missbrauchte, die damals in Lichtenberg zu Besuch war. Weiterhin hat Holger E., der seit 2012 wegen Missbrauchs der eigenen Tochter in Halle/Saale in Haft sitzt, kein Alibi für den Tag des Verschwindens von Peggy, den 7. Mai 2001.

Staatsanwaltschaft Bayreuth äußert sich

Laut Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Bayreuth handelt es sich bei den aktuellen Medienberichten nicht um neue Erkenntnisse. Laut Staatsanwaltschaft hat Holger E. bereits am 27.02.2013 im Rahmen einer anderweitigen Vernehmung mitgeteilt, dass es zwischen ihm und Peggy Knobloch zum Austausch von „Zärtlichkeiten“ gekommen sein soll. Dies war Anlass für weitere umfangreiche Ermittlungen der Behörden. Ein hinreichender Tatverdacht für eine Anklage hat sich aber nicht ergeben, so die Staatsanwaltschaft am heutigen Mittwoch (05. März 2014)

Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 

Letzte Entwicklungen im Fall Peggy:

23. Januar 2014: VIDEO – Vermeintliches Kinderporno-Foto sorgt für Aufregung

08. Januar 2014: VIDEO – Polizei öffnet Sarg auf Lichtenberger Friedhof

08. Januar 2014: VIDEO – Polizei exhumiert Grab auf dem Friedhof von Lichtenberg

08. Januar 2014: VIDEO – Interview mit Buchautor Christoph Lemmer

08. Januar 2014: VIDEO – Reaktionen aus Lichtenberg auf die Exhumierung

17. Dezember 2013: NEWS – Neue Verhandlung soll im April beginnen

16. Dezember 2013: VIDEO – Oberstaatsanwalt Herbert Potzel zu neuem Verdächtigen

10. Dezember 2013: VIDEO – TVO-EXKLUSIV – Reaktion von Elsa Kulac auf das Wiederaufnahmeverfahren

09. Dezember 2013: VIDEO – Bayreuth / Lichtenberg: Fall Peggy wird neu aufgerollt!

21. November 2013: NEWS – Halle (Saale): Hausdurchsuchung im Fall Peggy K. am Mittwoch

21. November 2013: VIDEO – Bayreuth / Lichtenberg: Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy?

14. Oktober 2013: VIDEO – Facebook-User verdächtigt Mutter Susanne Knobloch

25. September 2013: VIDEO – Lichtenberg (Lkr. Hof): Neue Ermittlungen im Fall Peggy

07. September 2013: NEWS – Lichtenberg / Halle (Saale): Neue Vorwürfe gegen Verdächtigen

03. September 2013: VIDEO – Lichtenberg / Halle (Saale): Neue Ermittlungen im Fall Peggy

03. September 2013: VIDEO – Katja Herrmann berichtet über den aktuellen Stand der Ermittlungen

06. Mai 2013: VIDEO – Noch kein Ergebnis von Knochenfragmenten

03. Mai 2013: VIDEO – Die Geschichte eines Skandals”: Buchvorstellung in Hof

April-Mai 2013: NEWS-SEITE – Peggy: Gefundene Knochen werden immernoch untersucht

