Tag Archiv: Peggy

News-Seite Peggy: Gefundene Knochen werden immernoch untersucht

Am 22. April starteten Polizei und Staatsanwaltschaft eine umfassende Suchaktion in Fall Peggy. Der Tatort der Suche liegt im Ortszentrum von Lichtenberg. Die Ermittler gehen hier einer neuen Spur nach. Das Anwesen – welches untersucht wird – gehört dem verurteilten Sexualstraftäter Robert E. (66). Laut der Polizei gibt es Hinweise auf einen möglichen Leichenablageort. Diesen Hinweisen geht man seit dem 22. April nach. Gefunden hat man Knochenfragmenten. Ein Ergebnis, um was es sich dabei genau handelt, gibt es immer noch nicht.

 

Montag, 6. Mai

Wilde Spekulationen um die Knochenteile aus Lichtenberg. Es soll sich tatsächlich um menschliche Knochen handeln. Allerdings nicht von Peggy Knobloch. Das berichten verschiedene Medien am Wochenende und berufen sich auf eine Aussage der Bayreuther Staatsanwaltschaft. Auf Nachfrage von TVO stellt sich heraus – die Untersuchungsergebnisse liegen auch eineinhalb Wochen nach dem Ende der Grabungsarbeiten noch nicht vor.

 

Donnerstag, 2. Mai, 19.00 Uhr

Buchvorstellung in Hof: „Der Fall Peggy – Die Geschichte eines Skandals“

Am kommenden Dienstag ist es genau 12 Jahre her, dass das Mädchen aus Lichtenberg am helllichten Tag spurlos verschwunden ist. Erst vergangene Woche ist die kleine Stadt im Landkreis Hof wieder in den Fokus der Öffentlichkeit geraten.Unerwartet startet die Polizei eine erneute Suche nach den sterblichen Überresten von Peggy Knobloch.Eine Woche, nachdem die Grabungsarbeiten abgeschlossen sind, kommt ein Buch in den Handel.Ein Buch, das sich mit dem Fall Peggy Knobloch beschäftigt. Dieses Buch stellen die beiden Autoren Ina Jung und Christoph Lemmer im Galeriehaus Weinelt in Hof vor.

 

Montag, 29. April, 14.40 Uhr

Laut Polizei müssen bei den von der Staatsanwaltschaft Bayreuth angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen in Lichtenberg heute noch Nacharbeiten durchgeführt werden. Die Ermittler müssen noch Erkenntnisse aus dem Einsatz der Bodenuntersuchung nachgehen. Einsatzkräfte der Kriminalpolizei Bayreuth, mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks, sind seit Montagmorgen in dem weiterhin abgesperrten Anwesen tätig. Ergebnisse anlässlich der Analyse der aufgefundenen Knochenteile liegen laut den Ermittlungsbehörden derzeit noch nicht vor.

 

Donnerstag, 25. April, 18.40 Uhr

Seit Donnerstagnachmittag kann Lichtenberg – zumindest vorerst –  wieder aufatmen. Die Suche nach der Leiche von Peggy ist beendet. Auch das Technische Hilfswerk, das vier Tage lang gegraben, gebohrt und gemeißelt hat, zieht seine Fahrzeuge und Gerätschaften wieder ab. Jürgen Stadter von der Polizei Oberfranken ist bei uns im Studio. Er hat die Ermittlungen der vergangenen Tage in Lichtenberg mit begleitet.

 

 

Donnerstag, 25. April, 17.29 Uhr

Die von der Staatsanwaltschaft Bayreuth angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen in einem Anwesen in Lichtenberg konnten vorläufig abgeschlossen werden. Einen Hinweis von Spezialisten des TÜV Rheinland auf einen  Hohlraum wurde heute  intensiv nachgegangen. Bohrungen des Technischen Hilfswerks ergaben, dass es sich dabei nur um lose, natürliche Felsstrukturen unterhalb des Anwesens handelte. Die Arbeiten von Polizei und den eingesetzten Hilfsdiensten werden lediglich vorübergehend unterbrochen. Das Anwesen bleibt weiterhin gesperrt. Die von der Staatsanwaltschaft Bayreuth in Auftrag gegebene Analyse der Knochenfunde erbrachte noch kein Ergebnis.