25. April 2013: VIDEO – Ermittlungen vor Ort in Lichtenberg (Lkr. Hof) abgeschlossen

25. April 2013: VIDEO – News Update im Fall Peggy: Polizei sucht nach der Leiche

25. April 2013: VIDEO – Wie arbeiten speziell trainierte Rettungshunde?

24. April 2013: VIDEO – Talk zwischen Frank Ebert und Ulvi K.-Anwalt Michael Euler

24. April 2013: VIDEO – Knochenfragmente in Lichtenberg (Lkr. Hof) gefunden

23. April 2013: VIDEO – Lichtenberg (Lkr. Hof): Leichensuche im Fall Peggy

23. April 2013: VIDEO – Leiche in einem Lichtenberger Garten vergraben?

23. April 2013: VIDEO – Anwesen in Lichtenberg (Lkr. Hof) wird umgepflügt

22. April 2013: VIDEO – Mögliche Wende im Fall Peggy: Gibt es nach 12 Jahren eine Leiche?

05. April 2013: VIDEO – Gespräch mit der Mutter von Ulvi K.

05. April 2013: VIDEO – Lichtenberg (Lkr. Hof): Reaktionen nach Wiederaufnahmeantrag im Fall Peggy

05. April 2013: VIDEO – Wiederaufnahmeantrag im Fall Peggy: Was steht in den 2.000 Seiten?

04. April 2013: VIDEO – Bayreuth: Fall Peggy – Wiederaufnahmeantrag eingereicht

03. April 2013: VIDEO – Fall “Peggy”: Wiederaufnahmeantrag wird morgen eingereicht

21. März 2013: VIDEO – Lichtenberg (Lkr. Hof) / Bayreuth: Wiederaufnahme im Fall Peggy?

20. März 2013: NEWS – Fall Peggy: Wiederaufnahmeverfahren Ulvi K.

18. März 2013: NEWS – Staatsanwaltschaft Bayreuth zu “Fall Peggy”

11. März 2013: NEWS – Fall Peggy: Verfahren um Ulvi K. vor Wiederaufnahme

 


 

 

Fall Peggy: Keine Übereinstimmung bei aufgetauchtem Foto

Bei dem kinderpornografischen Foto, das vergangene Woche durch die Medien gegangen ist (TVO berichtete), handelt es sich nicht um die seit 12 Jahren vermisste Peggy Knobloch aus Lichtenberg (Landkreis Hof). Das hat nun eine eingehende Untersuchung ergeben. Bereits Ende vergangenen Jahres war das Bild, auf dem ein nacktes Mädchen abgebildet ist, bei der Kriminalpolizei Bayreuth eingegangen. Eine erste Bewertung brachte allerdings schon damals keine Übereinstimmung. Zu dieser Überzeugung sind nun auch die Ermittler des Bundeskriminalamtes gekommen.

 


 

 

Fall Peggy: Untersuchungen schließen Kinderleiche aus

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth und das Polizeipräsidium Oberfranken haben am Freitagnachmittag (10. Januar) vermeldet, dass in dem am Mittwoch (8. Januar) untersuchten Grab auf dem Friedhof in Lichtenberg (Landkreis Hof) keine Kinderknochen gefunden wurden. Die Polizei war dem Hinweis nachgegangen, die Leiche der seit 2001 verschwundenen Peggy Knobloch könnte in dem Grab liegen. Immerhin wurde damals, zwei Tage nach dem Verschwinden des Mädchens, auf dem Lichtenberger Friedhof eine 81-jährige Frau beerdigt. (Wir berichteten!) Jetzt steht fest: Es wurden zwar menschliche Überreste gefunden. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen haben allerdings bestätigt, dass es sich dabei um Knochen eines Erwachsenen handelt.

 

>>> HIER geht es zu unserer Peggy-Themenseite vom vergangenen Mittwoch <<<

 

 


 

 

Friedhof Lichtenberg: Ermittler suchen nach der Leiche von Peggy!

Update (8. Januar, 23:50 Uhr):
Fast 13 Jahre nach dem Verschwinden von Peggy Knobloch gewinnt der Fall erneut an Brisanz. Das mysteriöse Verschwinden hat in der Vergangenheit auch den Journalisten Christoph Lemmer immer wieder beschäftigt. Er hat sich intensiv mit den Akten von damals auseinandergesetzt, hat mit Zeugen und Angehörigen gesprochen. Und er hat schließlich gemeinsam mit Autorin Ina Jung ein Buch über den „Fall Peggy“ geschrieben. Die erneuten Grabungen heute in Lichtenberg dürfte also auch er mit Spannung verfolgt haben. Wir haben mit ihm gesprochen…

 

 

Update (8. Januar, 18:40 Uhr):
Das Verschwinden der kleinen Peggy hat das Leben im kleinen Städtchen Lichtenberg (Landkreis Hof) auf den Kopf gestellt. Viele Einwohner sind im Zuge der Ermittlungen vernommen worden. Medienvertreter aus ganz Deutschland haben die 1.000-Einwohner-Stadt in Beschlag genommen und teilweise die Bürger in ein zweifelhaftes Licht gerückt. Mittlerweile hat man gelernt, mit dem Rummel umzugehen. Katja Herrmann berichtet…

 

 

Update (8. Januar, 18:25 Uhr):
Es ist eine schaurige Vorstellung – aber es hätte tatsächlich sein können, dass Peggy Knobloch, das kleine Mädchen, das vor fast 13 Jahren in Lichtenberg verschwand, gefunden wird. Gefunden, auf dem Friedhof von Lichtenberg, im Grab einer 81 Jahre alten Frau. Eine unglaubliche Theorie, die angesichts der Fakten aber dennoch irgendwie Sinn ergibt, denn zwei Tage nach dem Verschwinden von Peggy wurde auf dem Lichtenberger Friedhof eine Frau beerdigt. Peggys Leiche hätte also möglicherweise in dieser Grabstätte verschwinden können. Mehr zum Einsatz von Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Lichtenberg von Sandra Heinze…