 

 

Donnerstag, 25. April, 13.58 Uhr

Die Ermittler in Lichtenberg haben angekündigt, ihre Grabungsarbeiten auf der Suche nach Peggy am heutigen Donnerstagnachmittag zu beenden. Polizei und Staatsanwaltschaft wollen dann eine abschließende Bilanz ziehen. Unsere Zusammenfassung der letzten vier Tage in Lichtenberg gibt es ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 21.00 Uhr 

Lichtenberg im Landkreis Hof steht auch am Mittwoch im Fokus der Öffentlichkeit. Bereits seit drei Tagen nehmen Beamte das Anwesen des 66-jährigen Robert E. regelrecht auseinander.  Fieberhaft wird nach sterblichen Überresten von Peggy Knoblich gesucht. In einem Kanal wurden nun Knochenfragmente gefunden…

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 18.26 Uhr

TVO-Redaktionsleiter Frank Ebert hat die Geschehnisse vor Ort in Lichtenberg für uns auch am Mittwoch mitverfolgt. Er ist im Studio, mit der Antwort auf die Frage: “Warum wird jetzt so fieberhaft bei dem verurteilten Sexualstraftäter nach Peggy gesucht”. Für Michael Euler, Anwalt des verurteilten Ulvi K., sind die Ermittlungen der vergangenen drei Tage einfach nur, Zitat: “Schwachsinn”.

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 16.41 Uhr

Die Ermittler finden laut Angaben vom Mittwochnachmittag Knochenfragmente auf dem durchsuchten Grundstück in Lichtenberg. Ob es sich dabei allerdings um menschliche Überreste, geschweige denn um die Leiche von Peggy Knobloch handelt, dass klärt nun die Gerichtsmedizin. „Alles Schwachsinn“, sagt dagegen Michael Euler, Anwalt von Ulvi Kulac. Er fragt sich, warum jetzt, nach 12 Jahren, überhaupt noch nachgeforscht, das Anwesen eines Sexualstraftäters durchforstet wird. Mit ihm sprechen wir ab 18.00 Uhr in Oberfranken Aktuell.

 

 

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 15.53 Uhr

Polizei und Staatsanwaltschaft gaben am Mittwochnachmittag eine Pressekonferenz zum vorläufigen Suchergebnis im Mordfall Peggy K. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth überprüft bereits seit Mitte 2012 in Zusammenarbeit mit der Kripo Bayreuth die umfangreichen Ermittlungsergebnisse.  Aus der Gesamtheit einer Anzahl von Einzelhinweisen ergab sich Anfang April 2013 der Anlass, für die Staatsanwaltschaft, einen Durchsuchungsbeschluss für das Anwesens in Lichtenberg anzuordnen.

Bei den umfassenden Grabungsarbeiten durch die eingesetzten Polizeikräfte und Mitarbeitern des Technischen Hilfswerks haben die Ermittler einzelne Knochenteile gesichert. Ob diese menschlich oder tierisch sind, konnte vor Ort nicht festgestellt werden.

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat deshalb eine genaue gerichtsmedizinische Untersuchung dieser Knochenfunde in Auftrag gegeben. Die Laboruntersuchung wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Bis zum Vorliegen dieses Untersuchungsergebnisses bleibt der Fundort auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth weiterhin polizeilich abgesperrt.

 

Mittwoch, 24. April, 14.46 Uhr

Nicht bloß in Lichtenberg sucht die Polizei nach der Leiche von Peggy. Auch im thüringischen Hirschberg (Saale-Orla-Kreis), welches nur rund 15 Autominuten von Lichtenberg entfernt ist, agieren die Ermittler. In Hirschberg wurde am Montag eine Scheune untersucht. Fündig wurde man nicht. Mutmaßlicher Besitzer der Scheune ist Robert E., dessen Anwesen in Lichtenberg gerade durchforstet wird. Anwohner berichteten uns, dass man kaum mit Robert E. sprach, wenn er in Hirschberg war, E. zudem länger vor Ort nicht mehr gesichtet wurde. Die Scheune soll laut den Einheimischen aktuell leer sein. Auf die Frage, was früher in der Scheune gelagert wurde, gaben uns die Anwohner ein Schulterzucken.  

 

Mittwoch, 24. April, 13.50 Uhr

Die von der Staatsanwaltschaft Bayreuth angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen in einem Anwesen in Lichtenberg werden weitere Zeit in Anspruch nehmen. Diese Stellungnahme gab am frühen Nachmittag das Polizeipräsidium Oberfranken bekannt. Über den aktuellen Stand der Ermittlungen und welche Maßnahmen noch durchgeführt werden, informieren Polizei und Staatsanwaltschaft vor Ort auf dem Lichtenberger Marktplatz in einer Pressekonferenz. TVO ist natürlich mit vor Ort.

 

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 12.42 Uhr


Die Grabungen auf dem Lichtenberger Anwesen gehen am Mittwoch weiter. Die Einsatzkräfte von Polizei und Technischem Hilfswerk richten ihr Augenmerk auf einen Kanal im Hof des Grundstücks. Medienvertreter können sich am Mittwoch-Mittag ein Bild von den Arbeiten verschaffen. In der seit Montag andauernden Aktion wurden bisher allerdings keine Spuren auf den Leichnam von Peggy gefunden.

 

 

Mittwoch, 24. April, 10.35 Uhr

Hier fassen wir die gestrigen Ereignisse in Lichtenberg noch einmal umfassend zusammen:
Klicken Sie HIER auf den Link!
Aktuell sind wir mit einem Team bereits wieder unter, um weiter im Fall Peggy zu berichten. Aktuelle Entwicklungen finden Sie hier auf dieser Seite.

 

Dienstag, 23. April, 21.13 Uhr

TVO-Redaktionsleiter Frank Ebert hat für uns am Dienstag die Ermittlungen vor Ort in Lichtenberg mitverfolgt. Er berichtet direkt vom Geschehen über die Maßnahmen von Polizei und Staatsanwaltschaft.

 

 

 

Dienstag, 23. April, 18.46 Uhr

Bei den Durchsuchungsmaßnahmen in Lichtenberg kommen laut Polizei auch Leichenspürhunde im Einsatz. Über den Einsatz solch trainierter Hunde informiert Mantrailer Armin Schweda. Schweda bildet Rettungshunde aus, die unter anderem spezialisiert auf die Personensuche sind.

 

 

Dienstag, 23. April, 18.03 Uhr

Der Fall der seit 12 Jahren vermissten Peggy Knobloch aus Lichtenberg nimmt immer bizarrere Formen an. Ist die Leiche des damals 9-jährigen Mädchens tatsächlich in einem Garten in Lichtenberg im Landkreis Hof vergraben? Dieser Frage gehen seit gestern Ermittler von Staatsanwaltschaft und Polizei nach.

 

 

 

Dienstag, 23. April, 16.46 Uhr


Die Arbeit auf dem Grundstück in Lichtenberg geht weiter voran. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth und das Polizeipräsidium Oberfranken haben nun eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht. In der heißt es, dass die angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen in Lichtenberg bisher zu keinem Ergebnis geführt haben. Die Arbeiten dauern weiterhin an. Die Verantwortlichen können aktuell nicht vorhersagen, wann diese abgeschlossen werden. Momentan werden vom THW, Spezialisten des TÜV Rheinland und Mitarbeitern des Bergamtes sowie Beamten der Spurensicherung und Leichensuchhunden Hohlräume in dem Lichtenberger Anwesen untersucht. Die Behörden weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen der derzeit laufenden Ermittlungen keine Person festgenommen wurde. Die aktuelle Untersuchung des Grundstücks in Lichtenberg steht laut den Behörden auch nicht im Zusammenhang mit dem Wiederaufnahmeantrag um Ulvi K.

 

Dienstag, 23. April, 15.01 Uhr


Die Polizei ist weiter zusammen mit dem THW dabei, den Garten des Grundstückes von Robert E. in Lichtenberg auszuheben und zu untersuchen. Die Ermittler sind bis in eine Tiefe von 2 Meter vorgestoßen. Wenn die Arbeiten am heutigen Dienstag nicht abgeschlossen werden können, sollen die Bagger auch am Mittwoch zum Einsatz kommen. Fakt ist dies aber noch nicht. Aktuell gibt die Polizei in Lichtenberg eine Pressekonferenz.