 

 

Update (8. Januar, 13:50 Uhr):
Am frühen Nachmittag äußerten sich Polizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth per Pressemitteilung zu den Ermittlungen auf dem Lichtenberger Friedhof am Mittwochmorgen. Als Ergebnis steht derzeit fest: Die im Rahmen der Exhumierung entdeckten Knochen stammen mit hoher Wahrscheinlichkeit von Erwachsenen…

 

>>> Hier die komplette Pressemitteilung der Behörden zum Download! <<<

 

Update (8. Januar, 13:00 Uhr):
TVO-Reporterin Sandra Heinze sprach mit Jürgen Stadter (Polizeipräsidium Oberfranken) zu den Ermittlungen auf dem Friedhof in Lichtenberg am Mittwochmorgen…

 

 

Update (8. Januar, 12:20 Uhr):
Hier sehen Sie unsere Bildergalerie aus Lichtenberg. TVO-Reporterin Sandra Heinze ist in Lichtenberg vor Ort und berichtet ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ über die Suche nach Peggy.

 

 

Update (8. Januar, 11:30 Uhr):
Die Polizei und Staatsanwaltschaft gab in Lichtenberg am Vormittag eine Pressekonferenz zu den Grabungen auf dem Friedhof in Die Arbeiten vor Ort sind abgeschlossen. Nach aktuellem Erkenntnisstand lag die Leiche von Peggy nicht in dem untersuchten Grab. Die Untersuchungen zu den Grabinhalten dauern allerdings an.

 

 

Erstmeldung (8. Januar, 9:27 Uhr):
Seit dem frühen Morgen wird auf dem Lichtenberger Friedhof (Landkreis Hof) nach der Leiche der vor fast 13 Jahren verschwundenen Peggy gesucht. Die Ermittler exhumieren das Grab einer kurz nach dem Verschwinden der damals Neunjährigen beerdigten Frau.

Seit Mitte 2012 ermittelt die Staatsanwaltschaft Bayreuth unabhängig vom Wiederaufnahmeantrag des Verurteilten Ulvi K. im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Peggy Knobloch am 7. Mai 2001 gegen Tatverdächtige. Dabei hat es sich als erforderlich erwiesen, frühere Ermittlungsergebnisse im Licht der nunmehr gewonnenen Erkenntnisse neu zu bewerten und gegebenenfalls durch eigene Ermittlungen zu überprüfen, um für weitere Schritte von absolut sicheren Tatsachenfeststellungen ausgehen zu können.

Im Rahmen solcher Überprüfungsmaßnamen sind heute früh (8. Januar) im Friedhof in Lichtenberg ein Grab geöffnet und eine Exhumierung durchgeführt worden. Es haben sich nämlich bei den Nachermittlungen Hinweise darauf ergeben, dass bei der seinerzeit am 9. Mai 2001 durchgeführten Bestattung die Möglichkeit bestanden haben könnte, die Leiche von Peggy Knobloch mit in jenes Grab zu verbringen. Bei den früher durchgeführten Ermittlungen waren zwar mehrere Personen zu den Einzelheiten der Beerdigung befragt worden, eine genauere Untersuchung der Grabstätte selbst war allerdings unter den damaligen Umständen für nicht erforderlich erachtet worden.

 

 


 

 

Fall Peggy: Neue Verhandlung soll im April beginnen

Jetzt stehen die ersten Verhandlungstermine fest. Im April 2014 beginnt der Prozess um die vor 12 Jahren verschwundene Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof. Ab dem 10. April muss sich Ulvi Kulac erneut verantworten. Diesmal vor der Jugendkammer des Landgerichts Bayreuth. 2004 war er wegen Mordes an dem neunjährigen Mädchen verurteilt worden. Inzwischen belegte Falschaussagen eines wichtigen Zeugen hatten unter anderem zu der Wiederaufnahme des Verfahrens geführt. Für den Prozess sind vorerst neun Verhandlungstage angesetzt.