 

 

Dienstag, 23. April, 14.28 Uhr


Unser aktueller News-Beitrag zur großangelgten Suchaktion von Polizei und THW in Lichtenberg ist abrufbar:

 

 

Dienstag, 23. April, 12.38 Uhr


Aktuelle Fotos vom Einsatz der Polizei und dem beteiligten Technischen Hilfswerk in Lichtenberg entnehmen Sie unserer Facebook-Seite unter: www.facebook.com/fb.tvo

 

 

 

 

Dienstag, 23. April, 11.20 Uhr


Laut Polizei hat man jetzt 1,50 Meter tief gegraben. Die vermutete Zisterne hat sich als Oberflächenbrunnen bzw Zierbrunnen entpuppt, der im Erdreich endet. Es wird noch tiefer gegraben und nach Hohlräumen gesucht. Die Leichenspürhunde haben bislang nicht angeschlagen, so unser Reporter Hendrik Ertel vor Ort.

 

 

Dienstag, 23. April, 10.40 Uhr


Entgegen anders lautender Meldungen auf vielen Online-Portalen ist der verurteilte Sexualstraftäter Robert E. aus Lichtenberg nicht festgenommen worden. Er wird laut Polizei „gemeinsam mit anderen Personen, die im Zusammenhang mit der Durchsuchung stehen befragt. Die Befragungen werden aktuell fortgesetzt.“ In der Zwischenzeit hat ein Lkw Erdaushub aus dem Garten von Robert E. abtransportiert. Laut Polizei wird jetzt der weitere sehr felsige Untergrund nach Hohlräumen untersucht. Leichenspürhunde sollen nach unbestätigen Informationen angeschlagen haben. Allerdings soll sich in diesem Bereich früher ein Friedhof befunden haben.

 

Montag, 22. April, 20.00 Uhr


Großer Medienzirkus am Montag in Lichtenberg. Zahlreiche Pressevertreter waren in den kleinen Ort gekommen, um über den großangelegten Polizeieinsatz in Fall Peggy zu berichten. Auch am Dienstag wird der Ort weiterhin „belagert“ werden. Die Polizei will mit einem Bagger weiter Erde von dem Hinterhof ausheben. Auch das Technische Hilfswerk ist vor Ort, um die Polizei bei ihren Maßnahmen zu unterstützen.

 

 

Montag, 22. April, 18.00 Uhr

Unser Beitrag zum Großeinsatz der Polizei im Ortszentrum von Lichtenberg:

 

 

Montag, 22. April, 11.26 Uhr


Die Polizei durchsucht aktuell mit einem Großaufgebot ein Grundstück in Lichtenberg. Laut unbestätigten Informationen handelt es sich dabei um das Anwesen eines offenbar einschlägig vorbestraften Mannes. Im Zuge des Peggy-Prozesses vor 11 Jahren sei er vernommen wurden, offenbar aber nur kurz.

 

 

 

 

Anfang April

kam wieder Bewegung in den Fall. Ulvi K.-Anwalt Michael Euler reichte am Landgericht in Bayreuth einen Wiederaufnahmeantrag für den Fall ein.

 

 


 

 

„Der Fall Peggy – Die Geschichte eines Skandals“: Buchvorstellung in Hof

Die Journalisten Ina Jung und Christoph Lemmer stellten am Donnerstagabend im Hofer Galeriehaus ihr Buch über den spektakulären Fall der verschwundenen Peggy K. aus Lichtenberg vor.  In dem Buch führen beide Fakten der Peggy-Causa auf und kommen zum Schluss, dass Polizei und Staatsanwaltschaft den Fall nach ihren Bedürfnissen zurechtgerückt haben. Mehr von der Buchlesung ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 


 

 

Wiederaufnahmeantrag im Fall Peggy: Was steht in den 2.000 Seiten?

Der Frankfurter Rechtsanwalt Michael Euler hat am Donnerstag (04. April) den Wiederaufnahmeantrag im Fall Peggy am Landgericht Bayreuth abgegeben. Damit will er die Unschuld von seinem Mandaten Ulvi K. belegen. Euler ist sich sicher, dass er dies schafft. Doch was steht in dem Antrag, dessen Prüfung mehrere Monate andauern wird? Wir gehen der Frage ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ nach.

 

Hier unser Bericht von der Einreichung des Wiederaufnahmeantrages vom Donnerstag:

 

 

Fall Peggy: Anwalt von Ulvi K. reicht Wiederaufnahmeantrag ein

In den Fall der verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg hat heute um 13 Uhr der Frankfurter Rechtsanwalt Michael Euler den Wiederaufnahmeantrag am Landgericht Bayreuth abgegeben. Wie Euler heute Nachmittag bei einer Pressekonferenz in Lichtenberg bekannt gab, gibt es stichhaltige Beweise, dass der verurteilte Mörder Ulvi Kulac vor zwölf Jahren die damals neunjährige Peggy Knobloch in Lichtenberg nicht getötet hat. Der Anwalt ist nach über zweijähriger Sichtung der insgesamt 14.000 Seiten umfassenden Gerichtsakte überzeugt, dass im Prozess 2004 unter anderem Zeugen nicht gehört worden sind und entlastendes Material nicht berücksichtigt worden ist. Euler stützt seine Überzeugung vor allem auf zwei Zeugen, die Peggy noch deutlich nach der ermittelten Tatzeit in Lichtenberg gesehen haben wollen. Laut Euler soll der Wiederaufnahmeantrag als Anstoß dienen, den Fall komplett neu aufzurollen. Seiner Meinung nach geht es nicht nur um die Freisprechung von Ulvi Kulac, sondern auch darum, nach zehn Jahren entweder den wahren Mörder oder den Entführer zu finden.

Unsere Fotostrecke zum Einreichen des Wiederaufnahmeantrag finden Sie auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/fb.tvo

Fall Peggy: Wiederaufnahmeverfahren Ulvi K.

Auch nach fast 12 Jahren bewegt der Fall der verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof die Menschen. Das Hin und Her um den Wiederaufnahmeantrag für den Prozess um den als Mörder verurteilten Ulvi K. erhitzt wieder einmal die Gemüter. Bereits vor eineinhalb Jahren hatte der Anwalt des geistig Behinderten Ulvi K. angekündigt, die Wiederaufnahme des Verfahrens zu beantragen. Bislang ist aber noch kein entsprechender Antrag beim Landgericht Bayreuth eingegangen. TVO spricht heute in Oberfranken Aktuell mit Ulvi K.s Anwalt Michael Euler, der Bürgermeisterin von Lichtenberg, der Justiz in Bayreuth und der Bürgerinitiative für Ulvi K. Mehr in „Oberfranken Aktuell“ ab 18.00 Uhr!

Fall Peggy: Verfahren vor Wiederaufnahme?

Hat Ulvi K. vor zwölf Jahren die damals neunjährige Peggy Knobloch in Lichtenberg getötet? Nach Meinung des Frankfurter Anwalts Michael Euler hat er das Verbrechen nicht begangen. Euler ist nach über zweijähriger Sichtung der Gerichtsakten überzeugt, dass im Prozess 2004 unter anderem Zeugen nicht gehört worden sind und entlastendes Material nicht berücksichtigt wurde. Euler will seinen mehrere hundert Seiten umfassenden Antrag dem Landgericht Bayreuth zur Genehmigung eines Wiederaufnahmeverfahrens vorlegen. Wie berichtet, hat der Frankfurter Pflichtverteidiger von Ulvi Kulac, schon mehrmals die Beantragung angekündigt. Am 21. März soll es nun endgültig so weit sein. Das will Euler, wie er heute auf Anfrage von TVO telefonisch mitgeteilt hat, zum jetzigen Zeitpunkt weder bestätigen noch dementieren. Er sei erst nächste Woche bereit, Interviews zu geben.

Zum Hintergrund: Vor neun Jahren ist der geistig behinderte Ulvi Kulac aus Lichtenberg im Landkreis Hof wegen Mordes an der Peggy Knobloch zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er soll am 7. Mai, 2001 die damals neun Jahre alte Peggy in Lichtenberg zuerst sexuell missbraucht und drei Tage später aus Angst vor der Entdeckung der Tat erstickt haben. Die Leiche des Mädchens ist jedoch trotz wochenlanger intensiver Suche nie gefunden worden. Das Urteil ist umstritten, die Schuld des heute 35-jährigen Verurteilten wird von vielen Menschen angezweifelt. Schon vor einigen Jahren ist die Bürgerinitiative „Gerechtigkeit für Ulvi K“ ins Leben gerufen, die sich seitdem ein Wiederaufnahmeverfahren für Ulvi K. fordert.

1 2 3