 


 

 

Fall Peggy: Staatsanwaltschaft Bayreuth überprüft Verdächtigen

Wieder gibt es einen neuen Verdächtigen im Fall der vor 12 Jahren verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof. Erst vor wenigen Tagen hatte das Landgericht Bayreuth angeordnet, den Prozess neu aufzurollen. Der wegen Mordes verurteilte, geistig behinderte Ulvi Kulac scheint damit entlastet. Jetzt ist ein Mann aus dem ehemals näheren Umfeld der Familie Knobloch ins Visier der Ermittler geraten. Der 40-jährige ist nicht der einzige Verdächtige, der im Zusammenhang mit dem Wiederaufnahmeverfahren verhört wird. Im Laufe der Ermittlungen werden weitere Personen überprüft, heißt es von Seiten der Staatsanwaltschaft. Der Fall Peggy kommt Anfang nächsten Jahres erneut in Bayreuth vor Gericht.

Hier ein Statement von Oberstaatsanwalt Herbert Potzel…

 


 

 

Halle (Saale): Hausdurchsuchung im Fall Peggy K. am Mittwoch

Der Fall der seit 2001 verschwundenen Peggy aus Lichtenberg (Landkreis Hof) beschäftigt auch am Donnerstag (21. November) die Schlagzeilen. Nachdem die Staatsanwaltschaft Bayreuth am Mittwoch (20. November) eine Empfehlung abgegeben hat, die es möglich macht, den Fall um den wegen Mordes an Peggy verurteilten Ulvi Kulac erneut aufzurollen, kommt weiter Bewegung in die Sache. Laut Informationen von MDR Info wurde am gestrigen Mittwoch (20. November) ein Haus in Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) durchsucht.

Staatsanwaltschaft spricht von „Routinedurchsuchung“

Dabei soll es sich laut Berichten um das Elternhaus eines wegen Kindesmissbrauchs inhaftierten Mannes handeln. Gegen ihn wird bereits seit dem Sommer ermittelt. Er galt als enger Freund der Familie Knobloch. Herbert Potzel, leitender Oberstaatsanwalt in Bayreuth sprach im Interview mit MDR Info von einer „Routinedurchsuchung“. Ob diese Aktion neue Hinweise zu dem Fall geben kann, ist derzeit noch nicht bekannt. Spuren und mögliche Beweise werden erst ausgewertet.

 

Hier unser Bericht vom Mittwoch (20. November):

 

 

 


 

 

Lichtenberg / Halle (Saale): Fall Peggy – Neue Vorwürfe gegen Verdächtigen

Im Fall der seit 2001 verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof sind nun offenbar neue Vorwürfe gegen den Verdächtigen aus Halle (Saale) aufgetaucht. Medienberichten zu Folge ermitteln derzeit die Staatsanwaltschaften Bayreuth und Halle (Saale) gegen den ehemaligen Freund der Familie.

Erst diese Woche war der 29-jährige auf Grund von mehreren Hinweisen in das Visier der Ermittler geraten. Er zählte zum Tatzeitpunkt zum engen Freundeskreis der Familie, soll zum damaligen Zeitpunkt ein enger Vertrauter der Familie gewesen sein. Mittlerweile sitzt er wegen sexuellen Missbrauchs an seiner Tochter im Gefängnis in Halle (Saale).

Wie der „Nordbayerische Kurier“ erfahren haben will, ermittelt die Justiz gegen den Mann. Er soll die Tochter seines älteren Bruders sexuell missbraucht haben. Anklage in diesem Fall soll demnächst erhoben werden.

 


 

 

Lichtenberg (Landkreis Hof): Neue Ermittlungen im Fall Peggy?

In den Fall der verschwundenen Peggy Knobloch könnte erneut Bewegung kommen. Offenbar steht ein derzeit inhaftierter, ehemaliger Freund der Familie im Visier der Ermittler. Der Mann sitzt hinter Gittern, weil er seine Tochter sexuell missbraucht hat. Die Spur war das Ergebnis einer Recherche zweier Journalisten, die im Mai ein Buch über den nach wie vor mysteriösen Mordfall veröffentlicht haben. Als Mörder von Peggy Knobloch ist der geistig behinderte Ulvi K. verurteilt worden. Wegen anderer Vergehen befindet er sich derzeit in der geschlossenen Psychiatrie in Bayreuth. Von der Leiche von Peggy fehlt auch 12 Jahre nach ihrer Ermordung jede Spur.

Mehr dazu ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 


 

 

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